oekoplus - Freiburg
Freitag, 23. August 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Bundesregierung muss gegen erneute Zulassung von Glyphosat stimmen
Sofortiges Verbot im Heim- und Kleingartenbereich - Pestizide gefÀhrden Mensch und Natur - Vorsorgeprinzip muss gelten

Der NABU hat erneut eine umfassende Neubewertung des Totalherbizids Glyphosat gefordert. Solange die Risiken fĂŒr Mensch und Natur nicht einwandfrei widerlegt seien, mĂŒsse das Vorsorgeprinzip gelten und die Bundesregierung in BrĂŒssel gegen eine erneute Zulassung stimmen. Bislang konnten sich die EU-Staaten nicht auf eine gemeinsame Position einigen. Bei einem Treffen von Vertretern der 28 LĂ€nder am Donnerstag in BrĂŒssel kam keine Mehrheit fĂŒr oder gegen die Neuzulassung in Europa zustande.

„Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt sollte seiner Kollegin, Bundesumweltministerin Hendricks, folgen und sich ebenfalls gegen eine Neuzulassung aussprechen. Auch die EU-Kommission sollte die fehlende qualifizierte Mehrheit im Fachausschuss akzeptieren und die BemĂŒhungen um eine Neuzulassung fallen lassen“, sagte NABU-PrĂ€sident Tschimpke. DarĂŒber hinaus mĂŒsse der Bundeslandwirtschaftsminister seiner AnkĂŒndigung Taten folgen lassen und das Mittel in Deutschland fĂŒr den Einsatz im Heim- und Kleingartenbereich verbieten, wie es bereits in Frankreich der Fall ist. Gerade im Haus- und Kleingartenbereich ist das Risiko von Fehlanwendungen besonders groß.

Glyphosat ist das weltweit am hĂ€ufigsten eingesetzte Unkrautvernichtungsmittel, ĂŒber 700.000 Tonnen werden pro Jahr versprĂŒht. In Deutschland werden 6.000 Tonnen ausgebracht, wobei rund 39 Prozent aller AckerflĂ€chen behandelt werden. Auch im Hobbygarten und auf öffentlichen Wegen wird das Gift gerne gespritzt, um sich das Hacken des Unkrauts zu ersparen. Neben den direkten toxischen Effekten gefĂ€hrdet das Breitbandherbizid auch zahlreiche andere Organismen, denn durch die Vernichtung der Wildkrautflora gehen Nahrungsquellen und LebensrĂ€ume verloren.

„Pestizide töten unsere Vielfalt, weil sie Insekten und Vögeln die Lebensgrundlage entziehen. Es kann nicht das Ziel sein, dass Kiebitz und Uferschnepfe verschwinden, es kaum noch GrĂŒnlandbauern gibt und diejenigen, die im konventionellen Ackerbau tĂ€tig sind, von Agrarkonzernen abhĂ€ngig sind, die Milliarden auf Kosten von Mensch und Natur verdienen“, so der NABU-PrĂ€sident. Die schĂ€dlichen Folgen des zunehmenden Einsatzes von Pestiziden seien erneut bei der NABU-Citizen-Science Aktion „Stunde der Gartenvögel“ zu beobachten. Auch in diesem FrĂŒhjahr wurden weniger Mauersegler und Mehlschwalben gemeldet – beides Arten, die auf Fluginsekten angewiesen sind.

Eine aktuelle Übersichtsliste der noch zugelassenen glyphosathaltigen Mittel fĂŒr den Haus- und Kleingartenbereich hat der NABU unter www.NABU.de/glyphosat-im-garten veröffentlicht. Sie macht deutlich, welche Gefahren vom Totalherbizid ausgehen. Nicht nur BlĂŒten- und Samenpflanzen werden mit dem Einsatz von Glyphosat zerstört, sondern auch Fische und Amphibien sind gefĂ€hrdet, wenn es in OberflĂ€chengewĂ€sser gelangt. Diese Auswirkungen werden in KĂŒrzeln (NW261, NW264) auf den Packungen angegeben. In der Grafik stellt der NABU die einzelnen im Handel erhĂ€ltlichen Mittel und ihre Auswirkungen dar. Auch das Bundesumweltministerium fordert, die Auswirkungen von Glyphosat auf die BiodiversitĂ€t viel stĂ€rker zu beachten.
Mehr
 

Tolles FrĂŒhjahr fĂŒr das Rotkehlchen
Vogelbeobachtung in der Familie / Foto: NABU / S. Hennigs
 
Tolles FrĂŒhjahr fĂŒr das Rotkehlchen
Erste Bilanz zur "Stunde der Gartenvögel" zeigt mehr Gewinner als Verlierer

Am vergangenen Wochenende hat der NABU die zwölfte „Stunde der Gartenvögel“ durchgefĂŒhrt. Naturfreunde waren aufgerufen, eine Stunde lang Vögel im Garten oder im Park zu zĂ€hlen und dem NABU zu melden. Bislang haben rund 28.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel aus ĂŒber 19.000 GĂ€rten und Parks mehr als 700.000 beobachtete Vögel gemeldet. Auf dem ersten Platz festgesetzt hat sich erneut der Haussperling, gefolgt von Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise.

Deutliche Zunahmen gab es bislang bei den Rotkehlchen. „Der vergangene sehr milde Winter wird hier sicherlich geholfen haben, denn beide Arten bleiben im Winter bei uns, obwohl sie sich vor allem von Insekten ernĂ€hren. Die Winterwitterung hat daher einen großen Einfluss auf die BestĂ€nde dieser Arten“, erklĂ€rt Lars Lachmann, NABU-Vogelschutzexperte.

Großer Verlierer der diesjĂ€hrigen ZĂ€hlung scheint die Mehlschwalbe zu werden. Pro Garten sind nur noch etwa halb so viele wie in den ersten Jahren der Aktion 2005 bis 2008 gezĂ€hlt worden. „Möglich ist, dass sich in diesem Jahr die Ankunft der Mehlschwalben gegenĂŒber anderen Jahren verzögert hat, aber trotzdem ist dies ein weiteres Warnzeichen fĂŒr den RĂŒckgang dieser Art. GrĂŒnde fĂŒr den RĂŒckgang sind zum einen der Verlust von BrutplĂ€tzen an gedankenlos renovierten HĂ€usern, zum Teil sogar mutwillige und illegale Zerstörung von Nestern, aber auch der RĂŒckgang ihrer Fluginsektennahrung“, so Lachmann.

Verlierer sind bislang die typischen Siedlungsarten Mehlschwalbe, Mauersegler und Hausrotschwanz. Dagegen geht es anderen Vogelarten, die sonst eher im Wald vorkommen sehr gut: Hier haben sich die positiven Bestandstrends von Buntspecht, EichelhĂ€her, Kleiber und Kernbeißer fortgesetzt.

Alle Meldungen der diesjÀhrigen Aktion können auf www.stundedergartenvoegel.de nachverfolgt und mit Zahlen der vergangenen Jahre verglichen werden. Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat. Meldeschluss ist der 23. Mai.
Mehr
 

Neuseeland verschweigt Tod eines extrem seltenen Delfins in Fischernetz
NeuseelÀndische Hektor-Delfine / Foto: Steve Dawson/NABU international
 
Neuseeland verschweigt Tod eines extrem seltenen Delfins in Fischernetz
Maui-LebensrĂ€ume sofort umfassend schĂŒtzen!

Eine Untersuchung der NABU International Naturschutzstiftung zeigt, dass neuseelĂ€ndische Regierungsbeamte und Fischer den Tod eines extrem bedrohten Maui-Delfins in einem kommerziellen Fischernetz verschwiegen haben. Mit einer PopulationsgrĂ¶ĂŸe von weniger als 50 Individuen steht die Tierart kurz vor dem Aussterben. „Angesichts der dramatischen Bestandssituation der Maui-Delfine und der besonderen Verantwortung, die Neuseeland fĂŒr die endemische Tierart hat, sind wir zutiefst geschockt und enttĂ€uscht ĂŒber diesen Vorfall“, sagte Thomas Tennhardt, Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung. NABU International rĂ€t dringend zu einer unabhĂ€ngigen Untersuchung des Delfintodes und ruft abermals zum sofortigen und umfassenden Schutz der Maui-Lebensraumes auf.

Der Maui-Delfin sei außerhalb der ausgewiesenen Schutzzone in einem Kiemennetz umgekommen. Der Zwischenfall sei nicht in der offiziellen Beifang-Datenbank erwĂ€hnt und von Regierungsbeamten und Industrievertretern geleugnet worden.Trotz wiederholten DrĂ€ngens sowohl nationaler als auch internationaler Organsationen, wie der IUCN und der Walfang-Kommission, ist die neuseelĂ€ndische Regierung bislang nicht bereit, die Schutzgebiete fĂŒr Maui-Delfine auszuweiten.

„Die neuseelĂ€ndische Regierung möchte die Öffentlichkeit davon ĂŒberzeugen, dass die Maui-Delfine gut geschĂŒtzt sind und keine Tiere außerhalb der geschĂŒtzten Zonen gesehen oder in Netzen gefangen werden“, erklĂ€rte Barbara Maas, Leiterin internationaler Artenschutz bei NABU International. „Die Nachricht vom Tod dieses Tieres hat die GlaubwĂŒrdigkeit der Regierung infrage gestellt und dringende Forderungen nach einer Ausweitung der Schutzgebiete fĂŒr die Tiere ausgelöst – etwas, womit sich die neuseelĂ€ndischen Politiker nicht befassen möchten. Als wir das neuseelĂ€ndische Industrieministerium um eine Stellungnahme baten, wurde uns versichert, wir wĂŒrden uns irren“, so Maas weiter.

Doch nicht nur in dem jĂŒngsten Maui-Todesfall legt die neuseelĂ€ndische Regierung Fakten vor, die nachweislich nicht stimmen. So deckte eine jĂŒngst veröffentlichte Studie der UniversitĂ€t von Auckland und der British Columbia auf: Der Fischfang in Neuseeland ist etwa 2,7 Mal höher als der Wert, den das Land an die ErnĂ€hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen weitergibt. „Somit fischt das Land wesentlich weniger nachhaltig, als es offiziell vorgibt. Neuseeland liegt also viel daran, den ‚grĂŒnen Schein‘ zu wahren, ohne sich dementsprechend zu verhalten“, so Maas.

Der Maui-Delfin ist der seltenste Meeresdelfin der Welt. Experten schĂ€tzen, dass der kleine Bestand nur alle 10-23 Jahre einen Todesfall durch menschliche EinflĂŒsse verkraften kann. Derzeit sind weniger als 20 Prozent seines Lebensraumes vor Kiemennetz- und etwa fĂŒnf Prozent vor Schleppnetzfischerei geschĂŒtzt. Allein die BeifĂ€nge der Fischerei-Industrie verursachen jedes Jahr 3-4 Tode von Maui-Delfinen – mehr als das 54fache des tragbaren Maximums.
 
 

 
NABU: Landkreise mauern gegen die Biotonne
Seit 500 Tagen wird gĂ€ngiges Recht in vielen deutschen Kommunen nicht umgesetzt / Millionen Tonnen BioabfĂ€lle landen weiter im RestmĂŒll

Auch 500 Tage nach dem Startschuss fĂŒr die flĂ€chendeckende getrennte Bioabfallsammlung in ganz Deutschland kommen zahlreiche Landkreise und kreisfreie StĂ€dte ihrer gesetzlichen Pflicht gar nicht oder nur unzureichend nach, wie eine aktuelle NABU-Recherche zeigt. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mĂŒssen BioabfĂ€lle spĂ€testens ab dem 1. Januar 2015 getrennt gesammelt werden.

„De facto ignorieren noch immer knapp zehn Prozent der insgesamt ĂŒber 400 deutschen Landkreise und kreisfreien StĂ€dte die Vorgaben aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz komplett, indem sie bislang keine Getrenntsammlung anbieten. Weitere zehn Prozent sammeln nicht flĂ€chendeckend oder mit verbraucherunfreundlichen Bringsystemen ohne Biotonne“, fasst NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller die Ergebnisse zusammen.

Auf Nachfrage des NABU bei den betroffenen Landkreisen und kreisfreien StĂ€dten, warum keine Biotonne eingefĂŒhrt wurde, verweisen viele darauf, dass das Kreislaufwirtschaftsgesetz zur Sammlung der BioabfĂ€lle nicht explizit die Biotonne vorschreibt. Studien belegen jedoch, dass der meiste Bioabfall dann erfasst wird, wenn Speise- und KĂŒchenabfĂ€lle bequem in der Abhol-Biotonne entsorgt werden können.

„Wer BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern gar kein Trennsystem anbietet oder von ihnen verlangt, BiomĂŒll mit dem eigenen Pkw kilometerweit durch den Landkreis bis zum nĂ€chsten Wertstoffhof zu fahren, nimmt bewusst in Kauf, dass weiterhin jĂ€hrlich mehrere Millionen Tonnen kostbarer BioabfĂ€lle im RestmĂŒll entsorgt werden, also sprichwörtlich in Rauch aufgehen. Eine effiziente Verwertung von BioabfĂ€llen beginnt mit dem verbraucherfreundlichsten Erfassungssystem: der Biotonne“, so Miller.

Weiter rechtfertigten die Landkreise und kreisfreien StĂ€dte ihre UntĂ€tigkeit auf Nachfrage des NABU mit finanziellen Argumenten. So sind viele Kommunen noch ĂŒber Jahre vertraglich an MĂŒllverbrennungsanlagen oder mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen gebunden. „In Anbetracht der vertraglichen Verpflichtungen stellt die Einrichtung eines Bringsystems fĂŒr BioabfĂ€lle nicht mehr als ein Feigenblatt dar, mit dem sich die Verantwortlichen vor weiteren rechtlichen Konsequenzen schĂŒtzen wollen. Auch das oft von den Kommunen vorgebrachte Argument, BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nutzten den Bioabfall auf dem Komposthaufen im eigenen Garten hat erst dann Berechtigung, wenn sie richtig kompostieren und den Kompost anschließend tatsĂ€chlich im eigenen Garten verwerten“, so Miller. „Untersuchungen zeigen aber, dass der Organikanteil im RestmĂŒll auch in Regionen mit vielen Eigenkompostierern teilweise mehr als die HĂ€lfte ausmacht, weil viele Speisereste nicht auf den Komposthaufen dĂŒrfen.“

Der NABU hat auch die zustĂ€ndigen Mittelbehörden in den BundeslĂ€ndern befragt. Oftmals ist bekannt, dass die Landkreise und kreisfreien StĂ€dte geltendes Recht ignorieren oder lediglich Alibi-Lösungen anbieten. Der NABU fordert, dass bestehendes Recht endlich konsequent durchgesetzt und in letzter Konsequenz auch mit einer so genannten Ersatzvornahme verwirklicht wird. Hierbei wĂŒrde durch eine ĂŒbergeordnete Stelle eine entsprechende Abfallsatzung mit Getrenntsammlung von BiomĂŒll auf Kosten der Kommune erlassen werden.

„Speise- und KĂŒchenabfĂ€lle sind viel zu schade fĂŒr die MĂŒllverbrennung. Die organischen AbfĂ€lle können im Rahmen einer Kaskadennutzung zunĂ€chst in Biogasanlagen vergĂ€rt und energetisch genutzt und anschließend aus den festen und flĂŒssigen GĂ€rresten Kompost gewonnen werden. Vor dem Hintergrund, dass eine hochwertige Bioabfallverwertung Mensch, Umwelt und Klima schĂŒtzt und unseren hoch beanspruchten Böden gut tut, ist der Dornröschenschlaf der Kommunen und in manchen FĂ€llen der aufsichtsberechtigten Behörden noch unverstĂ€ndlicher“, so NABU-Abfallexperte Sascha Roth.
Mehr
 

 
NABU: Den Wecker nach den PiepmÀtzen stellen
und morgens ein Konzert erleben

Welcher Vogel singt wann? NABU-Vogeluhr gibt einen Überblick ĂŒber die zeitliche Abfolge von Vogelstimmen / Countdown zur "Stunde der Gartenvögel" lĂ€uft

Der Gartenrotschwanz ist der FrĂŒhaufsteher unter den Singvögeln. 80 Minuten vor Sonnenaufgang eröffnet der kleine, schlanke rot-schwarze SĂ€nger das Morgenkonzert mit seiner wehmĂŒtigen kurzen Strophe. Zehn Minuten spĂ€ter meldet sich sein naher Verwandter, der Hausrotschwanz, mit seinem heiser klingenden Reviergesang. Der Stieglitz, NABU-Vogel des Jahres 2016, ruft seinen Namen „stiglit“ 20 Minuten bevor die Sonne aufgeht. Der Buchfink ist fĂŒr VogelverhĂ€ltnisse spĂ€t dran: erst zehn Minuten vor Sonnenaufgang, beteiligt er sich am Morgenkonzert seiner Artgenossen. Jede Vogelart hat einen anderen Zeitpunkt fĂŒr den Gesangbeginn, der durch die zunehmende Tageshelligkeit vorgegeben wird. Jeden Morgen setzen die einzelnen Arten daher in der gleichen Reihenfolge in das Vogelkonzert ein.

Welcher Vogel singt wann und wie? Einen guten und originellen Überblick ĂŒber die zeitliche Abfolge des Vogelgesangs gibt die NABU-Vogeluhr. Sie zeigt 18 klassische und hĂ€ufigere Vögel und ihr charakteristisches Gezwitscher und ist ab sofort zu finden unter www.nabu.de/vogeluhr. An der Vogeluhr sind die Minuten angegeben, wann die Vögel vor Sonnenaufgang mit ihrem Konzert beginnen.

„Im Mai sind die meisten Vögel zu hören, denn dann sind auch die vielen Zugvögel wieder zurĂŒck. Nur erwachsene VogelmĂ€nnchen singen. Sie locken damit Weibchen an und stecken ihr Revier ab“, erlĂ€utert NABU-Vogelexperte Lars Lachmann. Es hĂ€nge von der Vogelart ab, wie viele verschiedene Lieder ein Tier singen könne. Manche Vögel können nach unseren MaßstĂ€ben ĂŒberhaupt nicht richtig singen, wie zum Beispiel der Kernbeißer.

Besonders schön und melodisch singt die Amsel, die in Deutschland fast ĂŒberall hĂ€ufig zu hören ist. Als fleißige SĂ€ngerin beginnt sie etwa 45 Minuten vor Sonnenaufgang, oft von einem Dachfirst aus. Nicht so hĂ€ufig in StĂ€dten zu hören, wie die Amsel, aber auch fĂŒr Vogelstimmen-AnfĂ€nger gut zu erkennen, ist die Goldammer. Vor allem in lĂ€ndlichen Gebieten begrĂŒĂŸt sie den Tag 45 Minuten vor Sonnenaufgang mit einem hohen und lauten „zizizizizizi-dĂŒĂŒĂŒh“, oder auch gut zu merken mit „Wie, wie, wie hab ich dich lieb“. „Die MeistersĂ€ngerin unter den Vögeln ist die Nachtigall. Sie singt jedoch nicht nur morgens, sondern auch in tiefster Nacht. Daher ist die Nachtigall nicht in einer Vogeluhr darstellbar“, so Lachmann.

Die BeschĂ€ftigung mit der NABU-Vogeluhr ist ein guter Start ins große VogelzĂ€hlwochenende. An Pfingsten laden NABU, NAJU und der Landesbund fĂŒr Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Vom 13. bis 15. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zĂ€hlen und fĂŒr eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen PlĂ€tzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 23. Mai.
Mehr
 

 
Halbzeit beim stadtweiten Projekt "Zuhause A+++"
295 Freiburger Haushalte haben bereits die kostenlose Energiesparberatung in Anspruch genommen

Seit November 2015 bietet die Stadt Freiburg ein Jahr lang in
Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-WĂŒrttemberg
allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern eine kostenlose
Energiesparberatung bei sich zu Hause an.

Jetzt ist Halbzeit und 295 Haushalte in ganz Freiburg haben
bereits das kostenlose Angebot in Anspruch genommen. Als
Geschenk bekommen alle teilnehmenden Haushalte ein LEDLeuchtmittel.
Zudem können sie auch ein StrommessgerÀt
ausleihen und ihre Stromfresser in ihrem Haushalt finden. Die
Energiesparberatungen zu Hause werden von der
„Projektgruppe Energie“ des Agenda 21-BĂŒros Freiburg
organisiert.

Private Haushalte in Deutschland verbrauchen fast 30
Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs.
Demensprechend gibt es in den Haushalten besonders hohe
Einsparmöglichkeiten. Und ein hoher Anteil an effizienten
Haushalten in Freiburg trÀgt wesentlich dazu bei, das
ambitionierte Ziel der Stadt Freiburg, eine klimaneutrale
Kommune bis 2050 zu werden, zu erreichen zu können.

Weitere Energiebotschafter in St. Georgen gesucht

Kleine LÀden und Betriebe in St. Georgen können sich noch
bis Ende Mai als Energiebotschafter anmelden. Sie
bekommen ebenfalls eine kostenlose Energieberatung in
ihren RĂ€umlichkeiten und erfahren, wie viel und wo genau sie
sparen können und wie schnell sich selbst kleine Investitionen
refinanzieren. Im Gegenzug werben sie bei ihrer Kundschaft
fĂŒr das stĂ€dtische Projekt.

Zudem sind drei InfostÀnde geplant, an denen sich
Interessierte ĂŒber das stadtweite Projekt informieren und
anmelden können.

- Am Samstag, 4. Juni, von 10 bis 13 Uhr auf dem
Wochenmarkt im Rieselfeld
- Am Sonntag, 19. Juni, beim Poetry-Slam wÀhrend des
Musikfestivals „Freiburg stimmt ein“ im Stadtgarten
- Am Sonntag, 10. Juli, von 12 bis 15 Uhr beim
Stubenwiesenfest in St Georgen

Interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, aber auch
GeschÀftsinhaber oder kleinere Unternehmen haben zudem
die Möglichkeit sich auch online unter
www.freiburg.de/zuhause-a-plus anzumelden.
Mehr
 

Karlsruhe: Nancy und Karlsruhe im Klimaschutz-Dialog
Besichtigung der Stadtwerke-Kundenberatung / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Nancy und Karlsruhe im Klimaschutz-Dialog
Arbeitstreffen in FĂ€cherstadt zu Öffentlichkeitsarbeit und Schulprojekten

Zu einem Arbeitstreffen im Rahmen des TANDEM-Projekts „Deutsch-französische Klimaschutzpartnerschaften fĂŒr die lokale Energiewende“ konnte BĂŒrgermeister Klaus Stapf am vergangenen Dienstag (10. Mai) eine vierköpfige Delegation aus Nancy begrĂŒĂŸen. Themenschwerpunkte bei diesem erstmaligen Erfahrungsaustausch bildeten klimaschutzbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Projektarbeit mit Schulen.

Karlsruhe stellte dabei seine Kampagne „Ich mach Klima“ nĂ€her vor. Nancy berichtete im Gegenzug ĂŒber die dortigen Anstrengungen, BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr den Klimaschutz im Alltag zu begeistern. Passend dazu stand eine Besichtigung der Stadtwerke-Kundenberatung in der Kaiserstraße und der dazugehörigen Energiespar-Ausstellung auf dem Programm. Ort des Geschehens am Nachmittag war die Oberwaldschule in Durlach-Aue. Hier gaben Walter Deichmann und SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Energieteams einen Einblick in die umfangreichen EnergiesparaktivitĂ€ten der Schule, die von „Energiegirls und -boys“ in allen Klassen bis zu einer großen Photovoltaikanlage samt Kleinwindrad auf dem Dach des HauptgebĂ€udes reichen. Zur Sprache kamen auch ĂŒbergreifende Ergebnisse aus dem Karlsruher EinSparProjekt und konkrete Praxiserfahrungen mit Schulen in Nancy. Höhepunkt bildete die Pflanzung einer Winterlinde auf dem SchulgelĂ€nde als gemeinsamer Beitrag zur Kinder- und Jugendinitiative „Plant-for-the-Planet“.

"Bei Klimaschutz ĂŒber Tellerrand schauen"

BĂŒrgermeister Stapf hob die Bedeutung der ĂŒber 60-jĂ€hrigen Partnerschaft mit Nancy hervor, die durch den Erfahrungsaustausch eine neue Facette erhalte. „Gerade beim Klimaschutz ist es besonders wichtig, ĂŒber den eigenen Tellerrand zu schauen, weil die Strategien und LösungsansĂ€tze in den Kommunen sehr vielschichtig sind. Mit dem DACH-Projekt mit Salzburg und Winterthur praktizieren wir diesen Ansatz bereits erfolgreich ĂŒber unsere Landesgrenzen hinaus. Umso mehr freue ich mich, dass wir gemeinsam mit Nancy nun ebenfalls in einen intensiveren Klimaschutz-Dialog einsteigen.“

Auch Aline-Sophie Maire, StadtrĂ€tin aus Nancy und zustĂ€ndig fĂŒr die Bereiche nachhaltige Entwicklung und Stadtökologie, zeigte sich begeistert von der TANDEM-Initiative: „Der Erfahrungsaustausch und die bereits in die Wege geleiteten Maßnahmen in den unterschiedlichsten Gebieten stellen eine große Bereicherung dar. Dem Themenbereich Kommunikation und Sensibilisierung, der bei diesem ersten Treffen im Fokus steht, sehen wir mit Spannung entgegen, sowohl im Hinblick auf die Umsetzung als auch auf die zu erwartenden Ergebnisse. Die Mobilisierung aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, aus denen im alltĂ€glichen Leben ,Klima-Akteure‘ werden sollen, ist eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen ĂŒberhaupt, denn ,in Sachen Klimawandel muss jeder von uns etwas tun‘. Die Stadt Nancy freut sich darĂŒber, im sogenannten ,Jahr der BĂŒrgerschaft‘ 2016 von den Erfahrungen Karlsruhes in diesem Bereich profitieren zu können.“

Engere Klimakooperation fördern

Das von den beiden StĂ€dtenetzwerken KlimabĂŒndnis und „Energy Cities“ durchgefĂŒhrte TANDEM-Projekt bietet Kommunen aus Deutschland und Frankreich eine Plattform zur Bildung von Klimaschutzpartnerschaften. Ziel ist es, den Informationsaustausch ĂŒber Hindernisse und Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten und damit den wechselseitigen Knowhow-Transfer zu fördern. Dadurch soll eine engere Zusammenarbeit beider LĂ€nder auf der kommunalen Ebene unterstĂŒtzt werden. Kooperationspartner ist die in Karlsruhe ansĂ€ssige Klimaschutz und Energieagentur des Landes Baden-WĂŒrttemberg (KEA). Karlsruhe und Nancy hatten sich im letzten Jahr zu einer intensiveren Vernetzung entschlossen. Weitere aktive „Tandems“ bestehen unter anderem mit Ettlingen und Epernay oder Freiburg und Besançon.

Ein Folgetreffen zwischen Nancy und Karlsruhe ist bereits vereinbart und wird Ende Juni in der französischen Partnerstadt stattfinden. Im Mittelpunkt stehen dann die Themen GebÀudesanierung/Quartierskonzepte sowie Strategien zum Einbezug von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

zum Bild oben:
Besichtigung der Stadtwerke-Kundenberatung mit BĂŒrgermeister Klaus Stapf (2.v.r.) und Aline-Sophie Maire, StadtrĂ€tin aus Nancy (2.v.l.) / Foto: Stadt Karlsruhe
Mehr
 

NABU: Vogelwilderei in Ägypten ist MillionengeschĂ€ft
Lange Netze und Baumnetze mit FĂ€ngerlager / Foto: Basem Rabia
 
NABU: Vogelwilderei in Ägypten ist MillionengeschĂ€ft
BirdLife-Studie bestĂ€tigt erschreckendes Ausmaß des illegalen Vogelfangs / Monitoring-Programm gestartet

Der illegale Zugvogelfang an Ägyptens MittelmeerkĂŒste bleibt ein eintrĂ€gliches GeschĂ€ft und ein ernstes Problem fĂŒr den Zugvogelschutz. Zum Weltzugvogeltag am 10. Mai stellt der NABU die Ergebnisse von Untersuchungen zum Ausmaß und den Ursachen des Fangs von Zugvögeln in Ägypten vor.

Nach einer sozio-ökonomischen Studie im Auftrag der NABU-Dachorganisation BirdLife International ist davon auszugehen, dass wĂ€hrend des Herbstzugs von Mitte August bis Ende Oktober etwa zwölf Millionen Zugvögel in Netzen entlang der MittelmeerkĂŒste gefangen werden, die einem Handelswert von etwa 40 Millionen Euro entsprechen. Im Rahmen der Studie wurden 73 VogeljĂ€ger vor Ort interviewt. Demnach betreiben etwa 2000 Familien diesen Vogelfang. Nur etwa sieben Prozent der JĂ€ger fangen Vögel hauptsĂ€chlich fĂŒr den eigenen Nahrungserwerb. FĂŒr ĂŒber 60 Prozent aller VogelfĂ€ngerhaushalte stellt der Verkauf der gefangenen Vögel die wichtigste Einkommensquelle dar.

„Etwa drei Viertel der gefangenen Vögel werden auch nach Ă€gyptischem Recht illegal gewildert. Zudem hat Ägypten auch die internationalen Naturschutzkonventionen unterzeichnet, die den Netzfang von Vögeln grundsĂ€tzlich verbieten, da Netze neben den jagdbaren Arten genauso geschĂŒtzte und bedrohte Vogelarten fangen. Besonders betroffen sind Wachteln, Turteltauben, Wachtelkönige, Ziegenmelker, Pirole oder Neuntöter“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Es sei zu beobachten, dass das Ausmaß des seit der Antike traditionell durchgefĂŒhrten Vogelfangs an der Ă€gyptischen MittelmeerkĂŒste in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen habe. „Eine wichtige Rolle dabei spielt, dass diese Vögel als Delikatesse gelten und neuerdings auch in die reichen Golfstaaten verkauft werden, wodurch Nachfrage und Preise deutlich gestiegen sind, und mit ihnen die Zahl der VogelfĂ€nger. Diese nutzen zudem immer effektivere Fangtechniken, wie das Anlocken von Vögeln durch das Abspielen ihrer Rufe von MP3-Playern“, so Miller.

2013 wurde das gewaltige Ausmaß des Ă€gyptischen Vogelfangs in Deutschland bekannt. Auf einer Strecke von ĂŒber 700 Kilometern entlang der gesamten Ă€gyptischen MittelmeerkĂŒste – vom Gaza-Streifen im Osten bis zur libyschen Grenze im Westen – versperren Fangnetze Millionen von Zugvögeln den Weg in ihre Überwinterungsgebiete und zurĂŒck. Damit ist Ägypten das Land mit der grĂ¶ĂŸten Zahl getöteter Zugvögel im gesamten Mittelmeerraum. Der NABU hatte aus diesem Anlass 115.000 Unterschriften fĂŒr eine Petition gegen den Vogelfang in Ägypten gesammelt und an den Ă€gyptischen Botschafter in Berlin ĂŒbergeben. Daraufhin wurde mit UnterstĂŒtzung des Bundesumweltministeriums unter dem Dach des Afrikanisch-Eurasischen Wasservogelabkommens (AEWA) – eines Unterabkommens der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) – ein Internationaler Aktionsplan fĂŒr den Kampf gegen den Vogelfang in Ägypten beschlossen, der auch von der Regierung Ägyptens mitgetragen wird. Gemeinsam mit seiner Dachorganisation BirdLife International unterstĂŒtzt der NABU die nationale BirdLife-Partnerorganisation „Nature Conservation Egypt“ (NCE) und das Ă€gyptische Umweltministerium nun bei der Umsetzung dieses Plans.

Neben der Analyse der Rechtslage wurde ein Monitoring-Programm zur Feststellung der Zahl der Vogelfangnetze eingerichtet sowie die Studie vor Ort in Auftrag gegeben. Die jetzt vorgelegten Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte fĂŒr die notwendigen Gegenmaßnahmen. Dazu gehört neben der verbesserten Durchsetzung bestehender Jagdregeln laut Studie eine Kontrolle des internationalen Handels und das Anbieten wirtschaftlicher Alternativen fĂŒr die VogelfĂ€ngerfamilien sowie Informationskampagnen zu den ökologischen Auswirkungen des Vogelfangs gerade bei der jungen Bevölkerung. Auf Einladung des Ă€gyptischen Umweltministeriums wird eine internationale Arbeitsgruppe im Juli in Kairo die nĂ€chsten Schritte zur Umsetzung des Aktionsplans diskutieren.

Fast ausnahmslos haben alle VogelfĂ€nger in den vergangenen Jahren einen deutlichen RĂŒckgang der Zugvögel festgestellt. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Analyse der BestandsverĂ€nderungen deutscher Brutvogelarten: Von zehn Vogelarten, die von Deutschland ĂŒber Ägypten nach SĂŒdostafrika ziehen, zeigt nach den Daten des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) keine einen abnehmenden Bestandstrend ĂŒber die vergangenen 25 Jahre. Betrachtet man aber nur die Trends der letzten zwölf Jahre, nehmen gleich sechs der zehn Arten ab. Weitere Analysen können nun zeigen, welche Rolle der in den letzten Jahren zunehmende Vogelfang bei diesen dramatischen BestandsverĂ€nderungen spielt.

Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) begeht den Weltzugvogeltag seit 2006, um auf die Einzigartigkeit des Vogelzugs und die besonderen Gefahren aufmerksam zu machen, die Zugvögel auf ihren jĂ€hrlichen Wanderungen ĂŒberwinden mĂŒssen. In diesem Jahr steht besonders das illegale Fangen und Töten von Zugvögeln im Fokus des Weltzugvogeltags.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger