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Verschiedenes 
 
NABU: BorkenkÀfer setzen Fichten zu
BorkenkÀger / Foto: Nabu/Helge May
 
NABU: BorkenkÀfer setzen Fichten zu
Miller: Waldumbau ist dringend notwendig - naturnahe WÀlder sind widerstandsfÀhiger

Berlin – In den vergangenen Wochen haben die WaldbrĂ€nde in Kiefernforsten fĂŒr bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt. In Fichtenforsten ist derzeit eine Vermehrung von BorkenkĂ€fern zu beobachten, die zum Absterben von Fichten fĂŒhrt. Im Rahmen von sogenannten Waldschutzmaßnahmen werden auch Pestizide zum Schutz des Holzes und der angrenzenden Forste eingesetzt.

„Die Fichtenforste machen seit vielen Jahren sehr deutlich, wie anfĂ€llig sie gegenĂŒber extremen Wetterereignissen sind. DĂŒrre und Hitze haben in diesem Jahr auch den BorkenkĂ€fer-Befall begĂŒnstigt, das Insekt hatte bereits mit einem warmen April optimale Bedingungen. Auch haben durch StĂŒrme vorgeschĂ€digte WĂ€lder dem BorkenkĂ€fer weniger entgegenzusetzen“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Besonders betroffen von BorkenkĂ€fermassenvermehrungen dĂŒrften BundeslĂ€nder mit einem hohen Fichtenanteil sein. Dazu zĂ€hlen Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, ThĂŒringen und Baden-WĂŒrttemberg.

„Aus den Fehlern der vergangenen Jahrzehnte mĂŒssen wir schneller lernen. Gerade im öffentlichen Wald dĂŒrfen wirtschaftliche Interessen beim Waldbau nicht das Maß der Dinge sein. Es zeigt sich immer wieder – je naturnĂ€her der Wald, desto weniger anfĂ€llig ist er gegen extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel immer hĂ€ufiger auftreten“, so Miller weiter.

Die Fichte (Picea abies) gehört zum natĂŒrlichen Baumartenspektrum in Deutschland. Allerdings kĂ€me sie von Natur aus in Deutschland nur in den höheren Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen vor. Auf Grund der Nutzungsgeschichte der WĂ€lder und den ökonomischen Interessen der Forst- und Holzindustrie hat die Fichte heute immer noch einen Anteil von 25 Prozent, mit abnehmender Tendenz.

Durch die Bildung von Harz können sich die Fichten gegen BorkenkĂ€fer wehren. Zur Harzbildung wird Wasser benötigt, welches momentan den BĂ€umen aufgrund der anhaltenden Trockenheit nicht zu VerfĂŒgung steht. Gleichzeitig profitieren die BorkenkĂ€fer von den hohen Temperaturen und können sich gut vermehren. Zur BekĂ€mpfung der BorkenkĂ€fer werden auch Pestizide im Rahmen der sogenannten Polterspritzung, wobei im Wald lagerndes, geerntetes Holz mit einem Insektizid behandelt wird, eingesetzt.

„Wir können aber nicht ĂŒber Jahre mit Gift gegen die KlimaverĂ€nderung ankĂ€mpfen. Kurzfristige Lösungen sind nicht vorhanden. Mittel- bis langfristig hilft nur der Waldumbau hin zu naturnahen Laub- und MischwĂ€ldern. Der Trend der Forstwirtschaft, Fichten durch Douglasien und andere schnellwachsende Nadelbaumarten zu ersetzten, verhindert die Entwicklung naturnaher Waldstrukturen und muss beendet werden“, fordert der NABU-Waldexperte Stefan Adler.
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Filmtipp: IM ABSEITS VON GREEN CITY
- Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen -

Deutschlandweite Premiere des neuen Films am 20. September
DER Film zum Konflikt Landwirtschaft und Natur oder Bauland - ohne Alternativen?
DER Film zum aktuellen BĂŒrgerbegehren „Rettet Dietenbach“ in Freiburg i.Br.

Der neue Dokumentarfilm „IM ABSEITS VON GREEN CITY. Die Bauern vom Dietenbach und das Wohnen“ des Freiburger Filmemachers Bodo Kaiser (Imago-Film BK) mit seinem Ko-Autor Georg Löser nimmt sich am Beispiel Freiburg im Breisgau eines klassischen Konflikts deutscher Stadtentwicklung an aus der Perspektive betroffener Landwirte und Umweltschutzvereine: Ackerbau und Natur vs. Bauland - oder Alternativen. Die deutschlandweite Premiere samt moderiertem FilmgesprĂ€ch findet statt am Donnerstag, 20. September 19.30 Uhr, in der Reihe „Freiburger Fenster“ im Kommunalen Kino, Freiburg i.Br., Alter Wiehrebahnhof, Urachstr. 40. Weitere AuffĂŒhrungen dort folgen am 21., 22. und 24. September. Mehr unter: www.koki-freiburg.de.

Im Zentrum des Films stehen die BĂŒrgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald sowie ihre 14 verbĂŒndeten Vereine. Sie wenden sich mit Demonstrationen und Pressekonferenzen gegen die vom Gemeinderat zwar ein weiteres Mal beschlossene, aber erst ab 2023 geplante problematische vieldiskutierte Wohnbebauung der 240 FußballplĂ€tze großen Dietenbachniederung im Westen Freiburgs. Sie verlangen und zeigen ökosoziale Alternativen anstatt Bauen auf der „grĂŒnen Wiese“.

Schwarzwaldpanorama, ein weiter Himmel, Wiesen, AckerflĂ€chen auf gutem Boden, Wald, Wiesen, Störche hinter dem fahrenden Traktor, das ist Dietenbach. Brotgetreide, KĂŒrbisse und Sonnenblumen, Greifvögel und andere Vogelwelt, ĂŒberraschend wenig Mais, mitten drin der naturgeschĂŒtzte Bach mit Auwald und Hochwas­serrisiko sind weitere EindrĂŒcke. Der Film zeigt die konkrete Situation einiger Landwirtefamilien auf, ihre Höfe und die Bedrohung ihrer Existenz aufgrund der Planungen , die Arbeit auf dem Feld, ihren Protest zusammen mit Natur-, Um­weltschutz und Kleingartenvereinigungen. Unterschiedliche andere Akteure, u.a. der Mieterverein, die Kolpingjugend Freiburg St. Georgen und die Leitung des Tierparks Mundenhof kommen zu Wort und ins Bild. Immer wieder werden als Gegenpol Ausschnitte einer öffentlichen ProjektprĂ€sentation der Stadt mit dem Bau­bĂŒrgermeister Freiburgs gezeigt.

Es ist DER engagierte Film fĂŒr regionale bĂ€uerliche Landwirtschaft, fĂŒr die Natur und fĂŒr alle, die Informationen zum Thema Neubaustadtteil Dietenbach suchen. Er wird unterstĂŒtzt vom RegioBĂŒndnis pro Landwirtschaft, Natur und ökosoziales Wohnen und von MitbĂŒrgerInnen. Ganz aktuell bietet der Film viel Hintergrund zum laufenden BĂŒrgerbegehren „Rettet Dietenbach“ in Freiburg i.Br. fĂŒr einen BĂŒrgerentscheid zu Dietenbach.
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Karlsruhe: Stadt beteiligt sich am Parking Day 2018
Internationaler Aktionstag am 21. September / ParkplÀtze werden zu Aufenthaltszonen

"Wieviel schöner könnten Einkaufbummel und Flanieren in der Stadt sein, wenn nicht ĂŒberall ParkplĂ€tze fĂŒr Autos die Gehwege einschrĂ€nken?" – wer hat sich noch nicht diese Frage gestellt? Auf das Thema FlĂ€chenverbrauch durch parkende Autos möchte der Park(ing) Day 2018 aufmerksam machen. Wie jedes Jahr seit 2005 will dieser internationale Aktionstag auch dieses Mal am dritten Freitag im September modellhaft den öffentlichen Raum fĂŒr die FußgĂ€ngerinnen und FußgĂ€nger vom ruhenden Kfz-Verkehr "zurĂŒckerobern". An diesem Aktionstag sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: In der Hirschstraße etwa luden im vergangenen Jahr Bewohner vorbeikommende Passanten zum Kaffee auf einem Parkplatz ein, in der Steinstraße animierten Rollrasen und LiegestĂŒhle zum Verweilen. Im Passagehof wurden ParkplĂ€tze in eine Sitzgruppe verwandelt.

Dieses Jahr findet der Aktionstag am 21. September erstmals mit Beteiligung der Stadt Karlsruhe statt. "Da ich am liebsten zu Fuß in der Stadt unterwegs bin, finde ich diese Aktion unterstĂŒtzenswert", betont BaubĂŒrgermeister Michael Obert. Der Schwerpunkt des diesjĂ€hrigen Park(ing) Day liegt von 13 bis 22 Uhr auf der nördlichen Karlstraße vor dem Prinz-Max-Palais. Organisiert werden die Aktionen in der Innenstadt vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und weiteren Initiativen. VCD-Vorstand Manuel Quinting ist begeistert von der positiven Resonanz im Vorfeld. "Ich freue mich, dass wir so viele Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Bereichen gewinnen konnten. Ein besonderes Highlight werden die Lesungen fĂŒr Kinder der Kinder- und Jugendbibliothek sein." Neben der Bibliothek beteiligen sich auch mehrere GeschĂ€fte und Gastronomen. Außerdem ist das Stadtplanungsamt mit einem Infostand vor Ort und will mit Passanten ĂŒber die Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Teil der Karlstraße ins GesprĂ€ch kommen.

Neben dieser zentralen Aktion werden auch in anderen Stadtteilen zahlreiche ParkplÀtze kreativ umgestaltet. Wer noch spontan am Park(ing) Day teilnehmen möchte und einen Parkplatz vor dem Haus zu einem schöneren Ort machen möchte, kann sich beim VCD unter der Mailadresse karlsruhe@vcd.org beraten lassen.
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Zu wenig gewagt fĂŒr die Wende
Die Windkraft in Baden-WĂŒrttemberg wird weiter abgewĂŒrgt

Freiburg. Mit der jĂŒngsten Ausschreibungsrunde Windkraft an Land, deren Gebotstermin der 1. August war, sind die Zuschlagswerte gestiegen. Diese Entwicklung scheint neue Chancen fĂŒr die Windkraft im SĂŒden zu bringen. Die Unterzeichnung der Ausschreibungsrunde im Mai 2018 zeigte auch: Mit den wenigen Genehmigungen ist die Energiewende nicht zu schaffen.

Was braucht Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr den Umschwung und das Erreichen der Klimaziele? Das Rezept ist nicht kompliziert, die Zutaten sind vorhanden. Sie mĂŒssen nur genutzt werden: Konflikte im Bereich des Artenschutzes bedĂŒrfen einer nachhaltigen KlĂ€rung. Die Akzeptanz in der BĂŒrgerschaft muss wachsen, durch umfassendere Information und transparente Projekte. Zudem benötigen wir dringend zuverlĂ€ssige Rahmenbedingungen fĂŒr die Betreiber, die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige CO2-Bepreisung, eine SĂŒdquote fĂŒr das EEG sowie den Kohleausstieg bis zum Jahr 2030.

Es ist also allgemein bekannt, welche Instrumente genutzt werden mĂŒssen, um die Energiewende im Allgemeinen und die baden-wĂŒrttembergische im Besonderen zu schaffen. Weiteres Abwarten und Verzögern seitens der Politik bringt den Wirtschaftsfaktor Erneuerbare Energien in Deutschland und Baden-WĂŒrttemberg ins Wanken und am Ende das Klima und den Menschen in Gefahr.
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Flohmarkt auf dem Festplatz zum Auggener Winzerfest
Trödeln – Feilschen – SchnĂ€ppchen machen: All das ist angesagt beim großen Flohmarkt in Auggen, der, wie jedes Jahr, parallel zum Winzerfest stattfindet.

Auf dem Festplatz, gleich neben dem Winzerkeller, werden am Samstag den 15.9. von 10-19 Uhr und Sonntag den 16.9. von 11-18 Uhr die unterschiedlichsten Dinge von rund 100 Ausstellern angeboten. Private VerkĂ€ufer bieten gebrauchte GegenstĂ€nde wie Spiele, BĂŒcher, Second-Hand, elektronische Medien, Haushaltswaren u.v.m. an. Daneben gibt es auch professionelle HĂ€ndler, die das Angebot um gut erhaltene AntiquitĂ€ten ergĂ€nzen. Wer GlĂŒck hat, findet auch die eine oder andere RaritĂ€t. Das Festzelt beim Winzerkeller direkt nebenan bietet Gelegenheit fĂŒr eine kleine Rast. Hier können mĂŒde Geister mit einem leckeren Kaffee oder mit dem ein oder anderen Glas erstklassigem Wein belebt werden. FĂŒr die Besucher stehen ausreichend ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Der Flohmarkt findet bei jeder Witterung statt. Weitere Informationen beim Veranstalter SĂŒMa Maier GmbH unter 07623 74192-0 oder im Internet
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NABU prÀsentiert deutschlandweit ersten virtuellen Ostsee-Tauchgang
Nabu Ostseelife - screenshot
 
NABU prÀsentiert deutschlandweit ersten virtuellen Ostsee-Tauchgang
Tief ins GrĂŒn zu Schweinswalen und Seehasen
"Tatort"-Kommissar Axel Prahl gibt der Ostsee seine Stimme

Berlin – Millionen Menschen verbrachten in diesem Jahr ihren Sommerurlaub an der Ostsee. Von dort gab es in den vergangenen Wochen immer wieder schlechte Nachrichten: Feuerquallen-Alarm, Blaualgen-Pest, Badeverbote und PlastikmĂŒll. Die Ostsee kĂ€mpft mit menschengemachten Umweltproblemen. Vor diesem Hintergrund möchte der NABU zeigen, warum das vielfĂ€ltige und faszinierende Meer vor unserer HaustĂŒr so schĂŒtzenswert ist und lĂ€dt zum deutschlandweit ersten virtuellen Ostsee-Tauchgang. Die virtuelle RealitĂ€t (VR-Welt) der Ostsee zeigt sie, wie sie die meisten Menschen noch nie gesehen haben: „OstseeLIFE“ ist eine 360-Grad-Welt, die mit einer speziell dafĂŒr entwickelten Brille, aber auch am heimischen PC oder auf dem Smartphone besucht werden kann.

Der beliebte „ARD-Tatort-Kommissar“ Axel Prahl hat die Texte fĂŒr OstseeLIFE eingesprochen. Gemeinsam mit der Schauspielerin Ulrike Knospe fĂŒhrt er in die verschiedenen LebensrĂ€ume ein und erzĂ€hlt spannende und ĂŒberraschende Geschichten ĂŒber die Biologie von Schweinswalen, Seehasen und Seeanemonen. Neben der versteckten Vielfalt von Seegraswiesen und Steinriffen geht es tief hinab ins dunkle Reich zu alten Schiffswracks oder zum einzigartigen Lebensraum des Kreideriffs vor RĂŒgen.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „In die Tiefe der Ostsee trauen sich meist nur erfahrene Taucher. Mit OstseeLIFE macht der NABU jetzt diese faszinierende Unterwasserwelt zwischen sĂŒĂŸ und salzig mit Hilfe modernster Technik fĂŒr alle erlebbar. Wer die einzigartige Schönheit an unseren KĂŒsten kennt, der weiß, was die Natur so schĂŒtzenswert macht und setzt sich eher fĂŒr sie ein.“

TĂ€uschend echt wird der „Tauchgang“ mit einer so genannten VR-Brille. Über diese innovative Technik steuern Nutzer die virtuelle Unterwasserreise mit den Augen. Hunderte Foto- und Videosequenzen verschmelzen dabei zu einer multimedialen Erlebniswelt. Zwei Wochen und mehr als zwei Dutzend TauchgĂ€nge brauchten die Filmemacher, um fĂŒnf ganz verschiedene LebensrĂ€ume ins Bild zu setzen. Darauf folgten mehrere Monate Arbeit am Computer.

Im vergangenen Jahr verbrachten mehr als sechs Millionen Menschen ihren Urlaub an der Ostsee. Doch ist hier inzwischen jede dritte Art bedroht. „Schifffahrt, industrielle Fischerei, PlastikmĂŒll oder auch UnterwasserlĂ€rm machen den Tieren und Pflanzen schwer zu schaffen. Einige Arten sind bereits fĂŒr immer verschwunden. Andere stehen kurz davor – wie der Schweinswal mit weniger als 500 verbliebenen Tieren in der zentralen Ostsee“, sagt NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Unter dem Motto „Wir fĂŒr die Ostsee“ habe sich der NABU daher das Ziel gesetzt, ein breites Bewusstsein fĂŒr einen besseren Schutz der Ostsee zu schaffen. „Dabei kann jeder Einzelne helfen. Über das Abenteuer OstseeLIFE, beim nĂ€chsten Urlaub, beim Fischkonsum oder beim Einkauf im Supermarkt“, so Detloff.

Hintergrund:
Die Technik von OstseeLIFE heißt „Authentic VR“ und Ă€hnelt modernen Gaming –Technologien. Betrachter mit einer VR-Brille können die virtuelle Welt mit ihren Augen selbst steuern, diese reagiert wiederum auf das Verhalten des Betrachters. Werden bestimmte Navigationspunkte fixiert, erhĂ€lt der „Taucher“ Informationen rund um die Ostsee-Welt. Und auch die Machart von OstseeLIFE ist besonders: Im Unterschied zu kĂŒnstlichen Umgebungen besteht OstseeLIFE aus eigens gedrehten 360-Grad-Filmen.

Eine einfache VR-Brille fĂŒr das Handy bietet der NABU ĂŒber seinen Shop unter www.NABU-shop.de an.

Wer keine VR-Brille besitzt oder nutzen möchte, kann die virtuelle Ostsee auch auf dem Computer, Tablet oder Handy ĂŒber 360-Grad-Aufnahmen erleben ...
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Wildobst-Exkursion rund um die Ökostation im Seepark
Am 9.September bietet die Ökostation von 14 - 15.30 Uhr rund um die Ökostation im Seepark eine Wildobst-Exkursion an. In den GĂ€rten und Streuobstwiesen der Ökostation wĂ€chst eine Vielfalt von Obst- und Wildobst-Sorten wie z.B. Äpfel, Quitten und Kornel-Kirschen. Bei einem Rundgang durch die GĂ€rten und Wiesen stehen folgende Themen auf dem Programm: welche leckeren Produkte können jetzt im Herbst aus den FrĂŒchten selber hergestellt werden, welchen gesundheitlichen Mehrwert haben diese Produkte und wann sind ihre optimalen Erntezeiten. DarĂŒber hinaus werden die botanischen Besonderheiten der HochstĂ€mme und Wildobstsorten und ihre AnsprĂŒche an den Standort an denen sie am besten wachsen angesprochen. Zum Abschluss wird am Lagerfeuer eine Marmelade aus Kornel-Kirschen gekocht und sofort verkostet. Die Veranstaltung ist kostenlos fĂŒr Familien mit Kindern geeignet. Treffpunkt ist vor der Ökostation, Falkenbergerstr. 21 B, 79110 Freiburg. Das CafĂ© Ökostation hat bis 17.00 Uhr geöffnet.
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Verschiedenes 
 
 
Ottmar Pohl-Hoffbauer ist neues Mitglied des Slow-Food-Netzwerkes fĂŒr Köche
Ottmar Pohl-Hoffbauer, KĂŒchenchef im COSMO Hotel Berlin Mitte, ist neues Mitglied in der Chef Alliance von Slow Food Deutschland

Pressemitteilung - Berlin, 04. September 2018

Die Slow Food Chef Alliance Deutschland ist ein wachsendes, dynamisches Netzwerk aus 26 Köchinnen und Köchen. Aus Überzeugung ĂŒbernehmen sie Verantwortung fĂŒr ihr Produkt und fĂŒr den Genuss ihrer GĂ€ste. Sie verpflichten sich dazu, mit regionalen und saisonalen Zutaten frisch zu kochen, enge Kontakte zu den Erzeugerinnen und Erzeugern zu pflegen und LebensmittelabfĂ€lle zu vermeiden. Ihren GĂ€sten erzĂ€hlen sie die Geschichten hinter den Gerichten und tragen zu mehr Bewusstsein und WertschĂ€tzung fĂŒrs Essen bei.

Die Mitglieder der Chef Alliance wissen, dass Kochen und wahrer Genuss von der Wahl des Lebensmittels und dem Wissen um dessen Herkunft abhĂ€ngen. Davon ĂŒberzeugt ist auch Ottmar Pohl-Hoffbauer. Der ausgezeichnete BIOSpitzenkoch ist seit 2009 KĂŒchenchef des Scent Restaurant im Designhotel COSMO Hotel Berlin Mitte und ebenso lange Mitglied bei Slow Food Deutschland. Er lebt die Philosophie des Vereins nicht nur privat, sondern auch beruflich. FĂŒr ihn ist der persönliche Draht zu den Erzeugerinnen und Erzeugern essentiell. Er ist viel in Brandenburg unterwegs und macht sich persönlich ein Bild davon, wie sie das GemĂŒse anbauen und ihre Tiere halten. "Die kleinbĂ€uerlichen Betriebe haben ein funktionierendes Netzwerk untereinander. So gelange ich von Hof zu Hof und an frische, nahrhafte Lebensmittel. Das ermöglicht es mir, meinen eigenen AnsprĂŒchen sowie denen meiner GĂ€ste gerecht zu werden", erklĂ€rt Pohl-Hoffbauer. Unter seinen GĂ€sten sind viele, die genau deswegen zu ihm kommen. Sie gehören zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern, die wissen möchten, woher ihr Essen kommt, und es wertschĂ€tzen.

So wie die anderen Netzwerk-Mitglieder verzichtet auch Pohl-Hoffbauer vollstĂ€ndig auf industriell erzeugte und verarbeitete Produkte und Zusatzstoffe. Er setzt stattdessen auf traditionelle Lebensmittel, von denen einige drohen, von unseren SpeiseplĂ€nen zu verschwinden. Im Rahmen der "Arche des Geschmacks" setzen sich Slow Food und seine Köchinnen und Köche fĂŒr den Fortbestand von rund 70 solcher Nutztierrassen, GemĂŒse- und Obstsorten ein. "Ich bereite Arche-Passagiere zu, weil ich möchte, dass sie auf dem Markt bleiben. Mich beeindruckt besonders das Angler Rotvieh, welches trotz aller Widrigkeiten großgezogen wird, zum Beispiel auf dem Erdhof Seewalde. Seine Aufzucht macht es zu einem herausragenden StĂŒck Fleisch. Ich habe aus ethischer und ökologischer Überzeugung nur wenig Fleisch auf der Karte. Wenn Fleisch, dann aber solches", schwĂ€rmt Pohl-Hoffbauer. Welch erschreckendes Ausmaß LebensmittelabfĂ€lle im Bereich der Gastronomie annehmen können, daran erinnert er sich aus der Zeit, als er im Catering tĂ€tig war. Deswegen möchte er es anders machen: Außer beim FrĂŒhstĂŒck bietet er Essen Ă  la carte anstatt ĂŒppige Buffets fĂŒr Abendessen und Tagungen an. Das spart an AbfĂ€llen ein. Hinzu kommt, dass er seine Karte jeden Tag neu schreibt und flexibel auf die Bedarfslage eingeht, die vorhandenen Lebensmittel neu verarbeitet oder einmacht. Denn so viel ist fĂŒr ihn sicher: Wenn man gute Lebensmittel hat und weiß, wo sie herkommen, sollte man sie auch mit einer gewissen Sorgfalt verarbeiten.

Mit Ottmar Pohl-Hoffbauer hat die Chef Alliance bereits ihren zweiten Koch in Berlin. Mit dabei ist auch Christoph Hauser von Herz & Niere in Kreuzberg. Details zu den Kriterien des Netzwerkes sowie eine Übersicht aller Mitglieder finden Sie online ...
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