oekoplus - Freiburg
Montag, 18. Oktober 2021
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In ErgĂ€nzung unserer Webseite gruenequellen.de veröffentlichen wir hier regelmĂ€ĂŸig aktuelle Informationen und Pressemitteilungen ĂŒber alle möglichen ökologischen Themen fĂŒr Freiburg und Umgebung.
 
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Veranstaltungen 
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
Eselwanderung (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung
BAD KROZINGEN. Die Kur und BĂ€der GmbH bietet am Samstag, den 23. Oktober 2021, ab 13.00 Uhr, eine weitere Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung mit dem banuzertifizierten Natur- und LandschaftsfĂŒhrer Oliver Haury sowie seinen beiden Eseln Angelo und Paulina an.

Die Teilnehmer erleben eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „Esel fĂŒhren - Natur erspĂŒren“. Die beiden 16-jĂ€hrigen Esel Angelo und Paulina geben dabei das Tempo an. Oliver Haury freut sich darauf, die Schönheit seiner Heimat prĂ€sentieren zu dĂŒrfen. In gemĂ€chlichem Tempo erwandert die Gruppe gemeinsam mit den Vierbeinern wunderschöne Strecken durch das MarkgrĂ€flerland, erfĂ€hrt viel ĂŒber die Natur und insbesondere die heimischen WildkrĂ€uter. Wie geht man mit ihnen um, wie erkennt und unterscheidet man diese. Oliver Haury ist Wildpflanzen- und HeilkrĂ€uterpĂ€dagoge und gibt Tipps und Tricks, wie man die leckeren WildkrĂ€uter fĂŒr die heimische KĂŒche verwenden kann. Die spannenden Wandertouren sind gleichzeitig Augenblicke der Entspannung und Harmonie.

Am Samstag, den 23. Oktober 2021, ab 13.00 Uhr, fĂŒhrt die Eselwanderung und WildkrĂ€uterfĂŒhrung ĂŒber etwa 8 km in sowie um den Bad Krozinger Kurpark, ggf. auch auf den Biengener oder Schlatter Rebberg. Auf rund 40 Hektar lĂ€dt der Kurpark mit seinem seltenen Baumbestand und seiner Pflanzenpracht zum Flanieren und Genießen ein. Auf den beiden Rebbergen können Sie wunderschöne Ausblicke ins MarkgrĂ€flerland genießen.

Eine weitere FĂŒhrung findet am Samstag, den 13. November 2021, ab 13.00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Eingang der Vita Classica, auf der Wiese beim Geldautomaten. RĂŒckkehr gegen 18.00 Uhr.

Der Preis betrĂ€gt 24,90 € zzgl. Vvk. / 21,90 € zzgl. Vvk. mit GĂ€stekarte, Bad Krozinger Kundenkarte, BZCard / 21,90 € zzgl. Vvk. fĂŒr Kinder bis 14 Jahre.

Weitere Informationen und Tickets sind bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-164 sowie online unter www.bad-krozingen.info erhÀltlich.
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Verschiedenes 
 
Freiburg: Alte Bahnen finden neue Heimat
(c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Freiburg: Alte Bahnen finden neue Heimat
Vier knapp 33 Meter lange und 38 Tonnen schwere Stadtbahnwagen vom Typ GT8 K der Freiburger Verkehrs AG (VAG) haben eine neue Heimat gefunden.

Die 1981 beschafften Achtachser konnten nach 40 Jahren Einsatzzeit dank der Anschaffung von modernen Fahrzeugen des Typs Urbos in den Ruhestand gehen. Auch auf Anregungen aus dem Aufsichtsrat landen die ausgedienten Fahrzeuge nun nicht beim SchrotthĂ€ndler. Stattdessen wurden Interessierte dazu aufgerufen, sich mit Nutzungskonzepten um die vier Wagen zu bewerben. Die Fahrzeuge selbst werden den ausgewĂ€hlten Projekten unentgeltlich zur VerfĂŒgung gestellt, die gesamte finanzielle und organisatorische Umsetzung – vom Transport bis hin zum geeigneten Stellplatz – ist von den Interessenten zu leisten.

Die Bahnen sind ein StĂŒck Stadtgeschichte. Sie haben fahrzeugseitig das erneuerte Stadtbahnzeitalter eingelĂ€utet, das 1983 mit der Eröffnung der Linie 1 bis zur Paduaallee begann.

Im April 2021 wurde die Vergabe mit dem Projekttitel „Alte Bahn sucht neuen Job“ ĂŒber den Blog der VAG und die Social-Media-KanĂ€le gestartet. Siebzehn Projekte haben eine Bewerbung eingereicht. Elf Projekte haben es in die zweite Runde geschafft und konnten sich in einem Besichtigungstermin ĂŒber Umfang und Zustand der Straßenbahnen einen genaueren Eindruck verschaffen. Aus den verbliebenen Interessensbekundenden konnten dann vier Projekte ausgewĂ€hlt werden.

Bei den glĂŒcklichen neuen Besitzerinnen und Besitzern einer Straßenbahn handelt es sich um

 Tramkneipe Rieselfeld; BĂŒrgerInnenverein Rieselfeld | Freiburg
Treffpunkt und Anlaufpunkt fĂŒr alle Freiburgerinnen und Freiburger mitten im Rieselfeld

 Freies Kulturareal; Clubkultur e.V. Freiburg | Freiburg
Straßenbahn als fester Teil der KulturstĂ€tte, ausgestattet mit Bar-, Konzert- und Clubtechnik, fĂŒr verschiedene Vereine, Institutionen und Veranstalter

 Straßenbahn wird Ess-Bahn; Gasthof BĂ€ren | Titisee-Neustadt
In der Straßenbahn werden verschiedene, internationale KĂŒchen ihr gastronomisches Angebot unterbreiten, auch eine Eisdiele/Kaffeebar eingerichtet

 Kliemannsland; Kliemannsland GmbH | RĂŒspel (Niedersachsen)
Die Bahn als Workshop-Raum, Co-Working-Space und Honey-Moon-Schlafwagen

„Es ist schön, dass die WĂ€gen auch weiterhin öffentlich genutzt werden können. Toll, dass zwei davon auch in der Stadt bleiben. Die beiden anderen machen im Schwarzwald und in Norddeutschland ein wenig Werbung fĂŒr Freiburg und die VAG;“ sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. Sein Vorstandskollege Oliver Benz merkt an: “Es ist ein wenig traurig diese altehrwĂŒrdigen Fahrzeuge zu verlieren. Aber es gibt dabei auch ein lachendes Auge: Wir können unseren FahrgĂ€sten jetzt in jedem Fahrzeug mindestens einen Niederflureinstieg bieten.“
 
 


Verschiedenes 
 
Unbegrenzt wachsen und Klimawandel stoppen?
Aktuelle Mitwelt-Kleinanzeige in der Badischen Zeitung
 
Unbegrenzt wachsen und Klimawandel stoppen?
Ein kurzer Debattenbeitrag aus der Umweltbewegung zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen

Bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen steht auch das Thema Klimaschutz im Vordergrund. Gerade die FDP vertritt unwidersprochen die Meinung der Kampf gegen Klimawandel sei mit unbegrenztem Wachstum vereinbar.

"Unbegrenztes Wachstum ist dauerhaft möglich
und die einzige Lösung aller Probleme" ist die nicht hinterfragte, zentrale Botschaft von FDP und CDU / CSU, aber auch fast aller anderen Parteien ans dankbare Publikum. Und in diesem unhinterfragten Mythos stimmen rechte wie linke Parteien und die Medien fast ĂŒberein. Nur ĂŒber die Wege zum Wachstum gibt es Konflikte.

Kopfrechnen ist in solchen Zeiten nicht angebracht. Doch bei einem anhaltenden Wachstum von 3% verdoppelt sich das Bruttosozialprodukt alle 23 Jahre, bei 5% sogar bereits alle 14 Jahre. Und eine Menge, die exponentiell wĂ€chst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft ist nicht möglich und fĂŒhrt zwangslĂ€ufig zur Selbstzerstörung. Wir brauchen also dringend andere ProblemlösungsansĂ€tze, um die realen Probleme unseres Landes anzugehen.

Klimakatastrophe, Artenausrottung, AtommĂŒllproduktion, Regenwaldvernichtung, Überfischung, RessourcenĂŒbernutzung & Welt-VermĂŒllung sind Symptome der gleichen Krankheit.
Globale Gier und unbegrenztes Wachstum im begrenzten System Erde.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein (Der Autor ist seit 1974 in der Umwelt- und Naturschutzbewegung aktiv und war 30 Jahre lang BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer am Oberrhein)
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Verschiedenes 
 
 
Neue kleine Atomkraftwerke und zukĂŒnftige Atomkraftwaffen?
Der französische StaatsprÀsident Macron will neue, gefÀhrliche, teure, kleine AKW bauen...

Rettung des französischen Energieversorgers EDF mit EU-Geldern?
Macron möchte einen Teil der 30 Milliarden Staatshilfen in die Rettung der französischen Atomwirtschaft investieren und verkauft dies geschickt als "grĂŒne Vision".
Laut einem Bericht des französischen Wirtschaftsministeriums hatte die EDF Ende 2019 rund 41 Milliarden Euro Schulden und bis 2028 sollen es fast 57 Milliarden Euro sein. Die EDF-Verbindlichkeiten treiben Frankreichs Staatsverschuldung in die Höhe. Eine Milliarde Euro soll jetzt in den Ausbau der Atomenergie investiert werden. Warum wird diese Zahl nicht mit den EDF-Schulden verglichen?
Der einzige EuropĂ€ische Druckwasserreaktor (EPR), der aktuell in Flamanville / Frankreich ĂŒberhaupt gebaut wird, geht frĂŒhestens 2023 ans Netz - mit elf Jahren VerspĂ€tung und nahezu vier Mal so teuer wie geplant. Die Geschichte der französischen Atomkraft ist keine Erfolgsgeschichte, sondern eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Das sagt nicht nur die Umweltbewegung, sondern auch der Aktienkurs der EDF.
Kleine und kleinste "umweltfreundliche und grĂŒne" Mini-Atomkraftwerke
sollen zukĂŒnftig in Frankreich gebaut und exportiert werden und die französische Forschung rechnet mit EU-Geldern. Aus den gefĂ€hrlichen, alten, großen Druck- und Siedewasserreaktoren wĂŒrden unzĂ€hlige Klein- und Kleinstreaktoren...
In jedem dieser Mini-Reaktoren entsteht die RadioaktivitĂ€t vieler Hiroshima-Bomben. Ein Unfall oder ein Anschlag auf ein Kleinst-AKW könnte eine Stadt unbewohnbar machen. Viele kleine Reaktoren sind viele kleine, zwangslĂ€ufig schlecht gesicherte, potenzielle Anschlagsziele. Auch fĂŒr die heutigen und zukĂŒnftigen Diktatoren der Welt brĂ€chte die Möglichkeit, "schmutzige Bomben" zu bauen, einen "nordkoreanischen Machtzuwachs".

Die Idee der Verbreitung von vielen kleinen & großen AKW auf der Welt ist ein globales Selbstmordprogramm und ein atomarer Alptraum, passt allerdings auch gut ins zerstörerische Zeitalter des AnthropozĂ€n...

Wunderwaffe Atomkraft?
Die Politik von Staatslenkern wie Herrn Macron, ist die Politik der globalen Umweltzerstörung. Sie ist verantwortlich fĂŒr AtommĂŒllproduktion, Fukushima und Artenausrottung. Im heutigen globalen Krieg gegen die Natur (Artensterben, Klimawandel, AtommĂŒllproduktion, Ressourcenverschwendung, Atom- und andere Massenvernichtungswaffen....) setzen diese politisch Verantwortlichen fĂŒr die große globale Zerstörung auf den alten neuen Mythos der Wunderwaffen.

Klimawandel, Artensterben, Endlichkeit der Ressourcen? Einfach weitermachen wie bisher!
Der menschengemachte Klimawandel soll mit neue kleinen Thorium Reaktoren bekĂ€mpft werden und ausgerotteten Arten werden mit Gentechnik wieder erschaffen. Das Verkehrsproblem wird mit Lufttaxis angegangen. Der fehlerhafte, menschliche Mensch wird mit Technik nach den Ideen des Transhumanismus ĂŒberwunden und durch den neuen, perfekten Übermenschen ersetzt. Irgendwann werden wir mit Raumschiffen die zerstörte Welt hinter uns lassen und neuen, unverbrauchten Planeten und neuen Mythen entgegenfliegen...
Nicht nur die Ökologie, auch die Ökonomie spricht gegen die teuren französischen PlĂ€ne. Warum setzt der Technokrat Macron auf eine gefĂ€hrliche, teure Hochrisikotechnologie, wenn es mit Sonne und Wind kostengĂŒnstige, umweltfreundliche und ungefĂ€hrliche Alternativen gibt?

Die armen Französinnen und Franzosen haben in KĂŒrze die Wahl zwischen einer rechtsradikalen Atom-Lobbyistin und einem neoliberalen Atom-Lobbyisten und Technokraten...

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein, der Autor ist VizeprĂ€sident im Trinationalen Atomschutzverband TRAS und seit 1974 in der Umweltbewegung aktiv. Er war 30 Jahre BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Harald Welzer
 
Buchtipp: Harald Welzer "Nachruf auf mich selbst"
Die Kultur des Aufhörens

Bestseller-Autor Harald Welzer stellt fest, dass unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören hat. Deshalb baut sie Autobahnen und FlughĂ€fen fĂŒr ZukĂŒnfte, in denen es keine Autos und FlughĂ€fen mehr geben wird. Und sie versucht, unsere Zukunftsprobleme durch Optimierung zu lösen, obwohl ein optimiertes Falsches immer noch falsch ist. Damit verbaut sie viele Möglichkeiten, das Leben durch Weglassen und Aufhören besser zu machen. Diese Kultur hat den Tod genauso zur Privatangelegenheit gemacht, wie sie die Begrenztheit der Erde verbissen ignoriert.

Harald Welzer zeigt in einer faszinierenden Montage aus wissenschaftlichen Befunden, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten, wie man aus den AbsurditĂ€ten dieser gesellschaftlichen Entwicklung herausfindet. Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.

Verlag S.Fischer 2021, 288 Seiten, € 22,00 (D)
ISBN: 978-3-10-397103-3
 
 

Verschiedenes 
 
 
Nachhaltig anlegen
Europa- und SchwellenlÀnderfonds im Test

SchwellenlĂ€nder und europĂ€ische MĂ€rkte sind beliebte AnlagemĂ€rkte und als Beimischung interessant fĂŒr diejenigen, die ihr Geld bislang vor allem in weltweit anlegende Aktienfonds investiert haben. Die Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe ihrer ï»żZeitschrift Finanztest nun untersucht, wie nachhaltig sogenannte grĂŒne SchwellenlĂ€nder- und Europa-Fonds sind und welche sich davon fĂŒr ein ethisch-ökologisches Investment eignen.

Die Ergebnisse der 85 untersuchten Fonds sind etwas ernĂŒchternd: Anders als bei den nachhaltigen Aktienfonds Welt hat bei den SchwellenlĂ€nder- und Europa-Fonds kein Fonds in Sachen Nachhaltigkeit die Bestnote von fĂŒnf Punkten erreicht. Und nur ein einziger erreichte vier Punkte. Ein Grund fĂŒr das mĂ€ĂŸige Abschneiden der Fonds: Sie schließen fossile Energien nicht oder nur halbherzig aus. Und einige sind in Sachen Umwelt zu lax, sie schließen Firmen nur bei schwerwiegenden UmweltverstĂ¶ĂŸen aus.

Wenn sich ein Fonds ein grĂŒnes Etikett verpasst, sollte auch grĂŒn drin sein. HĂ€ufig entspricht das, was die Anbieter machen, jedoch nicht den Vorstellungen der Anleger. Finanztest schafft hier Transparenz und zeigt, wie grĂŒn die Fonds wirklich sind und welche Nachhaltigkeitsstrategien sie verfolgen.

Geldanlage, ob nachhaltig oder nicht, soll sich lohnen. Deshalb hat Finanztest fĂŒr die nachhaltigen Fonds, darunter aktiv gemanagte, Indexfonds und ETF, den Anlageerfolg bewertet. Anleger können sich so die zu ihren Nachhaltigkeits- und Renditevorstellungen besten Fonds auswĂ€hlen. ZusĂ€tzlich zeigt Finanztest, wie hoch der Anteil an Beimischungen je nach SicherheitsbedĂŒrfnis des Anlegers sein kann.

Den ausfĂŒhrlichen Test „Nachhaltig anlegen: Europa- und SchwellenlĂ€nderfonds“ erhalten Sie in der ï»żNovember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter ï»żwww.test.de/nachhaltige-fonds.
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Veranstaltungen 
 
Waldherbst
RĂŒckearbeit mit Pferden (c) Waldhaus Freiburg
 
Waldherbst
Aktionstag rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen am Sonntag, 17. Oktober, von 11 bis 17 Uhr im GelÀnde am Waldhaus

Themenschwerpunkt 2021: Wald und Klima // Eintritt frei

Am Sonntag, 17. Oktober, von 11 bis 17 Uhr findet zum Abschluss der Aktionswoche „Nachhaltigkeit er(leben)“ am Waldhaus wieder ein besonderer Aktionstag statt – der ĂŒber die Stadtgrenzen bekannte Freiburger Waldherbst. Eingeladen sind neben Pferdefreunden vor allem Familien und alle, denen der Wald und die Natur am Herzen liegen.

Der Waldherbst startet um 11 Uhr mit der offiziellen BegrĂŒĂŸung. Zum Themenschwerpunkt Wald und Klima bietet Forstamtsleiterin Nicole Schmalfuß um 12.30 Uhr eine einstĂŒndige Tour durch den herbstlichen Wald an.

Im Mittelpunkt des Tages stehen schnaubende und dampfende Vierbeiner. Unter der Regie von JĂŒrgen Duddek zeigen acht Gespanne aus Baden-WĂŒrttemberg und dem Elsass den traditionellen Holztransport im Wald. Die RĂŒckearbeit mit Pferden schont Boden und Bestand; als historisches Arbeitsfeld war sie insbesondere auch im Schwarzwald ĂŒber Jahrhunderte typisch.

Nicht minder aufregend ist es, einem modernen Holzvollernter bei der Arbeit zuzuschauen und die SpÀne fliegen zu sehen. Wer Lust und Kraft hat, kann auf dem Rundgang durch den Wald auch selbst mit einer Zwei-Mann-SchrotsÀge Baumscheiben absÀgen. Wer lieber mit kleinerem GerÀt arbeitet, nutzt die Gelegenheit zum Schnitzen und kann sich nebenher am offenen Feuer ein leckeres Stockbrot backen. Vor der Holzwerkstatt stehen die Schneidesel bereit zum Schnefeln mit dem Ziehmesser.

Der Naturpark SĂŒdschwarzwald fördert die Veranstaltung und ist mit Infostand und Kochschule auch selbst vertreten. Mit ihrem Waldmobil lĂ€dt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zu vielerlei AktivitĂ€ten ein. Und wer nicht nur Fuchs und Hase, sondern auch weniger bekannte heimische Wildtiere bestaunen möchte, hat am PrĂ€paratewagen der Freiburger JĂ€gervereinigung Gelegenheit dazu.

Die Faszination und Vielfalt von Mooren und GewÀssern vermittelt GewÀsserbiologe Heinz-Michael Peter mit Anschauungsobjekten aus diesen wichtigen LebensrÀumen. Und was wÀre ein Waldherbst ohne eine Frischpilzschau? Am Stand des Fördervereins der Stiftung Waldhaus prÀsentiert Dagmar Reduth bekannte und weniger bekannte Exemplare. Zur Vertiefung des Pilzwissens werden um 12 und 16 Uhr Pilzexkursionen angeboten.

Anschauliche Modellierungen zur Entstehung von Steinkohle, Holzkohle, Erdöl und Erdgas sind in Geowindows zu sehen. Diese innovativen Makroskope bieten einen Vorgeschmack auf die Angebote im neuen WaldKlimaRaum, der im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus seinen Platz finden wird. Der Erweiterungsbau wĂ€chst derzeit neben dem Waldhaus in die Höhe; im FrĂŒhjahr 2022 werden Forstamt und Waldhaus dort ihre neuen RĂ€ume beziehen. Beim Waldherbst kann das neue Haus aus Baubuche um 12 und um 15 Uhr im Rahmen einer FĂŒhrung besichtigt werden.

FĂŒhrungen gibt es auch zum Hochwasser-RĂŒckhaltebecken, das gegenĂŒber von Waldhaus und Erweiterungsbau in der Wonnhalde entsteht. Um 13 und um 14.45 Uhr informiert Thomas Lindinger vom Garten- und Tiefbauamt ĂŒber Funktion und Bauweise des Beckens.

FĂŒr das leibliche Wohl ist mit herzhaften vegetarischen und veganen SpezialitĂ€ten sowie Kaffee und Kuchen gesorgt. Pandemiebedingt findet in diesem Jahr alles draußen statt. Das Waldhaus bittet um gegenseitige RĂŒcksichtnahme und Beachtung der geltenden Coronaregeln (Erfassung von Kontaktdaten, ggfs. 3G).

Es wird um Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten. Am Waldhaus stehen keine ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung.

Dank der Förderung durch den Naturpark SĂŒdschwarzwald ist der Eintritt frei. Spenden sind willkommen und unterstĂŒtzen die Umweltbildung im Waldhaus.
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Veranstaltungen 
 
 
Wasserstoff fĂŒr Klimaschutz und Energiewende konkret
Am Freitag, 15. Okt. 2021 um 17.00 Uhr mit Einlass ab 16:40 Uhr startet in Freiburg i.Br. im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen, Lameystr. 2, die 2-stĂŒndige öffentliche Vortragsveranstaltung zu "Wasserstoff: Klima-prima-Energiewende konkret" zum Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff:

Über "Wasserstoff: zur Energiewirtschaft und WĂ€rmeversorgung von GebĂ€uden mit Schwerpunkt Wasserstoff" berichtet Dipl.-Ing. Sebastian Herkel, Leiter der Abteilung Energie-effiziente GebĂ€ude, Fraunhofer-Institut fĂŒr Solare Energiesysteme ISE, Freiburg.

“Erneuerbarer Wasserstoff fĂŒr Versorgungssicherheit bei Strom und WĂ€rme mit Blockheizkraftwerken (BHKW)" stellt vor der
Dipl.-Ing. (FH) Christian Meyer, Energy Consulting Meyer, Umkirch.

"Solar erzeugter Wasserstoff fĂŒr Heizung, Warmwasser und Strom dezentral in kleinen GebĂ€uden. Erste Beispiele“ ist Thema von Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V..

Der Eintritt ist frei, die Platzzahl begrenzt. Namentliche Anmeldungen sind erbeten bis 14. Okt. an ecotrinova@web.de oder Tel. 0761-21687-30. Anmeldungen werden bestÀtigt. Es gilt die aktuelle Corona-Verordnung des Landes, derzeit 3-G-Regelung mit Nachweis, Abstand, Maskenpflicht, Hygiene, Teilnahmeliste, Symptomfreiheit. Das Programm ist auch online bei ecotrinova.de.

Veranstalter ist ECOtrinova e.V. ideell mit AGUS MarkgrĂ€flerland eV * Antiatomgruppe Freiburg *Badisch-ElsĂ€ssische BIs *AK Wasser des BBU eV * BUND Ortsgruppe Freiburg *BI Energiewende Waldkirch *Energieforum Gundelfingen *FARBE eV * FESA eV *FIUC/Freiburger Institut fĂŒr Umweltchemie eV *Netzwerk Energie-3Regio *Ifpro Institut fĂŒr Projektmanagement & Fortbildung *Innovation Academy eV *KlimabĂŒndnis Freiburg ggr. 2006 *Klimaschutzverein March eV, *NABU Freiburg eV *Plan B eV
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Verschiedenes 
 
14. Oktober: 120 Jahre Straßenbahn in Freiburg
(c) VAG Freiburg
 
14. Oktober: 120 Jahre Straßenbahn in Freiburg
Von der Elektrifizierung zur Digitalisierung

Ein StĂŒck Freiburger Stadtgeschichte feiert Geburtstag. Die Straßenbahn wird an diesem Donnerstag, 14. Oktober, 120 Jahre alt.

Seit ihrer Eröffnung am 14. Oktober 1901, als der elektrische „Hobel“ eine Pferdebahn ablöste, gehört sie zum Freiburger Stadtbild wie BĂ€chle und MĂŒnster und ist ein sichtbares Zeichen von Stadt- und LebensqualitĂ€t. StĂ€ndig steigende KapazitĂ€ten im Straßenbahnverkehr – die Fahrzeuge wurden grĂ¶ĂŸer, die Fahrplantakte dichter und die Fahrgastzahlen stiegen enorm – dokumentieren die Bedeutung des Verkehrssystems fĂŒr Freiburg: Die Stadt wuchs – und mit ihr die Stadtbahn. Schienenverkehrslinien waren und sind immer auch urbane Entwicklungsachsen.

Blickt man anlĂ€sslich des JubilĂ€ums zurĂŒck auf die MobilitĂ€t in den vergangenen 120 Jahren, dann sieht man, dass sich ihre Randbedingungen stĂ€ndig Ă€ndern und weiterentwickeln. Vor 120 Jahren gab es praktisch noch keine Autos. FußgĂ€nger, Fuhrwerke und Fahrradfahrer bestimmten das Stadtbild, zu denen sich – schon damals in zentraler innerstĂ€dtischer Lage – die Straßenbahn gesellte. In den Zeiten des Wiederaufbaus wuchs Freiburg enorm: Lebten 1954 noch 100.000 Menschen in Freiburg, so waren es 1964 bereits 160.000. Neue Stadtteile im Westen der Stadt entstanden. Mit der Ausdehnung der Stadt wuchs auch das BedĂŒrfnis nach MobilitĂ€t. Da war die StĂ€dtische Straßenbahn gefordert. Zu Zeiten des Wirtschaftswunders boomte dann das Auto und ab den Achtzigern wurde erkannt, dass Freiburgs Verkehrsprobleme nur durch die die schnelle, leicht verstĂ€ndliche Stadtbahn mit ihrer großen BeförderungskapazitĂ€t auf relativ wenig Raum gelöst werden können.

Heute eröffnen digitale Vernetzung und ElektromobilitĂ€t völlig neue Wege. Die ErderwĂ€rmung fordert zudem eine Verkehrswende, bei der auch der ÖPNV mit der Straßenbahn weiter in den Fokus rĂŒckt.

Die Konstante: Wo die ZĂ€hringer ihr Kreuz gemacht haben

Im Lauf seiner Geschichte hat sich das Stadtbahnnetz immer wieder verĂ€ndert. Eine Konstante war jedoch der auch heute noch wichtigste Kontenpunkt im Netz: der Bertoldsbrunnen. Das fĂŒr die StadtgrĂŒndungen der ZĂ€hringer Herzöge so typische zentrale Straßenkreuz von Kaiser-Joseph-Straße, Bertoldstraße und Salzstraße steht auch heute noch symbolhaft fĂŒr die Botschaft, dass der Öffentliche Nahverkehr immer dort prĂ€sent sein muss, wo viele Menschen hinwollen oder mĂŒssen.

Nach einem bestĂ€ndigen Wachstum des Schienennetzes kamen zunĂ€chst Kriegszerstörungen und spĂ€ter dann auch gelegentliche Streckenstillegungen. Seit den achtziger Jahren aber wuchs und wĂ€chst das Schienennetz in Freiburg bestĂ€ndig. ZunĂ€chst vor allem in die Nachkriegsstadtteile im Westen der Stadt. Aber auch ZĂ€hringen und Haslach wurden an das Stadtbahnnetz angeschlossen oder wieder angeschlossen. Neben einigen weiteren NetzergĂ€nzungen wurde es mit dem Rieselfeld zum Standard, dass Neubaugebiete in der Schwarmstadt Freiburg von Anfang an vom Schienennetz der VAG erschlossen werden. NĂ€chstes Beispiel dafĂŒr ist die Stadtbahn Dietenbach.

In den politischen Diskussionen der vergangenen Jahrzehnte war es nie die Frage, ob das Stadtbahnnetz ausgebaut werden soll, sondern wo die nĂ€chsten Schienen verlegt werden. Lange Planungsprozesse und gelegentlich auch leere Kassen der öffentlichen HĂ€nde fĂŒhrten hin und wieder zu Verzögerungen bei der Verwirklichung von Projekten, aber nie zu deren Stornierung.

Stadtbahn als Entwicklungstreiber.

Als 1901 erstmals die „Elektrische“ vom Martinstor oder Schwabentor kommend auf den Bertoldsbrunnen zurollte, wurde fĂŒr Freiburg ein neues Zeitalter eingelĂ€utet: Mit dem Bau eines E-Werks, eigens fĂŒr die Stromversorgung der Tram errichtet, hielt erstmals ElektrizitĂ€t Einzug in die Stadt. Ganz allmĂ€hlich wurde Gaslicht durch GlĂŒhlampen ersetzt. Die Entscheidung fĂŒr die Tram war also auch eine fĂŒr die beginnende Elektrifizierung. FĂŒr unsere Stadt war das ein großer Schritt in die Moderne. Und es ist eine schöne Episode der Geschichte, dass die VAG und der regionale Energieversorger badenova auch heute noch unter dem Dach der Stadtwerke Freiburg als Schwesterunternehmen Schulter an Schulter arbeiten.

Immer wieder konnte und kann man beobachten, dass die Investition in die Schieneninfrastruktur viele Folgeprojekte nach sich ziehen. Dies gilt besonders dann, wenn Strecken in bestehenden Stadtteilen gebaut oder grundlegend saniert werden. Beispiele hierfĂŒr sind die Bereiche entlang der ZĂ€hringer- und Habsburger Straße, das Ortszentrum von Haslach oder die Berliner Allee von der Breisacher Straße bis zur Messe, deren Gesichter sich mit dem Bau der Gleise und dem Anschluss an das Liniennetz deutlich verĂ€ndert haben. Glanzlicht dieser Entwicklung ist aber zweifellos die Stadtbahn Rotteckring und die mehrjĂ€hrige Metamorphose eines vierspurigen Innenstadtrings hin zu einem wunderschönen Boulevard mit BĂ€nken, BĂ€umen und PlĂ€tzen.

Umwelt- und Klimaschutz im Blick

RĂŒckenwind erfĂ€hrt der ÖPNV nicht zuletzt dank der Fridays-for-Future-Bewegung, die im umweltbewegten Freiburg großen Zuspruch erfĂ€hrt. Auch politisch wĂ€chst der Stellenwert des ÖPNV als wichtiger KlimaschĂŒtzer. Die Freiburger Verkehrs AG ist dabei Treiber der MobilitĂ€tswende. Seit 2008 nutzen die Verkehrsbetriebe zertifizierten regenerativen Strom. Im Streckennetz nehmen Schwungradspeicher den beim Bremsen erzeugten Strom auf und geben ihn bei Bedarf wieder ans Netzumfeld ab. Auf dem Betriebshof der Verkehrsbetriebe erzeugen PV-Anlagen Strom, mit dem kĂŒnftig auch die E-Bus-Flotte betankt wird. Denn klimafreundliche Stromer ersetzen in den nĂ€chsten Jahren Schritt fĂŒr Schritt die derzeitige Dieselflotte.

Frelo und Co.

MobilitĂ€t ist ein GrundbedĂŒrfnis der Menschen. Und diese MobilitĂ€t will – möglichst stadt- und umweltvertrĂ€glich – organisiert und vernetzt sein. Und genau das ist es, was die moderne Freiburger Verkehrs AG heute leistet.

Immer wieder in ihrer Geschichte hat sich die VAG und ihre VorgĂ€ngerorganisationen der Zeit angepasst und modernisiert. Dieser nie endende Prozess hat in den vergangenen Jahren nochmals an Fahrt gewonnen. Die VAG ist viele Schritte hin zu einer multimodalen und digitalen MobilitĂ€tsdienstleisterin gegangen, bei der das RĂŒckgrat der Angebote natĂŒrlich immer noch die Stadtbahn ist. Wie nie zuvor in ihrer Geschichte wird die Palette ihrer angebotenen Leistungen erweitert. Bestehende MobilitĂ€tsangebote werden vernetzt und auch digital abrufbar und buchbar macht.

GebĂŒndelt wird vieles davon in der VAGmobil-App mit deren Hilfe man nicht nur in Echtzeit Fahrplandaten abrufen und dabei auch gleich erkennen kann, ob als nĂ€chstes ein Niederflurfahrzeug kommt. Man kann seinen Fahrschein direkt online kaufen und nach dem Ausstieg mittels derselben App zum Beispiel ein Frelo-Leihrad oder ein CarSharing-Auto mieten.

Ebenso wie bei ihren Stadtbahnen herrscht auch bei der Freiburger Verkehrs AG niemals Stillstand. Mal laufen Entwicklungen etwas gemĂ€chlicher, und dann beschleunigen Sie wieder – hinein in neue Zeiten und Dimensionen. Seit 120 Jahren.

zum Bild oben:
Der Motorwagen Nr. 8 ist laut Anmerkung von Siemens & Halske (Berlin) aus dem Jahr 1900/1901. Die Aufnahme wurde spÀter gemacht. Genaues Datum unbekannt.
(c) VAG Freiburg
 
 

Veranstaltungen 
 
 
"2040 – Wir retten die Welt!"
Fahrradkino in der KonTiKi-Scheune auf dem Mundenhof

Am Dienstag, 12. Oktober, um 19.30 Uhr zeigen die Vereine fesa und Solare Zukunft die Dokumentation „2040 – Wir retten die Welt!“ des preisgekrönten Regisseurs Damon Gameau (Australien 2019, 92 Minuten). Der Clou daran: das Ganze lĂ€uft als Fahrradkino-Event in der KonTiKi-Scheune. Diese Scheune liegt gegenĂŒber der Hofwirtschaft auf dem Mundenhof. Der Eingang zur Scheune befindet sich beim Lindenplatz.

Der Eintritt ist frei. Warme Kleidung und Anreise mit dem Fahrrad werden empfohlen. Es gelten die 3G-Regeln und Maskenpflicht.

Beim Fahrradkino erzeugen zehn Freiwillige beim Radeln den Strom, der fĂŒr das Zeigen des Kinofilms erforderlich ist. Dabei werden FahrrĂ€der auf Rollentrainer gespannt, die so umgebaut sind, dass die Bewegungsenergie gespeichert und anschließend fĂŒr die Versorgung
des Laptops, des Beamers und des Soundsystems genutzt werden kann. Somit ist das Fahrradkino umweltfreundlich, energieautark und ein tolles Mitmach-Event fĂŒr Groß und Klein.

Der Film „2040: Wir retten die Welt!" zeigt auf anschauliche Weise zahlreiche AnsĂ€tze von bereits verfĂŒgbaren Lösungen auf drĂ€ngende (Umwelt-) Fragen unserer Zeit. Bis 2040 könnte unser Zusammenleben im Einklang mit unserer Umwelt deutlich verbessert werden. Die Botschaft ist klar: Wir mĂŒssen nur bereit sein, jetzt gemeinsam fĂŒr eine bessere Welt zu arbeiten und neue Wege einzuschlagen. Mit verantwortungsvollem Handeln können wir eine lebenswertere Welt erschaffen.
 
 

Veranstaltungen 
 
Wasser sparen, Roggen mahlen, Saft pressen
Spiel mit den HĂŒhnern auf dem Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof (c) Mundenhof
 
Wasser sparen, Roggen mahlen, Saft pressen
Am Samstag startet die Aktionswoche "Nachhaltigkeit (er)leben"

Wie lĂ€sst sich unser Leben ressourcenschonender gestalten? Anregungen bietet die Aktionswoche "Nachhaltigkeit (er)leben", die ab Samstag, 9. Oktober, an verschiedenen Bildungsorten in Freiburg stattfindet. Mit Herz, Kopf und Hand können Kinder, Jugendliche und Erwachsene die vielen Facetten des UNESCOProgramms Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung (BNE) kennenlernen und sich inspirieren lassen.

Beim Auftakt am Samstag, 9. Oktober, um 17 Uhr im Planetarium dreht sich alles um die dunkle Seite des Lichts: „Lichtverschmutzung? Nachhaltige Beleuchtung ist mehr als nur Energieeffizienz“ heißt der einstĂŒndige Vortrag der promovierten Biologin und NachtschĂŒtzerin Annette Krop-Benesch. Sie gibt einen Überblick ĂŒber die ökologischen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Schattenseiten nĂ€chtlicher Beleuchtung. In einem Workshop geht es anschließend darum, wie eine moderne Beleuchtung gestaltet sein muss, um wirklich nachhaltig und nachtfreundlich zu sein.

Am Montag, 11. Oktober, geht es auf den 400 Jahre alten Kunzenhof, der an einem Berghang in Freiburg-Littenweiler liegt. HĂŒhner, Enten, Ziegen, Schafe und Esel sind auf dem biologisch bewirtschafteten Hof zuhause. Ein Mitmachangebot fĂŒr Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren dreht sich von 14 bis 18 Uhr um die Frage, wie sich ein möglichst nachhaltiger Lebensstil verwirklichen lĂ€sst – beim Essen, bei der Kleidung und beim Energieverbrauch.

Am Dienstag, 12. Oktober, heißt es ab 19.30 Uhr strampeln fĂŒr einen guten Film. Die beiden Vereine Solare Zukunft und Fesa veranstalten ein Fahrradkino. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

Zwei Tage spĂ€ter, am Donnerstag, 14. Oktober, veranstaltet die Ökostation zwischen 14 und 17 Uhr unter dem Motto „Wasser und Wir“ einen Nachmittag fĂŒr Groß und Klein. Wasser ist Lebensraum, alltĂ€glicher Begleiter und schĂŒtzenswertes Gut. An verschiedenen Stationen wird erlebbar, wie man umweltschonend mit Wasser umgehen kann, welche Tiere im Teich der Ökostation leben und wie Wasser wieder sauber wird.

Auch auf dem Abenteuerspielplatz in Freiburg-Weingarten gibt es einiges zu entdecken: Pferde, Ziegen und HĂŒhner leben auf dem Platz, es gibt einen kleinen See und WerkstĂ€tten. Beliebt ist er zudem wegen seiner Bildungs-, Spiel- und Kreativangebote. Am Freitag, 15. Oktober, sind dort ab 14 Uhr Aktionen fĂŒr den Geschmackssinn geboten. Mitveranstalter ist das KonTiKi, die naturpĂ€dagogische Bildungs- und Freizeiteinrichtung des Mundenhofs. Wer teilnimmt, kann regionale und biologisch angebaute Pflanzen zu gesunden Leckereien verarbeiten, Dinkel und Roggen mahlen, Brot backen, Bratkartoffeln am Feuer zubereiten und Äpfel aus dem Naturschutzgebiet Rieselfeld zu leckerem Most pressen.

Auf dem offenen und inklusiven Kinderabenteuerhof am Dorfbach in der Vauban leben ebenfalls viele Tiere, darunter Hasen, Schweine und Pferde. Am Samstag, 16. Oktober, erwartet Kinder und Erwachsene ein vielfĂ€ltiges Programm: Zwischen 10.30 und 12 Uhr ist ein Spaziergang ĂŒber die Streuobstwiesen geboten. Es werden Äpfel gesammelt, ein Baum gepflanzt und das artenreiche Leben der Wiesen erkundet. Ab 14 Uhr können die Teilnehmenden feinen Apfelsaft pressen und in der MitmachbĂ€ckerei „blind backen“. Außerdem erwartet sie ein „Marktstand der guten Orte“, ein Quiz, sowie Leckeres aus der MultifunktionskĂŒche des Gemeinschaftsgartens.

Mit dem Waldherbst, einem Erlebnistag im und um das Waldhaus, endet am Sonntag, 17. Oktober, die Aktionswoche „Nachhaltigkeit (er)leben“. Auf dem Programm stehen VorfĂŒhrungen und Mitmachaktionen zur Holzernte und Holzverarbeitung sowie Exkursionen, Workshops und InfostĂ€nde.

Alle Termine im Überblick

Weitere Infos, auch zur Anmeldung gibt es auf den Webseiten:

 Sa, 9. Oktober, 17-20 Uhr, Planetarium: „Lichtverschmutzung?
Nachhaltige Beleuchtung ist mehr als nur Energieeffizienz“
www.planetarium-freiburg.de

 Mo, 11. Oktober, 14-18 Uhr, Lernort Kunzenhof: „Nachhaltiger Lebensstil in Verbundenheit mit den Lebensgrundlagen“
www.kunzenhof.de

 Di, 12. Oktober, 19.30 Uhr, Solare Zukunft mit Fesa:
Fahrradkino
www.solarezukunft.org, www.fesa.de

 Do, 14. Oktober, 14-17 Uhr, Ökostation: „Wasser und Wir“
www.oekostation.de

 Fr, 15. Oktober, 14-17 Uhr, Abenteuerspielplatz und KonTiKi: „Guter Geschmack“
www.freiburg.de/abenteuerspielplatz
www.freiburg.de/kontiki/

 Sa, 16. Oktober, 10-12 und 14-18 Uhr, Kinderabenteuerhof:
Aktionstag
www.kinderabenteuerhof.de

 So, 17. Oktober, 11-17 Uhr, Waldhaus: „WaldHerbst“,
www.waldhaus-freiburg.de
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Veranstaltungen 
 
FĂŒhrung durch den Bad Krozinger Kurpark
Kurpark: Hr. Sutter (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen
 
FĂŒhrung durch den Bad Krozinger Kurpark
BAD KROZINGEN. Am Dienstag, den 12. Oktober 2021, um 10.00 Uhr, findet eine fachkundige FĂŒhrung durch den Bad Krozinger Kurpark statt. GĂ€rtnermeister Hans-JĂŒrgen Sutter wird die Teilnehmer durch den Artenreichtum der Pflanzen- & Blumenwelt des Kurparks fĂŒhren.

Auf einer GesamtflĂ€che von zirka 40 ha befindet sich ein wertvoller Baumbestand mit zahlreichen eigenwilligen und seltenen Baumpersönlichkeiten sowie auf mehr als 5.000 mÂČ Gehölzpflanzungen. Die Wechselflor- und StaudenflĂ€chen erstrecken sich auf ĂŒber 1.500 mÂČ. Durch die gĂŒnstigen KlimaeinflĂŒsse aus dem Mittelmeerraum schmĂŒcken ZitrusfrĂŒchte, Hanfpalmen und Magnolien die eindrucksvolle Landschaft rund um das Kurhaus. Einen besonderen Farbtupfer geben im FrĂŒhjahr die bis zu 60.000 blĂŒhenden Tulpen und Narzissen. Der Pfau mit seinem Nachwuchs fasziniert mit seinem farbenprĂ€chtigen Blumenkleid.

Bei einer fachkundigen FĂŒhrung von GĂ€rtnermeister Hans-JĂŒrgen Sutter am Dienstag, den 12. Oktober 2021, um 10.00 Uhr, können die Teilnehmer den Kurpark kennenlernen und den Artenreichtum der Pflanzen- und Blumenwelt des Bad Krozinger Kurparks bestaunen.

Eine weitere FĂŒhrung findet am Dienstag, den 26. Oktober 2021, um 10.00 Uhr, statt. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Bad Krozingen, Tel. +49 7633 4008-163 oder unter www.bad-krozingen.info.
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Veranstaltungen 
 
 
Radtour mit den Planern durch Freiburg
BĂŒrgerbeteiligung zum Radschnellweg Freiburg-WalkirchEmmendinge
Trasse durch die Stadt soll gefunden werden

Die Planung des Radschnellwegs von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen (RS 6) nimmt weiter Kontur an. Das sogenannte Breisgau Y soll eine schnelle regionale Radverbindung ĂŒber Gemeindegrenzen hinweg ermöglichen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Radschnellweg war im Herbst 2020 gestartet. Mit den RĂŒckmeldungen aus der Onlinebeteiligung wurden jetzt viele mögliche TrassenfĂŒhrungen durch Freiburg untersucht und miteinander verglichen. Mögliche Routen konnten so zunehmend eingegrenzt werden.

Jetzt soll es eine Besichtigung auf zwei RĂ€dern geben. Bei einer Beradlung sollen interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gemeinsam mit dem Planungsteam Abschnitte von möglichen Trassen des Radschnellwegs erkunden. Der Termin soll stattfinden am Mittwoch, 27. Oktober von 15.30 bis circa 18.30 Uhr.

An verschiedenen Punkten wird gezeigt, wie der Radschnellweg in Zukunft verlaufen könnte. Dabei gibt es auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Hinweise einzubringen. Die Strecke, die an dem Tag auf dem Rad zurĂŒckgelegt wird, ist etwa vier Kilometer lang.

Die PlÀtze sind begrenzt, eine Anmeldung erforderlich. Das ist bis zum 24. Oktober möglich unter www.breisgau-y.de/beradelungen. Nach der Anmeldung wird der Treffpunkt mitgeteilt. Bei der Veranstaltung gilt die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), ein Nachweis muss vorgezeigt werden. Zudem werden alle Teilnehmenden gebeten, die Abstandsregeln einzuhalten und an allen Haltepunkten eine medizinische Maske zu tragen.

Radschnellwege sind eine neue Kategorie von Radverbindungen, die direktes, zĂŒgiges Vorankommen ermöglichen. Das soll durch eine breite und durchgĂ€ngige Trasse erreicht werden. Dadurch soll Radfahren attraktiver werden, auch ĂŒber lĂ€ngere Distanzen hinweg. Damit sollen vor allem Pendler motiviert werden, auf das Rad umzusteigen. Die Stadt erhofft sich vom rund 21 Kilometer langen RS 6 einen spĂŒrbaren Impuls fĂŒr klimavertrĂ€gliche MobilitĂ€t in der Region. Etwa fĂŒnf Kilometer der Strecke liegen auf Freiburger Gemarkung. Berechnungen haben gezeigt, dass das Verkehrspotenzial auf dem RS 6 bei 12.000 Radfahrenden pro Tag liegt. Ziel ist, dass der Radschnellweg bis 2028 gebaut wird. Unproblematische Streckenabschnitte sollen jedoch vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden.

Weitere Informationen rund um das Projekt sind auf www.breisgau-y.de zu finden.
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Verschiedenes 
 
 
Fuß- und Radoffensive 2021/2022
Viele Verbesserungen fĂŒr den Fuß- und Radverkehr an der Kreuzung Basler-/Heinrich-von-Stephan-Straße
Straßenraum wird umverteilt – mehr Platz fĂŒr Fuß- und Radverkehr
Mehr Sicherheit durch neue Ampelschaltungen

An einer weiteren wichtigen Verkehrsachse Freiburgs wird der Fuß- und Radverkehr gestĂ€rkt. An der Basler Straße und der Kreuzung zur Heinrich-von Stephan-Straße wird das nĂ€chste Projekt der Fuß- und Radoffensive der Stadt Freiburg umgesetzt. Mit einem Mix aus grĂ¶ĂŸeren und kleineren Maßnahmen werden die Sicherheit und der Komfort stark ausgebaut. Baubeginn ist am 4. Oktober.

So sollen Radfahrende und zu Fuß Gehende etwa wesentlich mehr Platz bekommen. Zwischen Kronenstraße und Heinrich-von Stephan-Straße gibt es an der Basler Straße in beide Fahrtrichtungen einen geteilten Fuß- und Radweg. Jetzt wird der Radweg beidseitig auf die Straße verlegt. So entstehen reine Fußwege und breite Radwege. Der Straßenraum wird dafĂŒr umverteilt, fĂŒr Autos steht dann dort nur noch eine Spur zur VerfĂŒgung. Die Radfurten ĂŒber querende Straßen werden zudem rot markiert, um die Sicherheit und Orientierung fĂŒr Radfahrende zu verbessern. In der Kronenstraße gibt es bereits breite Radwege, so dass hier eine durchgĂ€ngige Radwegverbindung bis in die Innenstadt entsteht.

Weiterhin werden im Bereich der Johann-von-Werth-Straße die vorhandenen Fahrradklammern zurĂŒckgebaut und durch neue RadbĂŒgel ersetzt.

Außerdem wird die Verkehrssicherheit an der großen Kreuzung Basler Straße / Heinrich-von Stephan-Straße erhöht. Das geschieht zum einen dadurch, dass Rechtsabbieger von der Heinrich-von-Stephan-Straße in die Basler Straße und FußgĂ€nger, die die Basler Straße queren nicht mehr gleichzeitig GrĂŒn bekommen.

Auch FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger sowie Radfahrende, die in Richtung Innenstadt unterwegs sind und die Kreuzung queren, werden kĂŒnftig durch eine neue Signalisierung besser geschĂŒtzt. Die GrĂŒnphase fĂŒr Rechtsabbiegende, die hier von der westlichen Basler Straße kommen und in die Merzhauser Straße abbiegen wollen, wird getrennt von dem geradeaus gerichteten Fuß- und Radverkehr geschaltet. Die aktuell provisorisch, mit gelber Folie markierte reine Rechtsabbiegespur in die Merzhauser Straße, wird in diesem Zuge endgĂŒltig markiert.

FĂŒr Radfahrende, die aus Richtung Pressehaus kommen und nach links in die Heinrich-von-Stephan-Straße abbiegen wollen, wird eine Möglichkeit zum indirekten Linksabbiegen geschaffen. HierfĂŒr wird an der sĂŒdöstlichen Ecke der Kreuzung eine AufstellflĂ€che geschaffen. Über einen Drucktaster kann eine eigene GrĂŒnphase zum sicheren Überqueren der Kreuzung angefordert werden. Mit Rundborden aus Granit wird eine Abgrenzung zum Gehbereich hergestellt.

Bei den Arbeiten werden die Ampeln an der Kreuzung auf stromsparende und wartungsĂ€rmere LED-Technik umgerĂŒstet und sĂ€mtliche FußgĂ€ngerfurten mit Zusatzausstattung fĂŒr Blinde versehen.

Ab Montag, 4. Oktober, wird mit dem Bau begonnen, dann wird an der Kreuzung die AufstellflĂ€che fĂŒr den Radverkehr hergestellt. Ab dem 18. Oktober wird fĂŒr zwei Wochen eine provisorische Baustellenampel den Verkehr regeln. In dieser Zeit wird dann die Ampelanlage umgebaut und die Markierung angepasst. Alle Maßnahmen sollen zusammen rund 200.000 Euro kosten, bis Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Garten- und Tiefbauamt bittet um VerstĂ€ndnis fĂŒr mögliche EinschrĂ€nkungen im Verkehr.

Die Maßnahme ist Teil des großen Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr. Die Stadt investiert in nur zwei Jahren 16 Millionen Euro, es ist das grĂ¶ĂŸte Ausbau-Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Schon bald werden weitere Arbeiten folgen. Weitere Informationen zu allen Projekten der Freiburger Fuß- und Radoffensive unter www.freiburg.de/radverkehr
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Bergwaldprojekt am Schauinsland in der 21. Auflage
Bergwaldprojekt (c) Forstamt Stadt Freiburg
 
Bergwaldprojekt am Schauinsland in der 21. Auflage
Feuchtwiesen pflegen, Weißtannen schĂŒtzen, Traubeneichen fördern: Bis 9. Oktober engagieren sich 35 Freiwillige aus ganz Deutschland im Stadtwald fĂŒr die Artenvielfalt

Bis Samstag, 9. Oktober findet im Stadtwaldrevier Schauinsland erneut das Bergwaldprojekt statt. Mit gezielten Pflegemaßnahmen wollen die Freiwilligen vom Verein Bergwaldprojekt die Lebensbedingungen seltener Tier- und Pflanzenarten im Stadtwald verbessern. Die Arbeiten stehen im Zeichen der 2021 gestarteten neuen UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen.

Das Bergwaldprojekt engagiert sich seit 30 Jahren mit konkreten Arbeiten fĂŒr bedrohte Tier- und Pflanzenarten in Wald- und Offenlandschaften und hat mit Freiwilligenarbeit deutschlandweit bereits tausende Hektar an BiotopflĂ€che gepflegt und damit LebensrĂ€ume fĂŒr viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten erhalten und neu geschaffen.

Am Schauinsland sind die Ehrenamtlichen unter der Anleitung von Naturschutzfachleuten des Bergwaldprojekts und in Zusammenarbeit mit Forstrevierleiter Philipp Schell vom Forstamt Freiburg aktiv. In Handarbeit wird auf Feuchtwiesenbiotopen die aufkommende Fichten-NaturverjĂŒngung entfernt, um Ohrweiden zu fördern. Diese Weide ist nicht nur Pollenlieferant fĂŒr zahlreiche Wildbienenarten, sondern auch wichtige Futterpflanze fĂŒr die Raupen von Dutzenden von Schmetterlingsarten. Um die Artenvielfalt im Bergwald zu erhöhen, wird eine Traubeneichen-Pflanzung vorbereitet, es werden Weißtannen gepflanzt und vor Wildverbiss geschĂŒtzt.

Revierleiter Schell erklĂ€rt: „Wald ist nicht nur Rohstofflieferant, FreizeitstĂ€tte und Arbeitsplatz, sondern auch und vor allem Lebensraum fĂŒr viele heimische Tiere und Pflanzen.“ Ziel der aktuellen Arbeiten ist fĂŒr Schell daher, durch gezielte Pflegeeingriffe
die Lebensbedingungen fĂŒr seltene Arten zu verbessern und einen möglichst artenreichen und klimastabilen Wald der Zukunft zu schaffen. Mit den aktuellen Vorhaben setzt das Bergwaldprojekt seine vor ĂŒber 20 Jahren begonnenen ArbeitseinsĂ€tze mit Freiwilligen am Schauinsland fort.

Das Bergwaldprojekt e.V. mit Sitz in WĂŒrzburg organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Wochen mit jĂ€hrlich mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ĂŒber 140 Projektwochen an mehr als 70 Einsatzorten in Deutschland. Schwerpunkte der Arbeiten sind neben Biotop- und Artenschutz auch Waldumbau und -pflege sowie Moor-Renaturierungen. Der Verein finanziert sich grĂ¶ĂŸtenteils aus Spenden.
 
 

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Eine Million EU-BĂŒrger fordern Ende der Pestizid-Ära
Biene © Slow Food Archiv
 
Eine Million EU-BĂŒrger fordern Ende der Pestizid-Ära
WĂ€hrend auch am letzten Tag noch Unterschriften zur UnterstĂŒtzung der EuropĂ€ischen BĂŒrgerinitiative (EBI) "Bienen und Bauern retten" gesammelt werden, stehen die Organisator*innen vor einem historischen Erfolg. Sobald das Ergebnis der EBI von der EuropĂ€ischen Kommission bestĂ€tigt wird, mĂŒssen sowohl die EuropĂ€ische Kommission als auch das EuropĂ€ische Parlament die Forderungen der BĂŒrger*innen nach einer pestizidfreien und bienenfreundlichen Landwirtschaft analysieren und auf sie reagieren.

Die Organisationen der EBI warten gespannt auf das Ergebnis einer zweijĂ€hrigen Kampagne, in der ĂŒber eine Million Unterschriften in der gesamten EU gesammelt wurden. Die EBI "Bienen und Bauern retten” fordert 1) eine Reduzierung des Einsatzes synthetischer Pestizide in der EU um 80 % bis 2030 und um 100 % bis 2035, 2) Maßnahmen zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt auf landwirtschaftlichen FlĂ€chen und 3) eine massive UnterstĂŒtzung der Landwirt*innen bei der Umstellung auf Agrarökologie.

Eine EBI wird von der EuropĂ€ischen Kommission akzeptiert, wenn sie mehr als eine Million gĂŒltige Unterschriften erreicht, wobei die Erfahrung zeigt, dass die UngĂŒltigkeitsquote bei 10-15 % liegt. Die Organisatoren gehen davon aus, dass die EBI erfolgreich sein wird, wenn sie mindestens 1,15 Millionen Unterschriften erreicht, wobei Tausende von Papierunterschriften, die noch gezĂ€hlt und in die endgĂŒltige Berechnung einbezogen werden mĂŒssen, zu berĂŒcksichtigen sind.

Sonia Conchon vom BĂŒro von “Bienen und Bauern retten” sagt: "Die Covid-Situation hat diese Kampagne aufgrund ihrer mangelnden Sichtbarkeit sehr schwierig gemacht, da es wĂ€hrend des grĂ¶ĂŸten Teils der Kampagne keine öffentlichen Veranstaltungen gab. Umso mehr spiegelt das Erreichen der Million die Entschlossenheit und UnterstĂŒtzung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr diese zweite Anti-Pestizid-EBI wider".

Diese EBI sendet eine klare Botschaft an die EU: Die europĂ€ischen BĂŒrger*innen unterstĂŒtzen das Ziel der Pestizidreduzierung des EuropĂ€ischen Green Deals, wollen aber einen Plan fĂŒr den vollstĂ€ndigen Ausstieg aus der Verwendung synthetischer Pestizide sehen. Um dieses Ziel in 15 Jahren zu erreichen, muss die EU die Landwirt*innen technisch und finanziell bei der Umstellung auf Agrarökologie unterstĂŒtzen.

Marta Messa, Direktorin von Slow Food Europa, sagt: "Es ist an der Zeit, dass die EU und ihre Mitgliedsstaaten ernsthafte Maßnahmen ergreifen, um den Wandel unseres Lebensmittelsystems hin zu einem System voranzutreiben, das die Menschen und die Umwelt schĂŒtzt und mit den Landwirt*innen zusammenarbeitet. Wir brauchen verbindliche Ziele, und Slow Food wird weiterhin Beispiele von Landwirt*innen aufzeigen, die tagtĂ€glich ohne Pestizide wirtschaften und die einem umfassenden Übergang zur Agrarökologie den Weg weisen."

Bislang wurden nur sechs der 108 eingeleiteten EBI von der EuropĂ€ischen Kommission als erfolgreich validiert (<6 %). Erfolgreiche EBIs veranlassen die EuropĂ€ische Kommission, die Forderungen der BĂŒrger*innen zu analysieren und zu beantworten, wĂ€hrend das EuropĂ€ische Parlament die sieben Mitglieder des BĂŒrgerausschusses in einer Anhörung empfĂ€ngt und die Möglichkeit hat, eine Entschließung auf der Grundlage der Forderungen der BĂŒrger zu verfassen und darĂŒber abzustimmen.
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Staupe bei Fuchs in Hochdorf nachgewiesen
Amt fĂŒr öffentliche Ordnung und Forstamt empfehlen dringend Schutzimpfung fĂŒr Hunde

Eine Staupe-Infektion wurde bei einem Fuchs in Hochdorf nachgewiesen. Die Staupe ist eine hoch ansteckende und bei Hunden meist tödlich verlaufende Virusinfektion. Sie wird durch das so genannte Canine Distemper Virus (CDV) hervorgerufen. Neben FĂŒchsen können sich auch Hunde oder Marder infizieren. Menschen sind fĂŒr das Staupe-Virus jedoch nicht empfĂ€nglich.

Besonders Hunde mit keinem oder nicht ausreichendem Impfschutz können sich bei direktem Kontakt mit infizierten Tieren anstecken und schwer oder sogar tödlich erkranken.

Das Amt fĂŒr öffentliche Ordnung und Forstamt raten daher dringend dazu, Haushunde gegen die Staupe zu impfen und diese Impfung regelmĂ€ĂŸig auffrischen zu lassen, da auch der Haushund, der nicht an der Leine gefĂŒhrt wird, beim Stöbern auf tote FĂŒchse treffen kann.

Das Forstamt bittet die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, verendet aufgefundene FĂŒchse unter Tel. 201-6201 zu melden, damit sie untersucht werden können.
 
 

Veranstaltungen 
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Naturcoach Miriam Baldes © Kur und BÀder GmbH Bad Krozingen
 
„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und BĂ€der GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und WaldpĂ€dagogen regelmĂ€ĂŸig gefĂŒhrte Touren an. Am Sonntag, den 3. Oktober 2021, um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, bietet Naturcoach Miriam Baldes eine FĂŒhrung durch den Waldbadepfad im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich an.

„Shinrin Yoku“ kommt aus Japan und lautet ĂŒbersetzt etwa „Baden in Waldluft“, in Deutschland wird es schlicht „Waldbaden“ genannt. In Japan wird „Shinrin Yoku“ bereits seit vier Jahrzenten zum Erhalt und der Förderung von Gesundheit angewandt. Bereits nach einem 15-minĂŒtigen Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, sinkt der Blutdruck, die Lungen weiten sich, wodurch wir besser durchatmen können.

Am Sonntag, den 3. Oktober 2021 um 11.00 Uhr bis ca. 13.30 Uhr, findet eine FĂŒhrung durch den Waldbadepfad im KĂ€ppeledobel Bollschweil - St. Ulrich, mit Naturcoach und WaldpĂ€dagogin Miriam Baldes, statt. Gestartet wird mit einem Input und Austausch ĂŒber die gesundheitsfördernden Aspekte des Waldes und der Natur. Gemeinsam werden Sie vollstĂ€ndig in die WaldatmosphĂ€re eintauchen. Meditatives Gehen und naturbezogene AchtsamkeitsĂŒbungen fĂŒhren Sie weiter in das Waldgebiet. Einige AtemĂŒbungen mit Qigong öffnen die Atmung/Lunge, weiter werden fĂŒnf SinnesĂŒbungen durchgefĂŒhrt sowie eine „Solozeit“ auf einer Waldliege, in der Sie schlafen, trĂ€umen oder wach den Wald erleben können. Am Ende werden Erfahrungen ausgetauscht und ein JahreszeitengetrĂ€nk aus der Natur genossen.

Bei dieser Veranstaltung bringen Sie GetrÀnke und Vesper selbst mit. Angemessene Kleidung und festes Schuhwerk sind notwendig.

Der Preis betrĂ€gt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-GebĂŒhr. Eine ErmĂ€ĂŸigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der GĂ€stekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, SchĂŒler-/Studentenausweis. Die Tickets sind ĂŒber die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder www.bad-krozingen.info erhĂ€ltlich.

Der Waldweg wird ĂŒber die Abzweigung Kreisstraße (K4956) Richtung „St. Ulrich“ erreicht. Nach 2,5 km links in den Waldweg „Dachshaldenweg“ (vor Aubach) abbiegen. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen um 10.30 Uhr.

Weitere Veranstaltungen zum Waldbaden finden statt am Freitag, den 15. Oktober 2021, von 13.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr, mit Natur- und LandschaftsfĂŒhrerin Veronika Sumser sowie am Freitag, den 29. Oktober 2021, von 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, mit Revierförster Johannes Wiesler.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt – außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.
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Leitstern Energieeffizienz
Stadt- und Landkreise fĂŒr ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz ausgezeichnet

Umweltministerin Thekla Walker: „Die guten Beispiele in den Kreisen haben Vorbildcharakter und wirken in die Bevölkerung, die Gemeinden und in die Wirtschaft hinein.“

FĂŒr ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz wurden heute (28.09.) zahlreiche Stadt- und Landkreise ausgezeichnet. Die Ministerin fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Thekla Walker ĂŒberreichte die Preise im „Haus der Architekten“ in Stuttgart. Der erste Preis geht an den Landkreis Rottweil, Platz zwei an Göppingen. Den dritten Platz belegt die Stadt Freiburg.

31 von 44 Stadt- und Landkreise haben sich mit kreativen Ideen fĂŒr Energieeffizienz beteiligt – fĂŒr Ministerin Walker ein „sehr gutes Signal fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg“. Thekla Walker wĂŒrdigte den Beitrag der Stadt- und Landkreise fĂŒr eine erfolgreiche Energiewende. „Die guten Beispiele in den Kreisen haben Vorbildcharakter und wirken in die Bevölkerung, in die Gemeinden und in die Wirtschaft hinein. Sie geben wichtige Impulse und lösen Initiativen aus.“ Gerade bei der Energieeffizienz sei es wichtig, dass alle Akteure Hand in Hand zusammenarbeiten. „Mit dem Leitstern Energieeffizienz wollen wir Sie dabei unterstĂŒtzen.“

FĂŒnf Sonderpreise

Neben den Hauptpreisen wurden noch fĂŒnf Sonderpreise vergeben. Sie gingen an SchwĂ€bisch Hall als bester Kreis bei den messbaren Erfolgen. Mit dem Sonderpreis „Bester Aufsteiger“ wurde der Landkreis Reutlingen ausgezeichnet.

Sonderpreise einer unabhĂ€ngigen Jury erhielten die Stadt Freiburg fĂŒr ihre „Energieeffiziente IT“, der Landkreis Böblingen fĂŒr seine AktivitĂ€ten im Bereich „Nutzersensibilisierung“ sowie die Stadt Karlsruhe fĂŒr Maßnahmen zur UnterstĂŒtzung der baden-wĂŒrttembergischen Klimaschutzziele im Verkehr.

Dem Aufruf zum Wettbewerb waren diesmal 31 Stadt- und Landkreise in Baden-WĂŒrttemberg gefolgt – drei mehr als beim letzten Mal und ein Rekord seit Beginn des Wettbewerbs 2014. Erstmals dabei sind neben der Stadt Freiburg die Landkreise Freudenstadt und Sigmaringen.

Der „Leitstern“ wird alle zwei Jahre von der Landesregierung vergeben. Ziel ist es, dass sich die Stadt- und Landkreise gegenseitig Impulse fĂŒr mehr Energieeffizienz geben und voneinander lernen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Preisverleihung fĂŒr den Leitstern 2020 auf dieses Jahr verschoben.

Umfangreiche Kriterien zur Bewertung von Energieeffizienz

Um die Energieeffizienz zu bewerten, hat das Zentrum fĂŒr Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-WĂŒrttemberg (ZSW) einen umfangreichen Kriterienkatalog mit 53 Indikatoren entwickelt. Darin werden unter anderem Kriterien abgefragt wie Energie- und Klimaschutzkonzepte, Monitoring und Energie-Sparmaßnahmen. Zum anderen werden die messbaren Erfolge bei der Energieeffizienz analysiert. Hierzu gehören beispielsweise ein geringer Energieverbrauch der kreiseigenen Liegenschaften, EffizienzaktivitĂ€ten von Unternehmen und Haushalten sowie Entwicklungen und Kennzahlen im Verkehrsbereich. Das ZSW gibt zudem Anregungen und Empfehlungen fĂŒr weitere Verbesserung der Energieeffizienz. Außerdem haben die StĂ€dte und Landkreise die Möglichkeit, sich in regelmĂ€ĂŸigen Workshops auszutauschen.

„Der Weg zur KlimaneutralitĂ€t erfordert in vielen gesellschaftlichen Bereichen signifikante VerĂ€nderungen, bietet aber auch große Chancen“, sagte Professor Dr. Frithjof Staiß, geschĂ€ftsfĂŒhrendes Vorstandsmitglied des ZSW. „Die Energieeffizienz ist hierfĂŒr von zentraler Bedeutung, denn dadurch werden Ressourcen und Kosten eingespart und nicht zuletzt die LebensqualitĂ€t vor Ort erhöht. Der Leitstern Energieeffizienz vernetzt und prĂ€miert Kreise, die diese Chance erfolgreich nutzen. Wir freuen uns ĂŒber das kreative Engagement der Stadt- und Landkreise. Von den Ideen aus dem Wettbewerb und den begleitenden Workshops profitiert ganz Baden-WĂŒrttemberg.“

Die PreistrÀger

1. Platz Landkreis Rottweil

Der Landkreis Rottweil ist ein Leitstern-Teilnehmer der ersten Stunde und damit einer von zwölf Kreisen, die von Anfang an dabei sind. Gleichzeitig arbeitete sich Rottweil mit jedem Wettbewerb weiter an die Spitze vor. Den ersten Platz verdankt der Kreis sowohl zunehmenden EffizienzaktivitĂ€ten als auch messbaren Erfolgen. Dank seines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts, welches regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft wird, sowie seines vorbildlichen Energiemanagements schneidet Rottweil beim politischen Engagement erfolgreich ab. Die positive Bewertung bei den messbaren Erfolgen ist insbesondere auf die energieeffizienten Liegenschaften sowie die aktiven BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern sowie Unternehmen im Kreis zurĂŒckzufĂŒhren.

2. Platz Landkreis Göppingen

Der Sieger der Wettbewerbe 2014 und 2018 schneidet auch im aktuellen Wettbewerb mit Rang zwei erneut sehr erfolgreich ab. Der Landkreis ĂŒberzeugt insbesondere beim politischen Engagement mit seinem kreiseigenen Klimaschutzkonzept und dem damit verbundenen Monitoringprozess, den Effizienzzielen, dem Energiemanagement sowie der Energieagentur. Bei den messbaren Erfolgen fĂ€llt insbesondere die rege Inanspruchnahme von Effizienzförderprogrammen durch kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen auf.

3. Platz Stadtkreis Freiburg

Der Stadtkreis Freiburg nahm 2020 zum ersten Mal teil und erreicht sogleich den dritten Rang. Das sehr gute Abschneiden ist im besonderen Maße auf die messbaren Erfolge bei der Energieeffizienz zurĂŒckzufĂŒhren: Freiburg besitzt im Vergleich energieeffiziente Liegenschaften. Zudem werden in der Stadt besonders viele SanierungsfahrplĂ€ne ausgestellt und zugleich viele Förderprogramme rege in Anspruch genommen. Auch werden von den Unternehmen viele E-LastenrĂ€der nachgefragt. Beim politischen Engagement punktet Freiburg vor allem durch sein Klimaschutzkonzept. Auch bei der Wahrnehmung der eigenen Vorbildfunktion schneidet die Stadt im Breisgau erfolgreich ab.

Sonderpreis „Bester Kreis bei den messbaren Erfolgen“ – Landkreis SchwĂ€bisch Hall

Nach 2016 und 2018 hat SchwĂ€bisch Hall erneut mit deutlichem Vorsprung die besten messbaren Erfolge vorzuweisen. Kein anderer Kreis hat so effiziente eigene Liegenschaften, wodurch die eigene Vorbildfunktion besonders gut wahrgenommen wird. Zudem fĂŒhren die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Unternehmen in großem Umfang Energieeffizienz-Maßnahmen durch. ZusĂ€tzlich zu diesen Erfolgen konnte sich der Kreis SchwĂ€bisch Hall auch beim politischen Engagement weiter verbessern.

Sonderpreis „Bester Aufsteiger“ – Landkreis Reutlingen

Von allen Kreisen hat der Landkreis Reutlingen in den letzten Jahren die grĂ¶ĂŸten Fortschritte erzielt – dies gilt sowohl fĂŒr das Punktergebnis als auch fĂŒr die Gesamtplatzierung. Von einer Platzierung im hinteren Feld gelingt Reutlingen ein großer Sprung in das Mittelfeld. Dies ist zum einen auf weitere Verbesserungen beim politischen Engagement zurĂŒckzufĂŒhren, im besonderen Maße jedoch auf die messbaren Erfolge: Der Kreis konnte die Energieeffizienz seiner eigenen Liegenschaften deutlich steigern. Auch die Industrie verzeichnet weitere Effizienzfortschritte. Zudem nahmen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Unternehmen im Kreis Effizienzförderprogramme in großem Umfang wahr.

Stadtkreis Freiburg: Jury-Sonderpreis „Energieeffiziente IT / Green IT“

Diesen Sonderpreis verdankt Freiburg drei Maßnahmen, die den gesamtheitlichen Ansatz im Kreis verdeutlichen.

Mit der Bereitstellung von ThinClients fĂŒr StandardarbeitsplĂ€tze versorgt die stĂ€dtische IT einen Großteil der StandardarbeitsplĂ€tze mit energiesparenden ThinClients. Diese GerĂ€te verbrauchen durch den Verzicht auf RechenkapazitĂ€t und lokalen SpeicherkapazitĂ€ten weniger Energie als Desktop-PCs. Da ThinClients einen gewissen Anteil ihres Energieverbrauchs vom Arbeitsplatz in das Rechenzentrum verlagern, setzte die Stadt Freiburg zur Kompensation eine innovative KĂŒhlung des Rechenzentrums um. Bei dem im Jahr 2017 bezogenen Rechenzentrum im Neubau „Rathaus im StĂŒhlinger“ kommt im Gegensatz zu herkömmlichen KĂŒhlanlagen eine redundante BrunnenkĂŒhlung mit zwei Saug- und zwei Schluckbrunnen zum Einsatz, die KĂŒhlleistung ausfallsicher fĂŒr das Rechenzentrum bereitstellen. Außerdem wird innerhalb des Rechenzentrums die Effizienz der KĂŒhlung noch durch eine Luftzufuhr ĂŒber den Doppelboden in eingehauste KaltgĂ€nge erreicht. Abgerundet wird der Maßnahmenmix durch das Druckerkonzept von Arbeitsplatzdruckern zu zentralen Multifunktionsdruckern, wodurch die Anzahl an Druckern in der Stadtverwaltung deutlich reduziert werden konnte.

Landkreis Böblingen: Jury-Sonderpreis „Nutzersensibilisierung“

Böblingen ĂŒberzeugte die Jury mit seinem Maßnahmenmix im Rahmen der Kampagne mission E. Die seit 2017 bestehende Kampagne im Landratsamt hebt sich vor allem durch folgende Dinge von vergleichbaren Aktionen ab: Es besteht ein eigenes Projektteam aus 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die insgesamt ein Arbeitspensum von circa 70 Arbeitstagen pro Jahr fĂŒr die Nutzersensibilisierung aufbringen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich in einer fortlaufenden StrommessgerĂ€te-Aktion StrommessgerĂ€ten kostenlos ausleihen und damit den Energieverbrauch von GerĂ€ten zuhause prĂŒfen und ggf. ĂŒber energieeffiziente Neuanschaffungen nachdenken. Des Weiteren wurde im Dezember 2018 ein Adventskalender mit Energiequizfragen und Gewinnspiel durchgefĂŒhrt. Ein Workshop zur Wissensvermittlung und Ideensammlung zu Energieeinsparmaßnahmen fĂŒr Mitarbeitende rundete den prĂ€mierten Maßnahmenmix ab.

Stadtkreis Karlsruhe: Jury-Sonderpreis „Maßnahmen zur UnterstĂŒtzung der baden-wĂŒrttembergischen Klimaschutzziele im Verkehr 2030“

Die Stadt Karlsruhe erhielt den Sonderpreis in dieser Kategorie fĂŒr folgende Maßnahmen:

Mittels des Verkehrsentwicklungsplans soll bis 2025 der Modal-Split des Umweltverbunds um 9 Prozent-Punkte gesteigert werden. Dies soll zulasten des Kfz-Verkehrs erfolgen, dieser um 26 Prozent verringert werden. RegelmĂ€ĂŸig wird ĂŒberprĂŒft, ob das Ziel erreicht wird, um erforderlichenfalls bei der Priorisierung der Maßnahmen gegensteuern zu können.

Karlsruhe ist zudem Fahrradstadt Nr. 1 unter den deutschen GroßstĂ€dten und PreistrĂ€ger beim Deutschen Fahrradpreis. Das darauf aufbauende MobilitĂ€tskonzept Innenstadt zielt auf das Reduzieren des Individualverkehrs und das Freihalten insbesondere von FußgĂ€ngerbereichen vom Kfz-Verkehr ab. Hinsichtlich EinfuhrbeschrĂ€nkungen und Reduzierungsmöglichkeiten fĂŒr den Lieferverkehr sollen konkrete VorschlĂ€ge erarbeitet werden, auch im Zusammenhang mit der angestrebten Einrichtung eines innerstĂ€dtischen Logistik-Hubs.

Abgerundet wird der Maßnahmenmix durch Regiomove und Integration neuer MobilitĂ€tsdienstleister. Ziel ist die weitere Steigerung der AttraktivitĂ€t des ÖPNV durch dessen direkte Vernetzung mit anderen MobilitĂ€tsanbietern und vieler verschiedener Verkehrsmittel unter dem Schlagwort „Mobility-as-a-Service“.
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Verschiedenes 
 
 
Straßenraum wird umverteilt – mehr Platz fĂŒr Fuß- und Radverkehr
Neuer Radstreifen an der Breisacher Straße zwischen
Fehrenbachallee und Eschholzstraße Fuß- und Radoffensive 2021/2022

Der Fuß- und Radverkehr wird auf einer weiteren wichtigen Achse Freiburgs gestĂ€rkt. Die Breisacher Straße bekommt in Fahrtrichtung Innenstadt einen neuen Radfahrstreifen. Zwischen Fehrenbachallee und Eschholzstraße gibt es bislang einen geteilten, viel zu schmalen Fuß- und Radweg. Jetzt entsteht ein neuer, zwei bis drei Meter breiter Radweg auf der Straße. DafĂŒr wird eine Autospur umgewandelt. Der Straßenraum wird umverteilt, zugunsten von Radfahrenden und zu Fuß Gehenden. Der bisherige Geh- und Radweg steht kĂŒnftig in voller Breite und ungestört dem Fußverkehr zur VerfĂŒgung. Lediglich am Anfang des Abschnittes gibt es noch einen StĂŒck Gehweg, auf dem auch Radfahrer fahren können (in Schrittgeschwindigkeit), um in die Hilde-Mangold-Straße abbiegen zu können.

Ab Montag wird der Radweg markiert, die Arbeiten dauern rund zwei Wochen und kosten etwa 50.000 Euro. Auf dem Abschnitt vor der Fehrenbachallee, bis zur Killianstraße gibt es bereits nur noch eine Spur fĂŒr Kfz sowie einen Radstreifen. Der war mit der Stadtbahn zur Messe angelegt worden.

Ende letzten Jahres wurde auf der anderen Seite der Breisacher Straße, Fahrtrichtung stadtauswĂ€rts, bereits ein Kfz-Fahrstreifen fĂŒr den Radverkehr umgewandelt, das hat sich sehr gut bewĂ€hrt. Dieser Radstreifen wird jetzt bis zum GĂ€rtnerweg verlĂ€ngert. Der GĂ€rtnerweg selbst wird fĂŒr den Radverkehr gegen die Einbahnrichtung freigegeben.

In dem gesamten Abschnitt der Breisacher Straße von der Killianstraße bis zum GĂ€rtnerweg werden die Radfurten ĂŒber querende Straßen rot markiert, um Sicherheit und Orientierung fĂŒr Radfahrende zu verbessern. Und der Radverkehr soll auf der Breisacher Straße weiter gestĂ€rkt werden. In Zukunft sollen die Radfahrstreifen bis zur Bismarckallee fĂŒhren.

Die Maßnahme ist Teil des großen Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr. Die Stadt investiert in nur zwei Jahren 16 Millionen Euro, es ist das grĂ¶ĂŸte Ausbau-Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Schon bald werden weitere Arbeiten folgen. Weitere Informationen zu allen Projekten der Freiburger Fuß- und Radoffensive unter www.freiburg.de/radverkehr
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Verschiedenes 
 
CLIMATE OVERDOSE
 
CLIMATE OVERDOSE
Wenn dir die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst

Ein Angebot von "Psychologists for Future" in Kooperation mit dem KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg e.V.

Der Klimawandel zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Herausforderungen, vor denen Menschen jemals gestanden haben. Hunderttausende gehen mit Fridays for Future auf die Straße, weil sie sich schwerwiegende Sorgen um die Zukunft unseres Planeten machen. Und viele von uns machen sich Sorgen, grĂŒbeln oder haben Angst. Es ist nicht verwunderlich, dass dabei seelische Prozesse ausgelöst werden, mit denen wir uns ĂŒberfordert und allein gelassen fĂŒhlen.

Wir unterstĂŒtzen dich darin, den Wandel und seine seelischen Auswirkungen konstruktiv zu gestalten. Wir bieten dir einen geschĂŒtzten Raum, in dem Du mit Deinen Ängsten oder GefĂŒhlen von Ohnmacht, Erschöpfung oder Überforderung nicht allein bleibst. Hier geht es mal nicht um inhaltliche Diskussionen, hier geht es um dich.

Ein Angebot fĂŒr alle, denen die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst, begleitet von Menschen von Psychologists for Future und vom KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg.

NĂ€chste Termine:

Samstag, 2. Oktober 2021,16:30 Uhr
Wallstraße 8, 79098 Freiburg (Tibet Kailash Haus)

Samstag, 23. Oktober 2021,16:30 Uhr
Wallstraße 8, 79098 Freiburg (Tibet Kailash Haus)

Schau einfach rein. Falls du dir einen Platz sichern willst, schicke uns eine Nachricht via SMS, Whatsapp, Signal, Telegram mit dem Stichwort „OVERDOSE“ an 0151.40341416 oder per Mail an buero@klimaaktionsbuendnis.de. (Wegen Corona ist die Teilnahme auf maximal 12 Teilnehmer*innen begrenzt.)

Ein Angebot von Psychologists for Future Freiburg und dem KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg.

Aktuelle Termine findest du online ...
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Veranstaltungen 
 
 
Die Energiekarawane kommt nach Freiburg-Waldsee
Die kostenlose Energieberatungskampagne fĂŒr alle Eigenheimbesitzer:innen in Freiburg-Waldsee. Terminvergabe vom 30.09. bis 26.11.2021.

„Wie viel Energie verbraucht mein Haus? Wie kann ich Geld und Energie sparen?“

Diese Fragen können jetzt direkt zu Hause geklÀrt werden. Die Energiekarawane bietet die Gelegenheit, sich eine:n qualifizierte:n und zertifizierte:n Energieberater:in der Verbraucherzentrale zu einer individuellen Beratung direkt ins Haus zu holen.

Hierbei können Fragen zu Schwachstellen des Hauses gestellt und mögliche Modernisierungsmaßnahmen erörtert werden. Außerdem gibt es Informationen, welche Fördermöglichkeiten bei einer Realisierung von empfohlenen Maßnahmen bestehen. Die Beratung ist anbieter- und produktneutral und, als eine Leistung der Stadt Freiburg, kostenfrei.

Erstmalig haben auch Mieter:innen im Rahmen der Energiekarawane die Möglichkeit eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Bei diesem ebenso kostenlosen Basis-Check können sich Mieter:innen ĂŒber den Strom- und WĂ€rmeverbrauch ihrer Wohnung informieren und mit den Energieberater:innen Sparpotentiale entdecken.

Der von der Gemeinde beauftragte fesa e.V. wird mit den Eigenheimbesitzer:innen des Stadtteils Waldsee in der Zeit vom 30.09. bis 26.11.2021 Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu vereinbaren. Die Betreffenden können auch selbst aktiv werden und ihren Beratungswunsch dem fesa e.V. mitteilen (Tel. 0761/7671646 oder energiekarawane@fesa.de). Dieser gibt die BeratungswĂŒnsche an die Energieberater:innen zur Terminvergabe weiter. Alle Mieter:innen mit Interesse an einem Basis-Check werden gebeten sich selbststĂ€ndig beim fesa e.V. zu melden.

Mehr Informationen bei der kostenlosen Auftaktveranstaltung – unter BerĂŒcksichtigung der aktuellen Hygieneauflagen - am 30.09.2021 um 18:30 in der neuen Dreifeldhalle, Schwarzwaldstraße 181.

FĂŒr eine bessere Planung bittet der fesa e.V. um eine Anmeldung vorab:
Tel. 0761/7671646 oder energiekarawane@fesa.de
 
 

Veranstaltungen 
 
Eselfest auf dem Mundenhof
(c) Interessengemeinschaft der Esel- und Mulifreunde
 
Eselfest auf dem Mundenhof
Endlich wieder Eselfest: am Sonntag, 26. September, dem Tag der Bundestagswahl, steht auf dem Mundenhof Meister Langohr mit dem melancholischen Blick im Rampenlicht. Das große Eselfest bietet allen Eselfans nach der Corona-Pause erstmals wieder die Gelegenheit, die Ă€ußerst vielseitigen Tiere in Aktion zu erleben.

Esel – so betont der Festveranstalter IGEM (Interessengemeinschaft der Esel- und Mulifreunde in Deutschland) – sind nĂ€mlich alles andere als grau, klein und stur. Ob als Freizeitpartner fĂŒr Kinder, als Tragoder Zugtier oder auch als sensibler Freund fĂŒr die tiergestĂŒtzte Therapie – die Langohren werden mittlerweile von vielen Menschen sehr wertgeschĂ€tzt. Beim Eselfest will die IGEM diese Vielfalt der Esel dem Publikum nĂ€her bringen und ĂŒber die Tiere informieren.

Ab 10.45 Uhr stehen beim KonTiKi-GelĂ€nde auf dem Mundenhof Eselfreunde aus ganz Baden-WĂŒrttemberg mit ihren Tieren bereit fĂŒr ein vielfĂ€ltiges Programm. Es gibt Eselputz- und Streichelstunden, eine eselige Bastelwerkstatt fĂŒr Kinder, ein Hufschmied informiert ĂŒber die Besonderheiten der Eselhufe, und ein Infostand verspricht AufklĂ€rung ĂŒber die Haltung, Ausbildung und Nutzung der Esel.

Um 14 Uhr startet das große Schauprogramm auf dem Sandplatz bei der Hofwirtschaft, fĂŒr das Halter und Tiere schon intensiv trainiert haben. Dessen Höhepunkte werden die Reitquadrille mit 12 Eseln und der SechsspĂ€nner mit den großen Grand-Noir-de-Berry-Eseln sein. Aber auch beim Voltigieren, der Arbeit vom Boden, Zirkuslektionen und vielem mehr zeigen die Esel, was sie können, und wie harmonisch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sein kann. Damit auch Laien und Neulinge wissen, worum es geht, werden die einzelnen Programmpunkte fachkundig kommentiert.

Die IGEM und der Mundenhof freuen sich ĂŒber viele große und kleine Eselfreunde, die am Sonntag vorbeischauen, um zusammendas Es elfest zu feiern. Weitere Infos gibt es bei Felicitas FrĂ€drich, Regionalgruppensprecherin der IGEM (Tel. 0176/5618 2804, SuedwestIGEM@esel.org) und auf http://esel.org/.
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Veranstaltungen 
 
 
Waldhaus Freiburg prĂ€sentiert Theater fĂŒr bedrohte Tierarten
Sonntag, 26. September, 14 und 16 Uhr
FrÀulein Brehms Tierleben im Waldhaus

Das Waldhaus prĂ€sentiert etwa monatlich das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten. In diesem Monat kommt FrĂ€ulein Brehm am Sonntag, 26. September, in die Wonnhalde. Um 14 Uhr stellt sie das Auerhuhn vor. Diese Vorstellung ist fĂŒr Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren geeignet. Anschließend geht es um 16 Uhr um die Wildkatze. Hier sind neugierige Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren eingeladen.

Beide Vorstellungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die PlĂ€tze sind aber begrenzt. Es gelten die ĂŒblichen Coronauflagen.
 
 

Verschiedenes 
 
Klimafreundlich zur Arbeit
OB Martin Horn kĂŒrte PreistrĂ€ger aus Freiburg (c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Klimafreundlich zur Arbeit
38 Unternehmen und Verwaltungen mit MobilSiegel ausgezeichnet

Sie sorgen dafĂŒr, dass Mitarbeitende bequem und klimafreundlich zur Arbeit kommen: FĂŒr ihren Einsatz fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t sind am Donnerstag, 16. September, 38 Unternehmen und Verwaltungen aus Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen mit dem „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“ prĂ€miert worden.

Im VerwaltungsgebĂ€ude der Freiburger Verkehrs AG (VAG) ĂŒbergaben Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn, der Erste Landesbeamte des Breisgau-Hochschwarzwaldes, Martin Barth sowie Landrat Hanno Hurth (Emmendingen) die Urkunden und Preise an die Unternehmen.

Vielfach gelobt wurden die originellen TrophĂ€en. Lehrlinge der VAG hatten in der Ausbildungswerkstatt ausrangierte Schienenteile bearbeitet und graviert – und so eine massive Auszeichnung gefertigt.

Die Verleihung fand auf Einladung der drei Kreise und der VAG statt, die die Vergabe des Siegels im Auftrag der Stadt Freiburg vornimmt.

Die Auszeichnung basiert auf verschiedenen Maßnahmen der Arbeitgeber, mit denen sie ihre Mitarbeitenden bei einer klimafreundlichen MobilitĂ€t unterstĂŒtzen.

„Das MobilSiegel ist ein gemeinsamer Beitrag von Stadt und Landkreisen fĂŒr den Klimaschutz in der Region. Es freut mich, dass das Thema bei den Unternehmen in der Region einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Mit dem MobilSiegel wird der Einsatz der Unternehmen sichtbar und auch gewĂŒrdigt“, betonte Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn bei der Vergabezeremonie.

JobTicket und Fahrrad-Angebote

Bei der Bewertung der Bewerbungen fiel alles ins Gewicht, was den Mitarbeitenden eine möglichst klimafreundliche BewĂ€ltigung der arbeitsbedingten MobilitĂ€t erleichtert. So zum Beispiel die (Mit)-Finanzierung des JobTickets oder die Möglichkeit, ein Fahrrad fĂŒr den Arbeitsweg zu leasen, die Teilnahme an Kampagnen wie dem Stadtradeln, Informationen wie der Arbeitsort mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln gut und sicher erreicht werden kann oder auch Vorteile bei der Nutzung von E-Fahrzeugen oder LastenrĂ€dern.

„Nachhaltige MobilitĂ€t ist der richtige Hebel, um die verkehrsbedingten Emissionen zu senken. Das MobilSiegel setzt genau hier an. Ich freue mich, dass so viele Betriebe aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in diesem Jahr fĂŒr ihre innovativen Ideen und Projekte ausgezeichnet werden. Dies soll weiteren Unternehmen Vorbild und Ansporn sein, ihren Beispielen zu folgen“, unterstrich der Stellvertretende Landrat, Martin Barth, die Bedeutung der Auszeichnung.

Landrat Hurth fĂŒhrte darĂŒber hinaus aus: „Die Möglichkeiten fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Auch die Umsetzungsbereitschaft von Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat zugenommen. Das neue MobilSiegel trĂ€gt dieser Entwicklung Rechnung und zeichnet Betriebe fĂŒr ihre zukunftsweisende MobilitĂ€t aus.“

VAG Vorstand Oliver Benz dankte allen Teilnehmenden: „Als Unternehmen aus der Region stehen Sie mit Ihren vielen Ideen und Initiativen als gute Beispiele und Vorbilder fĂŒr andere, es Ihnen gleichzutun, um die Mitarbeitenden mit passenden Angeboten fĂŒr den Umstieg auf klimafreundliche MobilitĂ€t zu motivieren. Gerne unterstĂŒtzt dabei auch die VAG mit ihrer MobilitĂ€tsberatung und den digital vernetzten MobilitĂ€tsangeboten.“

Hintergrund: Was ist das „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“?

Das MobilSiegel wird von der Freiburger Verkehrs AG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald dieses Jahr zum ersten Mal verliehen. Damit knöpft das Siegel an das frĂŒhere Öko-Verkehrs-Siegel der „AG Umweltfreundlich zum Betrieb“ an, das seit einigen Jahren aus personellen GrĂŒnden nicht mehr weitergefĂŒhrt werden konnte.

Das MobilSiegel wird einmal jĂ€hrlich an Arbeitgeber verliehen, die sich nachweislich fĂŒr klimafreundliche MobilitĂ€t ihrer Mitarbeitenden einsetzen. Nach drei Jahren kann sich das Unternehmen fĂŒr eine Re-Zertifizierung bewerben. FĂŒr eine Auszeichnung kann sich jedes Unternehmen aus der Region Freiburg unter www.mobil-siegel.de bewerben.

Wer ausgezeichnet wurde:

Freiburg:
endura kommunal GmbH
Roc-Ket Cargo Bikes GmbH
solares bauen
Stadt Freiburg
Badenova
Albert-Ludwigs-UniversitÀt
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH
Best Western Premier Hotel Victoria
Energieagentur Regio Freiburg GmbH
Fraunhofer ISE
Historia GmbH
Lambertus-Verlag GmbH
Freiburger Verkehrs AG
Coherent | Dilas Diodenlaser GmbH
EFD Induction GmbH
Fraunhofer IAF
Freiburger Stadtbau Verbund
/gebrĂŒderheitz GmbH & Co. KG
Stryker Leibinger GmbH & Co. KG
AOK

Emmendingen:
SICK AG, Waldkirch
maxon motor GmbH, Sexau
GĂŒnter Bissinger Medizintechnik GmbH, Teningen
Werner Gießler GmbH, Elzach
August Faller GmbH & Co. KG, Waldkirch
Stadtverwaltung Emmendingen
Landratsamt Emmendingen

Breisgau-Hochschwarzwald:
FSM AG, Kirchzarten
Hekatron, Sulzburg und Neuenburg
Framo Morat GmbH & Co. KG; Eisenbach
Nitz GmbH, Titisee
Hellma GmbH & Co. KG, MĂŒllheim
Seehotel Wiesler GmbH, Titisee
Schuy Hotelbetriebsgesellschaft mbH, Lenzkirch
IMS Connector Systems GmbH, Löffingen
Hochschwarzwald Tourismus GmbH, Hinterzarten
halstrup-walcher GmbH, Kirchzarten
ERO-FĂŒhrungen GmbH, Löffingen
 
 

Veranstaltungen 
 
GLOBALER KLIMASTREIK AM 24.09. – #AlleFĂŒrsKlima
 
GLOBALER KLIMASTREIK AM 24.09. – #AlleFĂŒrsKlima
Seid am 24.09. beim Globalen Klimastreik mit dabei! Tragt euch das Datum am besten schon mal in euren Kalender ein und sagt euren Freund:innen Bescheid!

- Zwei Tage vor der Bundestagswahl werden wir wieder so laut und prÀsent sein, dass niemand mehr an der Klimakrise vorbeikommen wird.

- Ob jung oder alt: In diesem Sommer gehen #AlleFĂŒrsKlima auf die Straße! Denn es geht um unser aller Zukunft – und Gegenwart!

Wichtig: Wir haben Ort und Zeit fĂŒr den Großstreik in Freiburg am 24.09. Ă€ndern mĂŒssen!

Wir starten jetzt um 12 Uhr am 24.09. in der Friedrichstraße am Fahnenbergplatz. Hier passen trotz Corona richtig viele Menschen hin und wir können ein starkes Zeichen fĂŒr Klimagerechtigkeit setzen!
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Veranstaltungen 
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesen Flohmarkt in der Messehalle 3 Freiburg
Erst-Impflinge bekommen freien Eintritt zum FLOHMARKT

Endlich
.! Nach ĂŒber einem Jahr Wartezeit starten wir am Freitag, 10.9. und am Samstag, 11.9. in der Messehalle 3 Freiburg die Flohmarkt-Hallensaison.

Bis zu 200 Aussteller mit Schallplatten und BĂŒcher, Schmuck und Uhren, KleidungsstĂŒcke und Handtaschen, Geschirr und Dekoartikel, Spielsachen und Haushaltswaren bis hin zu Sammlerwaren und ausgesuchten RaritĂ€ten ein abwechslungsreiches Sortiment an. Das große Angebot lockt nun seit mehr als 20 Jahren traditionell zum Kaufen, Stöbern und Feilschen. Auch ĂŒberregionale Aussteller werden anwesend sein. Das geöffnete Messerestaurant lĂ€dt zum Verweilen und Genießen in entspannter AtmosphĂ€re ein.

Frönen Sie ihrer Leidenschaft und ergattern Sie beim Streifzug durch die Halle den einen oder anderen Schatz. Spontane SchnĂ€ppchen sind garantiert und vielleicht findet der eine oder andere Sammler auch ein lang ersehntes LieblingsstĂŒck. Die Aussteller geben gerne Auskunft ĂŒber jedes der unzĂ€hligen PrachtstĂŒcke.

Zutritt zu unserem Flohmarkt:

Generell gilt fĂŒr alle Aussteller und Besucher die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet). Ab 6 Jahren besteht auch eine Testpflicht fĂŒr Kinder. Zudem sind alle Aussteller und Besucher verpflichtet eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Wir haben in der weitlĂ€ufigen Messehalle Ruhezonen eingerichtet. Hier können Aussteller und Besucher mit Mindestabstand verschnaufen, ohne Ihre Maske zu tragen.
Die Datenerfassung kann vor Ort per Luca- oder Corona-App erfolgen. Sollten Sie keine App aufIhrem H andy haben, liegen vor Ort Kontaktdatenformulare aus. Auf unserer Webseite: ww.suema-maier.de erhalten Sie alle Informationen nochmals im Überblick.

Jeder, der sich am Freitag oder Samstag, parallel zu unserem Flohmarkt impfen lÀsst, erhÀlt inKombination mit e inem negativen Corona-Testergebnis einen freien Zutritt zum Flohmarkt.

Wo ist was?:

Messerestaurant bei Messehalle 1 = Testzentrum
Messehalle 2 = Impfzentrum
Messehalle 3 = Flohmarkt

ParkgebĂŒhren: direkt an der Messehalle fĂŒr Aussteller & Besucher: 4,- €

Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Straba 4 (Magenta Farbe) / Haltestelle: direkt an der Neue Messe Freiburg
Die Öffnungszeiten: Freitag, 10.9. von 14-19 Uhr und Samstag, 11.9. von 9-17 Uhr

Besuchereintritt: 3,- Euro
vergĂŒnstigter Eintrittspreis durch den Erwerb von 10-Eintrittskarten möglich.

Weitere Informationen und Flohmarkttermine erhalten Interessierte beim Veranstalter, der SĂŒMa Maier Veranstaltungs GmbH, unter Telefon 07623 741920 oder im Internet unter www.suema-maier.de
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Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim im September
Foto: Veranstalter
 
Garten der HerrenmĂŒhle Bleichheim im September
Der SpÀtsommer bringt noch einmal Farbe in den Garten. Filigrane GrÀser stehen neben bunten Dahlien und Mönchspfeffer, spÀte Hortensien leuchten aus dem Schatten hervor. Halb winterharte Salbeiarten werden von vielen Insekten besucht. Geöffnet: Sonntag, 12. September, 13 bis 18 Uhr und Freitage, 10. und 24. September, 15 bis 18 Uhr. Eintritt wird erhoben. Die Besucher sind angehalten, die Corona-Hygieneregeln einzuhalten, es können Wartezeiten entstehen. Fachfragen rund um den Garten werden gerne beantwortet.

Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder Frei

Adresse:
Hansjörg Haas, Schloßplatz 2, 79336 Herbolzheim-Bleichheim, Tel. 07643-40137
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DIY Workshop Balkonsolar
Solarenergie mit Recycling verbinden

Gebrauchten Solarmodulen wird ein neues Leben eingehaucht. An drei Samstagen, (11.09., 25.09. und 23.10.) können Freiburger BĂŒrger:innen mit gebrauchten Solarmodulen neue kleine Solarstromanlagen fĂŒr Balkon und Garten anfertigen.
War die aktive Teilnahme an der Energiewende innerhalb des privaten GebĂ€udesektors lange Zeit nur den GebĂ€udeeigentĂŒmer:innen vorbehalten, so gibt es seit einigen Jahren auch Möglichkeiten fĂŒr Mieter:innen: Mikro-PV-Anlagen – beispielsweise auf Balkonen, Garagen oder auch auf GartenhĂ€usern – ermöglichen einen Zugang zu erneuerbarer Energiegewinnung fĂŒr alle.
Von jeweils 10 bis 16 Uhr erlernen die Teilnehmenden sowohl die theoretischen, als auch die praktischen Grundlagen zum Bau und zur Installation kleiner Solaranlagen. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch haben die Teilnehmenden die Möglichkeit die Mikro-Photovoltaik-Anlage gegen einen geringen Aufpreis mit nach Hause zu nehmen.
Hierzu bietet der fesa e.V. in Kooperation mit Solare Zukunft e.V. und Balkon.solar drei Ganztages-Workshops an. Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Postcodelotterie. Mehr Infos unter: https://www.fesa.de/aktuelles/termine/diy-workshop-balkonsolar/

Max. 20 Teilnehmer:innen pro Workshop. Die Anmeldung erfolgt telefonisch bei fesa e.V. unter 0761 / 40 73 61 oder unter mail@fesa.de.

Der fesa e.V.
Der fesa e.V. ist ein gemeinnĂŒtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich fĂŒr den Ausbau der Erneuerbaren Energien, fĂŒr Energieeffizienz und fĂŒr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die BĂŒrger fĂŒr diese Themen, schlĂ€gt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft ĂŒber sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und VerbĂ€nden.
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Stadt Freiburg eröffnet die 100. Carsharing-Station
Carsharing-Parkplatz Magdalena-Gerber-Straße (c) Daniel JĂ€ger
 
Stadt Freiburg eröffnet die 100. Carsharing-Station
Bedarf nach geteilten Autos steigt bestÀndig, weitere Stationen sind bereits geplant
Freiburg in der Kategorie mittelgroßer StĂ€dte bundesweit auf Platz eins beim Carsharing-Angebot
Wichtiger Baustein fĂŒr die Verkehrswende und mehr MobilitĂ€t fĂŒr alle Menschen der Stadt

In Freiburg ist Carsharing auf der Überholspur: 2015 Jahren hat die Stadt den Weg frei gemacht, um mehr Platz fĂŒr Carsharing möglich zu machen. Jetzt, sechs Jahre spĂ€ter, wird bereits die 100. Station fĂŒr geteilte Autos auf stĂ€dtischen FlĂ€chen eingeweiht. Und es sollen noch weitere Folgen.

2015 hat der Gemeinderat beschlossen, dass mehr Carsharing-Stationen im öffentlichen Raum entstehen sollen. DafĂŒr hat das Garten- und Tiefbauamt einen eigenen Bebauungsplan aufgestellt, der es möglich macht, dass ĂŒber die gesamte Stadt verteilt StellplĂ€tze fĂŒr Carsharing-Autos ausgewiesen werden können. Freiburg hat hier eine Vorreiter-Rolle eingenommen: In diesem Umfang hatte das damals noch keine andere Stadt in Deutschland getan. Mit dem Konzept wurde es möglich gemacht, dass auch in dicht bebauten innerstĂ€dtischen Raum Platz fĂŒr Carsharing geschaffen wird. Das Angebot kommt so dahin, wo es die Menschen brauchen – direkt vor ihre HaustĂŒre.

„Die Zahlen zeigen es: Carsharing in Freiburg ist eine echte Erfolgsgeschichte. Dass Menschen Autos teilen, ist ein wichtiger Baustein der neuen MobilitĂ€t. Geteilte Autos nehmen Druck vom knappen Raum und leisten einen Beitrag zum Umweltschutz, da so auf private Autos verzichtet werden kann“, so BĂŒrgermeister Martin Haag bei der Einweihung der 100. Station in der Oberau. „Carsharing hat aber auch eine soziale Komponente. Es ermöglicht Menschen mehr MobilitĂ€t, ohne die hohen Fixkosten eines eigenen Autos“, sagt Haag.

Dass jetzt bereits die 100. Station in Betrieb genommen wird, zeigt die große Nachfrage in Freiburg. Denn eine Station wird nur auf Anfrage von Carsharing-Anbietern eingerichtet. Wenn die Unternehmen Bedarf sehen fĂŒr weitere StellplĂ€tze, nehmen Sie mit der Stadtverwaltung Kontakt auf. Dann werden FlĂ€chen, die im Bebauungsplan ausgewiesen sind, dafĂŒr eingerichtet. Die Zahl der Stationen wĂ€chst also mit der Nachfrage in der Bevölkerung. Die ParkplĂ€tze werden dann grĂŒn umrandet, Schilder weisen drauf hin, dass hier nur Carsharing-Autos parken dĂŒrfen. Die Stationen können dabei aus unterschiedlich vielen StellplĂ€tzen bestehen. In Freiburg gibt es etwa Stationen mit nur einem Stellplatz oder solche, auf denen bis zu sieben Autos Platz haben. Teilweise sind Stationen auch schon in Betrieb, können spĂ€ter aber noch um StellplĂ€tze erweitert werden.

Das Freiburg eine echte Carsharing-Hauptstadt ist, belegt der Bundesverband Carsharing. Laut Zahlen aus dem Jahr 2019 liegt Freiburg beim VerhÀltnis von Carsharing-Fahrzeuge pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner auf Platz (Kategorie der StÀdte mit 50.000 bis 250.000 Einwohnern).

In dem Bebauungsplan sind insgesamt 134 Standorte fĂŒr Carsharing-Stationen vorgesehen. Bis Ende des Jahres werden voraussichtlich bereits 110 Stationen eingerichtet sein. Hinzu kommen rund 45 Stationen, die es auf privaten FlĂ€chen gibt. Nach der Einrichtung der 100. Station auf öffentlicher FlĂ€che in der Oberau sollen dieses Jahr neue Stationen in Herdern, Waldsee, StĂŒhlinger, Mooswald, Betzenhausen-Bischoflinde, Landwasser und Weingarten folgen.

Heute gibt es in Freiburg rund 400 Carsharing-Fahrzeuge. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der geteilten Autos damit mehr als Verdreifacht. Und die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Inzwischen haben es Bundes- und Landesgesetze einfacher gemacht, weitere FlĂ€chen fĂŒr Carsharing auszuweisen. Einen eigenen Bebauungsplan braucht es inzwischen nicht mehr zwingend, neue Stationen können auch ĂŒber Sondernutzungserlaubnisse möglich gemacht werden. Bei neuen Wohnbau-Entwicklungen, etwa dem Quartier Kleinschholz oder dem Stadtteil Dietenbach, plant die Stadt Carsharing als feste SĂ€ule der MobilitĂ€t von Anfang an mit ein.

In Freiburg gibt es derzeit vier Carsharing-Anbieter: Stadtmobil SĂŒdbaden, GrĂŒne Flotte, My-e-Car und Flinkster. Wobei die Autos von Flinkster, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn, nur auf den StellplĂ€tzen der Bahn am Hauptbahnhof abgestellt werden.
 
 



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