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Freitag, 23. August 2019
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Verschiedenes

NABU: Augen auf beim Nistkastenkauf
FĂŒr Blaumeisen ideal sind Löcher von 26 bis 28 Millimeter. / Foto: Rita Priemer
 
NABU: Augen auf beim Nistkastenkauf
Nicht jede Kiste mit Loch ist geeignet

Neue NistkÀsten bis Mitte MÀrz anbringen

Der meteorologische FrĂŒhling hat begonnen und mit ihm beginnt die Brutzeit vieler Gartenvögel. Wer fĂŒr die gefiederten Mitbewohner noch rechtzeitig zusĂ€tzlichen Wohnraum schaffen will, sollte neue NistkĂ€sten möglichst bis Mitte MĂ€rz anbringen. Der NABU warnt jedoch vor dem Kauf ungeeigneter Nisthilfen, die derzeit in manchen GeschĂ€ften angeboten werden. Meist bleiben sie unbesetzt und rufen große EnttĂ€uschung hervor, manchmal schaden sie aber sogar den Vögeln, denen man eigentlich helfen möchte.

Nicht alle Gartenvögel nutzen NistkĂ€sten, sondern nur Arten, die natĂŒrlicherweise in Höhlen alter BĂ€ume oder in Spechtlöchern brĂŒten. Die hĂ€ufigsten Nutznießer kĂŒnstlicher Nisthöhlen sind daher Kohl- und Blaumeisen sowie Haus- und Feldsperlinge. GrĂ¶ĂŸere KĂ€sten werden hĂ€ufig von Staren angenommen. FĂŒr jede Vogelart gibt es eine ideale GrĂ¶ĂŸe des Einfluglochs. Bei den kleinsten Meisen sind das 28 Millimeter Durchmesser, bei den grĂ¶ĂŸeren Kohlmeisen 32 und beim Star 45 Millimeter. Andere Arten, wie Haus- und Gartenrotschwanz benötigen eine halboffene Vorderwand, man spricht dann von einer Halbhöhle. FĂŒr seltenere Arten wie Mauersegler, Mehlschwalben oder den Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, gibt es besondere SpezialnistkĂ€sten.

„Nach Mitte MĂ€rz sinken die Chancen, dass ein neu angebrachter Nistkasten in diesem Jahr genutzt wird, mit jedem Tag ein bisschen“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Aber spĂ€ter zurĂŒckkehrende Zugvögel wie der TrauerschnĂ€pper freuten sich dann umso mehr ĂŒber noch leere NistkĂ€sten. Und manchmal zögen Vögel spĂ€ter im FrĂŒhjahr fĂŒr eine zweite oder sogar dritte Brut an einen neuen Nistplatz um. „Wer ganz sicher gehen möchte, dass im eigenen Garten die Vogelschar nicht durch einen Mangel an Nistgelegenheiten begrenzt wird, sollte von jeder Sorte Nistkasten mindestens so viele anbringen, dass einer unbesetzt bleibt“, so Lachmann weiter.

Das Selberbauen von NistkĂ€sten ist eine dankbare Aufgabe fĂŒr angehende Heimwerker und macht auch mit Kindern viel Spaß. Der NABU bietet dafĂŒr detaillierte Bauanleitungen an. Aber auch im Handel gibt es viele gut geeignete NistkĂ€sten zu kaufen. Allerdings haben die Experten des NABU in den letzten Tagen in manchen MĂ€rkten auch völlig ungeeignete Produkte entdeckt, an denen weder Kunden noch die Vögel ihre Freude haben wĂŒrden. „Nicht jede Kiste mit einem Loch ist gleich ein funktionierender Nistkasten“, warnt Lachmann.

So sind manche billigen Modelle viel zu klein, um einer Schar von bis zu zehn oder mehr Jungen ausreichend Platz zu bieten. Eine GrundflĂ€che von zwölf mal zwölf Zentimeter sollte selbst bei den kleinsten KĂ€sten das Mindestmaß sein. Wichtig ist auch eine zur KastengrĂ¶ĂŸe passende EinfluglochgrĂ¶ĂŸe: Kleine KĂ€sten sollten die kleineren Löcher fĂŒr kleinere Vogelarten besitzen. Das Einflugloch sollte sich im oberen Teil der Vorderwand befinden, sein Unterrand sollte mindestens 17 Zentimeter vom Boden des Kastens entfernt sein, damit Katzen und andere RĂ€uber nicht mit der Pfote die Jungen aus dem Nest angeln können. „Stattdessen finden wir manchmal winzige KĂ€sten im Angebot mit riesigen Löchern in der Mitte der Vorderwand, die kaum ein Vogel je nutzen wird“, stellen die NABU-Experten fest. Die hĂ€ufig vor dem Loch angebrachte Sitzstange ist dagegen unnötig und fĂŒr die Bewohner sogar schĂ€dlich. Denn sie erleichtert RĂ€ubern das Klettern am Kasten.

Das beste Material ist raues Naturholz. Es ist atmungsaktiv und sorgt fĂŒr ein gutes Klima im Nest. Ganz abzulehnen sind NistkĂ€sten aus Plastik, die sich in der Sonne stark aufheizen und zudem den Jungvögeln keine Chance geben, an den glatten WĂ€nden hinaufzuklettern. Zudem muss es unbedingt die Möglichkeit geben, die KĂ€sten nach der Brutsaison zur Reinigung zu öffnen. Fest verschlossene KĂ€sten sind schnell voll mit Nistmaterial, toten Jungvögeln und Vogel-Parasiten und dann auf Jahre unbenutzbar.
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NABU: Autofahrer aufgepasst - Kröten und Frösche sind unterwegs
Milde Witterung gibt Startschuss fĂŒr Laichwanderungen

WĂ€rmere Temperaturen in Deutschland lösen bei Fröschen, Kröten, Molchen und Unken FrĂŒhlingsgefĂŒhle aus und locken sie aus ihren Winterquartieren. In den witterungsbegĂŒnstigten Niederungen und FlusslĂ€ufen sind bereits Wanderungen zu verzeichnen. Aber auch im Flachland und auf dem Winterberg (Nordrhein-Westfalen) sind Amphibien unterwegs auf dem Weg zum LaichgewĂ€sser. Trotz teilweise frĂŒhlingshafter Temperaturen am Tag verhindern die kĂŒhlen NĂ€chte derzeit stĂ€rkere Wanderungen weitgehend. Von Mitte bis Ende kommender Woche soll es vorĂŒbergehend deutlich milder werden, die Wanderungen werden also aufleben. Autofahrerinnen und Autofahrer bittet der NABU daher, auf Amphibienwanderstrecken maximal 30 zu fahren.

Neben dem direkten Tod infolge des Überrollens durch Autoreifen, sterben viele Tiere, obwohl sie nicht direkt ĂŒberfahren werden. Bei höheren Temperaturen erzeugen Fahrzeuge einen so hohen Luftdruck, dass die inneren Organe von Fröschen, Kröten und Molchen platzen und die Tiere qualvoll verenden. Nimmt man mehr RĂŒcksicht, wird auch der Einsatz der vielen Menschen im Land weniger gefĂ€hrlich, die sich ehrenamtlich um AmphibienschutzzĂ€une kĂŒmmern, Kröten und Frösche aus den Sammeleimern retten und sicher ĂŒber die Straßen bringen.

„Die ehrenamtlichen Helfer sind meistens in der Dunkelheit in den Abend- und frĂŒhen Morgenstunden unterwegs. Bei ihrer Arbeit mĂŒssen Sie hĂ€ufig die betroffenen Straßenabschnitte ĂŒberqueren“, erlĂ€utert Sascha Schleich, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Feldherpetologie und Ichthyofaunistik und appelliert weiter an die Autofahrer: „Achten Sie deshalb besonders in der Dunkelheit auf Warnschilder, Tempolimits und Umleitung.“

Seit vielen Jahren haben NaturschĂŒtzer dem Amphibientod an unseren Straßen den Kampf angesagt. Jahr fĂŒr Jahr sind Naturschutzgruppen aktiv, stellen FangzĂ€une auf, tragen Kröten ĂŒber die Straße und legen ErsatzlaichgewĂ€sser an. Diese ehrenamtliche Arbeit ist auf zahlreiche Helferinnen und Helfer angewiesen. Der NABU bietet deshalb unter www.nabu.de/kroetenwanderung Sonderseiten zum bundesweiten Wandergeschehen an. Dort gibt es neben aktuellen Meldungen ĂŒber besondere Ereignisse und seltene Arten auch eine bundesweite Datenbank, die ĂŒber den Standort von KrötenzĂ€unen und Aktionen informiert und wo Helfer gebraucht werden.
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NABU zum Agrarminister-Treffen: Gescheiterte Politik nicht schönreden
Zukunft der Landwirtschaft muss ressortĂŒbergreifend entschieden werden

AnlĂ€sslich des heutigen Ministertreffens zur Zukunft der EU-Agrarpolitik in BrĂŒssel fordert der NABU Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und seine EU-Kollegen auf, nicht lĂ€nger eine gescheiterte und schĂ€dliche Politik zu verteidigen. Stattdessen mĂŒsse der Weg frei gemacht werden fĂŒr umfassende Reformen. Außerdem sollten auch die Umweltminister auf Augenhöhe mitentscheiden können.

„Jahrzehntelang haben vor allem die Landwirtschaftsminister und der Agrarausschuss im EU-Parlament unter sich ausgemacht, wie die milliardenschweren Subventionen verteilt werden und welche Art der Lebensmittelerzeugung ökonomisch lukrativ ist. Dabei ist die Zukunft der Landwirtschaft eine Überlebensfrage fĂŒr die ganze Gesellschaft und muss breit diskutiert werden“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 mĂŒsse der Umweltministerrat gleichberechtigt mitentscheiden dĂŒrfen, ebenso wie die fĂŒr Verbraucherschutz, Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit zustĂ€ndigen Minister, so Tschimpke.

Die Folgen der bislang stark lobbygeleiteten Förderpolitik bekĂ€men Landwirte und Natur jeden Tag schmerzlich zu spĂŒren. „Die lĂ€ndlichen RĂ€ume bluten aus, wenn die BĂ€uerinnen und Bauern gezwungen sind, immer mehr aus ihrem Boden herauszuholen. Ein naturvertrĂ€glicher Anbau wird kaum belohnt. Ehemals hĂ€ufige Tier- und Pflanzenarten wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kornblume verschwinden in rasantem Tempo, Grundwasser und Klima werden belastet“, so Tschimpke.

Der NABU begrĂŒĂŸt, dass sich jetzt, zur neuen Reformrunde der Agrarpolitik, ein breites gesellschaftliches BĂŒndnis formiert. Zum heutigen Ministertreffen riefen mehr als 150 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den Bereichen ErnĂ€hrung, Entwicklung, Tierschutz und Umwelt die Agrarminister gemeinsam dazu auf, die Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungspolitik der EU kĂŒnftig deutlich gerechter, nachhaltiger und gesĂŒnder zu gestalten.

„Die Frage nach der Zukunft der ErnĂ€hrung geht uns alle an. Wenn Landwirtschaftsminister Schmidt sein Credo von der ‚Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft‘ ernst meint, sollten auch andere Ressorts mitentscheiden dĂŒrfen, wie die Steuergelder in Milliardenhöhe verteilt werden. Das gilt insbesondere fĂŒr die Umweltminister. Denn sie mĂŒssen am Ende reparieren, was die hoch-intensivierte Agrarindustrie an unseren Lebensgrundlagen ruiniert“, so Tschimpke.

Fördergelder sollten nach Ansicht des NABU kĂŒnftig an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistungen gekoppelt werden, beispielsweise fĂŒr den Umweltschutz. Dagegen mĂŒsse Schluss sein mit der Verteilung von Steuergeldern per Gießkannen-Prinzip.
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Sechster Internationaler Umweltkonvent in Freiburg
Resolution der UmweltpreistrÀger:
„Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten“

100 UmweltpreistrĂ€ger/innen aus ĂŒber 40 Nationen setzen im Rahmen des sechsten Internationalen Umweltkonvents vom 09. bis 12. MĂ€rz in Freiburg eine Resolution zum Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten auf. Der „Call to End Repression“ wendet sich an die Regierungen dieser Welt, die politische Verfolgung von Umweltaktivisten weltweit zu beenden: „Wir, die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger der renommiertesten internationalen Umweltpreise, fordern die Regierungen auf, die BelĂ€stigung, Angriffe und Bedrohungen gegen Umweltaktivisten und -organisationen sofort zu stoppen und zu garantieren, dass sie ihre Rechte unter innerstaatlichen, internationalen und Menschenrechtsgesetzen voll ausĂŒben können, einschließlich der wesentlichen Freiheiten des Ausdrucks, der Vereinigung und der friedlichen Versammlung.“

Im Jahr 2015 wurden weltweit 185 Umweltaktivisten getötet, wie aus dem Bericht „On Dangerous Ground“ der NGO Global Witness mit Sitz in London und Washington, D.C. hervorgeht. Das ist die höchste Zahl, seit die Nichtregierungsorganisation 2002 begann, Daten darĂŒber zu erheben, wie viele Umweltaktivisten pro Jahr ermordet werden. Vor allem in Brasilien, auf den Phillipen, in Kolumbien, Peru, Nicaragua, in der Demokratischen Republik Kongo und in Honduras werden Umweltaktivisten unter anderem durch paramilitĂ€rische Gruppen, Armee und Polizei verfolgt. Auch einige Teilnehmer/innen des sechsten Internationalen Umweltkonvents werden aufgrund ihres Engagement in ihren HeimatlĂ€ndern verfolgt.

Golden Misabiko, PreistrĂ€ger des „Nuclear-Free Future Award“, nutzt den Umweltkonvent, um sich mit anderen Umweltaktivisten auszutauschen und auf den illegalen Uranabbau im Kongo aufmerksam zu machen. Der international bekannte Menschenrechtsaktivist enthĂŒllte im Jahr 2000, dass die damalige Regierung der Demokratischen Republik Kongo acht angebliche Putschisten ohne Gerichtsverfahren hinrichten ließ. Misabiko wurde daraufhin inhaftiert, gefoltert und fĂŒr sieben Monate teils in Isolationshaft gehalten. Daraufhin ging er zwei Jahre nach Schweden ins Exil. Nach seiner RĂŒckkehr in den Kongo wurde er erneut bedroht, gefoltert und verhaftet. Doch all diese EinschĂŒchterungsversuche hielten ihn nicht davon ab, im Jahr 2009 einen Bericht ĂŒber illegalen Uranabbau in fĂŒnf Minen zu veröffentlichen. Der Bericht enthĂŒllte auch die Beteiligung von Politikern und MilitĂ€rs. Misabiko wurde erneut verhaftet. Amnesty International setze seinen Fall daraufhin auf die „Urgent Action“-Liste und am 25. August 2009 kam Misabiko auf Kaution frei und konnte nach SĂŒdafrika ausreisen.

Zum ersten Mal am Umweltkonvent teilnehmen wird Tsetsegee Munkhbayar, GrĂŒnder der „United Movement of Mongolian Rivers and Lakes“ und PreistrĂ€ger des „Goldman Environmental Prize“. FĂŒr sein Engagement zum Schutz der GewĂ€sser in der Mongolai vor der Austrocknung und Verschmutzung durch Gold- und Kupferminen musste er bereits eine zweijĂ€hrige Haftstrafe verbĂŒĂŸen.

Auch Oleg Bodrov, ehemaliger Vorsitzender der NGO Green World und PreistrĂ€ger des „Nuclear Free Future Award”, wurde in seiner Heimat Russland fĂŒr seine UmweltaktivitĂ€ten von der Justiz belangt. Seine NGO musste im Jahr 2015 eine Strafzahlung an das russische Justizministerium leisten, da ihm auslĂ€ndische SpionagetĂ€tigkeit vorgeworfen wurde. Oleg Bodrov ist Physiker und nach seinem Studium an der Technischen UniversitĂ€t Leningrad testete er zunĂ€chst Atom U-Boote und war Forschungsgruppenleiter am Khlopin Radium Institut in St. Petersburg. Nach einem Besuch der verseuchten Zone in Tschernobyl 1986 kehrte er der Nuklear-Industrie den RĂŒcken zu und engagierte sich in Umweltbewegungen. Von 2005 bis Anfang des Jahres 2017 war er der Leiter der NGO Green World, die sich fĂŒr eine sichere Stilllegung der russischen Atomkraftwerke und der Endlagerung radioaktiver AbfĂ€lle einsetzt. Da Bodrov von der russischen Regierung als auslĂ€ndischer Agent eingestuft wurde, kann er diese Arbeit jetzt nicht mehr ausĂŒben. Ähnlich erging es bereits der russischen Umweltaktivistin Nadezda Kutepova im November 2015. Sie floh nach Frankreich, da sie auf Grund ihrer TĂ€tigkeit in ihrer Umweltorganisation "The Planet of Hopes“ in mehreren NachrichtenbeitrĂ€gen als auslĂ€ndische Agentin denunziert wurde. Seitdem lebt sie im Exil in Frankreich.

Über den Internationalen Umweltkonvent Freiburg: Seit 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer der von der European Environment Foundation organisierte Internationale Umweltkonvent, die „International Convention of Environmental Laureates“, in Freiburg statt. Über 100 UmweltpreistrĂ€gerinnen und UmweltpreistrĂ€ger aus mehr als 40 Nationen nehmen jĂ€hrlich an dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung teil. Neben den internen Programmpunkten gibt es auch mehrere öffentliche Veranstaltungsangebote. Der sechste Umweltkonvent findet vom 09. bis 12. MĂ€rz 2017 statt.
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NABU: 1,5 Millionen Vögel sterben pro Jahr an Stromleitungen
Netzbetreiber mĂŒssen Leitungen sichern

Mindestens 1,5 Millionen Vögel kollidieren pro Jahr an Hochspannungsleitungen. Das ermittelte ein vom NABU beauftragtes Gutachten („Vogel-Kollisionsopfer an Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen in Deutschland – eine AbschĂ€tzung“). Die Gutachter berechneten das Risiko von Vögeln gegen freistehende Hochspannungsleitung zu fliegen auf Grundlage vorliegender Daten aus Europa und auf Basis von 61.000 Kilometer Freileitungen. Insgesamt sei davon auszugehen, „dass es in Deutschland jĂ€hrlich zu Kollisionsopfern an Vögeln in der GrĂ¶ĂŸenordnung zwischen 1,5 bis 2,8 Millionen Individuen kommt“, so das Ergebnis. Der NABU fordert eine nachtrĂ€gliche Sicherung der Leitungen sowie eine sorgfĂ€ltige Planung kĂŒnftiger Trassen.

„Die Verluste könnten um bis zu 90 Prozent vermieden werden: Mit den richtigen Vogelschutzmarkierungen an den besonders schlecht zu sehenden Erdseilen ĂŒber den Leitungen könnten vor allem die bereits bestehenden Trassen nachgerĂŒstet werden“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Da es dazu allerdings, trotz internationaler Abkommen, keine gesetzliche Verpflichtung gibt, haben die Netzbetreiber bisher nur wenige Freileitungen vogelsicher gemacht.“

Verbesserte rechtliche Vorgaben wĂ€ren fĂŒr die vollstĂ€ndige NachrĂŒstung nötig. Dabei hĂ€tten Vogelschutz- und Rastgebiete mit kollisionsgefĂ€hrdeten Arten oberste PrioritĂ€t. Der NABU schĂ€tzt, dass dies zehn bis 15 Prozent der bestehenden Leitungen betreffen wĂŒrde. „Aus VogelschutzgrĂŒnden wĂ€ren Erdkabel die beste Variante. Der Gesetzgeber sollte sie bei keinem Netzausbauvorhaben pauschal ausschließen“, so Miller.

Zur NachrĂŒstung fordert der NABU, schwarz-weiße PlastikstĂ€be an die Freileitungen zu hĂ€ngen. „Vor allem Großvögel wie Trappen, Kraniche und Störche sowie SchwĂ€ne und fast alle anderen Wasservögel sind von tödlichen Kollisionen an Freileitungen betroffen. Sie haben eher einen guten Rundumblick, können aber schlecht nach vorn fokussieren. FĂŒr ein unerwartetes Hindernis sind sie nicht manövrierfĂ€hig genug“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. Auch die schnell fliegenden Watvögel seien gefĂ€hrdet. Bewegliche und kontrastreiche Markierungen sorgen dafĂŒr, dass die Tiere das Hindernis frĂŒhzeitiger ausmachen.

Das Kollisions-Risiko erhöht sich auch fĂŒr nachtaktive oder nachts ziehende Vögel. Einen großen Einfluss kann auch das Wetter haben. „Bei dichtem Nebel kam es im Dezember 2015 zum Beispiel zu einer Massenkollision von etwa 100 Kranichen im Westen Brandenburgs obwohl die Leitung markiert war“, so Neuling. Die wirkungslosen Markierungen wurden schnell durch bessere Modelle ausgetauscht.

„Im Hoch- und Höchstspannungsnetz sind Kollisionen fĂŒr Vögel die fast ausschließliche Todesursache an oberirdischen Stromleitungen, wĂ€hrend im Mittelspannungsbereich der Stromschlag auf ungesicherten Strommasten die grĂ¶ĂŸte Gefahr darstellt“, so Neuling. Im Zuge des fĂŒr die Energiewende erforderlichen Übertragungsnetzausbaus muss der Vogelschutz bei jeder einzelnen Vorhabenplanung eine viel höhere Aufmerksamkeit erfahren. Beim Neubau von Trassen können Vögel vor allem geschĂŒtzt werden, wenn zumindest GewĂ€sser und Rastgebiete, in denen kollisionsgefĂ€hrdete Arten vorkommen, großrĂ€umig gemieden werden. Vogelschutzgebiete sollten sowieso tabu sein.

Hintergrund zur Studie:
Mit dem Gutachten wurde das BĂŒro TNL Umweltplanung in Hungen/Hessen beauftragt. Die Kollisionszahl wurde aus der Verschneidung mehrerer Quellen ermittelt: Studien zu LeitungsanflĂŒgen vor allem aus dem europĂ€ischen Raum, das artspezifische Kollisionsrisiko, umfangreiche aktuelle Rast- und Brutvogeldaten sowie Verteilung und Umfang des deutschen Übertragungsnetzes.
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NABU: Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord der AIDA Prima
Schlechte Luft auf Kreuzfahrtschiffen gefÀhrdet die Gesundheit der Passagiere und belastet die Umwelt

Verdeckte Abgasmessungen des ARD-Verbrauchermagazins „Plusminus“ entlarven das „Vorzeigeschiff“ der Kreuzfahrtflotte von AIDA Cruises als Dreckschleuder. Die AIDA Prima ist keineswegs so sauber, wie das Unternehmen behauptet. Im Gegenteil: Aus dem Schornstein raucht es gewaltig. An Deck des Ozeanriesen wurde eine alarmierende Konzentration der als besonders gesundheitsgefĂ€hrdend geltenden ultrafeinen Partikel gemessen: Bis zu 500.000 Partikel je Kubikzentimeter zeigte das MessgerĂ€t an der gut besuchten Kunsteislaufbahn an. Im Durchschnitt der halbstĂŒndigen Messung lagen die Werte dort mit 68.000 Partikeln je Kubikzentimeter rund 50mal höher als bei sauberer Seeluft zu erwarten wĂ€re.

„Die Abgaswerte auf der AIDA Prima sind erschreckend hoch. Die Crew und die Passagiere an Bord werden Konzentration gesundheitsgefĂ€hrdender Luftschadstoffe ausgesetzt, die weit ĂŒber dem Niveau stark befahrender Straßen liegen. Die dokumentierten Messwerte sind zudem ein eindeutiger Hinweis darauf, dass der von AIDA angekĂŒndigte Partikelfilter auch fast ein Jahr nach der Jungfernfahrt immer noch nicht in Betrieb ist. Hier werden Kunden und Öffentlichkeit bewusst mit falschen Versprechungen ĂŒber die tatsĂ€chlichen Umweltauswirkungen des AIDA-Flaggschiffs getĂ€uscht“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Dass nun bereits auf einem weiteren Kreuzfahrtschiff die hohe Abgasbelastung an Deck belegt werden kann, weise klar darauf hin, dass es sich hier nicht um EinzelfĂ€lle, sondern ein grundsĂ€tzliches Problem der Kreuzfahrtbranche handele. „Erst im Januar veröffentlichte das französische TV-Magazin „Thalassa“ erstmals Ergebnisse verdeckter Abgasmessungen auf einem Kreuzfahrtschiff wĂ€hrend einer Mittelmeerreise. Auch der NABU hatte zuvor bereits mehrfach die extreme Abgasbelastung in HafenstĂ€dten und an Kreuzfahrtterminals nachgewiesen und die Reeder auf die gesundheitsgefĂ€hrdende Wirkung hoher Feinstaubkonzentrationen aufmerksam gemacht. Bereits im vergangenen Jahr konnte der Umweltverband zudem aufdecken, dass das vollmundig angepriesene Filtersystem der AIDA Prima nicht in Betrieb war, was das Unternehmen darauf hin auch eingestand.

„Leider lehnen die Reeder nach wie vor das Angebot ab, mit dem NABU und unabhĂ€ngigen Gutachtern offizielle Messungen auf ihren Schiffen durchzufĂŒhren und die Ergebnisse zu veröffentlichen“, sagte NABU-Leiter Verkehrspolitik Dietmar Oeliger. Die Branche weiß um das Problem, weigert sich aber aus KostengrĂŒnden, auf das giftige Schweröl zu verzichten und die nötigen Filter einzusetzen.

2013 hatte AIDA angekĂŒndigt, die gesamte Flotte bis zum Ende des Jahres 2016 mit Rußpartikelfiltern und Stickoxidkatalysatoren ausrĂŒsten zu wollen. Dieses öffentliche Statement des deutschen BranchenfĂŒhrers wurde von UmweltverbĂ€nden wie dem NABU als wichtiges und ĂŒberfĂ€lliges Zeichen gewertet, die niedrigen Umweltstandards auf See durch freiwillige Maßnahmen anzuheben. Auch auf die Verwendung von Schweröl wollte das Unternehmen auf seinen neuen Schiffen verzichten, Doch bis heute wurde keine dieser AnkĂŒndigungen realisiert.

Derweil raten sowohl die Deutsche Lungenstiftung wie auch der Pneumologenverband Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, sich aufgrund der Abgasbelastung nur in bestimmten Bereichen an Deck von Kreuzfahrtschiffen aufzuhalten und das Einatmen von Schiffsabgasen zu vermeiden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Dieselabgase unlÀngst als ebenso krebserregend ein wie den Gefahrenstoff Asbest.
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Feldbesetzung „Rettet Dietenbach“
Foto: BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio
 
Feldbesetzung „Rettet Dietenbach“
Am Sa. 4. MĂ€rz haben wir Landwirte der BI mit ca. 120 Mitmenschen eine unserer Wiesen im Dietenbach symbolisch mit Schleppern besetzt. Bei gutem Flug-Wetter haben wir alle zusammen den Spruch „Rettet Dietenbach“ gelegt und mit einer Foto-Drohne aufgenommen.

Ideell unterstĂŒtzt wurde die Aktion von: Greenpeace Freiburg, BUND Freiburg und Bund Gruppe Schönberg, Nabu Gruppe Freiburg, Blhv (Bad. Lw Hauptverband) mit den Ortsgruppen Tuniberg und Freiburg St. Georgen, Landesnaturschutzverband LNV, Gartenleben, Transition Town, KlimabĂŒndnis Freiburg, Lernort Kunzenhof und die AbL (Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft Lv BW u. Ecotrinova.

Die BĂŒrgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio (BI) setzt sich fĂŒr den Erhalt von Landwirtschaft, Wiesen und Wald im Stadtteilgebiet Dietenbach ein. Über 130 ha Ackerland, Wald und Wiesen sollen dort verbaut werden. Dietenbach ist ein wertvoller Teil der Kulturlandschaft, dient vielen Menschen zur ErnĂ€hrung und zur Naherholung und den Landwirten als Existenzgrundlage. FĂŒr den von der Stadt dort geplanten teuren Neubaustadtteil gibt es viele bessere ökologisch-soziale Alternativen!

TĂ€glich werden noch immer in D ĂŒber 69 ha wertvoller Boden und Natur fĂŒr versiegelt, diese FlĂ€chen sind fĂŒr immer fĂŒr die Natur und das Klima verloren. Wenn man bedenkt, dass es 800 Jahre braucht bis Boden in fĂŒr Nahrung nutzbarere Form entsteht, wird einem vielleicht bewusst wie wertvoll Böden fĂŒr die Menschen und die ErnĂ€hrung ist. Die stĂ€ndige weitere Zersiedelung hat massive fĂŒr uns Menschen heute noch gar nicht reell absehbare Auswirkungen auf Klima, Wasser und Böden und muss verhindert werden.

FlÀchenschutz ist Menschenschutz!
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ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2017
Die MĂ€rz-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 23.02. im Handel
 
ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2017
Aus dem Inhalt
Test: grĂŒne Smoothies
GrĂŒne Smoothies gelten als besonders gesund. Um zu ĂŒberprĂŒfen, ob das stimmt, hat ÖKO-TEST 20 Produkte ins Labor geschickt. Das Ergebnis ist durchmischt: Einige Produkte enthalten zu wenig GemĂŒse und kaum Vitamine, gleichzeitig aber zu viel Zucker. Doch immerhin sechs Produkte sind empfehlenswert.

Test: Getreidebreie
Zwei Esslöffel Getreideflocken oder -grieß aus der Packung, etwas Milch dazu und ein bisschen Obst: Fertig ist die Babybeikost. Leider ist sie jedoch nicht immer schadstofffrei: In mehr als der HĂ€lfte der Breie hat das Labor Mineralölbestandteile nachgewiesen. Diese können sich im Körper anreichern und haben in Tierversuchen zu OrganschĂ€den gefĂŒhrt. Getreidebreie mit Reisanteil bzw. reine Reisbreie sind zudem besonders stark mit anorganischem Arsen belastet. Einem Produkt wurde unnötigerweise Zucker zugesetzt.

Test: KleidergrĂ¶ĂŸen
Ist denn auf KleidergrĂ¶ĂŸen Verlass? ÖKO-TEST ließ im Testlabor insgesamt 60 Oberteile vermessen, um zu ĂŒberprĂŒfen, wie unterschiedlich die GrĂ¶ĂŸen von Hemden und Blusen tatsĂ€chlich ausfallen. Wie zu erwarten, ergaben sich große Messunterschiede, teilweise sogar von bis zu 20 Zentimetern.

Test: Trockenshampoos
Trockenshampoos sind laut Internetforen und Blogs derzeit im Trend. Mit ihnen soll das Haar ruck, zuck sauber und fettfrei sein, versprechen die Anbieter. Das geht, wie der Test zeigt, mit einem bunten Mix an Inhaltsstoffen einher. Manche Produkte haben es deshalb auch in sich: Vier enthalten beispielsweise kĂŒnstliche MoschusdĂŒfte, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern können. Und in drei Produkten ist der fortpflanzungsschĂ€digende Duft Lilial enthalten.

Test: MilbenspraysZum verschieben anwĂ€hlen und ziehen​
Anbieter von Milbensprays versprechen, dass ihre Produkte schnelle und bequeme Hilfe im Kampf gegen Milben, den Verursacher von Hausstauballergien, leisten. ÖKO-TEST wollte wissen, ob sie ihre vollmundigen Behauptungen auch wissenschaftlich beweisen können. Es zeigte sich, dass keiner die Wirksamkeit seiner Produkte belegen kann. Zudem enthalten die Sprays Inhaltsstoffe, die fĂŒr Allergiker bedenklich werden können. Darunter sind teilweise sogar nervengiftige Substanzen.

Test: Korkböden
Wie schlĂ€gt sich Korkfertigparkett als Fußbodenbelag? Der Test zeigt: Sieben Korkfertigparkette sind eine echte Alternative zu BodenbelĂ€gen wie Teppich, Laminat und Co. Sie erweisen sich im Praxistest als robust und unanfĂ€llig gegen Ă€ußere EinflĂŒsse wie Kaffee, Reinigungsmittel und Wasser. Bei fĂŒnf Marken weichen die Maße von den laut Norm maximal erlaubten Toleranzen ab. Das kann Schwierigkeiten bereiten, wenn man die Fußböden verlegt. In puncto Belastung mit Schadstoffen erwiesen sich nur zwei Produkte als vorbildlich. In zehn wies das Labor aber umstrittene halogenorganische Verbindungen nach. Von diesen gelten einige als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs.

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Dieses Mal im Heft: Extra Allergien

Impfung gegen Allergien: Hoffen auf den Piks
Lange war es nur Zukunftsmusik, aber nun scheint die Impfung zumindest gegen einige Allergien in greifbare NĂ€he zu rĂŒcken. Die bisherigen Studien sind meist vielversprechend. Im Prinzip handelt es sich bei der Impfung um eine „Highspeedversion“ der bislang ĂŒblichen Immuntherapie.

Hausstaubmilbensanierung: Waschen und wischen
Nicht nur Pollen verursachen allergischen Schnupfen und Asthma. Auch Hausstaubmilben lösen bei vielen Menschen solche Beschwerden aus. Gegen die Belastung lÀsst sich aber einiges tun.

Apps fĂŒr Heuschnupfengeplagte: Pollenalarm ĂŒbers Handy
Allergiker können sich per Handy-Apps ĂŒber aktuelle Pollenbelastungen informieren. Unter den vielen Angeboten gibt es Quellen mit belastbaren Fakten – aber auch vage Prognosen inklusive Werbeformaten.

Spezifische Immuntherapie: Das Übel an der Wurzel packen
LĂ€ngst nicht jeder Pollenallergiker sucht Ă€rztliche Hilfe. Dabei bietet sie neben lindernden Medikamenten Zugang zur wirksamsten Behandlungsform ĂŒberhaupt: der Spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt.

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Und außerdem:

Vorsorgestrategien: Besser vorsorgen
Wie richtig Geld anlegen, damit es bis ins hohe Alter reicht? Diese Frage stellen sich immer mehr BundesbĂŒrger, seit es fĂŒr gĂ€ngige Geldanlagen und viele staatlich geförderte Vorsorgeprodukte kaum noch vernĂŒnftige Zinsen gibt. ÖKO-TEST zeigt, wie Sie optimal gegensteuern.

Entwicklungshilfe: Auswege gesucht
Nach der FlĂŒchtlingskrise 2015 wollen EU und Bundesregierung verstĂ€rkt die Ursachen fĂŒr Flucht bekĂ€mpfen. Entwicklungspolitik kann dazu einen Beitrag leisten. Wirklich Abhilfe gelingt aber nur, wenn die Welt deutlich gerechter wird.

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