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Spiele von oben | Olympia in Rio de Janeiro
 
Spiele von oben | Olympia in Rio de Janeiro
iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und S√ľd | Ausgabe 353 (M√§rz / April 2016)

‚ÄěNein danke‚Äú hie√ü es in Hamburg, als die Bev√∂lkerung √ľber die Olympiabewerbung abstimmte. Die EinwohnerInnen von Rio de Janeiro h√§tten vielleicht auch dankend abgelehnt, wenn sie gefragt worden w√§ren. Die olympischen Sommerspiele 2016 werden in Rio stattfinden, aber wie schon die M√§nner-Fu√üball-WM nicht auf allgemeine Zustimmung sto√üen.

Mehr und mehr macht sich auch in Brasilien die Erkenntnis breit, dass die Zeit der euphorisch gefeierten Megaprojekte vorbei sein k√∂nnte. Zu viele Nebenwirkungen wie Vertreibung, Verschuldung und Verschwendung wurden bisher ausgeblendet. Jenseits des olympischen Glamours sind die sozialen Realit√§ten in Rio gepr√§gt von Auseinandersetzungen √ľber √∂ffentliche Sicherheit, Kommerz, Gentrifizierung sowie Ausgrenzung von marginalisierten Gruppen.

In unserem Dossier werfen wir einen Blick auf die politische und soziale Situation in Brasilien, aber auch auf die kreativen und lustvollen Proteste der sozialen Bewegungen. Erstellt wurde das Heft in enger Zusammenarbeit von KoBra (Kooperation Brasilien) und iz3w.
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Freiburg: Fr√ľhling im Stadtwald
Forstamt appelliert an Umweltbewusstsein aller Hundehalter und Hundehalterinnen: Nehmt R√ľcksicht auf Wildtiere!

Wenn erste Fr√ľhbl√ľher den Fr√ľhling ank√ľndigen, beginnt Anfang April die sogenannte ‚ÄěBrut- und Setzzeit‚Äú. Das ist nach dem Winter mit seinem knappem Nahrungsangebot f√ľr Wildtiere eine besonders sensible Lebensphase: Viele Vogelarten beginnen mit der Brut und Wildtiere bekommen Nachwuchs. Erst Mitte Juli endet diese Phase.

In dieser Zeit ist es f√ľr das √úberleben der Jungtiere neben einem g√ľnstigen Witterungsverlauf und ausreichend Nahrung entscheidend, dass sich Waldbesucherinnen und Waldbesucher sowie ihre vierbeinigen Begleiter an die vorhandenen Wege halten. Zwar ist in Baden-W√ľrttemberg im Gegensatz zu vielen anderen Bundesl√§ndern f√ľr diese Zeit keine Leinenpflicht gesetzlich verankert.

Eine Ausnahme sind Naturschutzgebiete: Hier gilt striktes Wegegebot und eine Leinenpflicht ‚Äď zu jeder Jahreszeit. Dieselben wildbiologischen Zusammenh√§nge gelten jedoch auch in anderen Waldgebieten. Das Land setzt hier auf die Eigenverantwortlichkeit aller Naturliebhaber.

Ohnehin sollte es f√ľr Hundehalter eine Selbstverst√§ndlichkeit sein, ihre Hunde so zu erziehen, dass sie sich nicht aus dem Sichtbereich ihres Halters entfernen. Jede Jagd des Hundes auf ein Wildtier l√∂st ein Fluchtverhalten aus. Das kann dazu f√ľhren, dass Jungtiere aufgegeben werden und dann verenden. Wildtiere nehmen unsere vierbeinigen Freunde als t√∂dliche Gefahr war ‚Äď so wenig sie auch tats√§chlich gef√§hrlich sein m√∂gen und selbst dann, wenn sie nicht aktiv hetzen oder jagen sondern nur herumst√∂bern. Daher appelliert das Forstamt nun an alle Hundehalter:

Lassen Sie Ihre Hunde von April bis Mitte Juli im Interesse der Wildtiere nicht frei st√∂bern! Ob es dazu einer Leine bedarf oder Ihr Hunde soweit ausgebildet ist, dass er Ihren Einwirkungsbereich nicht verl√§sst, m√ľssen Sie selbst entscheiden. Reagiert er grunds√§tzlich schlecht auf Rufen oder Pfeifen, sollten Sie ihn im Wald nicht von der Leine lassen.

St√∂bert Ihr Hund zuf√§llig ein junges Wildtier auf, fassen Sie es bitte nicht an! Der menschliche Geruch wirkt abschreckend auf die Mutter, und sie w√ľrde ihren Nachwuchs aufgeben. Entfernen Sie sich dann so schnell wie m√∂glich und geben Sie im Zweifel dem Leiter des jeweiligen Forstreviers oder dem Forstamt Bescheid.

Es sollte eine Selbstverst√§ndlichkeit sein, die Natur zu sch√ľtzen und Wildtiere in ihren Lebensr√§umen zu respektieren und so wenig wie m√∂glich zu st√∂ren. Zu jeder Jahreszeit, nicht nur zur Brut- und Setzzeit. Wir k√∂nnen die Natur nur sch√ľtzen und zum Erhalt einer m√∂glichst gro√üen Artenvielfalt beitragen, wenn wir unsere Grenzen respektieren.
 
 

 
Naturwaldentwicklung im Stadtwald: Dynamik ohne Steuerung
Freiburg, 23.3.2016 Umweltb√ľrgermeisterin Stuchlik und das Forstamt erl√§utern die Bedeutung von Alt- und Totholz im Stadtwald

Im Jahr 1998 hat die Stadt Freiburg im Mooswald in der Abteilung ‚ÄěHirschtrieb‚Äú an der gro√üen Richtstatt einen neun Hektar gro√üen Eichenwald vertraglich still gelegt, als Teil eines √∂kologischen Ausgleichs f√ľr Waldrodung. Der damals 140-j√§hrige ehemalige Mittelwald ist seither ohne forstliche Pflege und Holznutzung ganz den nat√ľrlichen Prozessen der Natur √ľberlassen. Die Forstleute sind hier nur noch Beobachter.

Heute, ein Vierteljahrhundert nach der letzten Holzernte, fand am Ort des Geschehens ein Pressetermin mit Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik, Hans Burgbacher, Leiter des st√§dtischen Forstamtes, und seiner Stellvertreterin Nicole Schmalfu√ü, statt. Dabei betonte Gerda Stuchlik: ‚ÄěFl√§chenstilllegungen wie diese und das Alt- und Totholzkonzept des Stadtwaldes tragen wesentlich dazu bei, unsere W√§lder als Lebensraum f√ľr unz√§hlige Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und weiter zu entwickeln‚Äú.

Bereits 1996 wurde f√ľr den Freiburger Stadtwald ein Alt- und Totholzkonzept entwickelt, das fl√§chige Stilllegung mit dem Erhalt von Baumgruppen und Einzelb√§umen auf der gesamten Fl√§che kombiniert. Heute gilt der Erhalt von Biotopb√§umen und Totholz in fast allen √∂ffentlichen Forstbetrieben in Deutschland als Standard naturnaher Waldbewirtschaftung.

Umgeben von schlanken Hainbuchen stehen dicke, alte Eichen mit abgebrochenen Baumkronen, Spechtl√∂chern, Pilzkonsolen und k√§ferzerfressener Rinde. Am Boden liegen gro√üe St√§mme und Tr√ľmmer umgest√ľrzter Baumriesen, halb vermodert und moosbewachsen. In den entstehenden L√ľcken wachsen dicht an dicht junge B√§ume dem sp√§rlichen Licht entgegen. Diese Alters- und Zerfallsphase des Waldes ist Teil der nat√ľrlichen Waldentwicklung, in vielen Wirtschaftsw√§ldern aber noch selten anzutreffen. Alt- und Totholz sind Schl√ľsselstrukturen der Biodiversit√§t und Lebensraum f√ľr unz√§hlige Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Dazu geh√∂ren auch gesch√ľtzte und seltene Arten wie der Hirschk√§fer, die Bechstein-Fledermaus und das gr√ľne Besenmoos.

Dass Naturwaldentwicklung kein Patentrezept ist, sondern Zielkonflikte mit sich bringt, erkl√§rte Forstamtschef Hans Burgbacher: ‚ÄěAuf rund 300 Hektar st√§dtischer Waldfl√§chen verzichten wir auf die Nutzung des nachwachsenden, naturvertr√§glich und regional produzierten wertvollen Rohstoffes Holz. Damit verzichten wir nicht nur auf Einnahmen, sondern auch auf den Beitrag, den Holzprodukte zur Reduktion von CO2 leisten.‚Äú

Gerade bei den Eichenw√§ldern im Mooswald gibt es Zielkonflikte. Die Lebensraumverbesserung f√ľr Alt- und Totholzarten geht bei fl√§chiger Stilllegung n√§mlich zu Lasten lichter Waldstrukturen. Schmetterlinge und w√§rmeliebende Arten verschwinden, Lichtbaumarten wie die Eiche k√∂nnen sich kaum verj√ľngen.

Daher gibt es im Stadtwald neben Naturwaldentwicklungsfl√§chen auf weiteren 300 Hektar Naturschutzvorrangfl√§chen, die regelm√§√üig gepflegt werden. Pflanzspaten und S√§ge dienen dort vorrangig dem Arten- und Lebensraumschutz ‚Äď und bei Bedarf der Verkehrssicherung. Ein Beispiel daf√ľr ist der Schonwald Eichelgarten, wo das Forstamt in den n√§chsten Jahren geeignete L√ľcken zwischen den alten Mittelwaldb√§umen mit fast 20.000 jungen Eichen bepflanzen wird.

Insgesamt ist ein Zehntel des Freiburger Stadtwaldes als Naturschutzvorrangfl√§che ausgewiesen. Auf der restlichen Waldfl√§che bleibt es bei dem wichtigen Ziel, im Rahmen naturnaher Waldbewirtschaftung wertvolles Holz zu erziehen und zu ernten. Hier wird der Alt- und Totholzerhalt integriert, indem alte B√§ume mit H√∂hlen und Totholz als ‚ÄěTrittsteine‚Äú weit verbreitet stehen bleiben. An Wegen und Orten, die bei Waldbesuchenden besonders beliebt sind, stehen bei forstlichen Ma√ünahmen zudem die Sicherheit der Menschen und die Erholungsnutzung im Vordergrund.
 
 


Ramelsloher Huhn / Foto: Thomas Jensen, Slow Food
 
"Wir brauchen eine Gemeinsame EU-Ernährungspolitik"
Ursula Hudson beim 9. Forum for the Future of Agriculture in Br√ľssel


Slow Food und 99 weitere Organisationen forderten die Europ√§ische Kommission anl√§sslich des am 22.3. in Br√ľssel gehaltenen 9. Forum "Zukunft der Landwirtschaft" (Forum for the Future of Agriculture) in einem Brief an den Pr√§sidenten der Europ√§ischen Kommission, Jean-Claude Juncker, dazu auf, eine Beurteilung der Wirksamkeit der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) durchzuf√ľhren.

Beim allj√§hrlichen Forum for the Future of Agriculture (FFA) geht es in Br√ľssel um die Umsetzung einer zukunftsf√§higen Landwirtschaft, die unter anderem Rechnung f√ľr die hoch bedenklichen Umweltherausforderungen tr√§gt. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland und Mitglied des internationalen Vorstands von Slow Food, sprach beim FFA zum Themenblock Changing Societal Behaviour to achieve the Sustainable Development Goals (Gesellschaftliches Handeln √§ndern, um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen).

Hudson machte in ihrer Rede die Dringlichkeit einer Evaluierung der aktuellen Gemeinsamen Agrarpolitik deutlich: "Slow Food und viele weitere Organisationen aus dem Bereich Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklung, Klima, artgerechte Tierhaltung und Ern√§hrungssystem sind der Meinung, dass die Effizienz und Effektivit√§t der Gemeinsamen Agrarpolitik dringend gepr√ľft werden muss, denn sie scheint die europ√§ischen Herausforderungen im Bereich Landwirtschaft und Umwelt nicht √ľberwinden und systemimmanente Probleme nicht beheben zu k√∂nnen. Der Existenzverlust vieler europ√§ischer Bauern, die st√§ndige Instabilit√§t und Krisen auf dem europ√§ischen Markt und ein System, welches statt den weiteren R√ľckgang der biologischen Vielfalt und begrenzter nat√ľrlicher Ressourcen aufzuhalten Anreiz f√ľr √úberproduktion und Lebensmittelverschwendung schafft, sind nur einige Beispiele der negativen Folgen des aktuellen Lebensmittelsystems, von den Auswirkungen auf ausl√§ndische M√§rkte mal ganz abgesehen".

Slow Food setzt sich schon lange daf√ľr ein, das Bewusstsein der Verbraucher dar√ľber zu st√§rken, welche zentrale Rolle ihnen in der Verwirklichung der Agrarwende und eines zukunftsf√§higen Ern√§hrungssystems zukommt. Die politischen Grundlagen d√ľrfen jedoch nicht fehlen: "Wenn wir in Europa wirklich auf ein √∂kologisch nachhaltiges Ern√§hrungssystem hinarbeiten wollen, m√ľssen wir die Probleme an der Wurzel und entlang der ganzen Wertsch√∂pfungskette bek√§mpfen. Der Fitness-Check der GAP soll dabei feststellen, ob dies der Fall ist, und hinterfragen, welche Art der Produktion von der EU finanziell unterst√ľtzt wird. Fest steht: Wir brauchen ein Ern√§hrungssystem, das Lebensmittel im kulturellen, gesellschaftlichen und √∂kologischen Kontext sieht, ebenso wie im wirtschaftlichen, und wir brauchen politischen Willen, um dies zu unterst√ľtzen. Wir brauchen eine Gemeinsame Nachhaltige EU-Ern√§hrungspolitik", so Hudson zum Abschluss.
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Karlsruhe: Der Ahornbaum ist der Favorit unter den Jungbäumen
Gartenbauamt pflanzte seit Herbst insgesamt 737 Bäume

Der Fr√ľhling lockt bei vielen Stadtb√§umen nun das erste Blattgr√ľn hervor. Darunter sind auch Jungb√§ume, die das Gartenbauamt in der vergangenen Pflanzperiode gepflanzt hat. 737 B√§ume kamen im Stadtgebiet neu in die Erde - der gr√∂√üere Teil der Pflanzung erfolgte im Herbst 2015 mit insgesamt 639 Exemplaren. Nicht ohne Grund bevorzugt das Gartenbauamt die Herbstpflanzung, welche die besseren Voraussetzungen f√ľr ein gutes Anwachsen und Gedeihen bietet. Insbesondere die gute Feuchtigkeitsversorgung im Winter kommt den Jungb√§umen zugute.

Damit die Neupflanzungen gut gedeihen, ist jetzt ein intensives Bew√§ssern der B√§ume notwendig. Nur so k√∂nnen die jungen B√§ume die trockenen Wetterlagen gut √ľberstehen und sich einmal zu stattlichen B√§umen zu entwickeln, um dann unser Stadtbild und unser Stadtklima wohltuend zu verbessern.

412 Nachpflanzungen
Bei insgesamt 412 Exemplaren handelt es sich um Nachpflanzungen. Sie ersetzen Schadb√§ume, die aus Sicherheitsgr√ľnden gef√§llt werden mussten. 325 B√§ume wurden im Rahmen von Neubauma√ünahmen gepflanzt.

Hauptbaumart bei den Neupflanzungen stellen erneut die Ahornb√§ume dar (180 Exemplare), gefolgt von den Kirschb√§umen (84 St√ľck) und Linden (77 St√ľck). Im Westen des Stadtgebietes erhielt die umgestaltete Rheinstra√üe 13 neue B√§ume - zehn Ahorne, zwei Platanen sowie eine Linde. Und im Zuge der weiteren baulichen Entwicklung wurden im Technologiepark in Rintheim in verschiedenen Stra√üenbereichen insgesamt 22 B√§ume gepflanzt. So stehen nun in der Albert-Nestler-Stra√üe acht junge Eichen, und das Gr√ľn in der Emmy-Noether-Stra√üe wurde um weitere sieben Kastanien erg√§nzt.

Im Osten der Stadt erhielt der Kreativpark ‚ÄěAlter Schlachthof‚Äú acht Gleditschien, die die Zwischenr√§ume zwischen den Geb√§uden punktuell mit Gr√ľn akzentuieren und im Herbst die Kulturschaffenden und Besucher mit ihrem wundersch√∂nen gelben Laub erfreuen. Wenn sich die B√§ume etwas weiter entwickelt haben, tragen diese wirkungsvoll zur Verbesserung des Kleinklimas in den doch sehr stark durch Asphalt und Pflaster gepr√§gten Bereichen bei.

Aus gestalterischen und klimatischen Erw√§gungen werden neue Baumgebiete m√∂glichst durchg√§ngig begr√ľnt. Daher hat das Baugebiet "Ob den G√§rten" in Palmbach in der zu Ende gehenden Pflanzperiode noch einmal 13 B√§ume in verschiedenen Baumarten erhalten. Damit ist die Erschlie√üung und Durchgr√ľnung im √∂ffentlichen Raum hier abgeschlossen.

In Grötzingen waren es 19 junge Apfelbäume, die im Zuge des zweigleisigen Ausbaus der S-Bahn-Strecke gepflanzt wurden. Und entlang einer Bahnstrecke wurden hier im Zusammenhang mit der Lärmschutzmaßnahme der Deutschen Bahn sieben Zierkirschen sowie sechs Hainbuchen neu gepflanzt. Vom Engagement der Allianz-Umweltstiftung profitiert die Nordweststadt, wo im Dezember die ersten der 125 gespendeten Bäume im Bereich der Schweigener Straße gepflanzt wurden.

Obstbäume auf dem Schulhof
Die gr√∂√üeren Pflanzma√ünahmen wurden durch zahlreiche kleinere Baumpflanzungen erg√§nzt, etwa in Schulh√∂fen oder Freianlagen von Kindertageseinrichtungen. So k√∂nnen sich die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler der Sophie-Scholl-Realschule √ľber 13 Obstb√§ume freuen, die das Gartenbauamt im Rahmen eines Beteiligungsprojektes im gro√üen Schulhof gepflanzt hat. Wenn die B√§ume etwas gr√∂√üer sind, k√∂nnen die M√§dchen und Jungen die Fr√ľchte selbst ernten und verwerten.
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Ostervorbereitungstag im KonTiKi auf dem Mundenhof
Am Karfreitag, 25. März, von 14 bis 17 Uhr laden die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KonTiKi (Kontakt-Tier-Kind) alle
Interessierten zum ‚ÄěOstertag im KonTiKi‚Äú ein. Es ist ein Nachmittag,
um sich zusammen mit der ganzen Familie auf das Osterfest
vorzubereiten und vielleicht noch etwas daf√ľr zu tun.

Wie in den Vorjahren k√∂nnen die frisch geschl√ľpften H√ľhnerk√ľken im
Stall und die KonTiKi-Ziegen und -Schafe auf der Koppel besucht
werden. Wer Lust hat, färbt Ostereier mit Pflanzenfarben und bastelt
Osterschmuck aus Naturmaterialien. An einem besonderen Stand
wird auf k√ľnstlerische Weise Metall bearbeitet. Nach getanem Werk
können sich alle kleinen und großen Leute mit selbst gebackenen
Waffeln st√§rken. Bei g√ľnstiger Witterung k√∂nnen Kinder ab 15 Uhr
f√ľr 2 Euro eine Runde auf den Schwarzw√§lder Pferden reiten.

Der Eintritt ist frei. An manchen Ständen wird eine
Unkostenpauschale erhoben.
 
 

 
NABU zum Bundesverkehrswegeplan
Projekte wie Fehmarnbeltquerung zeigen Konzeptlosigkeit des Verkehrsministers

Festhalten an Mammutvorhaben ist r√ľckschrittlich

Der NABU kritisiert den am heutigen Mittwoch von Verkehrsminister Dobrindt vorgestellten Bundesverkehrswegeplan als r√ľckschrittlich und wenig nachhaltig. Das Festhalten an ausufernden und √ľberfl√ľssigen Gro√üprojekten wie der festen Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und D√§nemark steht nach Ansicht des Umweltverbandes f√ľr eine Konzeptlosigkeit der Bundesregierung im Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz im Verkehrssektor. Mammutvorhaben wie die Beltquerung und deren Hinterlandanbindung sind verkehrspolitisch zweifelhaft und haben massive Eingriffe in die Natur zur Folge. Sollte der Plan des Bundesministers auch in anderen Punkten dieser Logik folgen, r√ľckt ein nachhaltiger und zukunftsf√§higer Umbau der Verkehrsinfrastruktur in immer weitere Ferne. Der NABU k√ľndigte an, den Plan in den kommenden Wochen intensiv zu pr√ľfen und Alternativen aufzeigen, um wenigstens die schlimmsten Eingriffe zu vermeiden.

NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Leif Miller: ‚ÄěVerkehrsminister Dobrindt scheint leider kein Konzept f√ľr die Zukunft des Verkehrs zu haben, das auch den Klimaschutzzielen Rechnung tr√§gt. Unsere erste Pr√ľfung l√§sst nicht erkennen, wie aus den unzusammenh√§ngenden Einzelma√ünahmen ein zukunftsf√§higes Verkehrsnetz f√ľr Deutschland und Europa werden soll. Dabei brauchen wir, gerade jetzt und angesichts des Zustands unserer Stra√üen, Schienen und Fl√ľsse, die richtigen Impulse f√ľr eine nachhaltige Verkehrspolitik.‚Äú

Nach Ansicht des NABU muss die Priorit√§t dabei ‚Äď neben dem Erhalt bestehender Infrastruktur ‚Äď vor allem auf der F√∂rderung √∂kologisch sinnvoller Verkehrstr√§ger wie Bahn und Binnenschiff liegen und ein schl√ľssiges Gesamtkonzept ergeben. Mit diesem Anspruch hatte das Bundesverkehrsministerium urspr√ľnglich auch den Entwurf begonnen und zur Beteiligung an dem Konzept aufgerufen. Auch der NABU hatte sich hieran beteiligt.

‚ÄěIm neuen Plan sind immer noch viel zu hohe Investitionen vorgesehen f√ľr den Stra√üenverkehr und Neubauvorhaben. Darunter fallen so zweifelhafte Projekte wie die Hinterlandanbindung f√ľr die feste Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und D√§nemark, die nachweislich auf v√∂llig √ľbersch√§tzten Verkehrsprognosen beruht. Allein diese Ma√ünahme wird laut neuem Bundesverkehrswegeplan rund eine Milliarde Euro teurer als urspr√ľnglich geplant. Die Zusatzkosten f√ľr den bereits beschlossenen Neubau einer neuen Fehmarnsundquerung sind dabei noch gar nicht ber√ľcksichtigt‚Äú, kritisierte Miller.

Der NABU bef√ľrchtet massive volkswirtschaftliche Sch√§den durch das √ľberfl√ľssige Fehmarnbeltquerungs-Projekt. ‚ÄěDas Geld w√§re an anderer Stelle deutlich sinnvoller investiert. Doch die Chance, eine umweltfreundliche Verkehrswende einzuleiten, hat Minister Dobrindt vertan. Mit diesem Konzept werden wir auch im Jahr 2030 mit einer veralteten Infrastruktur dastehen‚Äú, so Miller.

Erst am Montag hatte der NABU ein Gutachten vorgestellt, das den Bedarf der festen Fehmarnbeltquerung in Zweifel zieht, da der Schieneng√ľterverkehr zwischen Deutschland und Skandinavien seit Jahren stagniert und sogar leicht r√ľckl√§ufig ist. Entsprechend w√§ren die auf d√§nischer Seite fest eingeplanten Zusch√ľsse aus europ√§ischen F√∂rdermitteln ungerechtfertigt und k√∂nnten durch einen Wegfall die Kosten f√ľr das Projekt weiter in die H√∂he treiben.
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Energiewendetage in Baden-W√ľrttemberg am 17. und 18. September 2016
Die bewährte Veranstaltungsreihe feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum

Jetzt anmelden und dabei sein ‚Äď das Umweltministerium unterst√ľtzt lokale Akteure mit Standausstattung, Giveaways und individuellem Pressepaket

Die Energiewendetage Baden-W√ľrttemberg feiern in diesem Jahr ihr 10-j√§hriges Jubil√§um und finden wie gewohnt nach den Sommerferien statt, in diesem Jahr am 17. und 18. September.

Unter dem Motto ‚ÄěWenden Sie mit!‚Äú sind lokale Veranstalter im ganzen Land aufgerufen, mit Aktionen, Projekten, Messen und Tagen der offenen T√ľr die Energiewende erlebbar und begreifbar zu machen. B√ľrgerinnen und B√ľrger k√∂nnen sich zu den unterschiedlichsten Aspekten rund um die Themen erneuerbare Energien, Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Klimaschutz Informationen und Tipps holen, um selbst Teil der Energiewende zu werden.

‚ÄěDie B√ľrgerinnen und B√ľrger vor Ort √ľber die zahleichen Facetten der Energiewende zu informieren und mit ihnen dazu in den Dialog zu treten, sind unverzichtbare Elemente zur Erreichung unserer Klimaschutzziele‚Äú, lobt Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller das gro√üe Engagement der vielen Veranstalter, die sich Jahr f√ľr Jahr an den Energiewendetagen beteiligen.

Auch im Jubil√§umsjahr unterst√ľtzt das Umweltministerium Baden-W√ľrttemberg die lokalen Akteure mit kostenloser Standausstattung, diversen Informationsmaterialien und Giveaways sowie einem Pressepaket zur individuellen Bewerbung ihrer Veranstaltungen. Mit der Anmeldung zu den Energiewendetagen wird jede Aktion auf der Webseite www.energiewendetage-bw.de in einer Landkarte eingetragen und erf√§hrt so landesweite Aufmerksamkeit.

‚ÄěIch bin √ľberzeugt, dass die Energiewendetage 2016 an die langj√§hrige Tradition ankn√ľpfen und die Veranstalter wieder zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher an ihren St√§nden begr√ľ√üen d√ľrfen. Die Energiewendetage sind eine Veranstaltung von Akteuren im Land f√ľr die Menschen im Land und ein Schub f√ľr die Energiewende‚Äú, so Umweltminister Untersteller.

Die Anmeldung zu den Energiewendetagen ist ab 21. M√§rz 2016 m√∂glich unter www.energiewendetage-bw.de. Hier sind auch Ideen und Anregungen f√ľr m√∂gliche Veranstaltungen und deren erfolgreiche Umsetzung sowie die Kontaktdaten der ausf√ľhrenden Agentur eingestellt.
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