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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
Intersolar Nordamerika
Drei erfolgreiche Tage in San Francisco

Die Intersolar fĂŒr Nordamerika in San Francisco setzte die erfolgreiche
Entwicklung auch im achten Jahr ihres Bestehens fort. Mit
ĂŒber 550 Ausstellern und ĂŒber 18.000 Besuchern war die nach
MĂŒnchen zweitgrĂ¶ĂŸte Intersolar Messe vom 12. bis 14. Juli ein
wichtiger Treffpunkt der weltweiten Solarexperten.

Gemeinsam mit der Pforzheimer Firma Solarpromotion veranstaltet
die FWTM die Intersolar Messen auf vier Kontinenten. Die
FWTM nutzt die weltweiten Messeauftritte auch dazu, um die
Marke Green City Freiburg zu stĂ€rken und Standortmarketing fĂŒr
Freiburg und die Region zu betreiben. So war die Stadt Freiburg
auf der Intersolar Nordamerika wieder mit einem exponierten
Green City Stand vertreten, auf dem 150 Clustermitglieder prÀ-
sentiert wurden.

Im Rahmen der Intersolar Nordamerika hatte die FWTM zum
Networking Event, dem Green Business Breakfast eingeladen.
Eicke Weber, Direktor des Fraunhofer-Instituts fĂŒr Solare Energiesysteme
ISE, und FWTM-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Dallmann
konnten eine große Anzahl von Vertretern aus internationaler
Solarwirtschaft, WirtschaftsverbĂ€nden und Politik begrĂŒĂŸen. So
waren gleich zwei Mitglieder des Deutschen Bundestags, Klaus
Mindrup und Johann Saathoff gekommen. Der deutsche Generalkonsul
Stefan SchlĂŒter unterstrich in seiner Rede die Bedeutung
der Intersolar Messe fĂŒr die deutsche und internationale Solarwirtschaft.

NĂ€chster Stop ist die Intersolar South America in Sao Paulo, Brasilien
vom 23. bis 25. August. Zum ersten Mal findet vom 19. bis
21. September die Intersolar Middle East in Dubai statt. Die Intersolar
India in Mumbai vom 19. bis 21. Oktober vervollstÀndigt
das weltumspannende Netz der Intersolar Messen und Konferenzen.
Insgesamt blickt die Intersolar mit ihren weltweiten Mes-
sen und Konferenzen auf eine fĂŒnfundzwanzigjĂ€hrige Erfolgsgeschichte
zurĂŒc
 
 

 
NABU begrĂŒĂŸt Aufnahme des Tian-Shan Gebirges in Weltnaturerbe-Liste
Wichtiges Signal zum Schutz der Heimat des Schneeleoparden

Der NABU begrĂŒĂŸt die Aufnahme des West-Tian-Shan, bedeutender Lebensraum des seltenen Schneeleoparden, als UNESCO-Weltnaturerbe. Das Naturgebiet im West-Tian-Shan besteht aus sieben Schutzgebieten mit einer GesamtflĂ€che ĂŒber 500.000 Hektar. Der Antrag war von den LĂ€ndern Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan gestellt worden.

„Von der Aufnahme in die Welterbe-Liste geht auch ein wichtiges Signal zum Schutz des Schneeleoparden und anderer wandernder Tierarten aus. Durch die Anerkennung als grenzĂŒbergreifendes Welterbe wird zugleich eine intensivere Zusammenarbeit der drei beteiligten Staaten im Bereich des Naturschutzes gefördert. Nun kommt es vor allem darauf an, auch das Management der Gebiete zu verbessern und die bestehenden Probleme zu lösen“, sagte NABU-VizeprĂ€sident Thomas Tennhardt zum Abschluss der UNESCO-Welterbe-Konferenz in Istanbul. Nach dem Putschversuch in der TĂŒrkei in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli wurde die Konferenz des Welterbekomitees zunĂ€chst unterbrochen und dann nach kurzer Wiederaufnahme am 17. Juli vorzeitig beendet. Kurz vor Tagungsschluss wurden zwölf weitere StĂ€tten in die Liste des Welterbes aufgenommen, dabei wurde auch der West-Tian-Shan neu zum Weltnaturerbe erklĂ€rt.

„Die Landschaften der Schutzgebiete sind sehr unterschiedlich und reichen von Schluchten ĂŒber Gipfel und Gletscher bis zu Feuchtgebieten, Wiesen und Steppen. In ihrer Gesamtheit bilden sie einen einzigartigen, großen Naturkomplex“, so Vitalij Kovalev, Leiter des NABU-Kaukasusprogramms, der an der Welterbe-Konferenz in Istanbul teilgenommen hatte. Der West-Tian-Shan sei vor allem durch Überweidung, Ressourcenabbau, Infrastrukturausbau und den Klimawandel bedroht.

Trotz der neuen Welterbe-Gebiete kritisierte der NABU den nach wie vor geringen Anteil von NaturstĂ€tten weltweit. Von insgesamt 1.052 Welterbe-Gebieten sind nur 203 Naturgebiete. Vor diesem Hintergrund forderte NABU-VizeprĂ€sident Tennhardt mehr internationales Engagement bei der Nominierung von Weltnaturerbe-Gebieten. „Russland und die LĂ€nder des Kaukasus und Mittelasien verfĂŒgen ĂŒber zahlreiche weltweit bedeutende Naturgebiete, die als Teil des internationalen Erbes erhalten werden sollten.“

Hintergrund:
Das UNESCO-Welterbekomitee hat auf seiner 40. Tagung vom 10. bis 17. Juli 2016 in Istanbul insgesamt 21 StĂ€tten neu in die Liste des Welterbes eingeschrieben. Damit stehen nun 1.052 Kultur- und NaturstĂ€tten in 165 LĂ€ndern auf der UNESCO-Welterbeliste. Aufgrund der Sicherheitslage in Istanbul wurden die Beratungen des Welterbekomitees am 16. Juli ausgesetzt und am 17. Juli vorzeitig beendet. Die verbleibenden Tagesordnungspunkte werden in einer außerordentlichen Sitzung im Oktober 2016 am UNESCO-Hauptsitz in Paris nachgeholt. Die nĂ€chste ordentliche Sitzung des Welterbekomitees findet vom 2. bis 12. Juli 2017 in Krakau, Polen, statt.
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Neubaustadtteil Dietenbach nicht mehr im Gemeinwohl-Interesse?
ECOtrinova e.V. mahnt bei Stadt und Gemeinderat Stopp zugunsten der Alternativen an

„Es wird immer deutlicher: Einen Neubaustadtteil Dietenbach „auf der grĂŒnen Wiese“ zu errichten, dient nicht mehr dem Allgemeinwohl. Er wurde ohne zu Ende zu bedenken, mit „Bauwut“ auf den Weg gebracht,“ schrieb Dr. Georg Löser, Vorsitzender des gemeinnĂŒtzigen Freiburger Umweltschutzvereins ECOtrinova e.V., kĂŒrzlich an den Freiburger Gemeinderat, den OberbĂŒrgermeister und die BĂŒrgermeister. Mit „Auf Teufel kommt raus bauen“ habe OB Dr. Salomon beim Neujahrsempfang 2013 die 2012er Devise eines Gemeinderats bestĂ€tigt. „Dass Dietenbach nicht mehr dem Allgemeinwohl dient, ist erstens daran zu erkennen, dass sich inzwischen reichlich Alternativen im Innenbereich der Stadt abzeichnen u.a. mit Neubau, Umbau, Zusammenziehen, Leerstandsabbau und ökosozialem Umbau von Stadtquartieren. Deshalb werden PlĂ€ne der Stadt, Bauernland bei Dietenbach zu enteignen, vor Gericht voraussichtlich scheitern,“ so der ECOtrinova-Vorsitzende. „Die Emmendinger BĂŒrgerschaft hat einen Neubaustadtteil auf der grĂŒnen Wiese am 17. Juli mit Dreiviertel-Mehrheit abgelehnt. Nun ist es auch in Freiburg an der Zeit, innezuhalten,“ kommentiert Löser heute.

Zweitens habe sich jetzt im Hauptausschuss des Gemeinderats gezeigt: Verlierer sind Landwirte aus Freiburg und Region und die Natur. Die Stadt finde nicht genug Ersatzland fĂŒr die Bauern und wird kaum Ersatzland finden zum ökologischen Ausgleich fĂŒr die Vernichtung großer landwirtschaftlicher FlĂ€chen im Dietenbachgebiet durch Verkehrswege und Bauten. Unterm Strich setze die Stadt mit PachtkĂŒndigungen auf „Bauerntreiben“ und Hoffnung auf „Bauernsterben“, also Betriebsaufgaben. Auch die Deutsche Bahn finde kaum AusgleichsflĂ€chen fĂŒr den Ausbau der Rheintalbahn, die wiederum viel Land benötige.

Es sei Drittens der Artikel 20 a des Grundgesetzes zu erfĂŒllen (1), der auch die vollziehende Gewalt, dazu gehören Stadtverwaltung und Gemeinderat, verbindlich verpflichtet. Aufgrund ihres verfassungsrechtlichen Ranges seien der Umwelt-, Natur- und Nachweltschutz bei der AbwĂ€gung mit anderen gesellschaftlichen Belangen sehr hoch zu gewichten, bei Dietenbach insbesondere der Schutz des Bodens, des Wasserhaushalts und der Natur anstelle der Bau-, Straßen- und ErschließungsflĂ€chen.
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Region Donau-Iller erhĂ€lt 12. regionale Kompetenzstelle fĂŒr Energieeffizienz in Baden-WĂŒrttemberg

Umweltminister Franz Untersteller: „Mit den Kompetenzstellen helfen wir vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, ihren Energieverbrauch effizienter zu gestalten. Das bedeutet ökonomischen und ökologischen Gewinn gleichermaßen.“


Die Region Donau-Iller bekommt als letzte baden-wĂŒrttembergische Region eine Kompetenzstelle fĂŒr Energieeffizienz, kurz KEFF. Die Zuwendungsbescheide fĂŒr die Finanzierung einer solchen Stelle wurden verschickt. Damit haben in absehbarer Zeit alle 12 Regionen des Landes eine Anlaufstelle fĂŒr die ortsansĂ€ssigen Unternehmen zum Themenfeld Energieeffizienz.

Umweltminister Franz Untersteller: „Maßnahmen zur Energieeffizienz anzugehen, bedeutet immer auch bewĂ€hrte Strukturen in Frage zu stellen – die HĂŒrde ist oft insbesondere fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen sehr hoch. Wir wollen ihnen mit den Kompetenzstellen die ersten Schritte erleichtern und sie beim Sprung ĂŒber die HĂŒrde unterstĂŒtzen.“

Die regionalen Kompetenzstellen fĂŒr Energieeffizienz sollen die erste Anlaufstation fĂŒr interessierte Unternehmen sein. So genannte Effizienzmoderatoren ĂŒbernehmen vor Ort die Ansprache und Versorgung der Unternehmen mit wichtigen Informationen. Zur Betreuung gehört neben der Sensibilisierung fĂŒr Energieeffizienzpotentiale insbesondere auch die Vermittlung geeigneter Ansprechpartner fĂŒr die Energieberatung. Die Kompetenzstellen sollen bei Bedarf ebenfalls bei der Maßnahmenumsetzung unterstĂŒtzen. Inzwischen haben die meisten regionalen Kompetenzstellen fĂŒr Energieeffizienz ihre Arbeit aufgenommen, es gibt ĂŒberall im Land eine Vielzahl lokaler Veranstaltungen sowie bereits erste individuell vereinbarte ImpulsgesprĂ€che, bei denen die Effizienzmoderatoren ihre in der Region ansĂ€ssigen Unternehmen besuchen.

Die 12 Kompetenzstellen bilden zusammen mit einer zentralen Koordinierungsstelle, die bei Umwelttechnik Baden-WĂŒrttemberg GmbH eingerichtet wurde, ein landesweites Netzwerk. RegelmĂ€ĂŸige Netzwerktreffen und gemeinsame Veranstaltungen fördern den gegenseitigen Informationsaustausch, damit die KEFF auch ĂŒberregional von Erfahrungen und Erfolgen profitieren können. Zu den Aufgaben der zentralen Koordinierungsstelle gehört unter anderem, die KEFF bei der Veranstaltungsplanung, ihrem Internetauftritt und der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstĂŒtzen.

Die Arbeit der regionalen Kompetenzstellen und des Netzwerks wird ab Herbst im jÀhrlichen Turnus in einem Projektbegleitkreis beraten, an festgelegten Leistungsmerkmalen gemessen und bei Bedarf in ihrer Ausrichtung angepasst.

Auf der Basis eines Evaluationsberichts wird nach vier Jahren entschieden, ob die KEFF fĂŒr weitere drei Jahre gefördert werden können und sollen.

Die Kompetenzstellen werden zu 50 Prozent aus Mitteln des EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr Regionale Entwicklung, EFRE finanziert. Knapp 40 Prozent finanziert das Land Baden-WĂŒrttemberg, den Rest steuern die jeweiligen TrĂ€gereinrichtungen der KEFF in den Regionen bei. Insgesamt stehen 24 Millionen Euro zur VerfĂŒgung.

Die UnterstĂŒtzung durch die Kompetenzstelle ist fĂŒr die Unternehmen kostenlos.
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Schutzmaßnahmen fĂŒr Schneeleoparden verstĂ€rken
Bundesumweltministerin Hendricks ĂŒbernimmt Patenschaft fĂŒr Schneeleo-Zwillinge des Neunkircher Zoos

NABU-VizeprĂ€sident Thomas Tennhardt und Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks sprachen sich auf einer Veranstaltung im Neunkircher Zoo gemeinsam dafĂŒr aus, noch stĂ€rker gegen die Wilderei von Schneeleoparden vorzugehen. Die in Mittelasien beheimatete Großkatze zĂ€hlt mit einem weltweiten Bestand von nur noch etwa 4.000 bis 6.400 Exemplaren zu den am stĂ€rksten bedrohten Großkatzen der Erde. Vor allem Wilderei und Lebensraumverlust haben die Tierart in den vergangenen 30 Jahren an den Rand der Ausrottung gebracht.

Bundesumweltministerin Hendricks besuchte den Zoo, da sie die Patenschaft fĂŒr die zwei kĂŒrzlich im Neunkircher Zoo geborenen Schneeleoparden-Jungtiere ĂŒbernimmt. Nach einem gemeinsamen Namenswettbewerb mit Zoo und NABU verkĂŒndete sie vor Ort die Namen der beiden und sagte: „Ich habe mich fĂŒr die Namen Anusha und Askar entschieden, weil sie an die zentralasiatische Heimat und den Lebensraum der Art erinnern. Schneeleoparden faszinieren als ÜberlebenskĂŒnstler in einer kalten Welt aus Schnee und Stein. Doch der Mensch hat sie an den Abgrund gedrĂ€ngt. Es ist nun höchste Zeit, ihre Zukunft zu sichern. Aber die beiden Schneeleoparden-Geschwister stehen auch fĂŒr viele andere bedrohte Arten auf der Welt, die unter Wilderei und illegalem Wildtierhandel leiden.“

Die Wilderei und der illegale Verkauf von Schneeleopardenfellen und -knochen ist die akuteste Bedrohung der seltenen Gebirgskatzen. „Um die Art wirksam davor zu schĂŒtzen, brauchen wir ein lĂ€nderĂŒbergreifendes Engagement gegen die organisierte KriminalitĂ€t sowie einheitliche Schutzstrategien, die auch wirklich umgesetzt werden. DafĂŒr ist die politische UnterstĂŒtzung aus Deutschland ein wichtiges Signal“, sagte Tennhardt. Es sei notwendig, die illegale, mittlerweile hoch professionelle Handelskette mit Schneeleoparden- und anderen geschĂŒtzten Wildtierprodukten vom Ursprung bis zum Konsumenten zu bekĂ€mpfen. Daher sei das Engagement des Bundesumweltministeriums fĂŒr wirksamere Einfuhrkontrollen und ein verĂ€ndertes Bewusstsein der Verbraucher in Asien ein zentraler Ansatzpunkt. Dass die deutsche Bundesumweltministerin sich dem Thema Schneeleopardenschutz annimmt, sei ein bedeutsames Zeichen und zeige, wie wichtig auch die politische UnterstĂŒtzung hierzulande fĂŒr SchutzbemĂŒhungen in Zentralasien ist.
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Ökostation Freiburg bei nationalem Kongress in Berlin ausgezeichnet
Foto: Ökostation
 
Ökostation Freiburg bei nationalem Kongress in Berlin ausgezeichnet
Die Ökostation Freiburg wurde in Berlin von Ministerin Wanka ausgezeichnet. Ihr Einsatz in Sachen Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung (BNE) sei beispielhaft.

Auf dem bundesweit ersten nationalen Agendakongress am 11./12.Juli fĂŒr nachhaltige Entwicklung in Berlin wurden bundesweit 65 Kommunen, Lernorte, und Netzwerke ausgezeichnet worden – darunter auch die Ökostation Freiburg als Lernort. Das teilte die Deutsche UNESCO-Kommission mit. Die Ehrungen nahmen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Verena Metze-Mangold, PrĂ€sidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, vor. Wanka sagte: „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der BĂŒrger ankommen.“ Das sei an vielen Orten schon der Fall, wie die Auszeichnungen zeigten. Die Vielfalt der 65 Projekte sei beeindruckend. Kleine wie große StĂ€dte und außerschulische Lernorte beschließen, Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung zum Leitbild zu machen und dauerhaft in den Institutionen zu verankern.

Aus Baden-WĂŒrttemberg wurden neben der Ökostation Freiburg noch 2 Hochschulen (Uni TĂŒbingen und Hochschule Aalen) und der kikuna e.V. aus Dornstetten sowie das „Globale Klassenzimmer“ aus Heidelberg als beispielhafte Lernorte ausgezeichnet.

Die Ökostation Freiburg wurde fĂŒr die Umsetzung innovativer Modellprojekte und fĂŒr ihren Beitrag zur strukturellen Verankerung der Bildung fĂŒr Nachhaltige Entwicklung in die Stadtgesellschaft ausgezeichnet. Dazu zĂ€hlen z.B. ein VerstĂ€ndnis von BNE, das die vier Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Kulturelles und Soziales) einbezieht, die Umsetzung von modellhaften Projekten der BNE, eine besonders wertschĂ€tzende Lernkultur oder auch die Koordination des Freiburger BNE-Fonds im Auftrag der Stadt Freiburg, der jĂ€hrlich 40.000,- Euro fĂŒr Projekte ausschĂŒttet. Ute Unteregger und Ralf Hufnagel nahmen die Auszeichnung von Bundesbildungsministerin Wanka in Berlin persönlich entgegen.

Verena Metze-Mangold betonte: „Jeder und jede kann zur Lösung globaler Herausforderungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.“ Wie, das zeigten die 65 herausragenden Bildungsinitiativen – ob Kommune, Bauernhof, Schullandheim, Umweltbildungszentrum oder UniversitĂ€t. „Ich wĂŒnsche mir, dass diese Beispiele viele Nachahmer finden.“ Sie leisteten einen herausragenden Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung in Deutschland.

Eine Fachjury hatte die rund 90 Bewerbungen beurteilt. Die Ausgezeichneten stellen sich auf der Seite www.bne-portal.de vor und erhalten das Logo des Weltaktionsprogramms fĂŒr ihre Arbeit. Zudem soll es einen Austausch der Akteure geben. Dazu bieten die Freie UniversitĂ€t Berlin und Deutsche UNESCO Kommission Beratung an.

Die Auszeichnungen werden im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung vergeben und sind ein Beitrag zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Ausgezeichnete Bildungsinitiativen werden daher offiziell als Teil des Weltaktionsprogramms deklariert und auf dieser Webseite ausfĂŒhrlich dargestellt.
 
 

Karlsruhe: Wie sieht die Ambrosie aus und wie lÀsst sie sich bekÀmpfen?
Erzeugt schwere Allergien: die Ambrosie / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Wie sieht die Ambrosie aus und wie lÀsst sie sich bekÀmpfen?
Am Samstag, 16. Juli, bei Neureut Spaziergang zu der hochallergenen Pflanze

Die Ambrosie erzeugt mit ihren Pollen bei empfindlichen Menschen schwere Allergien, Asthma, BindehautentzĂŒndungen und Hautreizungen. Auch in Karlsruhe kommt sie vor. Im Raum Neureut bekĂ€mpft das stĂ€dtische Amt Umwelt- und Arbeitsschutz (UA) die Ambrosie seit vorigem Jahr im Rahmen des Klimopass-Projekts mit drei unterschiedlichen Methoden: klassische Mahd, Ausrupfen mit der Hand und Wave-Methode, bei der die Pflanzen mit kochendem Wasser verbrĂŒht werden. Bislang scheint die Wave-Methode am erfolgreichsten zu sein. Erste diesjĂ€hrige BekĂ€mpfungsmaßnahmen fanden bereits im Juni auf den Neureuter VersuchsflĂ€chen statt.

Nun laden BĂŒrgermeister Klaus Stapf, eine Vegetationskundlerin und UA zu einer etwa eineinhalbstĂŒndigen Begehung der Neureuter VersuchsflĂ€chen ein. Treffpunkt ist am Samstag, 16. Juli, um 10 Uhr an der Bushaltestelle "An der Trift" bei der Linkenheimer Landstraße, Höhe Neureuter Querallee. Ziel des Spaziergangs ist es, Standorte der Ambrosie sowie die Pflanze besser kennenzulernen. Umwelt- und Arbeitsschutz möchte die Bevölkerung fĂŒr diese Pflanze und ihre Problematik sensibilisieren. Wer Standorte der Ambrosie im Stadtgebiet kennt, sollte sie unter Telefon 0721/133-3101 oder per Mail an umwelt-arbeitsschutz@karlsruhe.de melden.
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Karlsruhe:
"Das Ding geht ab wie eine Rakete" / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: "Das Ding geht ab wie eine Rakete"
Lastenrad mit Pedelecantrieb / Stadt startet wieder Testwochen

Stefan Kehr und Gerald Hammer rösten seit sieben Jahren im Schlachthofareal Kaffee und liefern ihre Ware mit einem herkömmlichen Lastenrad an ihre Karlsruher Kunden aus. FĂŒr die beiden eine ökologische Entscheidung und eine praktische, weil sie dann kein Parkplatzproblem bei ihren Kunden in der Innenstadt haben. Jetzt konnten sie beim stĂ€dtischen Lastenradprojekt „Umsteiger gesucht!“ drei Wochen lang testen, ob ein Lastenrad mit Pedelecantrieb, also mit einer elektrischen UnterstĂŒtzung beim „Trebbeln“, Vorteile bei der Auslieferung bringt.

„Ganz klar, mit dem Pedelec-Lastenrad können wir unsere Liefertour schneller durchfĂŒhren als frĂŒher, der Zeitgewinn ist spĂŒrbar, das Ding geht ab wie eine Rakete“, weiß Gerald Hammer aus eigener Erfahrung zu berichten. Aber darin sieht er auch eine Gefahr, denn der Pedelecantrieb verfĂŒhre zu schnellem Fahren. „Bei Außerortsfahrten, etwa nach Ettlingen, sind die hohen Geschwindigkeiten in Ordnung, innerorts benötigt man sie eigentlich nicht“, so Hammer. Da ihre Kunden vor allem in der Karlsruher Innenstadt sind, werden sie doch bei ihrem alten, von Muskelkraft angetriebenen Lastenrad bleiben. Stefan Kehr hat aber einen Wunsch: „Toll wĂ€re es, wenn es einen Lieferdienst mit LastenrĂ€dern gĂ€be, der uns diese Arbeit abnimmt, dann hĂ€tten wir mehr Zeit zum Rösten.“

Weitere Informationen zum Lastenradprojekt gibt es im Internet unter www.karlsruhe.de/radverkehr. Bewerben um eine dreiwöchige Testphase können sich Interessierte bis zum 15. August unter dem Stichwort „Umsteiger gesucht!“ per E-Mail an stpla@karlsruhe.de.

zum Bild oben:
TESTGEFÄHRT: Interessierte können bei einer Aktion der Stadt - wie hier die Kaffeeröster - ein Lastenrad mit Pedelecantrieb ausprobieren. / Foto: Stadt Karlsruhe
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