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Freitag, 23. August 2019
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Verschiedenes

 
Bundesverband WindEnergie schreibt an Ministerpräsident Kretschmann
EEG-Pläne der Bundesregierung bedrohen den hoffnungsvollen Beginn des Windkraftausbaus in Baden-Württemberg

Die Bundesregierung plant in der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), den Ausbau der Windenergie durch die Einführung von Ausschreibungen und Deckelungen massiv einzuschränken. Im Ergebnis droht ein Ausbau von nur 500 Megawatt (MW) jährlich (zum Vergleich: 2015 waren es ca. 3.500 MW). Am 12. Mai findet in Berlin ein Spitzentreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. In diesem möchte sich die Kanzlerin mit den Länderchefs auf eine gemeinsame Position zur EEG-Novelle verständigen.

Im Vorfeld dieser Konferenz wandte sich heute Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender des Bundesverbands WindEnergie, mit einem Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Darin heißt es u. a.:

„Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung zur Novellierung des EEG lässt leider befürchten, dass die Dynamik des Windkraftausbaus dramatisch gebremst wird: Fachleute gehen davon aus, dass der bundesweite Zubau von Windkraft an Land auf bis zu 500 MW pro Jahr sinken könnte. (Im Jahr 2015 betrug der Netto-Zubau noch ca. 3.500 MW.) Die bisher so positive Ausbaudynamik der Windenergie würde abrupt gestoppt, die Bemühungen um den Klimaschutz würden konterkariert und eine wichtige Industriebranche geriete in Turbulenzen. Besonders bedauerlich wäre eine solche Entwicklung für Baden-Württemberg: Hier ist es in den vergangenen fünf Jahren Ihnen und Ihrer Regierung gelungen, die bisherige Blockade zu brechen und den Windkraftausbau voranzubringen. Dieser hoffnungsvolle Beginn würde aber schnell zusammenbrechen, wenn die derzeitigen Pläne der Bundesregierung zum EEG 2016 Realität werden sollten.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, ich muss Sie in dieser Frage nicht überzeugen, denn Sie selbst haben sich bereits am 23. Februar 2016 in einem eindeutig formulierten Schreiben an die Bundeskanzlerin gewandt und sich dabei dafür eingesetzt, dass im EEG 2016

für die Windkraft an Land ein jährlicher Ausbaukorridor von 2.500 MW netto festgeschrieben wird und
durch geeignete Regularien eine ausgewogene regionale Verteilung des Windkraftausbaus sichergestellt wird.
In dieser Woche, am 12. Mai 2016, findet in Berlin ein Spitzentreffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder statt, bei dem es u.a. um eine gemeinsame Haltung zur Novellierung des EEG geht. Ich möchte Sie hiermit darin bestärken, dass Sie bei diesem Treffen die in Ihrem Schreiben an die Bundeskanzlerin vorgetragenen Punkte mit Nachdruck vertreten, im Sinne des Klimaschutzes, zur Sicherung der Arbeitsplätze in der baden-württembergischen Windbranche samt Zulieferer-Industrie und als wichtige Voraussetzung für den weiteren Windkraftausbau in unserem Bundesland.“
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Schneeleopardennachwuchs im Neunkircher Zoo
NABU-Webcam überträgt Zwillingsgeburt live aus der Wurfhöhle

Im Neunkircher Zoo hat das lange Warten ein Ende: Am vergangenen Samstagnachmittag hat die Schneeleopardin Luisa zwei Jungtiere zur Welt gebracht. Eine Premiere im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen und zudem etwas ganz Besonderes, denn die Geburt konnte ĂĽber eine Webcam des NABU live mitverfolgt werden.

Luisa war bereits seit einigen Tagen auffallend häufig ruhend oder schlafend in ihrem Strohbett zu beobachten. Am vergangenen Samstagmittag um 12:37 Uhr war es dann soweit: Das allererste Schneeleopardenjungtier im Neunkircher Zoo erblickte das Licht der Welt. Keine zwei Stunden später folgte das Geschwisterchen. Beide Jungtiere sind sehr agil und augenscheinlich gesund. Die frischgebackene Schneeleopardenmutter kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs, während Vater Sagar, wie in der freien Wildbahn auch, keine Notiz von der Geburt nahm. Schneeleoparden kommen normalerweise nur zur Paarungszeit zusammen. Die Schneeleopardin zieht die Jungtiere alleine groß.

Im Neunkircher Zoo kann die Schneeleopardin Luisa auch bei der zukünftigen Aufzucht ihres Nachwuchses über die drei NABU-Webcams beobachtet werden. Die Kameras übertragen auf www.NABU.de/leos-live aus der „Schneeleopardenschlucht“ und aus der Wurfbox das Leben der frischgebackenen Neunkircher Schneeleopardenfamilie.

„Wir freuen uns sehr, dass es mit einer erfolgreichen Schneeleopardengeburt geklappt hat und es Luisa und ihrem Nachwuchs gut geht“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. „Der NABU möchte mit der Webcam-Aktion vor allem über die stark gefährdete Tierart informieren, die in den abgelegenen Hochgebirgsregionen Mittelasiens lebt“, so Tennhardt weiter. Der NABU verstehe die Schneeleoparden im Neunkircher Zoo als „Botschafter ihrer wildlebenden Verwandten“, denn es sei dringend erforderlich, auf die seltenen Tiere und ihre Schutzbedürftigkeit hinzuweisen. Seit 17 Jahren setzt sich der Verband erfolgreich für den Schutz von Schneeleoparden in freier Wildbahn ein und konnte bisher signifikant zu einem Rückgang der Wilderei beitragen.

Auch in Zoologischen Gärten sind Schneeleoparden relativ selten. In Deutschland gibt es insgesamt 15 Zoos, in denen sie gehalten werden, darunter seit 2013 der Neunkircher Zoo: „Wir freuen uns sehr über den Zwillingsnachwuchs und hoffen auf eine weitere so vorbildliche Entwicklung“, sagte Dr. Norbert Fritsch, Zoodirektor des Neunkircher Zoos. „Der Neunkircher Zoo ist dem Schneeleoparden-Projekt des NABU schon lange verbunden und setzt sich mit seiner Teilnahme am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Schneeleoparden und der nun ersten erfolgreichen Geburt ebenfalls aktiv für die Erhaltung der Art ein.“ Ziel des EEPs ist es, in Zoologischen Gärten eine Reservepopulation von mindestens 200 genetisch möglichst unterschiedlichen Schneeleoparden zu bilden. Für genetische Vielfalt hat Luisa mit der Geburt ihrer Zwillinge gesorgt: Ihre Großmutter Dshamilja wurde in der Natur geboren und als Jungtier vom NABU vor 16 Jahren in Kirgistan aus den Händen von Wilderern befreit. Um ihr Leben zu retten, wurde sie nach Deutschland gebracht und gesund gepflegt.
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Samstags-Forum Regio Freiburg – Programm Juni + Juli 2016
Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz. Wie wollen wir leben?
Aktualisiertes Programm
22. Gemeinschafts-Reihe mit Vorträgen, Diskussionen, Führungen

Mit Vorträgen und Führungen zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Verbraucher-schutz. Wie wollen wir leben?“ führen der gemeinnützige Freiburger Verein ECOtrinova und Partner im Juni und Juli 2016 die 22. Gemeinschaftsreihe des mehrfach preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg fort. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Teilnehmer der Reihe erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildvorhaben. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Kollegiengebäude 1 im Hörsaal 1015. Beginn ist 10.30 Uhr. Zu den anschließenden Führungen ist Anmeldung bis 2 Tage zuvor erbeten an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden den Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei.

Über die „Klimageschichte Mitteleuropas - 1200 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen“ berichtet am 18. Juni Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Direktor Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg, Autor seines aktuellen Buchs zum Thema. Ökosoziale Fragen und konkrete Vorschläge zum Bauen und Wohnen, der werdende Perspektivplan für die Stadtentwicklung Freiburgs beim Bauen und Wohnen sowie das Thema Energie und Bauen für Flüchtlinge samt Fluchtursachen in Nahost stehen am 25. Juni im Mittelpunkt der Vorträge von Klimabündnis Freiburg, ECOtrinova e.V. und Mietshäusersyndikat.

Bei anschließenden Führungen wird am 21. Mai der Demeter-Obstbaubetrieb Siegel in Norsingen besucht, am 18. Juni das neue Wasserkraftwerk Neumagen-Etzenbach der Bürger-Energie-Südbaden eG, Kraftwerke Kaiser KG und Stadtwerke Müllheim-Staufen. Am 25. Juni steht das Neubaugebiet Gutleutmatten in Freiburg-Haslach im Blickfeld. Alle Vorbilder sind mit Bahn oder Bus erreichbar. Die Münstertalbahn hält sogar direkt beim Wasser¬kraftwerk.

Am 2. Juli ist der Vortrag von Professor Rainer Speh, Präsidiumsmitglied des Verbands der Elektro¬technik Elektronik Informationstechnik (VDE) e.V. und Technologiedirektor von Chief Siemens Limited in Riyad, der Höhepunkt. Er spricht über die dezentrale Energiewende, wie Hochschulen, Verbände und Industrie diese entwickeln: „Der zellulare Ansatz: Sichere dezentrale Energie für Gebäude, Quartiere, Stadt, Region und Land“. Die Chancen und Förderungen für Städte und Gemeinden mit „Energiequartiers- und Klimaschutzkonzepten in Freiburg und Region“ erläutert Christian Neumann, Dipl.-Ing., econsult neumann, Freiburg, anhand konkreter Erfahrungen. Ganz neu sind „Brennstoffzellen-Mini-BHKW - Strom erzeugende Heizungen für Einfamilien- und kleine Mehrfamilienhäuser“, die Thomas Basler vom SenerTec Center Südbaden, Schopfheim, vorstellt. Anschließend gibt es um 13.30 Uhr Merzhausen eine Führung bei einem solchen sauberen Brennstoffzellen-Mini-BHKW, das mit „kalter Verbrennung“ Strom und Heizwärme erzeugt.

Am 9. Juli hält Prälat Dr. Peter Neher, Präsident der Deutschen Caritas, Freiburg, den Hauptvortrag „Zur Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus. Klima, Gerechtigkeit und Solidarität in der Einen Welt.“ Einleitend berichten Sprecher des Eine Welt Forum Freiburg i.Br. über „Die UN-SDG - Nachhaltigkeitsziele 2015 - Bedeutung für die Eine Welt“ und zum Thema „Die Notwendigkeit zur Suffizienz.“

„Ziel des Samstags-Forums ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, wissenschaftlicher Leiter des Forums. Das überwiegend ehrenamtlich Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011.
folgt tabellarischer Programmauszug fĂĽr Juni und Juli 2016

Samstags-Forum Regio Freiburg
Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz. Wie wollen wir leben?

Samstags, Vorträge 10:30 - 12:45 Uhr, Freiburg i.Br., Universität, Stadtmitte, KG 1, Hörsaal 1015
Zu FĂĽhrungen Anmeldung an ecotrinova@web.de oder Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730
Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂĽrgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter der Gemeinschaftsreihe sind der gemeinnĂĽtzige Freiburger Verein ECOtrinova und Partner

18. Juni 10:30
Zur Klimageschichte Mitteleuropas. 1200 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen.
Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Direktor Institut für Physische Geographie, Universität Freiburg

13:30 FĂĽhrung: Neues Wasserkraftwerk Neumagen/Staufen-Etzenbach.
Herbert Kaiser, Kraftwerke Kaiser KG, und BĂĽrger-Energie-SĂĽdbaden eG,
Stadtwerke MĂĽllheim-Staufen. Anfahrt (MĂĽnstertalbahn) direkt zum Kraftwerk.

25. Juni 10:30
Bauen und Wohnen in Freiburg und Region –
Wer-Wie-Wo-für Wen? Perspektivplan und Parkplätze.
Referenten von Klimabündnis Freiburg, ECOtrinova e.V., Mietshäusersyndikat
Energie und FlĂĽchtlinge: Zu den Flucht-Ursachen aus Nahost.
Konsequenzen fĂĽr das Wohnen und Bauen.
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender

13:30 FĂĽhrung: Neubaugebiet Gutleutmatten, Freiburg. Mit Referenten des Vormittags.

2. Juli 10:30
Energiequartiers- und Klimaschutzkonzepte in Freiburg und Region.
Christian Neumann, Dipl.-Ing., econsult neumann, Freiburg

Neu: Brennstoffzellen-Mini-BHKW –
Strom erzeugende Heizungen fĂĽr EFH und kleine MFH
Thomas Basler, SenerTec Center SĂĽdbaden, Schopfheim

Der zellulare Ansatz: Sichere dezentrale Energie fĂĽr
Gebäude, Quartiere, Stadt, Region und Land
Prof. Dr. Rainer M. Speh, VDE-Präsidiumsmitglied und Chief Technology Officer (CTO) Siemens Limited in Riyad

13:30 FĂĽhrung: Mini-BHKW mit Brennstoffzelle.
Merzhausen, mit Thomas Basler, SenerTec Center SĂĽdbaden

9. Juli 10:30
Die UN-SDG - Nachhaltigkeitsziele 2015 –
Bedeutung fĂĽr die Eine Welt und die Notwendigkeit zur Suffizienz.
Eine Welt Forum Freiburg i.Br.

Klima, Gerechtigkeit und Solidarität in der
Einen Welt. Zur Enzyklika Laudato Si von
Papst Franziskus
Prälat Dr. Peter Neher, Präsident Deutsche Caritas, Freiburg
 
 

 
Ă–kosoziale Landwirtschaft - richtig rechnen.
Regionale Ă–konomie mit der Regionalwert AG

am Samstag, 21. Mai von 10.15 bis 12.15 Uhr, Universität Freiburg i.Br., Stadtmitte, Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1, ist „Richtig rechnen – mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit“ Thema von Ökopionier Christian Hiß, Gründer und Vorstand der Regionalwert AG, Emmendingen, beim Samstags-Forum Regio Freiburg. Über „Die Regionalwert AG – Mit Bürgeraktien die regionale Ökonomie stärken – mit Beispielen aktueller Projekte“ spricht einleitend Inge-Lore Andres, Vorständin der Regionalwert AG. - Zur anschließenden Führung um 13.00 Uhr beim Demeter-Betrieb Obstbau Siegel in Norsingen ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730. Anfahrt und Treffpunkte werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und Agenda21-Büro Freiburg unterstützt von BUND , Landesnaturschutzverband LNV, Studierendenrat der Universität sowie Weiteren.

Christian Hiß ist einer der herausragenden unternehmerischen Öko-Pioniere in Freiburg bzw. im Breisgau. Mit Inge-Lore Andres, Vorständin der Regionalwert AG, und Christian Hiß, Gründer der Regionalwert AG, geht es am 21. Mai darum, wie regionale Ökonomie gestärkt wird mit aktuellen Öko-Landwirtschaftsprojekten in der Region Freiburg sowie um ökologisch-soziale Buchführung dazu. Das neue Buch (2015) von Hiß „Richtig rechnen! Durch die Reform der Finanzbuchhaltung zur ökologisch-ökonomischen Wende“ gibt leicht lesbar die Grundlagen und Beispiele. Der gelernte Gärtner und Master für Social Banking und Social Finance Hiß ist Träger des Sonderpreises »Social Entrepeneur“ des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2009. Frau Andres ist seit über 30 Jahren in verschiedenen Sparten der Biobranche tätig. Obstbau Siegel ist Partner bei Regionalwert AG.
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Ă–KO-TEST Katzenfutter
Das Ă–KO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April im Handel
 
Ă–KO-TEST Katzenfutter
"Luxus-MenĂĽs" mit Fehlern

Die Hersteller von Katzenfutter präsentieren ihre Produkte gerne als „Luxusmenüs“. Eine neue Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt jedoch, dass viele unausgewogen sind und überhöhte Gehalte bestimmter Mineralstoffe und Vitamine haben. Das kann gesundheitliche Folgen haben. Immerhin vier Produkte sind empfehlenswert.

Die Produktnamen von Katzenfutter klingen oft nach Vier-Sterne-Gerichten für Zweibeiner. Doch wie gut sind diese Schlemmerhappen, Wellnessmenüs, saftigen Häppchen & Co. wirklich? Das wollte ÖKO-TEST wissen und hat 21 Feuchtfutter ernährungsphysiologisch begutachten sowie eine Schadstoffanalyse durchführen lassen. Es zeigte sich, dass der Gehalt an Vitamin A und D teilweise zu hoch ist. Eine dauerhaft zu hohe Aufnahme von Vitamin A kann aber zu Schäden wie einer Versteifung der Wirbelsäule führen. Bei einem langfristigen Zuviel an Vitamin D3 sind gesundheitliche Störungen wie Gefäßverkalkungen nicht auszuschließen. Das Labor analysierte ebenso überhöhte Gehalte an Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Kupfer und/oder Selen. Katzen, die zu viel Phosphor oder Calcium essen, werden einem höheren Risiko der Harnsteinbildung ausgesetzt. In einem der besonders teuren Futter stecken zudem ein Konservierungsmittel und ein synthetischer Farbstoff, die ÖKO-TEST-Leser ihrer Katze einfach ersparen können.
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Karlsruhe: Wiesenspaziergang am Muttertag
Stupferichs vielfältige Landschaft kennenlernen

Im Wonnemonat Mai blühen die meisten Wiesen und lassen die Landschaft besonders reizvoll erscheinen. Zu einem Wiesenspaziergang nördlich von Stupferich laden deshalb Bürgermeister Michael Obert und der stellvertretende Leiter des Gartenbauamtes, Klaus Weindel, für Sonntag, 8. Mai, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erfahren beim Muttertags-Rundgang Wissenswertes über die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Los geht es um 10.30 Uhr am Thomashof an der Einmündung Stupfericher Weg in die Thomashofstraße. Der Treffpunkt ist mit der Buslinie 23 (Haltestelle Thomashof) erreichbar.

Der hügelige Landschaftsbereich um Stupferich gehört naturräumlich zum Westlichen Pfinzgau, einer Untereinheit des Kraichgaus. Die Nutzungen sind vielfältig. Größere Flächen werden unter anderem als Äcker oder Wiesen genutzt. Darin eingestreut sind Obstbaumbestände sowie Gärten. Als weitere Bereicherung der Landschaft kommen Hecken, Bäche, Hohlwege, Feldgehölze und Gräben hinzu. Bei den Böden handelt es sich in weiten Teilen um Löß- und Lößlehmböden, die für die Landwirtschaft besonders wertvoll sind. Je nach Feuchtigkeit finden sich dort Kräuter wie Witwenblume, Wiesen-Kerbel, Gamander-Ehrenpreis, Wiesen-Flockenblume oder Zaunwicke.
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Überfischung und illegaler Fang bedrohen Fischbestände weltweit
Fish Dependence Day fällt 2016 auf den 2. Mai

Gemeinsame Pressemitteilung mit Brot fĂĽr die Welt, Fair Oceans, Environmental Justice Foundation - Berlin, 02. Mai 2016

Berlin, 02.05.2016. Ab dem 2. Mai ist der Verzehr von Fisch in Deutschland in diesem Jahr rein rechnerisch nur noch mit Hilfe von Importen möglich. Der Jahresfang der deutschen Flotten ist ab diesem "Fish Dependence Day" aufgebraucht. Dieser Tag wird jährlich von der britischen New Economics Foundation ermittelt. Importierter Fisch kommt zu einem erheblichen Teil aus überfischten Fanggründen und trägt ferner das Risiko, aus illegaler, nicht gemeldeter und nicht regulierter Fischerei (IUU Fischerei) zu stammen. Darauf weisen Brot für die Welt, Fair Oceans, Slow Food Deutschland und die Environmental Justice Foundation hin.

Insgesamt ist die Abhängigkeit von Einfuhren bei Fisch und Meeresfrüchten nach Deutschland gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Im vergangenen Jahr war der "Fish Dependence Day" bereits am 6. April erreicht. Grund dafür ist weniger eine größere Nachhaltigkeit des Fischereimanagements, wie sie seit Jahren von vielen Nichtregierungsorganisationen gefordert wird. Vielmehr hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren von 14,7 kg (2012) auf 13,5 kg (2013) verringert.

Längst schon können auch die EU-Mitgliedstaaten ihren Bedarf an Fisch und Fischereiprodukten nicht mehr durch ihre eigene Fischerei decken. Jahrzehntelange Überfischung und Subventionierung der industriellen Fischerei haben die europäischen Fischbestände drastisch reduziert. "Die von der EU mit der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik von 2014 ergriffenen Maßnahmen gegen die Überfischung, wie das Rückwurfverbot, sind nicht darauf ausgerichtet, die illegale Fischerei einzudämmen. Nur im Zusammenspiel mit der EU-Verordnung zur Verhinderung, Bekämpfung und Unterbindung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei (IUU-Verordnung) kann letztlich eine nachhaltige Fischereipolitik gelingen", so Kai Kaschinski von Fair Oceans.

Eine kritische Bestandsaufnahme von gemeinsamer Fischereipolitik und IUU-Verordnung ist mittlerweile überfällig. "Das muss auch für die Verbraucher sichtbar werden. Deshalb müssen Industrie und Handel zu Transparenz bei Fischprodukten verpflichtet werden. Anders ist eine höhere Wertschätzung von Fisch als sehr kostbarem Lebensmittel nicht durchzusetzen", mahnt Ursula Hudson von Slow Food Deutschland an.

Illegale Fischerei gefährdet die Fischbestände weltweit. Das trifft besonders die, für die Fisch oft die wichtigste Eiweißquelle ist: die Küstenbevölkerung in Entwicklungsländern. Francisco Marí, Referent Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt, sagt: "Die EU und allen voran Deutschland muss sicherstellen, dass importierter Fisch legal und nachhaltig gefangen wurde. Unser Fischkonsum darf nicht zulasten der Menschen in Entwicklungsländern gehen."

"IUU-Fischerei kostet die Weltgemeinschaft jährlich zwischen neun und 22 Milliarden Euro. In manchen Entwicklungsländern wird davon ausgegangen, dass bis zu 40 Prozent des gesamten Fischfangs illegal getätigt werden. Deutschland als einer der wichtigsten Märkte für Fischereiprodukte in der EU muss bei der Bekämpfung der IUU-Fischerei eine Vorreiterrolle übernehmen", so Steve Trent, Geschäftsführer der EJF.
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Ökosozial Aufforsten - gefährdete Wälder retten.
PuroVerde eG: Erzeuger-Verbraucher-Kooperation Costa Rica - Deutschland

Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am Samstag, 7. Mai von 10.30 bis 12.45 Uhr, Universität Freiburg i.Br., Stadtmitte, Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1, ist „Die PuroVerde eG: eine Erzeuger-Verbraucher-Kooperation für nachhaltige Produktion und Wirtschaftsweise in Costa Rica und Deutschland. Permakultur und Waldfeldbau als ökosozialer Lösungsansatz“ Thema von Ökopionier Leo Pröstler, PuroVerde eG, Freiburg. Über „Wälder in Gefahr: Was tun?“ spricht einleitend Prof. Dr. Benno Pokorny, Professor für Waldwirtschaft und Ländliche Entwicklung, Universität Freiburg. Zur anschließenden Führung um 13 Uhr im Weltladen Gerbau, Freiburg, ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., Klimabündnis und Agenda21-Büro Freiburg, Studierendenrat und Fachschaften der Universität sowie Weitere.
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