oekoplus - Freiburg
Montag, 27. März 2023
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Freiburg wird fĂŒr starke Hochwasser gerĂŒstet
Planungen fĂŒr HochwasserrĂŒckhaltebecken Bohrertal nahezu abgeschlossen

Konzept fĂŒr Breitmatte soll im Sommer vorgestellt werden – Kommunale Zusammenarbeit fĂŒhrt zum Ziel

Freiburg wird fĂŒr starke Hochwasser gerĂŒstet. DafĂŒr plant das
Garten- und Tiefbauamt (GuT) zwei
HochwasserrĂŒckhaltebecken (HRB), um GĂŒnterstal, die
Wiehre, Haslach und Weingarten vor starkem Hochwasser zu
schĂŒtzen: Das HRB Bohrertal auf Gemarkung Horben und
das HRB Breitmatte.

Die PlĂ€ne fĂŒr das HRB Bohrertal sind so weit gediehen, dass
sie den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern am Mittwoch, 8. Februar,
beim BĂŒrgergesprĂ€ch mit OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon
in GĂŒnterstal vorgestellt werden können. Die Planungen vom
HRB Breitmatte sind noch nicht soweit und sollen im Sommer
vorgestellt werden.

Das RĂŒckhaltebecken Bohrertal wird auf ein statistisch alle
hundert Jahr einmal auftretendes Hochwasserereignis
ausgelegt. Dazu ist ein rund 13 Meter hoher Damm
erforderlich, der 275 Meter lang und an der breitesten Stelle
rund 80 Meter breit ist.

Durch den Damm kann die StauflÀche bei Hochwasser bis zu
200.000 Kubikmeter Wasser speichern; das Wasser kann
danach langsam wieder abfließen. Der durch das
Hochwasser entstehende See wird so groß wie sechs
Fußballfelder - genau 4,4 Hektar - , dies aber nur fĂŒr ganz
kurze Zeit. Die Ingenieure kamen in ihrer Modellrechnung auf
30 Stunden, die es beim hundertjÀhrigen Hochwasserereignis
dauert, bis der See gefĂŒllt und wieder entleert ist.

Neben dem Weg auf dem kĂŒnftigen Damm selbst befindet
sich auch auf jeder Seite des Dammes ein Weg. Der Damm
kann von SpaziergÀngern genutzt werden und wird auch
Sitzmöglichkeiten zum Verweilen bieten. Die
Umweltgutachten zum HRB Bohrertal sind nahezu
abgeschlossen.

Gegen Ende 2016 wurden die Böden auf den kĂŒnftigen
Standorten der beiden HRB Bohrertal und HRB Breitmatte
analysiert. Diese erforderlichen und aufwÀndigen
Untersuchungen fĂŒr beide geplanten Becken werden die
bislang kalkulierten Kosten voraussichtlich erhöhen. Aus
diesem Grund soll das von der Stadt beauftragte
IngenieurbĂŒro eine genaue Kostenberechnung erstellen und
diese zusammen mit dem HRB Breitmatte vor der
Sommerpause vorstellen.

Der Bau der beiden HochwasserrĂŒckhaltebecken soll
voraussichtlich im Herbst 2019 beginnen und die Becken
können gegen Ende 2021 in Betrieb gehen.




 
 

 
Der Mundenhof stellt sein Jahresprogramm vor
Buntmarder im Anmarsch, Umbau der Exotischen Mitte, Rote Achse im Juli, Vorbereitung fĂŒr die PrĂ€rie auf der Bisonkoppel

Auch 2016 kamen ĂŒber 360.000 Besucher in Freiburgs Naturerlebnispark

3.706 Kinder und Jugendliche und 81 Schulklassen im Kontiki

Der Mundenhof bleibt ein PhÀnomen. Die Besucherzahlen in
Freiburgs Naturerlebnispark halten ein beeindruckendes Niveau. Im
vergangenen Jahr kamen wiederum ĂŒber 360.000 Besucherinnen
und Besucher, nachdem er in den Jahren 2015 (369.000) und 2014
(364.000) jeweils neue Rekorde aufgestellt hatte.

Was in diesem Jahr auf den Mundenhof und sein Publikum
zukommt, haben UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik und das
Leitungs-Duo des Mundenhofs, Susanne Eckert und Berno
Menzinger, heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Dabei hob
Stuchlik hervor: „Der Mundenhof ist nach wie vor ein
Besuchermagnet. Der konstant hohe Zuspruch freut uns sehr und
ermuntert uns auch das GelĂ€nde stetig weiterzuentwickeln.“

Programm 2017
Mit dem Tod des BĂ€ren Joschi ist im Juni 2015 die Ära der
BĂ€renhaltung auf dem Mundenhof zu Ende gegangen. Die BĂ€ren
waren ein Publikumsmagnet gewesen, gleichzeitig war jedoch klar,
dass sie auf dem Mundenhof unter den gegebenen Bedingungen
nicht artgerecht zu halten sind. Seit Ende 2016 wird das alte
BĂ€rengehege in der Exotischen Mitte umgebaut, damit im Idealfall
noch diesen Herbst zwei Buntmarder einziehen können.

Durch bauliche und gestalterische Elemente soll das Gehege nun fĂŒr
Tier und Mensch erlebbar werden. DafĂŒr ist eine Groß-Investition in
Höhe von rund 300.000 Euro nötig. Dies wÀre ohne die
UnterstĂŒtzung der Fördergemeinschaft Mundenhof nicht zu
stemmen. BĂŒrgermeisterin Stuchlik betonte: „Auch Spenden aus der
Bevölkerung sind notwendig und sehr willkommen.“

FĂŒr das neue Mardergehege wurden bereits die hintere große
Betonwand (Richtung Sandbahn) und die Pflastersteine des
ehemaligen BĂ€rengeheges entfernt. Nun folgt das Anlegen der
EntwĂ€sserung und der Sauberkeitsschicht. Außerdem werden zwei
Tierpfleger fĂŒr einige Tage in den Tiergarten NĂŒrnberg delegiert, um
mehr ĂŒber die Haltung und Zucht der Buntmarder zu erfahren.

Jenseits dieser zentralen Großbaustelle sollen auch kleinere
Baumaßnahmen die Haltungsbedingungen im Gehege verbessern.
So erhalten die Haus- und Poitouesel einen neuen Stallboden und
der Wollschweineber eine neue Futterplatte mit Abgrenzung.

Die Veranstaltungen werden auch 2017 in bewÀhrter Weise
stattfinden. ZusÀtzlich wird zum 30-jÀhrigen FirmenjubilÀum des
Umweltversandes WaschbÀr, der den Mundenhof seit Jahren mit
großzĂŒgigen Gaben bedenkt, vom 2. bis 29. Juli ein Zelt mit der
„Roten Achse“ im Erfahrungsfeld der Sinne aufgebaut. Im September
findet wieder ein einwöchiges Bildhauersymposium des Vereins
Kunstgehege statt.

Im Jahr 2018 wird die Stadt Freiburg ihre dreißigjĂ€hrige Partnerschaft
mit Madison, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Wisconsin,
feiern. Dazu trÀgt der Mundenhof ein PrÀrieprojekt auf der
Bisonkoppel bei, fĂŒr das die Planungen bereits begonnen haben.

Durch die Erfahrungen aus diesen ersten Begegnungen konnte der
Mundenhof dann das ganze Jahr ĂŒber BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten
fĂŒr GeflĂŒchtete anbieten. So absolvierte ein junger Mann aus Eritrea
ein mehrwöchiges Praktikum im KonTiKi (Kontakt Tier-Kind). Ein
Kurde aus dem Irak leistet seit September ein Bundesfreiwilligenjahr
im Tiergehege. Im Herbst fand eine zweimonatige Qualifizierung fĂŒr
sechs Interessierte am Garten- und Landschaftsbau aus Algerien,
Gambia, Nigeria und Afghanistan statt.

Im FrĂŒhjahr wurde ein Großprojekt verwirklicht, das seit Jahren auf
dem Wunschzettel des Mundenhofs gestanden hatte: der Neubau
der Hauptwasserleitung vom Bienenhaus bis zur StadtgÀrtnerei und
die Übernahme in das öffentliche Wassernetz der Badenova. Zwar
hatte die Großbaustelle am Hauptweg monatelang Behinderungen
fĂŒr Besucher und Tierpfleger zur Folge. Seither spart der Mundenhof
aber viel Wasser und entsprechende GebĂŒhren ein. Zudem existiert
endlich eine genaue Kartierung des bestehenden Rohrsystems, samt
Schiebern und Abzweigungen.

In die offenen GrÀben wurde gleich die NahwÀrmeleitung einer
Holzhackschnitzelheizung gelegt. Diese Heizung wird derzeit in der
StadtgĂ€rtnerei errichtet und geht dieses FrĂŒhjahr in Betrieb. Sie
versorgt dann auch den Mundenhof mit – was in der Verwaltung, im
Kontiki und im alten und neuen Futterhaus wĂ€rmstens begrĂŒĂŸt wird.
Im Dezember wurde das neue Futterhaus eingeweiht, das die Arbeit
der Tierpfleger in der Futterzubereitung erleichtert.

Personalien
Nach 27 Jahren auf dem Mundenhof hat sich Manfred Fruhmann am
30. November als Leiter des Tiergeheges in ein Sabbatjahr und den
folgenden Ruhestand verabschiedet. Dies hatte eine intensive
Vorbereitung zur Folge, um die dadurch entstehende LĂŒcke so klein
wie möglich zu halten und den Erfahrungs- und Wissenstransfer zu
gewĂ€hrleisten. Seither obliegt die Verantwortung fĂŒr die Tiere den
Leitern des KonTiKi, Till Meinrenken, und des Tiergeheges, Matthias
Hiltmann. Neu eingestellt fĂŒr die neue Organisationseinheit „Service,
GrĂŒn und Bauen“ wurde im Dezember Axel Steiert.

Tierbestand
Am stÀrksten prÀgen die Tiere und ihre Gesunderhaltung das Leben
im Tiergehege und im KonTiKi. Jungtiere wie das im April geborene
Kamelfohlen Amir oder kranke Tiere wie das PfauenmÀnnchen, das
sich im Mai ein Bein gebrochen hat, wollen versorgt sein. Und wenn
das nasse, kalte Wetter sich ĂŒber Wochen hinzieht, kann auch die
beste FĂŒrsorge der Tierpfleger einen Teil der geschlĂŒpften
StraußenkĂŒken nicht retten. Die KonTiKi-Kinder mussten sich im Mai
von der Poitoueselstute „Cecile“ trennen, die wegen eines
Darmverschlusses eingeschlÀfert wurde.

Das Jahr 2016 startete mit diversen Geburtskomplikationen bei
Schafen und Ziegen. KĂ€lte, falsche Lage im Mutterleib, zu wenig
Milch oder das Nichtannehmen der Jungtiere durch die Mutter
fĂŒhrten dazu, dass die Tierpfleger in den ersten Monaten vollauf mit
diesen Tieren beschĂ€ftigt waren – hĂ€ufig auch in Nachtschichten. Als
Segen erwies sich dabei die neu umgebaute Krankenstation, die
zwischendurch voll belegt war.

Von drei Jungtieren konnte ein kleiner Bock gerettet und aufgezogen
werden. Dazu wurde er zunÀchst zu einer Burenziegenmutter gelegt,
die ihn als Amme annahm. Da es eine FrĂŒhgeburt war, waren die
Tierpfleger vollauf beschÀftigt, ihm beim Aufbau der Muskulatur und
beim „Laufen lernen“ zu helfen. Inzwischen hĂŒpft der kleine „Forest“
ĂŒber einen Schulbauernhof, auf dem er sich schnell eingelebt hat.

Wegen der Vielzahl alter und dadurch oft schwacher oder kranker
Tiere waren öfter als frĂŒher Besuche beim Tierarzt nötig. Auch dies
stellt das Personal vor Herausforderungen. Viele Tiere sind
inzwischen so alt, dass man sich im Tiergehege Gedanken um den
Erhalt und eine VerjĂŒngung des Bestandes machen muss. DafĂŒr
wurden 2016 zum Beispiel ein neuer Hengst bei den Trampeltieren
und eine neue Stute bei den Pintopferden in die Herden integriert.

KonTiKi
Auch nach 26 Jahren ist das Nachmittagsangebot im KonTiKi in
Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft Mundenhof weiterhin
fĂŒr viele Kinder und Familien attraktiv. Doch der Schulstress nimmt
zu, das Alltagsverhalten junger Familien Àndert sich, also bleiben
weniger Kinder und Jugendliche langfristig im KonTiKi. SpÀtestens
nach der Grundschulzeit werden viele KonTiKi-Kinder abgemeldet.
Das beschert den Betreuerinnen in den Nachmittagsgruppen mehr
MĂŒhe, da die Ă€lteren, erfahrenen Jugendlichen als „Mit-Betreuerin“
fehlen. Und die hohe Fluktuation lÀsst stabile Gruppen kaum zu.

Daher versucht die KonTiKi-Leitung die wenigen verbliebenen
Jugendlichen gezielt anzusprechen und in der Einrichtung zu halten.
Alle zwei Jahre machen etwa fĂŒnf Jugendliche die Ausbildung zum
Jugendleiter, um dann in den Ferienfreizeiten zu helfen.

Insgesamt kamen im Jahr 2016 an 112 Nachmittagen (Vorjahr 108)
3.706 Kinder und Jugendliche (Vorjahr 4.048): Das sind 8 Prozent
weniger als im Vorjahr. Nach dem 20%-Zuwachs 2014 und dem
13%-RĂŒckgang 2015 sind Schwankungen dieser GrĂ¶ĂŸenordnung
normal. Der RĂŒckgang ist fĂŒr alle drei Nachmittage in etwa gleich
groß, liegt also wohl nicht am Wochentag. Es fĂ€llt aber auf, dass die
Kinder innerhalb eines Schuljahres öfter den Nachmittag wechseln
mĂŒssen, weil die StundenplĂ€ne sich öfters Ă€ndern.

Ein Viertel der KonTiKi-Kinder sind Jungs. Dieser Wert ist seit Jahren
konstant. Über den Jahresverlauf gibt es dagegen leichte
Schwankungen, so kommen im FrĂŒhjahr mehr Kinder als im Herbst
oder Winter. Wenn alle Helfer und Übungsleiter da sind, kann das
KonTiKi jeden Nachmittag mindestens sechs Gruppen anbieten. Und
inzwischen leitet auch wieder eine Jugendliche aus dem „eigenen
Stall“ eine Gruppe.

An den schulspezifischen Angeboten haben 2016 insgesamt 81
Schulklassen und Gruppen (Vorjahr 85) mit 1.511 SchĂŒlern (Vorjahr
1.593) teilgenommen. Zunehmend wollen sich auch Kita-Gruppen
anmelden. Dagegen scheint das KonTiKi auf LehrkrÀfte aus
weiterfĂŒhrenden Schulen weniger Reiz auszuĂŒben. Insbesondere
junge Lehrerinnen und Lehrer haben neuerdings Sorge, dass
zwischen November und MĂ€rz die Angebote im KonTiKi nicht gĂŒnstig
seien, weil es zu nass oder zu kalt oder zu „dreckig“ sei.


Grundschule: 1231 Kinder (1215) 57 Klassen (60)
Hauptschule: 0 Kinder (0) 0 Klasse (0)
Realschule: 12 Kinder (0) 1 Klassen (0)
Gymnasium: 0 Kinder (139) 0 Klassen (6)
Fördergruppen: 81 Teilnehmer (28) 3 Gruppen (4)
Gemeinschafts.: 0 Kinder (24) 0 Klasse (1)
Kindergarten: 159 Kinder (108) 18 Gruppen (8)
Sonstige: 28 Teilnehmer (104) 2 Gruppe (6)
Von den 81 Gruppen kamen 69 (1269 Teilnehmer) aus Freiburg und
12 (242 Teilnehmer) aus dem Umland und Landkreis.

Alle Kooperationsprojekte (einmal pro Woche) liefen auch 2016
kontinuierlich weiter. Teilgenommen haben: 20 SchĂŒler der
Michaelschule (Freie Schule fĂŒr Erziehungshilfe), 5-8 SchĂŒler der
Klinikschule fĂŒr psychisch belastete Kinder/Jugendliche und viele
Kinder der „KiKaMu“ (KindertagesstĂ€tte auf dem Mundenhof).
Daneben gab es zwei Kooperationen zum therapeutischen Reiten.

Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Verein Lebenshilfe
konnten 2016 wieder einige beeintrÀchtigte Kinder am KonTiKiNachmittagsangebot
teilnehmen. Es kamen auch wieder behinderte
Kinder ohne spezielle Begleitung ins KonTiKi, die entweder schon
mal mit der Lebenshilfe hier Erfahrungen gesammelt haben oder
durch befreundete Kinder mitbetreut wurden.

In den Sommerferien 2016 bot das im KonTiKi wiederum zwei
einwöchige Ferienfreizeiten an, jeweils unter Leitung von Markus
Stickling. Wieder kamen jeweils 50 Kinder zwischen 8 und 12
Jahren; zwei FĂŒnftel davon waren KonTiKi-Kinder. Zudem haben der
Mundenhof und die Naturschule Freiburg jeweils vier einwöchige
Ferienfreizeiten im KonTiKi veranstaltet.

Chronik 2016 im Tiergehege: Eine Auswahl
Im Januar wird eine der beiden KanadagÀnse von dem Hund eines
Besuchers getötet. Die zweite Kanadagans fÀllt wenig spÀter einem
Fuchs zum Opfer.

Im Februar kommt Ojuna, eine Trampeltierstute aus dem Zoo
ZĂŒrich, auf den Mundenhof und wird von der bestehenden Herde gut
aufgenommen. Das Nest der Mönchsittiche wird komplett entfernt,
um SchÀdlinge zu bekÀmpfen; das stimuliert den Schwarm zu neuen
NestbauaktivitĂ€ten. Ein PfauenkĂŒken ĂŒberfliegt die Abgrenzung des
Geheges und wird von den ErdmÀnnchen angegriffen.

Im MÀrz erhÀlt die Javaneraffendame Akhir ein Hormonimplantat zur
EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung. Die Breinierenimpfung bei den Schafen und
Ziegen wird durchgefĂŒhrt, der Yakbulle Saikhan zugekauft und ein
altes ErdmÀnnchen (vermutlich nach einem Schlaganfall) in der
Tierklinik eingeschlÀfert.

Seit April ergÀnzt eine weibliche Zwergziege aus Waldkirch den
Bestand. Wahrscheinlich durch den Hornstoß eines anderen Tieres
erleidet ein Jungtier bei den Walliserziegen einen schweren
Bluterguss im Auge, der sich entzĂŒndet und stark eitert. Die
EntzĂŒndung kann gestoppt werden, das Auge bleibt aber blind. Ein
neuer Heidschnuckenbock ergÀnzt die Herde, ein weibliches
Zackelschaf wird zugekauft.

Im Mai melden die ErdmÀnnchen wieder Nachwuchs. Zuerst sieht
alles gut aus, plötzlich wird die Gruppe aber unruhig und die
Jungtiere verschwinden. Wahrscheinlich liegt es am Bau der
Wasserleitung mit den dazugehörigen Bagger- und RĂŒttelarbeiten.
Nach intensivem Nestbau haben die Mönchsittiche wieder Gelege in
ihrem neuen Nest. Der Pintostute Pica mĂŒssen zwei ZĂ€hne gezogen
werden. Die Bisons und Yaks werden gegen die
Blauzungenkrankheit geimpft. Weil er sich das Bein gebrochen hat,
wird ein mÀnnlicher Pfau in der Krankenstation separiert. Die Fraktur
verheilt gut, weshalb er nach einiger Zeit wieder frei laufen kann.
Vier StraußenkĂŒken schlĂŒpfen. Im nass-kalten Wetter erleiden sie
aber eine hochgradige NabelentzĂŒndung. Trotz tierĂ€rztlicher
Behandlung kann nur eines gerettet werden.

Im Juni gebiert die neu zugekaufte Yak-Kuh ein Yak-Kalb und
bekommt dafĂŒr viele Scrabble-Punkte. Das alte Wollschwein
Agnetha stirbt wegen eines sehr hohen Selengehaltes. Die
Trampeltierstute Chiara kommt aus der Wilhelma zum Decken. Bei
den Bisons und Hochlandrindern werden gesunde KĂ€lber geboren.

Im Juli wird bei den Watussirindern ein Stierkalb geboren, liegt aber
wenig spĂ€ter tot im Wassergraben. Acht NandukĂŒken schlĂŒpfen.

Im August bricht in ganz Freiburg die Kaninchenpest (Myxomatose)
aus. Auch auf dem Mundenhof weisen tote Tiere eindeutige
Anzeichen auf. Vorsorglich wird der eigene Bestand geimpft;
Eine Pfauenhenne hat eine tiefe Kopfwunde. Wahrscheinlich wurde
sie von einer Katze oder einem Ă€hnlich großen Raubtier angefallen.
Am Hals liegen die Sehnen frei, die Wunde geht bis auf den
Knochen. Dank guter Behandlung kann sie aber bald genesen.
Bei den Bisons werden weiterhin Jungtiere geboren. Bei den
Javaneraffen kommt es zu einer Todgeburt.
Nach langem Leiden und intensiver tierÀrztlicher Behandlung muss
der Damhirsch eingeschlÀfert werden. Die Untersuchung ergibt unter
anderem, dass er sehr schlechte ZĂ€hne hatte.

Im September schlĂŒpfen drei PfauenkĂŒken, eines verstirbt kurz
darauf. Die Pintostute Minette hat eine EuterentzĂŒndung mit
Verdacht auf GebĂ€rmutterentzĂŒndung, wahrscheinlich durch
Bakterien ĂŒbertragen. Die EntzĂŒndung kann zwar erfolgreich
behandelt werden, das Euter bleibt aber dauerhaft geschÀdigt.

Im Oktober erblicken junge Heidschnucken und Damwild das Licht
des Mundenhofs. Der Gibbondame Suria wird ein Hormonimplantat
zur EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung gesetzt.
Bei den Javaneraffen treten vermehrt Rangstreitigkeiten auf. Der
erwachsene Nachwuchs sucht jetzt seinen Platz in der Gruppe und
fordert das alte Establishment heraus. Die Javaner-Dame Asli segnet
mit 28 Jahren das Zeitliche. Nachwuchs bei den Javaneraffen.

November: Wieder Nachwuchs bei den Javaneraffen. Einige der
Affen sehen struppig und geschwÀcht aus. Sie sind von Amöben
befallen. Mega und Rami werden dagegen behandelt;
Wegen der Vogelgrippe wird eine Aufstallungspflicht erlassen. Die
Mönchsittiche kommen ins Innengehege, die Pfaue ins ehemalige
Javanergehege, das eine Plane erhĂ€lt. FĂŒr die Laufvögel gibt es eine
Ausnahmegenehmigung, zum Preis regelmĂ€ĂŸiger Kotuntersuchung.
Ein Jungtier ist bei den Javaneraffen verstorben, weil es zu wenig
Milch bekommen hat. Es dauert einige Tage, bis es aus dem Gehege
genommen werden kann – die Mutter will es nicht loslassen.
Bei den WasserbĂŒffeln werden zwei gesunde KĂ€lber geboren.

Im Dezember tritt Manfred Fruhmann sein Sabbatjahr an.
Ein weibliches Steppenrind kommt aus dem Tierpark Bernburg, um
die Mundenhof-Herde zu ergÀnzen. Bis zur Deckreife wird es zu den
HinterwÀldern gebracht, wo bereits eine Steppenrindkuh steht.
Die beiden Ă€lteren ErdmĂ€nnchen-MĂ€nner mĂŒssen nach langer
Behandlung getötet werden. Altersgebrechen und massive
SchwÀchen machen ein artgerechtes Leben unmöglich.
Die kĂŒrzlich integrierte Zwergziege aus Waldkirch bringt ein
wunderschönes gesundes Jungtier zur Welt. Vier gesunde
Kaschmirziegen werden geboren.



 
 

 
Auch 2017 gibt es wieder Fördermittel fĂŒr energetische Sanierungen
FörderantrÀge können beim Umweltschutzamt gestellt werden

Auch 2017 gibt es wieder Fördermittel fĂŒr energetische Sanierungen. Seit 2002 und damit seit 15 Jahren unterstĂŒtzt die Stadt Freiburg die energiebewusste Sanierung von WohngebĂ€uden. In den Jahren 2002 bis heute sind bislang 2.850 AntrĂ€ge eingegangen. Damit wurden 10 Prozent der GebĂ€ude in Freiburg bezuschusst, davon 3,7 Prozent fĂŒr umfassende Sanierungen im WĂ€rmeschutz. Diese Maßnahmen haben 73.000 Tonnen CO2 . Die zustĂ€ndige BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik dazu: „Das Förderprogramm ist ein wesentlicher Baustein zur Erreichung der Freiburger Klimaschutzziele. Denn 65 Prozent des Energieverbrauchs von privaten Haushalten stammt aus dem WĂ€rmebedarf fĂŒr die Heizung.“

Auch die Förderkonditionen der KfW-Bank und der baden-wĂŒrttembergischen L-Bank sind nach wie vor sehr attraktiv.
Die TilgungszuschĂŒsse bei den Kreditprogrammen wurden nochmals deutlich auf bis zu 32,5 Prozent erhöht, die Zinsen bleiben mit 0,75 Prozent sehr niedrig. Freiburger Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer profitieren daher doppelt: die Konditionen des stĂ€dtischen Förderprogramms sind auf die Bundes- und Landesprogramme abgestimmt und mit diesen kumulierbar.

Das stĂ€dtische Förderprogramm unterstĂŒtzt Investitionen zum WĂ€rmeschutz des GebĂ€udes, die Energieberatung fĂŒr WohngebĂ€ude und die Optimierung der Heizung.

Was wird gefördert?

WÀrmedÀmmung von WohngebÀuden
Die Förderung von WĂ€rmedĂ€mmung von Wand, Dach oder Kellerdecke sowie des Fensteraustauschs ist abhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸe der sanierten FlĂ€che. ZuschĂŒsse bis zu 5.000 Euro, fĂŒr Ein- oder ZweifamilienhĂ€user beziehungsweise bis zu 14.000 Euro fĂŒr MehrfamilienhĂ€user werden pro Antragsteller ausbezahlt. Besonders attraktiv sind weitreichende Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus. HierfĂŒr gibt die Stadt Freiburg einen Bonus von 1.000 bis 7.000 Euro je nach Effizienzklasse. DenkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude werden ebenfalls gefördert, in begrĂŒndeten FĂ€llen mit Ausnahmeregelungen bei den Standards.

Fördermittelberatung und UnterstĂŒtzung bei Antragstellung
Eine Beratung und Antragsstellung fĂŒr die Fördermittel durch einen Energieberater ist in vielen FĂ€llen hilfreich und bei Bundesförderungen oft sogar obligatorisch. Als besonderen Service werden die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer finanziell bei den Kosten fĂŒr den Energieberater mit bis zu 600 Euro unterstĂŒtzt.

Umweltfreundliche Heizung
Umweltfreundliche Heizkessel werden mit einem einmaligen, pauschalen Beitrag von 500 Euro bezuschusst. Voraussetzungen sind, dass der alte Kessel vor dem 1. Januar 2000 eingebaut wurde und die neue umweltfreundliche Heizung erneuerbare Energien, zum Beispiel Solarthermie, Pellet oder Holzhackschnitzel, nutzt. Auch der Anschluss an ein WÀrmeversorgungsnetz oder der Einbau eines Blockheizkraftwerks sind förderfÀhig. Biogas oder Bioöl sind nicht förderfÀhig.

Energiemanagementsystem
Besonders bei grĂ¶ĂŸeren GebĂ€uden können bestehende Heizungsanlagen durch den Einbau eines Energiemanagementsystems mit FernĂŒberwachung besser und schneller ĂŒberwacht, gewartet, optimiert und dadurch Energieeinsparungen realisiert werden. Die Förderung betrĂ€gt pauschal 1.000 Euro.

Vor-Ort-Checks fĂŒr Blockheizkraftwerke
Die Vor-Ort-Checks fĂŒr Blockheizkraftwerke (stromerzeugende Heizungen) werden stadtweit mit 250 Euro unterstĂŒtzt. Bei diesen Checks wird die wirtschaftliche und technische Eignung von GebĂ€uden fĂŒr eine Nutzung dieser Heiztechnik von Experten ĂŒberprĂŒft.

Die Förderrichtlinien sind mit den Antragsunterlagen und Förderrichtlinien unter www.freiburg.de/waermeschutz zu finden und können online ausgefĂŒllt werden.

FĂŒr den Baustein 1 WĂ€rmedĂ€mmung muss der Antrag vor Auftragsvergabe gestellt werden, bei den anderen AntrĂ€gen reicht es nachtrĂ€glich zusammen mit den Rechnungen. Weitere Details zu den Fördermöglichkeiten können Sie telefonisch beim Umweltschutzamt unter 201-6142, Robert Voggesberger, oder Iris Basche unter 201-6145 erfragen.

Im Beratungszentrum Bauen und Energie (BZBE) im Technischen Rathaus, Fehrenbachallee 12, können Sie sich im Rahmen einer Einstiegsberatung nÀher zu Ihrem Sanierungsvorhaben beraten lassen.
Mehr
 

 
Agrarlobby will verfehlte Landwirtschaftspolitik nicht wahrhaben
Bauernverband soll klÀren, wessen Interessen er vertritt - Umweltprobleme in der Landwirtschaft nicht kleinreden

Mit Blick auf die laufende öffentliche Befragung zur EU-Agrarpolitik hat der NABU die Agrarlobby aufgefordert, sich nicht lĂ€nger der Debatte um eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik zu verweigern. EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat jĂŒngst mit der öffentlichen BĂŒrgerbefragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020 eine Debatte angestoßen. Bundesumweltministerin Hendricks hatte sich fĂŒr eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik ausgesprochen. Der Bauernverband sollte sich aus NABU-Sicht konstruktiv in die öffentliche Debatte einbringen und nicht lĂ€nger reflexartig jede Kritik an einer verfehlten Landwirtschaftspolitik als Pauschalkritik und Attacken auf die Bauern darstellen. Werden, wie in der aktuellen Öffentlichkeitskampagne des Bundesumweltministeriums zu neuen Bauernregeln, einfache und völlig korrekte Fakten ĂŒber Umweltprobleme in der Landwirtschaft kommuniziert, so heißt es aus dem Bauernverband ein „Berufsstand wĂŒrde diffamiert“ oder es wĂŒrde mit „pseudo-Wahrheiten“ operiert. Die Kampagne des Bundesumweltministeriums kritisiert vereinfachend und humorvoll ein System, das der NABU seit ĂŒber 20 Jahren ebenfalls kritisiert.

„Die Äußerungen aus dem Deutschen Bauernverband und seiner LandesverbĂ€nde in den vergangenen Wochen werfen die Frage auf, ob es hier nicht eher um die Interessen von Großkonzernen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche geht, als um die von Bauernfamilien“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Es sei legitim fĂŒr jeden Verband, fĂŒr die eigenen Interessen einzutreten, und von einem Bauernverband könne auch nicht unbedingt erwartet werden, die Interessen der Steuerzahler und der gesamten Gesellschaft zu vertreten. Aber es mĂŒsse transparent zugehen. Aus NABU-Sicht verteidigt der DBV ein System, das nur wenigen nĂŒtzt und die Krise in den meisten Betrieben nicht aufhĂ€lt. In seiner Position zur EuropĂ€ischen Agrarpolitik spricht sich der DBV vehement fĂŒr die pauschalen Direktzahlungen, die sogenannte „Erste SĂ€ule“ aus. Diese macht den Großteil der fast 60 Milliarden aus, die jedes Jahr in die EU-Agrarförderung fließen. Klar ist: die allermeisten Gelder der Ersten SĂ€ule kommen nur bei wenigen Großbetrieben und Konzernen an, da sie pro Hektar und unabhĂ€ngig von der Art der Wirtschaftsweise ausgezahlt werden (80 Prozent der Betriebe in der EU mĂŒssen sich 16 Prozent des Geldes teilen). WĂŒrden die Gelder stattdessen nur fĂŒr konkrete Leistungen vergeben, zum Beispiel im Naturschutz, könnten viele Betriebe, gerade auf ungĂŒnstigen Standorten ihr Einkommen verbessern. Dies zeigt auch eine Studie des NABU vom vergangenen Jahr.

Der DBV erweckt darĂŒber hinaus gern den Eindruck, dass die Förderungen auch nach 2020 in unverĂ€nderter Höhe und ohne Reformen erhalten bleiben. Bereits EU-Agrarkommissar Hogan hatte jĂŒngst KĂŒrzungen in Aussicht gestellt, schon alleine wegen des Brexit. Auch Bundesfinanzminister SchĂ€uble hatte die hohen EU-Ausgaben fĂŒr die Gemeinsame Agrarpolitik als nicht mehr zeitgemĂ€ĂŸ bezeichnet. Ohne eine drastische Reform droht die Agrarpolitik also gĂ€nzlich ihre Akzeptanz gerade bei den Finanzministern zu verlieren. Folge wĂ€re ein massives Wegbrechen jeglicher Förderung fĂŒr die Landwirte.

„Das heißt nichts anderes, als dass das krampfhafte Verteidigen des ‚Status quo‘, wie es der Bauernverband betreibt, fĂŒr die Existenz gerade der Familienbetriebe sehr viel riskanter ist als die ReformvorschlĂ€ge der UmweltverbĂ€nde. Im Gegenteil: Diese wollen nĂ€mlich nach wie vor, dass Landwirte fĂŒr ihre gesellschaftlichen Leistungen vom Steuerzahler honoriert werden“, so Miller. Der Bauernverband sollte klĂ€ren, ob er tatsĂ€chlich die Interessen aller Bauernfamilien vertrete.

Die Forderungen nach einer Neuausrichtung der Agrarpolitik werden auch von der Mehrheit der Deutschen unterstĂŒtzt, wie eine vom NABU in Auftrag gegebene reprĂ€sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zeigt. Darin sprechen sich 78 Prozent der Befragten dafĂŒr aus, dass Landwirte Gelder nach ihrem Beitrag fĂŒr die Gesellschaft erhalten sollten. Nur neun Prozent wollten eine Beibehaltung des derzeitigen Systems.
Mehr
 

 
NABU: Urbane FledermausschĂŒtzer gesucht
Projekt „BatCities“ startet in Berlin, Hamburg und Leipzig

StĂ€dte bieten FledermĂ€usen wichtige LebensrĂ€ume – doch diese schwinden immer mehr. Mit dem neuen Projekt „BatCities“ möchte der NABU den Fledermausschutz in der Stadt stĂ€rken. Den Auftakt machen die FledermausstĂ€dte Berlin, Hamburg und Leipzig. Dort können sich jetzt Interessierte, die sich kostenlos zum FledermausschĂŒtzer ausbilden lassen wollen, bis zum 5. MĂ€rz bewerben.

„In unserer Stadt sind wir Menschen nicht allein. Neben uns gibt es noch weitere versteckt lebende Bewohner dieses Ökosystems – FledermĂ€use. Hier setzt das BatCities-Projekt an. Es versteht sich als ein Dach, unter dem sich FledermausschĂŒtzer und Fledermausinteressierte gemeinsam fĂŒr den Fledermausschutz stark machen können. Wir möchten Menschen einladen, sich aktiv daran zu beteiligen“, erklĂ€rt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Denn FledermĂ€use, die in der Stadt leben, haben ein Problem: ihre LebensrĂ€ume schwinden. „Wo vorher Ritzen und GebĂ€udespalten Zuflucht und Quartier geboten haben, wird hĂ€ufig unbedacht saniert und so wichtiger Lebensraum vernichtet. Dabei gibt es Möglichkeiten, unsere nĂ€chtlich fliegenden Nachbarn zu schĂŒtzen“, sagt Miller.

Zum Auftakt wird es dazu in den StĂ€dten Berlin, Hamburg und Leipzig Seminare zur Ausbildung von FledermausschĂŒtzern geben. Dabei spielt die Anbindung an eine erfahrene Ehrenamtsstruktur die entscheidende Rolle. BatCities bietet Interessierten nach der Ausbildung den direkten Anschluss an das aktive Ehrenamt vor Ort. „Diejenigen, die noch einen Schritt weiter gehen wollen, können sich zu ehrenamtlichen Multiplikatoren fortbilden lassen. Schulungsthemen sind unter anderem Umweltkommunikation und -organisation“, so Miller.

Die StĂ€dte Berlin, Hamburg, Leipzig sind nur der Anfang. Über die Pilotphase hinaus sollen weitere FledermausstĂ€dte entstehen. Ziel des NABU ist es, Menschen miteinander zu vernetzen, die den Fledermausschutz in Deutschland bekannter machen und voran bringen.
Mehr
 

 
In der Scheffelstr. 48 geht die Energiewende weiter
Zur Nachahmung empfohlen!

Energie selbst erzeugen mit Blockheizkraftwerk, Solarstromanlage und Batteriespeicher.
Strompreisbremse fĂŒr Mieter, Wertsteigerung fĂŒr Immobilien... mit selbstgemachter Energie.
Die VRD GmbH zeigt, wie’s geht. Wir bieten Ihnen an: Lernen Sie aus unseren Erfahrungen.

Mieter und Vermieter sind zunehmend mit steigenden Energiekosten und wachsenden
gesetzlichen Umweltanforderungen konfrontiert. Wie diesen begegnet werden kann, zeigt die VRD
GmbH in ihrem Freiburger Mieterstrom-Projekt als Betreiber eines Blockheizkraftwerk (BHKW),
einer Solarstromanlage sowie einem kleinen Batteriespeicher. Bis zu 100% der benötigten
Stromenergie können so rundum die Uhr im GebÀude erzeugt und bereitgestellt werden. Die
Mieter profitieren von einem bis zu 15% niedrigeren Strompreis, der Vermieter von einem
steigenden Immobilienwert. Zudem wird das Stromnetz entlastet und der Ausstoß von
Treibhausgasen deutlich reduziert. Bis auf den Einkauf von Erdgas als Brennstoff fĂŒr das BHKW
bleibt die Wertschöpfung vollstÀndig in der Region.

Das denkmalgeschĂŒtzte GebĂ€ude in Freiburg mit 600 m2 WohnflĂ€che wurde bereits 2000 mit dem
Eurosolarpreis fĂŒr die beispielhafte energetische Sanierung ausgezeichnet. Mit der jetzigen
Modernisierung der Energieversorgung möchte der Auftraggeber wiederum ein StĂŒck voran gehen,
um Erfahrungen fĂŒr Nachahmer zu sammeln.

„Weil uns die Erfahrungen, die wir mittlerweile sammeln konnten, so ĂŒberzeugen, möchten wir
unser Projekt gerne einer breiteren Öffentlichkeit publik machen“, sagt Thomas Hartwig vom
Betreiber der VRD GmbH. „Denn wir sind sicher, dass auch andere davon profitieren können.“
Neben der DĂ€mmung und dem Bau einer Solarstromanlage spielte der Austausch der alten
Heizungsanlage durch ein so genanntes Blockheizkraftwerk (BHKW) im Sanierungskonzept eine
SchlĂŒsselrolle. Nach Absprache kann das Projekt besichtigt werden. Anfragen können unter
bhkw(at)solares-bauen.de gestellt werden.

Und „ob gewollt oder nicht: Wer als Immobilienbesitzer vor der Erneuerung seiner Heizungsanlage
steht, muss sich mit strengeren Anforderungen auseinander setzen“, ergĂ€nzt Jörg Lange von
Solares Bauen. Denn seit dem 1. Juli 2015 gilt das neue Erneuerbare-WĂ€rme-Gesetz von BadenWĂŒrttemberg.
Aus GrĂŒnden des Klimaschutzes sind die Anforderungen gerechtfertigt. Die
ErgĂ€nzung mit einem BHKW ist dabei in vielen FĂ€llen eine der kostengĂŒnstigsten Möglichkeiten,
die jetzt geforderten Auflagen zu erfĂŒllen.
"Der konsequente Ausbau von BHKWs in ganz Freiburg ist ein wesentlicher Baustein, um die
Freiburger Klimaschutzziele - Reduzierung der CO2 Emissionen um 50% bis 2030 und bis 2050
zur klimaneutralen Stadt zu werden - zu erreichen", so UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.


Womit punkten Blockheizkraftwerke?
BHKWs erzeugen gleichzeitig WĂ€rme fĂŒr Heizung und Warmwasser sowie Strom. Wie das
Beispiel der Scheffelstr. 48 zeigt, ist diese Kraft-WĂ€rme-Kopplung (KWK) sehr effizient, sowohl aus
Kosten- als auch aus Umweltsicht.
In Baden-WĂŒrttemberg stammen (Stand 2015) mehr als 70% des Stroms aus Kohle- oder
Atomkraftanlagen (vgl. Abb. 1). Mit dem endgĂŒltigen Abschalten der verbliebenen Atomkraftwerke
in den Jahren 2020-22 wird der Kohlestromanteil in Baden-WĂŒrttemberg voraussichtlich noch
steigen und damit auch die mit dem Verbrauch von Strom in Baden-WĂŒrttemberg verbundenen
Treibhausgasemissionen. Ein BHKW verbrennt in der Regel zwar fossiles Erdgas, aber durch die
effizientere Stromerzeugung vor Ort wird vor allem Kohlestrom verdrÀngt und damit können
erheblich Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Optimal wÀre: Möglichst viel Strom selber nutzen und obendrein die Nachbarn
mitversorgen
„Neben der WĂ€rme nutzen wir auch einen Großteil des vor Ort erzeugten Stroms selber“, sagt
Hartwig, „anstatt ihn in das öffentliche Netz einzuspeisen.“
Noch besser wÀre, wenn sich wie vorgesehen eines der NachbargebÀude ebenfalls von den
Erzeugungsanlagen in der Scheffelstr. 48 mit WĂ€rme und Strom versorgen ließe.
Um diese Möglichkeit zukĂŒnftig nutzen zu können, wurde das BHKW bewusst grĂ¶ĂŸer als fĂŒr die
Scheffelstr. 48 allein ausgelegt.

Die Rolle von BHKWs in der Energiewende
Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind schwankt naturgemĂ€ĂŸ. Um
die Stromnetze stabil zu halten, mĂŒssen konventionelle Kraftwerke vorgehalten werden, um zu
jeder Zeit einen Ausgleich zwischen Verbrauch und Erzeugung zu gewÀhrleisten.
Erdgasbetriebene KWK-Anlagen können dies am emissionsÀrmsten und flexibelsten innerhalb
aller fossilen Kraftwerke. Und selbst kleine KWK-Anlagen tragen dadurch zur Netzentlastung und
Versorgungssicherheit bei. Wer sich fĂŒr ein BHKW entscheidet, unterstĂŒtzt also auch entscheidend
das Gelingen der Energiewende und macht sich ganz nebenbei unabhÀngiger von der
Strompreisentwicklung am Markt.

ZusÀtzlicher Nutzen in Kombination mit einer PV-Anlage und einem Batteriespeicher
Die VRD GmbH setzte nicht nur auf den Austausch der Heizungsanlage, sondern entschied sich
auch fĂŒr den Bau einer Solarstromanlage und einen kleinen Stromspeicher. „Die Kombination
eines BHKW mit einer PV-Anlage und Stromspeicher bringt zusĂ€tzliche Vorteile“, sagt Jörg Lange.
Denn ein BHKW erzeugt vorwiegend dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint und die
Solaranlage keinen Strom liefert. StromĂŒberschĂŒsse können teilweise im Stromspeicher
zwischengespeichert werden und lassen den Anteil des im Haus selbst erzeugten und
verbrauchten Stroms auf ĂŒber 90% steigern (vgl. Tabelle 1 und Abb. 2-3).

Und wie profitieren die Mieter?
Die Bewohner der Scheffelstr. 48 können wie alle Endverbraucher ihren Stromanbieter frei wÀhlen.
Es haben sich jedoch alle Mieter entschieden, den vor Ort erzeugten „Mieterstrom“ von der VRD
GmbH zu beziehen. Neben den ökologischen Vorteilen ist er auch um etwa 15% gĂŒnstiger. Bei
einem Stromverbrauch von z.B. 2000 kWh pro Jahr kann man so knapp 90€/Jahr gegenĂŒber dem
Tarif des Grundversorgers sparen (vgl. Tabelle 2). Entscheidend fĂŒr den Erfolg eines
Mieterstromprojekts wie dem vorliegenden ist die mess-, elektro- und abrechnungstechnische
Planung und laufende Verwaltung. „Mit unserem Dienstleistungspaket Localpool.de machen wir
Betreiber kleiner Stromerzeugungsanlagen wie die VRD GmbH zu Stromvollversorgern ihrer
Mieter. Im Gegensatz zu anderen Mieterstrom-Modellen ist mit einem Localpool der wirtschaftliche
Vorteil grĂ¶ĂŸer und bleibt bei den Mietern bzw. dem Anlagenbetreiber“, so Justus SchĂŒtze,
GeschĂ€ftsfĂŒhrer der buzzn GmbH aus MĂŒnchen.

Förderung im Rahmen des Projektes Kraftwerk Wiehre der Stadt Freiburg
Den Anstoß fĂŒr das Projekt gab u.a. ein Förderprogramm der Stadt Freiburg mit dem Titel
Kraftwerk Wiehre. Vor allem der organisatorische Mehraufwand fĂŒr die Umsetzung des Projektes
wurde gefördert.



Die Energieerzeugung in der Scheffelstr. 48 in Zahlen
Inbetriebnahme BHKW 4.1.2016
Brennstoff BHKW Erdgas
Thermische Leistung BHKW 11-32 kW
Elektrische Leistung BHKW 5-15 kW
Vollwartungskosten 3,6 Cent/kWh (netto)
WĂ€rmeerzeugung pro Jahr 50-60.000 kWh
Anteil des BHKWs an der WĂ€rmeerzeugung ca. 100 Prozent


 
 

 
NABU: EU-Landwirtschaft braucht mehr als eine kosmetische Reform
EU startet BĂŒrger-Befragung – einmalige Chance, die Fehler der derzeitigen Politik zu korrigieren

Der NABU begrĂŒĂŸt die heute von EU-Agrarkommissar Phil Hogan gestartete umfassende BĂŒrger-Befragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020. Bis Anfang Mai haben alle Einwohner der EU die Chance, ihr Votum abzugeben, wie die derzeit 60 Milliarden Euro Subventionen – und damit 40 Prozent des EU-Haushalts – kĂŒnftig verteilt werden sollen.

„Wir fordern einen grundlegenden Kurswechsel in der Agrar- und ErnĂ€hrungspolitik. Das derzeitige System verteilt Gelder schlicht nach FlĂ€chengrĂ¶ĂŸe eines Betriebes und nicht nach konkreten Naturschutz- oder Tierwohlleistungen. Das hat katastrophale Folgen: Die Landwirtschaft wird immer intensiver, Arten sterben uns unter den HĂ€nden weg und unser Grundwasser ist stellenweise massiv mit Nitrat belastet. Wir brauchen ein neues Förderprinzip: Eines, das öffentliche Gelder an konkrete Leistungen der Landwirte koppelt, vor allem im Umwelt- und Naturschutz“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Dass dieser Kurs von der Mehrheit der Deutschen unterstĂŒtzt wird, zeigte unlĂ€ngst eine vom NABU in Auftrag gegebene reprĂ€sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa. Darin sprachen sich 78 Prozent der Befragten dafĂŒr aus, dass Landwirte Gelder nach ihrem Beitrag fĂŒr die Gesellschaft erhalten sollten. Nur neun Prozent wollten eine Beibehaltung des derzeitigen Systems.

Der NABU begrĂŒĂŸt, dass die Konsultation die Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft in die breite Öffentlichkeit trĂ€gt. „Die Frage, wie gesund und nachhaltig unsere Lebensmittel produziert werden, geht uns alle an. Die schĂ€dlichen Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft wurden viel zu lange ignoriert. Jetzt besteht die Chance, eine neue und zukunftsorientierte Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungspolitik aufzubauen, die von der gesamten Gesellschaft getragen wird. Sie könnte weltweit zum Vorbild werden. Diese Chance muss die EU nutzen“, so Tschimpke.

In der zwölfwöchigen Online-Befragung können sowohl die gegenwĂ€rtige EU-Agrarpolitik bewertet als auch Ziele und Instrumente fĂŒr die Zeit nach 2020 favorisiert werden. Die Ergebnisse sollen in die VorschlĂ€ge zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einfließen, die Kommissar Hogan Ende 2017 vorlegen muss.

Kritik Ă€ußerte der NABU an einigen Fragestellungen. „Der Fragebogen trĂ€gt bereits die FingerabdrĂŒcke der Agrarlobby“, so Tschimpke. Nach Ansicht der UmweltschĂŒtzer macht es keinen Sinn, verschiedene Umweltziele – wie Arten-, Klimaschutz oder Luftreinhaltung – gegeneinander auszuspielen. Zudem gibt es keine Chance, sich fĂŒr eine geringere Exportorientierung der europĂ€ischen Landwirtschaft auszusprechen.

„Die Landwirtschaft in der EU braucht jetzt mehr als eine kosmetische Reform. Wenn diesmal nicht der große Wurf gelingt, riskieren wir, dass frĂŒhere Allerweltsarten wie Rebhuhn und Kiebitz sowie viele Insekten bei uns aussterben. Auch die Landwirte selbst könnten am Ende ganz ohne staatliche UnterstĂŒtzung da stehen, denn die Akzeptanz fĂŒr die Subventionen sinkt rapide. Es ist allerhöchste Zeit, dass die Diskussion um die Zukunft der Agrarsubventionen gesellschaftlich breit gefĂŒhrt wird“, so Tschimpke.

Der NABU fordert schon lange, die Gemeinsame Agrarpolitik auf den PrĂŒfstand zu stellen. Im November 2016 hat der Verband mithilfe eines Modells aufgezeigt, wie die Wende hin zu einer naturvertrĂ€glichen Landwirtschaft gelingen kann, bei der Betriebe und Natur gleichermaßen profitieren. Dabei mĂŒssten die knapper werdenden Gelder auf jene Landwirte konzentriert werden, die konkrete Maßnahmen fĂŒr den Umwelt- und Naturschutz umsetzen. Dabei könnten die Einkommen fĂŒr viele Betriebe gesichert oder gar gesteigert werden.
Mehr
 

 
"Dietenbach" auch mit Kooperationsmodell nicht nachhaltig, sondern abzulehnen
Das Kooperationsmodell fĂŒr den geplanten Stadtteil Dietenbach ergibt laut Freiburger Umweltschutzverein ECOtrinova e.V. Mitnahmeeffekte fĂŒr schon verkaufswillige EigentĂŒmer, die bisher fĂŒr unter 65 Euro pro qm verkauft hĂ€tten. Das wĂŒrde das kĂŒnftige Wohnen verteuern. Das FlĂ€chenproblem fĂŒr die Landwirte bleibt weiterhin ungelöst. Denn viele Landwirte wollen bekanntlich kein Geld, sondern ihre landwirtschaftliche Existenz mit FlĂ€chen in HofnĂ€he erhalten. ECOtrinova-Vorsitzender Dr. Georg Löser außerdem: Die WohnflĂ€che pro Kopf in Freiburg ist völlig anders als von der Stadt und im 2012er Beschluss des Gemeinderates zu Dietenbach prognostiziert und vorausgesetzt, nicht angestiegen, sondern seitdem deutlich gesunken. Bliebe sie auf dem 2012er Niveau von rund 38 qm pro Kopf, entfĂ€llt bis 2030 ein Bedarf von rund 9000 Wohnungen, mehr als das Anderthalbfache von „Dietenbach“ (ca. 5.500 Wohnungen). Der Neubaustadtteil auf der „grĂŒnen Wiese“ ist weiterhin unnötig und abzulehnen und wĂ€re der Bauspekulation zuzuordnen.

Außerdem gibt es fĂŒr einen Bevölkerungszuwachs reichlich Alternativen im Innenbereich, so aus dem FlĂ€chennutzungsplan FNP 2020, aus diversen Baurechten und aus bekannten Stadtumbauvorhaben in vielen Freiburger Quartieren. GĂŒnstiges Wohnen ist bei Bauen auf unerschlossenem Gebiet wie in Dietenbach mit den anvisierten hohen Baulandpreisen von 800 Euro pro qm nicht zu erwarten fĂŒr vermarktete Wohnungen, höchstens eine kĂŒnftige weitere Erhöhung des Freiburger Mietspiegels. Angesichts des laufenden sehr hohen Zubaus in Freiburg bedeutet das Kooperationsmodell völlig unnötigen FlĂ€chenfraß beim landwirtschaftlichen Boden und wĂŒrde die ErnĂ€hrungsbasis fĂŒr Freiburg und die Krisenfestigkeit weiter senken. Die Vernichtung von landwirtschaftlichem Boden und Wald zu Lasten der Allgemeinheit wĂ€re nicht nachhaltig, "FlĂ€chen-SĂŒnde" und Verstoß gegen GG Art. 20 a, die Lebensgrundlagen zu bewahren fĂŒr kĂŒnftige Generationen, wozu Rat und Stadt aber verpflichtet sind.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 
392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 


Copyright 2010 - 2023 Benjamin Jäger