oekoplus - Freiburg
Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
Von Pferden, Pilzen und Booten
Die Termine des Waldhauses im Oktober 2016

Mittwoch, 12. Oktober, 13 bis 17 Uhr
Pilzexkursion: Ohne Pilze kein Wald
Pilze sind √ľberall in gro√üer Zahl und Artenvielfalt zu finden. Bei
dieser Waldhaus-Exkursion stehen die Pilze im Mittelpunkt, die den
Teilnehmern je nach Wetterlage mehr oder weniger zahlreich im
Wald begegnen werden. Sie erfahren Näheres zu Lebensweise,
Vorkommen, Speisewert und Giftigkeit einzelner Arten. (Das
Sammeln von Speisepilzen ist nicht Ziel der Veranstaltung.) Bitte
mitbringen: Pilzkorb, Messer, Schreibzeug, ggfs. Fotoapparat und
Bestimmungsb√ľcher. Die Exkursionleiterin Veronika W√§hnert ist PilzSachverst√§ndige
der DGfM. TN-Beitrag: 12 Euro, Kinder 5 Euro.

Samstag, 15. Oktober, 14 bis 17 Uhr // Anmeldeschluss: 12. Oktober
Die Waldapotheke: Eichelkaffee
Fr√ľher dienten die Fr√ľchte heimischer Laubb√§ume wie Eiche, Buche
oder Esskastanie nicht nur der Waldweide von Schweinen und
Rindern. Sie wurden auch von Menschen vielfältig genutzt. So galt
Eichelkaffee in Notzeiten als Ersatz f√ľr echten Kaffee. In diesem
Waldhaus-Kurs erfahren die Teilnehmer, welch positive Wirkung er
auf die Gesundheit haben kann. Wir sammeln und rösten Eicheln
von Stiel- und Traubeneiche und bereiten daraus einen köstlichen
Kaffee. Kursleiterin Martine Schiller ist Gesundheitspraktikerin und
Heilpflanzenexpertin. Teilnahmebeitrag: 18 Euro.

Samstag, 15. Oktober, ganztägig // Anmeldeschluss: 12. Oktober
Schnupperkurs: Holzr√ľcken mit dem Pferd
Außer Sensibilität im Umgang mit dem Tier, Respekt vor eigenen
Grenzen und einem Gesp√ľr f√ľr die Besonderheit der Situation sind
f√ľr diesen Waldhaus-Kurs der besonderen Art keine Vorkenntnisse
n√∂tig. Die Teilnehmer werden von J√ľrgen Duddek angeleitet, der als
ausgewiesener Experte im einsp√§nnigen Holzr√ľcken an diesem
Tageskurs in die schonende Waldarbeit mit echter Pferdestärke
einf√ľhrt. TN-Beitrag: 99 Euro. Mehr unter www.juergen-duddek.de.

Sonntag, 16. Oktober, 15 bis 17 Uhr
Pilzberatung im Sonntagscafé
Während der Pilzsaison können Waldbesucher Ihre Funde im
Waldhaus gegen einen Betrag von 3 Euro der Pilzexpertin Veronika
Wähnert, Pilzsachverständige der DGfM, vorlegen und sich beraten
lassen. Beraten wird nur, wenn es witterungsbedingt Pilze gibt.

Sonntag, 16. Oktober, 14 bis 17 Uhr // Anmeldeschluss 11. Oktober
Reise vom Baum zum Wein
Auf einem Spaziergang vom Waldhaus zu den Rebflächen des
Lorettobergs wird die enge Verbundenheit von Wald und Wein
dargestellt. Zur√ľck im Waldhaus erfahren die Teilnehmer
Wissenswertes √ľber die K√ľferei und den Einsatz von Eichenf√§ssern
in der Weinherstellung. Anschließend probieren sie bei einer
Vergleichsverkostung erlesene Weine aus der Region. Ein Imbiss
exklusiver Wildspezialitäten unterstreicht die traditionsreiche
Symbiose von Wald und Wein. Es referieren der Forstwirt Eric Doye
und der Lebensmittelchemiker J√ľrgen Sigler vom Staatlichen
Weinbauinstitut. TN-Beitrag: 24 Euro inkl. Imbiss und Getränke.

Sonntag, 16. Oktober, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 11. Oktober
Sonntagstour f√ľr Familien:
Mit Kompass und Karte durch den Wald
Nicht mit GPS sondern mit Karte und Kompass orientieren sich die
Teilnehmer im Wald und lernen auch nat√ľrliche Orientierungshilfen
kennen. Nach einer Einweisung im Waldhaus versuchen sie einen
eigenen Weg zu einem tollen Platz im Stadtwald zu finden. Und
nat√ľrlich finden alle auch zum Waldhaus zur√ľck. Versprochen! Die
Tour leitet Forstwirt Andreas Schäfer vom städtischen Forstamt.
Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Freitag, 21. Oktober, 18 Uhr
Energie aus Holz: Der Brennholzinfoabend im Waldhaus
Fast 70 Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien in
Deutschland werden mit Holz erzeugt. Experten vom städtischen
Forstamt und vom Umweltschutzamt informieren an diesem
Waldhaus-Abend √ľber die Brennholzgewinnung, die Kosten und
Zusch√ľsse f√ľr Holzheizungen. Ein regionaler Ofenbauer bringt die
Teilnehmer auf den neuesten Stand in Sachen Holzöfen und -
heizungen. Eintritt frei ‚Äď freiwillige Spenden kommen der
Umweltbildung mit unbegleiteten minderj√§hrigen Fl√ľchtlingen zugute,
ohne Anmeldung.

Sonntag, 23. Oktober, 14 und 16 Uhr
Fräulein Brehms Tierleben
14 Uhr: Der Wolf ‚Äď Canis lupus
16 Uhr: Die Rauchschwalbe ‚Äď Hirundo rustica
Das einzige Theater weltweit f√ľr heimische bedrohte Tierarten bietet
artgerechte Unterhaltung nicht nur f√ľr Erwachsene. Fr√§ulein Brehm
bietet fesselnde Theaterst√ľcke √ľber gef√§hrdete Tiere, professionell
inszeniert. Der Eintrittspreis ist relativ, jede/r zahlt so viel er kann,
orientiert am Grundpreis von 9 Euro, f√ľr Kinder 4,20 Euro. Info und
Kartentelefon: 0761/896 477 10. Mit Familien Card ist der Eintritt frei.

Sonntag, 23. Oktober, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 19. Oktober
Sonntagswerkstatt: Familienbacktag mit ‚ÄěB√ľschelebinden‚Äú
Nachdem der Ofen mit B√ľschele angeheizt wurde, ziehen die
Teilnehmer los, um Esskastanien zu sammeln, mit denen köstliche
Kastanienbrötchen gebacken werden. Während der Backzeit werden
Buttermesser geschnitzt. Bitte Schnitz- oder Taschenmesser
mitbringen! Es referieren Markus Schäfer und Jutta Schulz,
Fachwarte f√ľr Obst/Gartenbau und Streuobst-P√§dagogen. TNBeitrag
inkl. Mahlzeit: 12 Euro, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung
eines teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 25 Euro.

Sonntag, 30. Oktober, 14 bis 18 Uhr // Anmeldeschluss 26. Oktober
Sonntagswerkstatt: Gr√ľnholzschnitzen mit Markus Stickling
Messer √ľben auch auf Kinder eine gro√üe Anziehungskraft aus. In
diesem Kurs mit dem Naturpädagogen Markus Stickling lernen
Kinder und Erwachsene gemeinsam den handwerklichen Gebrauch
von Taschen- und Schnitzmessern von Grund auf. Manchmal
braucht man nur einen Ast und ein Messer, um mit wenigen
Handgriffen kleine Gegenst√§nde oder Spielzeuge aus Gr√ľnholz zu
schnitzen. Das gemeinsame handwerkliche Tun fördert die Motorik,
Fantasie, Ausdauer, die Zufriedenheit und das Selbstbewusstsein.
Teilnahmebeitrag: 12 Euro, Kinder ab 8 Jahren in Begleitung eines
teilnehmenden Erwachsenen 8 Euro, Familien 30 Euro.

Sonntag, 30. Oktober, 15 bis 17 Uhr
Pilzberatung im Sonntagscafé
Während der Pilzsaison können Waldbesucher Ihre Funde im
Waldhaus gegen einen Betrag von 3 Euro der Pilzexpertin Veronika
Wähnert, Pilzsachverständige der DGfM, vorlegen und sich beraten
lassen. Beraten wird nur, wenn es witterungsbedingt Pilze gibt.

Montag, 31. Oktober, bis Samstag, 5. November // Anmeldeschluss
18. Oktober 8:15-18 Uhr
Bootsbaukurs ‚Äď das ‚ÄěVolksboot‚Äú aus Wei√ütanne
Unter Anleitung des Bootsbauexperten Thomas Grögler bauen die
Teilnehmer mit eigenen Händen aus Brettern der heimischen
Wei√ütanne ein universell einsetzbares ‚ÄěVolksboot‚Äú. Das von Wyatt
Moore f√ľr den Lake Caddo in Texas entworfene Boot ist ein sch√∂nes
Beispiel f√ľr √§sthetische und funktionale Einfachheit im Bootsbau.
Lediglich zwei rechteckige Bretter bilden durch Verwindung einen
schönen Bootsrumpf. Zum Abschluss des Waldhaus-Kurses wird
eine Probefahrt unternommen. Das ca. 4,80 Meter lange
Wei√ütannenboot ist hervorragend f√ľr Angler und J√§ger geeignet, ist
autodachtransportf√§hig und auch f√ľr Vergn√ľgungsfahrten mit bis zu
f√ľnf Personen ideal. Davon k√∂nnen sich Interessierte regelm√§√üig auf
den Bootsausfahrten des Waldhauses √ľberzeugen.
Thomas Grögler ist Schreiner, Boots- und Möbelbauer und mehrfach
ausgezeichneter Designer. Teilnahmebeitrag inkl. Material: 799 Euro.
Nach dem Motto ‚Äěein Boot ‚Äď ein Preis‚Äú sind Teampartner (Kinder ab
10 Jahren) frei dabei. Am Dienstag, 1. November, findet wegen des
Feiertags kein Kurs statt. Mehr auf www.groegler-atelier.de.


Das Waldhaus öffnet dienstags bis freitags 10 bis 17 Uhr, sonnund
feiertags von 12 bis 17 Uhr. Angebote f√ľr Schulklassen gibt es
nach Absprache auch √ľber die regul√§ren √Ėffnungszeiten hinaus. Info
unter Tel. 0761/89647710 oder www.Waldhaus-freiburg.de.
 
 

 
Freiburg Mehrfachsiegerin beim Papieratlas-Städtewettbewerb
Deutschlands Kommunen erreichen neuen Rekord mit Recyclingpapier


Berlin, 11.10.2016 ‚Äď Die Stadt Freiburg geh√∂rt auch 2016 zu den recyclingpapierfreundlichsten
Städten Deutschlands und ist damit mehrfache Siegerin im jährlichen Städtewettbewerb
Papieratlas. Nun schon zum sechsten Mal in Folge bestätigte die Stadt Freiburg ihre herausragenden
Leistungen. Die weiteren Mehrfachsiegerinnen sind Essen, Bonn, Halle (Saale),
Erlangen und G√ľtersloh. Die anderen diesj√§hrigen Gewinnerinnen sind Siegen als ‚ÄěRecyclingpapierfreundlichste
Stadt‚Äú sowie D√ľsseldorf als ‚ÄěAufsteigerin des Jahres‚Äú.

Die IPR veranstaltet den Städtewettbewerb seit 2008 in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium,
dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen
Städte- und Gemeindebund. In diesem Jahr beteiligten sich 91 Kommunen, die ihren Papierverbrauch
und ihre Recyclingpapierquoten offen legten. Mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote
von √ľber 85 Prozent erreichen die deutschen St√§dte einen neuen Rekord.
Papier mit dem Blauen Engel spart in der Produktion gegen√ľber Frischfaserpapier bis zu 60
Prozent Energie, bis zu 70 Prozent Wasser und verursacht weniger klimaschädliches Kohlendioxid.
Allein die Stadt Freiburg sparte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr

2015 √ľber 5,3 Millionen Liter Wasser und mehr als 1,1 Millionen Kilowattstunden Energie.
Erstmals wurde der Papieratlas in diesem Jahr um einen eigenen Hochschulwettbewerb erweitert.
Universitäten und Fachhochschulen mit mehr als 5.000 Studierenden waren eingeladen,
ihren Papierverbrauch und ihre Recyclingpapierquoten transparent zu machen. Als
erste Siegerin wurde die Eberhard Karls Universit√§t T√ľbingen ausgezeichnet.
 
 

 
NABU und Biosphere Expeditions vergeben kostenlosen Expeditionsplatz in Kirgista
Mitmachen und Schneeleoparden im Tian-Shan-Gebirge erforschen

Die Naturschutzorganisationen NABU und Biosphere Expeditions erm√∂glichen es Laien seit 2014, aktiv am Schutz des Schneeleoparden im n√∂rdlichen Tian-Shan-Gebirge mitzuwirken. F√ľr die Expedition im kommenden Jahr gibt es jetzt auf www.nabu.de/expedition einen Platz im Wert von 3.000 Euro zu gewinnen.

Bei der zweiw√∂chigen Expedition lernen die Teilnehmer die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Tian-Shan aktiv und hautnah kennen. Gemeinsam mit den NABU-Wildh√ľtern der "Gruppa Bars" (Gruppe Schneeleopard) bauen sie in der Bergregion Fotofallen auf oder pr√ľfen bereits aktive. Sie suchen und identifizieren Spuren von Schneeleoparden und f√ľhren Wildz√§hlungen an Wildschafen, Steinb√∂cken, Murmeltieren und V√∂geln durch. Um die Akzeptanz des Schneeleoparden in der lokalen Bev√∂lkerung zu verbessern, geh√∂rt auch der Austausch mit den √∂rtlichen Hirten und Dorfbewohnern zu den Aufgaben der Teilnehmer. Dabei geht es zu Fu√ü oder im Gel√§ndewagen in H√∂hen bis zu 3.600 Meter hinauf. "K√∂rperliche Fitness ist daher eine Teilnahmevoraussetzung", erkl√§rte Dr. Matthias Hammer, Gr√ľnder und Chef von Biosphere Expeditions. Au√üerdem sollten die Teilnehmer Englisch sprechen k√∂nnen. "Weitere Vorkenntnisse oder spezielle F√§higkeiten sind nicht erforderlich - was man f√ľr die Feldarbeit wissen muss, wird vor Ort im Rahmen einer zweit√§gigen Ausbildung zum Beginn der Expedition vermittelt", so Hammer weiter.

Dieses Jahr konnten die Expeditionsteilnehmer erstmals die Pr√§senz von Schneeleoparden im Kyrgyz-Alatoo-Kamm, nahe der Hauptstadt Bischkek, nachweisen. "Diese Information ist wichtig f√ľr unsere Schutzarbeit in dem Gebiet. Darauf basierend k√∂nnen wir neue Strategien f√ľr einen erfolgreichen Schneeleopardenschutz entwickeln", sagte Tolkunbek Asykulov, Leiter der NABU-Filiale in Bischkek. So tragen die gesammelten Informationen der Expedition dazu bei, die Schutzma√ünahmen passgenau f√ľr die einzelnen Regionen zu entwickeln und umzusetzen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme unter www.nabu.de/expedition. Einsendeschluss ist der 12. Februar 2017.

Schneeleoparden geh√∂ren zu den am st√§rksten bedrohten Gro√ükatzen der Welt. In Kirgistan gibt es nur noch etwa 300 der seltenen Tiere. Der NABU engagiert sich bereits seit 17 Jahren in der Tian-Shan-Region f√ľr deren Schutz. Seit 2014 bietet Biosphere Expeditions zusammen mit dem NABU die Forscherreisen f√ľr Jedermann in die Bergregion an. Das lokale Wissen der NABU-Filiale in Kirgistan und die Erfahrung von √ľber 15 Jahren im nachhaltigen Wissenschaftstourismus von Biosphere Expeditions bilden die Grundlage f√ľr die Expeditionen.
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NABU startet Naturschutzprojekt mit osteuropäischen religiösen Organisationen
Mehr als 50 Organisationen schließen sich neuer Plattform zum internationalen Austausch an

Zusammen mit osteurop√§ischen kirchlichen Organisationen hat der NABU ein internationales Naturschutzprojekt gestartet. Ziel ist es, christliche Kirchen sowie moslemische, j√ľdische und andere religi√∂se Organisationen f√ľr gemeinsame Naturschutzaktivit√§ten mit NGOs zusammenzuf√ľhren und mit ihrer Hilfe die √Ėffentlichkeit f√ľr das Thema zu sensibilisieren. Zum Projektstart fand vom 7. bis zum 9. Oktober im westukrainischen Ushgorod eine vom NABU initiierte und gemeinsam mit dem Institut f√ľr √∂kologische und religi√∂se Studien organisierte internationale Konferenz statt. Zahlreiche Vertreter 17 religi√∂ser Organisationen und NGOs aus sechs L√§ndern verabschiedeten im Anschluss die "Ushgoroder Deklaration", in der es unter anderem um die Gr√ľndung des interreligi√∂sen Naturschutzforums in Osteuropa geht - ein Meilenstein in der internationalen Naturschutzarbeit.

Auf der Konferenz mit dem Titel "Zusammenarbeit von ziviler Gesellschaft und Kirche f√ľr den Erhalt der Natur in Osteuropa - gemeinsame Bewahrung der Sch√∂pfung" er√∂rterten Vertreter unterschiedlicher Naturschutzverb√§nde, Organisationen und Institutionen, Wissenschaftler sowie hochrangige W√ľrdentr√§ger christlicher Kirchen, ukrainischer Moslems und der j√ľdischen Gemeinde gemeinsam die M√∂glichkeiten und Perspektiven einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Naturschutz. Gepr√§gt war diese internationale, interreligi√∂se Konferenz vom gemeinsamen Bestreben, die F√§higkeiten und Potenzen aller f√ľr den Erhalt der Natur und zur Bewahrung der Sch√∂pfung zu b√ľndeln. Damit ist es zum ersten Mal gelungen, die bislang sporadischen Naturschutzaktivit√§ten christlicher und anderer Kirchen sowie kirchlicher Organisationen mit den NGOs zu koordinieren.

Im Ergebnis verabschiedeten die Teilnehmer einhellig die "Ushgoroder Deklaration", der sich noch vor der offiziellen Ver√∂ffentlichung bereits 50 weitere Organisationen angeschlossen. Peter Pavlovic, der Sekret√§r des in Br√ľssel ans√§ssigen European Christian Environmental Network (ECEN), wird auch den Vatikan √ľber diese neue NABU-Initiative, ihre Ergebnisse und die weiteren Schritte informieren.

"Wir freuen uns sehr √ľber den erfolgreichen Ausgang der Konferenz. Durch diesen vom Ausw√§rtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland unterst√ľtzten Projektstart ist es m√∂glich, das gro√üe Potenzial aller Kirchen und religi√∂ser Organisationen mit den NGOs in Osteuropa zu b√ľndeln und bestm√∂glich im Sinne des Naturschutz zu nutzen", sagte NABU-Vizepr√§sident Thomas Tennhardt.

In Deutschland sind die christlichen Kirchen schon seit Jahren in verschiedenen Bereichen des Natur- und Umweltschutzes aktiv. Ein Beispielprojekt ist die Aktion "Lebensraum Kirchturm", die der NABU zusammen mit Kirchen durchf√ľhrt. Kirchen, die sich besonders f√ľr die Sicherung von Nistpl√§tzen bedrohter Arten wie Schleiereulen und Flederm√§use einsetzen, werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhalten eine Plakette, die sie an ihrer Kirche anbringen k√∂nnen.
 
 

Karlsruhe: Nachwuchs im Affenhaus
Assam im Zoo Karlsruhe / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: Nachwuchs im Affenhaus
Schneeleopard Assam gestorben

Dass Freude und Trauer manchmal sehr eng beieinander liegen, mussten die Verantwortlichen des Karlsruher Zoos am vergangenen Wochenende erfahren. Zuerst war die Freude √ľber die Geburt einer Rotscheitelmangabe im Affenhaus am Samstag gro√ü. Dann starb Schneeleopard-Kater Assam.

Die Geburt bei Rotscheitelmangaben-Weibchen Kano hatte sich mit ersten Blutungen freitags bereits angek√ľndigt, am Samstag war es dann soweit. Kano, selbst im Jahr 2008 geboren, bekam ihr zweites Jungtier. Die Mutter k√ľmmert sich sehr gut um das Neugeborene. Auch die im vergangenen Jahr zur Welt gekommene Schwester Daya schaut regelm√§√üig vorbei und sucht die N√§he zur Mutter und zu dem Kleinen. Das Geschlecht des Affenbabys ist noch unbekannt.

Rotscheitelmangaben gelten als gef√§hrdet in ihrem Bestand. Sie geh√∂ren zu den Pavianartigen und sind in den tropischen Regenw√§ldern der westafrikanischen K√ľste von Nigeria bis Gabun beheimatet. Hier schwindet ihr Lebensraum immer mehr. Die Tiere dringen in Pflanzungen der ans√§ssigen Bauern ein, werden daher als Erntesch√§dling verfolgt.

"Es ist sehr sch√∂n, dass wir im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe diese Art wieder vermehren konnten. Sie wird nicht in vielen Zoos Europas mit weniger als 100 Tieren gehalten, die Zucht gelingt nicht √ľberall", berichtet der stellvertretende Zoodirektor Dr. Clemens Becker. Ein Europ√§isches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) existiert seit 1994, es wird vom Zoo in Barcelona koordiniert.

Schneeleopard Assam wurde am Sonntag mit blutender Nase in der gro√üen Au√üenanlage am Lauterberg von Tierpflegern entdeckt. Er wurde in Narkose gelegt, tier√§rztlich untersucht und versorgt. Assam wachte aus der Narkose wieder auf, starb jedoch in der folgenden Nacht. Nach der ersten pathologischen Untersuchung wird ein Kampf unter den Tieren als Todesursache des 2008 im Zoo Pilsen geborenen Katers angenommen. Er hatte mehrere Bissverletzungen im Gesichtsbereich und zahlreiche H√§matome. "Die Gruppe mit Julika und dem Nachwuchs hat bis zu diesem Zeitpunkt wunderbar harmoniert, da ist es besonders schlimm, Assam so zu verlieren", sagt Becker. Es wird jetzt Gespr√§che mit dem zust√§ndigen Koordinator des Erhaltungszuchtprogramms f√ľr Schneeleoparden geben, der entscheiden muss, wie es mit der Gruppe weitergeht. Der Karlsruher Zoo hoffe, so Becker, "dass wir wieder eine Zuchtgruppe um Julika aufbauen k√∂nnen".
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Waldherbst am Sonntag, 9. Oktober, im Waldhaus
Holzr√ľcken mit J√ľrgen Duddek / Foto: Waldhaus Freiburg
 
Waldherbst am Sonntag, 9. Oktober, im Waldhaus
Ein Aktionstag rund um die Holzernte mit Pferden und Maschinen

Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre findet am Sonntag, 9. Oktober, von 11 bis 17 Uhr wieder ein in dieser Form einzigartiger Aktionstag am Waldhaus statt. Im Mittelpunkt steht der Holztransport mit R√ľckepferden und mit modernen Holzerntemaschinen.

Der traditionelle herbstliche Aktionstag f√ľr die ganze Familie findet in diesem Jahr erstmals unter dem Namen ‚ÄěWaldherbst‚Äú statt. Begleitet durch Jagdhornbl√§ser der Freiburger J√§gerschaft, begr√ľ√üt Gerda Stuchlik, Umweltb√ľrgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Waldhaus, die Besucherinnen und Besucher um 11 Uhr.

Vorab betont B√ľrgermeisterin Stuchlik: ‚ÄěIn wenigen Jahren hat sich der Holzr√ľcketag im Waldhaus bereits zu einer Institution entwickelt und ‚Äď so das Zitat einer Mitwirkenden ‚Äď ‚ÄěKultstatus‚Äú erreicht. An diesem Tag wollen wir aber nicht nur eine historische Variante der schonenden Waldarbeit mit R√ľckepferden zeigen, sondern auch anschaulich vermitteln, wie mit modernen Maschinen auf nachhaltige und schonende Weise im Stadtwald Holz geerntet wird.‚Äú

So zeigt das Waldhaus in diesem Jahr erstmals eine moderne Holzerntemaschine im Einsatz. Gro√üe und kleine Besucherinnen und Besucher k√∂nnen sich direkt im Wald anschauen, wie dieser sogenannte ‚ÄěHarvester‚Äú arbeitet. Wer Lust und Kraft hat, kann auch ganz wie die Alten selbst Hand anlegen und im Wald mit einer ZweiMann-Schrots√§ge Baumscheiben abs√§gen.

Unter der Regie von J√ľrgen Duddek, Europameister 2012 im einsp√§nnigen Holzr√ľcken, zeigen zudem acht Gespanne aus BadenW√ľrttemberg und dem Elsass ihre Teamarbeit im Wald. Die R√ľckearbeit mit Pferden schont die B√∂den und Best√§nde; als historisches Arbeitsfeld war sie gerade im Schwarzwald √ľber Jahrhunderte typisch.

Mit Pilzexkursionen um 12 und 14 Uhr und einer Frischpilzschau liegt in diesem Jahr ein zweiter Schwerpunkt auf dem Thema Pilze. Dazu gibt es auf dem Weiher wieder die Gelegenheit zu Bootsfahrten mit selbstgebauten Wei√ütannenbooten. In der vom Bullerjahn gem√ľtlich beheizten Holzwerkstatt f√ľhrt ein Drechsler sein K√∂nnen vor. Dort kann man au√üerdem am Schneidesel oder mit dem Schnitzmesser an Gr√ľnholzworkshops teilnehmen und sich √ľber weitere Angebote informieren. Im neuen Backofen werden Leckereien gebacken und auf traditionelle Weise ‚ÄěB√ľschele‚Äú zum Feuermachen gebunden.

Infost√§nde widmen sich auf anschauliche Weise der Themen Jagd, Moore und Gew√§sser, der Holzkette Schwarzwald und der Arbeit des Naturparks S√ľdschwarzwald. Im Waldmobil der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erfahren Besucher Interessantes √ľber den Wald und k√∂nnen selbst experimentieren.

Im Waldhaus f√ľhren ein Schindelmacher, ein Holzschnitzer und eine Korbflechterin traditionelle Handwerkstechniken vor. Um 13 und um 15 Uhr h√§lt Hans-J√ľrgen Pfaff im Waldlabor Vortr√§ge √ľber die heimische Vogelwelt. Im Obergeschoss ist zudem die aktuelle Ausstellung mit farbigen Holzschnitten von Brian Curling zu sehen.

Dank einer F√∂rderung durch den Naturpark S√ľdschwarzwald ist der Eintritt frei. Spenden kommen der Umweltbildung im Waldhaus zugute. F√ľr das leibliche Wohl der G√§ste ist mit herzhaften Speisen gesorgt, au√üerdem bietet das Waldhaus-Caf√© Gelegenheit zum Aufw√§rmen bei Kaffee und Kuchen.
 
 

 
Klimaschutzpreis ‚ÄěClimate First‚Äú und Naturschutzpreis
Jetzt bewerben!

Ausschreibung steht auf www.freiburg.de/umweltpreise

Im kommenden Jahr vergibt die Stadt Freiburg wieder den Klimaschutzpreis ‚ÄěClimate First‚Äú und den Naturschutzpreis. Beide Preise sind mit insgesamt 16.000 Euro dotiert und werden alle zwei Jahre ausgeschrieben.

Der Klimaschutzpreis ist mit 11.000 Euro dotiert und zeichnet ambitionierte und innovative Projektideen in den Bereichen Klimaschutz, Energiesparen, erneuerbare Energien und Verkehr aus. Wettbewerbsbeitr√§ge k√∂nnen in Freiburg ans√§ssige Firmen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen einreichen, aber auch B√ľrgerinnen und B√ľrger, Vereine, Verb√§nde, Schulklassen und -gruppen. Neben neuen Projekten k√∂nnen auch laufende oder abgeschlossene Projekte honoriert werden.

Das Preisgeld beim ‚ÄěClimate First‚Äú wird aufgeteilt. Die eine H√§lfte geht an Kinder und Jugendliche oder an Projekte, die sich an sie richten. Die andere H√§lfte ist f√ľr alle anderen Projekte gedacht. So hat eine kleine Sch√ľlergruppe dieselben Preis-Chancen wie die Wettbewerbsidee einer Forschungseinrichtung.

Der Naturschutzpreis ist mit 5.000 Euro dotiert und w√ľrdigt au√üergew√∂hnliche Leistungen im Naturschutz. Hier sind vor allem Freiburger Vereine, Verb√§nde, Schulen, Unternehmen und einzelne Personen angesprochen. Bei beiden Preisen k√∂nnen auch Anerkennungen ausgesprochen werden.

Interessierte können sich ab sofort bis zum 2. Dezember 2016 unter www.freiburg.de/umweltpreise bewerben. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine unabhängige Jury unter Leitung von
Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik; ihr geh√∂ren Mitglieder des Gemeinderats, das Freiburger Agenda 21-B√ľro und mehrere Umweltschutzverb√§nde an. Verliehen werden die Preise am 17. Februar 2017 im Rahmen der Messe ‚ÄěGeb√§ude.Energie.Technik‚Äú (GETEC).

Ausschreibungsunterlagen und Richtlinien zu beiden Preisen stehen ab sofort online auf www.freiburg.de/umweltpreise. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, 2. Dezember 2016. Weitere Informationen gibt es im Umweltschutzamt bei Manuela Schillinger Telefon: 201-6110 oder per E-Mail unter manuela.schillinger@stadt.freiburg.de und Melanie Sester, Telefon: 201-6115, per E-Mail unter
melanie.sester@stadt.freiburg.de .
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Zahl des Monats: 100.000 Kraniche rasten in Deutschland
Zugvögel jetzt am Himmel beobachten

Momentan halten sich schon mehr als 100.000 ‚ÄěV√∂gel des Gl√ľcks‚Äú in Deutschland auf und die Rastbest√§nde wachsen weiter kr√§ftig. In der Dar√ü-Zingster Boddenkette und R√ľgen wurden am Wochenende √ľber 40.000 Kraniche gez√§hlt (Vorwoche 30.000), im Rhin- und Havelluch waren es gestern 61.440 (Vorwoche 47.650), davon alleine 59.170 an den Linumer Teichen.

Die Best√§nde des Kranichs (Grus grus) in Deutschland haben sich deutlich erholt. Ursachen daf√ľr sind der rechtliche Schutz vor Jagd und Verfolgung und die Unterschutzstellung wichtiger Brut- und Rastpl√§tze im EU-Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000. Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Art in Deutschland stark bedroht. Br√ľteten in Deutschland im Jahr 1960 noch weniger als 1.000 und im Jahr 1991 nur knapp 1.500 Paare, so waren es 2016 bereits etwa 9.000 Paare. Parallel nahm die Zahl der Kraniche, die auf dem Zug in Deutschland rasten, von 40.000 in den 70er Jahren auf heute bis zu 300.000 V√∂gel zu. Seit 1991 setzen sich die NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft Kranichschutz und seit 1970 die GmbH ‚ÄěKranichschutz Deutschland‚Äú f√ľr den ‚ÄěVogel des Gl√ľcks‚Äú ein.

Mitte Oktober erreicht der beeindruckende Zug der Kraniche seinen Höhepunkt, wenn sich mehrere hunderttausend Vögel in Deutschland zum Weiterflug sammeln.
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