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Dienstag, 19. Februar 2019
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Verschiedenes

 
ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2018
Seit 27. September 2018 als ePaper und im Handel erhÀltlich!

TEST KrÀutertee: teuer ist nicht gleich gut
Besonders enttĂ€uscht der Tee vom Bremer Teehandelskontor: Er ist nicht nur vergleichsweise teuer, sondern auch stark mit Pestiziden belastet. GĂŒnstig und mit "gut" können wir konventionelle Produkte von unter anderem Aldi SĂŒd, Lidl, Penny und Kaufland empfehlen.

TEST Zwieback: Mineralöl im Hipp-Produkt
In vier Marken-ZwiebĂ€cken stecken MineralölrĂŒckstĂ€nde – ausgerechnet auch in einem Produkt von Hipp, das fĂŒr Babys ausgelobt ist. Zudem kritisieren wir den zugesetzten Zucker: Zwei Produkte sind mit einem Gehalt von 14 Prozent pappsĂŒĂŸ. Zum GlĂŒck gibt's Alternativen.

TEST Buntstifte fĂŒr Kinder
Weichmacher oder gar krebserregend Farbstoffe: Knapp die HÀlfte der 15 Stiftesets im Test fÀllt durch.

TEST Nachtcremes
UV-Filter und Duftstoffe: "ungenĂŒgend" fĂŒr vier Cremes wegen problematischer Inhaltsstoffe.

TEST BettwÀsche
Ausgerechnet in einem zertifizierten Produkt aus Bio-Baumwolle steckt ein bedenklicher Farbstoff. In 19 von 24 getesteten Sets können sie aber beruhigt schlafen.

TEST Nachtlichter
Wir haben 14 GerĂ€te getestet. Die SicherheitsprĂŒfung haben alle bestanden. Allerdings können wir unterm Strich nur elf Lichter empfehlen.

TEST Mittel gegen Reizdarm
Zwei PrĂ€parate sind mit krebserregenden Pflanzengiften belastet, fĂŒr etliche fehlen Wirksamkeitsbelege.

TEST GrĂŒne Mischfonds
Nicht alle so sauber, wie versprochen: Zehn der 30 untersuchten grĂŒnen Mischfonds schließen fossile Brennstoffe nicht aus. Und einige sind extrem teuer.

44 Seiten Extra: Thema Schlafen
Milbe schlÀft mit: Heerscharen winziger Hausstaubmilben teilen mit uns die Matratze. Und bereiten mit ihren Ausscheidungen vielen Menschen heftige allergische Beschwerden. Doch gegen die unliebsamen Bettgenossen lÀsst sich einiges unternehmen.
Smart und Schlaflos: Tablet und Smartphone begleiten so manchen bis ins Bett. Statt abzuschalten wird gesurft und gechattet. Doch das kann den Schlaf beeintrÀchtigen.
Jedes Kind schlĂ€ft anders: Jedes Kind kann schlafen. Fragt sich nur, wann. HĂ€ufig wollen Eltern zu frĂŒh zu viel. Manchmal hilft Gelassenheit. Manchmal nĂŒtzen strenge Regeln. Eine professionelle Schlafberatung unterstĂŒtzt Sie dabei, herauszufinden, wie Sie und Ihr Baby zur Ruhe kommen.
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NABU: Baumschnitt, Laub und Fallobst im Garten lassen
GartenabfÀlle bieten Igeln, Insekten und Co. Nahrung und Winterquartier

Berlin – Wenn die Tage kĂŒrzer werden, ist es Zeit, den Garten winterfest zu machen. NaturgĂ€rtner sind dabei klar im Vorteil: Wer seinen Garten naturnah gestaltet, spart jede Menge Arbeit und hilft außerdem noch Igeln, Insekten und Co. Der NABU gibt Tipps, was vor dem Winter getan werden sollte, damit der Garten auch im kommenden FrĂŒhjahr wieder voller Leben ist.

„GĂ€rten sind wichtige RĂŒckzugsorte fĂŒr viele Arten, die immer weniger Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten in unserer Kulturlandschaft finden“, sagt NABU-Gartenexpertin Marja Rottleb. „Weniger aufrĂ€umen hilft Igeln, SiebenschlĂ€fern, FledermĂ€usen, Vögeln und Insekten gut ĂŒber den Winter zu kommen. Und fĂŒr GĂ€rtner ist das sehr entspannend, weil man viel weniger Arbeit hat.“

Wer Vögeln im Winter Futter bieten will, sollte abgeblĂŒhte Stauden und andere samentragende Pflanzen wie Sonnenblumen und Karden nicht abschneiden sondern stehen lassen. Auch Fallobst auf der Wiese und Wildobst an den StrĂ€uchern sollte bleiben – so finden gefiederte Gartenbewohner auch bei Minusgraden einen reich gedeckten Tisch vor. „Ein insektenfreundlicher Garten hĂ€lt dazu ab und an auch ein ĂŒberwinterndes Insekt fĂŒr Vögel bereit“, so Rottleb.

Um den Sechsbeinern ĂŒber die kalten Monate zu helfen, sollte ein Laubhaufen im Garten angelegt werden. Im wĂ€rmenden Laub sind MarienkĂ€fer und LaufkĂ€fer vor KĂ€lte geschĂŒtzt. „SolitĂ€rbienen ĂŒberwintern in hohlen Ästen, im Boden oder in StĂ€ngeln von Stauden“, so Marja Rottleb, „Auch eine Insektennisthilfe bietet ihnen einen guten Überwinterungsplatz.“

Der Laubhaufen im Garten hilft nicht nur Insekten ĂŒber den Winter. „Er ist der Allrounder unter den Winterquartieren. Erdkröten und Igel schĂ€tzen das Laub als Schutz gegen KĂ€lte, insektenfressende Tiere als Nahrungsquelle“, sagt die NABU-Gartenexpertin. „Als Mulchschicht auf den Beeten schĂŒtzt Laub die Pflanzen vor Frost und dient auch hier als Winterquartier fĂŒr Insekten.“ Wer noch mehr fĂŒr Igel tun will, kann ein Igelhaus bauen. Eine Anleitung gibt es unter www.NABU.de/igelhaus .

Beim Baumschnitt anfallende Äste und Reisig können ebenfalls zu einem Haufen aufgeschichtet oder als Benjeshecke angelegt werden. So eine Totholzhecke bietet Schutz und Lebensraum fĂŒr viele Insekten und andere Kleintiere, wie MĂ€use. Vögel finden hier auch im Winter so manchen Leckerbissen mit sechs oder acht Beinen.

„Die Natur kennt keinen Abfall. Reisig, Laub, Fallobst, abgeblĂŒhte Stauden, die im Herbst anfallen, sind nahrhaft und nĂŒtzlich fĂŒr viele tierische Gartenbewohner“, sagt Marja Rottleb, „Wer naturnah gĂ€rtnert und diese ,AbfĂ€lle‘ im Garten lĂ€sst, kann sich im Herbst entspannt mit einer Tasse Tee zurĂŒcklehnen und die FrĂŒchte seines Gartens genießen.“
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Freiburg weiterhin fĂŒhrend bei Verwendung von Recyclingpapier
Papieratlas 2018: StÀdte erzielen neue Rekordquote

Berlin, 25.09.2018: Die Stadt Freiburg hat zum achten Mal in Folge Bestleistungen
beim Einsatz von Papier mit dem Blauen Engel gezeigt und ist somit „Mehrfachsieger“ im Papieratlas-StĂ€dtewettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). Weitere Mehrfachsieger sind Bonn, Siegen, Solingen und die Stadt Essen, die eine Sonderauszeichnung erhielt. „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ ist in diesem Jahr Bremerhaven. Den Titel als „Aufsteiger des Jahres“ sicherte sich Rosenheim.

Der Papieratlas bildet seit 2008 den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher StĂ€dte ab. Partner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche StĂ€dtetag und der Deutsche StĂ€dte- und Gemeindebund. Die 93 in diesem Jahr teilnehmenden Groß- und MittelstĂ€dte erreichen mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 87,15 Prozent einen neuen Rekord.

Die Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme fĂŒr den Klima- und Ressourcenschutz. Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie. In den vergangenen acht Jahren bewirkte Freiburg durch den Einsatz von Recyclingpapier eine Einsparung von ĂŒber 43,6 Millionen Liter Wasser und mehr als 8,9 Millionen Kilowattstunden Energie.

Neben dem StĂ€dtewettbewerb wurde der Papieratlas 2018 erstmals auf alle deutschen Landkreise ausgeweitet. Hier setzte sich der Rhein-HunsrĂŒck-Kreis durch. Die Auszeichnungen des Hochschulwettbewerbs gingen in diesem Jahr an die Hochschule fĂŒr Wirtschaft und Umwelt NĂŒrtingen-Geislingen sowie die Bergische UniversitĂ€t Wuppertal.
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NABU: BorkenkÀfer setzen Fichten zu
BorkenkÀger / Foto: Nabu/Helge May
 
NABU: BorkenkÀfer setzen Fichten zu
Miller: Waldumbau ist dringend notwendig - naturnahe WÀlder sind widerstandsfÀhiger

Berlin – In den vergangenen Wochen haben die WaldbrĂ€nde in Kiefernforsten fĂŒr bundesweite Aufmerksamkeit gesorgt. In Fichtenforsten ist derzeit eine Vermehrung von BorkenkĂ€fern zu beobachten, die zum Absterben von Fichten fĂŒhrt. Im Rahmen von sogenannten Waldschutzmaßnahmen werden auch Pestizide zum Schutz des Holzes und der angrenzenden Forste eingesetzt.

„Die Fichtenforste machen seit vielen Jahren sehr deutlich, wie anfĂ€llig sie gegenĂŒber extremen Wetterereignissen sind. DĂŒrre und Hitze haben in diesem Jahr auch den BorkenkĂ€fer-Befall begĂŒnstigt, das Insekt hatte bereits mit einem warmen April optimale Bedingungen. Auch haben durch StĂŒrme vorgeschĂ€digte WĂ€lder dem BorkenkĂ€fer weniger entgegenzusetzen“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. Besonders betroffen von BorkenkĂ€fermassenvermehrungen dĂŒrften BundeslĂ€nder mit einem hohen Fichtenanteil sein. Dazu zĂ€hlen Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, ThĂŒringen und Baden-WĂŒrttemberg.

„Aus den Fehlern der vergangenen Jahrzehnte mĂŒssen wir schneller lernen. Gerade im öffentlichen Wald dĂŒrfen wirtschaftliche Interessen beim Waldbau nicht das Maß der Dinge sein. Es zeigt sich immer wieder – je naturnĂ€her der Wald, desto weniger anfĂ€llig ist er gegen extreme Wetterereignisse, die durch den Klimawandel immer hĂ€ufiger auftreten“, so Miller weiter.

Die Fichte (Picea abies) gehört zum natĂŒrlichen Baumartenspektrum in Deutschland. Allerdings kĂ€me sie von Natur aus in Deutschland nur in den höheren Lagen der Mittelgebirge und in den Alpen vor. Auf Grund der Nutzungsgeschichte der WĂ€lder und den ökonomischen Interessen der Forst- und Holzindustrie hat die Fichte heute immer noch einen Anteil von 25 Prozent, mit abnehmender Tendenz.

Durch die Bildung von Harz können sich die Fichten gegen BorkenkĂ€fer wehren. Zur Harzbildung wird Wasser benötigt, welches momentan den BĂ€umen aufgrund der anhaltenden Trockenheit nicht zu VerfĂŒgung steht. Gleichzeitig profitieren die BorkenkĂ€fer von den hohen Temperaturen und können sich gut vermehren. Zur BekĂ€mpfung der BorkenkĂ€fer werden auch Pestizide im Rahmen der sogenannten Polterspritzung, wobei im Wald lagerndes, geerntetes Holz mit einem Insektizid behandelt wird, eingesetzt.

„Wir können aber nicht ĂŒber Jahre mit Gift gegen die KlimaverĂ€nderung ankĂ€mpfen. Kurzfristige Lösungen sind nicht vorhanden. Mittel- bis langfristig hilft nur der Waldumbau hin zu naturnahen Laub- und MischwĂ€ldern. Der Trend der Forstwirtschaft, Fichten durch Douglasien und andere schnellwachsende Nadelbaumarten zu ersetzten, verhindert die Entwicklung naturnaher Waldstrukturen und muss beendet werden“, fordert der NABU-Waldexperte Stefan Adler.
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Zu wenig gewagt fĂŒr die Wende
Die Windkraft in Baden-WĂŒrttemberg wird weiter abgewĂŒrgt

Freiburg. Mit der jĂŒngsten Ausschreibungsrunde Windkraft an Land, deren Gebotstermin der 1. August war, sind die Zuschlagswerte gestiegen. Diese Entwicklung scheint neue Chancen fĂŒr die Windkraft im SĂŒden zu bringen. Die Unterzeichnung der Ausschreibungsrunde im Mai 2018 zeigte auch: Mit den wenigen Genehmigungen ist die Energiewende nicht zu schaffen.

Was braucht Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr den Umschwung und das Erreichen der Klimaziele? Das Rezept ist nicht kompliziert, die Zutaten sind vorhanden. Sie mĂŒssen nur genutzt werden: Konflikte im Bereich des Artenschutzes bedĂŒrfen einer nachhaltigen KlĂ€rung. Die Akzeptanz in der BĂŒrgerschaft muss wachsen, durch umfassendere Information und transparente Projekte. Zudem benötigen wir dringend zuverlĂ€ssige Rahmenbedingungen fĂŒr die Betreiber, die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige CO2-Bepreisung, eine SĂŒdquote fĂŒr das EEG sowie den Kohleausstieg bis zum Jahr 2030.

Es ist also allgemein bekannt, welche Instrumente genutzt werden mĂŒssen, um die Energiewende im Allgemeinen und die baden-wĂŒrttembergische im Besonderen zu schaffen. Weiteres Abwarten und Verzögern seitens der Politik bringt den Wirtschaftsfaktor Erneuerbare Energien in Deutschland und Baden-WĂŒrttemberg ins Wanken und am Ende das Klima und den Menschen in Gefahr.
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NABU prÀsentiert deutschlandweit ersten virtuellen Ostsee-Tauchgang
Nabu Ostseelife - screenshot
 
NABU prÀsentiert deutschlandweit ersten virtuellen Ostsee-Tauchgang
Tief ins GrĂŒn zu Schweinswalen und Seehasen
"Tatort"-Kommissar Axel Prahl gibt der Ostsee seine Stimme

Berlin – Millionen Menschen verbrachten in diesem Jahr ihren Sommerurlaub an der Ostsee. Von dort gab es in den vergangenen Wochen immer wieder schlechte Nachrichten: Feuerquallen-Alarm, Blaualgen-Pest, Badeverbote und PlastikmĂŒll. Die Ostsee kĂ€mpft mit menschengemachten Umweltproblemen. Vor diesem Hintergrund möchte der NABU zeigen, warum das vielfĂ€ltige und faszinierende Meer vor unserer HaustĂŒr so schĂŒtzenswert ist und lĂ€dt zum deutschlandweit ersten virtuellen Ostsee-Tauchgang. Die virtuelle RealitĂ€t (VR-Welt) der Ostsee zeigt sie, wie sie die meisten Menschen noch nie gesehen haben: „OstseeLIFE“ ist eine 360-Grad-Welt, die mit einer speziell dafĂŒr entwickelten Brille, aber auch am heimischen PC oder auf dem Smartphone besucht werden kann.

Der beliebte „ARD-Tatort-Kommissar“ Axel Prahl hat die Texte fĂŒr OstseeLIFE eingesprochen. Gemeinsam mit der Schauspielerin Ulrike Knospe fĂŒhrt er in die verschiedenen LebensrĂ€ume ein und erzĂ€hlt spannende und ĂŒberraschende Geschichten ĂŒber die Biologie von Schweinswalen, Seehasen und Seeanemonen. Neben der versteckten Vielfalt von Seegraswiesen und Steinriffen geht es tief hinab ins dunkle Reich zu alten Schiffswracks oder zum einzigartigen Lebensraum des Kreideriffs vor RĂŒgen.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „In die Tiefe der Ostsee trauen sich meist nur erfahrene Taucher. Mit OstseeLIFE macht der NABU jetzt diese faszinierende Unterwasserwelt zwischen sĂŒĂŸ und salzig mit Hilfe modernster Technik fĂŒr alle erlebbar. Wer die einzigartige Schönheit an unseren KĂŒsten kennt, der weiß, was die Natur so schĂŒtzenswert macht und setzt sich eher fĂŒr sie ein.“

TĂ€uschend echt wird der „Tauchgang“ mit einer so genannten VR-Brille. Über diese innovative Technik steuern Nutzer die virtuelle Unterwasserreise mit den Augen. Hunderte Foto- und Videosequenzen verschmelzen dabei zu einer multimedialen Erlebniswelt. Zwei Wochen und mehr als zwei Dutzend TauchgĂ€nge brauchten die Filmemacher, um fĂŒnf ganz verschiedene LebensrĂ€ume ins Bild zu setzen. Darauf folgten mehrere Monate Arbeit am Computer.

Im vergangenen Jahr verbrachten mehr als sechs Millionen Menschen ihren Urlaub an der Ostsee. Doch ist hier inzwischen jede dritte Art bedroht. „Schifffahrt, industrielle Fischerei, PlastikmĂŒll oder auch UnterwasserlĂ€rm machen den Tieren und Pflanzen schwer zu schaffen. Einige Arten sind bereits fĂŒr immer verschwunden. Andere stehen kurz davor – wie der Schweinswal mit weniger als 500 verbliebenen Tieren in der zentralen Ostsee“, sagt NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff. Unter dem Motto „Wir fĂŒr die Ostsee“ habe sich der NABU daher das Ziel gesetzt, ein breites Bewusstsein fĂŒr einen besseren Schutz der Ostsee zu schaffen. „Dabei kann jeder Einzelne helfen. Über das Abenteuer OstseeLIFE, beim nĂ€chsten Urlaub, beim Fischkonsum oder beim Einkauf im Supermarkt“, so Detloff.

Hintergrund:
Die Technik von OstseeLIFE heißt „Authentic VR“ und Ă€hnelt modernen Gaming –Technologien. Betrachter mit einer VR-Brille können die virtuelle Welt mit ihren Augen selbst steuern, diese reagiert wiederum auf das Verhalten des Betrachters. Werden bestimmte Navigationspunkte fixiert, erhĂ€lt der „Taucher“ Informationen rund um die Ostsee-Welt. Und auch die Machart von OstseeLIFE ist besonders: Im Unterschied zu kĂŒnstlichen Umgebungen besteht OstseeLIFE aus eigens gedrehten 360-Grad-Filmen.

Eine einfache VR-Brille fĂŒr das Handy bietet der NABU ĂŒber seinen Shop unter www.NABU-shop.de an.

Wer keine VR-Brille besitzt oder nutzen möchte, kann die virtuelle Ostsee auch auf dem Computer, Tablet oder Handy ĂŒber 360-Grad-Aufnahmen erleben ...
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Ottmar Pohl-Hoffbauer ist neues Mitglied des Slow-Food-Netzwerkes fĂŒr Köche
Ottmar Pohl-Hoffbauer, KĂŒchenchef im COSMO Hotel Berlin Mitte, ist neues Mitglied in der Chef Alliance von Slow Food Deutschland

Pressemitteilung - Berlin, 04. September 2018

Die Slow Food Chef Alliance Deutschland ist ein wachsendes, dynamisches Netzwerk aus 26 Köchinnen und Köchen. Aus Überzeugung ĂŒbernehmen sie Verantwortung fĂŒr ihr Produkt und fĂŒr den Genuss ihrer GĂ€ste. Sie verpflichten sich dazu, mit regionalen und saisonalen Zutaten frisch zu kochen, enge Kontakte zu den Erzeugerinnen und Erzeugern zu pflegen und LebensmittelabfĂ€lle zu vermeiden. Ihren GĂ€sten erzĂ€hlen sie die Geschichten hinter den Gerichten und tragen zu mehr Bewusstsein und WertschĂ€tzung fĂŒrs Essen bei.

Die Mitglieder der Chef Alliance wissen, dass Kochen und wahrer Genuss von der Wahl des Lebensmittels und dem Wissen um dessen Herkunft abhĂ€ngen. Davon ĂŒberzeugt ist auch Ottmar Pohl-Hoffbauer. Der ausgezeichnete BIOSpitzenkoch ist seit 2009 KĂŒchenchef des Scent Restaurant im Designhotel COSMO Hotel Berlin Mitte und ebenso lange Mitglied bei Slow Food Deutschland. Er lebt die Philosophie des Vereins nicht nur privat, sondern auch beruflich. FĂŒr ihn ist der persönliche Draht zu den Erzeugerinnen und Erzeugern essentiell. Er ist viel in Brandenburg unterwegs und macht sich persönlich ein Bild davon, wie sie das GemĂŒse anbauen und ihre Tiere halten. "Die kleinbĂ€uerlichen Betriebe haben ein funktionierendes Netzwerk untereinander. So gelange ich von Hof zu Hof und an frische, nahrhafte Lebensmittel. Das ermöglicht es mir, meinen eigenen AnsprĂŒchen sowie denen meiner GĂ€ste gerecht zu werden", erklĂ€rt Pohl-Hoffbauer. Unter seinen GĂ€sten sind viele, die genau deswegen zu ihm kommen. Sie gehören zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern, die wissen möchten, woher ihr Essen kommt, und es wertschĂ€tzen.

So wie die anderen Netzwerk-Mitglieder verzichtet auch Pohl-Hoffbauer vollstĂ€ndig auf industriell erzeugte und verarbeitete Produkte und Zusatzstoffe. Er setzt stattdessen auf traditionelle Lebensmittel, von denen einige drohen, von unseren SpeiseplĂ€nen zu verschwinden. Im Rahmen der "Arche des Geschmacks" setzen sich Slow Food und seine Köchinnen und Köche fĂŒr den Fortbestand von rund 70 solcher Nutztierrassen, GemĂŒse- und Obstsorten ein. "Ich bereite Arche-Passagiere zu, weil ich möchte, dass sie auf dem Markt bleiben. Mich beeindruckt besonders das Angler Rotvieh, welches trotz aller Widrigkeiten großgezogen wird, zum Beispiel auf dem Erdhof Seewalde. Seine Aufzucht macht es zu einem herausragenden StĂŒck Fleisch. Ich habe aus ethischer und ökologischer Überzeugung nur wenig Fleisch auf der Karte. Wenn Fleisch, dann aber solches", schwĂ€rmt Pohl-Hoffbauer. Welch erschreckendes Ausmaß LebensmittelabfĂ€lle im Bereich der Gastronomie annehmen können, daran erinnert er sich aus der Zeit, als er im Catering tĂ€tig war. Deswegen möchte er es anders machen: Außer beim FrĂŒhstĂŒck bietet er Essen Ă  la carte anstatt ĂŒppige Buffets fĂŒr Abendessen und Tagungen an. Das spart an AbfĂ€llen ein. Hinzu kommt, dass er seine Karte jeden Tag neu schreibt und flexibel auf die Bedarfslage eingeht, die vorhandenen Lebensmittel neu verarbeitet oder einmacht. Denn so viel ist fĂŒr ihn sicher: Wenn man gute Lebensmittel hat und weiß, wo sie herkommen, sollte man sie auch mit einer gewissen Sorgfalt verarbeiten.

Mit Ottmar Pohl-Hoffbauer hat die Chef Alliance bereits ihren zweiten Koch in Berlin. Mit dabei ist auch Christoph Hauser von Herz & Niere in Kreuzberg. Details zu den Kriterien des Netzwerkes sowie eine Übersicht aller Mitglieder finden Sie online ...
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ÖKO-TEST Äpfel
Obst auf Weltreise

Äpfel liegen das ganze Jahr ĂŒber im Regal der SupermĂ€rkte. Viele stammen aus Chile oder Neuseeland, aber auch deutsche Äpfel gibt es pausenlos. ÖKO-TEST wollte wissen, wie es um ihre Klimabilanz und ihre Belastung mit Spritzgiften steht. Das ResĂŒmee: Die meisten Marken ĂŒberzeugten, doch es gibt auch Äpfel, die mit besonders bedenklichen Spritzgiften belastet sind. Und die Klimabilanz deutscher Produkte ist nicht immer perfekt.

ÖKO-TEST hat fĂŒr die aktuelle September-Ausgabe 27 Packungen Äpfel in SupermĂ€rkten, Discountern und Bio-MĂ€rkten eingekauft. Das Verbrauchermagazin wollte wissen, wie weit die Äpfel gereist sind, wie lange sie im KĂŒhlhaus lagen und wie es um ihre Belastung mit Spritzgiften steht. Dazu fahndeten Experten im Labor nach mehr als 500 Pestiziden. Und ÖKO-TEST fragte die Hersteller nach Herkunft und Lagerzeit.

Es zeigte sich, dass die Belastung mit Pestiziden im Vergleich zu anderem Obst wie Erdbeeren eher gering ist. Die meisten Äpfel im Test sind empfehlenswert. Neun Äpfel wiesen ĂŒberhaupt keine RĂŒckstĂ€nde auf, darunter alle Bio-Äpfel. Doch nicht alle hatten so eine weiße Weste. In einem Produkt analysierte das Labor beispielsweise fĂŒnf verschiedene Pestizide. Einige der in den Äpfeln analysierten Spritzgifte sind zudem besonders bedenklich, etwa weil sie wahrscheinlich krebserregend sind, vermutlich dem Kind im Mutterleib schaden oder stark bienengiftig sind.

Thema Klimabilanz: Nicht besonders ökologisch sind Äpfel aus Neuseeland, die mit mehr als 20.000 Kilometern die weiteste Reise hinter sich haben. Doch nicht nur die Äpfel mit langen Transportwegen belasten das Klima. Heimische Äpfel, die ĂŒber Monate im KĂŒhllager aufbewahrt werden, verbrauchen ebenfalls jede Menge Energie. Drei Äpfel im Test lagerten etwa ganze neun Monate im KĂŒhllager.

Welche Äpfel Sie getrost essen können, lesen Sie unter www.oekotest.de und im aktuellen ÖKO-TEST Magazin. Das ÖKO-TEST Magazin September 2018 gibt es seit dem 30. August 2018 im Zeitschriftenhandel.
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