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Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

 
Ă–KO-TEST Discounter versus Marke
Keine eindeutigen Sieger

Lohnt es sich, für Markenprodukte wie Iglo oder Barilla mehr Geld auszugeben? Oder ist die billigere Eigenmarke vom Discounter am Ende genauso gut? Diesen Fragen ist ÖKO-TEST in der aktuellen Juni-Ausgabe nachgegangen und hat fünf verschiedene Fertigprodukte von Aldi, Lidl, Netto, Penny und Norma gegen entsprechende Markenartikel antreten und im Labor untersuchen lassen. Der Vergleich offenbart nur geringe Unterschiede – im Guten wie im Schlechten.

ÖKO-TEST hat Tiefkühlrahmspinat, Blätterteig, Kartoffelsalat, Nasi Goreng und Pesto sowohl vom Markenanbieter als auch vom Discounter eingekauft. Die Labore haben unter anderem untersucht, wie stark die Produkte mit Schadstoffen belastet sind. Die Chemiker untersuchten etwa auf Mineralölbestandteile, Fettschadstoffe, Weichmacher und Pestizide analysiert. Und auch der Salzgehalt und die Portionsangaben wurden unter die Lupe genommen. Das Resultat des Tests: Die Markenhersteller gehen nicht als eindeutiger Sieger aus dem Test hervor. Mal haben die Markenartikel die Nase vorn, mal die Discounterprodukte. Und auch bei den Discountern tut sich keiner als eindeutiger Spitzenreiter hervor. Unterschiedlich gut oder schlecht steht es jedoch um einzelne Produktgruppen.

Basilikumpestos haben sich beispielsweise als wahre Schadstoffschleudern entpuppt. Bis zu acht verschiedene Pestizide hat das Labor hier nachgewiesen, ebenso unerwünschte Mineralölrückstände. In zwei Produkten stecken auch MOAH, also aromatische Kohlenwasserstoffe. Zu dieser Stoffgruppe gehören Verbindungen, die Krebs auslösen. Beim Pesto von Barilla enttäuschte zudem, dass der Hersteller auf Sonnenblumenöl setzt und am Basilikum spart. Discounterpestos sind oft besser.

Welches Discounter- und Markenprodukte empfehlenswert sind, lesen Sie online und im Ă–KO-TEST-Magazin.

Das Ă–KO-TEST-Magazin Juni 2018 gibt es im Zeitschriftenhandel.
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ÖKO-TEST Spezial – KINDER UND FAMILIE
 
ÖKO-TEST Spezial – KINDER UND FAMILIE
Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE – Schöne Babyzeit ist im Handel zum Preis von 5,80 Euro erhältlich.

Von Anfang an gut beraten. Vieles, was beim Start in ein Leben mit Kind helfen kann, bekommen Sie mit ein bisschen Übung ganz schnell heraus. Für alles andere, für all die Fragen rund um die ersten beiden Jahre hat ÖKO-TEST in diesem ÖKO-TEST SPEZIAL KINDER UND FAMILIE – Schöne Babyzeit jede Menge Informationen zusammengestellt, die Antworten und konkrete Tipps liefern. Natürlich zu den großen Themen Ernährung, Schlafen, Impfen und Gesundheit, aber auch zu Kinderbetreuung, Reisen, Sicherheit und dem immer größer werdenden Angebot von Eltern-Kind-Programmen. Und weil ein Kind seine Eltern bis zum 18. Geburtstag knapp 130.000 Euro kostet, erklärt das neue ÖKO-TEST-Heft auch, welche finanziellen Unterstützungsangebote für Mütter, Väter und Kinder jenseits von Kinder- und Elterngeld existieren.

Aus dem Inhalt:

Leistungen im Überblick: Ob Mehrbedarfszuschlag für Schwangere, Elterngeld plus oder Unterhaltsvorschuss – die meisten Leistungen gibt es nur auf Antrag. Deshalb ist es wichtig, gut informiert zu sein. ÖKO-TEST gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen und Angebote für Eltern und Kinder.

Unruhige Nächte: Von einem Baby, das nachts gleich sieben Stunden durchschläft, träumen alle Eltern. Die Realität aber sieht anders aus, denn der Winzling muss den Unterschied zwischen Tag und Nacht erst lernen. Dabei können ihm Mama und Papa helfen – auch ohne die umstrittenen Schlaflernprogramme.

Tragen oder schieben: Das Baby nah bei sich zu tragen, ist gut für seine Gesundheit und Entwicklung. Wenn die Eltern dabei ein paar Regeln beachten. Spätestens wenn der Nachwuchs zu schwer wird, kommen Kinderwagen oder Buggy zum Einsatz. ÖKO-TEST erklärt, was Eltern beim Kauf eines Kinderwagens beachten müssen.

Impfen: Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland zwar nach wie vor nicht, aber der Gesetzgeber erhöht den Druck, um bestehende Impflücken – vor allem bei Masern – zu schließen. ÖKO-TEST erklärt die Gesetzeslage, erläutert die Argumente von Impfbefürwortern und -gegnern und gibt Informationen zu den Impfstoffen.

Stillen: Im Prinzip ist Stillen eigentlich ganz einfach. Aber manchmal will es trotzdem nicht klappen. Dann haben viele junge Mütter Angst, dass ihr Kind nicht satt wird. Manche Frauen haben Beschwerden, bei denen oft schon einfache Maßnahmen Linderung verschaffen. Hebammen oder Stillberaterinnen können in solchen Situationen helfen.

Eltern-Kind-Kurse: Es gibt eine große Auswahl an Baby-Eltern-Programmen, die die motorische und geistige Entwicklung der Kinder fördern wollen. Auch die Eltern-Kind-Beziehung soll dabei gestärkt werden. Ein Wegweiser durch den Abkürzungsdschungel von Delfi bis Pekip.

Sicher unterwegs: Eine europäische Norm soll den Schutz von kleinen Beifahrern im Auto erhöhen und das Einbauen von Kindersitzen erleichtern. Doch noch immer passt nicht jedes Modell auch in jedes Auto. Und auch bei der Auswahl eines Fahrradanhängers oder eines Kinderfahrradsitzes sollten Familien genau hinschauen. Die ÖKO-TEST-Checklisten verraten, worauf es ankommt.
 
 

Aktionstag Sonne, Wind und Wasser - bezahlbare und saubere Energie
Foto: Veranstalter
 
Aktionstag Sonne, Wind und Wasser - bezahlbare und saubere Energie
am 03.06.2018 von 14:00 bis 17:00

Das globale Nachhaltigkeitsziel 7 der Vereinten Nationen heiĂźt Bezahlbare und saubere Energie" und steht an diesem Experimentiertag im Mittelpunkt. An der Ă–kostation sind viele Informations- und Experimentierstationen aufgebaut: Energie selbst erzeugen, mit Solarmodulen experimentieren, eine Eisenbahn mit Muskelkraft oder Solarenergie fahren lassen und Energiefresser messen und erkennen. Und es gibt Informationen ĂĽber eine nachhaltige bezahlbare Energiewende. FĂĽr jede Altersgruppe ist hier was dabei!

- DurchfĂĽhrung: Rolf Behringer, Solare Zukunft e.V. und Laura Quast vom Team der Ă–kostation
- Das Sonnencafé der Ökostation hat geöffnet!
- Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "17 lokale Veranstaltungen - 17 globale Nachhaltigkeitsziele"(SDGs).

Ökostation Freiburg am Seepark • Falkenbergerstr. 21 B • 79110 Freiburg
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Freiburg: Rekord auf der WiwilibrĂĽcke
Zum ersten Mal ĂĽber 18.000 Radfahrende an einem Tag

Neue Rad-Service-Station wird gut genutzt – Luftpumpe von Vandalen zerstört

So schnell sind manchmal Meldungen ĂĽberholt: Vor einem knappen Monat erst hat das Garten- und Tiefbauamt mitgeteilt, dass der Rekord vom VAG-Streiktag 2016 am 21. April 2018 eingestellt wurde. Nun ist dieser neue Rekord von knapp 17.700 Radfahrenden schon wieder ĂĽberholt. Am Dienstag, 8. Mai, fuhren zum ersten Mal ĂĽber 18.000 Radfahrende an einem Tag ĂĽber die BrĂĽcke; es waren exakt 18.043. Im Durchschnitt sind es seit der Inbetriebnahme im Jahr 2012 knapp 9.400 am Tag, in den ersten Monaten dieses Jahres sogar ĂĽber 10.000 am Tag.

Manche von ihnen haben in den letzten Wochen die Luftpumpe an der neuen Rad-Service-Station genutzt, die am 3. Mai in Betrieb genommen wurde. Leider haben wenige Tage später, am vergangenen Wochenende, Unbekannte mit dumpfer Gewalt die Luftpumpe aus der Radstation herausgebrochen und unbrauchbar gemacht. Die Verwaltung bemüht sich um Ersatz und prüft die Verlagerung an einen besser geschützten Standort. Die Rad-Service-Station ist ein Geschenk des Landes zur Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Stadt“.

Information und Zahlen zu allen vier Freiburger Radzählstellen stehen im Netz ...
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Weitere Car-Sharing-Stationen in Freiburg
Angebot steigt auf 246 Fahrzeuge an 82 Stationen

Freiburg Nummer eins im bundesweiten Vergleich unter den mittelgroßen Städten

Es gibt weitere Car-Sharing-Stationen in Freiburg. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) richtet aktuell sechs neue Stationen ein und erweitert eine bestehende. Damit können nun 246 Fahrzeuge an 82 Stationen in der ganzen Stadt parken. Im Laufe des Jahres wird das GuT weitere Stationen einrichten. „Der Ausbau des Car-Sharings leistet einen wichtigen Beitrag für die gesamte Stadt, weil so die Anzahl der Autos reduziert und damit die Straßen sowie Parkplätze entlastet werden. Außerdem spart man die Fixkosten eines eigenen Autos und ist dennoch bei Bedarf mit dem Auto mobil“, freut sich der zuständige Bürgermeister Martin Haag.

Neue Stationen wird es in der östlichen Hansjakobstraße in Waldsee, in der Kartäuserstraße in der Oberau, am Holbeinplatz in der Wiehre, in der Eisenlohrstraße in Haslach, im Mettackerweg in St-Georgen und in der Bollerstaudenstraße im Rieselfeld geben. Im Rieselfeld wird die Station in der Adelheid-Steinmann-Straße erweitert.

Freiburg bietet als erste deutsche Stadt seit 2016 ein flächendeckendes Car-Sharing-Angebot auf reservierten Parkplätzen im Straßenraum an. Das Konzept entwickelt sich zu einem großen Erfolg, die Bürgerinnen und Bürger nutzen seither immer häufiger Car-Sharing. Im bundesweiten Vergleich ist Freiburg Nummer eins in der Kategorie der mittelgroßen Städte.
 
 

NABU: Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
Kinder bei der Vogelzählung / Foto: Sebastian Hennigs / nabu
 
NABU: Fast nur Verlierer unter den Gartenvögeln
Miller: Zwischenergebnis zeigt die niedrigste Vogelzahl pro Garten seit Beginn der Aktion Stunde der Gartenvögel

Berlin – Der NABU und sein bayerischer Partner LBV freuen sich über eine rege Beteiligung bei der 14. Stunde der Gartenvögel, die von Vatertag bis Muttertag stattfand. Bis zum Montagabend hatten bereits über 37.000 Vogelfreunde aus mehr als 25.000 Gärten und Parks fast 840.000 Vögel gemeldet. Bis zum 21. Mai können die Vogelzählungen per Internet oder per Post an den NABU übermittelt werden.

Weniger erfreulich sind allerdings die bisherigen Ergebnisse. „Pro Garten wurden im Schnitt nur 33,3 Vögel gemeldet. Das ist die niedrigste Vogelzahl seit Beginn der Aktion und ein Minus von über fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und dem langjährigen Mittel“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Besonders bei unseren häufigsten Gartenvögeln deuten sich reihenweise Negativ-Rekorde an. „Unter den Top 15 unserer Gartenvögel weisen sieben Arten die bisher geringsten Zahlen auf, darunter Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Elster, Grünfink, Buchfink und Hausrotschwanz“, sagt Miller. „Bei vier weiteren Arten gab es nur einmal zuvor noch weniger Vögel. So hat auch der Vogel des Jahres 2018, der Star, nach zwischenzeitlich leichter Bestandserholung wieder fast den Negativrekord des Jahres 2010 erreicht. Lediglich Haussperling, Feldsperling, Ringeltaube und Rabenkrähe wurden in üblichen Mengen gesichtet.“

Auf der Suche nach Lichtblicken muss man in der Rangliste der häufigsten Gartenvögel weit nach unten blicken: So setzen die beiden samenfressenden Finkenarten Stieglitz und Kernbeißer ihre Bestandszunahmen fort. „Auffällig ist, dass dagegen fast alle Vogelarten, die ihre Jungen mit Insekten füttern, besonders niedrige Zahlen aufweisen“, so Miller. „Auch bei den langjährigen Sorgenkindern, den Luftinsektenjägern Mehlschwalbe und Mauersegler, haben sich die erfreulich guten Zahlen des Vorjahres buchstäblich als Eintagsfliege erwiesen: Ihre Zahlen sind wieder so schlecht wie in den Jahren davor und entsprechen nur noch 60 Prozent der Ausgangsbestände im Jahr 2006. Die Ursache dafür liegt offenbar im massiven Insektenschwund.“

Die besorgniserregenden Zwischenergebnisse zeigen, dass mehr zum Schutz der Vögel getan werden muss. „Jeder kann damit beginnen, seinen Garten als Mini-Naturschutzgebiet zu gestalten“, schlägt Miller vor. „Zudem muss das anhaltende Insektensterben umgehend gestoppt werden.“
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NABU: Klagerecht der Umweltverbände wird mit Füßen getreten
Miller: Nord Stream 2 beginnt mit Zerstörung der Ostseeschutzgebiete

Berlin/Greifswald – Der Bau der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 hat trotz der im Februar vom NABU am Oberverwaltungsgericht (OVG) Greifswald eingereichten Klage und eines zusätzlichen Antrags auf Zwischenverfügung begonnen. Seit heute werden in der Ostsee Tatsachen geschaffen. Die Baggerarbeiten beginnen. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller:

„Das ist ein schwarzer Tag für den Meeres- und den Klimaschutz, aber auch für das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland. Das Beteiligungs- und Klagerecht der Naturschutzverbände wird von Nord Stream 2 mit Füßen getreten. Wir appellieren eindringlich an das Gericht, einen sofortigen Baustopp zu verhängen. Es ist ein fatales Signal, dass weder die Gerichte noch die Politik in der Lage zu sein scheinen, eine unabhängige Prüfung dieses fragwürdigen Mammutprojektes sicherzustellen, bevor der Umweltschaden eintritt. Wieder einmal steht das wirtschaftliche Interesse eines Großkonzerns über dem Interesse des Naturschutzes. Deutschland verliert seine Glaubwürdigkeit im Natur- und Klimaschutz.“
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ProVeg auf dem Berliner Klimatag
Am 22. April informierten sich etwa 2.000 Menschen im Rahmen des Berliner Klimatags über die Möglichkeiten, den eigenen Alltag klimaschonender zu gestalten. ProVeg berichtete über die Rolle der Ernährung im Klimaschutz und erarbeitete mit den Teilnehmenden maßgeschneiderte Lösungen ...
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