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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

Neuseeland verschweigt Tod eines extrem seltenen Delfins in Fischernetz
NeuseelÀndische Hektor-Delfine / Foto: Steve Dawson/NABU international
 
Neuseeland verschweigt Tod eines extrem seltenen Delfins in Fischernetz
Maui-LebensrĂ€ume sofort umfassend schĂŒtzen!

Eine Untersuchung der NABU International Naturschutzstiftung zeigt, dass neuseelĂ€ndische Regierungsbeamte und Fischer den Tod eines extrem bedrohten Maui-Delfins in einem kommerziellen Fischernetz verschwiegen haben. Mit einer PopulationsgrĂ¶ĂŸe von weniger als 50 Individuen steht die Tierart kurz vor dem Aussterben. „Angesichts der dramatischen Bestandssituation der Maui-Delfine und der besonderen Verantwortung, die Neuseeland fĂŒr die endemische Tierart hat, sind wir zutiefst geschockt und enttĂ€uscht ĂŒber diesen Vorfall“, sagte Thomas Tennhardt, Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung. NABU International rĂ€t dringend zu einer unabhĂ€ngigen Untersuchung des Delfintodes und ruft abermals zum sofortigen und umfassenden Schutz der Maui-Lebensraumes auf.

Der Maui-Delfin sei außerhalb der ausgewiesenen Schutzzone in einem Kiemennetz umgekommen. Der Zwischenfall sei nicht in der offiziellen Beifang-Datenbank erwĂ€hnt und von Regierungsbeamten und Industrievertretern geleugnet worden.Trotz wiederholten DrĂ€ngens sowohl nationaler als auch internationaler Organsationen, wie der IUCN und der Walfang-Kommission, ist die neuseelĂ€ndische Regierung bislang nicht bereit, die Schutzgebiete fĂŒr Maui-Delfine auszuweiten.

„Die neuseelĂ€ndische Regierung möchte die Öffentlichkeit davon ĂŒberzeugen, dass die Maui-Delfine gut geschĂŒtzt sind und keine Tiere außerhalb der geschĂŒtzten Zonen gesehen oder in Netzen gefangen werden“, erklĂ€rte Barbara Maas, Leiterin internationaler Artenschutz bei NABU International. „Die Nachricht vom Tod dieses Tieres hat die GlaubwĂŒrdigkeit der Regierung infrage gestellt und dringende Forderungen nach einer Ausweitung der Schutzgebiete fĂŒr die Tiere ausgelöst – etwas, womit sich die neuseelĂ€ndischen Politiker nicht befassen möchten. Als wir das neuseelĂ€ndische Industrieministerium um eine Stellungnahme baten, wurde uns versichert, wir wĂŒrden uns irren“, so Maas weiter.

Doch nicht nur in dem jĂŒngsten Maui-Todesfall legt die neuseelĂ€ndische Regierung Fakten vor, die nachweislich nicht stimmen. So deckte eine jĂŒngst veröffentlichte Studie der UniversitĂ€t von Auckland und der British Columbia auf: Der Fischfang in Neuseeland ist etwa 2,7 Mal höher als der Wert, den das Land an die ErnĂ€hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen weitergibt. „Somit fischt das Land wesentlich weniger nachhaltig, als es offiziell vorgibt. Neuseeland liegt also viel daran, den ‚grĂŒnen Schein‘ zu wahren, ohne sich dementsprechend zu verhalten“, so Maas.

Der Maui-Delfin ist der seltenste Meeresdelfin der Welt. Experten schĂ€tzen, dass der kleine Bestand nur alle 10-23 Jahre einen Todesfall durch menschliche EinflĂŒsse verkraften kann. Derzeit sind weniger als 20 Prozent seines Lebensraumes vor Kiemennetz- und etwa fĂŒnf Prozent vor Schleppnetzfischerei geschĂŒtzt. Allein die BeifĂ€nge der Fischerei-Industrie verursachen jedes Jahr 3-4 Tode von Maui-Delfinen – mehr als das 54fache des tragbaren Maximums.
 
 

 
NABU: Landkreise mauern gegen die Biotonne
Seit 500 Tagen wird gĂ€ngiges Recht in vielen deutschen Kommunen nicht umgesetzt / Millionen Tonnen BioabfĂ€lle landen weiter im RestmĂŒll

Auch 500 Tage nach dem Startschuss fĂŒr die flĂ€chendeckende getrennte Bioabfallsammlung in ganz Deutschland kommen zahlreiche Landkreise und kreisfreie StĂ€dte ihrer gesetzlichen Pflicht gar nicht oder nur unzureichend nach, wie eine aktuelle NABU-Recherche zeigt. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mĂŒssen BioabfĂ€lle spĂ€testens ab dem 1. Januar 2015 getrennt gesammelt werden.

„De facto ignorieren noch immer knapp zehn Prozent der insgesamt ĂŒber 400 deutschen Landkreise und kreisfreien StĂ€dte die Vorgaben aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz komplett, indem sie bislang keine Getrenntsammlung anbieten. Weitere zehn Prozent sammeln nicht flĂ€chendeckend oder mit verbraucherunfreundlichen Bringsystemen ohne Biotonne“, fasst NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller die Ergebnisse zusammen.

Auf Nachfrage des NABU bei den betroffenen Landkreisen und kreisfreien StĂ€dten, warum keine Biotonne eingefĂŒhrt wurde, verweisen viele darauf, dass das Kreislaufwirtschaftsgesetz zur Sammlung der BioabfĂ€lle nicht explizit die Biotonne vorschreibt. Studien belegen jedoch, dass der meiste Bioabfall dann erfasst wird, wenn Speise- und KĂŒchenabfĂ€lle bequem in der Abhol-Biotonne entsorgt werden können.

„Wer BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern gar kein Trennsystem anbietet oder von ihnen verlangt, BiomĂŒll mit dem eigenen Pkw kilometerweit durch den Landkreis bis zum nĂ€chsten Wertstoffhof zu fahren, nimmt bewusst in Kauf, dass weiterhin jĂ€hrlich mehrere Millionen Tonnen kostbarer BioabfĂ€lle im RestmĂŒll entsorgt werden, also sprichwörtlich in Rauch aufgehen. Eine effiziente Verwertung von BioabfĂ€llen beginnt mit dem verbraucherfreundlichsten Erfassungssystem: der Biotonne“, so Miller.

Weiter rechtfertigten die Landkreise und kreisfreien StĂ€dte ihre UntĂ€tigkeit auf Nachfrage des NABU mit finanziellen Argumenten. So sind viele Kommunen noch ĂŒber Jahre vertraglich an MĂŒllverbrennungsanlagen oder mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen gebunden. „In Anbetracht der vertraglichen Verpflichtungen stellt die Einrichtung eines Bringsystems fĂŒr BioabfĂ€lle nicht mehr als ein Feigenblatt dar, mit dem sich die Verantwortlichen vor weiteren rechtlichen Konsequenzen schĂŒtzen wollen. Auch das oft von den Kommunen vorgebrachte Argument, BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nutzten den Bioabfall auf dem Komposthaufen im eigenen Garten hat erst dann Berechtigung, wenn sie richtig kompostieren und den Kompost anschließend tatsĂ€chlich im eigenen Garten verwerten“, so Miller. „Untersuchungen zeigen aber, dass der Organikanteil im RestmĂŒll auch in Regionen mit vielen Eigenkompostierern teilweise mehr als die HĂ€lfte ausmacht, weil viele Speisereste nicht auf den Komposthaufen dĂŒrfen.“

Der NABU hat auch die zustĂ€ndigen Mittelbehörden in den BundeslĂ€ndern befragt. Oftmals ist bekannt, dass die Landkreise und kreisfreien StĂ€dte geltendes Recht ignorieren oder lediglich Alibi-Lösungen anbieten. Der NABU fordert, dass bestehendes Recht endlich konsequent durchgesetzt und in letzter Konsequenz auch mit einer so genannten Ersatzvornahme verwirklicht wird. Hierbei wĂŒrde durch eine ĂŒbergeordnete Stelle eine entsprechende Abfallsatzung mit Getrenntsammlung von BiomĂŒll auf Kosten der Kommune erlassen werden.

„Speise- und KĂŒchenabfĂ€lle sind viel zu schade fĂŒr die MĂŒllverbrennung. Die organischen AbfĂ€lle können im Rahmen einer Kaskadennutzung zunĂ€chst in Biogasanlagen vergĂ€rt und energetisch genutzt und anschließend aus den festen und flĂŒssigen GĂ€rresten Kompost gewonnen werden. Vor dem Hintergrund, dass eine hochwertige Bioabfallverwertung Mensch, Umwelt und Klima schĂŒtzt und unseren hoch beanspruchten Böden gut tut, ist der Dornröschenschlaf der Kommunen und in manchen FĂ€llen der aufsichtsberechtigten Behörden noch unverstĂ€ndlicher“, so NABU-Abfallexperte Sascha Roth.
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NABU: Den Wecker nach den PiepmÀtzen stellen
und morgens ein Konzert erleben

Welcher Vogel singt wann? NABU-Vogeluhr gibt einen Überblick ĂŒber die zeitliche Abfolge von Vogelstimmen / Countdown zur "Stunde der Gartenvögel" lĂ€uft

Der Gartenrotschwanz ist der FrĂŒhaufsteher unter den Singvögeln. 80 Minuten vor Sonnenaufgang eröffnet der kleine, schlanke rot-schwarze SĂ€nger das Morgenkonzert mit seiner wehmĂŒtigen kurzen Strophe. Zehn Minuten spĂ€ter meldet sich sein naher Verwandter, der Hausrotschwanz, mit seinem heiser klingenden Reviergesang. Der Stieglitz, NABU-Vogel des Jahres 2016, ruft seinen Namen „stiglit“ 20 Minuten bevor die Sonne aufgeht. Der Buchfink ist fĂŒr VogelverhĂ€ltnisse spĂ€t dran: erst zehn Minuten vor Sonnenaufgang, beteiligt er sich am Morgenkonzert seiner Artgenossen. Jede Vogelart hat einen anderen Zeitpunkt fĂŒr den Gesangbeginn, der durch die zunehmende Tageshelligkeit vorgegeben wird. Jeden Morgen setzen die einzelnen Arten daher in der gleichen Reihenfolge in das Vogelkonzert ein.

Welcher Vogel singt wann und wie? Einen guten und originellen Überblick ĂŒber die zeitliche Abfolge des Vogelgesangs gibt die NABU-Vogeluhr. Sie zeigt 18 klassische und hĂ€ufigere Vögel und ihr charakteristisches Gezwitscher und ist ab sofort zu finden unter www.nabu.de/vogeluhr. An der Vogeluhr sind die Minuten angegeben, wann die Vögel vor Sonnenaufgang mit ihrem Konzert beginnen.

„Im Mai sind die meisten Vögel zu hören, denn dann sind auch die vielen Zugvögel wieder zurĂŒck. Nur erwachsene VogelmĂ€nnchen singen. Sie locken damit Weibchen an und stecken ihr Revier ab“, erlĂ€utert NABU-Vogelexperte Lars Lachmann. Es hĂ€nge von der Vogelart ab, wie viele verschiedene Lieder ein Tier singen könne. Manche Vögel können nach unseren MaßstĂ€ben ĂŒberhaupt nicht richtig singen, wie zum Beispiel der Kernbeißer.

Besonders schön und melodisch singt die Amsel, die in Deutschland fast ĂŒberall hĂ€ufig zu hören ist. Als fleißige SĂ€ngerin beginnt sie etwa 45 Minuten vor Sonnenaufgang, oft von einem Dachfirst aus. Nicht so hĂ€ufig in StĂ€dten zu hören, wie die Amsel, aber auch fĂŒr Vogelstimmen-AnfĂ€nger gut zu erkennen, ist die Goldammer. Vor allem in lĂ€ndlichen Gebieten begrĂŒĂŸt sie den Tag 45 Minuten vor Sonnenaufgang mit einem hohen und lauten „zizizizizizi-dĂŒĂŒĂŒh“, oder auch gut zu merken mit „Wie, wie, wie hab ich dich lieb“. „Die MeistersĂ€ngerin unter den Vögeln ist die Nachtigall. Sie singt jedoch nicht nur morgens, sondern auch in tiefster Nacht. Daher ist die Nachtigall nicht in einer Vogeluhr darstellbar“, so Lachmann.

Die BeschĂ€ftigung mit der NABU-Vogeluhr ist ein guter Start ins große VogelzĂ€hlwochenende. An Pfingsten laden NABU, NAJU und der Landesbund fĂŒr Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ ein. Vom 13. bis 15. Mai sind Naturfreunde in ganz Deutschland aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zĂ€hlen und fĂŒr eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Und so wird es gemacht: Von einem ruhigen PlĂ€tzchen aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115 – oder einfach im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de gemeldet werden. Meldeschluss ist der 23. Mai.
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Halbzeit beim stadtweiten Projekt "Zuhause A+++"
295 Freiburger Haushalte haben bereits die kostenlose Energiesparberatung in Anspruch genommen

Seit November 2015 bietet die Stadt Freiburg ein Jahr lang in
Kooperation mit der Verbraucherzentrale Baden-WĂŒrttemberg
allen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern eine kostenlose
Energiesparberatung bei sich zu Hause an.

Jetzt ist Halbzeit und 295 Haushalte in ganz Freiburg haben
bereits das kostenlose Angebot in Anspruch genommen. Als
Geschenk bekommen alle teilnehmenden Haushalte ein LEDLeuchtmittel.
Zudem können sie auch ein StrommessgerÀt
ausleihen und ihre Stromfresser in ihrem Haushalt finden. Die
Energiesparberatungen zu Hause werden von der
„Projektgruppe Energie“ des Agenda 21-BĂŒros Freiburg
organisiert.

Private Haushalte in Deutschland verbrauchen fast 30
Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs.
Demensprechend gibt es in den Haushalten besonders hohe
Einsparmöglichkeiten. Und ein hoher Anteil an effizienten
Haushalten in Freiburg trÀgt wesentlich dazu bei, das
ambitionierte Ziel der Stadt Freiburg, eine klimaneutrale
Kommune bis 2050 zu werden, zu erreichen zu können.

Weitere Energiebotschafter in St. Georgen gesucht

Kleine LÀden und Betriebe in St. Georgen können sich noch
bis Ende Mai als Energiebotschafter anmelden. Sie
bekommen ebenfalls eine kostenlose Energieberatung in
ihren RĂ€umlichkeiten und erfahren, wie viel und wo genau sie
sparen können und wie schnell sich selbst kleine Investitionen
refinanzieren. Im Gegenzug werben sie bei ihrer Kundschaft
fĂŒr das stĂ€dtische Projekt.

Zudem sind drei InfostÀnde geplant, an denen sich
Interessierte ĂŒber das stadtweite Projekt informieren und
anmelden können.

- Am Samstag, 4. Juni, von 10 bis 13 Uhr auf dem
Wochenmarkt im Rieselfeld
- Am Sonntag, 19. Juni, beim Poetry-Slam wÀhrend des
Musikfestivals „Freiburg stimmt ein“ im Stadtgarten
- Am Sonntag, 10. Juli, von 12 bis 15 Uhr beim
Stubenwiesenfest in St Georgen

Interessierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, aber auch
GeschÀftsinhaber oder kleinere Unternehmen haben zudem
die Möglichkeit sich auch online unter
www.freiburg.de/zuhause-a-plus anzumelden.
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Karlsruhe: Nancy und Karlsruhe im Klimaschutz-Dialog
Besichtigung der Stadtwerke-Kundenberatung / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Nancy und Karlsruhe im Klimaschutz-Dialog
Arbeitstreffen in FĂ€cherstadt zu Öffentlichkeitsarbeit und Schulprojekten

Zu einem Arbeitstreffen im Rahmen des TANDEM-Projekts „Deutsch-französische Klimaschutzpartnerschaften fĂŒr die lokale Energiewende“ konnte BĂŒrgermeister Klaus Stapf am vergangenen Dienstag (10. Mai) eine vierköpfige Delegation aus Nancy begrĂŒĂŸen. Themenschwerpunkte bei diesem erstmaligen Erfahrungsaustausch bildeten klimaschutzbezogene Öffentlichkeitsarbeit und Projektarbeit mit Schulen.

Karlsruhe stellte dabei seine Kampagne „Ich mach Klima“ nĂ€her vor. Nancy berichtete im Gegenzug ĂŒber die dortigen Anstrengungen, BĂŒrgerinnen und BĂŒrger fĂŒr den Klimaschutz im Alltag zu begeistern. Passend dazu stand eine Besichtigung der Stadtwerke-Kundenberatung in der Kaiserstraße und der dazugehörigen Energiespar-Ausstellung auf dem Programm. Ort des Geschehens am Nachmittag war die Oberwaldschule in Durlach-Aue. Hier gaben Walter Deichmann und SchĂŒlerinnen und SchĂŒler des Energieteams einen Einblick in die umfangreichen EnergiesparaktivitĂ€ten der Schule, die von „Energiegirls und -boys“ in allen Klassen bis zu einer großen Photovoltaikanlage samt Kleinwindrad auf dem Dach des HauptgebĂ€udes reichen. Zur Sprache kamen auch ĂŒbergreifende Ergebnisse aus dem Karlsruher EinSparProjekt und konkrete Praxiserfahrungen mit Schulen in Nancy. Höhepunkt bildete die Pflanzung einer Winterlinde auf dem SchulgelĂ€nde als gemeinsamer Beitrag zur Kinder- und Jugendinitiative „Plant-for-the-Planet“.

"Bei Klimaschutz ĂŒber Tellerrand schauen"

BĂŒrgermeister Stapf hob die Bedeutung der ĂŒber 60-jĂ€hrigen Partnerschaft mit Nancy hervor, die durch den Erfahrungsaustausch eine neue Facette erhalte. „Gerade beim Klimaschutz ist es besonders wichtig, ĂŒber den eigenen Tellerrand zu schauen, weil die Strategien und LösungsansĂ€tze in den Kommunen sehr vielschichtig sind. Mit dem DACH-Projekt mit Salzburg und Winterthur praktizieren wir diesen Ansatz bereits erfolgreich ĂŒber unsere Landesgrenzen hinaus. Umso mehr freue ich mich, dass wir gemeinsam mit Nancy nun ebenfalls in einen intensiveren Klimaschutz-Dialog einsteigen.“

Auch Aline-Sophie Maire, StadtrĂ€tin aus Nancy und zustĂ€ndig fĂŒr die Bereiche nachhaltige Entwicklung und Stadtökologie, zeigte sich begeistert von der TANDEM-Initiative: „Der Erfahrungsaustausch und die bereits in die Wege geleiteten Maßnahmen in den unterschiedlichsten Gebieten stellen eine große Bereicherung dar. Dem Themenbereich Kommunikation und Sensibilisierung, der bei diesem ersten Treffen im Fokus steht, sehen wir mit Spannung entgegen, sowohl im Hinblick auf die Umsetzung als auch auf die zu erwartenden Ergebnisse. Die Mobilisierung aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, aus denen im alltĂ€glichen Leben ,Klima-Akteure‘ werden sollen, ist eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen ĂŒberhaupt, denn ,in Sachen Klimawandel muss jeder von uns etwas tun‘. Die Stadt Nancy freut sich darĂŒber, im sogenannten ,Jahr der BĂŒrgerschaft‘ 2016 von den Erfahrungen Karlsruhes in diesem Bereich profitieren zu können.“

Engere Klimakooperation fördern

Das von den beiden StĂ€dtenetzwerken KlimabĂŒndnis und „Energy Cities“ durchgefĂŒhrte TANDEM-Projekt bietet Kommunen aus Deutschland und Frankreich eine Plattform zur Bildung von Klimaschutzpartnerschaften. Ziel ist es, den Informationsaustausch ĂŒber Hindernisse und Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten und damit den wechselseitigen Knowhow-Transfer zu fördern. Dadurch soll eine engere Zusammenarbeit beider LĂ€nder auf der kommunalen Ebene unterstĂŒtzt werden. Kooperationspartner ist die in Karlsruhe ansĂ€ssige Klimaschutz und Energieagentur des Landes Baden-WĂŒrttemberg (KEA). Karlsruhe und Nancy hatten sich im letzten Jahr zu einer intensiveren Vernetzung entschlossen. Weitere aktive „Tandems“ bestehen unter anderem mit Ettlingen und Epernay oder Freiburg und Besançon.

Ein Folgetreffen zwischen Nancy und Karlsruhe ist bereits vereinbart und wird Ende Juni in der französischen Partnerstadt stattfinden. Im Mittelpunkt stehen dann die Themen GebÀudesanierung/Quartierskonzepte sowie Strategien zum Einbezug von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

zum Bild oben:
Besichtigung der Stadtwerke-Kundenberatung mit BĂŒrgermeister Klaus Stapf (2.v.r.) und Aline-Sophie Maire, StadtrĂ€tin aus Nancy (2.v.l.) / Foto: Stadt Karlsruhe
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NABU: Vogelwilderei in Ägypten ist MillionengeschĂ€ft
Lange Netze und Baumnetze mit FĂ€ngerlager / Foto: Basem Rabia
 
NABU: Vogelwilderei in Ägypten ist MillionengeschĂ€ft
BirdLife-Studie bestĂ€tigt erschreckendes Ausmaß des illegalen Vogelfangs / Monitoring-Programm gestartet

Der illegale Zugvogelfang an Ägyptens MittelmeerkĂŒste bleibt ein eintrĂ€gliches GeschĂ€ft und ein ernstes Problem fĂŒr den Zugvogelschutz. Zum Weltzugvogeltag am 10. Mai stellt der NABU die Ergebnisse von Untersuchungen zum Ausmaß und den Ursachen des Fangs von Zugvögeln in Ägypten vor.

Nach einer sozio-ökonomischen Studie im Auftrag der NABU-Dachorganisation BirdLife International ist davon auszugehen, dass wĂ€hrend des Herbstzugs von Mitte August bis Ende Oktober etwa zwölf Millionen Zugvögel in Netzen entlang der MittelmeerkĂŒste gefangen werden, die einem Handelswert von etwa 40 Millionen Euro entsprechen. Im Rahmen der Studie wurden 73 VogeljĂ€ger vor Ort interviewt. Demnach betreiben etwa 2000 Familien diesen Vogelfang. Nur etwa sieben Prozent der JĂ€ger fangen Vögel hauptsĂ€chlich fĂŒr den eigenen Nahrungserwerb. FĂŒr ĂŒber 60 Prozent aller VogelfĂ€ngerhaushalte stellt der Verkauf der gefangenen Vögel die wichtigste Einkommensquelle dar.

„Etwa drei Viertel der gefangenen Vögel werden auch nach Ă€gyptischem Recht illegal gewildert. Zudem hat Ägypten auch die internationalen Naturschutzkonventionen unterzeichnet, die den Netzfang von Vögeln grundsĂ€tzlich verbieten, da Netze neben den jagdbaren Arten genauso geschĂŒtzte und bedrohte Vogelarten fangen. Besonders betroffen sind Wachteln, Turteltauben, Wachtelkönige, Ziegenmelker, Pirole oder Neuntöter“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Es sei zu beobachten, dass das Ausmaß des seit der Antike traditionell durchgefĂŒhrten Vogelfangs an der Ă€gyptischen MittelmeerkĂŒste in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen habe. „Eine wichtige Rolle dabei spielt, dass diese Vögel als Delikatesse gelten und neuerdings auch in die reichen Golfstaaten verkauft werden, wodurch Nachfrage und Preise deutlich gestiegen sind, und mit ihnen die Zahl der VogelfĂ€nger. Diese nutzen zudem immer effektivere Fangtechniken, wie das Anlocken von Vögeln durch das Abspielen ihrer Rufe von MP3-Playern“, so Miller.

2013 wurde das gewaltige Ausmaß des Ă€gyptischen Vogelfangs in Deutschland bekannt. Auf einer Strecke von ĂŒber 700 Kilometern entlang der gesamten Ă€gyptischen MittelmeerkĂŒste – vom Gaza-Streifen im Osten bis zur libyschen Grenze im Westen – versperren Fangnetze Millionen von Zugvögeln den Weg in ihre Überwinterungsgebiete und zurĂŒck. Damit ist Ägypten das Land mit der grĂ¶ĂŸten Zahl getöteter Zugvögel im gesamten Mittelmeerraum. Der NABU hatte aus diesem Anlass 115.000 Unterschriften fĂŒr eine Petition gegen den Vogelfang in Ägypten gesammelt und an den Ă€gyptischen Botschafter in Berlin ĂŒbergeben. Daraufhin wurde mit UnterstĂŒtzung des Bundesumweltministeriums unter dem Dach des Afrikanisch-Eurasischen Wasservogelabkommens (AEWA) – eines Unterabkommens der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) – ein Internationaler Aktionsplan fĂŒr den Kampf gegen den Vogelfang in Ägypten beschlossen, der auch von der Regierung Ägyptens mitgetragen wird. Gemeinsam mit seiner Dachorganisation BirdLife International unterstĂŒtzt der NABU die nationale BirdLife-Partnerorganisation „Nature Conservation Egypt“ (NCE) und das Ă€gyptische Umweltministerium nun bei der Umsetzung dieses Plans.

Neben der Analyse der Rechtslage wurde ein Monitoring-Programm zur Feststellung der Zahl der Vogelfangnetze eingerichtet sowie die Studie vor Ort in Auftrag gegeben. Die jetzt vorgelegten Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte fĂŒr die notwendigen Gegenmaßnahmen. Dazu gehört neben der verbesserten Durchsetzung bestehender Jagdregeln laut Studie eine Kontrolle des internationalen Handels und das Anbieten wirtschaftlicher Alternativen fĂŒr die VogelfĂ€ngerfamilien sowie Informationskampagnen zu den ökologischen Auswirkungen des Vogelfangs gerade bei der jungen Bevölkerung. Auf Einladung des Ă€gyptischen Umweltministeriums wird eine internationale Arbeitsgruppe im Juli in Kairo die nĂ€chsten Schritte zur Umsetzung des Aktionsplans diskutieren.

Fast ausnahmslos haben alle VogelfĂ€nger in den vergangenen Jahren einen deutlichen RĂŒckgang der Zugvögel festgestellt. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Analyse der BestandsverĂ€nderungen deutscher Brutvogelarten: Von zehn Vogelarten, die von Deutschland ĂŒber Ägypten nach SĂŒdostafrika ziehen, zeigt nach den Daten des Dachverbands Deutscher Avifaunisten (DDA) keine einen abnehmenden Bestandstrend ĂŒber die vergangenen 25 Jahre. Betrachtet man aber nur die Trends der letzten zwölf Jahre, nehmen gleich sechs der zehn Arten ab. Weitere Analysen können nun zeigen, welche Rolle der in den letzten Jahren zunehmende Vogelfang bei diesen dramatischen BestandsverĂ€nderungen spielt.

Die Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) begeht den Weltzugvogeltag seit 2006, um auf die Einzigartigkeit des Vogelzugs und die besonderen Gefahren aufmerksam zu machen, die Zugvögel auf ihren jĂ€hrlichen Wanderungen ĂŒberwinden mĂŒssen. In diesem Jahr steht besonders das illegale Fangen und Töten von Zugvögeln im Fokus des Weltzugvogeltags.
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Bundesverband WindEnergie schreibt an MinisterprÀsident Kretschmann
EEG-PlĂ€ne der Bundesregierung bedrohen den hoffnungsvollen Beginn des Windkraftausbaus in Baden-WĂŒrttemberg

Die Bundesregierung plant in der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), den Ausbau der Windenergie durch die EinfĂŒhrung von Ausschreibungen und Deckelungen massiv einzuschrĂ€nken. Im Ergebnis droht ein Ausbau von nur 500 Megawatt (MW) jĂ€hrlich (zum Vergleich: 2015 waren es ca. 3.500 MW). Am 12. Mai findet in Berlin ein Spitzentreffen der MinisterprĂ€sidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. In diesem möchte sich die Kanzlerin mit den LĂ€nderchefs auf eine gemeinsame Position zur EEG-Novelle verstĂ€ndigen.

Im Vorfeld dieser Konferenz wandte sich heute Dr. Walter Witzel, Landesvorsitzender des Bundesverbands WindEnergie, mit einem Schreiben an MinisterprĂ€sident Winfried Kretschmann. Darin heißt es u. a.:

„Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung zur Novellierung des EEG lĂ€sst leider befĂŒrchten, dass die Dynamik des Windkraftausbaus dramatisch gebremst wird: Fachleute gehen davon aus, dass der bundesweite Zubau von Windkraft an Land auf bis zu 500 MW pro Jahr sinken könnte. (Im Jahr 2015 betrug der Netto-Zubau noch ca. 3.500 MW.) Die bisher so positive Ausbaudynamik der Windenergie wĂŒrde abrupt gestoppt, die BemĂŒhungen um den Klimaschutz wĂŒrden konterkariert und eine wichtige Industriebranche geriete in Turbulenzen. Besonders bedauerlich wĂ€re eine solche Entwicklung fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg: Hier ist es in den vergangenen fĂŒnf Jahren Ihnen und Ihrer Regierung gelungen, die bisherige Blockade zu brechen und den Windkraftausbau voranzubringen. Dieser hoffnungsvolle Beginn wĂŒrde aber schnell zusammenbrechen, wenn die derzeitigen PlĂ€ne der Bundesregierung zum EEG 2016 RealitĂ€t werden sollten.

Sehr geehrter Herr MinisterprĂ€sident, ich muss Sie in dieser Frage nicht ĂŒberzeugen, denn Sie selbst haben sich bereits am 23. Februar 2016 in einem eindeutig formulierten Schreiben an die Bundeskanzlerin gewandt und sich dabei dafĂŒr eingesetzt, dass im EEG 2016

fĂŒr die Windkraft an Land ein jĂ€hrlicher Ausbaukorridor von 2.500 MW netto festgeschrieben wird und
durch geeignete Regularien eine ausgewogene regionale Verteilung des Windkraftausbaus sichergestellt wird.
In dieser Woche, am 12. Mai 2016, findet in Berlin ein Spitzentreffen der Bundeskanzlerin mit den MinisterprĂ€sidenten der LĂ€nder statt, bei dem es u.a. um eine gemeinsame Haltung zur Novellierung des EEG geht. Ich möchte Sie hiermit darin bestĂ€rken, dass Sie bei diesem Treffen die in Ihrem Schreiben an die Bundeskanzlerin vorgetragenen Punkte mit Nachdruck vertreten, im Sinne des Klimaschutzes, zur Sicherung der ArbeitsplĂ€tze in der baden-wĂŒrttembergischen Windbranche samt Zulieferer-Industrie und als wichtige Voraussetzung fĂŒr den weiteren Windkraftausbau in unserem Bundesland.“
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Schneeleopardennachwuchs im Neunkircher Zoo
NABU-Webcam ĂŒbertrĂ€gt Zwillingsgeburt live aus der Wurfhöhle

Im Neunkircher Zoo hat das lange Warten ein Ende: Am vergangenen Samstagnachmittag hat die Schneeleopardin Luisa zwei Jungtiere zur Welt gebracht. Eine Premiere im Zoo in der Kreisstadt Neunkirchen und zudem etwas ganz Besonderes, denn die Geburt konnte ĂŒber eine Webcam des NABU live mitverfolgt werden.

Luisa war bereits seit einigen Tagen auffallend hĂ€ufig ruhend oder schlafend in ihrem Strohbett zu beobachten. Am vergangenen Samstagmittag um 12:37 Uhr war es dann soweit: Das allererste Schneeleopardenjungtier im Neunkircher Zoo erblickte das Licht der Welt. Keine zwei Stunden spĂ€ter folgte das Geschwisterchen. Beide Jungtiere sind sehr agil und augenscheinlich gesund. Die frischgebackene Schneeleopardenmutter kĂŒmmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs, wĂ€hrend Vater Sagar, wie in der freien Wildbahn auch, keine Notiz von der Geburt nahm. Schneeleoparden kommen normalerweise nur zur Paarungszeit zusammen. Die Schneeleopardin zieht die Jungtiere alleine groß.

Im Neunkircher Zoo kann die Schneeleopardin Luisa auch bei der zukĂŒnftigen Aufzucht ihres Nachwuchses ĂŒber die drei NABU-Webcams beobachtet werden. Die Kameras ĂŒbertragen auf www.NABU.de/leos-live aus der „Schneeleopardenschlucht“ und aus der Wurfbox das Leben der frischgebackenen Neunkircher Schneeleopardenfamilie.

„Wir freuen uns sehr, dass es mit einer erfolgreichen Schneeleopardengeburt geklappt hat und es Luisa und ihrem Nachwuchs gut geht“, sagte NABU-VizeprĂ€sident Thomas Tennhardt. „Der NABU möchte mit der Webcam-Aktion vor allem ĂŒber die stark gefĂ€hrdete Tierart informieren, die in den abgelegenen Hochgebirgsregionen Mittelasiens lebt“, so Tennhardt weiter. Der NABU verstehe die Schneeleoparden im Neunkircher Zoo als „Botschafter ihrer wildlebenden Verwandten“, denn es sei dringend erforderlich, auf die seltenen Tiere und ihre SchutzbedĂŒrftigkeit hinzuweisen. Seit 17 Jahren setzt sich der Verband erfolgreich fĂŒr den Schutz von Schneeleoparden in freier Wildbahn ein und konnte bisher signifikant zu einem RĂŒckgang der Wilderei beitragen.

Auch in Zoologischen GĂ€rten sind Schneeleoparden relativ selten. In Deutschland gibt es insgesamt 15 Zoos, in denen sie gehalten werden, darunter seit 2013 der Neunkircher Zoo: „Wir freuen uns sehr ĂŒber den Zwillingsnachwuchs und hoffen auf eine weitere so vorbildliche Entwicklung“, sagte Dr. Norbert Fritsch, Zoodirektor des Neunkircher Zoos. „Der Neunkircher Zoo ist dem Schneeleoparden-Projekt des NABU schon lange verbunden und setzt sich mit seiner Teilnahme am EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) fĂŒr Schneeleoparden und der nun ersten erfolgreichen Geburt ebenfalls aktiv fĂŒr die Erhaltung der Art ein.“ Ziel des EEPs ist es, in Zoologischen GĂ€rten eine Reservepopulation von mindestens 200 genetisch möglichst unterschiedlichen Schneeleoparden zu bilden. FĂŒr genetische Vielfalt hat Luisa mit der Geburt ihrer Zwillinge gesorgt: Ihre Großmutter Dshamilja wurde in der Natur geboren und als Jungtier vom NABU vor 16 Jahren in Kirgistan aus den HĂ€nden von Wilderern befreit. Um ihr Leben zu retten, wurde sie nach Deutschland gebracht und gesund gepflegt.
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