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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
NABU zum Agrarminister-Treffen: Gescheiterte Politik nicht schönreden
Zukunft der Landwirtschaft muss ressortĂŒbergreifend entschieden werden

AnlĂ€sslich des heutigen Ministertreffens zur Zukunft der EU-Agrarpolitik in BrĂŒssel fordert der NABU Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt und seine EU-Kollegen auf, nicht lĂ€nger eine gescheiterte und schĂ€dliche Politik zu verteidigen. Stattdessen mĂŒsse der Weg frei gemacht werden fĂŒr umfassende Reformen. Außerdem sollten auch die Umweltminister auf Augenhöhe mitentscheiden können.

„Jahrzehntelang haben vor allem die Landwirtschaftsminister und der Agrarausschuss im EU-Parlament unter sich ausgemacht, wie die milliardenschweren Subventionen verteilt werden und welche Art der Lebensmittelerzeugung ökonomisch lukrativ ist. Dabei ist die Zukunft der Landwirtschaft eine Überlebensfrage fĂŒr die ganze Gesellschaft und muss breit diskutiert werden“, so NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. Über die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2020 mĂŒsse der Umweltministerrat gleichberechtigt mitentscheiden dĂŒrfen, ebenso wie die fĂŒr Verbraucherschutz, Gesundheit und Entwicklungszusammenarbeit zustĂ€ndigen Minister, so Tschimpke.

Die Folgen der bislang stark lobbygeleiteten Förderpolitik bekĂ€men Landwirte und Natur jeden Tag schmerzlich zu spĂŒren. „Die lĂ€ndlichen RĂ€ume bluten aus, wenn die BĂ€uerinnen und Bauern gezwungen sind, immer mehr aus ihrem Boden herauszuholen. Ein naturvertrĂ€glicher Anbau wird kaum belohnt. Ehemals hĂ€ufige Tier- und Pflanzenarten wie Rebhuhn, Feldlerche oder Kornblume verschwinden in rasantem Tempo, Grundwasser und Klima werden belastet“, so Tschimpke.

Der NABU begrĂŒĂŸt, dass sich jetzt, zur neuen Reformrunde der Agrarpolitik, ein breites gesellschaftliches BĂŒndnis formiert. Zum heutigen Ministertreffen riefen mehr als 150 zivilgesellschaftliche Organisationen aus den Bereichen ErnĂ€hrung, Entwicklung, Tierschutz und Umwelt die Agrarminister gemeinsam dazu auf, die Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungspolitik der EU kĂŒnftig deutlich gerechter, nachhaltiger und gesĂŒnder zu gestalten.

„Die Frage nach der Zukunft der ErnĂ€hrung geht uns alle an. Wenn Landwirtschaftsminister Schmidt sein Credo von der ‚Landwirtschaft in der Mitte der Gesellschaft‘ ernst meint, sollten auch andere Ressorts mitentscheiden dĂŒrfen, wie die Steuergelder in Milliardenhöhe verteilt werden. Das gilt insbesondere fĂŒr die Umweltminister. Denn sie mĂŒssen am Ende reparieren, was die hoch-intensivierte Agrarindustrie an unseren Lebensgrundlagen ruiniert“, so Tschimpke.

Fördergelder sollten nach Ansicht des NABU kĂŒnftig an die Erbringung konkreter gesellschaftlicher Leistungen gekoppelt werden, beispielsweise fĂŒr den Umweltschutz. Dagegen mĂŒsse Schluss sein mit der Verteilung von Steuergeldern per Gießkannen-Prinzip.
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Sechster Internationaler Umweltkonvent in Freiburg
Resolution der UmweltpreistrÀger:
„Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten“

100 UmweltpreistrĂ€ger/innen aus ĂŒber 40 Nationen setzen im Rahmen des sechsten Internationalen Umweltkonvents vom 09. bis 12. MĂ€rz in Freiburg eine Resolution zum Stopp der Verfolgung von Umweltaktivisten auf. Der „Call to End Repression“ wendet sich an die Regierungen dieser Welt, die politische Verfolgung von Umweltaktivisten weltweit zu beenden: „Wir, die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger der renommiertesten internationalen Umweltpreise, fordern die Regierungen auf, die BelĂ€stigung, Angriffe und Bedrohungen gegen Umweltaktivisten und -organisationen sofort zu stoppen und zu garantieren, dass sie ihre Rechte unter innerstaatlichen, internationalen und Menschenrechtsgesetzen voll ausĂŒben können, einschließlich der wesentlichen Freiheiten des Ausdrucks, der Vereinigung und der friedlichen Versammlung.“

Im Jahr 2015 wurden weltweit 185 Umweltaktivisten getötet, wie aus dem Bericht „On Dangerous Ground“ der NGO Global Witness mit Sitz in London und Washington, D.C. hervorgeht. Das ist die höchste Zahl, seit die Nichtregierungsorganisation 2002 begann, Daten darĂŒber zu erheben, wie viele Umweltaktivisten pro Jahr ermordet werden. Vor allem in Brasilien, auf den Phillipen, in Kolumbien, Peru, Nicaragua, in der Demokratischen Republik Kongo und in Honduras werden Umweltaktivisten unter anderem durch paramilitĂ€rische Gruppen, Armee und Polizei verfolgt. Auch einige Teilnehmer/innen des sechsten Internationalen Umweltkonvents werden aufgrund ihres Engagement in ihren HeimatlĂ€ndern verfolgt.

Golden Misabiko, PreistrĂ€ger des „Nuclear-Free Future Award“, nutzt den Umweltkonvent, um sich mit anderen Umweltaktivisten auszutauschen und auf den illegalen Uranabbau im Kongo aufmerksam zu machen. Der international bekannte Menschenrechtsaktivist enthĂŒllte im Jahr 2000, dass die damalige Regierung der Demokratischen Republik Kongo acht angebliche Putschisten ohne Gerichtsverfahren hinrichten ließ. Misabiko wurde daraufhin inhaftiert, gefoltert und fĂŒr sieben Monate teils in Isolationshaft gehalten. Daraufhin ging er zwei Jahre nach Schweden ins Exil. Nach seiner RĂŒckkehr in den Kongo wurde er erneut bedroht, gefoltert und verhaftet. Doch all diese EinschĂŒchterungsversuche hielten ihn nicht davon ab, im Jahr 2009 einen Bericht ĂŒber illegalen Uranabbau in fĂŒnf Minen zu veröffentlichen. Der Bericht enthĂŒllte auch die Beteiligung von Politikern und MilitĂ€rs. Misabiko wurde erneut verhaftet. Amnesty International setze seinen Fall daraufhin auf die „Urgent Action“-Liste und am 25. August 2009 kam Misabiko auf Kaution frei und konnte nach SĂŒdafrika ausreisen.

Zum ersten Mal am Umweltkonvent teilnehmen wird Tsetsegee Munkhbayar, GrĂŒnder der „United Movement of Mongolian Rivers and Lakes“ und PreistrĂ€ger des „Goldman Environmental Prize“. FĂŒr sein Engagement zum Schutz der GewĂ€sser in der Mongolai vor der Austrocknung und Verschmutzung durch Gold- und Kupferminen musste er bereits eine zweijĂ€hrige Haftstrafe verbĂŒĂŸen.

Auch Oleg Bodrov, ehemaliger Vorsitzender der NGO Green World und PreistrĂ€ger des „Nuclear Free Future Award”, wurde in seiner Heimat Russland fĂŒr seine UmweltaktivitĂ€ten von der Justiz belangt. Seine NGO musste im Jahr 2015 eine Strafzahlung an das russische Justizministerium leisten, da ihm auslĂ€ndische SpionagetĂ€tigkeit vorgeworfen wurde. Oleg Bodrov ist Physiker und nach seinem Studium an der Technischen UniversitĂ€t Leningrad testete er zunĂ€chst Atom U-Boote und war Forschungsgruppenleiter am Khlopin Radium Institut in St. Petersburg. Nach einem Besuch der verseuchten Zone in Tschernobyl 1986 kehrte er der Nuklear-Industrie den RĂŒcken zu und engagierte sich in Umweltbewegungen. Von 2005 bis Anfang des Jahres 2017 war er der Leiter der NGO Green World, die sich fĂŒr eine sichere Stilllegung der russischen Atomkraftwerke und der Endlagerung radioaktiver AbfĂ€lle einsetzt. Da Bodrov von der russischen Regierung als auslĂ€ndischer Agent eingestuft wurde, kann er diese Arbeit jetzt nicht mehr ausĂŒben. Ähnlich erging es bereits der russischen Umweltaktivistin Nadezda Kutepova im November 2015. Sie floh nach Frankreich, da sie auf Grund ihrer TĂ€tigkeit in ihrer Umweltorganisation "The Planet of Hopes“ in mehreren NachrichtenbeitrĂ€gen als auslĂ€ndische Agentin denunziert wurde. Seitdem lebt sie im Exil in Frankreich.

Über den Internationalen Umweltkonvent Freiburg: Seit 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer der von der European Environment Foundation organisierte Internationale Umweltkonvent, die „International Convention of Environmental Laureates“, in Freiburg statt. Über 100 UmweltpreistrĂ€gerinnen und UmweltpreistrĂ€ger aus mehr als 40 Nationen nehmen jĂ€hrlich an dieser weltweit einzigartigen Veranstaltung teil. Neben den internen Programmpunkten gibt es auch mehrere öffentliche Veranstaltungsangebote. Der sechste Umweltkonvent findet vom 09. bis 12. MĂ€rz 2017 statt.
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NABU: 1,5 Millionen Vögel sterben pro Jahr an Stromleitungen
Netzbetreiber mĂŒssen Leitungen sichern

Mindestens 1,5 Millionen Vögel kollidieren pro Jahr an Hochspannungsleitungen. Das ermittelte ein vom NABU beauftragtes Gutachten („Vogel-Kollisionsopfer an Hoch- und Höchstspannungsfreileitungen in Deutschland – eine AbschĂ€tzung“). Die Gutachter berechneten das Risiko von Vögeln gegen freistehende Hochspannungsleitung zu fliegen auf Grundlage vorliegender Daten aus Europa und auf Basis von 61.000 Kilometer Freileitungen. Insgesamt sei davon auszugehen, „dass es in Deutschland jĂ€hrlich zu Kollisionsopfern an Vögeln in der GrĂ¶ĂŸenordnung zwischen 1,5 bis 2,8 Millionen Individuen kommt“, so das Ergebnis. Der NABU fordert eine nachtrĂ€gliche Sicherung der Leitungen sowie eine sorgfĂ€ltige Planung kĂŒnftiger Trassen.

„Die Verluste könnten um bis zu 90 Prozent vermieden werden: Mit den richtigen Vogelschutzmarkierungen an den besonders schlecht zu sehenden Erdseilen ĂŒber den Leitungen könnten vor allem die bereits bestehenden Trassen nachgerĂŒstet werden“, sagt NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Da es dazu allerdings, trotz internationaler Abkommen, keine gesetzliche Verpflichtung gibt, haben die Netzbetreiber bisher nur wenige Freileitungen vogelsicher gemacht.“

Verbesserte rechtliche Vorgaben wĂ€ren fĂŒr die vollstĂ€ndige NachrĂŒstung nötig. Dabei hĂ€tten Vogelschutz- und Rastgebiete mit kollisionsgefĂ€hrdeten Arten oberste PrioritĂ€t. Der NABU schĂ€tzt, dass dies zehn bis 15 Prozent der bestehenden Leitungen betreffen wĂŒrde. „Aus VogelschutzgrĂŒnden wĂ€ren Erdkabel die beste Variante. Der Gesetzgeber sollte sie bei keinem Netzausbauvorhaben pauschal ausschließen“, so Miller.

Zur NachrĂŒstung fordert der NABU, schwarz-weiße PlastikstĂ€be an die Freileitungen zu hĂ€ngen. „Vor allem Großvögel wie Trappen, Kraniche und Störche sowie SchwĂ€ne und fast alle anderen Wasservögel sind von tödlichen Kollisionen an Freileitungen betroffen. Sie haben eher einen guten Rundumblick, können aber schlecht nach vorn fokussieren. FĂŒr ein unerwartetes Hindernis sind sie nicht manövrierfĂ€hig genug“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. Auch die schnell fliegenden Watvögel seien gefĂ€hrdet. Bewegliche und kontrastreiche Markierungen sorgen dafĂŒr, dass die Tiere das Hindernis frĂŒhzeitiger ausmachen.

Das Kollisions-Risiko erhöht sich auch fĂŒr nachtaktive oder nachts ziehende Vögel. Einen großen Einfluss kann auch das Wetter haben. „Bei dichtem Nebel kam es im Dezember 2015 zum Beispiel zu einer Massenkollision von etwa 100 Kranichen im Westen Brandenburgs obwohl die Leitung markiert war“, so Neuling. Die wirkungslosen Markierungen wurden schnell durch bessere Modelle ausgetauscht.

„Im Hoch- und Höchstspannungsnetz sind Kollisionen fĂŒr Vögel die fast ausschließliche Todesursache an oberirdischen Stromleitungen, wĂ€hrend im Mittelspannungsbereich der Stromschlag auf ungesicherten Strommasten die grĂ¶ĂŸte Gefahr darstellt“, so Neuling. Im Zuge des fĂŒr die Energiewende erforderlichen Übertragungsnetzausbaus muss der Vogelschutz bei jeder einzelnen Vorhabenplanung eine viel höhere Aufmerksamkeit erfahren. Beim Neubau von Trassen können Vögel vor allem geschĂŒtzt werden, wenn zumindest GewĂ€sser und Rastgebiete, in denen kollisionsgefĂ€hrdete Arten vorkommen, großrĂ€umig gemieden werden. Vogelschutzgebiete sollten sowieso tabu sein.

Hintergrund zur Studie:
Mit dem Gutachten wurde das BĂŒro TNL Umweltplanung in Hungen/Hessen beauftragt. Die Kollisionszahl wurde aus der Verschneidung mehrerer Quellen ermittelt: Studien zu LeitungsanflĂŒgen vor allem aus dem europĂ€ischen Raum, das artspezifische Kollisionsrisiko, umfangreiche aktuelle Rast- und Brutvogeldaten sowie Verteilung und Umfang des deutschen Übertragungsnetzes.
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NABU: Alarmierende Werte bei Abgasmessungen an Bord der AIDA Prima
Schlechte Luft auf Kreuzfahrtschiffen gefÀhrdet die Gesundheit der Passagiere und belastet die Umwelt

Verdeckte Abgasmessungen des ARD-Verbrauchermagazins „Plusminus“ entlarven das „Vorzeigeschiff“ der Kreuzfahrtflotte von AIDA Cruises als Dreckschleuder. Die AIDA Prima ist keineswegs so sauber, wie das Unternehmen behauptet. Im Gegenteil: Aus dem Schornstein raucht es gewaltig. An Deck des Ozeanriesen wurde eine alarmierende Konzentration der als besonders gesundheitsgefĂ€hrdend geltenden ultrafeinen Partikel gemessen: Bis zu 500.000 Partikel je Kubikzentimeter zeigte das MessgerĂ€t an der gut besuchten Kunsteislaufbahn an. Im Durchschnitt der halbstĂŒndigen Messung lagen die Werte dort mit 68.000 Partikeln je Kubikzentimeter rund 50mal höher als bei sauberer Seeluft zu erwarten wĂ€re.

„Die Abgaswerte auf der AIDA Prima sind erschreckend hoch. Die Crew und die Passagiere an Bord werden Konzentration gesundheitsgefĂ€hrdender Luftschadstoffe ausgesetzt, die weit ĂŒber dem Niveau stark befahrender Straßen liegen. Die dokumentierten Messwerte sind zudem ein eindeutiger Hinweis darauf, dass der von AIDA angekĂŒndigte Partikelfilter auch fast ein Jahr nach der Jungfernfahrt immer noch nicht in Betrieb ist. Hier werden Kunden und Öffentlichkeit bewusst mit falschen Versprechungen ĂŒber die tatsĂ€chlichen Umweltauswirkungen des AIDA-Flaggschiffs getĂ€uscht“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Dass nun bereits auf einem weiteren Kreuzfahrtschiff die hohe Abgasbelastung an Deck belegt werden kann, weise klar darauf hin, dass es sich hier nicht um EinzelfĂ€lle, sondern ein grundsĂ€tzliches Problem der Kreuzfahrtbranche handele. „Erst im Januar veröffentlichte das französische TV-Magazin „Thalassa“ erstmals Ergebnisse verdeckter Abgasmessungen auf einem Kreuzfahrtschiff wĂ€hrend einer Mittelmeerreise. Auch der NABU hatte zuvor bereits mehrfach die extreme Abgasbelastung in HafenstĂ€dten und an Kreuzfahrtterminals nachgewiesen und die Reeder auf die gesundheitsgefĂ€hrdende Wirkung hoher Feinstaubkonzentrationen aufmerksam gemacht. Bereits im vergangenen Jahr konnte der Umweltverband zudem aufdecken, dass das vollmundig angepriesene Filtersystem der AIDA Prima nicht in Betrieb war, was das Unternehmen darauf hin auch eingestand.

„Leider lehnen die Reeder nach wie vor das Angebot ab, mit dem NABU und unabhĂ€ngigen Gutachtern offizielle Messungen auf ihren Schiffen durchzufĂŒhren und die Ergebnisse zu veröffentlichen“, sagte NABU-Leiter Verkehrspolitik Dietmar Oeliger. Die Branche weiß um das Problem, weigert sich aber aus KostengrĂŒnden, auf das giftige Schweröl zu verzichten und die nötigen Filter einzusetzen.

2013 hatte AIDA angekĂŒndigt, die gesamte Flotte bis zum Ende des Jahres 2016 mit Rußpartikelfiltern und Stickoxidkatalysatoren ausrĂŒsten zu wollen. Dieses öffentliche Statement des deutschen BranchenfĂŒhrers wurde von UmweltverbĂ€nden wie dem NABU als wichtiges und ĂŒberfĂ€lliges Zeichen gewertet, die niedrigen Umweltstandards auf See durch freiwillige Maßnahmen anzuheben. Auch auf die Verwendung von Schweröl wollte das Unternehmen auf seinen neuen Schiffen verzichten, Doch bis heute wurde keine dieser AnkĂŒndigungen realisiert.

Derweil raten sowohl die Deutsche Lungenstiftung wie auch der Pneumologenverband Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen, sich aufgrund der Abgasbelastung nur in bestimmten Bereichen an Deck von Kreuzfahrtschiffen aufzuhalten und das Einatmen von Schiffsabgasen zu vermeiden. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte Dieselabgase unlÀngst als ebenso krebserregend ein wie den Gefahrenstoff Asbest.
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Feldbesetzung „Rettet Dietenbach“
Foto: BI Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio
 
Feldbesetzung „Rettet Dietenbach“
Am Sa. 4. MĂ€rz haben wir Landwirte der BI mit ca. 120 Mitmenschen eine unserer Wiesen im Dietenbach symbolisch mit Schleppern besetzt. Bei gutem Flug-Wetter haben wir alle zusammen den Spruch „Rettet Dietenbach“ gelegt und mit einer Foto-Drohne aufgenommen.

Ideell unterstĂŒtzt wurde die Aktion von: Greenpeace Freiburg, BUND Freiburg und Bund Gruppe Schönberg, Nabu Gruppe Freiburg, Blhv (Bad. Lw Hauptverband) mit den Ortsgruppen Tuniberg und Freiburg St. Georgen, Landesnaturschutzverband LNV, Gartenleben, Transition Town, KlimabĂŒndnis Freiburg, Lernort Kunzenhof und die AbL (Arbeitsgemeinschaft bĂ€uerliche Landwirtschaft Lv BW u. Ecotrinova.

Die BĂŒrgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg Dietenbach & Regio (BI) setzt sich fĂŒr den Erhalt von Landwirtschaft, Wiesen und Wald im Stadtteilgebiet Dietenbach ein. Über 130 ha Ackerland, Wald und Wiesen sollen dort verbaut werden. Dietenbach ist ein wertvoller Teil der Kulturlandschaft, dient vielen Menschen zur ErnĂ€hrung und zur Naherholung und den Landwirten als Existenzgrundlage. FĂŒr den von der Stadt dort geplanten teuren Neubaustadtteil gibt es viele bessere ökologisch-soziale Alternativen!

TĂ€glich werden noch immer in D ĂŒber 69 ha wertvoller Boden und Natur fĂŒr versiegelt, diese FlĂ€chen sind fĂŒr immer fĂŒr die Natur und das Klima verloren. Wenn man bedenkt, dass es 800 Jahre braucht bis Boden in fĂŒr Nahrung nutzbarere Form entsteht, wird einem vielleicht bewusst wie wertvoll Böden fĂŒr die Menschen und die ErnĂ€hrung ist. Die stĂ€ndige weitere Zersiedelung hat massive fĂŒr uns Menschen heute noch gar nicht reell absehbare Auswirkungen auf Klima, Wasser und Böden und muss verhindert werden.

FlÀchenschutz ist Menschenschutz!
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ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2017
Die MĂ€rz-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 23.02. im Handel
 
ÖKO-TEST-Magazin MĂ€rz 2017
Aus dem Inhalt
Test: grĂŒne Smoothies
GrĂŒne Smoothies gelten als besonders gesund. Um zu ĂŒberprĂŒfen, ob das stimmt, hat ÖKO-TEST 20 Produkte ins Labor geschickt. Das Ergebnis ist durchmischt: Einige Produkte enthalten zu wenig GemĂŒse und kaum Vitamine, gleichzeitig aber zu viel Zucker. Doch immerhin sechs Produkte sind empfehlenswert.

Test: Getreidebreie
Zwei Esslöffel Getreideflocken oder -grieß aus der Packung, etwas Milch dazu und ein bisschen Obst: Fertig ist die Babybeikost. Leider ist sie jedoch nicht immer schadstofffrei: In mehr als der HĂ€lfte der Breie hat das Labor Mineralölbestandteile nachgewiesen. Diese können sich im Körper anreichern und haben in Tierversuchen zu OrganschĂ€den gefĂŒhrt. Getreidebreie mit Reisanteil bzw. reine Reisbreie sind zudem besonders stark mit anorganischem Arsen belastet. Einem Produkt wurde unnötigerweise Zucker zugesetzt.

Test: KleidergrĂ¶ĂŸen
Ist denn auf KleidergrĂ¶ĂŸen Verlass? ÖKO-TEST ließ im Testlabor insgesamt 60 Oberteile vermessen, um zu ĂŒberprĂŒfen, wie unterschiedlich die GrĂ¶ĂŸen von Hemden und Blusen tatsĂ€chlich ausfallen. Wie zu erwarten, ergaben sich große Messunterschiede, teilweise sogar von bis zu 20 Zentimetern.

Test: Trockenshampoos
Trockenshampoos sind laut Internetforen und Blogs derzeit im Trend. Mit ihnen soll das Haar ruck, zuck sauber und fettfrei sein, versprechen die Anbieter. Das geht, wie der Test zeigt, mit einem bunten Mix an Inhaltsstoffen einher. Manche Produkte haben es deshalb auch in sich: Vier enthalten beispielsweise kĂŒnstliche MoschusdĂŒfte, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern können. Und in drei Produkten ist der fortpflanzungsschĂ€digende Duft Lilial enthalten.

Test: MilbenspraysZum verschieben anwĂ€hlen und ziehen​
Anbieter von Milbensprays versprechen, dass ihre Produkte schnelle und bequeme Hilfe im Kampf gegen Milben, den Verursacher von Hausstauballergien, leisten. ÖKO-TEST wollte wissen, ob sie ihre vollmundigen Behauptungen auch wissenschaftlich beweisen können. Es zeigte sich, dass keiner die Wirksamkeit seiner Produkte belegen kann. Zudem enthalten die Sprays Inhaltsstoffe, die fĂŒr Allergiker bedenklich werden können. Darunter sind teilweise sogar nervengiftige Substanzen.

Test: Korkböden
Wie schlĂ€gt sich Korkfertigparkett als Fußbodenbelag? Der Test zeigt: Sieben Korkfertigparkette sind eine echte Alternative zu BodenbelĂ€gen wie Teppich, Laminat und Co. Sie erweisen sich im Praxistest als robust und unanfĂ€llig gegen Ă€ußere EinflĂŒsse wie Kaffee, Reinigungsmittel und Wasser. Bei fĂŒnf Marken weichen die Maße von den laut Norm maximal erlaubten Toleranzen ab. Das kann Schwierigkeiten bereiten, wenn man die Fußböden verlegt. In puncto Belastung mit Schadstoffen erwiesen sich nur zwei Produkte als vorbildlich. In zehn wies das Labor aber umstrittene halogenorganische Verbindungen nach. Von diesen gelten einige als allergieauslösend, manche erzeugen Krebs.

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Dieses Mal im Heft: Extra Allergien

Impfung gegen Allergien: Hoffen auf den Piks
Lange war es nur Zukunftsmusik, aber nun scheint die Impfung zumindest gegen einige Allergien in greifbare NĂ€he zu rĂŒcken. Die bisherigen Studien sind meist vielversprechend. Im Prinzip handelt es sich bei der Impfung um eine „Highspeedversion“ der bislang ĂŒblichen Immuntherapie.

Hausstaubmilbensanierung: Waschen und wischen
Nicht nur Pollen verursachen allergischen Schnupfen und Asthma. Auch Hausstaubmilben lösen bei vielen Menschen solche Beschwerden aus. Gegen die Belastung lÀsst sich aber einiges tun.

Apps fĂŒr Heuschnupfengeplagte: Pollenalarm ĂŒbers Handy
Allergiker können sich per Handy-Apps ĂŒber aktuelle Pollenbelastungen informieren. Unter den vielen Angeboten gibt es Quellen mit belastbaren Fakten – aber auch vage Prognosen inklusive Werbeformaten.

Spezifische Immuntherapie: Das Übel an der Wurzel packen
LĂ€ngst nicht jeder Pollenallergiker sucht Ă€rztliche Hilfe. Dabei bietet sie neben lindernden Medikamenten Zugang zur wirksamsten Behandlungsform ĂŒberhaupt: der Spezifischen Immuntherapie, auch Hyposensibilisierung genannt.

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Und außerdem:

Vorsorgestrategien: Besser vorsorgen
Wie richtig Geld anlegen, damit es bis ins hohe Alter reicht? Diese Frage stellen sich immer mehr BundesbĂŒrger, seit es fĂŒr gĂ€ngige Geldanlagen und viele staatlich geförderte Vorsorgeprodukte kaum noch vernĂŒnftige Zinsen gibt. ÖKO-TEST zeigt, wie Sie optimal gegensteuern.

Entwicklungshilfe: Auswege gesucht
Nach der FlĂŒchtlingskrise 2015 wollen EU und Bundesregierung verstĂ€rkt die Ursachen fĂŒr Flucht bekĂ€mpfen. Entwicklungspolitik kann dazu einen Beitrag leisten. Wirklich Abhilfe gelingt aber nur, wenn die Welt deutlich gerechter wird.

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Die zwei Seiten der Mistel
Heilpflanze breitet sich massiv aus, mit fatalen Folgen fĂŒr ObstbĂ€ume - befallene Äste jetzt zurĂŒckschneiden

Im Winter sieht man sie von Weitem: Misteln. Den kugelig wachsenden Pflanzen werden HeilkrĂ€fte nachgesagt – und das nicht erst seit Asterix und Obelix. Die Laubholz-Mistel (Viscum album) ist deutschlandweit stark auf dem Vormarsch, fĂŒr ObstbĂ€ume wird sie zunehmend zur Gefahr. Der NABU schlĂ€gt daher Alarm – vor allem mit Blick auf Streuobstwiesen.

„FĂŒr einige Gegenden sind Misteln inzwischen zum echten Problem geworden. Die Pflanzen leben als Halbschmarotzer und entziehen dem Wirt mit ihren Saugwurzeln Wasser und NĂ€hrstoffe. Besonders gefĂ€hrlich wird es fĂŒr BĂ€ume, die nicht rechtzeitig und regelmĂ€ĂŸig gepflegt werden“, so Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst.

Der NABU rĂ€t daher, jetzt, im SpĂ€twinter und zeitigen FrĂŒhjahr, befallene ObstbĂ€ume zu beschneiden. Äste mit Mistelbefall sollten mindestens 30 bis 50 Zentimeter ins gesunde Holz zurĂŒck abgesĂ€gt werden. Damit kann die Ausbreitung der Pflanze in der Regel gestoppt werden, wenn der Baum noch nicht zu stark angegriffen ist. Andere BekĂ€mpfungsmethoden, wie etwa das Abschneiden der Misteln oder ihr Abdecken mit schwarzer Folie, haben sich nicht als erfolgreich erwiesen. Besonders hĂ€ufig betroffen sind ApfelbĂ€ume sowie Ebereschen, auch als Vogelbeere bekannt. Keine Gefahr besteht hingegen fĂŒr Birnen, Kirschen, Pflaumen oder Zwetschgen.

FĂŒr die Verbreitung der Misteln hat sich die Natur einen besonderen Trick einfallen lassen: Ihre weißen FrĂŒchte sind extrem klebrig. „Viele Vögel naschen gern an den Beeren. Ein Teil der FrĂŒchte bleibt dabei an ihren SchnĂ€beln haften. Wetzen die Vögel den Schnabel an einem Zweig oder hinterlassen dort ihren Kot, kleben die Mistelsamen an der Rinde des kĂŒnftigen Wirtsbaumes fest. So kann sich die Mistel ĂŒber mehrere Kilometer verbreiten“, erklĂ€rt Rösler. Untersuchungen in Berlin und Brandenburg hĂ€tten gezeigt, dass mindestens 27 Vogelarten die Mistelbeeren auf dem Speiseplan haben, darunter die vergleichsweise seltene Misteldrossel und der Seidenschwanz, ein Wintergast aus Skandinavien und Russland, aber auch hĂ€ufige Arten wie Sing- und Wacholderdrossel.

Misteln wachsen vergleichsweise langsam. Erst im zweiten Jahr bildet sich der erste verzweigte Spross mit ledrigen LaubblÀttern. Bis die Pflanze ihre typische kugelige Form erreicht, vergehen viele weitere Jahre. Misteln können dabei bis zu 70 Jahre alt werden. Vor allem von Böden, die stark mit Stickstoff versorgt sind, profitieren die Misteln enorm.

Die Laubholz-Mistel breitet sich nahezu flĂ€chendeckend in Deutschland aus. AuffĂ€llig stark vermehrt sie sich in sĂŒd- und mitteldeutschen Regionen, beispielsweise im Saarland, der Pfalz, Franken aber auch den östlichen BundeslĂ€ndern. Der Befall in den Streuobst-BestĂ€nden ist hier so massiv, dass NABU-Fachleute von einer GefĂ€hrdung der StreuobstbestĂ€nde ausgehen. Im nördlichen Niedersachsen, Schleswig-Holstein sowie an der OstseekĂŒste ist die Mistel zwar auch auf dem Vormarsch, hier gilt sie aber noch nicht als Gefahr fĂŒr Hochstamm-ObstbĂ€ume.

Als Ursachen fĂŒr die Ausbreitung der Mistel sehen die NABU-Experten vor allem die unregelmĂ€ĂŸige Pflege von StreuobstbestĂ€nden. Daneben begĂŒnstigen wohl auch klimatische VerĂ€nderungen, wie lange Trockenphasen und der daraus resultierende Stress fĂŒr die ObstbĂ€ume, den Vormarsch. Gleichzeitig rĂŒckt die Mistel auch in höhere Lagen vor, inzwischen befĂ€llt sie BĂ€ume in Lagen ĂŒber 1.000 Meter. „In vielen Gegenden hĂ€lt sich zudem das hartnĂ€ckige GerĂŒcht, Misteln stĂŒnden unter besonderem Schutz – das ist falsch. Sie dĂŒrfen geschnitten werden und sollten es auch“, so Rösler.

Nach Ansicht des NABU sind lĂ€ngst noch nicht alle Fragen zur Ausbreitung sowie Methoden zur BekĂ€mpfung der Mistel geklĂ€rt. Daher fordern die Streuobst-Experten von den Obst-Forschungseinrichtungen in Bund und LĂ€ndern, die Ausbreitung der Mistel systematisch zu untersuchen, biologische BekĂ€mpfungsmethoden zu erproben und Kommunen sowie VerbĂ€nde ĂŒber den jeweils aktuellen Stand in Sachen Forschung und BekĂ€mpfung zu informieren.
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35 Landkreise weigern sich, Bioabfall getrennt zu sammeln
NABU fordert von Kommunen die flĂ€chendeckende EinfĂŒhrung einer Biotonne zum Schutz von Klima und Ressourcen

Nach NABU-Recherchen weigern sich immer noch 35 aller 402 Landkreise und kreisfreien StĂ€dte, eine Biotonne einzufĂŒhren. Seit Januar 2015 schreibt das Kreislaufwirtschaftsgesetz die Getrenntsammlung von Bioabfall jedoch vor. Die GrĂŒnde fĂŒr die Verweigerung sind vielfĂ€ltig: Mal muss sichergestellt sein, dass die örtliche Verbrennungsanlage genug Brennstoff hat, also Bioabfall gemeinsam mit dem RestmĂŒll abgeholt wird. Mal wird die Getrenntsammlung als zu großer Aufwand in dĂŒnn besiedelten Regionen dargestellt und manchmal sollen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger schuld sein, die nicht ordnungsgemĂ€ĂŸ den Abfall trennen. Nach Ansicht des NABU sind dies keine GrĂŒnde, gĂ€ngiges Recht zu missachten.

Mit einer Biotonne werden die Gesetzesvorgaben am verbraucherfreundlichsten mit hohem Sammelerfolg umgesetzt. Verdorbene Lebensmittel, KĂŒchenabfĂ€lle und GrĂŒnschnitt fallen in jedem Haushalt an. Werden sie getrennt eingesammelt, kann daraus klimafreundliches Biogas oder wertvoller Kompost gemacht werden. In Deutschland fĂ€llt so viel Bioabfall an, dass klassische Komposthaufen in der Gartenecke keine Lösung darstellen. Weil die BioabfĂ€lle so wertvoll sind, wurde vielerorts die Biotonne eingefĂŒhrt. Biogas und Kompost werden daraus in industriellem Maßstab gewonnen. Die Kommunen und ihre BĂŒrgerinnen und BĂŒrger tragen so erheblich zum Klima- und Bodenschutz vor der HaustĂŒr bei.

Der NABU fordert die Kommunen auf, flĂ€chendeckend BioabfĂ€lle am besten in der Biotonne getrennt zu sammeln und die Menschen regelmĂ€ĂŸig und umfassend ĂŒber die Vorteile dieser Maßnahme zu informieren und zu beraten.
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