oekoplus - Freiburg
Samstag, 16. Februar 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

Saatgut der Freiburger Douglasien ist begehrt
ZapfenplĂŒcker / Quelle: Echle
 
Saatgut der Freiburger Douglasien ist begehrt
Baumkletterer ernten auf Freiburger Wipfeln rund eine Million Douglasienzapfen im Wert von 30.000 Euro

Erntezeit in schwindelnder Höhe: Etliche ZapfenpflĂŒcker sind
in den letzten Tagen durch die Kronen der mÀchtigen
Douglasien im Freiburger Bergwald geklettert. Auf 315
BĂ€umen haben sie rund eine Million der noch grĂŒnen Zapfen
geerntet. Die Erntemenge betrÀgt 27.500 Kilo und macht etwa
80 Prozent der in Baden-WĂŒrttemberg geernteten
Douglasienzapfen aus. Durch den Verkauf an fĂŒnf
ForstsamenhÀndler konnte das Forstamt einen Erlös von rund
30.000 Euro erzielen.

Die Zapfen kommen nach der Ernte in sogenannte
Forstsamendarren oder Klengen, von denen es in
Deutschland nur acht StĂŒck gibt. Die Darre ist ein Ofen, in
dem die Zapfen aufwendig getrocknet werden. Mit Hilfe eines
großen SchĂŒttelsiebes werden die Samen dann herausgelöst
und von den FlĂŒgelchen getrennt. In KĂŒhlhĂ€usern kann das
Freiburger Saatgut bis zu 25 Jahre gelagert werden, bis es ein
KĂ€ufer bei der Klenge bestellt und schließlich in seiner
Forstbaumschule aussÀht. Aus einem Kilo Saatgut zum Preis
von bis zu 1.000 Euro lassen sich rund 35.000 SĂ€mlinge
ziehen. Übrigens: Das Land Baden-WĂŒrttemberg betreibt eine
eigene „Staatsklenge“ in Nagold, in der dieses Jahr die Ernte
des Staatswaldes in Kappel verarbeitet wurde.

Das Saatgut aus Freiburgs WĂ€ldern ist sehr begehrt. Grund ist
die nordamerikanische Herkunft der Douglasien, die sich
durch schlanken, geraden Wuchs und feine Äste
kennzeichnet. In Deutschland wird die Baumart seit etwa 125
Jahren forstlich angebaut und fĂŒhlt sich hier sehr wohl. Auch
der höchste Baum Deutschlands auf dem Illenberg ĂŒber
GĂŒnterstal ist eine Douglasie. „Waltraut vom MĂŒhlwald“ misst
stolze 67 Meter und ist mit mehr als hundert Jahren noch jung:
Ein Verwandter gleicher Art namens „Red Creek Tree“ aus
Port Renfrew bei Vancouver ist heute 74 Meter hoch und
stammt aus dem Jahr 1000 nach Christus

 
 

 
Dobrindts Bundesverkehrswegeplan
Als Beschlussgrundlage fĂŒr das Parlament ungeeignet

UmweltverbÀnde fordern grundlegende Nachbesserungen durch Bundestag und LÀnder

Die UmweltverbĂ€nde Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Germanwatch, Naturschutzbund Deutschland (NABU), der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) haben den von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachten Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) als katastrophal fĂŒr Deutschland bezeichnet. SĂ€mtliche Eingaben und VorschlĂ€ge der Umweltseite seien ignoriert worden, substanzielle Korrekturen hĂ€tten nicht stattgefunden. Da die zwölf im begleitenden Umweltbericht des BVWP aufgefĂŒhrten Umweltziele verfehlt werden und bei keinem der 1281 geplanten Fernstraßenprojekte Alternativen geprĂŒft wurden, bewerten die UmweltverbĂ€nde die vorliegende Fassung des BVWP als EU-rechtswidrig und fordern erhebliche Nachbesserungen in Bundestag und Bundesrat.

Ludwig Wucherpfennig, DNR-PrĂ€sidiumsmitglied: „Die Anwendung des Struck‘schen Gesetzes, wonach kein Gesetz aus dem Parlament so herauskommt, wie es eingebracht worden ist, hat beim BVWP eine entscheidende Bedeutung. Denn der Plan muss deutlich ĂŒberarbeitet werden, um ĂŒberhaupt als solide Grundlage fĂŒr eine Beratung im Bundestag dienen zu können. In der Beteiligung sind fast alle aus Umweltsicht kritischen Punkte abgebĂŒrstet worden. Das gesamte Verfahren ist damit zu einer völligen Farce verkommen.“

Werner Reh, Leiter Verkehrspolitik beim BUND: „Die Straßenbauverwaltungen der LĂ€nder, die heute schon ĂŒberfordert sind, sollen nun noch 1281 neue Fernstraßen planen und zugleich massiv in die BrĂŒckenerneuerung und Engpassbeseitigung einsteigen. Es ist bereits jetzt klar, dass Neubau-Prestigeprojekte dem BrĂŒckenerhalt und der Engpassbeseitigung vorgezogen werden, denn deren Vorrang ist im Bundesverkehrswegeplan und den Ausbaugesetzen nicht gesichert. Die Priorisierungsstrategie steht nur auf dem Papier, stattdessen werden die politischen Wunschprojekte gebaut. Überdimensionierte Autobahnen und mehr als 500 ĂŒberflĂŒssige Ortsumfahrungen, die keine nennenswerte Entlastung bringen, belasten die Umwelt und die Steuerzahler. Die Umweltzerstörung durch Straßenbau ist systemimmanent, denn BundeslĂ€nder, die umweltvertrĂ€gliche und kostengĂŒnstige Alternativen ignorieren, bekommen mehr Geld aus dem Bundeshaushalt.“

Christoph Bals, Politischer GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Germanwatch: „Der BVWP-Entwurf fĂŒhrt das Versagen der Bundesregierung beim Klimaschutz im Verkehr fort. Der Verkehrssektor ist der große Hemmschuh fĂŒr Klimaschutz in Deutschland. Mit dem vorliegenden BVWP tut die Bundesregierung sehr viel dafĂŒr, dass das auch so bleibt. Einige gute AnsĂ€tze beim Ausbau der Schiene konterkariert der Plan durch den stark ĂŒberdimensionierten Ausbau von Fernstraßen. Wer hofft, dass Deutschland beim Klimaschutz auf einen Umbau seiner Verkehrsinfrastruktur verzichten und ganz ĂŒberwiegend auf Elektroautos und Motoreneffizienz setzen kann, verhĂ€lt sich so naiv wie das Kraftfahrtbundesamt im Abgasskandal.“

Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik beim NABU: „Der Umweltbericht des BVWP dokumentiert zwar die Eingriffe in Natur und Umwelt, nennt aber keine Beispiele, wo eine grundsĂ€tzliche Änderung eines Projekts erfolgen sollte. Damit werden alle zwölf aufgefĂŒhrten Umweltziele verletzt. 170 Natura-2000-Gebiete wĂŒrden durch den Straßenbau erheblich beeintrĂ€chtigt und 250 noch unzerschnittene GroßrĂ€ume und bundesweite Achsen zerstört. Auch die Auswirkungen auf den FlĂ€chenverbrauch widersprechen den Zielen der Bundesregierung, denn mit der Umsetzung des Plans mĂŒssten tĂ€glich drei Hektar FlĂ€chen zusĂ€tzlich verbraucht werden.“

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Der BVWP ist fĂŒr den VerkehrstrĂ€ger Schiene bis heute noch nicht einmal zur HĂ€lfte fertiggestellt. 26 Maßnahmen sind im neuen Plan als vordringlich gekennzeichnet worden, doch fĂŒr 40 weitere Vorhaben im ‚Potentiellen Bedarf‘ gibt es trotz jahrelanger Vorbereitung noch keine Bewertung. Gerade hier befinden sich noch viele Projekte, die fĂŒr die Verkehrsverlagerung und damit fĂŒr mehr Klimaschutz dringend benötigt werden. Hierzu gehören die Engpass-Beseitigung in den Knoten, wo mindestens 5 Mrd. Euro fehlen, oder auch die KapazitĂ€tserweiterung des Netzes durch Schaffung von Korridoren fĂŒr 740 m lange GĂŒterzĂŒge. Gerade fĂŒr diese Vorhaben wie auch fĂŒr den Deutschland-Takt fehlt schon jetzt die Finanzierung in den kommenden Jahrzehnten. Denn eine Realisierung allein der bereits bewerteten und als vordringlich gekennzeichneten Projekte wird selbst beim Hochfahren der Investitionsmittel mindestens 20 Jahre benötigen. Ohne eine deutlich höhere Anpassung der Investitionen bleiben viele Vorhaben auf der Schiene auf lange Sicht WunschtrĂ€ume – und damit auch der Klimaschutz“.
 
 

 
Licht und Schatten bei Klimaschutz-VorschlĂ€gen fĂŒr Land- und Forstwirtschaft
BeirÀte des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit guten AnsÀtzen bei Konsum und Landwirtschaft, Forstwirtschaft deutlich von Lobby diktiert

Bis 2050 wollen Deutschland und die EU rund 95 Prozent ihrer Treibhausgasemissionen einsparen. Welchen Beitrag dazu die Land- und Forstwirtschaft sowie die BĂŒrger mit ihrem Lebensmittel-Konsum leisten können, stellten am heutigen Freitag zwei wissenschaftliche BeirĂ€te des Bundeslandwirtschaftsministeriums vor. Insbesondere beim Konsum tierischer Lebensmittel und in der Landwirtschaft sieht der NABU positive AnsĂ€tze im Gutachten. In der Forstwirtschaft hingegen befĂŒrchten die UmweltschĂŒtzer eine Rolle rĂŒckwĂ€rts.

„Wenn wir den Klimawandel noch stoppen wollen, brauchen wir kluge VerĂ€nderungen und ein Umdenken in allen gesellschaftlichen Bereichen. Neben einer naturvertrĂ€glichen Energiewende und dem Umbau des Verkehrssektors mĂŒssen wir uns auch fragen, was wir kĂŒnftig essen wollen, wie wir unsere Nahrungsmittel produzieren und wie wir mit unseren WĂ€ldern, begrenzten FlĂ€chen und Ressourcen umgehen“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

FĂŒr das Gutachten entwickelten die wissenschaftlichen BeirĂ€te des Bundeslandwirtschaftsministeriums fĂŒr Waldpolitik sowie Agrarpolitk, ErnĂ€hrung und gesundheitlicher Verbraucherschutz zwei Einspar-Szenarien. Je nachdem wie weitreichend einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, könnten so zwischen 65 und 135 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden – etwa so viele Emissionen wie Portugal oder Tschechien pro Jahr ausstoßen. Die grĂ¶ĂŸten Einsparpotenziale sehen die Gutachter bei der Forstwirtschaft und Holzverwendung, gefolgt von der Landwirtschaft und dem Konsum von Lebensmitteln.

Der NABU begrĂŒĂŸt, dass die Gutachter insbesondere fĂŒr die Landwirtschaft einige, nach Ansicht des NABU lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige, Maßnahmen vorschlagen. So finden sich im Empfehlungspapier etwa eine VerschĂ€rfung des DĂŒngerechts sowie eine Stickstoffabgabe. Zudem sollen Moore und das immer stĂ€rker abnehmende GrĂŒnland besser geschĂŒtzt werden, auch eine Korrektur der Biokraftstoff-Politik wird vorgeschlagen. „Diese Maßnahmen sind aus Umwelt-, Naturschutz- und Klimasicht begrĂŒĂŸenswert und dringend notwendig. Denn der Agrarbereich muss dringend klimafreundlicher und naturvertrĂ€glicher werden. Wenn Deutschland und die EU nicht gegensteuern, wĂŒrde der Agrarsektor bis zum Jahr 2050 rund ein Drittel der Treibhausgase der EU ausstoßen – und zum echten klimapolitischen Sorgenkind werden“, sagte Miller.

Wie die Gutachter sieht auch der NABU im Schutz von Mooren und einer angepassten Nutzung von organischen Böden große Potenziale fĂŒr den Klimaschutz. KostengĂŒnstig und effektiv könnten so die hohen Emissionen aus Torfböden verringert und die biologische Vielfalt gleichzeitig erhalten werden. Der NABU plĂ€diert daher fĂŒr eine zĂŒgige Umsetzung von bundesweiten Moorschutzmaßnahmen. Auch das im Gutachten genannte Ziel, den Einsatz von Torf deutlich zu reduzieren, begrĂŒĂŸt der NABU. Aus HobbygĂ€rten sollte der wertvolle Stoff möglichst bald komplett verschwinden. FĂŒr den Erwerbsgartenbau fordern die NaturschĂŒtzer eine Ausstiegstrategie, die ĂŒber einen festgelegten Zeitraum den Einsatz von Torfersatzstoffen mit steigenden Quoten festschreibt.

Ebenfalls positiv bewertet der NABU, dass die Gutachter die Reduktion des Konsums tierischer Produkte als wesentlichen Ansatzpunkt im Bereich ErnĂ€hrung sehen. Mit der Abschaffung steuerlicher VergĂŒnstigungen bringen die Gutachter auch sinnvolle finanzpolitische Maßnahmen ins Spiel. „Was im Gutachten allerdings gĂ€nzlich fehlt, ist ein Hinweis auf die Notwendigkeit, die Agrarsubventionen fĂŒr die industrielle Landwirtschaft, einschließlich der Massentierhaltung, abzuschaffen. Auch die derzeitige Strategie der deutschen Agrarindustrie – möglichst viel Fleisch und Milch zu exportieren – muss ein Ende haben. Denn langfristig schadet diese Ausrichtung nur den Landwirten, der Natur und dem Klima“, so Miller.

Weniger positiv bewertet der NABU die VorschlĂ€ge der Gutachter zur Forstwirtschaft. Zwar finden sich hier einzelne Ideen, in denen Natur- und Klimaschutz konsequent zusammen gedacht werden, beispielsweise die Funktionen des Waldbodens stĂ€rker zu schĂŒtzen und Au-, Bruch- und MoorwĂ€lder wiederzuvernĂ€ssen. Auch, dass Holz kĂŒnftig stĂ€rker wieder verwendet werden sollte, die Subventionierung von Energieholz zurĂŒckgefahren und neue Technologien entwickelt werden sollen, um Laubholz in langlebigen Produkten zu nutzen, begrĂŒĂŸt der NABU.

Doch im Wesentlichen zielen die VorschlĂ€ge darauf ab, den derzeit hohen Nadelholzanteil zu halten oder zu erhöhen. Die Gutachter empfehlen bis zu 70 Prozent Nadelhözer anzubauen, auch stĂ€rker aus nicht-heimischen Arten wie Douglasie, KĂŒstentanne und Schwarzkiefer. „Hier wird die Handschrift der Forstlobby deutlich: Nadelhölzer ermöglichen höheren Profit. Doch mit Blick auf die biologische Vielfalt wĂ€re eine solche Weichenstellung katastrophal. Die Erfolge im Waldnaturschutz der letzten Jahrzehnte wĂŒrden zunichte gemacht“, sagte der NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer.

Er mahnte an, solche Konflikte, in denen der Klimaschutz mit anderen Zielen – etwa dem Natur- und Artenschutz – kollidiert, von vornherein zu vermeiden. „Was fĂŒr die Energiewende gilt, muss auch fĂŒr die Land- und Forstwirtschaft gelten: Klima- und Naturschutz mĂŒssen konsequent zusammen gedacht werden“, so Miller. FĂŒr den Wald etwa fordert der NABU, dass bis 2020 fĂŒnf Prozent der deutschen WĂ€lder dauerhaft ohne forstwirtschaftliche Nutzung sein sollen. Der Anteil an naturnahen und alten LaubwĂ€ldern mĂŒsse deutlich erhöht werden, um den nationalen und internationalen Verpflichten im Artenschutz nachzukommen. Mit Blick auf die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals) werden nach Ansicht des NABU kĂŒnftig noch mehr solcher Gutachten, die zu einem Thema verschiedene Bereiche zusammendenken und gegeneinander abwĂ€gen, notwendig sein – idealerweise sogar ressortĂŒbergreifend.
Mehr
 

 
FĂŒr weniger MĂŒll an Berlins Ufern
Große AufrĂ€umaktion am Landwehrkanal

Freiwillige von NABU, Panther Ray, Tauchsportklub Adlershof und VDST haben den Urbanhafen in Berlin-Kreuzberg gereinigt / Traurige Bilanz: Eine Tonne MĂŒll in zwei Stunden

Einkaufswagen, FĂ€hrrĂ€der, Straßenschilder, ein Sortiment an GartenstĂŒhlen, tausende Flaschen, Kronkorken, Zigarettenkippen und Reste von TĂŒten und Plastikverpackungen – insgesamt eine Tonne MĂŒll. Das ist die traurige Bilanz der großen AufrĂ€umaktion am Wochenende am Landwehrkanal. 40 Freiwillige, darunter 13 Taucher, waren am Samstag auf dem etwa 70 Meter langen Kanalabschnitt zwei Stunden im Einsatz – vom NABU, vom MĂŒllsammelfloß Panther Ray, von Mitgliedern des Tauchsportklub Adlershof und von Tauchern des VDST (Verband Deutscher Sporttaucher).

Jedes Jahr gelangen allein von Land zehn Millionen Tonnen MĂŒll in unsere Ozeane. Millionen Seevögel, Delfine und Fische sterben an den Folgen von MĂŒll im Meer. Sie verfangen sich in weggeworfenen Folien oder Netzen oder verwechseln SchraubverschlĂŒsse mit Nahrung und verhungern mit einem Magen voll Plastik. Das Gleiche passiert tausendfach in Seen und FlĂŒssen.

„Dieses Problem fĂ€ngt vor unserer HaustĂŒr an, denn ein Großteil des MĂŒlls gelangt ĂŒber FlĂŒsse ins Meer“, sagt Leif Miller, BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des NABU. „Gemeinsam anzupacken, das war eine richtig gute Aktion. Aber aufrĂ€umen allein reicht nicht. Ziel muss es sein, MĂŒll gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu kann jeder seinen Beitrag leisten: Mehrweggeschirr statt Wergwerfbecher, Stoffbeutel statt PlastiktĂŒte und vor allem nicht nur reden – machen!“

Jan Steppe, Vorsitzender des Tauchsportklub Adlershof im PSB 24 e.v. sagt: „Das war kein ganz einfacher Tauchgang, der Urbanhafen ist schlammig und die Sicht daher sehr schlecht. Aber im Namen der Umwelt engagieren wir uns immer gern. Die Zusammenarbeit mit dem NABU hat Spaß gemacht.“

Ralph O. Schill, verantwortlich fĂŒr den Bereich Umwelt und Wissenschaft beim VDST (Verband Deutscher Sporttaucher): „ FĂŒr die Umwelt springen unsere VDST Taucher in jedes GewĂ€sser, und der Berliner Landwehrkanal war ein besonderes Erlebnis. Unsere Sportler engagieren sich gerne zusammen mit dem NABU fĂŒr eine bessere Umwelt, und es ist immer wieder erstaunlich wie viel und was fĂŒr MĂŒll alles unbemerkt unter Wasser liegen bleibt.“

Julia Propp vom Berliner MĂŒllsammelfloß Panther Ray ist ebenfalls begeistert: „Wir waren sofort an Bord, als der NABU nach UnterstĂŒtzung bei der AufrĂ€umaktion gefragt hat. Es hat Spaß gemacht, mit so vielen verschiedenen Leuten gemeinsam Berlins GewĂ€sser ein bisschen sauberer zu machen.“

Die AufrĂ€umaktion am Urbanhafen war der Startschuss fĂŒr den NABU fĂŒr weitere Aktionen zum diesjĂ€hrigen „International Coastal Cleanup Day“ am 17. September. Deutschlandweit reinigen Freiwillige dann FlĂŒsse, Seen und StrĂ€nde. Weitere Informationen und Termine fĂŒr Mitmachtaktionen in der NĂ€he unter: www.NABU.de/cleanup

Mehr zum Engagement des NABU gegen MĂŒll im Meer auf www.meere-ohne-plastik.de

Herzlichen Dank auch an alle anderen, die den Tag zu einem Erfolg fĂŒr die Umwelt gemacht haben: die LandestauchsportverbĂ€nde Berlin und Brandenburg, die „Stinknormalen Superhelden“, die mit fantasievollen KostĂŒmen heldenhaft im Einsatz waren, die DLRG, die Wasserschutzpolizei, die BSR und die Freiwilligen, die spontan an Land mit angepackt haben.

Der NABU engagiert sich seit 1899 fĂŒr Mensch und Natur. Mit rund 590.000 Mitgliedern und Förderern ist er der mitgliederstĂ€rkste Umweltverband in Deutschland. Wir sind stolz auf rund 37.000 ehrenamtlich Aktive in fast 2.000 Gruppen sowie auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich tĂ€glich fĂŒr den Natur- und Umweltschutz engagieren. Wir sind, was wir tun – die Naturschutzmacher. Mehr unter www.NABU.de

Der Tauchsportklub Adlershof im PSB 24 e.V. wurde 1990 gegrĂŒndet, getaucht wird in Adlershof aber schon seit den 1950er Jahren. Einige Mitglieder sind auch schon seitdem aktiv im Verein. Der Tauchsportklub Adlershof gehört zum Verband der EuropĂ€ischen Sporttaucher (VEST) und ist das Ausbildungszentrum fĂŒr den Verband in der Region Berlin-Brandenburg. „Umwelttauchen“, also AufrĂ€umaktionen unter Wasser, gehört zu den regelmĂ€ĂŸigen AktivitĂ€ten des Vereins. Mehr unter www.tauchsportklub-adlershof.de

Der VDST (Verband Deutscher Sporttaucher) ist mit knapp 90.000 Mitgliedern die Dachorganisation des Sporttauchens in Deutschland. Seine Taucherinnen und Taucher sind in ĂŒber 900 Vereinen und 17 LandesverbĂ€nden sowie als Einzelmitglieder organisiert. Der VDST steht fĂŒr sicheres Tauchen, fĂŒr Teamgeist und SolidaritĂ€t, und engagiert sich seit den frĂŒhen 90er Jahren sehr aktiv fĂŒr Natur- und GewĂ€sserschutz. Mehr unter www.vdst.de

Das Berliner MĂŒllsammelfloß Panther Ray wurde 2015 von einem Kollektiv gebaut. Die Panther Ray ist 4x9m groß und besteht aus upgecyceltem Material. Auf ihr finden bis zu 25 Personen Platz. Sie ist ausgestattet mit einem 15 PS Motor, zwei Solarpanelen, einem Trinkwasserfilter und einer Eco-Toilette. Mit einem Netz am Floßunterbau fischt die Panther Ray treibenden MĂŒll aus dem Wasser. Mehr unter www.pantherray.org
 
 

 
NABU-Zahl des Monats
5.500 Hektar fĂŒr eine naturvertrĂ€gliche Landwirtschaft gesichert

NABU-Stiftung kauft bundesweit FlĂ€chen fĂŒr die Natur – trotz steigender Bodenpreise

Neben naturnahen WÀldern, GewÀssern und Mooren gehören zum Stiftungsbesitz der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe zunehmend auch LandwirtschaftsflÀchen: 5.500 Hektar Acker, Wiesen und Weiden bewahrt die NABU-Stiftung bereits als artenreiche Kulturlandschaft.

Als EigentĂŒmerin lĂ€sst die NABU-Stiftung ihre Acker- und GrĂŒnlandflĂ€chen von örtlichen Landwirtschaftsbetrieben extensiv bewirtschaften. Rund 430 Landwirte konnte sie inzwischen als PĂ€chter gewinnen. Wichtige Partner sind dabei ökologisch wirtschaftende Betriebe. Sie sind hĂ€ufig auf zusĂ€tzliche PachtflĂ€chen angewiesen und können naturschutzfachliche Auflagen besonders wirkungsvoll umsetzen.

Mehr als 16.800 Hektar Land sichert die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe insgesamt fĂŒr bedrohte Tier- und Pflanzenarten in Deutschland. Beim Landkauf ist die NABU-Stiftung stark von der Preisentwicklung auf dem Bodenmarkt abhĂ€ngig. Die Kaufpreise fĂŒr AgrarflĂ€chen sind in den vergangenen Jahren besonders deutlich gestiegen. Ein Grund liegt in den niedrigen Zinsen und der Suche von Investoren nach sicheren Geldanlagen. Aber auch Biogaserzeuger und Tierhalter brauchen immer mehr FlĂ€chen und lassen die Ackerpreise steigen. Das macht es fĂŒr die NABU-Stiftung immer schwieriger, an bezahlbare FlĂ€chen fĂŒr den Naturschutz zu kommen. 2015 gab sie mehr als 2,2 Mio. Euro fĂŒr FlĂ€chenkĂ€ufe aus, die mit UnterstĂŒtzung von privaten Spenden und Fördergeldern finanziert wurden.

In den kommenden Jahren wird die NABU-Stiftung auch trotz der steigenden Bodenpreise AgrarflÀchen erwerben. Denn vor allem Arten der Kulturlandschaft wie Feldlerche oder Kiebitz sind durch die immer intensivere Landnutzung stark bedroht.
Mehr
 

 
NABU bewertet Klimaschutzplan 2050 als mangelhaft
Miller: Klimaschutzplan ohne Mut

Der NABU hat den veröffentlichten Klimaschutzplan 2050 als mangelhaft bezeichnet. Der von Umweltministerin Hendricks vorgelegte, im Kern ambitionierte Entwurf sei innerhalb der Ressortabstimmung massiv verwÀssert worden.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Maßnahmen sind nur vage umschrieben, der Kohleausstieg wird vorsichtshalber gar nicht genannt und von verbindlichen Zwischenzielen je Sektor ist keine Spur zu finden. Wenn das die Antwort der Bundesregierung auf die vereinbarten Ziele der Pariser Klimakonferenz ist, ist das ein schlechtes Zeugnis fĂŒr die deutsche Klimapolitik. Hier klaffen internationaler Anspruch und im eigenen Land gelebte Wirklichkeit weit auseinander.“ International habe die Bundesregierung beim G7-Gipfel in Elmau wie auch in Paris Akzente gesetzt. Jetzt verweigere sie sich der Einsicht, dass die vereinbarten Ziele auch in Deutschland umgesetzt werden mĂŒssen. „Offensichtlich wurde aus dem Entwurf des Bundesumweltministeriums vor allem eine Streichliste fĂŒr die anderen Ressorts“, so Miller.

Nicht nur im Energiesektor enttĂ€uscht der Klimaschutzplan, auch im GebĂ€udesektor mit den extrem langen Investitionszyklen sind kurzfristige wirksame Maßnahmen nicht zu finden, auch wird kein Zeitplan definiert, ab wann GebĂ€udewĂ€rme ohne fossile Energien erzeugt werden muss. Besonders zynisch: Im Verkehrsbereich stellt der Klimaschutzplan die richtige Diagnose, versteckt sich dann jedoch weitgehend hinter Maßnahmen auf EU-Ebene, die gleichwohl bisher meistens von deutscher Seite abgeschwĂ€cht wurden. Kein Wort verliert der Plan ĂŒber den Bundesverkehrswegeplan 2030, der derzeit auf Infrastrukturseite die hohen Emissionen des Verkehrs fĂŒr die nĂ€chsten Jahrzehnte zementieren wird. Der Einstieg in eine dringend notwendige Verkehrswende ist nicht erkennbar.

UnverstĂ€ndlich ist fĂŒr den NABU auch, dass eine Empfehlung fĂŒr weniger Fleischkonsum gestrichen wurde. Der Agrarbereich muss dringend klimafreundlicher und naturvertrĂ€glicher werden. Wenn Deutschland und die EU nicht gegensteuern, wĂŒrde der Agrarsektor nach aktuellen SchĂ€tzungen bis zum Jahr 2050 rund ein Drittel der Treibhausgase der EU ausstoßen – und zum echten klimapolitischen Sorgenkind werden.

„Offensichtlich hat der Klimaschutz nun auch den Vorwahlkampf erreicht. Vermutlich haben die Parteien der Großen Koalition Angst, dass sie mit ernst gemeinten Klimazielen WĂ€hler verschrecken. Der Klimaschutzplan ist mild und mutlos formuliert. In seiner jetzigen Form wird er keine Wirkung haben und bleibt weiter hinter dem zurĂŒck, was tatsĂ€chlich nötig wĂ€re, um das im Pariser Klimaschutzabkommen formulierte Zwei-Grad-Ziel zu erreichen“, so Miller weiter.
Mehr
 

 
Mobile Mostereien pressen jĂ€hrlich ĂŒber fĂŒnf Millionen Liter Saft
Wo wird mein Obst zu Saft? - Aktuelle Übersicht stationĂ€rer und mobiler Mostereien in den BundeslĂ€ndern

Wo aus eigenem Obst Saft hergestellt werden kann, zeigt der NABU in einer deutschlandweiten Liste. 271 mobile und stationĂ€re Mostereien sind inzwischen auf www.streuobst.de registriert. „Bei allen registrierten Mostereien können die Menschen ihr eigenes Obst zu Saft oder Most pressen lassen – das ist unsere Vorgabe fĂŒr die Aufnahme“, sagte Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst.

Viele der Mostereien stehen stellvertretend dafĂŒr, dass kleine Unternehmen gerade auch in den neuen LĂ€ndern wirtschaftliche Chancen haben. „Allein fĂŒr Sachsen haben wir schon die neunzehnte Mosterei registriert. In den neuen BundeslĂ€ndern gibt es besonders viele der Kleinunternehmen: 80 der bundesweit registrierten 271 Mostereien und damit 30 Prozent der Unternehmen befinden sich dort. Bei den mobilen Mostereien sind es in den neuen LĂ€ndern sogar 37 Prozent. Das ist eine bemerkenswert hohe Quote. Und jede Mosterei trĂ€gt mit ihrer Arbeit auch zur Nutzung und Sicherung der bundesweit rund 300.000 Hektar StreuobstbestĂ€nde bei“, so Rösler.

Auf www.Streuobst.de sind die 271 Mostereien nach Bundesland und Postleitzahl sortiert. Darunter finden sich insgesamt 84 mobile und 187 stationĂ€re Einrichtungen. „Wir gehen aber davon aus, dass es bundesweit sogar noch mehr Mostereien gibt: ĂŒber 100 mobile und weit ĂŒber 300 stationĂ€re Mostereien könnten es sein. Die Tendenz ist weiterhin steigend, besonders bei den mobilen Mostereien“, so Rösler. Der NABU ruft alle Mosterei-Betriebe, die das Pressen von eigenem Saft in Deutschland anbieten, dazu auf, sich in der Liste registrieren zu lassen. Auch konkrete Angaben zu speziellen Dienstleistungen wie das AbfĂŒllen in Bag-in-Box und Preisen sind möglich. Die Liste solle so den Verbrauchern Orientierung geben und auch die Mostereien untereinander vernetzen.

Die höchste Anzahl der Mostereien zĂ€hlt mit insgesamt 55 das „Streuobstland Nummer Eins“ Baden-WĂŒrttemberg, gefolgt von Niedersachsen mit 35 und Nordrhein-Westfalen mit 30 Mostereien.

Die 84 „mobilen Mostereien“, die auf Fahrzeugen transportiert werden und so direkt zum Endkunden kommen, stellen fĂŒr die Verwertung von Streuobst eine neue, dynamische Entwicklung dar: Vor 20 Jahren gab es noch keine mobilen Mostereien in Deutschland. „Inzwischen haben wir Regionen, in denen die mobilen Mostereien eine wichtige Grundlage fĂŒr die Erhaltung und Bewirtschaftung der Streuobstwiesen sind“, so Rösler. Die mobilen Mostereien in Deutschland pressen nach SchĂ€tzungen des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst inzwischen jĂ€hrlich weit ĂŒber fĂŒnf Millionen Liter Apfel- und Birnensaft.

Die bundesweite Liste der Mostereien nach Postleitzahl mit Anschrift und Kontakt unter: www.Streuobst.de
Mehr
 

 
Umfrage zu GĂ€rtnern in Freiburg startet
Machen Sie mit!

Studierende der UniversitÀt Heidelberg sind im Auftrag
der Stadt Freiburg unterwegs - Befragung dauert etwa
zehn Minuten

Ab Mitte September bis voraussichtlich Ende November
wird es an vielen Freiburger WohnungstĂŒren klingeln.
Studierende der UniversitÀt Heidelberg werden dann im
Auftrag der Stadt Freiburg BĂŒrgerinnen und BĂŒrger nach
ihren WĂŒnschen zum GĂ€rtnern befragen.

Grund fĂŒr diese Umfrage ist das neue Konzept zur
„Entwicklung des Gemeinschaftlichen GĂ€rtners“, dass das
Stadtplanungsamt derzeit erstellt. Neben den schon
vorhandenen und zu erhaltenden KleingÀrten werden die
BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern nach ihren WĂŒnschen des
GĂ€rtnerns in der Stadt befragt. So unterschiedlich die
Menschen in Freiburg sind, so vielfĂ€ltig sind die AnsprĂŒche
und WĂŒnsche an gĂ€rtnerisch nutzbare FlĂ€chen, die von
KleingĂ€rten ĂŒber MietergĂ€rten, von Urban-GardeningFlĂ€chen
im öffentlichen GrĂŒn bis hin zu landwirtschaftlichen
Reb- und FeldgÀrten reichen.

Die Stadt arbeitet bei der Befragung mit der UniversitÀt
Heidelberg zusammen. Die Studierenden weisen sich auf
jeden Fall aus. Das Ziel der etwa zehnminĂŒtigen Befragung:
Das richtige gÀrtnerische Angebot am richtigen Ort.

Das Konzept soll bis Mitte 2017 fertiggestellt sein. ZusÀtzlich
wird das Stadtplanungsamt voraussichtlich im November
unterschiedliche, gÀrtnerische Initiativen in Freiburg zu
einem Arbeitskreis einladen, um die Nachfrage und Bedarfe
an gÀrtnerischen FlÀchen besser einzuschÀtzen und damit
planerisch lenken zu können.
 
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger