oekoplus - Freiburg
Samstag, 16. Februar 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Samstags-Forum Regio Freiburg – Programm Juni + Juli 2016
Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz. Wie wollen wir leben?
Aktualisiertes Programm
22. Gemeinschafts-Reihe mit Vorträgen, Diskussionen, Führungen

Mit Vorträgen und Führungen zum aktuellen Leitthema „Energie-Klima-Umwelt-Verbraucher-schutz. Wie wollen wir leben?“ führen der gemeinnützige Freiburger Verein ECOtrinova und Partner im Juni und Juli 2016 die 22. Gemeinschaftsreihe des mehrfach preisgekrönten Samstags-Forums Regio Freiburg fort. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Die Teilnehmer der Reihe erleben führende Fachleute, Pioniere und Aktive im Hörsaal und vor Ort mit Vorbildvorhaben. Die Vorträge finden statt in Freiburg i.Br. in der Universität, Stadtmitte, Kollegiengebäude 1 im Hörsaal 1015. Beginn ist 10.30 Uhr. Zu den anschließenden Führungen ist Anmeldung bis 2 Tage zuvor erbeten an ecotrinova@web.de oder an den Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730; Ort, Anfahrt und Treffpunkte werden den Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei.

Über die „Klimageschichte Mitteleuropas - 1200 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen“ berichtet am 18. Juni Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Direktor Institut für Physische Geographie der Universität Freiburg, Autor seines aktuellen Buchs zum Thema. Ökosoziale Fragen und konkrete Vorschläge zum Bauen und Wohnen, der werdende Perspektivplan für die Stadtentwicklung Freiburgs beim Bauen und Wohnen sowie das Thema Energie und Bauen für Flüchtlinge samt Fluchtursachen in Nahost stehen am 25. Juni im Mittelpunkt der Vorträge von Klimabündnis Freiburg, ECOtrinova e.V. und Mietshäusersyndikat.

Bei anschließenden Führungen wird am 21. Mai der Demeter-Obstbaubetrieb Siegel in Norsingen besucht, am 18. Juni das neue Wasserkraftwerk Neumagen-Etzenbach der Bürger-Energie-Südbaden eG, Kraftwerke Kaiser KG und Stadtwerke Müllheim-Staufen. Am 25. Juni steht das Neubaugebiet Gutleutmatten in Freiburg-Haslach im Blickfeld. Alle Vorbilder sind mit Bahn oder Bus erreichbar. Die Münstertalbahn hält sogar direkt beim Wasser¬kraftwerk.

Am 2. Juli ist der Vortrag von Professor Rainer Speh, Präsidiumsmitglied des Verbands der Elektro¬technik Elektronik Informationstechnik (VDE) e.V. und Technologiedirektor von Chief Siemens Limited in Riyad, der Höhepunkt. Er spricht über die dezentrale Energiewende, wie Hochschulen, Verbände und Industrie diese entwickeln: „Der zellulare Ansatz: Sichere dezentrale Energie für Gebäude, Quartiere, Stadt, Region und Land“. Die Chancen und Förderungen für Städte und Gemeinden mit „Energiequartiers- und Klimaschutzkonzepten in Freiburg und Region“ erläutert Christian Neumann, Dipl.-Ing., econsult neumann, Freiburg, anhand konkreter Erfahrungen. Ganz neu sind „Brennstoffzellen-Mini-BHKW - Strom erzeugende Heizungen für Einfamilien- und kleine Mehrfamilienhäuser“, die Thomas Basler vom SenerTec Center Südbaden, Schopfheim, vorstellt. Anschließend gibt es um 13.30 Uhr Merzhausen eine Führung bei einem solchen sauberen Brennstoffzellen-Mini-BHKW, das mit „kalter Verbrennung“ Strom und Heizwärme erzeugt.

Am 9. Juli hält Prälat Dr. Peter Neher, Präsident der Deutschen Caritas, Freiburg, den Hauptvortrag „Zur Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus. Klima, Gerechtigkeit und Solidarität in der Einen Welt.“ Einleitend berichten Sprecher des Eine Welt Forum Freiburg i.Br. über „Die UN-SDG - Nachhaltigkeitsziele 2015 - Bedeutung für die Eine Welt“ und zum Thema „Die Notwendigkeit zur Suffizienz.“

„Ziel des Samstags-Forums ist, Wissen, Werte und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln für zukunftsfähiges Handeln der Bürgerschaft und Kommunen und für den zukunftsfähigen Umbau von Haus, Stadt und Land“, erläuterte der ECOtrinova-Vorsitzende Dr. Georg Löser, wissenschaftlicher Leiter des Forums. Das überwiegend ehrenamtlich Samstags-Forum ist einzigartig in seiner Zusammenarbeit von Vereinen der Bürgerschaft mit Studierenden und erhielt bereits mehrere Preise, u.a. den 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg 2011.
folgt tabellarischer Programmauszug fĂĽr Juni und Juli 2016

Samstags-Forum Regio Freiburg
Energie-Klima-Umwelt-Verbraucherschutz. Wie wollen wir leben?

Samstags, Vorträge 10:30 - 12:45 Uhr, Freiburg i.Br., Universität, Stadtmitte, KG 1, Hörsaal 1015
Zu FĂĽhrungen Anmeldung an ecotrinova@web.de oder Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730
Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂĽrgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter der Gemeinschaftsreihe sind der gemeinnĂĽtzige Freiburger Verein ECOtrinova und Partner

18. Juni 10:30
Zur Klimageschichte Mitteleuropas. 1200 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen.
Prof. Dr. Rüdiger Glaser, Direktor Institut für Physische Geographie, Universität Freiburg

13:30 FĂĽhrung: Neues Wasserkraftwerk Neumagen/Staufen-Etzenbach.
Herbert Kaiser, Kraftwerke Kaiser KG, und BĂĽrger-Energie-SĂĽdbaden eG,
Stadtwerke MĂĽllheim-Staufen. Anfahrt (MĂĽnstertalbahn) direkt zum Kraftwerk.

25. Juni 10:30
Bauen und Wohnen in Freiburg und Region –
Wer-Wie-Wo-für Wen? Perspektivplan und Parkplätze.
Referenten von Klimabündnis Freiburg, ECOtrinova e.V., Mietshäusersyndikat
Energie und FlĂĽchtlinge: Zu den Flucht-Ursachen aus Nahost.
Konsequenzen fĂĽr das Wohnen und Bauen.
Dr. Georg Löser, ECOtrinova e.V., Vorsitzender

13:30 FĂĽhrung: Neubaugebiet Gutleutmatten, Freiburg. Mit Referenten des Vormittags.

2. Juli 10:30
Energiequartiers- und Klimaschutzkonzepte in Freiburg und Region.
Christian Neumann, Dipl.-Ing., econsult neumann, Freiburg

Neu: Brennstoffzellen-Mini-BHKW –
Strom erzeugende Heizungen fĂĽr EFH und kleine MFH
Thomas Basler, SenerTec Center SĂĽdbaden, Schopfheim

Der zellulare Ansatz: Sichere dezentrale Energie fĂĽr
Gebäude, Quartiere, Stadt, Region und Land
Prof. Dr. Rainer M. Speh, VDE-Präsidiumsmitglied und Chief Technology Officer (CTO) Siemens Limited in Riyad

13:30 FĂĽhrung: Mini-BHKW mit Brennstoffzelle.
Merzhausen, mit Thomas Basler, SenerTec Center SĂĽdbaden

9. Juli 10:30
Die UN-SDG - Nachhaltigkeitsziele 2015 –
Bedeutung fĂĽr die Eine Welt und die Notwendigkeit zur Suffizienz.
Eine Welt Forum Freiburg i.Br.

Klima, Gerechtigkeit und Solidarität in der
Einen Welt. Zur Enzyklika Laudato Si von
Papst Franziskus
Prälat Dr. Peter Neher, Präsident Deutsche Caritas, Freiburg
 
 

 
Ă–kosoziale Landwirtschaft - richtig rechnen.
Regionale Ă–konomie mit der Regionalwert AG

am Samstag, 21. Mai von 10.15 bis 12.15 Uhr, Universität Freiburg i.Br., Stadtmitte, Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1, ist „Richtig rechnen – mit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit“ Thema von Ökopionier Christian Hiß, Gründer und Vorstand der Regionalwert AG, Emmendingen, beim Samstags-Forum Regio Freiburg. Über „Die Regionalwert AG – Mit Bürgeraktien die regionale Ökonomie stärken – mit Beispielen aktueller Projekte“ spricht einleitend Inge-Lore Andres, Vorständin der Regionalwert AG. - Zur anschließenden Führung um 13.00 Uhr beim Demeter-Betrieb Obstbau Siegel in Norsingen ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730. Anfahrt und Treffpunkte werden Angemeldeten mitgeteilt. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter sind ECOtrinova e.V. und Agenda21-Büro Freiburg unterstützt von BUND , Landesnaturschutzverband LNV, Studierendenrat der Universität sowie Weiteren.

Christian Hiß ist einer der herausragenden unternehmerischen Öko-Pioniere in Freiburg bzw. im Breisgau. Mit Inge-Lore Andres, Vorständin der Regionalwert AG, und Christian Hiß, Gründer der Regionalwert AG, geht es am 21. Mai darum, wie regionale Ökonomie gestärkt wird mit aktuellen Öko-Landwirtschaftsprojekten in der Region Freiburg sowie um ökologisch-soziale Buchführung dazu. Das neue Buch (2015) von Hiß „Richtig rechnen! Durch die Reform der Finanzbuchhaltung zur ökologisch-ökonomischen Wende“ gibt leicht lesbar die Grundlagen und Beispiele. Der gelernte Gärtner und Master für Social Banking und Social Finance Hiß ist Träger des Sonderpreises »Social Entrepeneur“ des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2009. Frau Andres ist seit über 30 Jahren in verschiedenen Sparten der Biobranche tätig. Obstbau Siegel ist Partner bei Regionalwert AG.
Mehr
 

Ă–KO-TEST Katzenfutter
Das Ă–KO-TEST-Magazin Mai 2016 gibt es seit dem 28. April im Handel
 
Ă–KO-TEST Katzenfutter
"Luxus-MenĂĽs" mit Fehlern

Die Hersteller von Katzenfutter präsentieren ihre Produkte gerne als „Luxusmenüs“. Eine neue Untersuchung des ÖKO-TEST-Magazins zeigt jedoch, dass viele unausgewogen sind und überhöhte Gehalte bestimmter Mineralstoffe und Vitamine haben. Das kann gesundheitliche Folgen haben. Immerhin vier Produkte sind empfehlenswert.

Die Produktnamen von Katzenfutter klingen oft nach Vier-Sterne-Gerichten für Zweibeiner. Doch wie gut sind diese Schlemmerhappen, Wellnessmenüs, saftigen Häppchen & Co. wirklich? Das wollte ÖKO-TEST wissen und hat 21 Feuchtfutter ernährungsphysiologisch begutachten sowie eine Schadstoffanalyse durchführen lassen. Es zeigte sich, dass der Gehalt an Vitamin A und D teilweise zu hoch ist. Eine dauerhaft zu hohe Aufnahme von Vitamin A kann aber zu Schäden wie einer Versteifung der Wirbelsäule führen. Bei einem langfristigen Zuviel an Vitamin D3 sind gesundheitliche Störungen wie Gefäßverkalkungen nicht auszuschließen. Das Labor analysierte ebenso überhöhte Gehalte an Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Kupfer und/oder Selen. Katzen, die zu viel Phosphor oder Calcium essen, werden einem höheren Risiko der Harnsteinbildung ausgesetzt. In einem der besonders teuren Futter stecken zudem ein Konservierungsmittel und ein synthetischer Farbstoff, die ÖKO-TEST-Leser ihrer Katze einfach ersparen können.
Mehr
 

 
Karlsruhe: Wiesenspaziergang am Muttertag
Stupferichs vielfältige Landschaft kennenlernen

Im Wonnemonat Mai blühen die meisten Wiesen und lassen die Landschaft besonders reizvoll erscheinen. Zu einem Wiesenspaziergang nördlich von Stupferich laden deshalb Bürgermeister Michael Obert und der stellvertretende Leiter des Gartenbauamtes, Klaus Weindel, für Sonntag, 8. Mai, ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erfahren beim Muttertags-Rundgang Wissenswertes über die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Los geht es um 10.30 Uhr am Thomashof an der Einmündung Stupfericher Weg in die Thomashofstraße. Der Treffpunkt ist mit der Buslinie 23 (Haltestelle Thomashof) erreichbar.

Der hügelige Landschaftsbereich um Stupferich gehört naturräumlich zum Westlichen Pfinzgau, einer Untereinheit des Kraichgaus. Die Nutzungen sind vielfältig. Größere Flächen werden unter anderem als Äcker oder Wiesen genutzt. Darin eingestreut sind Obstbaumbestände sowie Gärten. Als weitere Bereicherung der Landschaft kommen Hecken, Bäche, Hohlwege, Feldgehölze und Gräben hinzu. Bei den Böden handelt es sich in weiten Teilen um Löß- und Lößlehmböden, die für die Landwirtschaft besonders wertvoll sind. Je nach Feuchtigkeit finden sich dort Kräuter wie Witwenblume, Wiesen-Kerbel, Gamander-Ehrenpreis, Wiesen-Flockenblume oder Zaunwicke.
Mehr
 

 
Überfischung und illegaler Fang bedrohen Fischbestände weltweit
Fish Dependence Day fällt 2016 auf den 2. Mai

Gemeinsame Pressemitteilung mit Brot fĂĽr die Welt, Fair Oceans, Environmental Justice Foundation - Berlin, 02. Mai 2016

Berlin, 02.05.2016. Ab dem 2. Mai ist der Verzehr von Fisch in Deutschland in diesem Jahr rein rechnerisch nur noch mit Hilfe von Importen möglich. Der Jahresfang der deutschen Flotten ist ab diesem "Fish Dependence Day" aufgebraucht. Dieser Tag wird jährlich von der britischen New Economics Foundation ermittelt. Importierter Fisch kommt zu einem erheblichen Teil aus überfischten Fanggründen und trägt ferner das Risiko, aus illegaler, nicht gemeldeter und nicht regulierter Fischerei (IUU Fischerei) zu stammen. Darauf weisen Brot für die Welt, Fair Oceans, Slow Food Deutschland und die Environmental Justice Foundation hin.

Insgesamt ist die Abhängigkeit von Einfuhren bei Fisch und Meeresfrüchten nach Deutschland gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Im vergangenen Jahr war der "Fish Dependence Day" bereits am 6. April erreicht. Grund dafür ist weniger eine größere Nachhaltigkeit des Fischereimanagements, wie sie seit Jahren von vielen Nichtregierungsorganisationen gefordert wird. Vielmehr hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Meeresfrüchten in Deutschland in den letzten Jahren von 14,7 kg (2012) auf 13,5 kg (2013) verringert.

Längst schon können auch die EU-Mitgliedstaaten ihren Bedarf an Fisch und Fischereiprodukten nicht mehr durch ihre eigene Fischerei decken. Jahrzehntelange Überfischung und Subventionierung der industriellen Fischerei haben die europäischen Fischbestände drastisch reduziert. "Die von der EU mit der Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik von 2014 ergriffenen Maßnahmen gegen die Überfischung, wie das Rückwurfverbot, sind nicht darauf ausgerichtet, die illegale Fischerei einzudämmen. Nur im Zusammenspiel mit der EU-Verordnung zur Verhinderung, Bekämpfung und Unterbindung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei (IUU-Verordnung) kann letztlich eine nachhaltige Fischereipolitik gelingen", so Kai Kaschinski von Fair Oceans.

Eine kritische Bestandsaufnahme von gemeinsamer Fischereipolitik und IUU-Verordnung ist mittlerweile überfällig. "Das muss auch für die Verbraucher sichtbar werden. Deshalb müssen Industrie und Handel zu Transparenz bei Fischprodukten verpflichtet werden. Anders ist eine höhere Wertschätzung von Fisch als sehr kostbarem Lebensmittel nicht durchzusetzen", mahnt Ursula Hudson von Slow Food Deutschland an.

Illegale Fischerei gefährdet die Fischbestände weltweit. Das trifft besonders die, für die Fisch oft die wichtigste Eiweißquelle ist: die Küstenbevölkerung in Entwicklungsländern. Francisco Marí, Referent Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt, sagt: "Die EU und allen voran Deutschland muss sicherstellen, dass importierter Fisch legal und nachhaltig gefangen wurde. Unser Fischkonsum darf nicht zulasten der Menschen in Entwicklungsländern gehen."

"IUU-Fischerei kostet die Weltgemeinschaft jährlich zwischen neun und 22 Milliarden Euro. In manchen Entwicklungsländern wird davon ausgegangen, dass bis zu 40 Prozent des gesamten Fischfangs illegal getätigt werden. Deutschland als einer der wichtigsten Märkte für Fischereiprodukte in der EU muss bei der Bekämpfung der IUU-Fischerei eine Vorreiterrolle übernehmen", so Steve Trent, Geschäftsführer der EJF.
Mehr
 

 
Ökosozial Aufforsten - gefährdete Wälder retten.
PuroVerde eG: Erzeuger-Verbraucher-Kooperation Costa Rica - Deutschland

Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am Samstag, 7. Mai von 10.30 bis 12.45 Uhr, Universität Freiburg i.Br., Stadtmitte, Hörsaal 1015 im Kollegiengebäude 1, ist „Die PuroVerde eG: eine Erzeuger-Verbraucher-Kooperation für nachhaltige Produktion und Wirtschaftsweise in Costa Rica und Deutschland. Permakultur und Waldfeldbau als ökosozialer Lösungsansatz“ Thema von Ökopionier Leo Pröstler, PuroVerde eG, Freiburg. Über „Wälder in Gefahr: Was tun?“ spricht einleitend Prof. Dr. Benno Pokorny, Professor für Waldwirtschaft und Ländliche Entwicklung, Universität Freiburg. Zur anschließenden Führung um 13 Uhr im Weltladen Gerbau, Freiburg, ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-2168730. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. Veranstalter sind ECOtrinova e.V., Klimabündnis und Agenda21-Büro Freiburg, Studierendenrat und Fachschaften der Universität sowie Weitere.
Mehr
 

 
NABU-Zahl des Monats: Schutz von 234 Vogelarten gefährdet
Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien verhindern / Online-Protestaktion gestartet

Am 8. Juni will die EU-Kommission beraten, ob sie die EU-Naturschutzrichtlinien ändert. Dabei geht es auch darum, ob bislang geschützte Tierarten wieder gejagt werden dürfen: Mindestens 234 Vogelarten, darunter Rotkehlchen, Weißstorch und Habicht, könnten dann ihren Schutz in der EU verlieren.

Einflussreiche Lobbys aus dem Agrar- und Forstbereich erhoffen sich von einer Änderung der EU-Naturschutzrichtlinien mehr Freiheiten. In einem im Februar bekannt gewordenen Papier schlagen deutsche Landnutzerverbände unter anderem vor, dass künftig nicht mehr alle 451 wild vorkommenden Vogelarten unter die EU-Vogelschutzrichtlinie fallen sollten, sondern nur noch besonders Bedrohte. Verlierer wären mindestens die 234 Arten – darunter viele Zugvögel – die als "nicht vom Aussterben bedroht" gelten. Diese könnten dann nach Belieben der Regierungen, z.B. von Malta, Zypern, aber auch den deutschen Bundesländern, wieder zum Abschuss freigegeben werden.

Daher ruft der NABU bis zum Pfingstmontag zu einer Protestaktion in den sozialen Medien auf. Sie richtet sich an den zuständigen EU-Kommissar Karmenu Vella, sich dem Lobbydruck nicht zu beugen, sondern statt dessen mehr für die Durchsetzung und Finanzierung der bestehenden Naturschutzrichtlinien zu tun.
Mehr
 

 
Bundesweite Vogelzählung startet am Pfingstwochenende
NABU, NAJU und LBV laden vom 13. bis 15. Mai zur zwölften „Stunde der Gartenvögel“

An Pfingsten laden NABU, NAJU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Vom 13. bis 15. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Mehr als 47.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und insgesamt 1,1 Millionen Vögel gemeldet. Damit handelt es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion, der „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion.

Aus den seit über zehn Jahren flächendeckend gesammelten Beobachtungen der Bürger können die Forscher des NABU inzwischen deutliche Bestandstrends für Vögel im Siedlungsraum ablesen. „Die typischen Gebäudebrüter Mehlschwalbe und Mauersegler haben seit Beginn der Aktion kontinuierlich abgenommen. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2006 um 40 Prozent zurückgegangen. Verantwortlich für ihren Bestandseinbruch sind unbedachte Hausmodernisierungen und der allgemeine Rückgang ihrer Nahrung, den Fluginsekten. Auch bei Amsel, Rotkehlchen, Hausrotschwanz und Zaunkönig beobachten wir sinkende Zahlen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Dem gegenüber stehen erfreulicherweise deutliche Zuwächse bei Arten wie Feldsperling, Ringeltaube oder Buntspecht.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 23. Mai.

Aktuelle Zwischenstände und erste Ergebnisse sind ab dem ersten Zähltag auf www.stundedergartenvoegel.de abrufbar und können mit vergangenen Jahren verglichen werden. Interaktive Karten stellen dar, wie sich eine Vogelart bundesweit oder in einem ausgesuchten Bundesland oder Landkreis entwickelt hat.

Für kleine Vogelexperten hat die NAJU außerdem die „Schulstunde der Gartenvögel“ (9. bis 13. Mai) ins Leben gerufen. Ein großes Aktionspaket versorgt teilnehmende Gruppen und Klassen mit Zählkarten, mit dem NAJU-Klassiker „Vogelbüchlein für die Hosentasche“, einem NABU-Poster mit den zehn häufigsten Vogelarten in Deutschlands Gärten und einem Begleitheft. Hierin finden Gruppenleiter, Lehrer und Erzieher die Anleitung für eine Gartenvogel-Rallye mit spannenden Wissens- und Spielstationen, die mit wenig Aufwand überall im Freien durchgeführt werden können. Das Aktionspaket kann unter www.NAJU.de/sdg bestellt werden.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger