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Verschiedenes

 
FĂŒr „NaturStadtSchule“
Stiftung Waldhaus erhĂ€lt am 10. September Auszeichnung der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“

Die Stiftung Waldhaus Freiburg wird am Donnerstag, 10. September,
um 11 Uhr im Rahmen der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ fĂŒr ihr
Projekt „NaturStadtSchule“ gewĂŒrdigt. Dazu ĂŒbergibt JĂŒrgen Bauhus,
Professor fĂŒr Waldbau und Prodekan der FakultĂ€t fĂŒr Umwelt und
NatĂŒrliche Ressourcen der UniversitĂ€t Freiburg, im Namen der UNDekade
die entsprechende Auszeichnung. Damit ehren die Vereinten
Nationen Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise fĂŒr die
Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.


Das Projekt „NaturStadtSchule“ fand zwischen November 2013 und
MĂ€rz 2015 statt und umfasste insgesamt 14 Wochen. Dabei waren
ĂŒber 300 Mittelstufen-SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in Best PracticeProjekten
unterwegs, die dem Natur- und Artenschutz in der Stadt
dienten und weiter dienen.

Unter anderem haben die Jugendlichen in den Projektwochen auf
einer Streuobstwiese am Schönberg ein Habitat fĂŒr den Steinkauz
gestaltet, ein Insektenhotel am Sternwaldeck gebaut und fĂŒr die
Renaturierung eines Teils des Opfinger Sees BĂ€ume und Schilf
gepflanzt und Schutzbereiche errichtet. Projektleiter war der Forstwirt
Philipp Gottwald, der auch das ausgezeichnete Waldhaus-Projekt
„Schulverwaldung“ leitet. Gefördert wurde die NaturStadtSchule
durch die Stiftung Naturschutzfond Baden-WĂŒrttemberg aus Mitteln
der GlĂŒcksspirale.

Mit diesem Projekt hat das Waldhaus laut Jury der UN-Dekade „ein
bedeutendes Zeichen fĂŒr das Engagement fĂŒr die biologische Vielfalt
in Deutschland gesetzt. Es hat stÀdtische und stadtnahe
LebensrÀume aufgewertet und das Naturbewusstsein der Zielgruppe
geschult“. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild
erhĂ€lt das Waldhaus einen „Vielfalt-Baum“, der fĂŒr die bunte Vielfalt
und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung die
NaturStadtSchule einen wertvollen Beitrag geleistet hat. Ab sofort
wird das Projekt auf der deutschen Webseite der UN-Dekade unter
www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 zur
„UN-Dekade Biologische Vielfalt“ erklĂ€rt, um den weltweiten
RĂŒckgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Der fortlaufende
Wettbewerb wird von der GeschÀftsstelle der UN-Dekade
Biologische Vielfalt mit Sitz in HĂŒrth ausgerichtet. Die Auszeichnung
dient als QualitÀtssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr
Einsatz fĂŒr die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist.
Interessierte Einzelpersonen, ehrenamtlich TĂ€tige und Institutionen,
die sich durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen
fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen, sind eingeladen,
sich am fortlaufenden Wettbewerb zu beteiligen. Die Jury entscheidet
etwa halbjĂ€hrlich ĂŒber die Auszeichnungen.

Eine Bewerbung als UN-Dekade-Projekt muss unter www.undekadebiologischevielfalt.de
eingereicht werden. Ansprechpartner bei der
GeschÀftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt ist Arno Todt (Tel.
02233/481452, geschaeftsstelle@undekade-biologischevielfalt.de).
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Schließung des Atomkraftwerks Fessenheim
Umweltminister Franz Untersteller: „Ich appelliere an die französische Regierung, ihre Zusagen einzuhalten und das Kernkraftwerk in Fessenheim spĂ€testens Ende 2016 abzuschalten.“

Besorgt hat der baden-wĂŒrttembergische Umweltminister Franz Untersteller auf aktuelle Meldungen reagiert, wonach das Atomkraftwerk Fessenheim an der Grenze zu Baden-WĂŒrttemberg erst mit der Inbetriebnahme des Druckwasserreaktors in Flamanville im Jahr 2018 geschlossen werden solle: „Die französische Regierung hat uns gegenĂŒber wiederholt das Abschaltjahr 2016 bestĂ€tigt. Dabei hat sie diese Zusage bisher zu keinem Zeitpunkt an die Inbetriebnahme des Reaktors in Flamanville geknĂŒpft. Ich appelliere daher an die französische Regierung, ihre Zusagen einzuhalten und das Kernkraftwerk in Fessenheim spĂ€testens Ende 2016 abzuschalten.“

Umweltminister Franz Untersteller hatte sich bereits unmittelbar nach seiner AmtsĂŒbernahme fĂŒr die zĂŒgige Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim eingesetzt. Da der EU-Stresstest keine ernst zu nehmende PrĂŒfung anhand eines Sicherheitsmaßstabes vorgenommen hatte, hatte das Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg das Öko-Institut und das PhysikerbĂŒro Bremen beauftragt, den Sicherheitsstandard des Kernkraftwerks Fessenheim nach deutschem Maßstab zu bewerten. Die Gutachter haben hierbei grundlegende Sicherheitsdefizite ermittelt. Das Gutachten ist nachzulesen auf der Homepage des Umweltministeriums Baden-WĂŒrttemberg www.um.baden-wuerttemberg.de.
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Heimatverlust und Landschaftszerstörung durch Braunkohleabbau
Der Förderverein fĂŒr Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl, die Badisch-
ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen, der Klimaschutzverein March und das Klima-
bĂŒndnis Freiburg laden zu einer Informationsveranstaltung ĂŒber den
lebensraumzerstörenden Braunkohleabbau in der Lausitz/Brandenburg ein.

Der Braunkohletagebau bedroht Dörfer, bedroht Lebensgrundlagen. Die groß-
flÀchige Landschafts- und Naturzerstörung bedeutet auch Heimatverlust der
alteingesessenen sorbischen Volksgruppen. Aber ist der Tagebau denn
alternativlos? Sind wir auf die Nutzung von Braunkohle angewiesen und sind
solch massive Eingriffe deswegen in Ökosysteme, in gewachsenen Lebensstruk-
turen wie Dörfer und Gemeinden auch gerechtfertigt? LÀsst sich dies mit Klima-
schutz und Energiewende vereinbaren?

Referieren werden Johannes Kapelle, ehemaliger Fachschuldozent und
Ressortleiter fĂŒr Land-, Forst- und Nahrungswirtschaft sowie ehrenamtlicher
Organist in der evangelischen Kirchengemeinde Proschim/Lausitz, die fĂŒr den
fortschreitenden Braunkohleabbau gerÀumt werden soll. Gemeinsam mit
seiner Frau Marianne Kapelle, Agraringenieurin werden sie ĂŒber den
jahrelangen Widerstand gegen den Abbau von Braunkohle in ihrer Heimat
informieren:

Abgrund der Braun-Kohle ? Oder Braun-Kohle am Abgrund ?
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Freitag, den 18. September 2015
19.30 Uhr
im Evangelischen Gemeindehaus
79357 Weisweil am Rhein
Hinterdorfstrasse 2

Nach dem Vortrag findet eine Diskussion mit den Referenten sowie weiteren
Fachleuten statt.


Eintritt ist frei.
Eine Spende wird erbeten.
 
 

 
BĂŒrgerinfo Heizungserneuerung mit Mini-BHKW
Zur Heizungserneuerung mit Strom erzeugenden Heizungen (Mini-BHKW) bietet der Freiburger gemeinnĂŒtzige Verein ECOtrinova e.V. mit dem KlimabĂŒndnis Freiburg fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus Freiburg und Umland kostenlose halbstĂŒndige InformationsgesprĂ€che und Infomaterial an. Die ersten Termine sind Dienstag 8. September ab 17.00 Uhr und Mittwoch 16. Sept. ab 18.00 Uhr im Agenda-21-BĂŒro Freiburg im Treffpunkt Freiburg, Schwabentorring 2. Um Anmeldung wird gebeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730.

ECOtrinova rĂ€t, fĂ€llige Heizungserneuerungen vorzuziehen und schon jetzt ab SpĂ€tsommer vorzubereiten. Mini-BHKW sind besonders wirksam fĂŒr die Energieeinsparung und den Klimaschutz. FĂŒr sie gibt es vielfĂ€ltige und attraktive öffentliche Förderungen.
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Kleine Schritte in Richtung eines Klimaabkommens
Klimaschutz braucht mehr als Symbolpolitik

AnlĂ€sslich der heute in Bonn zu Ende gehenden UN-Klimakonferenz zur Vorbereitung des notwendigen Klimaschutzabkommens fĂŒr den Klimagipfel im Dezember in Paris kritisiert der NABU die geringen Fortschritte der Verhandlungen. Dazu erklĂ€rte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Trotz einer AnnĂ€herung der Vertragsstaaten bei strittigen Themen wie Anpassung an die Folgen des Klimawandels sowie Umgang mit Verlusten und SchĂ€den durch den Klimawandel, sind die Ergebnisse der Verhandlungen noch viel zu unzureichend. Die Regierungen der Vertragsstaaten mĂŒssen jetzt ĂŒber Bekenntnisse zum Klimaschutz hinaus auch die Bereitschaft fĂŒr Kompromisse in den Verhandlungen zeigen.“

US-PrĂ€sident Obama, die G7-Staaten, der Papst, fĂŒhrende muslimische Gelehrte und weitere Akteure haben in den letzten Monaten immer wieder die Dringlichkeit des Klimaschutzes und das Ende des fossilen Zeitalters beschworen, konkrete Maßnahmen sind allerdings rar. „Die Staats- und Regierungschefs einflussreicher Industriestaaten wie US-PrĂ€sident Obama und Bundeskanzlerin Merkel mĂŒssen endlich die Ebene der Symbolpolitik verlassen und auch tatsĂ€chliche ZugestĂ€ndnisse bei den strittigen Themen machen, damit Mitte Dezember in Paris ein Weltklimaabkommen unterzeichnet wird, das seinen Namen auch verdient“, so Tschimpke.

Gleichzeitig mĂŒssen auch die VerhandlungsfĂŒhrer den Vertragstext weiter vorbereiten – noch immer ist dieser mit seinen knapp 80 Seiten viel zu lang, um tatsĂ€chlich verhandelbar zu sein. Bis zur Klimakonferenz in Paris verbleiben lediglich fĂŒnf Verhandlungstage bei der nĂ€chsten Vorbereitungskonferenz im Oktober in Bonn und so langsam steigt die Sorge, dass bis Paris kein fertiges Abkommen vorliegt. Schon 2009 war der unfertige Vertragsentwurf einer der GrĂŒnde fĂŒr das Scheitern der Kopenhagener Klimakonferenz.

Ein wichtiger inhaltlicher Punkt, der noch verhandelt werden muss, ist die ÜberprĂŒfung der Zielerreichung alle fĂŒnf Jahre, denn es ist noch immer völlig unklar, wie das Zwei-Grad-Ziel eingehalten werden kann. „Nach derzeitigen Erkenntnissen ist mit den nationalen KlimaschutzbeitrĂ€gen eine ErderwĂ€rmung von rund vier Grad Celsius zu erwarten“, so NABU-Klimaschutzexperte Sebastian Scholz. „Wir brauchen dringend eine Regelung, wie die BeitrĂ€ge hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Fairness bewertet werden und einen Mechanismus, der regelmĂ€ĂŸig die nationalen Klimaschutzambitionen steigert. Nur so kann die LĂŒcke zwischen dem politisch Möglichen und dem ökologisch Notwendigem geschlossen werden.“
 
 

ÖKO-TEST-Magazin September 2015
Die September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 28.08. im Handel.
 
ÖKO-TEST-Magazin September 2015
Aus dem Inhalt

Test: schwarze Tees
Schwarze Tees stecken oft voller Pestizide und anderer Schadstoffe. Ein tĂŒrkischer Tee ist sogar so hoch belastet, dass er nicht hĂ€tte verkauft werden dĂŒrfen. ÖKO-TEST kritisiert zudem, dass viele Anbieter nicht ausreichend belegen konnten oder wollten, dass sie sich um faire Löhne und menschenwĂŒrdige VerhĂ€ltnisse in den AnbaulĂ€ndern bemĂŒhen.

Test: Schokoladen-MĂŒsli
MĂŒslis folgen anscheinend dem Trend vieler FrĂŒhstĂŒckscerealien: Sie werden zur SĂŒĂŸigkeit aufgepeppt. Im Test fallen fast alle SchokomĂŒslis wegen des hohen Zuckergehaltes durch. Zudem sind der HĂ€lfte der Produkte Aromastoffe zugesetzt. Ebenso analysierten die Labore bei einigen MĂŒslis erhöhte Mengen an Mineralöl. Wenn dieses im Körper gespeichert wird, kann das zu einer SchĂ€digung der Leber und der Lymphknoten fĂŒhren. Die konventionellen MĂŒslis enthielten RĂŒckstĂ€nde an Pestiziden und Wachstumsregulatoren.

Test: Zahnpflegekaugummis
Die meisten Zutaten in den Kaugummis sind unbedenklich, mitunter werden allerdings Rohstoffe eingesetzt, die erdölbasiert sind. Auch beinhalten viele ĂŒberflĂŒssige SĂŒĂŸstoffe und zugesetzte Aromen. Ein Produkt enthĂ€lt Mikrosilber, das eine antimikrobielle Wirkung haben soll. Studien haben jedoch gezeigt, dass Bakterien gegen Silber resistent werden können und Silber sogar selbst zu Resistenzbildungen beitrĂ€gt.

Test: Anti-Aging-Linien, Naturkosmetik
Die Inhaltsstoffe der „grĂŒnen“ Anti-Aging-Linien halten, was sie versprechen. Sie enthalten weder Parabene noch Paraffine/Erdölverbindungen, Silikone, Diethylphthalat oder Formaldehyd/-abspalter. In einigen der Produkten stecken jedoch Aluminiumverbindungen, allerdings auf einem tolerierbaren Niveau. Problematisch wird es hingegen, wenn die Hersteller die Wirksamkeit ihrer Produkte belegen sollen. Beweisen, dass die Anti-Aging-Produkte einer normalen Feuchtigkeitscreme etwas voraus haben, konnte nĂ€mlich keiner der Hersteller.

Test: Kinderteppiche
Auf manche Kinderteppiche sollten die Kleinen besser keinen Fuß setzen. Denn sie stecken voller Schadstoffe, die gesundheitsschĂ€digend sind oder Allergien auslösen. Ein Produkt ist nach Ansicht von ÖKO-TEST sogar nicht verkehrsfĂ€hig, weil es Benzidin enthĂ€lt, welches Blasentumore verursachen kann. Frech ist auch ein anderer Hersteller, der seinen Kinderteppich als „schadstofffrei“ anpreist. Die Laborergebnisse zeigen jedoch bei dem Produkt große Mengen an Anilin.

Test: Babyfone mit Sensormatten
Drei von vier Produkten funken immer noch mit digital-gepulster elektromagnetischer Strahlung, von der Studien zeigen, dass diese Funkwellen Hirnströme verĂ€ndern und das Krebsrisiko erhöhen können. Auch noch einen Meter vom Sender entfernt ist die elektromagnetische Strahlung so hoch, wie man sie auch im Umfeld von Mobilfunk-Basisstationen findet. Wenigstens ĂŒberwachen alle vier Sensormatten die Atembewegungen, die ein Speziallabor mithilfe eines pneumatischen Systems und eines Baby-Dummys simuliert hat, zuverlĂ€ssig.

Test: Isolierflaschen
Der Praxistest zeigte: Manche Produkte isolieren nur „ausreichend“– sowohl was das Warmhalten des Wassers als auch was die Außenisolation des Bechers angeht. Teilweise halten sie auch nicht dicht. Ein Produkt im Test hat sogar das Leitungswasser in der Kanne geschmacklich stark verĂ€ndert. ÖKO-TEST kritisiert zudem an drei Flaschen die Inhaltsstoffe: Das Labor analysierte etwa Naphthalin, was im Tierversuch krebserregend war. Andere Flaschen gaben Nickel an FrĂŒchtetee ab.

Test: Montagekleber
Bei einigen Produkten analysierte das Labor bedenkliche Inhaltsstoffe, wie Phthalate, die vermutlich wie ein Hormon wirken, oder zinnorganische Verbindungen, welche allergische Reaktionen oder Reizungen verursachen und als fortpflanzungsgefÀhrdend und fruchtschÀdigend eingestuft sind. Ein Problem sind bei fast allen Klebern auch die Konservierungsmittel. Drei Produkte gasen zudem aus.

Test: Betriebliche Altersvorsorge, 418 Offerten von 32 Versicherern und 17 Pensionskassen
Betriebsrenten aus Entgeltumwandlung sind fĂŒr Arbeitnehmer meist ein VerlustgeschĂ€ft. Der neue Test zeigt, dass das Gros der Tarife nicht fĂŒr ein auskömmliches Einkommen im Alter sorgen kann. Die Angebote sind mit Vertragskosten von durchschnittlich 13,22 Prozent viel zu teuer. Auch sind fast alle Betriebsrenten viel zu unflexibel und völlig intransparent.


Und außerdem:

Invasive Arten: Gekommen, um zu bleiben
Manche wurden absichtlich eingefĂŒhrt, andere kamen mit Importen aus aller Welt als blinde Passagiere ins Land. Nur ein kleiner Prozentsatz der gebietsfremden Pflanzen und Tiere wird zum Problem fĂŒr die heimische Natur. Doch um die Artenvielfalt zu erhalten, gilt es, die Neuankömmlinge genau zu beobachten – und rechtzeitig einzuschreiten.

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Dieses Mal im Heft: Extra Naturkosmetik

Pflanzenhaarfarben: Keine Ausreden mehr!
Obwohl sie um die kritischen Substanzen darin wissen, greifen viele Frauen beim HaarefĂ€rben regelmĂ€ĂŸig zur chemischen Keule. Ein Grund: Pflanzenhaarfarben haben noch immer den Ruf, graues Haar nicht richtig abzudecken. Gemeinsam mit Naturfriseurin Elvira Hermenau tritt ÖKO-TEST den Gegenbeweis an.

Kosmetik selbst gemacht: RĂŒhr selig
Peelings, Masken, BadezusĂ€tze oder Haarkuren sind schnell und einfach selbst zu machen. Die Zutaten dafĂŒr finden sich in fast jeder KĂŒche. Ein bisschen mehr Geduld erfordern selbst angerĂŒhrte Cremes. Aber mit etwas Erfahrung kann man herrlich
individuelle Kosmetikprodukte schaffen.

Rohe Kosmetik: Creme Ă  la carte
Kleine Kosmetikmanufakturen und Veganshops bieten jetzt auch frische Kosmetik in RohkostqualitÀt an. Doch wie halten sich Cremes und Lotionen, ohne allzu schnell zu verderben?
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NABU-Zahl des Monats
Durchwahl 5000 fĂŒr Fragen rund um die Fledermaus

Bundesweite Fledermaushotline des NABU ist erfolgreich

Seit Mai sind die Fledermausexperten des NABU unter der kostenlosen Rufnummer 030-284984-5000 zu erreichen. Bislang klingelte rund 600 Mal das Telefon. Fragen wie, was beim Fund einer verletzten Fledermaus zu tun ist, wie sich FledermĂ€use bei Hausrenovierungen schĂŒtzen lassen oder sich ein Haus fledermausfreundlich gestalten lĂ€sst, werden genauso beantwortet wie, ob man selbst im Fledermausschutz aktiv werden kann.

Mit dem Angebot möchte der NABU Menschen beraten, die Fragen zum Umgang mit FledermĂ€usen haben, denn in Deutschland sind 25 der ĂŒber 50 in Europa und Nordafrika vorkommenden Fledermausarten heimisch, einige sind jedoch vom Aussterben bedroht. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich der NABU erfolgreich im Fledermausschutz. Die Hotline wird neben Teamleiterin Petra Gatz vom NABU Hessen noch von den Fledermaus-Expertinnen Britta Wesche vom NABU Schleswig-Holstein und Cosima Lindemann vom NABU Rheinland-Pfalz betreut. Alle verfĂŒgen ĂŒber jahrelange Erfahrung im praktischen Fledermausschutz und sind selbst am Wochenende und an Feiertagen zu bestimmten Zeiten erreichbar.

Die NABU-Fledermaushotline (Tel.: 030-284984-5000) ist wochentags von 10 bis 16 Uhr, von Juni bis August zusÀtzlich von 19 bis 21 Uhr zu erreichen. Am Wochenende und an Feiertagen können Interessierte von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 19 Uhr anrufen.
 
 

 
Energiebewusst sanieren
Elektroheizungen in Freiburg durch Mini-BHKW ersetzen. Förderung nutzen fĂŒr Klimaschutz-Atomausstieg-Kosten senken

ECOtrinova e.V., Freiburger gemeinnĂŒtziger Umweltschutzverein, empfiehlt, mit dem kĂŒrzlich erneut gestarteten Freiburger stĂ€dtischen Förderprogramm „Energiebewußt Sanieren“ das Maßnahmenpaket 3 „Umweltfreundliche Heizungen“ mit 100mal 500 Euro als AbwrackprĂ€mie vor allem fĂŒr den RĂŒckbau von Elektroraumheizungen zu nutzen. Elektroheizungen fĂŒr GebĂ€ude gefĂ€hrden den Atomenergieausstieg in Baden-WĂŒrttemberg, so der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser. Sie gelten außerdem als Energiefresser, inzwischen sehr teuer im Betrieb und haben den höchsten Kohlendioxid-(CO2)-Ausstoß bei Heizungen. Das liegt daran, dass sie bei KĂ€lte den höchsten Strombedarf haben und entsprechend dem „Winterberg“ ihres Stromverbrauchs ihren Strom hauptsĂ€chlich aus Steinkohlekraftwerken beziehen. Die Steinkohle wird aus dem Ausland importiert, meist aus Übersee sowie aus Russland. Kohlekraftwerke, die Elektroheizungen zuzuordnen sind, haben Nutzungsgrade von teils unter 40 Prozent und einen CO2-Ausstoß von annĂ€hernd 1 Kilo pro Kilowattstunde, weit schlechter als Gas- oder Ölheizungen. Als Ersatz empfiehlt ECOtrinova anders als die Stadt nicht etwa auch neue moderne Heizkessel, sondern in der Regel Mini-BHKW. Diese werden auch als Strom erzeugende Heizungen bezeichnet und sind als Energiesparer, Kohlestrom-VerdrĂ€nger, StĂŒtze des Atomenergieausstiegs und als CO2-Sparer genau das Gegenteil von Elektroheizungen. Mit ihnen werden Elektroheizungen doppelt wirksam ersetzt. Sie werden mit Vor-Ort-Checks mit Baustein 5 des Freiburger Förderprogramms unterstĂŒtzt, unabhĂ€ngig davon und zusĂ€tzlich bundesweit auch von der BAFA und der KfW.
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 


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