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Freitag, 23. August 2019
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: "Waldbaden" stärkt Körper und Geist
Studien belegen gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes

Wer sich in den Karlsruher Wäldern bewegt, tut etwas für seine Gesundheit. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen nach, dass sich Spaziergänge im Wald positiv auf Herz, Immunsystem und Psyche auswirken. "Unser heimischer Wald ist Medizin für den Menschen, nicht einmal verschreibungspflichtig, und er hat den ganzen Tag geöffnet ", meint Ulrich Kienzler, der Leiter des städtischen Forstamtes.

Die japanische Regierung erkannte bereits 1982 die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes und prägte den Begriff des Shinrin-Yoku, was so viel bedeutet wie "Waldbaden". Es ist dort mittlerweile ein anerkannter Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Der Aufenthalt im Wald wirkt wie eine Art Aromatherapie, die auch das Immunystem stärkt. "Der Wald verspricht Ruhe und Erholung und hilft uns, Alltags-Belastungen wie Stress, Ängste und Aggressionen besser zu bewältigen. Dabei ist es nicht einmal notwendig, sich körperlich besonders anzustrengen", sagt der Waldexperte weiter. Schon ein gemütlicher Waldspaziergang ohne Smartphone und Kopfhörer reiche aus. Und man könne zudem viele interessante Dinge wie eindrucksvolle Baumgestalten entdecken oder die vielen Geräusche des Waldes bewusst wahrnehmen. Damit die Wald-Medizin keine schädlichen Nebenwirkungen bekommt, raten die Forstleute dazu, nach dem Aufenthalt im Wald den Körper nach Zecken abzusuchen.

Das städtische Forstamt unterhält auf den 4.620 Hektar Wald im Stadtgebiet etwa 250 Kilometer Waldwirtschaftswege und Spazierwege sowie zahlreiche Waldparkplätze und eröffnet so Waldbesucherinnen und -besuchern sowie Sporttreibenden einen einfachen, bequemen und darüber hinaus kostenfreien Zugang zu einem wertvollen Erholungsraum. Sitzbänke und andere Erholungseinrichtungen wie etwa Waldspielräume bieten weitere Nutzungsmöglichkeiten in der Freizeit. Gerade jetzt im Sommer kann man also nicht nur im Schwimmbad, sondern auch im Wald baden gehen. Und das bei angenehmeren Temperaturen als in der Stadt und ungestört von der Holznutzung, die erst wieder im Spätherbst beginnt.

Das Forstamt und die Waldpädagogik bieten viele Veranstaltungen rund um das Thema Wald an. Das Jahresprogramm mit den Veranstaltungshinweisen kann man auf der Homepage der Waldpädagogik Karlsruhe herunterladen.
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Strohballen-Lehmbau
Über „Strohballen-Lehmbau mit zertifiziertem Baustroh für ökologisches Bauen, Umbauen und Wärmedämmung“ berichtet Wolfgang Hees, Eichstetten a.K., Öko-Landwirt, Arbeitsgemeinschaft Baustroh-AG, Anwender und regionaler Erzeuger am Samstag, 24. Juni, 10.15 bis 11.45 Uhr in der Universität Freiburg i.Br., Kollegiengebäude 1, Platz der Universität 3 Hörsaal 1015, beim Samstags-Forum Regio Freiburg. Anschließend um 13.00 Uhr gibt es in Eichstetten, Hauptstr. 57, eine Führung zum Strohballen-Lehmbau mit zertifiziertem Baustroh und zum Solar-Lufttrockner sowie Solarstromspeicher des Anwesens. Zur Führung ist Anmeldung erbeten an ecotrinova@web.de oder T. 0761-5950161 privat/AB. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des von ECOtrinova e.V. geleiteten Forums mit AGUS Markgräflerland e.V., Klimabündnis Freiburg, Klimaschutzverein March e.V., Studierendenrat und Zentrum für erneuerbare Energien der Universität sowie weiteren Vereinigungen ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
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Ă–KO-TEST: Kokosprodukte - Eine harte Nuss
Kokosöl ist teilweise mit Mineralölrückständen belastet / Foto: ökotest
 
Ă–KO-TEST: Kokosprodukte - Eine harte Nuss
Um die Kokosnuss ist gerade ein Hype entstanden. ÖKO-TEST wollte wissen, ob die exotische Superfrucht im Schadstofftest überzeugen kann, und hat Kokosraspeln, Kokosmilch und Kokosöl im Labor analysieren lassen. Das Ergebnis ist durchmischt und reicht von „sehr guten“ Produkten bis hin zu „ungenügenden“.

Die Kokosnuss wartet als Superfood mit allerhand gesundheitlichen Versprechen auf. So soll ihr Fett vorbeugend gegen Alzheimer wirken und vor Herzinfarkten schützen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist jedoch keine dieser Behauptungen wissenschaftlich bewiesen. Im Gegenteil: Aufgrund des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren sei Kokosöl nicht das Fett der Wahl für den täglichen Gebrauch. Die DGE rät eher zu Rapsöl in der Küche, weil es ein sehr günstiges Fettsäuremuster vorweist.

Die Laboranalyse, die ÖKO-TEST durchführen hat lassen, zeigt zudem, dass die Kokosnussprodukte nicht immer ohne Schadstoffe auskommen. Drei Öle im Test wiesen beispielsweise sehr stark erhöhte Gehalte an Mineralölrückständen auf. Diese können sich im Körper anreichern und möglicherweise zu Organschäden führen. Auch Kokosraspel und -milch sind teilweise belastet. Ein weiteres Problem, das teilweise bei Kokosmilch eine Rolle spielt, ist Chlorat: Kokosmilch enthält neben Kokosnussextrakt auch 40 Prozent Wasser. Möglicherweise über die Desinfektion des Trinkwassers gelangt der Schadstoff ins Produkt. Chlorat kann die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen.

Das Ă–KO-TEST-Magazin Juni 2017 gibt es im Zeitschriftenhandel.
 
 

 
Trinkwasserpreis im Durchschnitt um 1,3 Prozent gestiegen
Aktualisierte WasserpreisĂĽbersicht der privatrechtlichen Wasserversorger in Baden-WĂĽrttemberg


Die Energiekartellbehörde des Landes, EKartB, hat eine aktuelle Übersicht der Trinkwasserpreise für Haushaltskunden in Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Übersicht bezieht sich auf einen Haushalt mit einem angenommenen Jahresverbrauch von 150 Kubikmeter Wasser.

Erfasst wurden diejenigen 80 Wasserversorger, die keine GebĂĽhren, sondern privatrechtliche Entgelte verlangen. Nur diese Versorger fallen unter die kartellrechtliche Aufsicht der im Ministerium fĂĽr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft angesiedelten EKartB.

Seit der letzten Erhebung Anfang 2016 hat rund jeder vierte privatrechtliche Versorger (22 von 80) seinen Preis erhöht. Im Durchschnitt mussten die versorgten Haushalte 1,3 Prozent mehr für ihr Wasser bezahlen. Im Vorjahr hatte der Anstieg gut zwei Prozent durchschnittlich betragen. Der Anstieg bedeutet, dass für 150 Kubikmeter Wasser rund 387 Euro zu bezahlen waren (2,58 Euro pro m3).

Drei Versorger, die Albstadtwerke GmbH (- 0,2 Prozent), die Stadtwerke Ellwangen GmbH (- 3,43 Prozent) und die Energie Calw GmbH (- 6,05 Prozent) haben ihre Preise gesenkt.

Am preisgĂĽnstigsten sind wie im Vorjahr die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen GmbH (249,66 Euro/Jahr, 1,66 Euro/m3). Mit Abstand am teuersten ist nach wie vor das Stadtwerk KĂĽlsheim GmbH (531,00 Euro/Jahr bzw. 3,54 Euro/m3), obwohl es seinen Preis nicht angehoben hat.

Die höchsten Preisanstiege im Vergleich zum Vorjahr betragen 13,13 Prozent (star.Energiewerke GmbH & Co KG, Rastatt) und 11,49 Prozent (Hagnauer Gemeindewerke GmbH). In Fall der star.Energiewerke kostet der Kubikmeter Wasser aber immer noch weniger als im Landesdurchschnitt.
 
 

 
Honig und mehr
Am 11. Juni lädt der Mundenhof zum Bienensonntag ein

Während der Mensch den Sonntag heiligt, sind die Bienen auch am
siebenten Tag der Woche emsig. Was sie da so treiben, auf welche
Weise und mit welchem Ergebnis – das erklärt seit 2005 einmal
jährlich der Bienensonntag auf dem Mundenhof. In diesem Jahr fällt
er auf Sonntag, 11. Juni.

Von 11 bis 17 Uhr gibt es da am Bienenhaus, im Eingangsbereich
des Tier-Natur-Erlebnisparks, Wissenswertes und Interessantes ĂĽber
die fleiĂźigen Bienen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem
Imkerverein Freiburg statt. FĂĽr Fragen stehen dessen Imkerinnen
und Imker den ganzen Tag an einem Infostand zur VerfĂĽgung. Sie
erklären zum Beispiel, wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen
unterscheiden, womit die Brut gefĂĽttert wird und was mit den Bienen
im Winter passiert.
Um 14 Uhr findet ein Vortrag ĂĽber Bienen, Imkerei und die Folgen
des Pestizideinsatzes statt.

Weitere Kooperationspartner sind die Badenova, die an einem
Infostand ĂĽber ihr Engagement zum Thema Bienen berichtet, und der
Naturschutzbund (NABU), der einen Infostand und eine
Fotoausstellung zu Wildbienen mitbringt.

Damit die angebotenen FĂĽhrungen nicht schmerzhaft werden, stehen
mehrere SchutzanzĂĽge zur VerfĂĽgung.

Den gesamten Bienensonntag ĂĽber gibt es am Bienenhaus Honig
vom Mundenhof und Produkte aus Honigwachs zu kaufen.
 
 

 
NABU Zahl des Monats
180 Millionen pro Jahr durch nicht zurĂĽckgebrachte Pfandflaschen

"Pfandschlupf" lässt Kassen der Einwegindustrie klingeln

Einwegflaschen mit Pfand sind ein einträgliches Geschäft – nicht für die Umwelt, aber für Händler und Getränkeindustrie. Auf rund 180 Millionen Euro pro Jahr belaufen sich die Einnahmen aus dem so genannten Pfandschlupf, also den nicht im Supermarkt zurück gebrachten Einwegpfandflaschen. Das zeigt eine NABU-Recherche. Geben die Kunden ihre Flaschen nicht zurück, verbleiben die ursprünglich bezahlten 25 Cent Einwegpfand bei den Abfüllern oder Händlern. Seit Einführung des Zwangspfands auf einen Großteil der Einweggetränke haben Handel und Getränkeabfüller durch den Pfandschlupf um 3,5 Milliarden Euro verdient. Zusätzlichen Profit von knapp 50 Millionen Euro jährlich machen Händler durch den Verkauf der zurückgegebenen Einwegflaschen an PET-Recycler. Von einem Flaschenkreislauf kann dabei keine Rede sein: Weniger als ein Drittel alter bepfandeter Kunststoffflaschen wird zu neuen Flaschen verarbeitet.

Umweltpolitisch hält der NABU die Verteilung der Einnahmen aus dem Pfandsystem nur an die Getränkewirtschaft für falsch. Einweg wird so wirtschaftlich gegenüber der umweltfreundlichen ressourcenschonenden Mehrwegalternative oder ökologisch vorteilhaften Einweggetränken wie dem Getränkekarton gestärkt. Daher fordert der NABU einen „zweckgebundenen Pfandschlupf“: Einnahmen aus nicht zurückgegebenen Pfandflaschen sollten Mehrweg- und Umweltprojekten zugute kommen. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher stärker auf Mehrweg setzen, schlägt der NABU zusätzlich eine Getränkeverpackungssteuer vor.
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Ă–KO-TEST-Magazin Juni 2017
Die Juni-Ausgabe des Ă–KO-TEST-Magazins gibt es seit dem 26. Mai 2017 im Handel
 
Ă–KO-TEST-Magazin Juni 2017
Aus dem Inhalt

Test: ErdbeerkonfitĂĽren und -brotaufstriche
Die Konfitüren und einige Fruchtaufstriche sind deutlich zu süß, legt man die neuste Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zugrunde. Bei einigen Konfitüren hat das Labor allerdings überraschend wenig Zucker analysiert, weil diesen Sirup aus Maisstärke zugesetzt ist. Trotzdem sind die Produkte nicht kalorienarm. Weiterer Kritikpunkt bei vielen konventionellen Marken sind Pestizidrückstände. ÖKO-TEST wollte außerdem wissen, woher die Erdbeeren stammen: Nur zwei Hersteller verwenden Früchte aus Deutschland.

Test: Kokosprodukte
Die Kokosnuss ist nicht neu auf dem Markt. Der Hype um sie aber schon. ÖKO-TEST hat Kokosraspel, Kokosmilch und Kokosöl im Labor analysieren lassen. Das Ergebnis ist durchmischt und reicht von „sehr guten“ Produkten bis hin zu „ungenügenden“. Die Kokosraspel schneiden am besten ab. Probleme haben die Kokosprodukte aber mit Schadstoffen wie Mineralölrückständen, Chlorat und Weichmacher.

Test: Silikonschnuller
Endlich mal gute Nachrichten: Von den getesteten Silikonschnullern bekommen elf Sauger sehr gute Noten. Den Praxistest, bei dem die Durchstich-, Beiß- und Reißfestigkeit gemäß DIN-Norm untersucht wurde, haben alle ausnahmslos bestanden. In einem Produkt hat ÖKO-TEST jedoch die krebsverdächtige PAK-Verbindung Naphthalin gefunden.

Test: Wundschutzcremes
Viel zu meckern gibt es nicht: Die meisten Wundschutzcremes im Test sind empfehlenswert. Weshalb einige Produkte immer noch Parfüm enthalten, ist allerdings unverständlich. Denn Duftstoffe belasten die ohnehin strapazierte Babyhaut unnötig. Ein Markenprodukt fällt durch, weil das Labor darin aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) nachgewiesen hat, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Test: Gesundheitsportale im Internet
Seriöse Gesundheitsportale vertiefen das Wissen über die Diagnosen, manche Seiten schüren dagegen eher Ängste, als dass sie Antworten geben. ÖKO-TEST hat gemeinsam mit der Leiterin und dem Team des Arbeitsbereichs Patientensicherheit am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt zwölf Gesundheitsportale wie Netdoktor, Apotheken-Umschau und Gesundheit.de begutachtet und bewertet.

Test: FuĂźbalsame
Dass die teuersten Produkte nicht immer die besten sind, zeigt auch dieser Test. Während 15 Fußbalsame „sehr gute“ Noten erhalten, ist das Schlusslicht ausgerechnet die teuerste konventionelle Creme. Für den größten Notenabzug sorgt dabei ein krebsverdächtiges Konservierungsmittel. Bei einem Produkt analysierte das Labor deutliche Mengen aromatischer Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die ebenfalls krebserregendes Potenzial haben. Drei Marken enthalten PEG/PEG-Derivate, die die Haut für Fremdstoffe durchlässiger machen können.

Test: Höherpreisige Arbeitshandschuhe
Arbeitshandschuhe schützen zwar, sie sind häufig aber auch sehr schadstoffbelastet. Höherpreisige Modelle für alltägliche Arbeiten sind da keine Ausnahme. Im Test sind zwölf von insgesamt 17 Produkten „ungenügend“ und zwei davon aus Sicht von ÖKO-TEST gar nicht verkehrsfähig. Immerhin ein „gutes“ Produkt zeigt, dass es auch anders geht.

Test: Rückkauf von Rentenabschlägen
Wer ab 50 freiwillig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung steckt, macht ein gutes Geschäft. Denn unterm Strich bringt das mehr Geld als jede private Vorsorge. ÖKO-TEST zeigt, welche Möglichkeiten auch gesetzlich Pflichtversicherten neuerdings offenstehen – und wie hoch das Rentenplus durch Sonderzahlungen ist.
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Dieses Mal im Heft: Babys

Ekzeme, Schorf und Flecken: Wird schon glattgehen
Oft sind Eltern erschrocken, wenn die Haut ihres Säuglings Pusteln, Pickel oder gar tiefrote Flecken bekommt. Grund zur Sorge besteht meistens nicht: In der Regel sind die Veränderungen harmlos und verschwinden von selbst wieder. Die Haut reagiert damit auf hormonelle Umstellungen nach der Geburt sowie auf Pilze und Bakterien in der neuen Umgebung.

Orale Phase: Auf Ermundungstour
Saugen, nuckeln, lutschen, kauen: Sobald Babys in der Lage sind, Gegenstände zu greifen, stopfen sie diese in den Mund und erkunden sie. Auch wenn Eltern das unhygienisch finden, sollten sie ihrem Kind diese Sinneserfahrung nicht (immer) verwehren.

Erste Beikost: Zeit fĂĽr Brei
Spätestens wenn das Kind ein halbes Jahr alt wird, ist es Zeit zum Zufüttern. Der kleine Organismus soll sich nun nach und nach an verschiedene Nahrungsmittel gewöhnen. Es kommt aber auf die richtige Reihenfolge an.

Vorsorgeuntersuchungen: Entwicklung im Blick
Alle Eltern kennen das gelbe Vorsorgeheft, in dem festgehalten wird, ob sich das Kind körperlich, geistig und sozial seinem Alter gemäß entwickelt. Seit vergangenem Jahr gibt es eine Neuauflage, die einige erweiterte Vorsorgeuntersuchungen berücksichtigt.

FrĂĽhkindliche Bildung: Kinder auf Kurs
Englisch und Gebärdensprache für Babys – das sind nur zwei Beispiele aus einem riesigen Angebot von Kursen, die Kindern einen Vorsprung fürs Leben verschaffen sollen. Doch die Verschulung der ersten Lebensjahre geht an den wahren Lernbedürfnissen der Kleinen vorbei.

Nachtruhe: Schlaf nun selig und süß …
Schön wär’s. Die meisten jungen Eltern haben ein Problem – und das heißt Schlafmangel. Denn ihre Nächte werden immer wieder von Babys Wachphasen unterbrochen. Das schlaucht und zehrt an den Nerven. Bleibt der Trost: Mit der Zeit wird es besser.

Der richtige Zeitpunkt fürs Baby: Früher – oder später?
Ausnahmefälle prägen die Schlagzeilen: Schwangere Teeniemütter, die selber noch halbe Kinder sind. Oder Frauen im reiferen Alter, die locker schon Großmütter sein könnten, aber stolz ihren Babybauch präsentieren. Wann der richtige Zeitpunkt zum Kinderkriegen ist, hängt bei den meisten Frauen aber weniger vom Alter als von äußeren Umständen ab.

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Und auĂźerdem:

Ressourcenabbau und die Folgen: Der Preis des Sandes
Die Menschheit verarbeitet keinen festen Rohstoff in solch gewaltigen Mengen wie Sand und Kies. Gleichzeitig unterschätzen wir Sand eklatant: Er ist die Basis genialer Erfindungen und gigantischer Geschäfte, seinetwegen werden Menschen umgebracht und Öko-Systeme zerstört. Schaffen wir es, unseren Sandhunger nachhaltiger zu stillen?
 
 

 
Umweltverbände: EU-Parlamentarier blockieren Pestizidverbot
EU-Agrarausschuss erlaubt weiter Glyphosat & Co. auf Ökologischen Vorrangflächen

Brüssel, 30.5. 2017 – Die Umweltverbände BUND, DNR, NABU und WWF haben den Beschluss des EU-Agrarausschusses gegen ein Pestizid-Verbot auf Ökologischen Vorrangflächen scharf kritisiert. EU-Agrarkommissar Phil Hogan hatte einen entsprechenden Vorschlag gemacht, um dem Artenverlust in der Landwirtschaft entgegenzuwirken.

Die EU-Abgeordneten im Agrarausschuss stimmten am heutigen Dienstag mit 30:11 Stimmen gegen den Vorschlag Hogans. Der deutsche Abgeordnete Albert DeĂź und der Brite John Stuart Agnew hatten die entsprechende Resolution gegen das Pestizid-Verbot initiiert.

„Die beiden Initiatoren und die Mehrheit im Ausschuss zeigen sich damit als rückwärtsgewandte Vertreter einer naturschutzfeindlichen Agrarpolitik, die jegliche Versuche, die Landwirtschaft ökologischer zu machen, bereits im Keim ersticken. Mit seinem Votum setzt der EU-Agrarausschuss ein klares Zeichen gegen mehr Nachhaltigkeit, gegen Umweltschutz und gegen eine insgesamt zukunftsfähige Landwirtschaft“, so die Verbände. Aktuell erfüllten die Ökologischen Vorrangflächen nicht ihren eigentlichen Zweck zum Schutz der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft, da dort immer noch Pestizide eingesetzt werden dürfen. Daher hatten die Verbände den Vorschlag Hogans begrüßt.

Ein Pestizid-Verbot auf den speziell für Natur- und Umweltschutz vorgesehenen Flächen sei absolut notwendig und ein wichtiges Signal, um den weiteren alarmierenden Verlust biologischer Vielfalt aufzuhalten. 47 Prozent der Landfläche der EU wird landwirtschaftlich genutzt. Seit vielen Jahren ist ein dramatischer Artenverlust in der intensiven Landwirtschaft zu beobachten. Typische Agrarvögel wie Feldlerche, Rebhuhn und Kiebitz werden immer seltener. Gerade die Bestände von Vögeln sind wichtige Indikatoren für den Zustand der Ökosysteme. Fehlen sie, ist der Lebensraum nicht mehr intakt.

Lediglich fünf Prozent der Ackerflächen von größeren Betrieben müssen unter der aktuellen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) als Ökologische Vorrangflächen ausgewiesen werden und sollen "im Umweltinteresse" genutzt werden. Bisher sind diese Ökologischen Vorrangflächen jedoch wenig wirksam für die Biodiversität, da dort der Anbau von Zwischenfrüchten oder Eiweißpflanzen unter dem Einsatz von Pestiziden möglich ist. Zahlreiche Untersuchungen haben diese bestehenden Regelungen als wenig wirksam bestätigt, um die Artenvielfalt zu fördern und den Artenverlust zu stoppen. Bisher fließen jährlich gut zwölf Milliarden Euro an Direktzahlungen u.a. für diese Ökologischen Vorrangflächen an die Landwirte in der EU.

Die Umweltverbände rufen die Abgeordneten des EU-Parlaments dazu auf, die Entscheidung des Agrarausschusses in ihrer Plenarsitzung am 12. Juni zu ignorieren und dem von Agrarkommissar Hogan vorgeschlagenen Pestizidverbot auf Ökologischen Vorrangflächen doch noch zuzustimmen.

Die Verbände weisen zugleich darauf hin, dass das Artensterben in der Agrarlandschaft nicht allein mit einer Aufwertung der Ökologischen Vorrangflächen zu stoppen ist. „Für eine echte Trendwende ist eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik ab dem Jahr 2020 dringend notwendig“, so die Verbände.

Erst kürzlich haben sich EU-weit knapp 260.000 Bürgerinnen und Bürger und weit über 600 Unternehmen und Organisationen im Rahmen der LivingLand-Kampagne an der öffentlichen Konsultation der EU zur Zukunft der GAP beteiligt und eine faire, ökologisch nachhaltige, gesunde und verantwortungsvolle EU-Agrarpolitik gefordert.
 
 



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