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Verschiedenes

 
Neue Exoten fĂĽr den Mundenhof
Zwei Sibirische Buntmarder sollen im Herbst 2016 ins verwaiste Bärengehege ziehen

Und der Gewinner ist … Martes flavigula. Seit diesem Juni steht das
Bärengehege auf dem Mundenhof verwaist, jetzt hat das Forstamt in
Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat entschieden: Der
Sibirische Buntmarder (Martes flavigula) ist die Idealbesetzung fĂĽr
die „Exotische Mitte“. So wird die Tierart, die in mehreren deutschen
Tiergärten zu den Publikumslieblingen
zählt, vermutlich ab Herbst 2016
erstmals im Freiburger Tiergehege zu
sehen sein. Aus GrĂĽnden der GenderGerechtigkeit
und in der Hoffnung auf
baldigen Nachwuchs wird Frau Marder
ein Partner zur Seite gestellt.

Es kommt im Mundenhof nicht oft zum
Umzug oder Zuzug von neuen
Tierarten. Umso grĂĽndlicher wurde seit
dem Tod des letzten Mundenhof-Bären
Joschi am 9. Juni dieses Jahres
abgewogen, was mit dem Bärengehege
geschehen soll. Nun steht fest: Aus dem Gehege wird nach
gründlichem Umbau die Bleibe für ein Pärchen Sibirischer
Buntmarder.

Buntmarder sind sehr agile Raubtiere. Da sie mit unterschiedlichsten
Lebensräume zurecht kommen, reicht ihr Verbreitungsgebiet von der
sibirischen Taiga bis zu den tropischen Feuchtwäldern Südostasiens.
Von Korea bis Borneo und Afghanistan – nicht viele Tierarten haben
so viel Migrationshintergrund. Mit einer Gesamtgröße von bis zu
einem Meter gehören sie in der Familie der Marder zu den größten
Exemplaren. Ihr Vorname „Bunt“ kommt von der auffälligen
goldgelben, dunkelbraunen und weißen Fellfärbung.

Die Beziehung des Menschen zur Gattung der Marder ist komplex.
Wegen seines Felles wird er vielerorts gejagt, zum Teil sogar
domestiziert. Als Fressfeind von Mäusen und Ratten wird er dagegen
speziell in der Landwirtschaft geschätzt. Fischotter erfreuen in Zoos
besonders das jĂĽngste Publikum. Dagegen sind Autobesitzer dem
Steinmarder wegen seiner Vorliebe fĂĽr Kabel weniger wohlgesonnen.

Die Unterart Buntmarder selbst wird trotz ihres schönen Fells nicht in
groĂźem Stil bejagt. In manchen Regionen wird aber ihr Fleisch
verzehrt und ihr auch nachgestellt, weil sie Bienenstöcke aufbricht.
Zur Hauptbedrohung fĂĽr diese Tierart wird der Mensch aber in
anderer Weise: Weil er die Wälder Asiens zerstört, schwinden die
Lebensräume des Marders in dramatischem Tempo, gerade in der
sibirischen Tundra.

FĂĽr ein Tiergehege gilt der Buntmarder als Idealbesetzung. Er ist
tagaktiv, also gut zu beobachten, sehr neugierig und interagiert gern
mit den Besuchern. Er klettert äußerst geschickt, schwimmt oft und
ist auf der Suche nach Beute ständig in Baumkronen und am Boden
unterwegs. An sein Gehege stellt er im Vergleich zu anderen
Tierarten geringe Anforderungen. Im Wesentlichen geht es darum,
viele Beschäftigungselemente bereitzuhalten, um dieses lebhafte
Tier entsprechend auszulasten.

Als mittelgroĂźes Raubtier lebt der Buntmarder von kleinen
Säugetieren wie Ratten und Mäusen, verschmäht aber auch Fisch
nicht. Da er bis in die nördliche Tundra vorkommt, ist er winterfest
und braucht kein Warmhaus. Dank seiner großen ökologischen
Amplitude ist er aktuell nicht gefährdet, leidet aber unter dem
erwähnten Verlust seines Lebensraumes.

Bislang gibt es etwa 40 Buntmarder in ganz Europa. Sie werden erst
in wenigen europäischen Zoos gezeigt (z.B. Nürnberg, Münster,
Dresden), zählen dort aber zu den Publikumslieblingen. Ihre Haltung
in Zoos wird über das Europäische Zuchtbuchprogramm ESB zentral
in Schweden organisiert. Der Mundenhof steht dort auf der Warteliste
für die nächsten Nachzuchten und hofft, bei entsprechendem
Nachwuchs in den beteiligten Zoos im Herbst 2016 ein junges
Pärchen begrüßen zu können.

Dass Joschi, der am 9. Juni im Alter von 29 Jahren verstarb, der
letzte Bär auf dem Mundenhof sein würde, war schon vor mehreren
Jahren entschieden worden. In der bisherigen Bärenanlage ist aus
heutiger Sicht keine artgerechte Haltung eines GroĂźraubtieres
möglich. Allerdings war es immer ein Publikumsmagnet, so dass der
Mundenhof bemĂĽht ist, an dieser zentralen Stelle eine attraktive
Tierart zeigen zu können. In einem langen Prozess hat die Leitung
des Mundenhofs gemeinsam mit seinem wissenschaftlichen Beirat
diskutiert, welche Tierart in einem Gehege dieser Größe artgerecht
gehalten werden kann, und sie anhand von fĂĽnf Kriterien bewertet:

– Einbindung in das Konzept der „Exotischen Mitte“ im Innenbereich
des Mundenhofs: hier zeigen Tiere unterschiedlicher Herkunft
verschiedene Formen des sozialen Zusammenlebens;
– Attraktivität für die Besucher: Optik, Verhaltensvielfalt, Interaktion;
– ökologische Zusammenhänge, die mit dieser Tierart vor Augen
geführt werden können;
– ökonomische Bewertung und Investitionskosten beim Umbau;
– Pflegeintensität der Tierart in der Haltung.

Nach dieser Bewertung ist es nun der Wunsch aller Beteiligten, den
Buntmarder als neue Tierart auf den Mundenhof zu holen. Um ihm
eine angemessene Umgebung zu bieten, muss aber das bisherige
Bärengehege umfangreich umgebaut werden. Ein beton-betontes
Sicherheitsgehege in einen naturnahen Lebensraumausschnitt zu
verwandeln ist mit Kosten verbunden, die derzeit nicht zu beziffern
sind. Ihre Höhe hängt von zwei Fragen ab:

Wieviel Beton, der bisher das Erscheinungsbild des Geheges prägt,
kann durch andere Materialien ersetzt werden?
Und wie weit wird das Gehege nach oben geholt, damit das
Publikum nicht mehr das GefĂĽhl hat, in ein Loch hinabzuschauen?

Art, Umfang und Kosten des Umbaus werden nun in den
gemeinderätlichen Gremien diskutiert. Die Fördergemeinschaft
Mundenhof e.V. hat zugesagt, den Umbau mit 100.000 Euro zu
unterstĂĽtzen, ist aber auf weitere Spenden angewiesen. Sobald die
Finanzierung gesichert ist, kann die Arbeit beginnen.
 
 

 
Erderwärmung begrenzen und Abschied von Kohle, Öl und Gas einleiten
Der NABU zum Klimagipfel

Deutschland muss in EU wieder Führungsrolle beim Klimaschutz einnehmen – naturverträgliche Energien ausbauen – Intakte Wälder und Moore sind wichtiger Beitrag zum Klimaschutz – Klimaziele auch für Flugverkehr und Schifffahrt

Vom 30. November bis 11. Dezember findet in Paris die 21. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC COP 21) statt. Dort soll über ein neues Weltklimaabkommen verhandelt werden. „Paris wird zeigen, ob die Staatengemeinschaft Klimaschutz ernst nimmt. Die Klimaziele können wir nur noch erreichen, wenn alle Staaten nachlegen und zwar schnell. Wir brauchen eine regelmäßige Überprüfung der Klimaschutzbeiträge und Ziele, und zwar mindestens alle fünf Jahre – sonst können wir nicht mehr rechtzeitig nachsteuern“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke zum Start der Weltklimakonferenz. Unter anderen blockiere hier die EU, die die ohnehin viel zu schwachen Ziele bis zum Jahr 2030 nicht wieder aufschnüren und nachbessern wolle. „Wir erwarten, dass Deutschland innerhalb der EU wieder eine Führungsrolle in Sachen Klimaschutz einnimmt“, so Tschimpke weiter. Der NABU spricht sich für ein EU-Klimaschutzziel von minus 55 Prozent CO2 bis 2030 im Vergleich zu 1990 aus. Der Anteil erneuerbarer Energien müsse auf 45 Prozent erhöht und die Energieeffizienz massiv gesteigert werden.

Der NABU fordert weiterhin, dass Landnutzung, weltweit für die zweitmeisten Emissionen verantwortlich, eine gewichtige Rolle im Abkommen haben muss. Auch drohen die Emissionen aus dem internationalen Flug- und Schiffsverkehr gar nicht erst berücksichtigt zu werden. Der Flugverkehr ist für fünf Prozent, der Schiffsverkehr für drei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Außerdem fordert der NABU, dass Anpassungsziele vereinbart werden, um die Folgen des Klimawandels auf Ökosysteme zu verringern. Alle Klimaschutzmaßnahmen müssen naturverträglich sein. Denn der Erhalt von Wäldern und Mooren sowie eine nachhaltige Landnutzung machen Ökosysteme nicht nur insgesamt widerstandsfähiger gegen den Klimawandel, sondern intakte Wälder und Moore binden auch klimaschädliche Treibhausgase. Auch müssen ausreichend Finanzierungangebote für die ärmsten Länder zur Verfügung stehen und klimabedingte Schäden und Verluste durch das Abkommen anerkannt werden.

„Die Sicherung der Lebensgrundlagen der Menschen in den ärmsten Ländern ist eine Grundvoraussetzung. Ein wirksames weltweites Klimaschutzabkommen wird auch dazu beitragen, Naturkatastrophen vorzubeugen und Konflikte um immer knapper werdende Ressourcen und Wasser weltweit zu entschärfen“, so Tschimpke weiter.

Nicht zuletzt müssen sich alle Vertragsstaaten darauf einigen, dass die Klimaerwärmung soweit wie möglich unter zwei Grad begrenzt wird. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Dekarbonisierung der Weltwirtschaft bis 2050 notwendig. Bis dahin muss die Energieversorgung umgebaut sein, verbunden mit dem Verzicht auf fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas und der Umstellung auf naturverträgliche erneuerbare Energien.

„Der Vorstoß von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, noch diese Legislaturperiode den Kohleausstieg zu planen, kann ein gutes Signal zur Klimakonferenz senden, sofern Bundeskanzlerin Angela Merkel und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel der Umweltministerin zum Beginn der COP den Rücken decken“, so NABU-Klimaexperte Sebastian Scholz. „Mit einem Plan zum Kohleausstieg in Deutschland, würde nicht nur der überfällige Strukturwandel eingeläutet, er würde auch helfen die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen, die nach jüngsten Prognosen in weite Ferne gerückt sind“, so Scholz weiter.
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Fahrradstadtplan in dritter, ĂĽberarbeiteter Auflage erschienen
Radvorrangrouten jetzt aufgenommen

Ab sofort im Rathaus und Buchhandel erhältlich

Der neue Freiburger Fahrradstadtplan ist da. In dritter Auflage
und umfassend ĂĽberarbeitet sind jetzt auch die neuen RadVorrang-Routen
„FR1“ und „FR2“ aufgenommen und die neuen
Radwege entlang der groĂźen Stadtbahnprojekte eingearbeitet.

Der 2007 zum ersten Mal aufgelegte Fahrradplan ist von Gartenund
Tiefbauamt und Vermessungsamt auf die BedĂĽrfnisse der
Radelnden zugeschnitten worden. Auf Grundlage des amtlichen
Stadtplans ist das gesamte Radwegenetz im Freiburger
Stadtgebiet dargestellt. Da ist zum Beispiel erkennbar, ob ein
Radweg an einer HauptverkehrsstraĂźe liegt oder durch einen
ruhigen Park fĂĽhrt. Auch empfohlene Rad-Routen im
flächendecken Netz der Tempo-30-Zonen sind im Radstadtplan
dargestellt. Tägliche Strecken können damit leicht an die eigenen
Vorlieben angepasst werden. Dass auch Grillstellen,
Ausflugsgaststätten oder Aussichtspunkte aufgeführt sind, macht
den Fahrradplan fĂĽr die Freizeit tauglich.


Die Rückseite des Plans enthält viele interessante Informationen.
Da sind allgemeine Informationen zur Fahrradstadt Freiburg
sowie zur Radpolitik zu finden und auch wieder Hinweise zu
Radrecht und Radsicherheit. Es gibt nĂĽtzliche Adressen fĂĽr
Radfahrende sowie einige Ausflugstipps im Freiburger
Stadtgebiet. Neu enthalten sind auch Informationen zum
Freiburger Radkonzept, den neuen Rad-Vorrang-Routen oder
dem Freiburg-Rad.

Der Plan ist im örtlichen Buchhandel oder bei der RathausInformation
für nur 2,50 Euro erhältlich. Größere Mengen, zum
Beispiel für Schulen, gibt es ermäßigt direkt beim
Vermessungsamt, Telefon: 0761 / 201-4207.
 
 

 
NABU-Zahl des Monats
40 Fälle von Greifvogelverfolgung im Zusammenhang mit Windkraftanlagen

Horste werden absichtlich zerstört

In bislang 40 Fällen aus den Jahren 2010 bis 2015 besteht dringender Verdacht auf die illegale Zerstörung von Großvogelhorsten oder gar die Tötung der Vögel in Zusammenhang mit bestehenden und geplanten Windkraftanlagen. Dies ergibt eine erste Auswertung von Meldungen illegaler Greifvogelverfolgung in Deutschland, zu denen der NABU gemeinsam mit dem Komitee gegen den Vogelmord anlässlich der Wahl des Habichts zum Vogel des Jahres 2015 aufgerufen hatte.

Die nun ausgewerteten Meldungen des NABU und weitere Daten der Deutschen Wildtier Stiftung zeigen eine ganz neue Dimension der illegalen Greifvogelverfolgung im Umfeld von Windkraftanlagen. Um eine Gefährdung von Vogelarten auszuschließen, müssen für Windkraftanlagen bestimmte Mindestabstände zu den Horsten einhalten werden. Das sogenannte „Helgoländer Papier“ der staatlichen Vogelschutzwarten hat dazu erst kürzlich fachlich fundierte Werte ermittelt. Um Windkraftanlagen trotzdem bauen zu können, werden daher offensichtlich häufig Horste der Vögel zerstört. Oft wird dazu einfach der Horstbaum der betroffenen Arten abgesägt, bei anderen Fällen werden die Horste vorsichtig Zweig für Zweig abgetragen, um keine Spuren zu hinterlassen.

In bisher zehn Bundesländern wurden Fälle registriert. Besonders betroffen sind windkraftsensible Arten wie Rotmilan, Seeadler, Schreiadler und Schwarzstorch. Viele Fälle wurden zur Anzeige gebracht. Die Naturschützer gehen von einer sehr hohen Dunkelziffer aus. Um in Zukunft Täter überführen zu können, erwägt der NABU den vermehrten Einsatz automatischer Kameras an gefährdeten Horststandorten.
 
 

Freiburg:
 
Freiburg: "Klimawandel ist ein ScheiĂźthema"
Rede von Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

"Hallo Freiburg

Klimawandel...
Klimawandel ist ein ScheiĂźthema

Das AKW Fessenheim ist ein „schönes“ Thema
Fessenheim, das ist die böse französische EDF

Das AKW Beznau ist ein „schönes“ Thema
Beznau, das sind die giergelenkten Schweizer Konzerne die das älteste AKW der Welt betreiben

Aber Klimawandel?
Klimawandel sind nicht nur die „bösen“ anderen

Klimawandel bin immer auch ich selber
mit meinem Leben, meinem Konsum...

Klimawandel ist ein schwieriges Thema
Ein schwieriges Thema in barbarischen Zeiten

In Zeiten in denen alte Gewalt neue Gewalt
Dummheit Dummheit und Intoleranz Intoleranz erzeugt.

Wir denken / Wir leiden an den Anschläge in Paris
Wir mĂĽssen Europa leben / Wir sind Europa!
amitié franco-allemande !

Woran erkennst Du, dass eine Klimakonferenz geplant ist?
Schaut in die Medien und ins Internet

Schaut nicht nur in den Nachrichtenteil sondern in die groĂźen Anzeigen
Seit Wochen wirbt der Atom- und Kohlekonzern EnBW mit seinem neuen Windpark

Wir freuen uns ĂĽber den neuen Windpark
Wer hätte so einen EnBW-Windpark vor 20 Jahren für möglich gehalten?

Dieser Windpark ist auch unser aller Erfolg
Und dennoch sind diese Windanzeigen windiger Greenwash

Sie sollen ablenken
Sie sollen ablenken von der Tatsache das die EnBW immer noch AKW betreibt und an Fessenheim verdient

Sie sollen ablenken von der Tatsache, dass die windige EnBW im Mai in Karlsruhe ein neues 912 Megawatt Kohlekraftwerk in Betrieb genommen hat.

Das kleinste aller unerreichbaren Klimaziele wäre die 2 Grad Grenze

Kennt ihr einen einzigen Politiker am Oberrhein der nicht für die Einhaltung der 2 Grad Grenze wäre?

Zumindest theoretisch?

Doch wie sieht die Realität der Politik in Baden aus?

Ja es gibt minimale Fortschritte

Aber es gibt:
2 neue groĂźe Kohlekraftwerke mit fast 2000 MW in Karlsruhe

Die CDU (und nicht nur sie) will den sechsspurigen Autobahnausbau
Wer neue StraĂźen baut wird Verkehr und mehr CO2 ernten

Alle, alle alle Politiker & Politikerinnen in SĂĽdbaden wollen zumindest das 2 Grad Ziel in Sachen Klima erreichen

Doch überall in der so genannten Ökoregion werden neue umweltschädliche klimagefährdende Strukturen geschaffen

Welche ungeheure Macht haben Autokonzerne, big Oil und big Coal?

Der VW-Abgasskandal ist auch ein Klimaschutzskandal
Der VW-Skandal ist nicht nur ein VW-Skandal
Seit 7 Jahren hat die Umweltbewegung und der BUND auf die AbgaslĂĽgen hingewiesen
7 Jahre lang ist nichts geschehen.
7 Jahre lang hat die Politik, die Kontrollbehörden und der TÜV weggeschaut
Mein Brenner im Keller wird Jahr fĂĽr Jahr grĂĽndlich kontrolliert

Bei den Kleinen / bei Dir wird kontrolliert –
Oben, bei den Konzernen und nicht nur bei VW wird dereguliert

Mit einer neoliberalen Politik der Gir und der Deregulierung wird Klimaschutz unmöglich gemacht

Der VW-Skandal zeigt die ungeheure Macht der Autolobby
Der VW-Skandal ist ein Politikskandal,
er zeigt die Verfilzung
von Konzernen, Politik und Kontrollbehörden

Durch TTIP wird die demokratiegefährdende, umweltgefährdenende, klimagefährdende Macht der Konzerne noch wachsen
TTIP verhindern ist Klimaschutzpolitik!

Warum gibt’s beim beim neuen Vattenfall Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg nur geringe Umweltauflagen?
Weil es auch alte Freihandelsabkommen gibt.

Vattenfall verklagte die Bundesrepublik Deutschland wegen der Verschärfung von Umweltauflagen beim Bau und Betrieb des Kraftwerks vor einem Schiedsgericht auf Schadensersatz in Höhe von 1,4Mrd. Euro

Mit TTIP können wir Klimaschutz, Umweltschutz, Demokratie und Nachhaltigkeit vergessen
Fragt bei der Landtagswahl 2016 Eure Kandidaten nach Risiken und Nebenwirkungen von TTIP.

Schaut Euch diesen Auto- und LKW Lobbyisten, den Autobahnprivatiserer und Nebenerwerbsverkehrsminister Dobrint einmal an

Er will die PKW-Maut, die Flatrate für´s Autofahren und CO2 Emissionen

Ich sage:

Er soll die bürokratische KFZ-Steuer abschaffen, auf die Überwachungsmaut verzichten und die Spritsteuer erhöhen
So bekommen wir unbĂĽrokratisch die gewĂĽnschte klimafreundliche Lenkungswirkung

Was spricht gegen diese kluge Lösung?
Die Gier der Konzerne die an der Ăśberwachungsmaut verdienen.

Autokonzerne, big Oil, big Coal und neoliberale think tanks haben jahrzehntelang die Kampagnen der Klimawandelleugner organisiert

industrienahe Bürgerinitiativen und Verbände wurden gegründet
kritische WissenschaftlerInnen und Umweltverbände wurden diskreditiert und massiv angegriffen
Kampagnen gegen alternative Energien wurden auch „von oben“ organisiert
In Deutschland haben gerade zwei „Klimawandelskeptiker“ einen (noch) kleinen Naturschutzverband übernommen...

Medien und Umweltbewegung setzten sich viel zu wenig mit diesen gut organisierten Kampagnen auseinander die von den USA immer stärker auch nach Deutschland getragen werden

Ja, wenn wir das 2 Grad erzielen wollen, mĂĽssen wir auf alternative Energien setzen.

Alternative Energien verursachen im Gegensatz zur Atomkraft keinen Kinderkrebs und keine Unfälle bei denen hundertausende von Menschen gefährdet werden.
Windräder und Solaranlagen müssen im Gegensatz zum Atommüll nicht über eine Million Jahre endgelagert werden
Alternative Energien verursachen auch keinen Klimawandel
Die Wertschöpfung bleibt im Land und fließt nicht an Ölscheichs die den "Islamischen" Staat unterstützen.

Ja, wenn wir das 2 Grad erzielen wollen, mĂĽssen wir auf alternative Energien setzen.

Aber das wird nicht reichen
Wir mĂĽssen lauter und deutlicher sagen dass es kein Fortschritt ist, wenn wir Wachstum nur durch die Produktion
von immer dĂĽmmeren, kurzlebigeren GĂĽtern erreichen

Auch die sĂĽdbadischen Medien wollen den Klimaschutz
Doch gleichzeitig wurde gerade die beheizbare japanische Klobrille als Fortschritt bejubelt...

Ohne einen nachhaltigen menschengerechten Fortschritt werden wir den Klimawandel nicht stoppen
„Schneller kaufen – schneller wegwerfen“ ist das Problem, nicht die Lösung

„Der German Way of live des dummen Konsums“ ist ein zutiefst zerstörerisches Exportmodell
„Der Western Way of live des dummen Konsums“ zerstört nicht nur das Klima.

Hallo Freiburg
Schön, dass heute hier so viele unterschiedliche Verbände und Organisation an einem Strang ziehen.
Ihr /Wir mĂĽssen und werden uns auch in Zukunft einmischen

Dankscheen"

Axel Mayer, BUND
- es gilt das gesprochene Wort -
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Klimademo in Strasbourg abgesagt / Französischer Sprecher in Freiburg
 
Klimademo in Strasbourg abgesagt / Französischer Sprecher in Freiburg
Alsace Nature hat mitgeteilt, dass der Präfekt alle Demos für das kommende Wochenende in Strasbourg und damit auch den "Weltmarsch für das Klima" am 29.11. verboten hat. "Der Abwägungsprozess zwischen dem Schutz des Rechtsguts -Demonstrationsfreiheit- und dem Rechtsgut -Glühwein & Weihnachtsmarkt- wurde von der Präfektur "zeitgemäß" entschieden", meint BUND-Geschäftsführer Axel Mayer.

Das breite Bündnis, das die Klimaschutzaktionen am Samstag 28.11. in Freiburg plant, hat sofort angeboten, dass ein Redner der abgesagten Strasbourger Kundgebung nach Freiburg eingeladen wird und wir freuen uns, dass kurzentschlossen der Präsident von Alsace Nature, Daniel Reininger in Freiburg sprechen wird. Auch einige französische DemonstrantInnen werden sich auf den Weg nach Freiburg machen.
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Karlsruhe: Der Affen-Clan ist zögerlich
Die Saki-Affen im Innengehege / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Der Affen-Clan ist zögerlich
Die Saki-Familie kann ab sofort in die groĂźe Halle des Exotenhauses

Ihr sicheres „Heim erster Ordnung“ wollte die Saki-Familie am Montag partout nicht verlassen, da konnte Tierpflegerin Andrea Spranger vor dem geöffneten Schieber zur großen Halle noch so emsig mit Obststückchen und Mehlwürmern locken. „Die Weißkopf-Saki sind sehr vorsichtige Tiere, das kann dauern“, schwor Zooleiter Dr. Matthias Reinschmidt die Fotografen und das Filmteam auf Geduld ein. Bereits vor fünf Tagen hatte sich der Schieber nach sechswöchiger Quarantäne für die beiden Jungtiere, die dreijährige Umpa und den zweijährigen Lumpa geöffnet – und das war es dann auch erst einmal. Zwei Tage lang ignorierten die Saki-Youngster die Öffnung zur Halle geflissentlich. Am Wochenende dann der erste zaghafte Erkundungstrip – aber nur auf die unmittelbar an ihren Durchgang angrenzenden oberen Ebene der Halle.

Die Hoffnung, dass die Jungen den 13 und 14 Jahre alten Eltern Kaja und Basti am heutigen Montag nun zeigen, wo ihre künftige Baumwelt ist, erfüllte sich nicht. Ab sofort bleibt aber die Verbindung zwischen der großen Halle und Innengehege offen, sodass Besucherinnen und Besucher des Zoologischen Stadtgartens mit etwas Glück den Familienclan im Geäst der Bäume beobachten können.

Die männlichen Tiere der Regenwaldbewohner sind an der charakteristischen weißen Gesichtsmaske und am schwarzen Fell zu erkennen, die Weibchen sind insgesamt etwas kleiner und haben ein helleres Fell. Auf der Pirsch war am Montag auch das Filmteam von „Tatjanas Tiergeschichten“. Welche Szenen dieses einfangen konnte, ist in der Landesschau am 8. Dezember ab 18.45 Uhr zu sehen.

Die Tiere hat der Zoo vom Gaia-Park (Niederlande) bekommen. Das war schon lange ausgemacht, denn die Saki waren von Anfang an als Affenart vorgesehen, die - wie Faultiere, Flughunde und viele Vogelarten - sich in der Halle frei bewegen können. Weshalb sie bereits auf der Tierinformationstafel auf der Galerie vorgestellt werden. „Wo sind denn diese Tiere“, fragte am Montagvormittag eine ältere Frau und zeigte auf einen gezeichneten Saki-Affen. Nun, Geduld, eigentlich sind sie seit heute zu sehen…
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Experten bescheinigen der deutschen Klimapolitik Schwächen
Nachlässige Braunkohle-Politik fällt Bundesregierung auf die Füße - Klimaschutz im Verkehrssektor findet so gut wie nicht statt

Wenige Tage vor Start der Weltklimakonferenz in Paris haben führende Wissenschaftler der Bundesregierung Schwächen in der deutschen Energie- und Klimapolitik bescheinigt. Das geht aus der Stellungnahme der Expertenkommission zum 4. Monitoring-Bericht zur Energiewende hervor, die am morgigen Mittwoch von Staatssekretär Rainer Baake präsentiert wird. „Die Expertenkommission macht keinen Hehl daraus, dass Deutschland die Energie- und Klimaziele, wie die Minderung der Treibhausgasemissionen, mit den bisherigen Maßnahmen nicht erreichen wird. Die Bundesregierung darf hier nicht die Augen verschließen, es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn die deutsche Energiewende ein Erfolgsmodell werden soll“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Das zentrale Klima-Ziel der Bundesregierung, die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, könne aus Sicht der Experten nur noch erreicht werden, wenn der Treibhausgas-Ausstoß dreimal so schnell wie bisher gedrosselt würde. „Die jüngsten, halbgaren Kompromisse erscheinen da wie ein schlechter Scherz: Bei dem angestrebten und nicht mal ausreichenden Rückgang von 22 Millionen Tonnen Treibhausgasen im Stromsektor bis 2020 soll der große Wurf die de-facto-Stilllegung alter Braunkohlekraftwerke sein, mit der bestenfalls 12,5 Millionen Tonnen eingespart werden können“, so Tschimpke weiter. Für eine effektive Umsetzung der Klimaziele fehle es offenbar an der nötigen politischen Durchsetzungskraft und am Willen. „Es sieht so aus, als ob die nachlässige Braunkohle-Politik der Bundesregierung ihr jetzt beim Erreichen der Klimaziele auf die Füße fällt“, so der NABU-Präsident. Dass das Modell Kraftwerksreserve der Klimaschutzabgabe vorgezogen wurde, sei bis heute aus umweltpolitischer Sicht nicht nachvollziehbar.

Zugeständnisse würden aber nicht nur an die Kraftwerksbetreiber gemacht, auch der Verkehrssektor sei seit Jahrzehnten ein Sorgenkind der Klimaschutzbemühungen, ohne dass die Bundesregierung Anstalten gemacht hätte, dies zu ändern. Die Expertenkommission weist dann auch auf die unzureichenden Maßnahmen, insbesondere beim Pkw-, aber auch beim Lkw-Verkehr hin. „Die Mineralölsteuer wurde seit zwölf Jahren nicht mehr erhöht und die Erdölpreise sind im Keller. Das führt dazu, dass Autofahren und Güterverkehr per Lkw immer billiger wird. Wer hier nicht ansetzt, wird auch die steigenden CO2-Emissionen aus dem Verkehr nicht in den Griff bekommen“, kritisierte Tschimpke.

Weitere Rückschritte verzeichnet der Bericht bei den Entwicklungen des Energieverbrauchs und der Energieeffizienz, auch in diesen Bereichen wurde in den vergangenen Jahren der Zielpfad nicht erreicht. „Die Bundesregierung muss auf den Rat ihrer Experten hören und nachsteuern: nur mit einer naturverträglichen Energiewende kann der Klimawandel wirksam begrenzt werden und die Energie- und Klimaziele erreicht werden. Die naturverträgliche Energiewende kann nur funktionieren, wenn wir den Kohleausstieg voranbringen und Energieeffizienz und Energieeinsparungen endlich zu tragenden Säulen der Energiewende werden“, so NABU-Energieexpertin Tina Mieritz. „Die Ergebnisse des Berichts sind ein geradezu peinliches Signal so kurz vor der Weltklimakonferenz.“
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 


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