oekoplus - Freiburg
Samstag, 8. August 2020
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Klaus HacklÀnder
 
Buchtipp: Klaus HacklĂ€nder "Er ist da. Der Wolf kehrt zurĂŒck"
Können wir mit den Wölfen leben?

Der Wolf ist zurĂŒck: Dank Wolfsschutz und Abschussverboten erholt sich die Wolfspopulation in Europa zunehmend. Doch ist ein ungefĂ€hrliches Miteinander mit dem Raubtier ĂŒberhaupt möglich? Wie leben Wölfe und gibt es in unseren WĂ€ldern genug Platz fĂŒr Wolfsrudel?

Klaus HacklÀnder sammelt in seinem Sachbuch »Er ist da« Daten, Fakten und Erfahrungsberichte zu Wolfsschutz, Problemwölfen und sicherem Umgang mit dem Raubtier:

- Welche AnsprĂŒche stellt der Wolf an seinen Lebensraum? Wie kann man ihn daran hindern, zu weit in menschliche SiedlungsrĂ€ume vorzudringen?
- Wolfsangriff und Wolfsriss: Wie gefĂ€hrlich ist der Wolf fĂŒr den Menschen? Können wir ihn von Weiden, StĂ€llen und Nutztieren fernhalten?
- Ist der Wolf noch eine gefĂ€hrdete Art? Wie zeitgemĂ€ĂŸ sind angesichts der PopulationsgrĂ¶ĂŸe Richtlinien wie die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL)?

Zwischen Fakten und Feindbild: Streitthema Wolf

»Er ist da« nimmt das graue Raubtier, das in zahlreichen MĂ€rchen und Geschichten die Rolle des blutrĂŒnstigen Monsters ĂŒbernimmt, wissenschaftlich fundiert unter die Lupe. Was ist dran an den ErzĂ€hlungen aus der Vergangenheit, ĂŒber Wölfe, die in rasender Blutgier Leid ĂŒber Mensch und Tier brachten? Wie kann man den Wolf in die bestehenden LebensrĂ€ume eingliedern, ohne dass er Schaden nimmt und Schaden zufĂŒgt?

Ein Sachbuch, das nicht nur auf interessante und fundierte Weise ein sehr komplexes, emotionsbehaftetes Thema aus Sicht von Experten und Betroffenen beleuchtet, sondern auch LösungsansÀtze prÀsentiert und hinterfragt!

Ecowin Verlag 220, 224 Seiten, € 24,00 (D/A) / SFr 33,90
ISBN-13 9783711002587
 
 

Verschiedenes 
 
 
Die Waldbrandgefahr ist in den nÀchsten Tagen sehr hoch
Grillen im Stadtwald nur an offiziellen Grillstellen erlaubt.
Rauchverbot im Wald gilt bis Ende Oktober

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert ab morgen die höchste Waldbrand-Gefahrenstufe. Daher bittet das Forstamt Freiburg alle Waldbesucherinnen und Besucher eindringlich um erhöhte Vorsicht und um strenge Einhaltung der folgenden Regeln.

Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen im Wald sowie in einer Entfernung von 100 Metern zum Waldrand darf auf keinen Fall Feuer entfacht werden.
Auf offiziell eingerichteten GrillplĂ€tzen muss dringend darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht. Zu diesem Zweck darf ab sofort nicht mehr mit Holz gegrillt werden. Ersatzweise ist ausschließlich Holzkohle zu verwenden.
Zum Löschen der Glut muss ein Kanister Wasser mitgefĂŒhrt werden, da nur so die Glut sicher gelöscht werden kann.
Das Grillen auf selbst mitgebrachten GrillgerÀten ist verboten. Im Wald und in einer Entfernung von 100 Metern zum Waldrand ist das Rauchen von MÀrz bis Oktober grundsÀtzlich verboten.

Waldbrandgefahr geht auch von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben aus, außerdem von Zigarettenkippen, die entlang von Straßen achtlos aus dem Fenster geworfen werden.

Alle Waldbesuchenden werden zudem gebeten, Zufahrtswege in die WĂ€lder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dĂŒrfen nur auf ausgewiesenen ParkplĂ€tzen abgestellt werden. Fahrzeuge sollten nicht ĂŒber trockenem Bodenbewuchs oder laubbedeckten FlĂ€chen und trockenem Gras parken, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzĂŒnden können.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzĂŒglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) zu informieren.

Insbesondere die schnelle Information ĂŒber einen Brandherd und die daraufhin eingeleitete BekĂ€mpfung trĂ€gt dazu bei, das Ausmaß des Schadens einzuschrĂ€nken und Gefahren fĂŒr Natur und Mensch zu vermeiden.

Dabei kommt es auch auf eine prĂ€zise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu fĂŒhren und vor Ort einzuweisen. Sie können dazu die Rettungspunkte des Forstamtes, allgemein bekannte ParkplĂ€tze, Waldwegenahmen, Wanderwege- und Mountainbike-Beschilderungen oder Ă€hnliches zur Beschreibung nutzen oder aber die Standortsfunktion Ihres MobilgerĂ€tes
 
 


Veranstaltungen 
 
Ferienfreizeit
Ökostation Freiburg (c) Ökostation
 
Ferienfreizeit "Seepark - Entdecker 2"
31.08.2020 bis 04.09.2020 jeweils von 08:30 bis 12:30
Veranstaltung in der Ökostation Freiburg

Ein Angebot fĂŒr Freiburger Stadtkinder die Lust haben draußen zu sein und bei Spiel und Spaß neue Dinge ĂŒber die Natur zu lernen. 5 spannende Vormittage mit und fĂŒr Kinder in den naturnahen Außenanlagen der Ökostation im Seepark. Treffpunkt ist immer das GartenhĂ€uschen im Biogarten der Ökostation. Natur erforschen und entdecken, in der Natur lernen und Spiele stehen auf dem Programm.
Das konkrete Programm des jeweils nÀchsten Tages wird gemeinsam mit den Kindern abgestimmt.
Betreuung: Teamer*innen der Ökostation
Treffpunkt: Gartenhaus der Ökostation
Bitte der Witterung angepasste Kleidung und ein Vesper mitbringen
Die Anmeldung gilt fĂŒr alle 5 Tage (Einzeltage können nicht gebucht werden)
Alter: Kinder zwischen 7 und 10 Jahren
5,- Materialkosten je Kind
40.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
FledermĂ€use - lautlose FlugkĂŒnstler der NĂ€chte
am 28.08.2020 von 20:00 bis 22:00
Veranstaltung in der Ökostation Freiburg

An diesem Abend wollen wir diesen fliegenden SÀugetieren nÀher kommen.
Von unserem Experten erhalten wir Einblick in ihr Leben und Verhalten. Wir werden u. a. den Fragen nachgehen, welche Arten am FlĂŒckiger See leben, wo diese in den SommernĂ€chten und Wintermonaten Quartiere finden und durch welche Maßnahmen sie unterstĂŒtzt werden können.
Nach dem theoretischen Teil machen wir uns mit Dedektoren im GelÀnde des Seeparks auf die Suche nach diesen flugfÀhigen SÀugern.
Referent: Claude Steck, AGF-Mitglied und Freiburger Institut fĂŒr angewandte Tierökologie GmbH
und Team der Oekostation
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Ferienfreizeit "Seepark Entdecker 1"
17.-21.08.2020 jeweils von 08:30 bis 12:30
Veranstaltung der Ökostation Freiburg
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Buchtipps 
 
Buchtippp: Silke Braemer
 
Buchtippp: Silke Braemer "Auf Augenhöhe mit HĂŒhnern"
Erlebnisse mit gefiederten Mitbewohnern

Von HĂŒhnern und Menschen. Dieses Buch hat fĂŒnf Hauptdarstellerinnen: Da ist zunĂ€chst Berta, die Unerschrockene, die Chefin. Dann gibt es Mimi, die anfangs UnauffĂ€llige, stets im »Windschatten« von Berta. Inzwischen ist sie selbstbewusster und zeigt auch ganz andere Seiten. Dickie hat einen besonderen Hang zu den genĂŒsslichen und beschaulichen Seiten des Lebens und macht auch mal Pausen. Merle hingegen ist sehr hĂŒbsch und scheint das auch zu wissen. Sie achtet sehr auf ihr Äußeres.

Die Letzte im Bunde ist Nöli, die von Anfang an irgendwie anders war als die anderen, eine Außenseiterin.

Berta, Mimi, Dickie, Merle und Nöli sind HĂŒhner und leben zusammen mit Silke Braemer und ihrer Freundin auf einem alten Winzerhof am Dorfrand von Ihringen am Kaiserstuhl. Dort erfreuen die HĂŒhner die ganze Nachbarschaft, die Freunde und die FeriengĂ€ste, die auf dem Hof ĂŒbernachten.

In ihrem Buch »Auf Augenhöhe mit HĂŒhnern«, erschienen im pala-verlag, erzĂ€hlt Silke Braemer unterhaltsam und anschaulich von diesem HĂŒhner- und Menschenleben, von den gemeinsamen Erfahrungen und von den Freuden und Sorgen des Zusammenseins. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser viel Wissenswertes ĂŒber die artgerechte HĂŒhnerhaltung und erhalten wertvolle Tipps fĂŒr den Einstieg.

Illustriert ist das Ganze mit liebenswerten Zeichnungen der Autorin.

pala-verlag 2020, 128 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN: 978-3-89566-397-0
 
 

Verschiedenes 
 
 
PĂŒnktlich zum Große Geklapper
Viele Tiergeburten auf dem Mundenhof

Dass es derzeit auf dem Mundenhof die Rekordzahl von 15 Storchennester mit 33 Jungstörchen gibt, hatte der Mundenhof am 2. Juli per PM vermeldet. Nun zeitigt das Große Geklapper saisonal erwartbare Folgen: Freiburgs Tier-Natur-Erlebnispark darf sich aktuell ĂŒber eine selten dagewesene Flut von Tiergeburten freuen!

Junge LĂ€mmer und Zicklein stehen jeden FrĂŒhsommer auf der Tagesordnung des Mundenhofs. Diesmal haben aber auch viele große Vierbeiner an ihrer Alterspyramide gearbeitet.

So bereichern zwei Schottische Hochlandrinder, ein schwarzes MĂ€dchen (*23. Mai) und ein roter Junge (*29. Juni), das Tiergehege.

Die Ungarischen Steppenrinder werden durch zwei Jungs (*17. MÀrz und 1. Mai) verstÀrkt. Auch Familie Watussi bekam mÀnnlichen Nachwuchs (*19. Juni), ebenso Familie Yak (*29. Juni).

Bei den Straußen recken gleich acht KĂŒken die noch kurzen langen HĂ€lse (*8. bis 10. Mai). Auch bei den Mönchsittichen gibt es Nachwuchs, die Kleinen wagen sich langsam aus dem Nest und werden flĂŒgge.

Allen Jungtieren geht es gut.

Übrigens: Alle Tiergeburten auf dem Mundenhof werden auch auf www.freiburg.de/mundenhof veröffentlicht
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Verschiedenes 
 
Freiburg: Die Linde lebt
Anbringung der Mess-Sonde am Stamm / Foto: Stadt Freiburg
 
Freiburg: Die Linde lebt
LandschaftsprÀgender Baum am Dreisam-Radweg gerettet

Die 200 Jahre alte Linde am Dreisamufer-Radweg, die vergangene Woche bei Grabungsarbeiten beschÀdigt wurde, kann stehen bleiben. Dies ergaben jetzt Untersuchungen am Naturdenkmal.

Im Zuge des Breitbandausbaus werden im Abschnitt Tuttlingen – Freiburg Telekommunikationskabel verlegt. Der Baufirma, die diese Arbeiten zur Zeit im Bereich Ebnet ausfĂŒhrt, hatte die Stadtverwaltung strenge Schutzauflagen im Umgang mit den dort vorhandenen BĂ€umen auf mitgeteilt. Dazu gehört zum Beispiel, den Wurzelbereich dieser Linde bei den Aufgrabungen auszusparen. Als Sicherheitsabstand sollte sie mindestens drei Meter vom Stamm ab einhalten, gemessen bis zur auf den Boden projezierten Kronentraufe. Dazu wurde ein baumschonendes, fachkompetentes Vorgehen in der NĂ€he des Baumes und der Einsatz einer ökologischen Baubegleitung vorgeschrieben. Dennoch wurden die Wurzeln der Linde bei den Grabungsarbeiten am 9. Juni unerlaubter Weise und entgegen der fachlichen Standards im Baumschutz erheblich verletzt.

Sofort nach Bekanntwerden der SchĂ€digung veranlasste das Umweltschutzamt (Untere Naturschutzbehörde), dass der Umfang des Schadens und die Standsicherheit des alten Prachtexemplars von einem Fachgutachter untersucht wurden. Da der Verdacht bestand, seine Standsicherheit könnte erheblich beeintrĂ€chtigt sein, wurde der Radweg, der direkt an der Linde vorbeifĂŒhrt, am Samstag, 27. Juni, sicherheitshalber gesperrt.

Im Beisein des Baumpathologen Dr. Ferner und mit UnterstĂŒtzung des Maschinenrings Breisgau hat nun gestern eine Fachfirma die Standsicherheit ermittelt. Bei ihren Zugspannungsversuchen kam modernste Technik zum Einsatz, samt Sensoren an Baumstamm und am Boden des Wurzeltellers.

Ergebnis: Das bei den Freiburgern beliebte und bekannte Naturdenkmal kann stehenbleiben. Die Verkehrssicherheit der Linde ist nicht erheblich beeintrĂ€chtigt, so dass die wichtige West-Ost-Radverbindung umgehend wieder fĂŒr den Radverkehr geöffnet werden konnte.

Der Schadensverursacher wurde vom Umweltschutzamt zur Schadensermittlung und KlĂ€rung der Verkehrssicherheit der beschĂ€digten Linde verpflichtet. FĂŒr die massive Missachtung der Naturschutzauflagen muss er mit einem Bußgeldbescheid in angemessener Höhe rechnen. Hinzu kommen Ausgleichsverpflichtungen, die die Untere Naturschutzbehörde nach Vorlage des Fachgutachtens festlegen wird.
 
 


Veranstaltungen 
 
 
Workshop "Samen - rund und eckig"
am 24.07.2020 von 17:00 bis 19:00
in der Ökostation Freiburg

FĂŒr HobbygĂ€rtner*innen und die es werden wollen.
Saatgut von verschiedenen Wild- und Gartenstauden werden selbst geerntet und die SamenstÀnde zum Trocknen ausgelegt. ErlÀutert wird, was man bei der Samenernte im eigenen Garten oder am Wegesrand beachten sollte. Weitere Themen sind: woran kann der Reifegrad der Samen erkannt werden? Wie wird das selbst geerntete Saatgut getrocknet, gereinigt und gelagert?

Leittung: Robert Schönfeld
Ort: Heilpflanzengarten der Ökostation
Eine kleine Bewirtung wird angeboten
7.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
Frelo: coronabedingtes Nachfragetal ĂŒberwunden
Rekordausleihe im Juni

Mit einem neuen Rekord von 28.804 Ausleihen konnte das Fahrradverleihsystem Frelo der Freiburger Verkehrs AG (VAG) im vergangenen Juni das durch die Corona Pandemie entstandene Nachfragetal der Monate MĂ€rz und April endgĂŒltig hinter sich lassen. Der bisherige Spitzenmonat, Oktober 2019, wurde um mehr als 2.000 Ausleihen ĂŒbertroffen.

Nach einem guten Start in das Jahr 2020 machten die Auswirkungen des Covid-19-Virus auch den rotweißen LeihrĂ€dern zu schaffen. Wurde das Angebot im MĂ€rz noch knapp 14.000 Mal genutzt sank dieser Wert im April auf 12.817 Ausleihen.

Das Juniergebnis spiegelt nun offensichtlich die schrittweise RĂŒckkehr zur NormalitĂ€t im öffentlichen Leben wieder.
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Veranstaltungen 
 
 
Kindergruppe "Seepark Entdecker*innen"
am 18.07.2020 von 10:00 bis 12:30
in der Ökostation Freiburg

Ein Angebot fĂŒr Stadtkinder die Lust haben draußen zu sein und bei Spiel und Spaß neue Dinge ĂŒber die Natur zu lernen. Jeweils an einem Samstag im Monat wird ein spannender Vormittag mit und fĂŒr Kinder in den naturnahen Außenanlagen der Ökostation geboten. Treffpunkt ist das GartenhĂ€uschen im Biogarten der Ökostation. Natur erforschen und entdecken, in der Natur lernen und Spiele stehen auf dem Programm.
Hier einige Bespiele fĂŒr die Themen im Verlauf des Jahres: Leckereien am Lagerfeuer zubereiten, Wasserwelten im Seepark entdecken, Kescher selbst basteln und Teichtiere bestimmen, KrĂ€uter sammeln und verarbeiten, Dörrobst herstellen. Das konkrete Programm der Termine wird jeweils gemeinsam mit den Kindern abgestimmt

Betreuung: Sophie Aschauer, Verena Voelz und Team der Ökostation
Treffpunkt: Gartenhaus der Ökostation
Die nÀchsten Termine: 18. Juli
Bitte der Witterung angepasste Kleidung und ein Vesper mitbringen
Alter: Kinder zwischen 7 und 10 Jahren
Die Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Verschiedenes 
 
 
NABU wird in die Zukunftskommission Landwirtschaft einberufen
PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger vertritt den NABU in der heute von der Bundesregierung gestarteten Kommission zur Agrarpolitik.

Berlin, 08.07.2020 – Heute wurde die Einsetzung der Zukunftskommission Landwirtschaft vom Bundeskabinett beschlossen. NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger wurde als ein Vertreter aus den Umweltorganisationen berufen. Die Kommission besteht insgesamt aus 31 Mitgliedern und einem Vorsitzenden. Dazu gehören Vertreter*innen der fĂŒr die Landwirtschaftspolitik wichtigen Bereiche Landwirtschaft, Wissenschaft, Umwelt- und Tierschutz, Wirtschaft und Verbraucher*innen. Sie nimmt nun ihre Arbeit auf und soll Empfehlungen und VorschlĂ€ge fĂŒr eine nachhaltige Landwirtschaft in Deutschland erarbeiten.

Dazu kommentiert Jörg-Andreas KrĂŒger, NABU-PrĂ€sident:
„Klimawandel, Insektensterben, Strukturverluste in der Landschaft, geringe Erlöse, fehlende Perspektiven fĂŒr Hofnachfolgen – Die Liste der drĂ€ngenden Fragen zur Ausrichtung der Landwirtschaft ist lang. Wir brauchen ein neues Zukunftsbild fĂŒr eine ökologische und sozial gerechte Landwirtschaft in Deutschland. Es geht um das gesunde Essen auf unseren Tellern und die QualitĂ€t unserer Böden, GewĂ€sser und FlĂ€chen und nicht zuletzt um die Sicherung landwirtschaftlicher Betriebe. Die Zukunftskommission Landwirtschaft bietet die Chance, die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen auf den Tisch zu bringen und ein gemeinsames Leitbild fĂŒr die Agrarpolitik der nĂ€chsten Jahre zu gestalten.“

Vorgesehen ist, dass die Zukunftskommission bereits im Herbst einen Zwischenbericht vorlegt und ihre Arbeit im FrĂŒhsommer 2021 mit der Vorlage eines Endberichts abschließt.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
Fortbildung: Outdoor Erste-Hilfe-Kurs
18.-19.07.2020 jeweils von 09:00 bis 18:00
Veranstalter: Ökostation Freiburg

Diese Fortbildung findet an den fĂŒr Freizeiten und AusflĂŒgen typischen Orten statt. Der Kurs findet grundsĂ€tzlich outdoor statt - dort wo bei Spielen und Umweltbildungsaktionen mit Kindern und Jugendlichen ein Unfall passieren kann z. B. auf dem Zeltplatz, am Lagerfeuer oder im Wald. In inszenierten, sehr realitĂ€tsnahen Notfallsituationen lernen die Teilnehmenden professionelles Handeln fĂŒr den Ernstfall. Schwerpunktthemen: *Professionelles Notfallmanagement im GelĂ€nde, *Umgang mit Gruppen in Notfallsituationen, *Gezieltes Handeln und Delegieren bei NotfĂ€llen

Dieser Kurs wird anerkannt fĂŒr die Ausstellung der Juleica und den KFZ-FĂŒhrerschein.
Veranstaltungsort: Waldjugendzeltplatz Bödemle, Wieden
Unterkunft: Im eigenen Zelt
Anmeldung: andreas.kern@kjr-bhs.de
In Kooperation mit dem Kreisjugendring Breisgau-Hochschwarzwald e.V. und mit dem Jugendwerk im Ortenaukreis e.V. Bildnachweis: KJR-BH
95.00 € / TeilnehmerIn
70.00 € fĂŒr ANU oder KJR-Mitglieder
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
Weiterbildung
Ökostation Freiburg (c) Ökostation
 
Weiterbildung "Wir treiben es bunt" - Naturfarben Workshop
am 10.07.2020 von 15:00 bis 18:00
in der Ökostation Freiburg

Ton, Lehm und Kohle sind Klassiker der Naturfarben in Ocker- und Grautönen. An diesem Nachmittag wird diese Palette mit bunten Naturfarben aus Pflanzen erweitert. In unseren GĂ€rten und an WegrĂ€ndern wachsen Pflanzen, die auch bei einfacher Verarbeitung und unter Einfluß von SĂ€uren oder Basen eine erstaunliche Farbvarianz hervorbringen. Heimische FĂ€rberpflanzen werden vorgestellt, die Farbgewinnung und die Konservierung der Farben. Beim Experimentieren und Ausprobieren wird der KreativitĂ€t freien Lauf gelassen.
In den Pausen können der Garten, die Heilpflanzenbeete und natĂŒrlich das FĂ€rberpflanzenbeet der Ökostation genauer unter die Lupe genommen werden.

Treffpunkt: im Garten der Ökostation
Leitung, Jutta Schumacher, Ökostation
die notwendigen Utensilien werden gestellt
23.00 € / TeilnehmerIn
Anmeldung unbedingt erforderlich!
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Veranstaltungen 
 
 
Schmetterling des Jahres 2020: der GrĂŒne Zipfelfalter
am 05.07.2020 von 14:00 bis 17:00
in der Ökostation Freiburg

Faszinierend leicht fliegen sie durch die LĂŒfte und ihr Anblick macht nicht nur Kinder glĂŒcklich. An diesem Sonntag werden einige der hĂ€ufigsten heimischen Tagfalter ihre Raupen und Lebensbedingungen vorgestellt. Im Anschluss können sich die Teilnehmer*innen als Schmetterlings-Feldforscher*innen mit Fangnetzen, Insektendosen und BestimmungsbĂŒchern im Garten der Ökostation und auf den umliegenden Wiesen auf die Suche nach Tagfaltern begeben. Vielleicht kommt auch ein GrĂŒner Zipfelfalter vorbeigeflogen... Nach der Begehung unserer 3 Transekte im Rahmen des bundesweiten Schmetterlings-Monitoring können zum Abschluss bei Kaffee oder Tee und Kuchen noch weitere Fragen rund um die Schmetterlinge gestellt werden
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Verschiedenes 
 
Rechte Gewalt –  Faschismus tötet ĂŒberall
 
Rechte Gewalt – Faschismus tötet ĂŒberall
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und SĂŒd | Ausgabe 379
(Juli/August 2020)

Rechte GewalttÀter sind eine hochgefÀhrliche politische Avantgarde. Beispielsweise wÀre die massive EinschrÀnkung des Asylrechts in Deutschland 1993 nicht möglich gewesen ohne die vorangegangenen rassistischen AnschlÀge in Mölln, Hoyerswerda, Solingen oder Rostock-Lichtenhagen.

Rechte Gewalt wird in der Regel assoziiert mit Faschismus und Nationalsozialismus sowie deren politischen Erben (die es nicht allein in Europa gibt). Rechte Strategien und Denkarten Ă€hneln sich weltweit auf erschreckende Weise, etwa durch die Markierung von Minderheiten als ‚Volksfeinde‘. Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Hass auf Frauen scheinen weltweit eine Art Grundkonsens rechter GewalttĂ€ter zu bilden.

Die AnschlÀge hindunationalistischer Mobs gegen Muslime in Indien und viele andere Beispiele jedoch verweisen darauf, dass ein allein am historischen Faschismus angelehnter Begriff von Rechter Gewalt zu eng gefasst ist. In unserem Themenschwerpunkt blicken wir daher auf mehrere LÀnder und aktuelle Kontexte, in denen Rechte Gewalt entsteht.
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Verschiedenes 
 
 
Zur Stilllegung des AKW Fessenheim / Elsass zum 29.6.2020
* Teilentwarnung - Strahlenkatastrophe durch AtommĂŒll in Fessenheim bis Ende 2023 weiterhin nicht unmöglich

* ECOtrinova e.V. erinnert an die grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit der BĂŒrgerinitiativen gegen Atomkraft und fĂŒr Alternativen am sĂŒdlichen Oberrhein: Widerstand gegen die Atomkraftwerke Fessenheim, Wyhl und weitere Standorte und die Folgen. Lieber aktiv als radioaktiv **)

ENDLICH – nach rund 50 Jahren Protesten und Widerstand wird der Leistungsbetrieb des 1977 ans Netz gegangenen Atomkraftwerks Fessenheim/Elsass am 29.6.2020 spĂ€tabends endgĂŒltig beendet. Das bedeutet laut Dr. Georg Löser, Vorsitzender des gemeinnĂŒtzigen Vereins ECOtrinova e.V., vorerst nur eine wichtige Teilentwarnung. Sehr viele StörfĂ€lle, manche davon sehr gefĂ€hrlich, haben immer wieder das tödliche Risiko des Atomkraftwerks fĂŒr die Region und darĂŒber hinaus aufgezeigt. Der Strom ging weit ĂŒberwiegend Richtung Paris, aber auch nach Baden-WĂŒrttemberg und in die Schweiz. Der Vorsitzende, der schon als Student Mitte der 1970er gegen das AKW Fessenheim mit vielen anderen protestierte, dankt all den Menschen, die sich im Laufe der Jahrzehnte gegen die Atomkraft in Fessenheim und anderswo einsetz(t)en, hier zuvorderst den 3 Frauen aus dem Elsass, die 1970 als erste die BroschĂŒre "Fessenheim, vie ou mort d'Alsace, du pays de Bade-Wurtemberg et de quelques cantons suisses" (Fessenheim, Leben oder Tod...) erstellten. Die bei ECOtrinova e.V. online verfĂŒgbare Schrift "GrenzĂŒberschreitende Kooperation am Oberrhein - Die Badisch ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen" greift das Geschehen aus der Perspektive 2011 nach Fukushima auf.

Es ist AtommĂŒll aller Arten entstanden vom Uranbergbau bis hin zum hochradioaktiven AtommĂŒll der im Atomkraftwerk verwendeten Brennelemente samt radioaktiven Materialien u.a. des Atomkraftwerks und anderen StrahlenabfĂ€llen. Das ist gefĂ€hrlich fĂŒr Hunderte, teils Hunderttausende, teils fĂŒr Millionen Jahre, so ECOtrinova: "Der AtommĂŒll des Atomkraftwerks Fessenheim darf nicht ĂŒberschwemmungsgefĂ€hrdet in der hiesigen Erdbebenregion am Rhein verbleiben - ĂŒber einem der grĂ¶ĂŸten Grundwasserkörper Europas und an einer Trinkwasserquelle mit Uferfiltrat fĂŒr viele MIllionen Rheinanlieger bis in die Niederlande!"

Zwar sinke das atomare Risiko laut einer französischen Studie zu den 900-Megawatt-Reaktoren nach Reaktorstilllegung auf etwa die HĂ€lfte. In Fessenheim ist es der Ă€lteste dieser Baureihe. Aber UnfĂ€lle bei der zu unsicheren Lagerung der Brennelemente in Fessenheim können auch Strahlenkatastrophen bedeuten. Deshalb kann die Region zu Fessenheim erst mit dem angekĂŒndigten bis Ende 2023 vollzogenen Abtransport aller Brennelemente vorlĂ€ufig aufatmen. Die von den französischen Behörden jetzt kurzfristig geplanten Sicherheits-Verbesserungen fĂŒr die Brennelementelagerung reichen nicht aus, wie Stellungnahmen zur Anhörung durch die Atombehörde ASN vom 16. Juni 2020 zeigen. Auch gelte es, die Bedrohung der Region durch Atomkraftwerke etwa in der Nordwestschweiz und eine fĂŒr den Standort Fessenheim vorgeschlagene Atomschrottfabrik, genannt Technocentre, abzuwehren. Diese Fabrik wĂŒrde radioaktiv verseuchte Bauteile von Atomkraftwerken nicht nur aus Fessenheim verwerten.

"Die Energiewende ohne Atomkraft und ohne fossile Energien muss nun beschleunigt werden - die Ideen und Vorbilder sind da ", unterstrich der ECOtrinova-Vorsitzende. Mit dem trinationalen BĂŒrgervereine-Netzwerk und der Resolution "Energie-3Regio" (energie-3Regio.de) von 2003 hat sich ECOtrinova samt ProjekttrĂ€ger Förderverein Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl aus Wyhl fĂŒr Energiealternativen eingesetzt. Jene Resolution wurde von der offiziellen deutsch-französisch-schweizerischen Oberrheinkonferenz in deren Energieresolution 2006 weitgehend ĂŒbernommen. Der trinationale "1. Energiegipfel" in Breisach im Juli 2003 bildete den Höhepunkt dieses BĂŒrger-Interreg-Projekts. Es folgten die von ECOtrinova geleiteten Ideenwettbewerbe fĂŒr Vereine und Einzelpersonen zur "Nachhaltigkeit rheinĂŒberschreitend Energie und Wasser" mit Preisverleihung beim "1. Umweltgipfel" der Vereine in Breisach im Oktober 2005. Alle Projektideen, u.a. zum AKW Fessenheim und Alternativen sind 2-sprachig online. Auch das Vorhaben "Sonnen-Energie-Wege" (Sentiers solaires) mit 50 Vorbildstationen im Eurodistrikt Region Freiburg/Zentral- und SĂŒd-Elsass war Gewinner bei Wettbewerben des Landes-Umweltministeriums. Die Stationen und Beschreibungen mit TourenvorschlĂ€gen sind seit 2009 zweisprachig online bei ecotrinova.de.
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Verschiedenes 
 
Waldbrandgefahr steigt weiter an
Forst: Brandstelle im Wald / Foto: Stadt Freiburg
 
Waldbrandgefahr steigt weiter an
Rauchen und offenes Feuer im Wald verboten

So frĂŒh im Jahr wie noch nie: Heute gab es den ersten Feuerwehreinsatz wegen Waldbrand oberhalb vom Sohlacker

Das Forstamt Freiburg bittet aufgrund der aktuell stetig steigenden Waldbrandgefahr alle Waldbesucherinnen und –besucher um besonders erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Im Wald ist offenes Feuer außerhalb offizieller Feuerstellen und das Rauchen von MĂ€rz bis Oktober grundsĂ€tzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht auch von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus. Wer den Wald besucht, wird zudem gebeten, die Zufahrtswege nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkw dĂŒrfen nur auf den ausgewiesenen ParkplĂ€tzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht ĂŒber trockenem Bodenbewuchs, vor allem trockenem Gras, stehen, da heiße Katalysatoren oder Auspuffteile die trockene Vegetation leicht entzĂŒnden können.

Wer Reste eines glimmenden Feuers oder einen beginnenden Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzĂŒglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die Polizei (110) zu informieren.

Insbesondere die schnelle Information ĂŒber einen Brandherd und die schnell eingeleitete BekĂ€mpfung konnten bisher regelmĂ€ĂŸig den Schaden begrenzen und Gefahren von Natur und Mensch fernhalten. Dabei kommt es auf eine prĂ€zise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu fĂŒhren. Zur Beschreibung bieten sich die Rettungspunkte des Forstamtes an, allgemein bekannte ParkplĂ€tze, Namen von Waldwegen, Beschilderungen von Wanderwegen und Mountainbikestrecken oder Ă€hnliches.

Das Forstamt Freiburg appelliert an Alle: Helfen Sie mit, den Stadtwald zu schĂŒtzen und vermeiden Sie offenes Feuer!

Wie dringlich dieser Appell des Forstamtes jetzt schon ist, wurde heute Vormittag deutlich. Da brach im Forstrevier GĂŒnterstal oberhalb vom Sohlacker ein Waldbrand aus, der bis zu 200 Quadratmeter erfasste.

Nur dem Zusammenspiel mehrerer gĂŒnstiger Faktoren war zu verdanken, dass die Feuerwehr ihn nach mehrstĂŒndigem Einsatz unter Kontrolle bekam. Der wichtigste Faktor: Sehr frĂŒh gab es Hinweise aus der Bevölkerung auf Rauchentwicklung im betreffenden WaldstĂŒck. Die mobile Einsatztruppe des Forstamtes, die aktuell aus vier Waldarbeitern besteht, fand bei ihrem Eintreffen einen Schwelbrand mit offenen Flammen vor, der erkennbar auf zwei illegale Feuerstellen beim Horber Felsen, in etwa 800 Metern, zurĂŒckzufĂŒhren war. Mit ihren Feuerpatschen (das sind quasi Laub-Rechen mit Gummilappen) konnten die Waldarbeiter den Brand eindĂ€mmen. Die umgehend mit drei Fahrzeugen und zehn EinsatzkrĂ€ften angerĂŒckte Berufsfeuerwehr meisterte die Aufgabe, in unwegsamem, steilem GelĂ€nde ĂŒber 150 Meter WasserschlĂ€uche durch den Wald zu verlegen. Mithilfe von 7000 Litern Wasser wurde der Brand dann bald gelöscht. Zwei Stunden nach ihrem Eintreffen konnte die Feuerwehr ihren Einsatz im Bergwald beenden.

Laut Forstamt gab es noch nie so frĂŒh im Jahr einen Waldbrand wie an diesem 22. April. Zudem sind BrĂ€nde dieser GrĂ¶ĂŸe eine absolute Seltenheit im Freiburger Stadtwald. Umso mehr ist der heutige Brand ein Anlass, den Appell des Forstamtes ernst zu nehmen.
 
 

Veranstaltungen 
 
 
WÀrmedÀmmung der Freiburger WohngebÀude & steuerliche Vorteile der Photovoltaik
Umweltschutzamt lÀdt im Mai zu kostenlosen digitalen Terminen

Die Heizung nicht voll aufdrehen, nicht zu lange duschen, das Licht ausschalten, wenn man aus dem Raum geht – so stellen sich viele Menschen Energiesparen zu Hause vor. Dabei gibt es auch Methoden, die weniger Aufmerksamkeit erfordern und trotzdem die Energiekosten senken.

Welche das sind, verrÀt das stÀdtische Umweltschutzamt im Mai. Am Montag, 11., und Freitag, 15. Mai, lÀdt es Hausbesitzerinnen und besitzer in Freiburg zu einem Online-Fachseminar und individuellen Beratungen um die Themen WÀrmedÀmmung und Photovoltaik ein.

Eine dieser Methoden, die viele Vorteile mit sich bringen, ist die WĂ€rmedĂ€mmung an Dach und Fassade. Wer sich dafĂŒr entscheidet, senkt seine Heizkosten, erhöht den Wohnkomfort, schĂŒtzt die Bausubstanz und – weil die Heizung weniger PrimĂ€renergie braucht – auch das Klima. Im Zuge einer WĂ€rmedĂ€mmung am Dach entschließen sich viele Hausbesitzer/innen auch zur Installation einer Photovoltaik (PV)-Anlage, die klimafreundlichen Strom direkt fĂŒr den eigenen Haushalt liefert. HĂ€ufig beklagen sie bei der Inbetriebnahme aber die KomplexitĂ€t von steuerlichen Aspekten; oft werden die damit verbundenen Vorteile gar nicht vollstĂ€ndig erkannt und genutzt. Auch wĂ€hrend des Betriebs oder des Weiterbetriebs nach Auslaufen der EEG-Förderung herrscht oft Unklarheit ĂŒber steuerliche Faktoren.

Mit zwei kostenlosen digitalen Informations- und Beratungsterminen will die Stadt Freiburg dieser Unklarheit fundiertes Wissen ĂŒber WĂ€rmedĂ€mmung und steuerliche Aspekten von PV entgegen stellen.

Den Auftakt bildet das Online-Fachseminar am Montag, 11. Mai, um 17.30 Uhr. Nach der Vorstellung des neuen stĂ€dtischen Förderprogramms „Klimafreundlich wohnen“ referiert ein Energieberater ĂŒber WĂ€rmedĂ€mmung und Dachsanierung. Anschließend informiert ein Steuerberater ĂŒber steuerliche Kriterien bei der Installation und dem Betrieb einer PV-Anlage.

Am Freitag, 15. Mai, ab 13 Uhr finden persönliche Beratungen mit unabhÀngigen Energieberater/innen online oder telefonisch statt. Dabei werden Fragen von interessierten Hausbesitzer/innen zu ihrem geplanten Sanierungsvorhaben beantwortet.

Anmeldungen fĂŒr das Online-Fachseminar und die Beratungen sind kostenlos und online auf www.earf.de, per Mail an veranstaltung@energieagentur-freiburg.de oder telefonisch (0761/79177-17) möglich.
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Frelo: Mehr als 200.000 Ausleihen
Frelo-Station in Freiburg / Foto: VAG
 
Frelo: Mehr als 200.000 Ausleihen
Freiburg, 7.04.2020. Rund zehn Monate nach seinem Start hat das Fahrradverleihsystem Frelo – trotz der kĂŒhleren Jahreszeit und eines deutlichen RĂŒckgangs der Ausleihen im MĂ€rz durch die COVID-19-Pandemie – die 200.000er-Marke geknackt. „Davon hatten wir vor knapp einem Jahr nicht zu trĂ€umen gewagt,“ freuen sich die beiden VorstĂ€nde der VAG, Oliver Benz und Stephan Bartosch.

„ErwartungsgemĂ€ĂŸ waren die Sommer- und Herbstmonate bisher jene mit den höchsten Zahlen“, berichtet Luisa Stenmans, die Frelo bei der VAG betreut. So steht dem MĂ€rz mit knapp 14.000 Ausleihen ein Oktober 2019 entgegen, als 26.000 Fahrten mit den stets gut gepflegten rotweißen RĂ€dern gezĂ€hlt werden konnten. „Mit RĂŒckgĂ€ngen im Winter war zu rechnen, mit dem Auftreten einer Pandemie nicht,“ so Frau Stenmans. Das Serviceteam von nextbike legt derzeit deshalb besonderes Augenmerk auf die Reinigung berĂŒhrungsintensiver Fahrradteile wie Lenker oder Sattelspanner. „Auch, wenn die Zahlen in diesen Tagen aus nachvollziehbaren GrĂŒnden etwas nachgelassen haben, so freuen wir uns umso mehr auf die Zeit, wenn sich die tĂ€glichen AblĂ€ufe langsam wieder zu normalisieren beginnen.“ Außerdem werde Fahrradfahren im Moment ja auch als sportliche BetĂ€tigung empfohlen, da man dabei automatisch Abstand hĂ€lt. Und wer kein Fahrrad hat, kann unkompliziert ein Frelo nutzen.

Ausleihstationen jetzt komplett

Zwischenzeitlich ist mit einer Leihstation am Hintereingang der Musikhochschule auch die 57. und derzeit letzte Station in Betrieb gegangen, an der man sich eines der 400 RĂ€der ausleihen kann. Mittlerweile sind 15.800 Personen als Nutzerinnen und Nutzer registriert. Die am meisten frequentierten Ausleihstationen sind bei der StuSie, am Hauptbahnhof, am Europaplatz und beim Rotteckring.
 
 

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Slow Food initiiert Online-Einkaufskarte zur Sicherung von Existenzen
Einkaufskarte (c) Sharon Sheets
 
Slow Food initiiert Online-Einkaufskarte zur Sicherung von Existenzen
Aufgrund der Corona-Pandemie bangen Menschen bundesweit um ihre Existenz. Darunter zahlreiche Köch*innen und all diejenigen, die im Bereich der Gastronomie tĂ€tig sind sowie klein- und mittelstĂ€ndische Unternehmen fĂŒr Erzeugung, Weiterverarbeitung und Vertrieb von Lebensmitteln. Slow Food appelliert an Verbraucher*innen bundesweit, die existenziell wichtigen regionalen Versorgungsnetzwerke lebendig zu halten. DafĂŒr hat der Verein eine Karte veröffentlicht, die vom Slow-Food-Netzwerk mit Einkaufstipps befĂŒllt wird und die kleine Betriebe und Unternehmen mit ihren Kund*innen vernetzt.

Die Corona-Pandemie rĂŒckt ErnĂ€hrung und die tĂ€gliche Versorgung mit Lebensmitteln fĂŒr die meisten Verbraucher*innen in den Mittelpunkt ihrer TageslĂ€ufe. Essen ist wieder spĂŒrbarer existenziell geworden. Viele Menschen sind dankbar fĂŒr lokale Versorgungsstrukturen wie die Gemeinschaften um BiolĂ€den und ihre Erzeuger*innen sowie die solidarische Landwirtschaft; alles, was sie vor Ort verlĂ€sslich versorgt. Zugleich sind zahlreiche Existenzen entlang der Erzeugung, der Weiterverarbeitung und des Handels von Lebensmitteln sowie die Gastronomie aufgrund der Schließung des öffentlichen Lebens bedroht.

Slow Food Deutschland appelliert an Verbraucher*innen, gerade jetzt soweit wie möglich die kleinen Betriebe, LĂ€den und Gastronom*innen ihrer Region zu unterstĂŒtzen. Viele setzen kreative Notlösungen um. Diese Angebote wahrzunehmen wird bei vielen darĂŒber mitentscheiden, ob sie nach Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen ihre TĂŒren wieder öffnen können. Die >> Slow-Food-Karte listet bundesweit HoflĂ€den, Online-Shops, StraßenverkĂ€ufe und Lieferservice. BefĂŒllt wird die Karte stetig durch das Slow-Food-Netzwerk in Deutschland. Anfang April zĂ€hlt sie bereits ĂŒber 350 Adressen. Hinzu kommen in den nĂ€chsten Tagen die UnterstĂŒtzer*innen, also Unternehmen, die sich in ihrem Tun der Slow-Food-Philosophie verbunden fĂŒhlen sowie Aussteller*innen der ‘Messe des guten Geschmacks – die Slow-Food-Messe’, die aufgrund der Pandemie auf den April 2021 verschoben werden musste.

Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e. V.: „Seit Ausbruch der Corona-Krise ist unser Slow-Food-Netzwerk einmal mehr darum bemĂŒht, das solidarische Miteinander in unserer Gesellschaft zu stĂ€rken. Aus diesem Engagement heraus ist diese ‚Versorgungskarte‘ entstanden. Denn uns ist klar, dass wir die drastischen Einschnitte, denen wir ausgesetzt sind, nur gemeinsam bewerkstelligen können. Eine Krisenzeit wie diese macht klar, was unsere ErnĂ€hrung und damit auch unser Miteinander sichert. Es ist eine verlĂ€ssliche kleingliedrige Versorgung der Bevölkerung. Ihren Fortbestand mĂŒssen wir jetzt sichern“.

Essen stellt fĂŒr viele Menschen bundesweit gerade eine Herausforderung dar. Mitunter wirft das Zubereiten von Speisen in den eigenen vier WĂ€nden bei vielen Fragen und Unsicherheiten auf. Um dafĂŒr Abhilfe zu schaffen, stellt Slow Food gemeinsam mit den Köch*innen der Chef-Alliance regelmĂ€ĂŸig wechselnde Rezept-Tipps Online. Sie sollen Menschen Inspiration und Mut zum Kochen geben und dazu motivieren, das zu genießen, was in der eigenen Region erreichbar ist.

Die Slow-Food-Einkaufskarte finden Sie online ...
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KlimaaktionsbĂŒndnis Newsletter: Streikradio der Fridays nicht verpassen
 
KlimaaktionsbĂŒndnis Newsletter: Streikradio der Fridays nicht verpassen
Liebe UnterstĂŒtzer*innen,

vor drei Wochen haben wir uns an euch gewandt und euch um UnterstĂŒtzung fĂŒr unseren Streik gebeten. Seitdem ist vieles passiert
 unter anderem haben wir beschlossen, aufgrund der Corona-Pandemie unsere Großaktion am 3.4. abzusagen. Dieser Schritt ist uns alles andere als leicht gefallen, ist aber aufgrund der aktuellen Lage natĂŒrlich die einzig richtige Entscheidung.

Leider lĂ€sst die aktuelle, sehr prĂ€sente Corona-Krise die Klima-Krise nicht in QuarantĂ€ne gehen, weshalb auch unser Aktivismus weitergehen muss. Vor drei Wochen hatten wir uns noch ĂŒberlegt viele, kleinere und dezentrale Aktionen zu veranstalten. Auch das ist aktuell weder erlaubt, noch sinnvoll. Daher machen wir kommenden Freitag etwas ganz anderes: Einen Radiostreik.

Alle die dabei sein möchten können am 3.4. um 10 Uhr Radio Dreyeckland einschalten. Es wird unter anderem ein Interview mit einer Psychologin ĂŒber den Vergleich der Klima- und Coronakrise geben, aktuelle Klimanews und natĂŒrlich unsere Rede. Wir freuen uns ĂŒber alle, die einschalten und dabei sind. Wer noch mehr tun möchte, kann am Freitag ein Banner oder Plakat ans Haus oder die Wohnung hĂ€ngen, oder sich selber im Zimmer mit einem Plakat fotografieren und das Foto hochladen.

Frequenz: 102.3 MHz
Kabel: Freiburg 93,60 MHz, Lahr 88,15 MHz, MĂŒllheim/Neuenburg 97,35 MHz, Staufen/Bad Krozingen 89,35 MHz
Stream-Adresse: http://www.rdl.de:8000/rdl.m3u

So seltsam das klingen mag, gibt uns die Corona-Krise auch Hoffnung. Es zeigt sich, dass internationale Zusammenarbeit und notwendige Schritte von Seiten der EntscheidungstrĂ€ger*innen möglich sind, wenn eine Krise akut und sichtbar genug wird und (zumindest teilweise) auf die Wissenschaft gehört wird. An diese Erkenntnis werden wir anknĂŒpfen. Sobald sich die Lage um Corona beruhigt hat, werden wir die Klima-Krise wieder in den Blick der Öffentlichkeit tragen und drĂ€ngender als je zuvor fordern, dass auch diese Krisenlage ein angemessenes Krisenmanagement erfordert. DafĂŒr werden wir wieder jede Menge UnterstĂŒtzung brauchen.

Bis dahin wĂŒnschen wir euch alles Gute und bleibt gesund!

Eure FridaysForFuture-Freiburg
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MĂŒsliriegel im Test
 
MĂŒsliriegel im Test
Knapp jeder zweite Riegel mit Mineralöl belastet

Sie sind ein beliebter Snack fĂŒr den Hunger zwischendurch: MĂŒsliriegel fĂŒhlen sich als kleine StĂ€rkung deutlich gesĂŒnder an als Schokolade. Doch sind sie das auch? Unser Test zeigt: nicht unbedingt! Knapp die HĂ€lfte der MĂŒsliriegel im Test fĂ€llt durch.
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Licht aus fĂŒrs Klima: Earth Hour 2020 am Samstag, 28. MĂ€rz
Am 28. MĂ€rz wird das Licht weltweit fĂŒr eine Stunde ausgeschaltet. © WWF
 
Licht aus fĂŒrs Klima: Earth Hour 2020 am Samstag, 28. MĂ€rz
Freiburg macht mit bei der weltgrĂ¶ĂŸten Klimaschutzaktion

Am Samstag, 28. MĂ€rz, setzen Millionen Menschen und tausende StĂ€dte, Gemeinden und Unternehmen auf der ganzen Welt gemeinsam ein Zeichen. Sie alle schalten bei der weltweit grĂ¶ĂŸten Aktion fĂŒr mehr Klima- und Umweltschutz fĂŒr eine Stunde das Licht aus. Auch Freiburg macht dieses Jahr wieder mit. Bei der Earth Hour 2020 bleibt das Rathaus ab 20.30 Uhr fĂŒr 60 Minuten im Dunkeln. Wie schon letztes Jahr beteiligt sich auch die Katholische Kirche; so bleibt auch das MĂŒnster fĂŒr eine Stunde unbeleuchtet.

Die Aktion des WWF findet dieses Jahr zum 14. Mal statt. Dabei schalten 7.000 StĂ€dte weltweit die Beleuchtung wichtiger DenkmĂ€ler und GebĂ€ude, vom Big Ben in London ĂŒber die Chinesische Mauer bis zum Brandenburger Tor, eine Stunde lang ab. Unternehmen lassen ihre Zentralen im Dunkeln versinken und auch Millionen Menschen machen zu Hause das Licht aus. Ihren Anfang nahm die Earth Hour im Jahr 2007 in Sydney. Seither hat sie sich ĂŒber den ganzen Globus ausgebreitet.

Um die drĂ€ngenden Probleme des Klimawandels zu lösen, genĂŒgt ein einmaliges Licht-Aus nicht. Es hilft jedoch dabei, den Klimaschutz stĂ€rker ins Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bevölkerung zu rĂŒcken. Klimaschutz ist in der Stadt Freiburg seit langer Zeit von Bedeutung. Letztes Jahr hat der Gemeinderat das Freiburger Klima- und Artenschutzmanifest beschlossen und damit entschieden, Klimaschutz in der Stadt mit höchster PrioritĂ€t zu verfolgen.

Wer bei der Earth Hour 2020 mitmachen möchte, findet unter www.wwf.de/earthhour Informationen und Neuigkeiten rund um die Aktion.
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Ausstellung beendet:  KĂŒken sind wohlbehalten zurĂŒck bei ihren ZĂŒchtern
KĂŒken, vor der Ausstellungsschließung zuletzt geschlĂŒpft (c) Norbert Widemann
 
Ausstellung beendet: KĂŒken sind wohlbehalten zurĂŒck bei ihren ZĂŒchtern
Angesichts der aktuellen Lage hat auch die Ausstellung „30 Jahre – Vom Ei zum KĂŒken“ im Museum Natur und Mensch Freiburg frĂŒhzeitig ihre Tore geschlossen. FĂŒr den HĂŒhnernachwuchs ist dennoch gut gesorgt. Die MuseumskĂŒken haben am vergangenen Samstag den Heimweg zu ihren ZĂŒchterinnen und ZĂŒchtern angetreten. WĂ€hrend sie dort im Freiland den FrĂŒhling genießen, mĂŒssen sich große und kleine KĂŒkenfans bis zum nĂ€chsten Jahr gedulden: Die 31. Ausgabe der beliebten Ausstellung findet vom 20. Februar bis zum 11. April 2021 statt.
 
 

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Fridays for Future Freiburg sagt Großveranstaltung am 03.04. ab
Foto: Veranstalter
 
Fridays for Future Freiburg sagt Großveranstaltung am 03.04. ab
Statt dem Großstreik werden am selben Tag viele kleine und dezentrale Aktionen stattfinden​.

Schweren Herzens haben wir uns dazu entschieden, unseren Großstreik am 3.4. abzusagen. Aufgrund der aktuellen Situation sehen auch wir uns in der Pflicht, unseren Teil zur EindĂ€mmung des Corona-Virus beizutragen. Auch wenn fĂŒr die meisten Personen der jungen Generation Covid-19 keine große gesundheitliche Gefahr darstellt, so sehen wir uns in der Verantwortung unsere Großeltern und andere gefĂ€hrdete Menschen zu schĂŒtzen. Zu einer Veranstaltung mit mehreren tausend Menschen aufzurufen kommt in der aktuellen Lage daher nicht in Frage.

Wir halten uns damit an die Empfehlungen der Wissenschaftler*innen und Ärtz*innen. Wir nehmen die aktuelle Lage ernst und handeln dementsprechend. Dieses Verhalten wĂŒnschen wir uns auch von der Politik, wenn es um die Klimakrise geht. Wir wĂŒnschen uns, dass die Klimakrise von der Politik genauso also oberste PrioritĂ€t behandelt wird, wie ein gefĂ€hrlicher Virus. Es ist unbestritten, dass der Klimawandel die grĂ¶ĂŸte Bedrohung fĂŒr den Fortbestand unserer Zivilisation darstellt. Daher liegt es in der Verantwortung der Politik, wissenschaftliche Erkenntnisse, welche die Bedrohung des Planeten belegen, auch als solche zu kommunizieren und nicht zu verharmlosen. Corona zeigt, dass schnelles, entschiedenes, solidarisches und koordiniertes internationales Handeln zur KrisenbekĂ€mpfung möglich ist. Dies brauchen wir auch in Zukunft um den menschengemachten Klimawandel zu bekĂ€mpfen.

Wir teilen die allgemeine Sorgen ĂŒber die Auswirkungen des Corona-Virus. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass die KlimaerwĂ€rmung weiter voranschreitet. Aus diesem Grund werden wir trotzdem fĂŒr unsere Zukunft einstehen. Anstatt des geplanten Großstreiks werden wir zu vielen kleinen und kreative Aktionen aufrufen. Da sich die Situation tĂ€glich Ă€ndert, mĂŒssen auch wir flexibel bleiben, was unsere Aktionsformen angeht. Wir werden daher vermutlich erst recht spontan sagen können, wie wir den 3.4. zum nĂ€chsten Klimaaktionstag machen. Fest steht: Unser Protest geht weiter!
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Weltverbrauchertag: Das wahre Alter einer Milch
Milch: Messe Workshop / Foto: Sharon Sheets
 
Weltverbrauchertag: Das wahre Alter einer Milch
Die meiste ‚Frischmilch‘, die es im KĂŒhlregal zu kaufen gibt, ist meist schon Wochen „alt“. Dass Verbraucher*innen meinen, ein wirklich frisches Erzeugnis in den HĂ€nden zu halten, ist der irrefĂŒhrenden Verpackungskennzeichnung geschuldet. Zum Weltverbrauchertag möchte Slow Food Verbraucher*innen dafĂŒr sensibilisieren, bei der Kennzeichnung ‚frisch‘ genauer hinzuschauen.

Als Frischmilch darf heute im Prinzip alles außer H-Milch und Kondensmilch bezeichnet werden. Deswegen findet sich der Frische-Begriff inflationĂ€r auf Packungen und weckt bei Verbraucher*innen ein gutes GefĂŒhl und besseres Gewissen. Dabei ist die Frischmilch aus dem KĂŒhlregal meist schon „alt“ und durch den hohen Bearbeitungsgrad das Gegenteil von naturbelassen. Allein bis die Milch vom Hof in der Molkerei landet, dauert es in der Regel zwei bis drei Tage. Dort beginnt ihre Verarbeitung. Durch das Pasteurisieren – ein kurzzeitiges Erhitzen auf 72°C – werden mögliche Keime abgetötet und die Haltbarkeit der Milch auf sieben bis zehn Tage erhöht. Aus Sicht von Slow Food dĂŒrfte nur diese pasteurisierte Milch neben der Roh- und Vorzugsmilch als Frischmilch verkauft werden. Usus aber ist, dass die sogenannte, hochverarbeitete ESL-Milch („Extended Shelf Life“/„verlĂ€ngertes Regalleben“) sich ebenfalls Frischmilch nennen darf und traditionell hergestellt Frischmilch aus den Regalen zunehmend verdrĂ€ngt hat. FĂŒr den Handel ist sie ein großer Vorteil, weil sie nicht innerhalb weniger Tage abverkauft werden muss und auf Vorrat gelagert werden kann. Erst spezielle Techniken – teilweise oder vollstĂ€ndige Erhitzung auf Temperaturen von 120 bis 130°C sowie die Mikrofiltration – machten es möglich, dass Milch bis zu drei Wochen haltbar ist. Konnte eine solche Milch bis 2009 den fragwĂŒrdigen Zusatz „lĂ€nger frisch“ tragen, darf es nach einer Selbstverpflichtung der Milchindustrie und des Handels inzwischen nur noch „lĂ€nger haltbar“ lauten. IrrefĂŒhrend bleibt: „Frische Milch“ darf draufstehen, da „frisch“ in der EU nur aussagt, dass ein Produkt nicht verdorben ist. Aus Sicht von Slow Food ist das eine klare VerbrauchertĂ€uschung.

Dazu Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland e.V.: „Was im Handel als ‚Frischmilch‘ verkauft wird, hat den Namen kaum noch verdient. Viele Verbraucher*innen sitzen dem Irrtum auf, dass sie Milch kaufen, die statt mehrerer Wochen maximal ein paar Tage alt ist. Wo Frische drauf steht erwarten sie Frische drin. Denn in unserem AlltagsverstĂ€ndnis ist der Frischebegriff an kurze Zeitfenster gekoppelt. Hier muss die Politik eine klare Kennzeichnung sicherstellen. FĂŒr eine Lösung könnten wir beispielsweise dem dĂ€nischen Vorbild folgen und bei Trinkmilch garantieren, dass zwischen dem Abholen ab Hof durch den Milchsammelwagen und der Abgabe an den Handel nicht mehr als 24 Stunden vergangen sind. ZusĂ€tzlich zum Mindesthaltbarkeitsdatum weisen die DĂ€nen das Datum der Abgabe der Milch durch die Molkerei an den Handel aus. Das wĂ€re ein Pluspunkt in Richtung Frische. Zwar kann Milch auch in 24 Stunden hochverarbeitet werden, aber die Notwendigkeit einer solchen Verarbeitung und die Möglichkeit das wahre Alter der Milch zu verschleiern wĂŒrden sinken“.
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Zwischen Buchen und Bienen: Die Waldhaus-Termine im MĂ€rz 2020
Samstag, 28. MĂ€rz, 10 bis 12 Uhr | Anmeldeschluss 20. MĂ€rz
Pflanzaktion – 900 Jahre Wald fĂŒr die Stadt
Bei der Pflanzaktion mit dem Mooswaldförster Ernst KrĂ€mer pflanzen die Teilnehmenden (Mindestalter 12 Jahre) junge Eichen und Winterlinden als zukĂŒnftige Waldgeneration des nördlichen Mooswaldes. Festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung sind erforderlich. Eine Vesper und eigene Arbeitshandschuhe sind mitzubringen. Werkzeug wird gestellt. Treffpunkt: Spielplatz Wolfswinkel. In Kooperation mit dem stĂ€dtischen Forstamt im Rahmen des StadtjubilĂ€ums. Teilnahme frei

Samstag, 28. MĂ€rz, 10 Uhr | Anmeldeschluss 18. MĂ€rz
Bootstour mit selbstgebauten Weißtannenbooten
Wer im Waldhaus ein eigenes Weißtannenboot bauen möchte, kann sich auf dieser Tour mit erfahrenen Bootsbauern austauschen und sich vom universellen und zuverlĂ€ssigen Einsatz dieser selbstgezimmerten „Folkboote“ ĂŒberzeugen. Tourleiter ist FranzJosef Huber, Technischer Lehrer am Waldhaus. Teilnahmebeitrag: 12 Euro inkl. kleiner StĂ€rkung unterwegs, Dauer: ca. 4 Stunden, der Treffpunkt wird bekannt gegeben.

Sonntag, 29. MĂ€rz, 14 bis 18 Uhr | Anmeldeschluss 19. MĂ€rz
Sonntagswerkstatt im Waldhaus: Buchbinden
Das kleine zweilagige NotizbĂŒchlein, das die Teilnehmenden an diesem Nachmittag mit einer einfachen Heftung und einem festen Einband herstellen, findet bestimmt als nĂŒtzlicher Begleiter in jeder Tasche seinen Platz. Eigenes Papier kann mitgebracht werden. Kursleiterin ist die Buchbindemeisterin Susanne Natterer. Teilnahmebeitrag: 24 Euro inkl. Material, Kinder ab 10 Jahren in Begleitung eines teilnehmenden Erwachsenen 16 Euro, Familien 64 Euro, mit Freiburger FamilienCard Teilnahme gratis

Sonntag, 29. MĂ€rz, 14 und 16 Uhr | ohne Anmeldung
FrÀulein Brehms Tierleben
Das Waldhaus prĂ€sentiert auch im MĂ€rz das einzige Theater weltweit fĂŒr heimische bedrohte Tierarten (www.brehms-tierleben.com). Um 14 Uhr geht es um Canis lupus, den Wolf; und um 16 Uhr um Hymenoptera, die wilden Bienen. Es gelten relative Eintrittspreise; Richtwert sind 9 Euro, fĂŒr Kinder 4,20 Euro. FĂŒr Besitzer der Freiburger Familiencard ist der Eintritt frei.
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Freiburgs GewÀsser in Szene gesetzt
Fotowettbewerb der Bachpaten lÀuft noch bis Sonntag, 24. Mai

Freiburgs GewĂ€sser neu entdecken und aus ungewohnten Perspektiven zeigen: Dazu laden die Bachpaten Freiburg beim Fotowettbewerb „Picture Pirates“ ein. Bis Sonntag, 24. Mai, können Fotografie-Talente maximal fĂŒnf Bilder oder eine Bildserie einreichen. Gefragt sind Fotos mit Bezug zu Freiburgs Wasserwelt. Das können schöne Ansichten, kĂŒnstlerisch Arrangiertes, komische Entdeckungen, MissstĂ€nde an Bach oder See, Unterwasseraufnahmen oder auch historische Funde aus Fotoalben sein.

Digitale Fotos können die Bewerberinnen und Bewerber einfach im jpg-Format an bachpaten@stadt.freiburg.de mailen – die Dateien dĂŒrfen nicht grĂ¶ĂŸer als 10 MB sein. Historische oder analoge Aufnahmen können sie digitalisieren oder als Abzug per Post senden (Garten- und Tiefbauamt, Bachpaten Freiburg, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg). Nicht zulĂ€ssig sind nachtrĂ€glich bearbeitete Bilder, außer Korrekturen von Belichtung und Kontrast.

Teilnehmen können alle ab 18 Jahren sowie MinderjÀhrige mit Zustimmung ihrer Eltern. Ausgenommen sind stÀdtische BeschÀftigte und Vorstandsmitglieder des Fördervereins Bachpatenschaften.

Zu gewinnen gibt es Sach- und Aktionspreise rund um das Thema Natur, Umwelt und GewÀsser, die der Förderverein Bachpatenschaften gestiftet hat.

Am Donnerstag, 9. Juli, um 16.30 Uhr zeichnet BĂŒrgermeister Martin Haag die kreativen Bachfotografinnen und –fotografen aus und stellt die prĂ€mierten Fotos vor. Ort und Ablauf der Abschlussveranstaltung werden noch bekannt gegeben.
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