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Dienstag, 19. Januar 2021
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Verschiedenes

Elektroumz├╝ge aus Freiburg
(c) Zenith Umz├╝ge
 
Elektroumz├╝ge aus Freiburg
Zenith Umz├╝ge startet als bundesweit erstes Umzugsunternehmen in die klimagerechte Zukunft

Alles begann mit einer einfachen Einsicht. Harry Schottstedt war mal wieder mit seinem Rad auf dem Dreisamradweg unterwegs, als er in die dicke Luft der endlosen Autoschlange eintaucht, die sich auf der Bundesstra├če Richtung Innenstadt w├Ąlzt. Mit einem Mal war ihm klar: "Mit den Verbrennungsmotoren geht es nicht weiter. Das mu├č ein Ende haben!"

Gesagt, getan: Als erstes Umzugsunternehmen in Deutschland bricht die Zenith Umz├╝ge GmbH in die elektrische Zukunft auf. Zug um Zug stellt Harry Schottstedt, Gr├╝nder und Gesch├Ąftsf├╝hrer der Firma, seine Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge um, die mit regionalem ├ľkostrom betankt werden. Und ab sofort verf├╝gt er auch ├╝ber einen rein elektrisch betriebenen Umzugstransporter.

Der Weg dahin war steinig, denn Elektrotransporter mit M├Âbelkoffer gibt es nicht zu kaufen. Also lie├č sich Zenith das Fahrzeug eigens anfertigen, auf Basis des StreetScooter, dem Elektrotransporter der Post. Das klingt nach einem spannenden Experiment. Harry Schottstedt sch├╝ttelt den Kopf: "Ich glaube nicht, dass das ein Experiment ist. Ich bin sicher, dass es in diese Richtung gehen wird. Der Verbrenner hat einfach ausgedient."

Seit 1993 ist Schottstedt als Umzugsunternehmer in Freiburg t├Ątig. In Berlin hatte er das Gesch├Ąft der ÔÇ×M├ÂblerÔÇť in einem kleinen Umzugsunternehmen von der Pike auf gelernt und sich im badischen S├╝den erstmals selbst├Ąndig gemacht. ÔÇ×M├Âbler zu sein, das ist ┬┤ne Berufung!ÔÇť strahlt Harry. Doch der Markt ist hart umk├Ąmpft, die Gewinne schrumpfen Jahr f├╝r Jahr. ÔÇ×Wir investieren seit Jahrzehnten in eine umweltgerechte Flotte, zahlen unseren Mitarbeitern immer schon faire L├Âhne und versuchen sie so weit als m├Âglich fest anzustellen.ÔÇť Billiganbieter, die ihr Unternehmen mit Alt-LKW und einer Vielzahl von Aushilfen auf 400-Euro-Basis betreiben, machen es schwer, Umzugs-Dienstleistungen sozial vertr├Ąglich, fair und umweltgerecht zu gestalten.

Und dann investiert die Firma mitten in der Corona-Pandemie in einen neuen Fuhrpark. Ist das nicht eine zu gro├če Kraftanstrengung zum falschen Zeitpunkt? Harry Schottstedt winkt ab: "Dieses Corona sollte uns ja nicht aufhalten, weiter zu denken und weiter zu handeln. Wir m├╝ssen trotz allem schauen, dass wir f├╝r die Zukunft arbeiten und nicht jetzt alles einstellen, nur weil das Coronavirus unterwegs ist."

Und schon ist er wieder bei seinen Pl├Ąnen f├╝r den Umbau von Zenith Umz├╝ge: "F├╝r den Aussendienst haben wir vor gut einem Jahr mit Elektro-PKW angefangen. Im Moment versorgen wir unseren Fuhrpark mit ├ľkostrom aus zwei Wallboxen. Auf den Parkpl├Ątzen an der Stra├če wollen wir schon im n├Ąchsten Jahr zusammen mit Stadtmobil zus├Ątzliche Lades├Ąulen aufstellen, die so auch f├╝r die ├ľffentlichkeit nutzbar werden. Und wir werden unsere Elektroflotte Zug um Zug vergr├Â├čern. F├╝r den weiteren Nahverkehr wollen wir in zwei oder drei Jahren einen Zehn- oder Zw├Âlftonner haben ÔÇô sobald sie auf dem Markt erstmals verf├╝gbar sind."

Harry Schottstedt will unbedingt weiter in die eingeschlagene Richtung vorangehen. "Mir schwebt ein Innnenstadtb├╝ro vor, wo immer ein Elektro-LKW stehen kann, wo man Umzugskisten kriegt und wo Transporterfahrr├Ąder stehen, die von unseren Mitarbeitern aber auch Kund*innen genutzt werden. Die Zukunft klimagerechter Umz├╝ge und Transporte liegt in ihrer Vielfalt und Alltagsn├Ąhe."
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Windgf├Ąllweiher: Sch├Âne bedrohte Natur im Schwarzwald
(c) Mitwelt.org
 
Windgf├Ąllweiher: Sch├Âne bedrohte Natur im Schwarzwald
Der Windgf├Ąllweiher ist ein wundersch├Ân gelegener, stiller, kleiner Schwarzwald-Stausee in einer durch eiszeitliche Gletscher geformten Mulde. Er liegt zwischen dem Titisee und dem Schluchsee im Hochschwarzwald. Leider nur der s├╝dliche Teil des Sees und seine Umgebung sind als fl├Ąchenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen, obwohl eigentlich der ganze See schutzw├╝rdig ist. Bis vor wenigen Jahren war das Kleinod mit dem h├╝bschen, kleinen Strandbad im Schwarzwald noch ein "Geheimtipp". Jetzt wird er mehr und mehr zum Rummelplatz.

Die geplante Seilbahn ├╝ber den Taubergie├čen, die Verrummelung des Feldberges und des Nationalparks Schwarzwald zeigen: Manche Lokalpolitiker in S├╝dbaden lieben die Natur aus tiefstem Herzen, allerdings nur, wenn sich damit Umsatz und Gewinn machen lassen. So ist der ├╝berlaufene "Rummelsee - Mummelsee" an der Schwarzwaldhochstra├če der Traum aller Schwarzwaldtouristiker und ein Albtraum f├╝r die Natur.

Der wundersch├Âne Windgf├Ąllweiher mit seiner Restnatur wird jetzt schon ├╝berbeansprucht. Die Entstehung einer breiartig wuchernden Bandstadt "Basel-Freiburg-Offenburg" in der Vorbergzone der Rheinebene erh├Âht (nicht nur in Corona-Zeiten) den Besucherdruck auf alle naturnahen Restgebiete.

Jetzt soll auch der Windgf├Ąllweiher noch "besser vermarktet werden". Das f├╝rstliche Haus aus Donaueschingen m├Âchte einen kommerziellen Wohnmobilplatz f├╝r 115 Fahrzeuge bauen und betreiben, aber ├Ârtliche Natursch├╝tzerinnen und Natursch├╝tzer sind wachsam. Das 3 ha gro├če Gebiet f├╝r die Stellpl├Ątze besteht aus einer feuchten Senke, muss also aufgesch├╝ttet werden. Im bedrohten Gebiet leben u.a. neun Fledermausarten, Waldeidechsen, Blindschleichen und weitere Reptilienarten wie Schlingnatter, Ringelnatter und Kreuzotter und 24 Vogelarten.

Der Konflikt um die Wohnmobil-Stellpl├Ątze am Windgf├Ąllweiher k├Ânnte gewonnen werden. Noch gibt es keine konkreten Planungen, sondern "Vor├╝berlegungen". In diesen Versuchsballon wollen die ├Ârtlich Aktiven, unterst├╝tzt auch von der Mitwelt Stiftung Oberrhein, mit einer Unterschriftenaktion eine Nadel stechen. Sollten aus "Vor├╝berlegungen" allerdings konkrete Planungen werden, ist mit heftigem Protest zu rechnen.

Die wenigen, erhalten gebliebenen, historischen Altst├Ądte und die restlichen Naturgebiete am Oberrhein verbindet eines: Sie sind zunehmend bedrohte Inseln in einem Meer von Scheu├člichkeit.
Die gro├čen, dr├Ąngenden Naturschutz-Fragen in S├╝dbaden m├╝ssen im Zusammenhang und losgel├Âst von Einzelproblemen gesehen werden. Artenausrottung, Windgf├Ąllweiher-Gef├Ąhrdung, Seilbahnpl├Ąne ├╝ber den Taubergie├čen und die Kaiserstuhl- und Feldberg-Verrummelung stehen f├╝r eine verh├Ąngnisvolle Gesamtentwicklung.

Wie umgehen mit einer wachsenden Bev├Âlkerung in einer verbauten, zunehmend h├Ąsslich werdenden Rheinebene, einer Bev├Âlkerung mit immer mehr Freizeit und einem verst├Ąndlichen Drang in die verbleibende Rest-Natur? Um in einer Zeit globaler und regionaler Artenausrottung die letzten und wertvollsten Gebiete und Arten am Oberrhein zu erhalten, m├╝ssten eigentlich immer mehr "R├╝hr-mich-nicht-an"-Schutzgebiete ausgewiesen werden. Es gibt ein Dilemma zwischen der Notwendigkeit, die bedrohten Arten und die Restnatur zu sch├╝tzen und dem verst├Ąndlichen Wunsch der Menschen nach Natur. Wir brauchen endlich mehr Natur und Naturschutzgebiete, mehr Fl├Ąchen statt Nischen, einen gr├Â├čeren Nationalpark und mehr Gew├Ąsserrenaturierung. Wohnmobil-Stellpl├Ątze an weniger sensiblen Standorten und stadtnahe Rummelseen sind notwendig und akzeptabel. In der sch├Ânsten Rest-Natur brauchen wir sie nicht und werden sie auch verhindern.
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Autor: Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

 
Windkraftwerke im Corona-Jahr
Flei├čige Stromproduzenten und wichtige Steuerzahler

Im Corona-Jahr 2020 haben die Windkraftwerke in Baden-W├╝rttemberg flei├čig durchgehend elektrischen Strom produziert und waren sehr gute Steuerzahler f├╝r die Bundesrepublik Deutschland (Umsatzsteuer) und mit der Gewerbesteuer auch f├╝r die Standortgemeinden.
Bei den drei beispielhaft genannten Windparks in Baden-W├╝rttemberg konnten die Standortgemeinden im Jahr 2020 jeweils 20.000.- bis 50.000.- Euro als Gewerbe-
steuereinnahmen verbuchen.
Dies entspricht dem Gewerbesteueraufkommen eines guten Handwerksbetriebs. Wohl den Gemeinden, welche in diesen sehr schwierigen Finanzzeiten Windkraftwerke auf ihrer Gemarkung errichten lie├čen!

Freiamt im Landkreis Emmendingen
Die Freiamt Windm├╝hlen GmbH & Co. Beteiligungs KG wurde 2001 und 2011 auf der Gemarkung der Gemeinde Freiamt errichtet und wird betrieben f├╝r 190 Kommanditisten von der ├ľkostromgruppe Freiburg. Die 3 Windkraft-anlagen mit einer Gesamtleistung von 5900 kW produzierten im Jahr 2020 ├╝ber 11,5 Mio. kWh Strom, welcher ausreichend ist f├╝r ca. 3300 - 3800 Haushalte. Sehr erfreulich war, dass die Stromproduktion 119% ├╝ber der Prognose lag! An die Standortgemeinde wurde im Jahr 2020 eine Gewerbesteuer von etwa 50.000.- Euro entrichtet. Mehr als ein guter Handwerksbetrieb bezahlt.

St. Peter im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Die regiowind GmbH & Co. St. Peter KG, errichtet 2006, 2010 und 2013 wird betrieben f├╝r 2220 Kommanditisten von der ├ľkostromgruppe Freiburg.
Die 4 Windkraftanlagen mit einer Gesammtleistung von 9350 kW produzierten im Jahr 2020 ├╝ber 15,73 Mio. kWh Strom, was ausreichend f├╝r 4500 - 5200 Haushalte ist. Auch hier lag die Stromproduktion 105% ├╝ber der Prognose. An die Standortgemeinde wurden im Jahr 2020 etwa 40.000 Euro Gewerbesteuer bezahlt - auch dies entspricht dem Gewerbesteueraufkommen eines guten Handwerksbetriebs.

Hornberg im Ortenaukreis
Die regiomix 2030 GmbH & Co. KG, errichtet in Hornberg/Ortenaukreis wird betrieben f├╝r 185 Kommanditisten von der regiowind Verwaltungs-GmbH. Die 2 Windkraft-
anlagen mit einer Gesammtleistung von 4000 kW produzierten im Jahr 2020 ├╝ber 7,04 Mio. kWh Strom, welcher ausreichend ist f├╝r 2000 - 2300 Haushalte. Die Stromproduktion lag hier erfreulicherweise auch 107 % ├╝ber der Prognose. An die Standortgemeinde wurden im Jahr 2020 etwa 20 000.- Euro Gewerbesteuer entrichtet.

Der beschleunigte Ausbau der umweltvertr├Ąglichen Windkraftnutzung im Land Baden-W├╝rttemberg muss eine h├Âhere Priorit├Ąt erhalten und darf nicht durch administrative Rahmenbedingungen und immer wieder vorgeschobenen Naturschutzauflagen abgew├╝rgt werden. Die Windkraftnutzung an Land ist die kosteng├╝nstigste Erneuerbare Energie und wird dazu noch verbrauchernah in der Heimat zu erzeugt und somit bleibt die Wertsch├Âpfung auch im Land.
Das Fraunhofer-Institut f├╝r Windenergie und Energiesysteme (IWES) hat bei Bereitstellung von 2% der Landesfl├Ąche eine 65%-Deckung des Strombedarfs in der Bundesrepublik Deutschland und immerhin ├╝ber 50% des Strombedarfs im Land Baden-W├╝rttemberg ermittelt.
 
 

 
Get├Âtete Ziege in der Gemeinde Forbach (Landkreis Rastatt) aufgefunden
Eine Ziege ist gestern (06.01.) in der Gemeindeebene von Forbach im Landkreis Rastatt tot aufgefunden worden. Das Rissbild deutet nach Auskunft der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) darauf hin, dass ein hundeartiges Tier die Ziege gerissen haben k├Ânnte.

Derzeit k├Ânnen die Fachleute der FVA weder einen Wolf noch einen Hund als Angreifer ausschlie├čen. Die tote Ziege ist an das Chemische und Veterin├Ąruntersuchungsamt (CVUA) in Freiburg ├╝bergeben worden, wo sie nun n├Ąher untersucht wird.

Die Gemeinde Forbach liegt im so genannten ÔÇ×F├Ârdergebiet Wolfspr├Ąvention SchwarzwaldÔÇť, in dem sich im n├Ârdlichen Teil der Wolfsr├╝de GW852 seit fast drei Jahren niedergelassen hat.

Die Nutztierverb├Ąnde sowie die Wildtierbeauftragten der Region sind ├╝ber den Sachverhalt informiert. Eventuelle Beobachtungen mit Verdacht auf Wolf sollten umgehend der FVA in Freiburg gemeldet werden: info@wildtiermonitoring.de oder 0761 4018-274.

Ausf├╝hrliche Informationen zum F├Ârdergebiet Wolfspr├Ąvention im Schwarzwald und zum Herdenschutz, Daten zu Wolfssichtungen im Land sowie Verhaltenshinweise beim Zusammentreffen von Mensch und Wolf finden Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums unter www.um.baden-wuerttemberg.de.
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Autor: Ministerium f├╝r Umwelt, Klima und Energiewirtschaf

Mehr Platz und Sicherheit f├╝r Radler und Fu├čg├Ąnger im St├╝hlinger
(Quelle: Patrick Seeger / Stadt Freiburg).
 
Mehr Platz und Sicherheit f├╝r Radler und Fu├čg├Ąnger im St├╝hlinger
Arbeiten an Kreuzung Eschholz-/Breisacher-/Hohenzollernstra├če beendet
Engelbergerstra├če-Ost und Wentzingerstra├če-S├╝d fertig: Fahrradstra├če eingerichtet
Gesamtkosten zusammen 2,8 Millionen Euro

OB Horn: ÔÇ×Ich freue mich, dass damit zwei weitere Ma├čnahmen f├╝r mehr Sicherheit und Attraktivit├Ąt im Radverkehr und f├╝r Fu├čg├Ąnger_innen sorgen.ÔÇť

An zwei wichtigen Radfahrachsen im St├╝hlinger wird es ab sofort bessere Bedingungen f├╝r Radfahrerinnen und Radfahrer sowie f├╝r Fu├čg├Ąngerinnen und Fu├čg├Ąnger geben. Der Umbau der Kreuzung Eschholz-/Breisacher und Hohenzollernstra├če als Teil der Rad-Vorrang-Route FR3 ist fertig gestellt. Die zweite wichtige Achse im St├╝hlinger ist der Abschnitt Engelbergerstra├če-Ost und Wentzingerstra├če-S├╝d vor der Wiwili-Br├╝cke. Dieser ist nun f├╝r den Autoverkehr gesperrt, Fu├čg├Ąngerfl├Ąchen wurden vergr├Â├čert. Die Kosten f├╝r beide Ma├čnahmen zusammen betragen 2,8 Millionen Euro.

Oberb├╝rgermeister Martin Horn: ÔÇ×F├╝r die beiden zentralen Achsen im St├╝hlinger sind das deutliche Verbesserungen f├╝r Verkehrsteilnehmer_innen, die mit dem Rad oder zu Fu├č unterwegs sind. Ich freue mich, dass damit zwei weitere Ma├čnahmen f├╝r mehr Sicherheit und Attraktivit├Ąt im Radverkehr und f├╝r Fu├čg├Ąnger_innen sorgen.ÔÇť Und Mobilit├Ątsb├╝rgermeister Martin Haag erg├Ąnzt: ÔÇ×Der Fahrrad- und Fu├čg├Ąnger_innen-Herbst zeigt seine Wirkung. Ziel war es, noch in diesem Jahr eine F├╝lle an Ma├čnahmen im Fu├č- und Radverkehr umzusetzen, auch und besonders f├╝r Menschen mit Behinderungen durch barrierefreie Elemente. Das haben wir geschafft. Es geht voran.ÔÇť

Die Route FR3 f├╝hrt von Z├Ąhringen durch den St├╝hlinger ins Vauban. Das zentrale Teilst├╝ck ist der Abschnitt ├╝ber die Eschholzstra├če. Hier wurden vor Jahren zwischen Ochsenbr├╝cke und Lehener Stra├če bereits gute Radverkehrsanlagen geschaffen. Nun konnte das Garten- und Tiefbauamt den gesamten Bereich auf der Eschholzstra├če zwischen Lehener und Hohenzollernstra├če umbauen. Durch einen breiteren Radfahrstreifen entf├Ąllt das ÔÇ×Auf und AbÔÇť ├╝ber Stra├čenabsenkungen, Parkplatzzufahrten und Hebungen durch Baumwurzeln. ├ťberholen und Abbiegen f├╝r Radfahrende wird leichter und auch die Fl├Ąchen f├╝r Fu├čg├Ąnger_innen wurden deutlich verbreitert. In Teilen der Hohenzollern- und Breisacher Stra├če wurden ebenfalls enge Radwege neben Gehwegen als Radfahrstreifen auf die Fahrbahn verlagert. Im gesamten Kreuzungsbereich wurden barrierefreie Elemente eingebaut. Die gesamte Ampelanlage ist erneuert worden.

Die Kosten f├╝r die Arbeiten, die Ende Mai dieses Jahres begannen, betragen 1,8 Mio. Euro. Das Land Baden-W├╝rttemberg beteiligt sich im Rahmen des Ausbaus der RadVorrang-Routen mit zirka 500.000 Euro.

Auch die Engelbergerstra├če-Ost und Wentzingerstra├če-S├╝d sind nun fahrrad- und fu├čg├Ąngerfreundlicher. Vor der Wiwili-Br├╝cke zwischen der Engelbergerstra├če und der Wannerstra├če wurde eine Fahrradstra├če eingerichtet, die f├╝r Autofahrer (au├čer Anlieger) dauerhaft gesperrt bleibt. Auch die Kreuzung Eschholzstra├če/ Engelbergerstra├če wurde umgebaut (z.T. barrierefrei) und neue Ampeln installiert. Insgesamt kosteten die Arbeiten, die in sechs Bauabschnitten durchgef├╝hrt wurden, 1 Million Euro.

Insgesamt wird mit diesen Ma├čnahmen die Sicherheit f├╝r den Radverkehr verbessert. Konflikte zwischen Radfahrenden und Zu-Fu├č-Gehenden werden entsch├Ąrft. Die Einm├╝ndungen Grete-Borgmann-Stra├če, Klarastra├če und Wentzingerstra├če wurden rot gepflastert, um diese Bereiche mit vielen Querungen von zu Fu├č Gehenden deutlich hervorzuheben. Gehwegfl├Ąchen wurden in die Fahrbahn vorgezogen, um eine leichte und sichere ├ťberquerbarkeit der Stra├če zu gew├Ąhrleisten. Die Querung der Engelbergerstra├če zwischen dem St├╝hlinger Kirchplatz und einem Einkaufsmarkt, Kindertagesst├Ątten und einer Alteneinrichtung wurde mit einer Fahrbahnschwelle erh├Âht und ebenfalls rot gepflastert.

Alle Kreuzungsbereiche wurden mit Leitsystemen f├╝r Menschen mit Sehbehinderung ausgestattet. Die Randsteine wurden abgesenkt zur besseren Nutzung mit Rollst├╝hlen und Rollatoren.
 
 

 
Beratung und Optimierung: Stadt f├Ârdert bestehende Photovoltaikanlagen
Einspeiseverg├╝tung f├╝r Photovoltaik endet ÔÇô doch niemand in Freiburg soll seine Anlage abschalten

Die Stadt Freiburg setzt sich daf├╝r ein, dass bestehende Solaranlagen erhalten bleiben. Denn am 1. Januar endet die gesetzlich verankerte Einspeiseverg├╝tung, das bedeutet weniger F├Ârderung f├╝r Strom, der aus Sonnenenergie gewonnen wird. In Freiburg sind davon Anlagen betroffen, die insgesamt 1600kWp Leistung aus Sonnenenergie liefern ÔÇô das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 450 Vier-Personen-Haushalten. Damit in Freiburg wegen dieser Unsicherheiten im Bundesrecht niemand seine Photovoltaikanlange abbaut, sollen Besitzerinnen und Besitzer unterst├╝tzt werden.

So wird eine kostenlose Beratung angeboten, das ├╝bernehmen Fachkr├Ąfte der Badenova. Dabei gibt es auch Anregungen und Tipps, wie die Leistungsf├Ąhigkeit der Anlagen optimiert werden kann. Sowohl die Beratung als auch die m├Âgliche F├Ârderung f├╝r die Optimierung der Alt-Anlagen (Repowering) werden aus dem Klimaschutzfonds der Stadt Freiburg gezahlt.

Ziel ist, so viel gr├╝nen Strom wie m├Âglich zu erhalten, unabh├Ąngig von der Bundesf├Ârderung. Letzte Woche wurde auf Bundesebene zwar eine einj├Ąhrige ├ťbergangsfrist f├╝r die betroffenen Altanlagen beschlossen. Eine dauerhafte Perspektive bleibt auf dieser Grundlage jedoch unklar. Auch wird weiterhin nicht deutlich, was die Pflichten und Kosten f├╝r die Solarpioniere von einst sein werden.

Die F├Ârderung ist auch eine direkte Konsequenz aus dem Klima- und Artenschutzmanifest der Stadt Freiburg, das der Gemeinderat Ende 2019 beschlossen hat. Es ist das bisher einzige seiner Art in Deutschland. Entstanden ist das Manifest als Freiburger Antwort auf die Forderungen der Bewegung Fridays for Future. Anstatt den Klimaschutznotstand auszurufen, hat die Stadt ein weitreichendes Bekenntnis mit 20 zus├Ątzlichen Ma├čnahmen zur Eind├Ąmmung des Klimawandels und des Artensterbens auf den Weg gebracht. Ein Element davon ist das Ziel, den kommunalen Gestaltungsspielraum zu nutzen ÔÇô wie jetzt bei der F├Ârderung der Photovoltaikanlagen durch die Stadt.

Freiburgerinnen und Freiburger mit Solaranlage, k├Ânnen sich hier f├╝r mehr Informationen anmelden ...
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Stadt Freiburg schl├Ągt 34 neue Naturdenkmale vor
Eiche in der G├╝nterstalstra├če (c) Sabine Rennwald / Stadt Freiburg
 
Stadt Freiburg schl├Ągt 34 neue Naturdenkmale vor
Besondere B├Ąume sollen unter Schutz gestellt werden

Freiburg soll 34 neue Naturdenkmale bekommen. Bislang gibt es in der Stadt etwa 100 solcher markanten und ├Âkologisch wertvollen B├Ąume und Baumgruppen, die unter besonderem Schutz stehen. W├Ąhrend es fr├╝her bei Naturdenkmalen eher um den Erhalt der Erscheinung ging, steht heute vor allem die Bedeutung der B├Ąume f├╝r die Biodiversit├Ąt im Mittelpunkt. Nicht nur die imposante Gestalt soll erhalten werden, sondern vor allem die ├Âkologische Funktion.

Als Naturdenkmal vorgeschlagen werden verschiedenste heimische Baumarten wie Eichen, Weiden, Linden, Buchen, Esche, Holunder, Erle, Platanen und Ulmen. Auf der Liste stehen aber auch Arten, die vor langer Zeit aus Nordamerika eingebracht wurden, wie die m├Ąchtige Douglasie im Illenwald oder ein Mammutbaum. Hervorzuheben sind wegen ihrer Anzahl und Lage die beiden Baumgruppen mit Eiben am Schlossberg sowie die 77 Platanen auf dem Hauptfriedhof - ein pr├Ąchtiges Baumensemble.

Fr├╝her wurden Naturdenkm├Ąler oft anhand von Alter, Sch├Ânheit, Seltenheit oder kulturgeschichtlicher Merkmale ausgew├Ąhlt. Doch in Zeiten des ungebremsten Verlusts der Biodiversit├Ąt, des Insektensterbens und des Klimawandels r├╝cken andere Dinge in den Vordergrund. Es geht heute mehr um die ├Âkologische Wertigkeit der B├Ąume als Lebensraum, Fortpflanzungsst├Ątte und Nahrungslieferant f├╝r viele heimische Arten. B├Ąume sind ├╝berlebensnotwendig f├╝r V├Âgel, Flederm├Ąuse und Insekten. Das Naturdenkmal ist die ├Ąlteste Kategorie des gesetzlichen Naturschutzes in Deutschland. Die neuesten Kandidaten f├╝r die Auszeichnung in Freiburg leisten einen wichtigen Beitrag um die Ziele zu erreichen, die sich die Stadt beim Arten- und Klimaschutz gesetzt hat. Au├čerdem pr├Ągen sie das Bild Freiburgs, haben einen positiven Effekt auf das Stadtklima und spenden Schatten in Zeiten zunehmender sommerlicher Hitze.

Die Vorschl├Ąge f├╝r die neuen Naturdenkmale stammen von den Fachleuten der Stadt, von engagierten B├╝rgerinnen und B├╝rgern sowie von Naturschutzverb├Ąnden. Erst k├╝rzlich hie├č es in einer Stellungnahme des Umweltministeriums des Landes, dass es in Baden-W├╝rttemberg nur noch wenig Potential f├╝r weitere Naturdenkmale gebe. In Freiburg liegt der Fall anders.

Im Dezember hat die Untere Naturschutzbeh├Ârde im Umweltschutzamt der Stadt das Procedere angesto├čen, um die besonderen B├Ąume in den Rang eines Naturschutzdenkmals zu heben. Im Dezember wurde das sogenannte Unterschutzstellungsverfahren zur Ausweisung weiterer Naturdenkmale er├Âffnet. Jetzt werden die Tr├Ąger ├Âffentlicher Belange geh├Ârt sowie die Eigent├╝mer der B├Ąume. Denn die B├Ąume stehen je zur H├Ąlfte auf ├Âffentlichen und auf privaten Grundst├╝cken. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass zun├Ąchst die Anregungen und Einw├Ąnde, die jetzt eingehen, von der Unteren Naturschutzbeh├Ârde ausgewertet werden. Anfang 2021 soll dann die endg├╝ltige Liste der B├Ąume stehen, die als Naturdenkmal infrage kommen. Wenn der Gemeinderat zustimmt, k├Ânnte die Rechtsverordnung zum Schutz der Naturdenkmale entsprechend noch im ersten Halbjahr 2021 in Kraft treten.

Naturdenkmale erhalten als Zeichen der W├╝rdigung dann das typische ÔÇ×gr├╝ne DreieckschildchenÔÇť. Der Eigent├╝mer muss ein weitgehendes Ver├Ąnderungsverbot an seinem Naturdenkmal beachten. Sch├Ąden m├╝ssen der Naturschutzbeh├Ârde gemeldet werden. Im Gegenzug gibt es einmal im Jahr eine Kontrolle durch Experten. Die Stadt beteiligt sich au├čerdem ÔÇô im Rahmen der finanziellen M├Âglichkeiten ÔÇô an Erhaltungsma├čnahmen f├╝r die B├Ąume.
 
 

Freiburg: Spatenstich f├╝r den Neubau des Forstamtes
Spatenstich Forstamt / Foto: Stadt Freiburg/Patrick Seeger
 
Freiburg: Spatenstich f├╝r den Neubau des Forstamtes
- wegen Corona nur in kleinem Rahmen -

OB Martin Horn: ÔÇ×Dieser sch├Âne Ort am Waldrand wird zur kompetenten Anlaufstelle f├╝r fast alle Fragen zum WaldÔÇť

Bau des Viergeschossers aus Holz wird rund 2,1 Millionen Euro kosten. Einweihung f├╝r Ende 2021 geplant

Freiburg, 10.12.2020. Umfassend waren die Planungen, gr├╝ndlich die Vorbereitungen ÔÇô nun haben Oberb├╝rgermeister Martin Horn und Umweltb├╝rgermeisterin Gerda Stuchlik heute mit dem Spatenstich die Bauarbeiten f├╝r den Neubau des Forstamtes begonnen.

Eigentlich h├Ątte dieser Meilenstein mit einem kleinen Fest gefeiert werden sollen, zusammen mit vielen Akteurinnen und Akteuren aus dem Forstamt und der Stiftung Waldhaus, aber auch aus anderen Institutionen, und mit vielen Unterst├╝tzerinnen und Sympathisanten. Wegen der Pandemie wurde der Baubeginn an der Wonnhalde nun im kleinen Rahmen, aber nicht weniger freudig gew├╝rdigt.

OB Horn, der dem Stiftungsrat des Waldhauses vorsitzt, hob dabei die Synergien durch den Umzug des Forstamtes hervor: ÔÇ×Dieser sch├Âne Ort am Waldrand wird f├╝r die Freiburgerinnen und Freiburger zur kompetenten Anlaufstelle f├╝r fast alle Fragen zum Wald. Ich bin sicher, dass sich auch die N├Ąhe zur Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt nicht als Nachteil erweisen wird.ÔÇť

Neben dem bestehenden Waldhaus an der Wonnhalde baut die Stiftung Waldhaus ein viergeschossiges Holzhaus, in das Ende 2021 das st├Ądtische Forstamt aus der G├╝nterstalstra├če 71 umziehen wird. Der Neubau dient dann auch der Erweiterung des Waldhauses, das in den zw├Âlf Jahren seines Bestehens die Vielfalt und Zahl seiner wald- und umweltp├Ądagogischen Angebote stetig vergr├Â├čert hat.

Auch der Publikums-Andrang im Waldhaus stieg immer weiter. Daraus erwuchs ein Erweiterungsbedarf, der nun mit dem Neubau gedeckt werden kann. Die B├╝rofl├Ąchen des Waldhauses werden im ersten Obergeschoss untergebracht, gleich ├╝ber dem neuen Wald- und Klimaschutzlabor, das f├╝r die Umweltp├Ądagogik zum Thema Wald und Klima zus├Ątzliche Kapazit├Ąten und Konzepte bietet.

B├╝rgermeisterin Stuchlik freut sich besonders ├╝ber diesen Beitrag zum Klimaschutz: ÔÇ×Klima, Wald und unser Einsatz von Ressourcen bedingen sich gegenseitig. Ein grundlegendes Verst├Ąndnis zum Beispiel des Kohlenstoffkreislaufes ist eine wichtige Grundlage der Bildung f├╝r nachhaltige Entwicklung. Dieses Verst├Ąndnis wirkt sich dann unmittelbar auf die Bewirtschaftung unserer W├Ąlder, den Materialeinsatz im Baubereich und unseren pers├Ânlichen Lebensstil aus.ÔÇť

Nach den ersten Planungen h├Ątte der Neubau schon Ende dieses Jahres erfolgen sollen. Die Verz├Âgerung hat verschiedene Ursachen: Zum einen hat der Gestaltungsbeirat der Stadt nach der ersten Vorstellung des Projektes im zweiten Halbjahr 2018 wesentliche Verbesserungen angeregt und abschlie├čend den Bau eines mindestens viergeschossigen Solit├Ąrs empfohlen statt des urspr├╝nglich vorgesehenen Zwei- bzw. Dreigeschossers. Die Ver├Ąnderungen erforderten eine erneute Offenlage des Bebauungsplans, vor allem aber eine ganz neue Planung der Architekten Stocker-Dewes. F├╝r die favorisierte viergeschossige Variante in Holzbauweise mit einer Bruttogeschossfl├Ąche von rund 740 Quadratmetern musste die Planung statisch, funktional und unter Kostenaspekten mehrfach optimiert werden.

Die Baukosten f├╝r den Viergeschosser sind mit rund 2,1 Millionen Euro kalkuliert, die aus drei verschiedenen T├Âpfen kommen. F├╝r das Projekt stehen 1,6 Millionen Euro Eigenmittel der Stiftung Waldhaus zur Verf├╝gung, von denen die Stadt 600.000 Euro beisteuert. 125.000 Euro stammen aus einer privaten Spende f├╝r die Waldhausfl├Ąchen. F├╝r die innovative Tragwerksplanung des B├╝ros Wirth Haker und die ressourcensparende Verwendung von Buchenschichtholz konnte eine F├Ârderung aus dem Holzinnovativprogramm des Landes Baden-W├╝rttemberg in H├Âhe von 200.000 Euro gewonnen werden. F├╝r das Wald- und Klimaschutzlabor kommen 300.000 Euro aus Klimaschutzmitteln der Konzessionsabgabe.

Zum Bild oben: von links Nicole Schmalfu├č, Leiterin des Forstamtes, Oberb├╝rgermeister Martin Horn, Waldhaus-Leiter Markus M├╝ller, B├╝rgermeisterin Gerda Stuchlik, Peter Bank, Mitarbeiter des Forstamts, und Andreas Hoffmann, Mitarbeiter des Waldhauses/ Foto: Stadt Freiburg/Patrick Seeger
 
 



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