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Verschiedenes

Hochspannungstrassen am Oberrhein bĂŒndeln!
Landschaft am Oberrhein / Foto: Axel Mayer / BUND
 
Hochspannungstrassen am Oberrhein bĂŒndeln!
Energiewende fĂŒr den Landschaftsschutz nutzen / "380-kV-NetzverstĂ€rkung Daxlanden-Eichstetten“

Wer mit offenen Augen durch die Landschaft am Oberrhein oder durch den SĂŒdschwarzwald fĂ€hrt, sieht an vielen Stellen parallel gefĂŒhrte Hochspannungstrassen. Die aktuelle Planung das StromĂŒbertragungsnetz zu verstĂ€rken, die geplante "380-kV-NetzverstĂ€rkung Daxlanden-Eichstetten“ bietet jetzt die einmalige Chance die Energiewende auch einmal fĂŒr den Landschaftsschutz zu nutzen. Dort wo heute zwei bis drei Hochspannungstrassen die Landschaft durchschneiden, sollten nach Ansicht von BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Mayer eine ZusammenfĂŒhrung auf eine einzige Trasse ernsthaft geprĂŒft werden. Es stellt sich auch die Frage, ob nicht an vielen Stellen alle notwendigen "Scheußlichkeiten" der Rheinebene, - Autobahn, Neubautrasse Bahn und Hochspannungstrassen - zusammen laufen könnten um Mensch, Natur und Landschaft der Ebene zu entlasten.

Um die notwendige Debatte zu eröffnen, hat der BUND-Regionalverband am 29. Okt. 2015 die vier folgenden Briefe geschrieben:


Die Energiewende fĂŒr den Landschaftsschutz nutzen
Hochspannungstrassen am Oberrhein bĂŒndeln

Sehr geehrter Herr Landrat Scherer
sehr geehrte Frau RegierungsprÀsidentin SchÀfer,
sehr geehrte Frau LandrÀtin Störr-Ritter,
sehr geehrter Herr Landrat Hurth,

wir wurden jetzt ĂŒber die geplanten Maßnahmen zur VerstĂ€rkung des StromĂŒbertragungsnetzes "380-kV-NetzverstĂ€rkung Daxlanden-Eichstetten“ informiert:

„Die TransnetBW plant hierfĂŒr, die Übertragungsleistung auf der bestehenden 220-kV-Leitung durch eine Umstellung auf 380 kV zu erhöhen. Dies erfordert einen Austausch der Masten, um die Auflage neuer Leiterseile zu ermöglichen, sowie eine Modernisierung der Umspannwerke Daxlanden, Kuppenheim, BĂŒhl, Weier und Eichstetten. Die Maßnahme befindet sich derzeit in Vorplanung. Die TransnetBW strebt an, im Jahr 2017 in das Planfeststellungsverfahren einzutreten. Die Umsetzung soll im Jahr 2019 beginnen.“ (Zitatende)

Diese Planungen bieten die Chance, eine alte BUND-Idee umzusetzen. Wir wĂŒrden die Energiewende gerne fĂŒr den Landschaftsschutz nutzen und bitten Sie zu prĂŒfen, wie die jetzt hĂ€ufig parallel laufenden Hochspannungstrassen am Oberrhein gebĂŒndelt werden könnten.
Bisher haben wir als gemeinwohlorientierter Umweltverband diese alte Idee zum Landschaftsschutz nicht als Forderung nach außen getragen, weil wir auch an die volkswirtschaftlichen Kosten denken mĂŒssen. Durch den jetzt notwendigen Austausch der Masten ergibt sich eine sinnvolle Möglichkeit die alte Idee umzusetzen.

An vielen Stellen im Rheingraben und im SĂŒdschwarzwald laufen zwei, manchmal drei Trassen von Hochspannungsleitungen parallel. Dies hat teilweise mit unterschiedlichen StromstĂ€rken, teilweise auch mit unterschiedlichen EigentĂŒmern der Trassen zu tun.

Wenn jetzt ein Austausch der Masten der 220-kV-Leitung nötig wird um die Auflage neuer Leiterseile zu ermöglichen, dann wĂ€re es gut und sinnvoll, wo immer technisch möglich, die zwei bis drei landschaftszerschneidenden Trassen zu einer einzigen, möglichst ortsfernen und landschaftsschonenden Trasse zusammen zu fĂŒhren.

Wir wollen diesen sinnvollen Wunsch möglichst frĂŒh in die beginnende Debatte einbringen und bitten das RegierungsprĂ€sidium und die LandratsĂ€mter die Umsetzung dieser Idee ernsthaft zu prĂŒfen und den Wunsch des BUND zu unterstĂŒtzen.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Axel Mayer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer
 
 

 
NABU-Statement zu den neuerlichen EnthĂŒllungen im Abgasskandal
AufklÀrungseifer von Verkehrsminister Dobrindt grenzt an Arbeitsverweigerung

Zu den aktuellen Entwicklungen und neuerlichen Erkenntnissen im Abgasskandal erklĂ€rt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Die neuen Erkenntnisse um manipulierte CO2-Angaben bei Volkswagen sind gleichzeitig erschreckend und ermutigend. Ermutigend, weil der Konzern langsam ernst zu machen scheint mit dem Trockenlegen des Betrugs-Sumpfes. Erschreckend ist jedoch die Art und Weise, wie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt derzeit im Skandal um gefĂ€lschte Abgaswerte agiert. Sein AufklĂ€rungseifer grenzt an Arbeitsverweigerung, indem er bisher keinerlei aufklĂ€renden Beitrag zu den EnthĂŒllungen geleistet hat. Dabei haben die ihm unterstellten bundesdeutschen Kontrollinstanzen erneut versagt. Es wird höchste Zeit, dass Herr Dobrindt die AufklĂ€rung endlich vorantreibt. Ansonsten macht er sich mitschuldig am wohl grĂ¶ĂŸten Skandal der deutschen Automobilgeschichte.“
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NABU: Eindeutige Indizien fĂŒr weitere BetrugsfĂ€lle in der Autoindustrie
Abgas-Nachmessungen bei allen Herstellern mĂŒssen kommen

Angesichts der sich abzeichnenden Ausweitung des Abgas-Skandals auf weitere Autobauer fordert der NABU eine systematische ÜberprĂŒfung aller Fahrzeugmodelle in Deutschland durch die zustĂ€ndigen Behörden. Damit soll die Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte nicht nur auf PrĂŒfstĂ€nden, sondern auch im Realbetrieb auf der Straße garantiert werden.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Verkehrsminister Alexander Dobrindt muss seine Salamitaktik beenden, nach der nur scheibchenweise auf neue Hinweise zu möglichen weiteren Abgas-BetrugsfĂ€llen reagiert wird. Die BĂŒrger haben ein Anrecht auf saubere Luft. Die Bundesregierung macht sich mitschuldig an der viel zu hohen Belastung mit Stickoxiden in der Atemluft, wenn sie auf die neuerlichen Hinweise zu GrenzwertĂŒberschreitungen von Auto-Abgasen nicht reagiert.“
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NABU: Klimaverhandlungen weiter im Schneckentempo
Unfertiger Vertragsentwurf wĂ€re fatal fĂŒr Klimakonferenz in Paris

Der NABU kritisiert den aktuellen Stand der Vorbereitungen fĂŒr die Weltklimakonferenz im Dezember in Paris. Bis zum heutigen Freitag hatten Vertreter der beteiligten Staaten in Bonn einen Entwurf fĂŒr das Klimaschutzabkommen ausgehandelt.

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Auch wenn Fortschritte in den Verhandlungen sichtbar sind, wurde viel zu viel Zeit mit Machtspielen vergeudet. FĂŒr ein globales KrĂ€ftemessen ist der Klimaschutz aber zu wichtig und die verbleibende Zeit zu knapp. Keine der Parteien traut sich schon jetzt ihre TrĂŒmpfe auszuspielen. So werden die Verhandlungen in Paris nicht leichter.“

Vor Beginn der Konferenz hatten die VerhandlungsfĂŒhrer einen neuen Vertragsentwurf vorgelegt. Dieser war zunĂ€chst knapp gehalten und gut handhabbar, enthielt allerdings lĂ€ngst noch nicht alle Interessen der Beteiligten. Insbesondere die grĂ¶ĂŸte Gruppe der EntwicklungslĂ€nder (G77) Ă€ußerte Unmut ĂŒber den Textenwurf. Binnen kĂŒrzester Zeit wurden die fehlenden Interessen in den Text aufgenommen.

Bei den folgenden Verhandlungen in Arbeitsgruppen waren die Beobachter – so auch der NABU – ausgeschlossen. „Jetzt, zum Ende der Konferenz, mĂŒssen wir befĂŒrchten, dass die Vorbereitungen nicht ausreichen und bis Paris kein fertiger Vertragsentwurf stehen wird. Schon 2009 war eine Klimakonferenz in Kopenhagen gescheitert, weil der Vertragsentwurf nicht fertig war – das darf nicht noch einmal passieren“, so der NABU-PrĂ€sident.
 
 

 
Maghreb will von Abfallwirtschaft in Baden-WĂŒrttemberg lernen
Marokko und Tunesien wollen bei der EinfĂŒhrung eines Abfallsystems in ihren LĂ€ndern von Baden-WĂŒrttemberg lernen. Politiker, Techniker und Verwaltungsexperten aus dem Maghreb kommen deshalb vom 26. bis 30. Oktober in den SĂŒdwesten und informieren sich vor Ort wie Kommunen AbfĂ€lle einsammeln und verwerten.
Am Freitag, 30. Oktober empfĂ€ngt die Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg die Delegation. Die Abfallverwertung in der „ökologischen Stadt“ Freiburg ist dabei zentrales Thema. Weitere Stationen der Studienreise sind kommunale und private Abfallverwertungseinrichtungen in Achern, Ludwigsburg, Böblingen, der Enzkreis und Ringsheim.

UnterstĂŒtzt wird die einwöchige Informationsreise von der Gesellschaft fĂŒr Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die seit 2008 ein Lernnetznetzwerk fĂŒr Stadtentwicklung zwischen Kommunen aus Marokko, Algerien und Tunesien fördert. Das umfangreiche Programm organisiert und fĂŒhrt die Kehler Akademie durch, einer Fortbildungseinrichtung der Verwaltungshochschule Kehl. „Wir sind sehr stolz, dass sich die Vertreter der Maghreb-Staaten zuerst hier bei uns in Baden-WĂŒrttemberg umschauen wollen, um von unseren Erfahrungen zu profitieren“, meint Organisator Professor Kay-Uwe Martens.

Besonderes Augenmerk und Interesse fand bei der GIZ das von Professor Martens geleitete Netzwerk des Kehler Abfalltags. Seit ĂŒber 15 Jahren treffen sich beim Kehler Abfalltag Experten zum Austausch. „Eine solch enge und strukturierte Zusammenarbeit aller Beteiligten in einem Netzwerk könnte auch in den nordafrikanischen Staaten eine erfolgversprechende Strategie fĂŒr ihr kommunales Abfallmanagement sein“, meint Imme Scheit, Programmverantwortliche bei der GIZ. „So kann jeder von jedem lernen und Erfahrungen austauschen“, so Scheit weiter.

Das deutsche föderale System ermöglicht Einblicke in das vielseitige Abfallmanagement und die Kooperationsmodelle der Kommunen und Betriebe. Der fachliche Austausch bietet den Delegationsteilnehmern die Möglichkeit, Handlungsfelder und Bedarfe ihrer Kommunen zu diskutieren. Die Maßnahme unterstĂŒtzt das Programm CoMun der GIZ. Hauptziel ist dabei, Kommunen als Akteure ihrer Entwicklung zu stĂ€rken, um das Leben der Menschen in ihren StĂ€dten zu verbessern. Neben den technischen Aspekten steht die BĂŒrgerbeteiligung an kommunalen Planungsprozessen und Projekten im Vordergrund.

Hochschule und Kehler Akademie beabsichtigen, einen lĂ€ngerfristig wirkenden Erfahrungsaustausch von Verwaltungsfachleuten aus Baden-WĂŒrttemberg und Tunesien/Marokko zu ermöglichen. Deutsche Kommunen können von diesen Staaten und ihren Erfahrungen lernen. „Dieser Erfahrungsaustausch kommt auch den Studierenden der Hochschule ĂŒber die beteiligten Professoren zugute“, so Professor Kay-Uwe Martens. Schulungen und Beratung vor Ort durch die baden-wĂŒrttembergischen Fachleute wĂ€ren weitere mögliche AnsĂ€tze. Viele Ansprechpartner in Kehl sprechen zudem Französisch, was die Zusammenarbeit erleichtert.


 
 

 
NABU begrĂŒĂŸt Allianz der Umweltminister
zum Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien

Tschimpke: Richtlinien sind Erfolgsgaranten fĂŒr Europas Natur

Der NABU begrĂŒĂŸt das am gestrigen Montag von neun LĂ€ndern geschmiedete BĂŒndnis zum Erhalt der EU-Naturschutzrichtlinien. Auf Initiative von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks unterzeichneten in Luxemburg acht weitere Umweltminister einen gemeinsamen Brief an die EU-Kommission, in dem sie sich gegen die Öffnung der beiden wichtigsten EU-Naturschutzrichtlinien aussprechen. Stattdessen fordern sie eine bessere Umsetzung der fĂŒr Europas Natur so wichtigen Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-(FFH-)Richtlinie.

„Die Initiative von Bumdesumweltministerin Hendricks kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Ihr klares Bekenntnis fĂŒr die Naturschutzrichtlinien ist ein wichtiges Signal an alle anderen EU-LĂ€nder und die Kommission“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte sich Hendricks in BrĂŒssel gegen eine Aufweichung der Richtlinien ausgesprochen. „Die BundeslĂ€nder lehnen, ebenso wie Landwirtschaftsminister Schmidt und ich, jegliche Änderungen an den EU-Naturschutzrichtlinien ab“, sagte Hendricks bei einer Veranstaltung zum sogenannten „Fitness-Check“. Unter diesem Titel ĂŒberprĂŒft die EU-Kommission derzeit die beiden Richtlinien. Der NABU und viele weitere UmweltverbĂ€nde befĂŒrchten, dass damit Naturschutzstandards in allen EU-LĂ€ndern herabgesetzt werden sollen. Barbara Hendricks wies am Donnerstag in BrĂŒssel auf die Tragweite der Entscheidung hin. Eine Öffnung der Richtlinien gefĂ€hrde unter anderem die fĂŒr die Wirtschaft so wichtige Planungs- und Rechtssicherheit, warnte die Ministerin.

Ähnlich hatte sich zuletzt auch ihre luxemburgische Amtskollegin und derzeitige Vorsitzendes des EU-Umweltministerrats, Carole Dieschbourg, geĂ€ußert. Sie unterzeichnete gestern ebenso das Schreiben wie die Umweltminister aus Frankreich, Spanien, Italien, Polen, Slowenien, RumĂ€nien und Kroatien, das im Rahmen des Umweltminsterrates an EU-Umweltkommissar Karmenu Vella ĂŒbergeben wurde.

Im Sommer hatten sich bei einer Online-Konsultation der EU bereits mehr als 520.000 EU-BĂŒrger fĂŒr den Erhalt der Richtlinien ausgesprochen. Es war die mit Abstand erfolgreichste Befragung der Kommission aller Zeiten. „Der lautstarke Wunsch der BĂŒrger ist in BrĂŒssel und den EU-Mitgliedstaaten angekommen. Davon zeugt die Forderung der neun Umweltminister. Es liegt jetzt an der EU-Kommission, diese Signale wahrzunehmen und konkrete VorschlĂ€ge zu machen, wie die Richtlinien besser umgesetzt werden können“, so Tschimpke.

Erst Anfang Oktober hat die EU-Kommission selbst eindrucksvoll nachgewiesen, wie erfolgreich und wirkungsvoll die Richtlinien zum Schutz der Natur sind. In ihrem Halbzeitbericht zur Umsetzung der EU-BiodiversitĂ€tsstrategie kam sie zu dem Ergebnis, dass die beiden Richtlinien von entscheidender Bedeutung zur Erreichung der von den Staats- und Regierungschefs beschlossenen Ziele zum Stopp des Artensterbens bis 2020 sind. „Die Naturschutzrichtlinien der EU haben schon Millionen von Zugvögeln das Leben gerettet und unzĂ€hlige NaturschĂ€tze vor der Zerstörung bewahrt. Jean-Claude Juncker sollte diese funktionierenden Gesetze nicht aufbohren“, so Tschimpke.

Am 20. November will die EU-Kommission erste Ergebnisse des „Fitness Check“ prĂ€sentieren und Anfang 2016 ihre VorschlĂ€ge zum weiteren Vorgehen vorstellen, die dann zwischen Kommission, Rat und EU- Parlament beraten werden mĂŒssen.
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Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten passt Kassenzeiten der Winterzeit an
Futter fĂŒr die Elefanten / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Karlsruhe: Zoologischer Stadtgarten passt Kassenzeiten der Winterzeit an
Änderungen ab November/Kasse Ost geschlossen/AusgĂ€nge an allen vier Kassen/SchaufĂŒtterungen

Der Zoologische Stadtgarten passt seine Öffnungszeiten der Winterzeit an. Die Kasse SĂŒd am Hauptbahnhof ist daher ab 1. November bis Ende Januar von 9 bis 16 Uhr besetzt, die Kasse Nord am Festplatz von 10 bis 16 Uhr. Neben der nicht besetzten Kasse am Rosengarten bleibt zusĂ€tzlich die Kasse Ost (Haltestelle Augartenstraße in der Ettlinger Straße) ĂŒber die Wintermonate ab 2. November aus wirtschaftlichen und organisatorischen GrĂŒnden geschlossen.

Die TierhĂ€user schließen im Winter um 17 Uhr, das gilt auch fĂŒr das Exotenhaus. Der Aufenthalt im Zoologischen Stadtgarten ist bis zum Einbruch der Dunkelheit möglich. Die Anlage können Besucherinnen und Besucher ĂŒber die Drehkreuze an allen vier Kassen verlassen. Barrierefrei geht dies fĂŒr Menschen mit Kinderwagen oder Rollator ĂŒber das Drehkreuz an der Kasse SĂŒd (Hauptbahnhof) oder ĂŒber das Tor an der Kasse Nord (Festplatz/Kongresszentrum)

Ihre innere Uhr auf Winterzeit umstellen mĂŒssen auch die Tiere im Zoo. Die Zeiten fĂŒr die SchaufĂŒtterungen Ă€ndern sich nicht, es entfallen jedoch ab 1. November die SchaufĂŒtterungen fĂŒr die Giraffen, Pelikane und EisbĂ€ren. Im DickhĂ€uterhaus kann man nach wie vor den Elefanten (10 und 16 Uhr) und Flusspferden beim Futtern zuschauen. Platsch, Kathy und der kleine Karl Wilhelm bekommen ihr Futter tĂ€glich kurz nach 16 Uhr, sobald gegenĂŒber Rani, Shanti und Jenny die ersten HĂ€ppchen mit dem RĂŒssel ins Maul schieben können.

Die Pinguine sind um 10.30 und 15.30 Uhr an der Reihe. Den einen oder anderen Fisch bekommen hier derzeit auch die Seehunde ab, die bis zum Abschluss der Baumaßnahmen im Robbengehege bei den Humboldtpinguinen Unterschlupf gefunden haben. Wenn Seehunde und Seelöwen im November wieder auf ihre Außenanlage können, kommt der Tierpfleger mit dem Fisch-Eimer zuerst bei Seelöwen-Bullen Stevie und seinem Harem um 11 und 16 Uhr und anschließend bei den Seehunde zu öffentlichen FĂŒtterungen vorbei. Die Schimpansen sind um 11.30 und 14.30 Uhr an der Reihe, die Kurzkrallenotter um 13.45 und 16.15 Uhr und Akuti und Amod bekommen in ihrem Roten-Panda-Gehege um 16.30 Uhr Bambus, Obst und Getreide. FĂŒtterung bei den Raubkatzen ist um 15 Uhr, allerdings nicht montags und freitags, denn das sind die Fastentage.
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Freiburger Klinken helfen, das Klima zu retten
Freiburger Klimamanager
 
Freiburger Klinken helfen, das Klima zu retten
Drei Freiburger Kliniken tragen durch ihre Teilnahme am Projekt „KLIK – Klimamanager fĂŒr Kliniken“ aktiv zum Klimaschutz bei. Sie haben sich verpflichtet, Energieeinsparpotenziale in den Kliniken zu nutzen und auf diese Weise nicht nur CO2, sondern auch Betriebsosten zu reduzieren. Bundesweit werden in 50 Kliniken Klimamanager ausgebildet und bei der Umsetzung von nicht- und geringinvestiven Maßnahmen unterstĂŒtzt.

Da hierdurch auch die Klimaschutzziele der Green City Freiburg voran gebracht werden, fördert die Stadt Freiburg die Teilnahme der Freiburger Kliniken. KrankenhĂ€user sind einer der grĂ¶ĂŸten Energieverbraucher des Sektors Dienstleistung und Handel und damit auch innerhalb Freiburgs. Durch das Engagement der Freiburger Klimamanager wird ein erheblicher Beitrag zu den ehrgeizigen Zielen der Stadt geleistet.

Mit der Teilnahme an einer zweitĂ€gigen Schulung wurden die Klinikmitarbeiter auf ihre Arbeit als Klimamanager vorbereitet, haben inhaltlichen Input zu Klimaschutz, Gesetzeslage, technischen Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit erhalten. Außerdem sind sie Mitglied eines Netzwerks von 50 Klimamanagern und können sich aktiv mit den Mitstreitern austauschen. Ideen fĂŒr Klimaschutzmaßnahmen haben die drei schon gesammelt und sind nun dabei, diese in ihren HĂ€usern umzusetzen.

Das Projekt „KLIK – Klimamanager fĂŒr Kliniken“, unterstĂŒtzt von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums, wird vom BUND Berlin e.V. sowie der Stiftung viamedica durchgefĂŒhrt. KLIK qualifiziert KrankenhausbeschĂ€ftigte zu Klimamanager/innen, welche aktiv fĂŒr den Klimaschutz tĂ€tig sind und auf diesem Weg die Zukunft ihrer Einrichtungen sichern.

zum Foto oben:
Freiburger Klimamanager v.l.n.r.: Martin MÀder, Diakonie Krankenhaus; Thorsten Stolpe RKK Klinikum Lorettokrankenhaus, Valentin SchlÀr, UniversitÀtsklinikum.
 
 



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