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Verschiedenes

 
Freiburg soll für kommende starke Hochwasser gerüstet sein
Gemeinde Horben und Stadt Freiburg einigen sich auf Hochwasserrückhaltebecken in Horben

Freiburg soll für kommende starke Hochwasser gerüstet sein.
Von den neuen Planungen zum Hochwasserschutz profitieren
nicht nur Günterstal, sondern auch die Stadtteile Wiehre,
Haslach und Weingarten. Bei der Vorstellung des geplanten,
deutlich optimierten Hochwasserschutzes bedankte sich
Baubürgermeister Martin Haag ausdrücklich bei Markus
Riesterer, Bürgermeister von Horben, da die Planungen und
baldige Umsetzung ohne das Entgegenkommen der
Nachbargemeinde Horben nicht möglich wären.

Ein statistisch alle hundert Jahre auftretendes
Hochwasserereignis soll die Stadt Freiburg schadlos
passieren können. Die Ingenieure nennen dies den
Bemessungsfall HQ 100 + Klima, was H für Hochwasser und Q
für die Abflussmenge, 100 für ein 100 Jahre auftretendes
Hochwasserereignis unter Berücksichtigung des
Klimawandels bedeutet.

Damit Freiburg für dieses hundertjährige Hochwasserereignis
gerüstet ist, wurden schon vor über einem Jahrzehnt
Konzepte entwickelt. Neben der Rückhaltung wurde auch die
Durchleitung durch die Bebauung und die direkte Überleitung
in die Dreisam geprüft und verworfen. 2013 begann dann die
konkrete Planung für ein Hochwasserrückhaltebecken (HRB)
mit 230.000 Kubikmeter Rückhaltevolumen südlich von
Günterstal. Der Standort wurde in einer öffentlichen
Infoveranstaltung in Günterstal von vielen Bürgerinnen und
Bürgern, darunter auch Horbener Bürger und Gemeinderäte,kritisch hinterfragt.
Hauptkritikpunkt war die Beeinträchtigung
des Landschaftsbildes durch den erforderlichen 14 Meter

Daraufhin sagte die Stadtverwaltung zu, wasserwirtschaftliche
Alternativen, auch auf Gemarkung Horben, zu prüfen und
deren Umweltverträglichkeit zu untersuchen.

Am Ende dieser sehr aufwändigen Berechnungen und
Untersuchungen erwiesen sich zwei Lösungen als nahezu
gleichwertig: der Bau eines HRB auf der Breitmatte mit
230.000 Kubikmeter Retentionsvolumen oder der Bau eines
HRB in Horben in Kombination mit einem auf 40.000
Kubikmeter vergrößerten HRB auf der Breitmatte (HRB
Breitmatte hat heute 17.500 Kubikmeter).

Schon der Ausbau des HRB Breitmatte auf rund 230.000
Kubikmeter wäre äußerst problematisch und sehr schwer
umsetzbar, letztlich unmöglich ist aber die dabei notwendige
Durchleitung des Hochwassers durch Günterstal. Bei dem
angestrebten Schutzgrad von HQ 100+Klima ohne ein HRB
südlich der Ortschaft müsste der Bohrerbach beispielsweise
im Bereich des Torplatzes auf rund das dreifache seiner
heutigen Leistungsfähigkeit (30 Kubikmeter pro Sekunde)
ausgebaut werden. Das geht mit den dort befindlichen
Brücken nicht.

Nach Gesprächen zwischen Baubürgermeister Martin Haag
und Bürgermeister Markus Riesterer aus Horben, unter
Einbeziehung des Landratsamtes Breisgau-
Hochschwarzwald, verfolgt die Stadt Freiburg die Lösung mit
dem Standort in Horben und einer Vergrößerung des HRB
Breitmatte auf 40.000 Kubikmeter weiter. Mit den betroffenen
Eigentümern in Horben wurden erste Gespräche geführt.
hohen Damm und die notwendige Straßenverlegung.

 
 

 
NABU: Energieunion darf nicht zur Gasunion verkommen
Versorgungssicherheit durch Energieeffizienz und Erneuerbare sicherstellen

Nach dem Treffen der EU-Energieminister beraten heute die EU-Umweltminister über den Vorschlag der Kommission für eine Energieunion. Der NABU kritisiert, dass darin weiter an einer fossil-basierten Energiepolitik festgehalten wird. „Die Energieunion darf nicht zur Gasunion verkommen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Die Energieunion ist mehr als der Einkauf und die Sicherstellung von Energielieferungen nach Europa.“ Zentrale Bausteine der europäischen Energiesicherheit müssten Energieeffizienz und der naturverträgliche Ausbau der erneuerbaren Energien sein, so Tschimpke weiter.

Der NABU begrüßte zwar, dass die EU-Kommission Energieeffizienz erstmals erwähnt. Gleichzeitig kritisierte er jedoch, dass die Energieeffizienz mit der Subventionierung von Atomkraft und Importen von Gas durch Fracking gleichgesetzt wird. „Auf dem kommenden EU-Gipfel am 19. und 20. März muss sich Bundeskanzlerin Merkel daher für eine Priorisierung von Effizienz und Erneuerbaren einsetzen“, forderte NABU-Energieexperte Sebastian Scholz und mahnte weitere Verbesserungen an. So setze der Entwurf der EU-Kommission zu wenig auf die ökonomischen, ökologischen und sozialen Chancen des Klimaschutzes, so Scholz.

Im Wirtschaftssektor setzt die Energieunion weiter auf den Emissionshandel, der trotz kommender Reform keine kurzfristigen Emissionsminderungen erwarten lässt. Der geforderte Beitrag der Landwirtschaft zu Klimaschutz und Energieeinsparungen findet sich in der Strategie überhaupt nicht wieder. Für den Verkehrssektor sind konkrete Maßnahmen erst ab 2016 geplant. Darunter aus klimapolitischer Sicht zweifelhafte Schritte wie ein EU-weites Mautsystem.

Aus NABU-Sicht wurde die Chance vertan, mit den Herausforderungen Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Energiearmut im Sinne des Klimaschutzes umzugehen. „Scheinbar geht es nur darum, dass die EU-Staaten zusammenhalten, um sich gegen den Rest der Welt beim Kampf um die verbleibenden fossilen Energieträger durchzusetzen“, so Energieexperte Sebastian Scholz. „Wer immer sich auf globaler Ebene durchsetzt, gewinnt das, was die Gegenspieler verlieren – es bleibt ein Nullsummenspiel für den Klimaschutz.“
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NABU und Biosphere Expeditions suchen Teilnehmer für Kirgistan-Expedition
Laienforscherreise hilft Schneeleoparden im Tian Shan Gebirge

Die Naturschutzorganisationen NABU und Biosphere Expeditions suchen noch Teilnehmer für die diesjährige Schneeleoparden-Expedition nach Kirgistan. Die Forscherreise ermöglicht es Laien, aktiv am Schutz des Schneeleoparden und seiner Beutetiere im nördlichen Tian Shan Gebirge mitzuwirken. Die Termine für die Expeditionen sind 8. bis 20. Juni, 22. Juni bis 4. Juli, 13. bis 25. Juli und 27. Juli bis 8. August. Anmeldungen werden unter www.biosphere-expeditions.org/tienshan angenommen. „Der NABU freut sich über die Zusammenarbeit mit Biosphere Expeditions und über die zusätzlichen Kapazitäten, die diese für den Schneeleopardenschutz mit sich bringt“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt.

Die Expeditionsteilnehmer bauen zusammen mit den NABU-Wildhütern der „Gruppa Bars“ (Gruppe Schneeleopard) Fotofallen auf oder prüfen bereits aktive. Sie suchen und identifizieren Spuren von Schneeleoparden und führen Wildzählungen an Wildschafen, Steinböcken, Murmeltieren und Vögeln durch. Um die Akzeptanz des Schneeleoparden in der lokalen Bevölkerung zu verbessern, gehört auch der Austausch mit den örtlichen Hirten und Dorfbewohnern zu den Aufgaben der Teilnehmer. Dabei geht es zu Fuß oder im Geländewagen in Höhen bis zu 3.600 Meter hinauf. „Körperliche Fitness ist daher eine Teilnahmevoraussetzung“, erklärt Dr. Matthias Hammer, Gründer und Chef von Biosphere Expeditions. Eine weitere sind Englischkenntnisse. Weitere Vorkenntnisse oder spezielle Fähigkeiten sind nicht erforderlich – was man für die Feldarbeit wissen muss, wird vor Ort vermittelt.

Schneeleoparden gehören zu den am meisten bedrohten Großkatzen der Welt. In Kirgistan gibt es nur noch etwa 250 der seltenen Tiere. Der NABU engagiert sich bereits seit 15 Jahren in der Tian-Shan-Region für deren Schutz. Seit 2014 bietet Biosphere Expeditions zusammen mit dem NABU die Forscherreisen für Jedermann in den Tian Shan an. Das lokale Wissen der NABU-Filiale in Kirgistan und die Erfahrung von über fünfzehn Jahren im nachhaltigen Wissenschaftstourismus von Biosphere Expeditions bilden die Grundlage für die Expeditionen.
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AKW Fessenheim: Fermeture définitive, Monsieur Hollande!
Trinational gemeinsam gegen das AKW Fessenheim

Der französische Staatspräsident Hollande hatte im Wahlkampf versprochen, das altersschwache französische AKW Fessenheim im Jahr 2016 abzuschalten und bisher hat er sich eigentlich immer sehr bemüht, seine Wahlversprechen einzuhalten.

Doch jetzt spielt der in Frankreich immer mitregierende Atomkonzern EDF seine undemokratische Macht aus und versucht eine Abschaltung des ältesten AKW Frankreichs, das ungesichert in einer Erdbebenzone liegt, zu verhindern.

Die EDF will nicht, dass Widerstand zu einer Abschaltung führt. Sie fürchtet einen Dominoeffekt, bei dem zuerst Fessenheim, dann Cattenom und später andere AKW gekippt werden und sie setzt mit allen Mitteln der Macht auf eine zukünftig andere atomfreundliche Regierung.

Für die trinationalen Umweltorganisationen BUND, NWA und CSFR stellt sich angesichts dieser gefährlichen Machtspielchen die Frage, wer in Frankreich eigentlich regiert. Die demokratisch gewählte Regierung oder der Staatskonzern EDF?

AKW Fessenheim: Fermeture définitive, Monsieur Hollande!

steht darum auch auf dem neuen Plakat, das die drei, eng zusammen arbeitenden Verbände, in einer Auflage von 3000 Stück jetzt gedruckt haben.

Die Plakate gibt’s bei den drei Umweltorganisationen und auch bei den anstehenden Fessenheim-Kundgebungen und Demos. Am 7.3.2015 - dem Fukushima-Jahrestag in Straßburg - und am 26.4. - zum Tschernobyl-Jahrestag - in Fessenheim.

BUND: Axel Mayer, Geschäftsführer
NWA: Beat Jans, Präsident ; Véronique Andreoli, Geschäftsführerin
CSFR: Jean Jacques Rettig
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Gebäude.Energie.Technik 2015
27.02. bis 01.03. 2015, Messe Freiburg

Auf Qualität konzentriert: Gebäude.Energie.Technik hält Kurs in Richtung Energiewende

Freiburg, 02. März 2015 – Nach drei Tagen endete am 1. März die achte Auflage der Gebäude.Energie.Technik (GETEC) auf dem Freiburger Messegelände. In Zeiten, in denen die Ausgestaltung der Energiewende und der effektive Umgang mit Energie viele Bürger vor Fragen stellt, nutzten rund 9.500 Besucher das breite Informationsangebot um die Themen energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen. Das sind etwa zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. „Der intensive Austausch von Besucher zu Aussteller, von Aussteller zu Besucher, das war typisch für die diesjährige GETEC“, erklärte Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM). „Besucher und Aussteller konnten sich im persönlichen Kontakt auf das Wesentliche konzentrieren. Das hat auf beiden Seiten die Zufriedenheit gesteigert, zumal viele Besucher gut vorbereitet auf die GETEC kommen“, so Strowitzki weiter.

Nach wie vor hoch im Kurs steht bei den Messebesuchern der ressourcenschonende und sparsame Umgang mit Energie. Das zeigten die gut besuchten Vorträge, Bauherren- und Nutzerseminare. Als das Herzstück der Messe erwies sich einmal mehr der sehr belebte „Marktplatz Energieberatung“. Insgesamt verzeichneten die 35 anwesenden Energieberater über 520 Impulsberatungen. Seit dem Start 2008 hat es damit bereits rund 4.000 solcher Beratungen für Bauherren gegeben, von denen rund 75 Prozent in absehbarer Zeit ihr Gebäude sanieren wollen. „Die GETEC ist damit ein Impulsgeber für konkrete Investitionsentscheidungen zur Umsetzung der Energiewende im privaten und gewerblichen Bereich“, unterstrich Markus Elsässer, Geschäftsführer Solar Promotion und Veranstalter der GETEC.

Bei den Ausstellern genießt die Gebäude.Energie.Technik hohes Ansehen, wie Franz Gremmelspacher, Geschäftsführer der Zimmerei Gremmelspacher GmbH aus St. Peter bestätigte: „Wir sind seit den Anfängen der GETEC dabei, weil uns diese Messe sehr viel bedeutet. Erfahrungsgemäß machen wir ein Viertel unseres Jahresumsatzes infolge von Kontakten durch die GETEC.“ Besonders gefällt Gremmelspacher die typische Mischung der Messe mit Ausstellung, Marktplatz Energieberatung und Vorträgen. „Große Themen, welche die Besucher beschäftigen, sind Abdichtung, Schimmel, Lüftung und die Wirtschaftlichkeit der geplanten Maßnahmen. Auffällig ist, wie häufig Dämmung und Abdichtung verwechselt werden. Da können wir mit unserem Knowhow gut beraten und aufklären“, so Gremmelspacher.

Erstmals auf der GETEC vertreten war der deutsche Stromspeicherhersteller Sonnenbatterie. Heinz Kury vom Sonnenbatterie Center Freiburg findet, dass die GETEC unter anderem das sehr aktuelle Thema Stromspeicherung und Eigenstromnutzung gut abbildet. „Es ist gut, dass es die GETEC gibt. Die Anzahl der Besucher an unserem Stand sowie die Qualität der Kontakte war hervorragend.“ Das zeige, dass diese beiden Themen sehr stark im Kommen sind und immer wichtiger werden. „Zu uns kamen oft Messebesucher, die schon eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk haben und nun in die Speicherung einsteigen wollen“, so Kury. „Als ausführendes Elektrounternehmen bauen wir schon sehr lange PV-Anlagen und profitieren nun von unserem Erfahrungswissen, mit dem wir die Kunden fundiert eben auch in Punkto Stromspeichersysteme beraten können.“

Bei ihrer achten Auflage wurde das Themenspektrum der GETEC erweitert. Erstmals ist auch das Thema Bad/Sanitär präsent. Als erfahrener Handwerksunternehmer war Edgar Kern aus Sölden mit seiner Eigenmarke „Kern – Die Badgestalter“ auf die Messe gekommen. Er hatte sich kurzfristig für eine Messebeteiligung entschieden und ist damit sehr zufrieden: „Ich finde die Abrundung der bisherigen Messeschwerpunkte mit dem neuen Thema Bad/Sanitär sehr gelungen.“ Nach Ansicht Kerns trifft er auch die richtige Zielgruppe: „Hier sind die Immobilienbesitzer, die dann auch Entscheidungen treffen. Das ist für uns sehr viel wert.“ Auch sei die GETEC nicht so überfrachtet wie andere Veranstaltungen. „Für viele Besucher ist wegen der energetischen Aspekte neben der Heizung oder dem Innenausbau auch das Bad ein Thema. Mit der Themenerweiterung der Messe können sie sich jetzt gleich noch Informationen über eine Badrenovierung holen. Hier können wir zu den Themen Bad-/Sanitärmodernisierung umfassend informieren“, sagte Kern.

Mit einem breit gefächerten Überblick über die Themen energieeffizientes und nachhaltiges Bauen und Sanieren sowie die erneuerbaren Energien präsentierte sich die Gebäude.Energie.Technik 2015. Sie brachte Bauherren, Handwerk und Hersteller miteinander in Kontakt und war für viele Messebesucher so ein idealer Wegweiser zur richtigen Investitionsentscheidung bei Neubau, Ausbau und Sanierung. Intensiv nutzte das ebenso gut informierte wie vorbereitete Publikum die vielfältigen Angebote von Ausstellern und das kostenfreie Rahmenprogramm mit praxisgerechten Fachvorträgen, geführten Themenrundgängen sowie Bauherren- und Nutzerseminaren. Mit einem eigenen Sonderbereich waren die top-aktuellen Themen Stromspeicher, Eigenstromnutzung und Elektromobilität präsent. Auch dem Thema „Stromerzeugende Heizungen/Mini BHKW“ räumte die GETEC mit einer Sonderfläche wieder einen eigenständigen Platz ein. Unterstützung kam bereits zum zweiten Mal vom BHKW-Impuls-Programm der Stadt Freiburg.

Die nächste Gebäude.Energie.Technik findet vom 26. bis 28. Februar 2016 statt.
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Sommerreifen: Standardreifen schlagen Eco-Modelle
Auf jedem zweiten Reifen im Test prangen Wörter wie Eco, Blue oder Energy. Sie suggerieren einen niedrigen Rollwiderstand und damit weniger Energieverbrauch. Aber längst nicht jedes Eco-Modell erweist sich als Spritsparer, einige verbrauchen sogar mehr als Standardreifen. Das hat der Sommerreifen-Test von Stiftung Warentest und ADAC ergeben.

6 von 19 Eco-Reifen schaffen zwar insgesamt ein "gutes" Qualitätsurteil, verbrauchen aber nicht unbedingt weniger Sprit als die "guten" ohne Eco. In der Kompaktwagenklasse senken zwei Eco-Modelle zwar den Benzinverbrauch um 0,3 Liter auf 100 Kilometer im Vergleich zu den Standardmodellen aus gleichem Haus, schneiden aber insgesamt nur "befriedigend" ab. Insgesamt "gut" und zugleich "sehr gut" im Verbrauch ist kein Autoreifen im Test.

Schlechtester Reifen im Test ist der Nankang Eco-2 Green Sport. Das zeigt sich vor allem bei Nässe: Bei einer Vollbremsung aus Tempo 80 kommt er zwölf Meter später zum Stehen als der Reifen mit dem kürzesten Bremsweg.

Große Unterschiede gibt es auch bei der Verschleißfestigkeit, ein Reifen hält nur halb so lange wie die zwei besten. Würde ein Fahrer mit den besten Reifen 50.000 Kilometer weit kommen, müsste er den schlechtesten bereits nach 25.000 Kilometern auswechseln.

Der ausführliche Test Sommerreifen ist ab sofort unter www.test.de/sommerreifen abrufbar. Er erscheint auch in der März-Ausgabe der Zeitschrift test (ab 27.02.2015 am Kiosk).
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NABU fordert Ausstiegsverhandlungen bei Fehmarnbeltquerung
Stopp noch vor dem ersten Spatenstich

Anlässlich des geplanten Treffens zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Dänemarks Verkehrsminister Magnus Heunicke am morgigen Dienstag in Berlin fordert der NABU beide Länder erneut auf, sich ernsthaft über einen Ausstieg aus dem ökologisch wie ökonomisch fragwürdigen Projekt Fehmarnbeltquerung zu unterhalten. Jüngst musste der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, einräumen, dass sich die Kosten für die deutsche Hinterlandanbindung von ehemals geplanten 860 Millionen Euro auf nunmehr 2,1 Milliarden Euro fast verdreifacht hätten. Eine aktuelle Finanzanalyse auf dänischer Seite ergab einen weiteren Anstieg von 5,5 auf rund 7,7 Milliarden Euro allein für den geplanten Tunnel. Die Kosten für die dänische Hinterlandanbindung hatten sich durch einen Brückenneubau schon zuvor deutlich verteuert.

Artikel 22 des Staatsvertrages zwischen Deutschland und Dänemark bietet beiden Partnern bei erheblichen Kostensteigerungen die Möglichkeit, neu zu verhandeln. „Wenn die Verkehrsminister im Sinne ihrer Länder verantwortungsvoll mit dem Vorhaben umgehen wollen, dann müssen sie noch vor dem ersten Spatenstich aussteigen. Das wäre gut für die Staatshaushalte, angesichts fehlender Mittel besser für den Erhalt bestehender Infrastruktur und am allerbesten für Natur und Umwelt“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Seit über einem Jahrzehnt engagiert sich der NABU gegen eine feste Fehmarnbeltquerung. Der NABU hat in der Vergangenheit eigene Gutachten unter anderem zum infrastrukturellen Bedarf in Auftrag gegeben und sieht sich durch weitere aktuelle kritische Bewertungen des Großprojekts, wie zum Beispiel der Consultingtochter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung DIW Econ oder der vernichtenden Kritik des dänischen Verkehrsexperten Knud Erik Andersen, in seinen jahrelangen Warnungen bestätigt. Unter anderem blieb der parallel weiterlaufende Fährbetrieb der Reederei Scandlines bei den finanziellen Analysen völlig unberücksichtigt, wobei laut Prognose der Vorhabenträger 2030 ohnehin lediglich rund 10.000 Fahrzeuge den Tunnel befahren sollen (Prognose Elbtunnel 2030: 160.000).

„Das Vorhaben ist schlecht geplant, verteuert sich weiterhin extrem und ist vor allem infrastrukturell völlig bedeutungslos. Dagegen stehen die absehbaren ökologischen Schäden im europäisch besonders geschützten Flora-Fauna-Habitat-Gebiet 1332 ‚Fehmarnbelt‘ in überhaupt keinem Verhältnis “, so NABU-Fehmarnbelt-Experte Malte Siegert.
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Löwen, Wölfe und die Krötenwanderung
NABU mit neuer Website - Internetportal macht Lust auf Natur

Bald wandern sie wieder. Sobald die Nächte milder werden und noch etwas Regen dazu kommt, gehen die Amphibien auf Hochzeitsreise. Wer wissen möchte, welche Arten gerade unterwegs sind, wo es Krötenzäune gibt, bei denen noch helfende Hände gesucht werden, und wie man Frosch, Molch und Unke unterscheiden kann, wird online beim NABU fündig – und das ab sofort nun noch bunter und schöner. Mit www.NABU.de präsentiert sich eines der größten und vielfältigsten deutschen Umweltportale ab sofort im neuen Erscheinungsbild.

Rechtzeitig zum Beginn der Wandersaison haben die Naturschützer ihre zentrale Website www.NABU.de und die Internetseiten der Landesverbände gründlich überarbeitet. Dabei sind Amphibien nur ein Thema von vielen. Rund 8.000 Beiträge mit unzähligen großformatigen Bildern ermöglichen umfassende Einblicke in die Natur und informieren über die Arbeit des NABU.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Ob es um Löwen in den Wildkaffeewäldern Äthiopiens geht, um Wölfe in der Lüneburger Heide oder um Meisen im eigenen Garten, bei uns werden Naturfreunde immer fündig und können auch selber aktiv werden.“ Die umfangreichen Arbeiten zum Relaunch erfolgten über mehrere Monate. „Der neue Web-Auftritt setzt Maßstäbe im Umweltbereich. Mein Dank dafür gilt den Mitarbeitern in der NABU-Bundesgeschäftsstelle und in den Landesverbänden sowie allen ehrenamtlichen Redakteuren und Fotografen, die Texte und hochwertige Fotos zur Verfügung stellen und mit viel Engagement zu dem sehenswerten Ergebnis beigetragen haben.“

Als mitgliederstärkster deutscher Umweltverband – aktuell mit bundesweit mehr als 560.000 Mitgliedern und Förderern – ist der NABU in nahezu jeder Stadt und jedem Kreis vertreten. „Der Weg zu uns ist nicht weit. Online zeigen wir, wie viel Spaß die Beschäftigung mit der Natur macht und dass es sich lohnt, einfach mal vorbeizuschauen“, so Miller weiter.

Auch wer sich über die aktuelle Umweltpolitik von der Energiewende bis zur Gemeindesteuerreform informieren will, ist auf www.NABU.de richtig. Großen Wert legt der NABU zudem auf praktische Tipps: Was ist beim Bau eines Gartenteichs zu beachten, wie schneidet man Obstbäume, wie kann ich beim Autofahren Sprit sparen, was ist von Online-Tauschbörsen zu halten?

Schon jetzt verzeichnet das Portal fast sechs Millionen Besuche im Jahr. Eine verbesserte Nutzerführung, stärkere Verzahnung zu den Sozialien Medien und Smartphone-Optimierung sollen helfen, www.NABU.de noch attraktiver zu machen. „Dabei machen wir nur Appetit“, so Miller. „Wir bereiten vor oder bereiten nach: Welches Naturzentrum könnte ich am Wochenende besuchen, habe ich da gestern eine Nachtigall gehört? Das Naturerlebnis selbst findet aber immer noch draußen statt und ist durch keine noch so gute Website zu ersetzen.“
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