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Freitag, 23. August 2019
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Verschiedenes

 
Von Graugans bis Singdrossel:
NABU präsentiert die Top 12 der typischen Zugvögel

Faszination Vogelzug live erleben - Am 1. und 2. Oktober findet der EuroBirdwatch statt


Graug√§nse werden in Deutschland am h√§ufigsten beim Vogelzug beobachtet, bei den Singv√∂geln sind es Schw√§rme von Buchfink und Star. Der elegante Kranich, dessen auff√§lliger Flug in Trupps mit V-Formation jedes Jahr Tausende Naturfans begeistert, ist der am h√§ufigsten beobachtete Gro√üvogel. Mit Blick auf den EuroBirdWatch am 1.und 2. Oktober, der den Startschuss f√ľr zahlreiche Veranstaltungen rund um die Faszination Vogelzug gibt, pr√§sentiert der NABU erstmals unter www.nabu.de/birdwatch die Top 12 der h√§ufig zu beobachtenden Zugv√∂gel. Die Liste basiert auf den Birdwatch-Beobachtungen der vergangenen Jahre. Au√üerdem informiert der NABU dort umfassend zu den wichtigsten Merkmalen sowie Verbreitung der bekanntesten Langstrecken- und Kurzstreckenzieher.

Jedes Jahr verlassen etwa 250 Millionen Zugv√∂gel ihre Brutgebiete in Deutschland, um in S√ľdeuropa oder Afrika zu √ľberwintern. In langen Ketten ziehen Kranichtrupps √ľber das Land, dichte Starenschw√§rme sind zu sehen oder auch seltene G√§ste, wie Steppenweihen aus Osteuropa. Insgesamt sind sch√§tzungsweise eine halbe Millarde V√∂gel in und √ľber Deutschland auf dem Zug. Im gesamten Zeitraum ab Ende September bis Mitte Oktober bieten NABU-Gruppen Exkursionen und gef√ľhrte Beobachtungen an, um den Vogelzug erlebbar zu machen. Beispielsweise geh√∂rt die NABU-Storchenschmiede Linum zu einem der spektakul√§rsten Kranichrastpl√§tze in Deutschland. J√§hrlich finden sich dort Zehntausende von Tieren ein, um auf ihren Weg nach S√ľdeuropa zu rasten.

Das Flugverhalten ziehender V√∂gel ist nicht nur ein faszinierendes Schauspiel am Herbsthimmel, sondern erf√ľllt einen bestimmten Zweck. ‚ÄěFast alle Kraniche sparen beim Ziehen in V-Formation ein Drittel ihrer Energie, w√§hrend der von anderen Arten bevorzugte Flug in dichten Schw√§rmen kr√§ftezehrend ist, daf√ľr aber guten Schutz vor Attacken von Greifv√∂geln bietet‚Äú, erkl√§rt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. F√ľr die Beobachtung gibt er folgende Tipps: ‚ÄěAm besten beobachtet man von einem erh√∂hten oder exponierten Standort. Da Zugv√∂gel ihre Flugh√∂he nicht ver√§ndern, nur weil ein H√ľgel vor ihnen liegt, ist man dort n√§her an den V√∂geln dran. Dadurch bekommt man sie √ľberhaupt erst mit und erkennt sie auch besser. Wenn man sicher bestimmen m√∂chte, welche Art gerade √ľber einen fliegt, ist ein Fernglas unentbehrlich.‚Äú

W√§hrend der Hauptzugzeit ist bei guter Sicht eigentlich jede Tageszeit erfolgversprechend. ‚ÄěBesonders Kraniche, Finken, Schwalben, Lerchen oder Saatkr√§hen fliegen tags√ľber, andere Arten wie Stare, Drosseln oder Watv√∂gel bekommt man jedoch kaum zu sehen, da sie √ľberwiegend nachts ziehen. Hier hat man an den Rastpl√§tzen der V√∂gel bessere Beobachtungschancen‚Äú, so Neuling.

Aber auch das Wattenmeer ist spektakul√§rer Rastplatz f√ľr Zugv√∂gel ‚Äď europaweit das bedeutendste Rastgebiet f√ľr V√∂gel. Es ist Dreh- und Angelpunkt der ostatlantischen Zugroute, die die arktischen Brutgebiete mit den west- und s√ľdafrikanischen Winterquartieren vieler Watv√∂gel verbindet. V√∂gel die entlang der Ostseek√ľste ziehen, rasten vielleicht im NABU-Wasservogelreservat Wallnau. √úber das Jahr k√∂nnen Besucher eine Vielzahl von unterschiedlichen Vogelarten in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum erleben, insgesamt werden √ľber 270 Vogelarten in Wallnau registriert. Aus Beobachtungsverstecken schauen Besucher den V√∂geln f√∂rmlich in ihr ‚ÄěWohnzimmer‚Äú.
Auch am Bodensee ballt sich der Vogelzug und generell lassen sich ziehende Trupps bundesweit beobachten ‚Äď einfach bei der n√§chsten NABU-Gruppe in der Heimat nachfragen.
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NABU: Wolfsschutz weiter verbessern
Illegale Tötungen sind kein Kavaliersdelikt

Miller: Hohen Schutzstatus erhalten, Konfliktlösungen anbieten


Der NABU begr√ľ√üt die weiterhin positive Entwicklung der W√∂lfe in Deutschland. Wie das bundesweite Wolfs-Beratungszentrum und das Bundesamt f√ľr Naturschutz am heutigen Freitag in Berlin mitteilten, lebten bis Ende April 2016 insgesamt 46 Rudel und 15 Paare in Deutschland. Das sind rund 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig mahnte der NABU an, Ressourcen zu schaffen, um die steigende Zahl illegaler T√∂tungen von W√∂lfen aufzukl√§ren und den Wolf weiterhin konsequent zu sch√ľtzen.

"Deutschland schreibt mit der eigenst√§ndigen R√ľckkehr des Wolfes seit dem Jahr 2000 eine echte Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. Die Populationen entwickeln sich gut und perspektivisch rechnen wir damit, dass W√∂lfe in allen Fl√§chenbundesl√§ndern vorkommen werden", sagte NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Leif Miller.

Gleichzeitig betonte Miller, dass es wichtig sei, potenzielle Konflikte im Zusammenleben von Mensch und Wolf fr√ľhzeitig zu erkennen und L√∂sungen f√ľr Betroffene anzubieten. "Mehr als 15 Jahre mit dem Wolf in Deutschland zeigen uns, dass der Wolf keine finstere Bedrohung in dunklen W√§ldern ist, wie es uns in den M√§rchen √ľberliefert wird. Aber er bleibt ein Wildtier, an dessen R√ľckkehr wir uns erst gew√∂hnen m√ľssen", so der NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer. "Insbesondere f√ľr die Nutztierhalter ergeben sich grundlegende Ver√§nderungen, die gemeinsam angegangen werden sollten."

Der NABU begr√ľ√üt, dass das Wolfsberatungszentrum erstmals auch einheitliche Empfehlungen und Hilfestellungen f√ľr die L√§nder zum Umgang mit auff√§lligen W√∂lfen erarbeitet. Nach Ansicht des NABU muss es k√ľnftig vor allem darum gehen, kritische F√§lle von Vornherein zu vermeiden. Mit entscheidend sei dabei der Umgang des Menschen mit dem Wolf. "W√∂lfe sind von Natur aus weder scheu noch auff√§llig. Das sollten wir immer im Kopf behalten. Durch Fehlverhalten von Menschen, wie etwa F√ľtterungen, kann es aber dazu kommen, dass einzelne Tiere auff√§llig werden. Die effektivste Methode, kritische Situationen von Beginn an zu vermeiden, ist, W√∂lfe als echte Wildtiere zu behandeln und respektvollen Abstand zu wahren", sagte Miller.

In der Bev√∂lkerung st√∂√üt die R√ľckkehr des Wolfes grunds√§tzlich auf breite Unterst√ľtzung, wie eine repr√§sentative forsa-Umfrage im Auftrag des NABU zeigte. Demnach finden es 80 Prozent der Befragten erfreulich, dass der Wolf unsere Landschaft wieder bereichert. 78 Prozent stimmten zu, dass W√∂lfe auch dann hier leben sollten, wenn es teilweise zu Problemen kommt.

"Die neuen Bestandszahlen sind ein positives Signal, dass wir mit unseren Schutzbem√ľhungen auf einem guten Weg sind und zu einem gesicherten √úberleben des Wolfes in Deutschland kommen k√∂nnen. Dazu m√ľssen wir seinen hohen Schutzstatus aber weiterhin aufrecht erhalten und neuen Wolfsbest√§nden, auch in weiteren Bundesl√§ndern, den Weg ebnen", so Miller. Der NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer appellierte an alle Bundesl√§nder sich auf die R√ľckkehr des Wolfes vorzubereiten. So hat sich zum Beispiel der Ausgleich von Sch√§den f√ľr get√∂tete Nutztiere als ein wichtiges Mittel f√ľr die Akzeptanz des Wolfes erwiesen. Als ein Vorbild f√ľr gutes Wolfsmanagement nannte der NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Sachsen, das sich als erstes Bundesland auf den R√ľckkehrer einstellen musste.

Die Zahl illegaler Wolfs-T√∂tungen liegt mit mindestens 19 toten Tiere seit dem Jahr 2000 weiter hoch. Hinzu kommt eine hohe Zahl unentdeckter √úbergriffe. "Diese Straft√§ter haben in Deutschland leider zu leichtes Spiel. Es gibt zu wenige auf Umweltkriminalit√§t spezialisierte Beamte bei Polizei und Justiz. Bis heute wurde kein einziger Sch√ľtze durch polizeiliche Ermittlungen identifiziert. Wir fordern eine St√§rkung der Beh√∂rden, bessere Ermittlungsarbeit und ein konsequente Verurteilung der T√§ter. In Afrika und Asien k√§mpfen wir gegen Wilderei, aber gleichzeitig tun wir so, als w√§re das illegale T√∂ten eines Wolfes in Deutschland ein Bagatelldelikt", so Miller. Auch der Stra√üenverkehr bleibt weiterhin ein hohes Risiko f√ľr den Wolf: Bis August 2016 wurden mehr als 100 Tiere tot auf Deutschlands Stra√üen gefunden.

Der NABU begr√ľ√üte die Arbeit des neu eingerichteten Wolfs-Beratungszentrums des Bundes, das Daten zum Wolf bundesweit sammelt und die L√§nder gezielt mit Informationen und bei Bedarf mit Experten unterst√ľtzt. Die Einrichtung einer solchen bundesweit t√§tigen Stelle hatte der NABU lange Zeit gefordert. "Dem Wolf sind Landesgrenzen einerlei. Daher sind bundeseinheitliche Ma√üst√§be der Schl√ľssel zum Erfolg f√ľr das Zusammenleben von Mensch, Wolf und Nutztieren in Deutschland", sagte NABU-Wolfsexperte Markus Bathen. Auch auf EU-Ebene m√ľsse die Kooperation der Mitgliedsstaaten zum Wolf perspektivisch verbessert werden.

Seit dem Jahr 2000 setzt sich der NABU f√ľr die R√ľckkehr des Wolfes nach Deutschland ein. Mit mehreren Hundert ehrenamtlichen Wolfsbotschaftern kl√§rt er in Deutschland √ľber das Wildtier auf. In diesem Jahr hat der NABU erstmals auch einen Journalisten-Wettbewerb ins Leben gerufen, mit dem er besonders ausgewogene und fundierte Beitr√§ge zum Wolf auszeichnet. Die Preisverleihung findet am 13. Oktober in Berlin statt.
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ECOtrinova fordert Stopp des städtebaulichen Wettbewerbs Dietenbach
Angeblicher Bedarf f√ľr Neubaustadtteil Dietenbach beruht auf einer seltsamen Rechnung:
Wohnfl√§chen f√ľr alle in Freiburg jedes Jahr erh√∂hen bis 2030. -
F√ľr Familie dann typisch 140 Euro h√∂here Monatsmiete f√ľr 14 qm mehr Wohnfl√§che


‚ÄěGemeinderatsmehrheit und Stadt wollen den Neubaustadtteil Dietenbach bauen f√ľr den Luxus, die Wohnfl√§chen pro Kopf f√ľr alle Freiburger bis 2030 um 18 mal j√§hrlich um 0,2 qm zu erh√∂hen, also um 3,6 qm, f√ľr eine 4-Personen-Familie sind das rund 14 qm mehr oder typisch monatlich 140 Euro h√∂here Warmmiete. Wer kann das bezahlen?‚Äú, protestierte der Freiburger Verein ECOtri¬≠nova k√ľrzlich in Schreiben an den Gemeinderat, an den Oberb√ľrger¬≠meister Dr. Salomon und die B√ľrgermeisterriege. ‚ÄěDie Aufgabe, Wohnraum f√ľr eine wachsende Einwohnerschaft zu schaffen, umfasst nicht die Aufgabe, den Wohnraum pro Kopf f√ľr alle in Freiburg j√§hrlich zu vergr√∂√üern. Gerade das haben jedoch Stadt und Gemeinderat zu einer ent¬≠scheidenden Grundlage f√ľr den angeblichen Bedarf f√ľr Dietenbach gemacht,‚Äú so ECOtrinova-Vorsitzender Dr. Georg L√∂ser. Die Wohnfl√§che pro Person in Freiburg liegt bei 37 bis 38 qm (1). Sie war zuletzt von 2011 auf 2012 etwas gesunken.(1) Ein angeblicher Freiburger Nachholbedarf an Wohnfl√§che pro Person, so in der Gemeinderats-Drucksache 12-194 Anlage 2 Grafik S.10 (2), ergebe mit j√§hrlich 0,2 qm pro Person bis 2030 den dort ausgewiesenen angeblichen Zusatzbedarf an 837.000 qm Wohnfl√§che (2), dies w√§re f√ľr die ganze schon vorhandene Bev√∂lkerung. Das sei aber zwei Drittel mehr als die bei Dietenbach in der Testplanung vom Okt. 2015 vorgese¬≠henen rund 500.000 qm Wohn¬≠fl√§che f√ľr 5.000 Wohnungen. (3) Laut Mietsh√§usersyndikat betragen bei deren 21 Freiburger Projekten die Wohnfl√§chen durchschnittlich nur 29 bis 30 qm. (4) Bekanntlich ben√∂tigen junge Familien mit Kindern i.d.R. 20 ‚Äď 30 qm pro Person.

ECOtrinova riet Gemeinderat und Stadt nun, den j√§hrlichen Pro-Kopf-Wohnfl√§chenzuwachs f√ľr alle Freiburger als Hauptgrundlage f√ľr Dietenbach abzuschaffen, den anstehenden st√§d¬≠tebaulichen Wettbewerb f√ľr Dietenbach zu stoppen, die hohen Kosten zu sparen und sich auf die Alternativen zu konzentrieren. Weit √ľber 100 Hektar landwirtschaftliche Fl√§chen w√ľrden sonst bei Dietenbach unn√∂tig vernichtet, und es w√ľrde von der Stadt versucht, Landwirte zu enteig¬≠nen f√ľr angebliches Gemeinwohl, das unter obigen Voraussetzungen nicht vorliege.

Der Nachholbedarf an Wohnfl√§che pro Kopf bestehe f√ľr Freiburg eigentlich gar nicht. Ein Anstieg in Richtung des h√∂heren deutschen Durchschnittwerts sei nicht n√∂tig und sei ver¬≠meidbar. Denn Freiburg habe rund 35.000 Studierende bei kleinem Wohnraum pro Kopf. Es gebe im Durch¬≠schnitt relativ kleine Einkommen, die relativ kleine Wohnfl√§chen ben√∂tigen. Und Frei¬≠burg habe viel weniger Leerstand als der deutsche Durchschnitt. Es gebe Instrumente, um die Wohn¬≠fl√§che pro Kopf sogar zu senken: Bauliche Instrumente seien, kleinere bezahl¬≠barere und auf¬≠teilbare Woh¬≠nungen zu bauen, bestehende Wohnungen zu verkleinern oder zu teilen; soziale seien z.B. Wohnen f√ľr Hilfe, Senioren-WGs, Mehrgenerationenwohnen.

Der Wohnfl√§chenbedarf f√ľr eine ggf. st√§rker wachsende Bev√∂lkerung kann, so ECOtrinova, u.a. mit dem FNP 2020 (2), vorliegenden Baurechten (2), mit dem geplanten kleinen Neubau-Stadt¬≠teil Z√§hringen-Nord plus ggf. mit Teilen des kommenden Perspektivplans ‚Äď ohne Dietenbach -, mit Dachausbauten und Aufstockungen sowie regionaler Koordination und √∂kosozialem Stadtum¬≠bau gedeckt werden.
 
 

 
NABU: Erneut Verdacht auf illegale Wolfstötung
Zweiter Fall innerhalb von 14 Tagen - NABU initiiert Verbändegespräch mit Deutschem Bauernverband, Vereinigung deutscher Schafzuchtverbände und Deutschem Jagdverband

Am Sonntag wurde auf einer Weide bei K√∂hlen, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen, ein Tier gefunden, bei dem es sich nach Einsch√§tzung des nieders√§chsischen Umweltministeriums um einen erschossenen Wolf handeln soll. Dies ist der zweite Fall eines get√∂teten Wolfes innerhalb von 14 Tagen. Erst am 12. September wurde ein gek√∂pfter Wolf in der N√§he von Schenkend√∂bern (Spree-Nei√üe) im S√ľden Brandenburgs gefunden.
Der Kadaver, der nach Augenzeugenberichten eine Schussverletzung aufwies, wurde am Montag f√ľr eine umfassende Untersuchung nach Berlin in das Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) gebracht. Das IZW ist Teil des Dokumentations- und Beratungszentrums des Bundes zum Wolf (DBBW) und √ľbernimmt dort vor allem die wissenschaftliche Untersuchung und Forschung der in Deutschland tot aufgefundenen W√∂lfe. Dabei kann auch mit modernster Computertomographie festgestellt werden, ob der Kadaver die Folgen einer Schussverletzung tr√§gt.

Der NABU verurteilt diesen offensichtlichen Fall einer erneuten Straftat gegen das streng gesch√ľtzte Tier. Seit dem Jahr 2000 ist dies der 20. illegal get√∂tete Wolf in Deutschland. Der NABU begr√ľ√üt, dass die Landesj√§gerschaft Niedersachsen Strafanzeige gestellt und eine Belohnung von 3.000 Euro f√ľr sachdienliche Hinweise ausgesetzt hat, die zur Ergreifung des T√§ters f√ľhren. Doch leider haben in Aussicht gestellte Belohnungen in der Vergangenheit bislang nicht dazu gef√ľhrt, dass die T√§ter im Fall illegal get√∂teter W√∂lfe tats√§chlich ermittelt wurden. ‚ÄěEs kann nicht sein, dass wir alle paar Wochen einen illegal get√∂teten Wolf finden und Belohnungen aussetzen, die niemand in Anspruch nimmt. Wir m√ľssen jetzt gemeinsam mit J√§gern, Landwirten und Nutztierhaltern daf√ľr sorgen, dass eine solche Straftat in Zukunft verhindert und strenger geahndet wird‚Äú, sagte NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Leif Miller. Aus diesem Grund hat NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Miller seine Gesch√§ftsf√ľhrerkollegen von Bauernverband, Jagdverband und Vereinigung der Schafz√ľchterverb√§nde zu einem Verb√§ndegespr√§ch eingeladen.

Wer auf W√∂lfe schie√üe, der torpediere auch die Erfolge des Wolfsmanagements. ‚ÄěDaher w√ľnschen wir uns einen schnellstm√∂glichen Austausch mit Vertretern des Deutschen Bauernverbandes, der Vereinigung deutscher Schafzuchtverb√§nde und des Deutschen Jagdverbandes im Rahmen eines Krisengespr√§ches, um zu beraten, was getan werden muss, um gemeinsam solche kriminellen Ausw√ľchse zu verhindern‚Äú, so Miller weiter.
Das unerlaubte T√∂ten eines streng gesch√ľtzten Wolfes ist eine Straftat und kann nach Bundesnaturschutzgesetz mit Gef√§ngnisstrafen von bis zu f√ľnf Jahren geahndet werden.
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Umweltverbände kritisieren Vorstoß der deutschen Bundesregierung
zur Streichung der EU-Recyclingziele

Höhere EU-Recyclingquoten und schnell wirksame Maßnahmen gegen die zunehmende Abfallverbrennung gefordert


Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Bund f√ľr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) kritisieren den aktuellen Versuch der deutschen Bundesregierung, die Erh√∂hung der Recyclingquoten auf europ√§ischer Ebene zu verhindern. Wie aus einem den Verb√§nden vorliegenden Papier der f√ľr das Kreislaufwirtschaftspaket zust√§ndigen EU-Arbeitsgruppe hervorgeht, hatte die Bundesregierung die Festlegung h√∂herer Recyclingquoten zu verz√∂gern versucht, weil sie die von der EU-Kommission vorgeschlagene Berechnungsmethode ablehnt. Deutschland dr√§ngte demnach in der EU-Arbeitsgruppe darauf, Zielvorgaben f√ľr die stoffliche Verwertung von Siedlungsabf√§llen jahrelang auszusetzen.

Die Umweltverb√§nde warnen vor einem falschen und verheerenden Signal Deutschlands als selbst ernanntem ‚ÄěRecycling-Weltmeister‚Äú an die anderen EU-Mitgliedstaaten und fordern von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, sich f√ľr die fr√ľhzeitige Festlegung ambitionierter EU-Recyclingquoten einzusetzen und den jetzigen Vorschlag Deutschlands zur Streichung der Recyclingquoten aus dem EU-Kreislaufwirtschaftspaket zur√ľckzuziehen.

Eine fr√ľhzeitige Festlegung h√∂herer Recyclingquoten sei notwendig, damit langfristige Investitionsentscheidungen in den Aufbau von Sammelsystemen, Sortieranlagen und Recycling-Technologien getroffen werden k√∂nnen. Stattdessen bef√∂rdere die Bundesregierung mit ihrer jetzigen Linie ein blo√ües Deponierungsverbot f√ľr unbehandelte Abf√§lle ohne zus√§tzliche Recyclingvorgaben. Dadurch entst√ľnden lediglich Anreize f√ľr den Bau weiterer M√ľllverbrennungsanlagen, deren lange Laufzeiten und niedrige Entsorgungspreise den Aufbau einer starken Recyclingwirtschaft verhindern, so die Verb√§nde. Deutschland m√ľsse daher auch die von der EU-Kommission vorgeschlagene Berechnungsmethode annehmen, nach der Abf√§lle erst als recycelt gelten, wenn sie einem abschlie√üenden Recyclingverfahren zugef√ľhrt werden, also auch Fremdmaterialien und Fehlw√ľrfe zuvor aussortiert werden.

Bislang werden in Deutschland bei den meisten getrennt erfassten Siedlungsabfallstr√∂men auch Fremdmaterialien und Fehlw√ľrfe als recycelt gewertet, was zu unrealistisch hohen Recyclingquoten f√ľhrt. Die Bundesregierung m√ľsse nun alles daransetzen, die EU-Abfallhierarchie konsequent umzusetzen und ambitionierte Ziele zur Abfallvermeidung, Wertstofferfassung und zum Recycling zu erreichen, fordern die Verb√§nde. Sollte sich Deutschland mit dem neuen Vorsto√ü durchsetzen, werde dies langfristig negative Folgen f√ľr die Kreislaufwirtschaft in der EU haben, warnen die Verb√§nde.
 
 

 
50 Jahre Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht
Festakt und Spatenstich zur Erweiterung mit Umweltminister Franz Untersteller

‚Äě50 Jahre Abwasserzweckverband bedeuten f√ľnf Jahrzehnte kosteng√ľnstige und umweltgerechte Abwasserbeseitigung.‚Äú


Mit einem Festakt begeht der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht heute (23.09.) auf seiner Verbandskl√§ranlage in Forchheim n√∂rdlich von Freiburg sein 50-j√§hriges Gr√ľndungsjubil√§um. Der Abwasserzweckverband besteht aus 29 St√§dten und Gemeinden, in denen mehr als 370.000 Menschen leben.

Umweltminister Franz Untersteller sprach heute von einer Erfolgsgeschichte von Anfang an: ‚ÄěVor der Gr√ľndung des Abwasserzweckverbandes gab es in der Region mit ihren vielen ineffizienten Kl√§ranlagen eine massive Belastung der Gew√§sser. Mit der Inbetriebnahme der zentralen Kl√§ranlage in Forchheim √§nderte sich das schlagartig. Die Schadstoffbelastung ging zur√ľck, die Gew√§sser erholten sich.

In den letzten Jahrzehnten habe der Abwasserzweckverband √ľber 230 Millionen Euro in die Infrastruktur seiner Abwasserbeseitigung investiert, sagte Untersteller. Wie erfolgreich er mit seiner Arbeit sei, zeige sich daran, dass der Verband heute fast ohne Landeszusch√ľsse auskomme. Die aktuell anstehende rund

40 Millionen Euro teure Erweiterung seiner biologischen Abwasserreinigungsstufe werde nur mit gut 80.000 Euro vom Land bezuschusst.

Spatenstich Erweiterung biologische Reinigung

Unter anderem mit dem Vorsitzenden des Zweckverbandes, Freiburgs Erstem B√ľrgermeister Otto Neideck, √ľbernahm Umweltminister Franz Untersteller auch den Spatenstich f√ľr die Erweiterung der Kl√§ranlage. Geplant ist der Bau von zwei Belebungsbecken und zwei Nachkl√§rbecken, die die Kapazit√§t der Anlage nennenswert erh√∂hen. Die daf√ľr n√∂tigen Eingriffe in die Natur werden durch Aufforstungen und Gestaltungsma√ünahmen ausgeglichen, dazu werden Artenschutzma√ünahmen ergriffen.

Er hoffe, dass mit der erweiterten biologischen Abwasserreinigung noch nicht das Ende der Modernisierung der Anlage erreicht sei, sagte Umweltminister Untersteller beim heutigen Festakt. Die Abwasserbeseitigung insgesamt und damit auch der Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht st√ľnden vor gro√üen Herausforderungen: ‚ÄěSo genannte Spurenstoffe, Arzneimittelwirkstoffe, Hormone oder Biozide verunreinigen unser Wasser in immer st√§rkerem Ma√ü. Das hat die EU erkannt, das hat auch der Bund erkannt ‚Äď reagieren m√ľssen wir mit umfangreichen Reinigungsverfahren auf der kommunalen Ebene.‚Äú

Eine Anlage zur Spurenstoffelimination k√∂nne auch f√ľr den Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht ein gro√üer Schritt nach vorne sein, so Untersteller.

F√ľr ebenso wichtig halte er das Thema Phosphor-R√ľckgewinnung. In einer Kl√§rschlamm-Mono-Verbrennungsanlage auf dem Betriebsgel√§nde dieser Kl√§ranlage k√∂nnten die Kl√§rschl√§mme dieser und weiterer Kl√§ranlagen im Umfeld verbrannt werden. 80 Prozent des Phosphors k√∂nnten aus der Asche zur√ľckgewonnen werden.

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Weltweite Nashornpopulation könnte enorme Horn-Nachfrage nicht befriedigen
NABU-Studie zeigt: Freigabe von Nashorn-Handel könnte Nashorn-Wilderei noch verstärken

Die Wilderei auf afrikanische Nash√∂rner nimmt seit Jahren dramatisch zu. Mit 1.342 erlegten Tieren in nur einem Jahr erreichte sie 2015 einen traurigen H√∂hepunkt. Auf dem Schwarzmarkt in China und Vietnam werden f√ľr ein Kilogramm Rhinozeros-Horn nach aktuellen Sch√§tzungen derzeit bis zu 100.000 US-Dollar bezahlt - damit ist es wertvoller als Gold. Im Vorfeld der CITES-Konferenz in Johannesburg ist die Diskussion um eine Freigabe des Handels mit Nashorn-Horn aufgeflammt. Swaziland m√∂chte seine Lagerbest√§nde und durch Enthornung gewonnenes Nashorn-Horn an asiatische Kunden verkaufen. Eine neue Studie der NABU International Naturschutzstiftung zeigt: Selbst die weltweite Nashorn-Population von knapp 30.000 Tieren w√ľrde nicht ann√§hernd ausreichen, um die enorme Nachfrage an Rhinozeros-Horn zu befriedigen.

Die meisten Nash√∂rner, etwa 20.000, leben √ľbrigens im CITES-Gastgeberland S√ľdafrika. Bei der Konferenz wird auch dar√ľber entschieden, wie Arten vor dem Aussterben gerettet werden k√∂nnen. F√ľr den NABU ist das Aufheben eines Handelsverbots der falsche Weg.

"Den Markt mit legalem Horn zu fluten, um durch den Preisverfall den Anreiz f√ľr Wilderer und H√§ndler zu reduzieren, ist eines der Hauptargumente der Handelsbef√ľrworter. Aus unserer Studie geht jedoch klar hervor: Ein solches Szenario ist nicht realistisch. Eine Freigabe des internationalen Handels mit Nashorn-Horn w√ľrde im Gegenteil daf√ľr sorgen, dass die Nashorn-Wilderei weiter eskaliert und somit den Todessto√ü f√ľr die Nash√∂rner weltweit bedeuten", erkl√§rte Barbara Maas, Artenschutzexpertin der NABU International Naturschutzstiftung und Autorin der Studie.

Die Studie untersucht unterschiedliche Angebot- und Nachfrage-Szenarios und zeigt die Diskrepanz zwischen tats√§chlich verf√ľgbarem Horn und der Nachfrage in den beiden gr√∂√üten Verbraucherm√§rkten Vietnam und China auf. Als Basis f√ľr die Berechnungen dienten, neben der in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) empfohlenen Dosis f√ľr eine Einzelbehandlung mit Nashornpulver, der potenzielle Markt an erwachsene Konsumenten in Vietnam und China sowie die gesch√§tzten 141 Tonnen Horn, die von allen in Freiheit lebenden Nash√∂rnern theoretisch "geerntet" werden k√∂nnten. Die Analyse zeigt: Schon eine einzige Standard-Dosis von drei, f√ľnf oder 50 Gramm Nashornpulver, die von lediglich 3,8 Prozent, 1,3 Prozent oder 0,2 Prozent der chinesischen und vietnamesischen Erwachsenen eingenommen wird, w√ľrde das gesamte, weltweit zur Verf√ľgung stehende Horn aufbrauchen. "Egal, welches Szenario wir durchgerechnet haben - die Ergebnisse zeigen eindeutig: Eine 'Markt√ľberflutung' ist v√∂llig illusorisch - schon bei einer einzigen Nashorn-Pulver-Dosis versagt das Argument", erkl√§rte Maas.

Um die drohende Ausrottung der letzten Nash√∂rner zu verhindern, fordert NABU International nationale und internationale stark kontrollierte Handelsverbote sowie gezielte Kampagnen zur Reduzierung der Nachfrage in Abnehmerl√§ndern wie Vietnam und China. Dazu unterst√ľtzt die Stiftung eine Initiative der International Buddhist Confederation in Vietnam, dem weltweit gr√∂√üten Abnehmerland f√ľr Nashorn-Horn.

Nashorn besteht, ebenso wie menschliche N√§gel oder Haare, aus Keratin und wird in der TCM schon seit tausenden Jahren gegen eine Reihe von Beschwerden eingesetzt. In extrem hohen Dosen wirkt Nashorn leicht fiebersenkend - jedoch weniger effektiv als Aspirin. Seit einigen Jahren geht in Vietnam und China zudem das Ger√ľcht um, dass Nashorn-Pulver gegen Krebs hilft. Obwohl es hierf√ľr weder in der TCM, noch in der konventionellen Medizin Hinweise gibt, ist der Verbrauch von Nashorn-Pulver seither sprunghaft angestiegen. Zudem dient Nashorn-Horn in China und Vietnam als Statussymbol und Wertanlage.

"Seit 1977 besteht ein internationales Handelsverbot mit Nashorn-Horn. Dennoch ist der Markt riesig und wird von weltweit operierenden Verbrecherkartellen und in S√ľdafrika von korrupten Naturschutzinsidern und Vollzugsbeamten bedient, deren professionelle Ausr√ľstung denen der Wildh√ľter meist deutlich √ľberlegen ist. So werden selbst Nash√∂rner in gut gesicherten Schutzgebieten wie dem Kruger Nationalpark immer wieder get√∂tet. Ein regulierter Handel ist genauso wenig m√∂glich, wie das √úberfluten des Marktes mit 'nachhaltig geerntetem' Nashorn", sagte Maas.
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NABU: Gutes Signal - Deutschland ratifiziert Pariser Klimaabkommen
Abkommen muss in ehrliche und weitreichende nationale Klimapolitik umgesetzt werden

Zur Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens durch die Bundesregierung erkl√§rt NABU-Pr√§sident Olaf Tschimpke: "Deutschland zieht mit seiner Ratifizierung China und den USA nach. Wenn nun auch die √ľbrigen EU-Mitgliedsl√§nder schnell ratifizieren, stehen die Chancen gut, dass das Abkommen noch in diesem Jahr, am besten vor der Klimakonferenz im November in Marrakesch, in Kraft tritt. Das w√§re ein wichtiges Signal an die Weltgemeinschaft. Denn zur Begrenzung der Erderw√§rmung auf deutlich unter zwei Grad m√ľssen den vielen Ank√ľndigungen f√ľr mehr Klimaschutz auch endlich Taten folgen. In Marrakesch k√∂nnen dann konkrete Regeln zur Erreichung der Klimaziele ausgearbeitet werden."

Mit den gr√∂√üten Verursachern von Treibhausgasen, wie den USA und China, haben nun aktuell 60 Vertragsstaaten das Pariser Klimaabkommen ratifiziert. Diese 60 Staaten sind zusammen f√ľr rund 48 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das Abkommen tritt allerdings erst in Kraft, wenn mindestens 55 Vertragsparteien unterzeichnen, die zusammen 55 Prozent oder mehr der weltweiten Treibhausgase aussto√üen.

"Es ist gut, dass die Mehrheit im Bundestag hinter der internationalen Klimapolitik steht. Komisch ist nur, dass es Widerstand gibt, sobald das Pariser Abkommen in die nationale Politik √ľbersetzt werden soll", kritisierte Tschimpke. "Der Entwurf f√ľr den Klimaschutzplan 2050 ist daf√ľr ein gutes Beispiel. Er wurde schon vor der Ressortabstimmung von den einzelnen Ministerien so stark verw√§ssert, dass die Ziele von Paris in Deutschland keinesfalls erreichbar sind. Besonders erschreckend: Nicht einmal das anf√§nglich formulierte Ziel des Klimaschutzplans stimmt mit jenem von Paris √ľberein. So hie√ü es, Deutschland wolle bis 2050 80 bis 95 Prozent seiner Treibhausgase einsparen - notwendig sind aber mindestens 95 Prozent. Die Bundesregierung muss sich dringend an ihre globale Verantwortung erinnern und eine ehrliche Klimaschutzpolitik f√ľr Deutschland auf den Weg bringen", forderte Tschimpke.

F√ľr den Erfolg des Klimaschutzes sei entscheidend, dass Klimaschutz k√ľnftig nicht mehr nur als Nischenthema des Umweltministeriums begriffen werde. "Wir brauchen umfangreiche Ver√§nderungen und verbindliche Ziele in allen Wirtschaftsbereichen. Auch um allen Beteiligten k√ľnftig mehr Planungssicherheit zu geben. Das muss endlich auch bei den Fachpolitikern im Energie-, Bau-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Landwirtschaftsbereich ankommen", forderte Tschimpke.
 
 



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