oekoplus - Freiburg
Freitag, 23. August 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
NABU-Studie
SchĂ€rfere Grenzwerte fĂŒr Schiffsemissionen in Nord- und Ostsee sorgen fĂŒr klare Verbesserung der LuftqualitĂ€t

Umweltzone auf See (SECA) zeigt Wirkung – BefĂŒrchtungen der Reeder waren unbegrĂŒndet


Bereits gut ein Jahr seit EinfĂŒhrung verschĂ€rfter Schwefelgrenzwerte fĂŒr Schiffskraftstoffe ist die Luftschadstoffbelastung in Nord- und Ostsee erheblich zurĂŒckgegangen. Das ist das Ergebnis einer heute vom NABU vorgestellten Studie. Wissenschaftler des niederlĂ€ndischen Forschungsinstitus CE Delft haben im Auftrag des NABU erstmalig fĂŒr Europa ausgewertet, wie sich die erhöhten Anforderungen an die KraftstoffqualitĂ€t in Schwefelemissionskontrollgebieten (Sulphur Emission Control Area: SECA) auf Umwelt und maritime Wirtschaft auswirken.

Die Untersuchungen zeigen auch, dass sich Bedenken der Reeder nicht bestĂ€tigten. Diese hatten wegen der schĂ€rferen Vorgaben fĂŒr den Schiffsdiesel vor signifikanten Kostensteigerungen und einer Verlagerung von Verkehren auf die Straße gewarnt. Der maximale Schwefelanteil fĂŒr Schiffskraftstoffe in Nord- und Ostsee sowie dem Ärmelkanal war durch die Internationale Seeschifffahrts-Organisation IMO zum 1. Januar 2015 von 1,0 Prozent auf 0,1 Prozent gesenkt worden.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Umweltzone auf See zeigt Wirkung. Unsere Studienergebnisse belegen die durchweg positive volkswirtschaftliche Bilanz. Durch die Verwendung höherwertiger Kraftstoffe konnte der Ausstoß von Schiffsabgasen um 50 Prozent und mehr gesenkt werden. Entsprechend geringer fielen die Kosten fĂŒr Gesundheits- und Umweltbelastungen aus, die die Gesellschaft zu tragen hat. Die SECA ist ein europĂ€isches Erfolgsmodell, von dem das klare Signal ausgeht, jetzt auch global die Standards zu verschĂ€rfen.“ Die Abgasbelastung durch die internationale Schifffahrt stehe in keinem VerhĂ€ltnis zum heutigen Technologiestand verfĂŒgbarer Abgassysteme. WĂ€hrend die Emissionen von Lkw, Pkw und Baumaschinen an Land zunehmend reguliert seien, genössen Schiffe nach wie vor ein nicht lĂ€nger hinnehmbares Verschmutzungsprivileg und hĂ€tten beim Thema Umweltschutz einen klaren Nachholbedarf. Miller: „Wir mĂŒssen uns schnellstmöglich vom giftigen Schweröl als Treibstoff verabschieden und flĂ€chendeckend Abgassysteme in den Schiffen installieren.“

NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger: „Die LuftqualitĂ€t könnte sogar noch deutlich besser sein, denn das große Manko der derzeitigen SECA sind fehlende Kontrollen. Derzeit wird lediglich punktuell im Hafen kontrolliert, weshalb wir eine hohe Dunkelziffer an GesetzesverstĂ¶ĂŸen auf See vermuten. Der wirtschaftliche Anreiz, gegen geltendes Recht zu verstoßen und mit billigerem Schweröl zu fahren, ist einfach zu groß, wĂ€hrend das Risiko erwischt zu werden, verschwindend gering ist.“ Zudem belaufen sich die Geldstrafen in vielen LĂ€ndern auf wenige Hundert bis Tausend Euro, was keinen abschreckenden Effekt haben dĂŒrfte. Mittlerweile melden sich nach Beobachtungen des NABU selbst aus der Schifffahrtsbranche vermehrt Stimmen, die stĂ€rkere Kontrollen fordern, weil sie Wettbewerbsnachteile aufgrund von betrĂŒgerischen AktivitĂ€ten der Konkurrenz fĂŒrchten. „Fest installierte MessgerĂ€te an Bord jedes Schiffes, stichprobenartige Kontrollen auch auf offener See und in KĂŒstengewĂ€ssern sowie deutlich höhere Strafen sind hier die einzig zielfĂŒhrenden Maßnahmen, die Einhaltung bestehender Gesetze flĂ€chendeckend zu gewĂ€hrleisten“, so Oeliger.

Mit Blick auf die geplante Absenkung der globalen Schwefelgrenzwerte von Schiffstreibstoffen von derzeit maximal 3,5 Prozent auf 0,5 Prozent ab 2020 lĂ€sst sich bereits heute sagen, dass die volkswirtschaftlichen Vorteile eventuelle Mehrkosten durch hochwertigere Kraftstoffe deutlich ĂŒbertreffen werden. „Jeder Euro und jeder Dollar, der mehr in eine sauberere Schifffahrt gesteckt wird, kommt allen Menschen und der Umwelt doppelt und dreifach zugute. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation IMO muss daher bei ihrem Zeitplan bleiben und bereits in vier Jahren strengere Grenzwerte umsetzen“, so Axel Friedrich, internationaler Verkehrsexperte und wissenschaftlicher Berater des NABU.

Weitere Ergebnisse der Studie im Überblick:

- Die LuftqualitĂ€t in KĂŒstengebieten hat sich nach VerschĂ€rfung der Schwefelgrenzwerte von maximal 1 Prozent auf 0,1 Prozent im Jahr 2015 deutlich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. In einigen LĂ€ndern wurde ein RĂŒckgang von Schwefeldioxid (SO2) von 50 Prozent und darĂŒber hinaus gemessen.

- Die VerschĂ€rfung der Schwefelgrenzwerte in Nord- und Ostsee fĂŒhrte zur Vermeidung erheblicher volkswirtschaftlicher Kosten, insbesondere durch die Reduzierung von Gesundheits- und UmweltschĂ€den, obwohl externe Kosten etwa durch ErnteschĂ€den oder SchĂ€den an GebĂ€uden in der Studie noch gar nicht berĂŒcksichtigt wurden.

- Allein durch vermiedene Kosten im Gesundheitssektor konnten 4,4 bis acht Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden. DemgegenĂŒber standen zusĂ€tzliche Kraftstoffkosten von 2,3 Milliarden Euro, so dass sich allein in diesem Bereich ein Kosten-Nutzen-VerhĂ€ltnis von 1,9 bis 3,5 ergibt.

- Die ausreichende VerfĂŒgbarkeit von höherwertigem Marinediesel mit 0.1 Prozent Schwefelanteil infolge der Umstellung war unproblematisch. Auch eine Kostensteigerung konnte nicht festgestellt werden, zumal niedrige Ölpreise vorlagen.

- Der Preis fĂŒr Marinediesel sank sogar deutlicher als der Preis fĂŒr Schweröl sowie Straßendiesel.

- Auf Seiten der maritimen Wirtschaft konnten weder signifikante Verschiebungen der Transportleistung hin zum StraßengĂŒterverkehr entlang der SECA-Gebiete festgestellt werden, noch konnte das Einstellen von einzelnen FĂ€hrverbindungen auf die neue SECA-Regelung zurĂŒckgefĂŒhrt werden.

- Das GeschĂ€ft von Roll-On-Roll-Off-FĂ€hren, die ĂŒberwiegend oder ausschließlich in der SECA fahren, wurde Branchenaussagen zufolge bisher nicht von den verschĂ€rften SECA-Anforderungen tangiert. Einige Anbieter berichteten sogar von ZuwĂ€chsen bis hin zu Rekordgewinnen in 2015 oder richteten neue Services ein.

- Von den kontrollierten Schiffen entsprachen laut den Daten von EMSA drei bis neun Prozent nicht den gesetzlichen Vorgaben. ÜberwachungsflĂŒge auf See zeigten hingegen, dass bis zu 30 Prozent der Schiffe Kraftstoffe mit zu geringer QualitĂ€t verwendeten. Auch Experten weisen darauf hin, dass auf hoher See ein deutlich höherer Anteil der Schiffe nicht gesetzeskonform unterwegs ist. Hier werden dringend mehr und qualitativ bessere Daten benötigt, um gesicherte Aussagen treffen zu können.

- Art und Umfang der Kontrollen mĂŒssen deutlich erhöht werden, um die gesetzlich vorgegebene Quote einhalten zu können. Die zustĂ€ndigen Behörden tragen die Verantwortung dafĂŒr, dass die Kontrollquote erreicht wird, ausreichend Personal vorhanden ist und dieses entsprechend geschult wird.

- Sanktionen sind derzeit ĂŒberwiegend so ausgestaltet, dass sie keine abschreckende Wirkung entfalten. Hier sollte dringend nachgebessert werden. DarĂŒber hinaus sollten Informationen ĂŒber VerstĂ¶ĂŸe an andere Hafenstandorte weitergegeben werden, um auch dort Kontrolle zu erleichtern bzw. anzuregen.
Mehr
 

 
Atomkraftwerk Fessenheim
Neue Analyse des Störfalls vom 9.4.2014

Anfang MĂ€rz 2016 wurde öffentlich bekannt, dass ein Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim am 9.4.2014 deutlich schwerer war als zunĂ€chst vom Betreiber angegeben worden war. Eine interne Überschwemmung hatte eine Abfolge von technischem Versagen nach sich gezogen. Dabei drang Wasser auch in SchaltschrĂ€nke ein, wodurch eines der beiden parallelen Sicherheitssysteme außer Gefecht gesetzt wurde. Der Reaktor ließ sich kurzfristig nicht mehr steuern und wurde schließlich per Einleitung von Bor in das KĂŒhlsystem heruntergefahren.

Im Auftrag von Rebecca Harms, Fraktionsvorsitzende der GrĂŒne/EFA-Fraktion im Europaparlament, analysierte Prof. Manfred Mertins (SachverstĂ€ndiger fĂŒr Reaktorsicherheit) den Vorfall nĂ€her.

Prof. Mertins kommt zu dem Ergebnis, dass das Atomkraftwerk Fessenheim, das seit 1978 in Betrieb und damit eines der Àltesten AKWs in Frankreich ist, in mehreren Punkten von heutigen Sicherheitsanforderungen abweicht. Besonders schwerwiegend ist der unzureichende Redundanzgrad der sicherheitsrelevanten Einrichtungen (n+1). Diese einfache Redundanz ist zwar einzelfehlerfest, kann aber beispielsweise wÀhrend Wartungsarbeiten komplett ausfallen.
Auch sind einzelne StrÀnge sicherheitstechnisch wichtiger Einrichtungen nicht vollstÀndig unabhÀngig voneinander. Beides erhöht die Gefahr eines Ausfalls des gesamten Sicherheitssystems durch eine gemeinsame Ursache.
DarĂŒber hinaus sind wichtige sicherheitsrelevante Einrichtungen nicht erdbebenfest, obwohl das Rheintal als erdbebengefĂ€hrdet gilt. Zudem werden Anforderungen zum Hochwasserschutz nicht erfĂŒllt. Dabei liegen sicherheitsrelevante Teile der Anlage unter dem Niveau des Rheinseitenkanals und werden nur durch einen Deich geschĂŒtzt.

Auch die fĂŒr französische Anlagen vorgesehenen Upgrades ("Hardened Safety Core") werden hier keine Abhilfe schaffen. Sie werden erst bis 2020 und danach greifen und auch dann gelten sie in erster Linie dem anlageninternen Notfallschutz, was die Defizite bei Sicherheitssystemen und Störfallprozeduren nicht ausgleichen kann.

2009 untersuchte eine OSART-Mission (Operational Safety Review Team der Internationalen Atomenergiebehörde) die betriebliche Sicherheit des Atomkraftwerks in Fessenheim und deckte MĂ€ngel in der BetriebsfĂŒhrung auf. Diese MĂ€ngel bestanden offensichtlich mindestens teilweise 2014 fort und waren ursĂ€chlich fĂŒr den Störfall. Das ist besonders bemerkenswert, da diese MĂ€ngel bei einer Folgemission der internationalen Atomenergiebehörde als behoben deklariert wurden.

Verlauf des Zwischenfalls vom 9.4.2014
Beim BefĂŒllen eines BehĂ€lters kam es zu einer Überschwemmung im Reaktorblock 1. Da Rohrleitungen, die das ĂŒberlaufende Wasser hĂ€tten abfĂŒhren können durch Rost und Schmutz verstopft waren, verteilten sich etwa 3 Kubikmeter Wasser ĂŒber RĂ€ume und Flure, drangen in SchaltkĂ€sten des Reaktorschutzsystems ein und lösten Fehlsignale aus. Durch den Wassereintrag wurden einzelne Signale eines Strangs des zweistrĂ€ngigen Reaktorschutzsystems gestört. Daraufhin wurde die Turbine durch Zugabe von Bor in das KĂŒhlsystem abgefahren. Dabei kam es kurzzeitig zu Abweichungen vom vorgesehenen Temperaturverlauf.
Es bestand die Gefahr eines redundanzĂŒbergreifenen Ausfalls der Sicherheitseinrichtungen durch gemeinsame Ursache (interne Überflutung).
UrsĂ€chlich fĂŒr den Zwischenfall waren der mĂ€ngelbehaftete Zustand im Bereich der Sicherheitseinrichtungen sowie die Zusammenwirkung von Mensch-Technik-Organisation.

Fazit:
Die im AKW Fessenheim bestehenden Defizite im Vergleich mit heute geltenden Sicherheitsanforderungen an Atomanlagen werden durch MÀngel im Sicherheitsmanagement verstÀrkt. Dadurch besteht die Gefahr folgenschwerer ZwischenfÀlle oder UnfÀlle.

 
 

Klimaneutraler Zoo Karlsruhe: Erste Zwischenetappe erreicht
SchlĂŒssel fĂŒr Energieeinsparung: alte Pumpen im Zoo Karlsruhe / Foto: Zoo K'ruhe
 
Klimaneutraler Zoo Karlsruhe: Erste Zwischenetappe erreicht
Maßnahmenpaket 1 zusammen mit KEK seit 2014 weitgehend umgesetzt / Allein Photovoltaik erzeugt jĂ€hrlich rund 70.000 Kilowattstunden Strom

2014 ist der Zoo angetreten, die Energie- und Kohlendioxid-Emissionen um 20 Prozent im Vergleich zum vorherigen Verbrauch zu senken – und biegt nach rund zwei Jahren in die Zielgerade ein. „Allein unsere 2014 installierten Photovoltaikanlagen auf dem Wirtschaftshof und Giraffenhaus und seit November 2015 auf dem DickhĂ€uterhaus erzeugen jĂ€hrlich rund 70.000 Kilowattstunden Strom und damit rund 13 Prozent des Strombedarfs“, informiert Claus Schönfeld, im Zoo fĂŒr Bau und Technik zustĂ€ndig. Was gerade an Strom produziert wird, zeigen die beiden Visualisierungsanlagen am Elefanten- und Giraffenhaus: 18.240 Watt werden gerade produziert, stand am Elefantenhaus etwa am Dienstag (12. April) zu lesen – und seit Inbetriebnahme der Anlage wurden 2.583 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) eingespart.

Hinzu kommen die Einspareffekte durch neue Heizpumpen oder auch LED-Technik fĂŒr die komplette Beleuchtung. „Unterm Strich dĂŒrften wir in diesem Jahr die 20-Prozent-Marke erreichen“, ist sich Schönfeld mit Monika Wilkens einig. Sie ist Projektleiterin und versierte Fachfrau beim Kooperationspartner Karlsruher Energie- und Klimaschutz Agentur (KEK). In enger Zusammenarbeit mit der KEK setzt der Zoo sein zukunftsweisendes Energiemanagement um. „Wie die Maßnahmen auf der Energierechnung sichtbar wurden, wollen wir in der nĂ€chsten Zeit ĂŒberprĂŒfen“, kĂŒndigte Monika Wilkens einen Abgleich mit der Datengrundlage an. Zu Beginn des Projekts „grĂŒner Zoo“ lag der Stromverbrauch bei 616 Megawattstunden pro Jahr (MWh/a), der WĂ€rmebedarf bei 1.700 MWh/a, die Energiekosten beliefen sich auf rund 250.000 Euro - Tendenz steigend.

Zweites Maßnahmenpaket in der Umsetzung
350.000 Euro aus dem Karlsruher Klimaschutzfond standen fĂŒr das erste Maßnahmenpaket bereit – um rund 85 Tonnen Kohlendioxid sollten damit Umwelt und Klima pro Jahr entlastet werden. Dabei ruht sich der Zoo auf dem Erreichten nicht aus. Der Zoo möchte komplett klimaneutral werden! Daher ist er aktuell dabei, erste Projekte aus dem zweiten, rund 365.000 Euro schweren „Energieeinspar-Paket“ umzusetzen – und hat bereits ein drittes Maßnahmenpaket geschnĂŒrt. „Uns ist klar, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben, nach rund zwei Jahren haben wir aber eine wichtige Zwischenetappe erreicht: Unsere Vision ist, zu einem klimaneutralen Zoo zu werden“, gibt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt die Marschrichtung vor. Das soll bis 2050 erreicht sein - und am besten noch vorher. „Dabei setzen wir auf den konsequenten Austausch energiefressender GerĂ€te und Einsatz erneuerbarer Energien, aber auch auf Kompensationsprojekte“, fĂŒgt er an.

Wiederaufforstungsprojekt passt gut zum Zoo
Denn durch Technik alleine könne vollstĂ€ndige KlimaneutralitĂ€t nicht erreicht werden. Ein wichtiger Baustein ist hier ein ökologisches und soziales Waldklimaprojekt, an dem der Zoo zusammen mit der KEK in Ecuador beteiligt ist. Das Wiederaufforstungsprojekt im Reservat Mindo (Region Los Bancos) passe in zweierlei Hinsicht sehr gut zum Zoo Karlsruhe, so Reinschmidt: Zum einem werde im Holzaufbau das Treibhausgas CO2 gebunden und komme so der CO2-Bilanz des Zoos zugute, gutachterlich zertifiziert ĂŒber die KEK. „Zum anderen ist es ein tolles Projekt zur Wiederherstellung der BiodiversitĂ€t – und so ein ideales Artenschutzprojekt fĂŒr unseren Zoo mit dem Exotenhaus als Pendant.

Solarthermieanlage fĂŒrs Badewasser der Flusspferde
Die Devise „tausche Oldie gegen Einspar-Fuchs“ findet sich auch im zweiten Maßnahmenpaket wieder. Aktuell wurden ĂŒber Ostern 35.000 Euro in eine energieeffiziente und geregelte KĂŒhltechnik fĂŒr die Futtermittellagerung investiert. „Rund 40 bis 50 Prozent Energieeinsparung im Vergleich zur 20 Jahre alten Anlage sind hier möglich“, betont Wilkens. Noch einmal genau hinschauen wollen KEK und Zoo bei der geplanten Solartherieanlage zur ErwĂ€rmung des Grundwassers auf 18 bis 20 Grad fĂŒr die Wasserbecken des DickhĂ€uterhauses. Reichen die 60 Quadratmeter mit 10.000 Liter WĂ€rmespeicher zur ErwĂ€rmung des Badewassers Flamingos und fĂŒr die Flusspferde aus, wenn nun im Zuge der im Entwicklungskonzept Zoologischer Stadtgarten bis 2017 geplanten Erweiterung der Außenanlage fĂŒr Elefanten an eine ErwĂ€rmung des Außenbeckens gedacht wird, damit die Tiere es lĂ€nger nutzen können? Oder ist zusĂ€tzlich eine WĂ€rmepumpe sinnvoll? Momentan wird mit FernwĂ€rme erwĂ€rmt. Dank ins Stadtwerke-Netz eingespeister MiRo-AbwĂ€rme fĂ€llt die Energiebilanz nicht schlecht aus, meint Wilkens. „Dennoch: Wo immer fossile EnergietrĂ€ger ersetzt werden können, sollte man dies tun – die Sonne scheint schließlich umsonst.“

Eisen und Mangan an Ort und Stelle aus Grundwasser ausfÀllen
Ein weiteres Projekt: Die Förderung von Grundwasser ĂŒber die in der Anlage vorhandenen Brunnen. Problem ist, dass das Grundwasser hohe Anteile an Eisen und Mangan aufweist – was die Wasserpumpen durch Ablagerungen im Laufe der Zeit „schachmatt“ setzt. Darum möchten Zoo und KEK die Brunnenanlagen so ertĂŒchtigen, dass die Stoffe gleich an Ort mit Sauerstoff herausgefĂ€llt werden, ehe sie in den Zoo-Wasserkreislauf kommen.

Noch in diesem Jahr möchte der Zoo weitgehend alle Maßnahmen aus dem zweiten Projekt-Paket umgesetzt oder begonnen haben. „Wir wollen auch ein stĂŒckweit Vorbild als stĂ€dtische Dienststelle sein“, betont Schönfeld. Dazu gehörte die Einbeziehung der BeschĂ€ftigten. 2015 fand daher eine erste Schulung statt, um Mitarbeiter fĂŒr das Projekt zu sensibilisieren - und sie zur Mitwirkung aufzufordern. Und so finden sich im aktuell fĂŒr den Karlsruher Klimaschutzfond eingereichten „Maßnahmenpaket 3“ denn auch VorschlĂ€ge der BeschĂ€ftigten. Etwa die Anregung, im SanitĂ€rtrakt mit LĂŒftungsanlage mit WĂ€rmerĂŒckgewinnung zu arbeiten.

Aspekte des klimaneutralen Zoos Besuchern vermitteln
Die Facetten eines klimaneutralen Zoologischen Stadtgartens möchte Zoodirektor Reinschmidt fĂŒr die Besucherinnen und Besucher sichtbar machen. Darum sollen den Photovoltaik-Schautafeln weitere Elemente folgen – am besten ein ganzer Technikpfad findet Reinschmidt. Mit diesem „regenerativen Energiepfad könnten wir fĂŒr alle GĂ€ste verschiedene Aspekte des klimaneutralen Zoos sichtbar machen.“
Mehr
 

Aktionstag in der Reihe „WĂ€lder der Welt“
Foto: Gerd SĂŒssbier
 
Aktionstag in der Reihe „WĂ€lder der Welt“
Am Sonntag, 17. April, stellt das Waldhaus die WĂ€lder von
Frankreich vor / Reiches Kulturprogramm / Eintritt frei

Deutschland gilt als Waldland. Wer weiß aber schon, dass der
Waldanteil in unserem Nachbarland nicht geringer ist als bei uns?
FĂŒr viele Freiburger ist SĂŒdfrankreich ein beliebtes Urlaubsziel. Wem
ist aber bewusst, dass sich dort die grĂ¶ĂŸten zusammenhĂ€ngenden
Waldgebiete Europas befinden, und wie diese im Detail aussehen?


Diese und viele weitere Aspekte kommen zur Sprache, wenn das
Waldhaus Freiburg am kommenden Sonntag, 17. April, von 11 bis 18
Uhr Frankreich in den Fokus seiner beliebten Reihe „WĂ€lder der
Welt“ stellt. An diesem Aktionstag gibt es ĂŒberraschende Einblicke in
die Waldgeschichte und die Waldkultur unseres Nachbarlandes.
Spannende LichtbildvortrÀge sind eingebettet in ein kulturelles
Rahmenprogramm fĂŒr Erwachsene und Kinder. Und fĂŒr das leibliche
Wohl ist mit landestypischen SpezialitÀten (Ratatouille, Crepes usw.)
und feinen GetrÀnken bestens gesorgt.


Programm des Aktionstages „WĂ€lder der Welt“ am 17. April
11 Uhr: BegrĂŒĂŸung
11.15 bis 12.30 Uhr: Lichtbildvortrag „Frankreichs WĂ€lder und ihre
Bewirtschaftung“ von Etienne Zahnd, Leiter der elsĂ€ssischen
Forstbehörde
12.30 bis 13.30 Uhr: Mittagspause
13.30 bis 14.30 Uhr: Live-Musik mit „Zweierpasch/Double Deux“.
Felix Neumann und Till Neumann bieten deutsch-französischen
HipHop mit Rap, Gitarre, Cello und CajĂłn (Kistentrommel).
14.40 bis 15.40 Uhr: Lichtbildvortrag „Land und Leute, Geschichte
und Kultur“ mit der Politikwissenschaftlerin Carmen Mettling
16.10 bis 17.10 Uhr: Lichtbildvortrag „Wilde Vogesen“ von Gerd
SĂŒssbier, Diplom-Forstwirt, Wanderleiter und Vogesenliebhaber
17.10 bis 18 Uhr: Französische Chansons von und mit Vivien
Mierzejewski


Im Kinderprogramm von 11 bis 17 Uhr gibt es unter anderem kleine
Theaterimprovisationen auf deutsch und französisch sowie schöne
Basteleien mit Naturmaterial. Es gibt einen Infostand der
Partnereinrichtung LÂŽObservatoire de la Nature in Colmar und einen
BĂŒchertisch der Buchhandlung Jos Fritz

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Eine-Welt-Forum
Freiburg und dem Centre Culturel statt, mit freundlicher
UnterstĂŒtzung durch die Waisenhausstiftung.

Der Eintritt ist frei. Spenden kommen einem Umweltbildungsprojekt
mit unbegleiteten minderjĂ€hrigen FlĂŒchtlingen zugute.
 
 

Berlins erstes Tierschutz-Festival
 
Berlins erstes Tierschutz-Festival
Als Auftakt zum Tag des Versuchstiers am 24. April 2016 veranstalten der Deutsche Tierschutzbund, der Tierschutzverein Berlin und das BĂŒndnis Tierschutzpolitik Berlin bereits am 23. April 2016 das Tierschutz-Festival in der Kulturbrauerei Berlin. Von 12 - 18 Uhr erwarten euch großartige Live-Acts, vegane FoodstĂ€nde sowie interaktive Talks und Infos rund ums Thema Tierschutz.

Kommt vorbei und setzt ein Zeichen gegen Tierversuche - der EINTRITT IST FREI!
Mehr
 

 
Schneeleoparden live erleben
NABU startet Schneeleoparden-Webcam im Neunkircher Zoo

Um Naturfreunden die faszinierenden Schneeleoparden nĂ€herzubringen und auf ihre GefĂ€hrdung aufmerksam zu machen, startet der NABU am 12. April im Neunkircher Zoo zwei Webcams. Die Kameras ĂŒbertragen auf www.NABU.de/leos-live aus dem Außengehege und der Wurfbox das Leben des Neunkircher Schneeleoparden-PĂ€rchens „Sagar“ und „Luisa“. Sollte „Luisa“ wie erhofft Junge bekommen, können die Tiere sogar bei der Geburt und Aufzucht ihres Nachwuchses beobachtet werden.

„Mit der Schneeleoparden-Webcam möchten wir vor allem Wissen ĂŒber eine stark gefĂ€hrdete, aber leider relativ unbekannte Tierart vermitteln“, erklĂ€rte NABU-VizeprĂ€sident Thomas Tennhardt. „Die Zuschauer können die seltenen Schneeleoparden, die eigentlich so weit entfernt von uns leben, hautnah erleben, sie begleiten und verstehen lernen. Dies begreifen wir als Chance, ĂŒber die beiden Neunkircher Schneeleoparden als Botschafter ihrer Art auf die dringliche Situation der freilebenden Schneeleoparden und ihre SchutzbedĂŒrftigkeit hinzuweisen“, so Tennhardt weiter.

Schneeleoparden gelten mit einem weltweiten Bestand von nur noch 4.000 bis 6.400 Tieren laut Roter Liste als „stark gefĂ€hrdet“. In freier Wildbahn werden die scheuen Großkatzen, die in den kargen Hochgebirgen Asiens zuhause sind, vor allem wegen ihres schönen Fells, aber auch ihrer Knochen gejagt. Letztere sind beliebte Mittel in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Außerdem macht der Mensch ihnen und ihren Beutetieren zunehmend den Lebensraum streitig und es kommt immer wieder zu Konflikten mit lokalen Hirten. Daneben bedroht auch der Klimawandel ihren Lebensraum. Der NABU setzt sich seit 17 Jahren erfolgreich fĂŒr den Schutz von Schneeleoparden in freier Wildbahn ein und konnte bisher signifikant zu einem RĂŒckgang der Wilderei beitragen.

Auch in Zoologischen GĂ€rten sind Schneeleoparden relativ selten. In Deutschland gibt es insgesamt 15 Zoos, in denen sie gehalten werden, darunter seit 2013 der Neunkircher Zoo, in dem das knapp vier Jahre alte Schneeleoparden-PĂ€rchen lebt. „Es wĂ€re ein schmerzlicher Verlust, eine so charismatische Art zu verlieren“, sagte Dr. Norbert Fritsch, Zoodirektor des Neunkircher Zoos. „Der Neunkircher Zoo ist dem Schneeleoparden-Projekt des NABU schon lange verbunden und setzt sich mit seiner Teilnahme am EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) fĂŒr Schneeleoparden ebenfalls fĂŒr die Erhaltung der Art ein.“ Ziel des EEPs ist es, in Zoologischen GĂ€rten eine Reservepopulation von mindestens 200 genetisch möglichst unterschiedlichen Schneeleoparden zu bilden. FĂŒr genetische Vielfalt bei dem erhofften Schneeleoparden-Nachwuchs in Neunkirchen sorgt zumindest Luisa: Ihre Großmutter Dshamilja wurde in freier Wildbahn geboren und als Jungtier vom NABU vor 16 Jahren in Kirgistan aus den HĂ€nden von Wilderern befreit. Um ihr Leben zu retten, wurde sie nach Deutschland gebracht und gesund gepflegt.
Mehr
 

 
NABU: Naturschutzrichtlinien der EU bestehen "Fitness Check"
BirdLife-Auswertung belegt: Junckers ÄnderungsplĂ€ne gehören in den Papierkorb

Der NABU und 27 Partnerorganisationen aus allen EU-Staaten haben am heutigen Mittwoch auf einer Konferenz in Zeist in den Niederlanden einen Bericht zur Zukunft des EU-Naturschutzrechts vorgestellt. Die im Namen des BirdLife-Netzwerks erstellte Auswertung erteilt den PlĂ€nen von EU-KommissionsprĂ€sident Jean-Claude Juncker zur AbschwĂ€chung der Naturschutzgesetzgebung eine klare Absage und fordert stattdessen eine bessere Finanzierung fĂŒr Natura-2000-Schutzgebiete.

Der Bericht „From Alert to Action“ fasst die wesentlichen, im vergangenen Jahr im Rahmen eines „Fitness-Checks“ der EuropĂ€ischen Kommission erhobenen Daten und Meinungen zur EU-Vogelschutz und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie zusammen. Das Ergebnis wird mit Zitaten aus Politik, Wirtschaft und VerbĂ€nden illustriert. Die EU-Kommission will bis Anfang Juni die offiziellen Ergebnisse des „Fitness-Checks“ vorlegen und danach entscheiden, ob sie eine mögliche Neuverhandlung der Richtlinien oder aber Initiativen zur besseren Umsetzung und Finanzierung vorschlĂ€gt.

Die EU-Umweltminister und das EuropĂ€ische Parlament haben sich bereits fĂŒr den Erhalt der Richtlinien ausgesprochen, ebenso wie etwa 94 Prozent der Teilnehmer einer Online-Konsultation im vergangenen Jahr. Forderungen, das Naturschutzrecht aufzuweichen, kommen dagegen vor allem von Seiten einiger LandnutzerverbĂ€nde.

„Trotz krĂ€ftiger Propaganda der Naturschutzgegner kann es aus unserer Sicht nur ein Ergebnis des Fitness-Checks geben: Die verstĂ€rkte Durchsetzung der Naturschutzgesetze und eine angemessene Finanzierung – aber keine AbschwĂ€chungen, wie es gerade die deutsche Agrar- und Waldbesitzerlobby fordert“, sagt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Der BirdLife-Bericht mache deutlich, dass die Naturschutzrichtlinien dort wirken, wo sie von den Mitgliedstaaten ernsthaft umgesetzt werden. So habe der Kranichbestand in Westeuropa zwischen 1985 und 2012 von 45.000 auf 300.000 zugenommen. Außerdem seien die Richtlinien nach Ansicht von Experten und BĂŒrgern fundamental wichtig fĂŒr den Erhalt der bedrohten Artenvielfalt, gerade in Zeiten des Klimawandels. Aus Sicht des NABU und seiner BirdLife-Partner stehen einem erfolgreichen Naturschutz in Deutschland und der EU allerdings nach wie vor die massive Unterfinanzierung von Schutzgebieten und die zerstörerische EU-Agrarpolitik im Weg.

Tschimpke: „Im Interesse der Natur fordern wir EU-Umweltkommissar Vella auf, die unselige Debatte ĂŒber eine Änderung des Rechtsrahmens jetzt schnellstmöglich zu beenden. Gleichzeitig sollten EU, Bund und LĂ€nder endlich fĂŒr eine bessere Finanzierung der Natura-2000-Schutzgebiete sorgen und die Agrarpolitik einem ehrlichen ‚Fitness-Check‘ unterziehen.“ Bereits am 22. MĂ€rz hatte der NABU mit ĂŒber weiteren 100 Organisationen aus ganz Europa in einem offenen Brief Juncker zu einem „Fitness-Check“ der EU-Agrarpolitik aufgefordert.
Mehr
 

 
Mehr als 15.000 Kiebitz-Meldungen
Milder Winter hielt viele Vögel vom Wegzug ab – Kiebitz ist nach wie vor stark gefĂ€hrdet

Mehr als 15.000 Meldungen von Kiebitzen sind in den Monaten Februar und MĂ€rz ĂŒber die Online-Portale Ornitho.de und NABU-Naturgucker.de eingegangen. 2.800 Personen haben sich beteiligt. So das Ergebnis einer Meldeaktion zu dem beliebten, aber inzwischen immer seltener gewordenen FrĂŒhlingsboten. Die meisten Beobachtungen von Anfang Februar stammten aus Regionen, in denen viele Kiebitze zuvor den Winter verbracht hatten. Diese reichten vom Niederrhein ĂŒber Niedersachsen bis nach Schleswig-Holstein und ins mittlere Elbtal. In der zweiten FebruarhĂ€lfte kehrten viele Kiebitze zurĂŒck – auch in SĂŒddeutschland wurden zahlreiche Kiebitze gemeldet. Der Kiebitz ist dort als Brutvogel selten geworden, viele der gemeldeten Vögel betreffen DurchzĂŒgler in nordöstlich gelegene Brutgebiete. Am 20. MĂ€rz wurde das erste Kiebitzgelege aus Baden-WĂŒrttemberg gemeldet.

Der Monat Februar war bundesweit von ĂŒberdurchschnittlich hohen Temperaturen gekennzeichnet, welche vermutlich fĂŒr die frĂŒhe Heimkehr der Kiebitze verantwortlich waren. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes lag die Temperatur in diesem Monat um 2,4 Grad Celsius ĂŒber dem Durschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Im insgesamt sehr milden Winter 2015/2016 hatten zehntausende Kiebitze in Deutschland ĂŒberwintert. In strengeren Wintern ziehen hingegen mehr Kiebitze bis nach Frankreich und Spanien.

„Mit dieser Aktion wollten wir auf den gefĂ€hrdeten Wiesenvogel aufmerksam machen. Denn Kiebitze brĂŒten auf feuchtem und offenem DauergrĂŒnland, auf Äckern, Brachen oder ÜberschwemmungsflĂ€chen. „Viele Gelege und KĂŒken gehen durch die intensive Bodenbearbeitung auf Äckern, aber auch im GrĂŒnland verloren“, so Dominic Cimiotti vom Michael-Otto-Institut im NABU. Kiebitze legen bis zu vier Eier in ein mit Gras ausgepolstertes Nest am Boden – doch werden sie dabei gestört, fĂ€llt die Brut aus.

Der Kiebitz steht inzwischen auf der Vorwarnliste der weltweiten Roten Liste. In Deutschland brĂŒten noch rund 80.000 Paare, alle Zeichen stehen auf Rot: sowohl lang- als auch kurzfristig, zeigt der Brutbestand einen stark rĂŒcklĂ€ufigen Trend. Der NABU will das Überleben des Kiebitzes in Deutschland mit dem laufenden Schutzprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt sichern.

HintergrĂŒnde zum Projekt:

Der NABU testet gemeinsam mit Landwirten und Landwirtinnen Maßnahmen zum Kiebitzschutz in bestimmten Regionen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Bayern und Baden-WĂŒrttemberg.

Zu den Partnern des Projekts zĂ€hlen die NABU-Naturschutzstation MĂŒnsterland, der NABU Mecklenburg-Vorpommern, das ThĂŒnen-Institut fĂŒr LĂ€ndliche RĂ€ume in Braunschweig, die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, das BĂŒro BIO-CONSULT in Belm/OsnabrĂŒck, die ARGE SchwĂ€bisches Donaumoos, der Landesbund fĂŒr Vogelschutz in Bayern e.V., der Förderverein SĂ€chsische Vogelschutzwarte Neschwitz e.V. und die AG Naturschutzinstitut Region Dresden e.V. im NABU Sachsen.

Um das Projekt noch stĂ€rker in die Breite zu tragen, werden ab diesem Jahr weitere Partner eingebunden. Diese sind: die lokale Aktion Kuno e.V. (Schleswig-Holstein), die NABU-Stiftung Hessisches Naturerbe, die Staatliche Vogelschutzwarte fĂŒr Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, die Arbeitsgemeinschaft WiesenbrĂŒterschutz im Kreis Marburg-Biedenkopf, die Arbeitsgemeinschaft Wiesenvogelschutz im Wetteraukreis, die Kreisverwaltung des Kreises Kreis Groß-Gerau und das Fachgebiet Landschaftschaftspflege im Kreis Darmstadt-Dieburg.

Das Projekt wird durchgefĂŒhrt im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt und ĂŒber fĂŒnf Jahre gefördert durch das Bundesamt fĂŒr Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums fĂŒr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie Mitteln des Umweltministeriums von Schleswig-Holstein und die Hanns R. Neumann Stiftung.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger