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Freitag, 17. August 2018
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Verschiedenes

 
Auch 2017 gibt es wieder F√∂rdermittel f√ľr energetische Sanierungen
Förderanträge können beim Umweltschutzamt gestellt werden

Auch 2017 gibt es wieder F√∂rdermittel f√ľr energetische Sanierungen. Seit 2002 und damit seit 15 Jahren unterst√ľtzt die Stadt Freiburg die energiebewusste Sanierung von Wohngeb√§uden. In den Jahren 2002 bis heute sind bislang 2.850 Antr√§ge eingegangen. Damit wurden 10 Prozent der Geb√§ude in Freiburg bezuschusst, davon 3,7 Prozent f√ľr umfassende Sanierungen im W√§rmeschutz. Diese Ma√ünahmen haben 73.000 Tonnen CO2 . Die zust√§ndige B√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik dazu: ‚ÄěDas F√∂rderprogramm ist ein wesentlicher Baustein zur Erreichung der Freiburger Klimaschutzziele. Denn 65 Prozent des Energieverbrauchs von privaten Haushalten stammt aus dem W√§rmebedarf f√ľr die Heizung.‚Äú

Auch die F√∂rderkonditionen der KfW-Bank und der baden-w√ľrttembergischen L-Bank sind nach wie vor sehr attraktiv.
Die Tilgungszusch√ľsse bei den Kreditprogrammen wurden nochmals deutlich auf bis zu 32,5 Prozent erh√∂ht, die Zinsen bleiben mit 0,75 Prozent sehr niedrig. Freiburger Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer profitieren daher doppelt: die Konditionen des st√§dtischen F√∂rderprogramms sind auf die Bundes- und Landesprogramme abgestimmt und mit diesen kumulierbar.

Das st√§dtische F√∂rderprogramm unterst√ľtzt Investitionen zum W√§rmeschutz des Geb√§udes, die Energieberatung f√ľr Wohngeb√§ude und die Optimierung der Heizung.

Was wird gefördert?

Wärmedämmung von Wohngebäuden
Die F√∂rderung von W√§rmed√§mmung von Wand, Dach oder Kellerdecke sowie des Fensteraustauschs ist abh√§ngig von der Gr√∂√üe der sanierten Fl√§che. Zusch√ľsse bis zu 5.000 Euro, f√ľr Ein- oder Zweifamilienh√§user beziehungsweise bis zu 14.000 Euro f√ľr Mehrfamilienh√§user werden pro Antragsteller ausbezahlt. Besonders attraktiv sind weitreichende Sanierungen zum KfW-Effizienzhaus. Hierf√ľr gibt die Stadt Freiburg einen Bonus von 1.000 bis 7.000 Euro je nach Effizienzklasse. Denkmalgesch√ľtzte Geb√§ude werden ebenfalls gef√∂rdert, in begr√ľndeten F√§llen mit Ausnahmeregelungen bei den Standards.

F√∂rdermittelberatung und Unterst√ľtzung bei Antragstellung
Eine Beratung und Antragsstellung f√ľr die F√∂rdermittel durch einen Energieberater ist in vielen F√§llen hilfreich und bei Bundesf√∂rderungen oft sogar obligatorisch. Als besonderen Service werden die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer finanziell bei den Kosten f√ľr den Energieberater mit bis zu 600 Euro unterst√ľtzt.

Umweltfreundliche Heizung
Umweltfreundliche Heizkessel werden mit einem einmaligen, pauschalen Beitrag von 500 Euro bezuschusst. Voraussetzungen sind, dass der alte Kessel vor dem 1. Januar 2000 eingebaut wurde und die neue umweltfreundliche Heizung erneuerbare Energien, zum Beispiel Solarthermie, Pellet oder Holzhackschnitzel, nutzt. Auch der Anschluss an ein Wärmeversorgungsnetz oder der Einbau eines Blockheizkraftwerks sind förderfähig. Biogas oder Bioöl sind nicht förderfähig.

Energiemanagementsystem
Besonders bei gr√∂√üeren Geb√§uden k√∂nnen bestehende Heizungsanlagen durch den Einbau eines Energiemanagementsystems mit Fern√ľberwachung besser und schneller √ľberwacht, gewartet, optimiert und dadurch Energieeinsparungen realisiert werden. Die F√∂rderung betr√§gt pauschal 1.000 Euro.

Vor-Ort-Checks f√ľr Blockheizkraftwerke
Die Vor-Ort-Checks f√ľr Blockheizkraftwerke (stromerzeugende Heizungen) werden stadtweit mit 250 Euro unterst√ľtzt. Bei diesen Checks wird die wirtschaftliche und technische Eignung von Geb√§uden f√ľr eine Nutzung dieser Heiztechnik von Experten √ľberpr√ľft.

Die F√∂rderrichtlinien sind mit den Antragsunterlagen und F√∂rderrichtlinien unter www.freiburg.de/waermeschutz zu finden und k√∂nnen online ausgef√ľllt werden.

F√ľr den Baustein 1 W√§rmed√§mmung muss der Antrag vor Auftragsvergabe gestellt werden, bei den anderen Antr√§gen reicht es nachtr√§glich zusammen mit den Rechnungen. Weitere Details zu den F√∂rderm√∂glichkeiten k√∂nnen Sie telefonisch beim Umweltschutzamt unter 201-6142, Robert Voggesberger, oder Iris Basche unter 201-6145 erfragen.

Im Beratungszentrum Bauen und Energie (BZBE) im Technischen Rathaus, Fehrenbachallee 12, können Sie sich im Rahmen einer Einstiegsberatung näher zu Ihrem Sanierungsvorhaben beraten lassen.
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Agrarlobby will verfehlte Landwirtschaftspolitik nicht wahrhaben
Bauernverband soll klären, wessen Interessen er vertritt - Umweltprobleme in der Landwirtschaft nicht kleinreden

Mit Blick auf die laufende √∂ffentliche Befragung zur EU-Agrarpolitik hat der NABU die Agrarlobby aufgefordert, sich nicht l√§nger der Debatte um eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik zu verweigern. EU-Agrarkommissar Phil Hogan hat j√ľngst mit der √∂ffentlichen B√ľrgerbefragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020 eine Debatte angesto√üen. Bundesumweltministerin Hendricks hatte sich f√ľr eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik ausgesprochen. Der Bauernverband sollte sich aus NABU-Sicht konstruktiv in die √∂ffentliche Debatte einbringen und nicht l√§nger reflexartig jede Kritik an einer verfehlten Landwirtschaftspolitik als Pauschalkritik und Attacken auf die Bauern darstellen. Werden, wie in der aktuellen √Ėffentlichkeitskampagne des Bundesumweltministeriums zu neuen Bauernregeln, einfache und v√∂llig korrekte Fakten √ľber Umweltprobleme in der Landwirtschaft kommuniziert, so hei√üt es aus dem Bauernverband ein ‚ÄěBerufsstand w√ľrde diffamiert‚Äú oder es w√ľrde mit ‚Äěpseudo-Wahrheiten‚Äú operiert. Die Kampagne des Bundesumweltministeriums kritisiert vereinfachend und humorvoll ein System, das der NABU seit √ľber 20 Jahren ebenfalls kritisiert.

‚ÄěDie √Ąu√üerungen aus dem Deutschen Bauernverband und seiner Landesverb√§nde in den vergangenen Wochen werfen die Frage auf, ob es hier nicht eher um die Interessen von Gro√ükonzernen aus der Agrar- und Lebensmittelbranche geht, als um die von Bauernfamilien‚Äú, sagte NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Leif Miller. Es sei legitim f√ľr jeden Verband, f√ľr die eigenen Interessen einzutreten, und von einem Bauernverband k√∂nne auch nicht unbedingt erwartet werden, die Interessen der Steuerzahler und der gesamten Gesellschaft zu vertreten. Aber es m√ľsse transparent zugehen. Aus NABU-Sicht verteidigt der DBV ein System, das nur wenigen n√ľtzt und die Krise in den meisten Betrieben nicht aufh√§lt. In seiner Position zur Europ√§ischen Agrarpolitik spricht sich der DBV vehement f√ľr die pauschalen Direktzahlungen, die sogenannte ‚ÄěErste S√§ule‚Äú aus. Diese macht den Gro√üteil der fast 60 Milliarden aus, die jedes Jahr in die EU-Agrarf√∂rderung flie√üen. Klar ist: die allermeisten Gelder der Ersten S√§ule kommen nur bei wenigen Gro√übetrieben und Konzernen an, da sie pro Hektar und unabh√§ngig von der Art der Wirtschaftsweise ausgezahlt werden (80 Prozent der Betriebe in der EU m√ľssen sich 16 Prozent des Geldes teilen). W√ľrden die Gelder stattdessen nur f√ľr konkrete Leistungen vergeben, zum Beispiel im Naturschutz, k√∂nnten viele Betriebe, gerade auf ung√ľnstigen Standorten ihr Einkommen verbessern. Dies zeigt auch eine Studie des NABU vom vergangenen Jahr.

Der DBV erweckt dar√ľber hinaus gern den Eindruck, dass die F√∂rderungen auch nach 2020 in unver√§nderter H√∂he und ohne Reformen erhalten bleiben. Bereits EU-Agrarkommissar Hogan hatte j√ľngst K√ľrzungen in Aussicht gestellt, schon alleine wegen des Brexit. Auch Bundesfinanzminister Sch√§uble hatte die hohen EU-Ausgaben f√ľr die Gemeinsame Agrarpolitik als nicht mehr zeitgem√§√ü bezeichnet. Ohne eine drastische Reform droht die Agrarpolitik also g√§nzlich ihre Akzeptanz gerade bei den Finanzministern zu verlieren. Folge w√§re ein massives Wegbrechen jeglicher F√∂rderung f√ľr die Landwirte.

‚ÄěDas hei√üt nichts anderes, als dass das krampfhafte Verteidigen des ‚ÄöStatus quo‚Äė, wie es der Bauernverband betreibt, f√ľr die Existenz gerade der Familienbetriebe sehr viel riskanter ist als die Reformvorschl√§ge der Umweltverb√§nde. Im Gegenteil: Diese wollen n√§mlich nach wie vor, dass Landwirte f√ľr ihre gesellschaftlichen Leistungen vom Steuerzahler honoriert werden‚Äú, so Miller. Der Bauernverband sollte kl√§ren, ob er tats√§chlich die Interessen aller Bauernfamilien vertrete.

Die Forderungen nach einer Neuausrichtung der Agrarpolitik werden auch von der Mehrheit der Deutschen unterst√ľtzt, wie eine vom NABU in Auftrag gegebene repr√§sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zeigt. Darin sprechen sich 78 Prozent der Befragten daf√ľr aus, dass Landwirte Gelder nach ihrem Beitrag f√ľr die Gesellschaft erhalten sollten. Nur neun Prozent wollten eine Beibehaltung des derzeitigen Systems.
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NABU: Urbane Fledermaussch√ľtzer gesucht
Projekt ‚ÄěBatCities‚Äú startet in Berlin, Hamburg und Leipzig

St√§dte bieten Flederm√§usen wichtige Lebensr√§ume ‚Äď doch diese schwinden immer mehr. Mit dem neuen Projekt ‚ÄěBatCities‚Äú m√∂chte der NABU den Fledermausschutz in der Stadt st√§rken. Den Auftakt machen die Fledermausst√§dte Berlin, Hamburg und Leipzig. Dort k√∂nnen sich jetzt Interessierte, die sich kostenlos zum Fledermaussch√ľtzer ausbilden lassen wollen, bis zum 5. M√§rz bewerben.

‚ÄěIn unserer Stadt sind wir Menschen nicht allein. Neben uns gibt es noch weitere versteckt lebende Bewohner dieses √Ėkosystems ‚Äď Flederm√§use. Hier setzt das BatCities-Projekt an. Es versteht sich als ein Dach, unter dem sich Fledermaussch√ľtzer und Fledermausinteressierte gemeinsam f√ľr den Fledermausschutz stark machen k√∂nnen. Wir m√∂chten Menschen einladen, sich aktiv daran zu beteiligen‚Äú, erkl√§rt NABU-Bundesgesch√§ftsf√ľhrer Leif Miller.

Denn Flederm√§use, die in der Stadt leben, haben ein Problem: ihre Lebensr√§ume schwinden. ‚ÄěWo vorher Ritzen und Geb√§udespalten Zuflucht und Quartier geboten haben, wird h√§ufig unbedacht saniert und so wichtiger Lebensraum vernichtet. Dabei gibt es M√∂glichkeiten, unsere n√§chtlich fliegenden Nachbarn zu sch√ľtzen‚Äú, sagt Miller.

Zum Auftakt wird es dazu in den St√§dten Berlin, Hamburg und Leipzig Seminare zur Ausbildung von Fledermaussch√ľtzern geben. Dabei spielt die Anbindung an eine erfahrene Ehrenamtsstruktur die entscheidende Rolle. BatCities bietet Interessierten nach der Ausbildung den direkten Anschluss an das aktive Ehrenamt vor Ort. ‚ÄěDiejenigen, die noch einen Schritt weiter gehen wollen, k√∂nnen sich zu ehrenamtlichen Multiplikatoren fortbilden lassen. Schulungsthemen sind unter anderem Umweltkommunikation und -organisation‚Äú, so Miller.

Die Städte Berlin, Hamburg, Leipzig sind nur der Anfang. Über die Pilotphase hinaus sollen weitere Fledermausstädte entstehen. Ziel des NABU ist es, Menschen miteinander zu vernetzen, die den Fledermausschutz in Deutschland bekannter machen und voran bringen.
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In der Scheffelstr. 48 geht die Energiewende weiter
 
In der Scheffelstr. 48 geht die Energiewende weiter
Zur Nachahmung empfohlen!

Energie selbst erzeugen mit Blockheizkraftwerk, Solarstromanlage und Batteriespeicher.
Strompreisbremse f√ľr Mieter, Wertsteigerung f√ľr Immobilien... mit selbstgemachter Energie.
Die VRD GmbH zeigt, wie’s geht. Wir bieten Ihnen an: Lernen Sie aus unseren Erfahrungen.

Mieter und Vermieter sind zunehmend mit steigenden Energiekosten und wachsenden
gesetzlichen Umweltanforderungen konfrontiert. Wie diesen begegnet werden kann, zeigt die VRD
GmbH in ihrem Freiburger Mieterstrom-Projekt als Betreiber eines Blockheizkraftwerk (BHKW),
einer Solarstromanlage sowie einem kleinen Batteriespeicher. Bis zu 100% der benötigten
Stromenergie können so rundum die Uhr im Gebäude erzeugt und bereitgestellt werden. Die
Mieter profitieren von einem bis zu 15% niedrigeren Strompreis, der Vermieter von einem
steigenden Immobilienwert. Zudem wird das Stromnetz entlastet und der Ausstoß von
Treibhausgasen deutlich reduziert. Bis auf den Einkauf von Erdgas als Brennstoff f√ľr das BHKW
bleibt die Wertschöpfung vollständig in der Region.

Das denkmalgesch√ľtzte Geb√§ude in Freiburg mit 600 m2 Wohnfl√§che wurde bereits 2000 mit dem
Eurosolarpreis f√ľr die beispielhafte energetische Sanierung ausgezeichnet. Mit der jetzigen
Modernisierung der Energieversorgung m√∂chte der Auftraggeber wiederum ein St√ľck voran gehen,
um Erfahrungen f√ľr Nachahmer zu sammeln.

‚ÄěWeil uns die Erfahrungen, die wir mittlerweile sammeln konnten, so √ľberzeugen, m√∂chten wir
unser Projekt gerne einer breiteren √Ėffentlichkeit publik machen‚Äú, sagt Thomas Hartwig vom
Betreiber der VRD GmbH. ‚ÄěDenn wir sind sicher, dass auch andere davon profitieren k√∂nnen.‚Äú
Neben der Dämmung und dem Bau einer Solarstromanlage spielte der Austausch der alten
Heizungsanlage durch ein so genanntes Blockheizkraftwerk (BHKW) im Sanierungskonzept eine
Schl√ľsselrolle. Nach Absprache kann das Projekt besichtigt werden. Anfragen k√∂nnen unter
bhkw(at)solares-bauen.de gestellt werden.

Und ‚Äěob gewollt oder nicht: Wer als Immobilienbesitzer vor der Erneuerung seiner Heizungsanlage
steht, muss sich mit strengeren Anforderungen auseinander setzen“, ergänzt Jörg Lange von
Solares Bauen. Denn seit dem 1. Juli 2015 gilt das neue Erneuerbare-W√§rme-Gesetz von BadenW√ľrttemberg.
Aus Gr√ľnden des Klimaschutzes sind die Anforderungen gerechtfertigt. Die
Erg√§nzung mit einem BHKW ist dabei in vielen F√§llen eine der kosteng√ľnstigsten M√∂glichkeiten,
die jetzt geforderten Auflagen zu erf√ľllen.
"Der konsequente Ausbau von BHKWs in ganz Freiburg ist ein wesentlicher Baustein, um die
Freiburger Klimaschutzziele - Reduzierung der CO2 Emissionen um 50% bis 2030 und bis 2050
zur klimaneutralen Stadt zu werden - zu erreichen", so Umweltb√ľrgermeisterin Gerda Stuchlik.


Womit punkten Blockheizkraftwerke?
BHKWs erzeugen gleichzeitig W√§rme f√ľr Heizung und Warmwasser sowie Strom. Wie das
Beispiel der Scheffelstr. 48 zeigt, ist diese Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sehr effizient, sowohl aus
Kosten- als auch aus Umweltsicht.
In Baden-W√ľrttemberg stammen (Stand 2015) mehr als 70% des Stroms aus Kohle- oder
Atomkraftanlagen (vgl. Abb. 1). Mit dem endg√ľltigen Abschalten der verbliebenen Atomkraftwerke
in den Jahren 2020-22 wird der Kohlestromanteil in Baden-W√ľrttemberg voraussichtlich noch
steigen und damit auch die mit dem Verbrauch von Strom in Baden-W√ľrttemberg verbundenen
Treibhausgasemissionen. Ein BHKW verbrennt in der Regel zwar fossiles Erdgas, aber durch die
effizientere Stromerzeugung vor Ort wird vor allem Kohlestrom verdrängt und damit können
erheblich Treibhausgasemissionen eingespart werden.

Optimal wäre: Möglichst viel Strom selber nutzen und obendrein die Nachbarn
mitversorgen
‚ÄěNeben der W√§rme nutzen wir auch einen Gro√üteil des vor Ort erzeugten Stroms selber‚Äú, sagt
Hartwig, ‚Äěanstatt ihn in das √∂ffentliche Netz einzuspeisen.‚Äú
Noch besser wäre, wenn sich wie vorgesehen eines der Nachbargebäude ebenfalls von den
Erzeugungsanlagen in der Scheffelstr. 48 mit Wärme und Strom versorgen ließe.
Um diese M√∂glichkeit zuk√ľnftig nutzen zu k√∂nnen, wurde das BHKW bewusst gr√∂√üer als f√ľr die
Scheffelstr. 48 allein ausgelegt.

Die Rolle von BHKWs in der Energiewende
Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind schwankt naturgemäß. Um
die Stromnetze stabil zu halten, m√ľssen konventionelle Kraftwerke vorgehalten werden, um zu
jeder Zeit einen Ausgleich zwischen Verbrauch und Erzeugung zu gewährleisten.
Erdgasbetriebene KWK-Anlagen können dies am emissionsärmsten und flexibelsten innerhalb
aller fossilen Kraftwerke. Und selbst kleine KWK-Anlagen tragen dadurch zur Netzentlastung und
Versorgungssicherheit bei. Wer sich f√ľr ein BHKW entscheidet, unterst√ľtzt also auch entscheidend
das Gelingen der Energiewende und macht sich ganz nebenbei unabhängiger von der
Strompreisentwicklung am Markt.

Zusätzlicher Nutzen in Kombination mit einer PV-Anlage und einem Batteriespeicher
Die VRD GmbH setzte nicht nur auf den Austausch der Heizungsanlage, sondern entschied sich
auch f√ľr den Bau einer Solarstromanlage und einen kleinen Stromspeicher. ‚ÄěDie Kombination
eines BHKW mit einer PV-Anlage und Stromspeicher bringt zusätzliche Vorteile“, sagt Jörg Lange.
Denn ein BHKW erzeugt vorwiegend dann Strom, wenn die Sonne nicht scheint und die
Solaranlage keinen Strom liefert. Strom√ľbersch√ľsse k√∂nnen teilweise im Stromspeicher
zwischengespeichert werden und lassen den Anteil des im Haus selbst erzeugten und
verbrauchten Stroms auf √ľber 90% steigern (vgl. Tabelle 1 und Abb. 2-3).

Und wie profitieren die Mieter?
Die Bewohner der Scheffelstr. 48 können wie alle Endverbraucher ihren Stromanbieter frei wählen.
Es haben sich jedoch alle Mieter entschieden, den vor Ort erzeugten ‚ÄěMieterstrom‚Äú von der VRD
GmbH zu beziehen. Neben den √∂kologischen Vorteilen ist er auch um etwa 15% g√ľnstiger. Bei
einem Stromverbrauch von z.B. 2000 kWh pro Jahr kann man so knapp 90‚ā¨/Jahr gegen√ľber dem
Tarif des Grundversorgers sparen (vgl. Tabelle 2). Entscheidend f√ľr den Erfolg eines
Mieterstromprojekts wie dem vorliegenden ist die mess-, elektro- und abrechnungstechnische
Planung und laufende Verwaltung. ‚ÄěMit unserem Dienstleistungspaket Localpool.de machen wir
Betreiber kleiner Stromerzeugungsanlagen wie die VRD GmbH zu Stromvollversorgern ihrer
Mieter. Im Gegensatz zu anderen Mieterstrom-Modellen ist mit einem Localpool der wirtschaftliche
Vorteil gr√∂√üer und bleibt bei den Mietern bzw. dem Anlagenbetreiber‚Äú, so Justus Sch√ľtze,
Gesch√§ftsf√ľhrer der buzzn GmbH aus M√ľnchen.

Förderung im Rahmen des Projektes Kraftwerk Wiehre der Stadt Freiburg
Den Ansto√ü f√ľr das Projekt gab u.a. ein F√∂rderprogramm der Stadt Freiburg mit dem Titel
Kraftwerk Wiehre. Vor allem der organisatorische Mehraufwand f√ľr die Umsetzung des Projektes
wurde gefördert.



Die Energieerzeugung in der Scheffelstr. 48 in Zahlen
Inbetriebnahme BHKW 4.1.2016
Brennstoff BHKW Erdgas
Thermische Leistung BHKW 11-32 kW
Elektrische Leistung BHKW 5-15 kW
Vollwartungskosten 3,6 Cent/kWh (netto)
Wärmeerzeugung pro Jahr 50-60.000 kWh
Anteil des BHKWs an der Wärmeerzeugung ca. 100 Prozent


 
 

 
NABU: EU-Landwirtschaft braucht mehr als eine kosmetische Reform
EU startet B√ľrger-Befragung ‚Äď einmalige Chance, die Fehler der derzeitigen Politik zu korrigieren

Der NABU begr√ľ√üt die heute von EU-Agrarkommissar Phil Hogan gestartete umfassende B√ľrger-Befragung zur Zukunft der EU-Agrarpolitik nach 2020. Bis Anfang Mai haben alle Einwohner der EU die Chance, ihr Votum abzugeben, wie die derzeit 60 Milliarden Euro Subventionen ‚Äď und damit 40 Prozent des EU-Haushalts ‚Äď k√ľnftig verteilt werden sollen.

‚ÄěWir fordern einen grundlegenden Kurswechsel in der Agrar- und Ern√§hrungspolitik. Das derzeitige System verteilt Gelder schlicht nach Fl√§chengr√∂√üe eines Betriebes und nicht nach konkreten Naturschutz- oder Tierwohlleistungen. Das hat katastrophale Folgen: Die Landwirtschaft wird immer intensiver, Arten sterben uns unter den H√§nden weg und unser Grundwasser ist stellenweise massiv mit Nitrat belastet. Wir brauchen ein neues F√∂rderprinzip: Eines, das √∂ffentliche Gelder an konkrete Leistungen der Landwirte koppelt, vor allem im Umwelt- und Naturschutz‚Äú, so NABU-Pr√§sident Olaf Tschimpke.

Dass dieser Kurs von der Mehrheit der Deutschen unterst√ľtzt wird, zeigte unl√§ngst eine vom NABU in Auftrag gegebene repr√§sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa. Darin sprachen sich 78 Prozent der Befragten daf√ľr aus, dass Landwirte Gelder nach ihrem Beitrag f√ľr die Gesellschaft erhalten sollten. Nur neun Prozent wollten eine Beibehaltung des derzeitigen Systems.

Der NABU begr√ľ√üt, dass die Konsultation die Debatte um die Zukunft der Landwirtschaft in die breite √Ėffentlichkeit tr√§gt. ‚ÄěDie Frage, wie gesund und nachhaltig unsere Lebensmittel produziert werden, geht uns alle an. Die sch√§dlichen Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft wurden viel zu lange ignoriert. Jetzt besteht die Chance, eine neue und zukunftsorientierte Landwirtschafts- und Ern√§hrungspolitik aufzubauen, die von der gesamten Gesellschaft getragen wird. Sie k√∂nnte weltweit zum Vorbild werden. Diese Chance muss die EU nutzen‚Äú, so Tschimpke.

In der zw√∂lfw√∂chigen Online-Befragung k√∂nnen sowohl die gegenw√§rtige EU-Agrarpolitik bewertet als auch Ziele und Instrumente f√ľr die Zeit nach 2020 favorisiert werden. Die Ergebnisse sollen in die Vorschl√§ge zur Weiterentwicklung der EU-Agrarpolitik einflie√üen, die Kommissar Hogan Ende 2017 vorlegen muss.

Kritik √§u√üerte der NABU an einigen Fragestellungen. ‚ÄěDer Fragebogen tr√§gt bereits die Fingerabdr√ľcke der Agrarlobby‚Äú, so Tschimpke. Nach Ansicht der Umweltsch√ľtzer macht es keinen Sinn, verschiedene Umweltziele ‚Äď wie Arten-, Klimaschutz oder Luftreinhaltung ‚Äď gegeneinander auszuspielen. Zudem gibt es keine Chance, sich f√ľr eine geringere Exportorientierung der europ√§ischen Landwirtschaft auszusprechen.

‚ÄěDie Landwirtschaft in der EU braucht jetzt mehr als eine kosmetische Reform. Wenn diesmal nicht der gro√üe Wurf gelingt, riskieren wir, dass fr√ľhere Allerweltsarten wie Rebhuhn und Kiebitz sowie viele Insekten bei uns aussterben. Auch die Landwirte selbst k√∂nnten am Ende ganz ohne staatliche Unterst√ľtzung da stehen, denn die Akzeptanz f√ľr die Subventionen sinkt rapide. Es ist allerh√∂chste Zeit, dass die Diskussion um die Zukunft der Agrarsubventionen gesellschaftlich breit gef√ľhrt wird‚Äú, so Tschimpke.

Der NABU fordert schon lange, die Gemeinsame Agrarpolitik auf den Pr√ľfstand zu stellen. Im November 2016 hat der Verband mithilfe eines Modells aufgezeigt, wie die Wende hin zu einer naturvertr√§glichen Landwirtschaft gelingen kann, bei der Betriebe und Natur gleicherma√üen profitieren. Dabei m√ľssten die knapper werdenden Gelder auf jene Landwirte konzentriert werden, die konkrete Ma√ünahmen f√ľr den Umwelt- und Naturschutz umsetzen. Dabei k√∂nnten die Einkommen f√ľr viele Betriebe gesichert oder gar gesteigert werden.
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"Dietenbach" auch mit Kooperationsmodell nicht nachhaltig, sondern abzulehnen
Das Kooperationsmodell f√ľr den geplanten Stadtteil Dietenbach ergibt laut Freiburger Umweltschutzverein ECOtrinova e.V. Mitnahmeeffekte f√ľr schon verkaufswillige Eigent√ľmer, die bisher f√ľr unter 65 Euro pro qm verkauft h√§tten. Das w√ľrde das k√ľnftige Wohnen verteuern. Das Fl√§chenproblem f√ľr die Landwirte bleibt weiterhin ungel√∂st. Denn viele Landwirte wollen bekanntlich kein Geld, sondern ihre landwirtschaftliche Existenz mit Fl√§chen in Hofn√§he erhalten. ECOtrinova-Vorsitzender Dr. Georg L√∂ser au√üerdem: Die Wohnfl√§che pro Kopf in Freiburg ist v√∂llig anders als von der Stadt und im 2012er Beschluss des Gemeinderates zu Dietenbach prognostiziert und vorausgesetzt, nicht angestiegen, sondern seitdem deutlich gesunken. Bliebe sie auf dem 2012er Niveau von rund 38 qm pro Kopf, entf√§llt bis 2030 ein Bedarf von rund 9000 Wohnungen, mehr als das Anderthalbfache von ‚ÄěDietenbach‚Äú (ca. 5.500 Wohnungen). Der Neubaustadtteil auf der ‚Äěgr√ľnen Wiese‚Äú ist weiterhin unn√∂tig und abzulehnen und w√§re der Bauspekulation zuzuordnen.

Au√üerdem gibt es f√ľr einen Bev√∂lkerungszuwachs reichlich Alternativen im Innenbereich, so aus dem Fl√§chennutzungsplan FNP 2020, aus diversen Baurechten und aus bekannten Stadtumbauvorhaben in vielen Freiburger Quartieren. G√ľnstiges Wohnen ist bei Bauen auf unerschlossenem Gebiet wie in Dietenbach mit den anvisierten hohen Baulandpreisen von 800 Euro pro qm nicht zu erwarten f√ľr vermarktete Wohnungen, h√∂chstens eine k√ľnftige weitere Erh√∂hung des Freiburger Mietspiegels. Angesichts des laufenden sehr hohen Zubaus in Freiburg bedeutet das Kooperationsmodell v√∂llig unn√∂tigen Fl√§chenfra√ü beim landwirtschaftlichen Boden und w√ľrde die Ern√§hrungsbasis f√ľr Freiburg und die Krisenfestigkeit weiter senken. Die Vernichtung von landwirtschaftlichem Boden und Wald zu Lasten der Allgemeinheit w√§re nicht nachhaltig, "Fl√§chen-S√ľnde" und Versto√ü gegen GG Art. 20 a, die Lebensgrundlagen zu bewahren f√ľr k√ľnftige Generationen, wozu Rat und Stadt aber verpflichtet sind.
 
 

√ĖKO-TEST-Magazin Februar 2017
Die Februar-Ausgabe des √ĖKO-TEST-Magazins gibt es seit dem 26. Januar.
 
√ĖKO-TEST-Magazin Februar 2017
Aus dem Inhalt
Test: Langkorn-, Basmati- und Vollkornreis
√ĖKO-TEST wollte wissen, wie gut die Qualit√§t von Reis ist und wie Basmati, wei√üer Langkornreis und Vollkornreis im Vergleich abschneiden. Das Res√ľmee: Die Unterschiede sind √ľberraschend deutlich: Der Basmatireis √ľberzeugt am meisten, Langkornreis ist im Mittelfeld und der als gesund geltende Vollkornreis landet klar auf den hinteren R√§ngen. Der Grund sind die hohen Gehalte an anorganischem Arsen und Mineral√∂l, aber auch Pestizide.

Test: Matetees
Beim Wunsch, ein paar Kilos zu verlieren, soll Matetee behilflich sein. Dabei hat das Nationalgetr√§nk vieler s√ľdamerikanischer L√§nder viel gr√∂√üere Probleme, als dass es eventuell falsche Hoffnungen in Sachen Abnehmen macht. Denn gleich zehn Tees sind nicht verkehrsf√§hig, weil zu viel Anthrachinon enthalten ist. Die Internationale Agentur f√ľr Krebsforschung (IARC) stuft diese Substanz als m√∂glicherweise krebserregend f√ľr den Menschen ein. Teilweise fand das Labor in den Tees noch weitere Pestizide sowie PAK, von denen einige krebserzeugend sind.

Test: Buntstifte
Nur jeweils eine Marke erh√§lt das Testurteil ‚Äěsehr gut‚Äú und ‚Äěgut‚Äú. Leider l√§sst die Qualit√§t von drei Viertel der getesteten Stifte mehr als zu w√ľnschen √ľbrig. Sie fallen mit ‚Äěungen√ľgend‚Äú durch. Es trifft Billiganbieter genauso wie Traditionsfirmen und √Ėko-Marken. Zum Notenabzug f√ľhren vor allem krebserregende und krebsverd√§chtige Farbbestandteile sowie problematische Weichmacher. Die H√§lfte der Buntstiftsets √ľberzeugt immerhin im Praxistest. Sie decken etwa ordentlich auf Papier, lassen sich leichtg√§ngig anspitzen und haben weitgehend stabile Farbminen.

Test: Babybodys
Das Labor hat in mehr als der H√§lfte der Babybodys optische Aufheller nachgewiesen, auch in zwei zertifizierte Naturtextilien. Ein Body erh√§lt wegen eines krebsverd√§chtigen Farbstoffbestandteils das Testurteil ‚Äěungen√ľgend‚Äú. In manchem Aufdruck wurden au√üerdem Phthalate und andere Weichmacher analysiert.

Test: Körperpeelings
√ĖKO-TEST hat deshalb in K√∂rperpeelings analysieren lassen, ob diese Mikroplastik enthalten. Und wurde f√ľndig: Nur ein einziges konventionelles K√∂rperpeeling enth√§lt keine synthetischen Polymere. Eine Apothekenmarke hat sogar einen Anteil der Kunststoffpartikel Polyethylen in H√∂he von bis zu 10,3 Prozent. Wer plastikfrei duschen will, sollte zu Naturkosmetik greifen.

Test: graue Wandfarben
Die Innenwandfarben √ľberzeugen im Test mit ‚Äěgut‚Äú und ‚Äěsehr gut‚Äú. Zu bem√§ngeln gibt‚Äôs an der Heimwerkerware nur wenig. So sind alle Produkte mit Isothiazolinonen konserviert, die Allergien ausl√∂sen k√∂nnen ‚Äď die Mengen liegen allerdings unterhalb der Abwertungsgrenze. In zwei Farbeimern waren problematische Glykole nachweisbar, die in die Raumluft verdunsten k√∂nnen und in kritischen Mengen Augen, Haut und Atemwege reizen sowie Kopfschmerzen und Benommenheit ausl√∂sen k√∂nnen.

Test: Hausratversicherungen mit Höchstleistungsgarantien
Alle untersuchten Tarife bieten hohe Leistungen. Doch mit ihrem Versprechen, durch die H√∂chstleistungsgarantie noch besser, n√§mlich spitze, zu sein, haben sich etliche Versicherer zu weit aus dem Fenster gelehnt. Die Garantie ist teilweise blo√üe Theorie. Schw√§chen zeigen einige Tarife etwa beim Schutz vor Elementarsch√§den wie √úberschwemmung oder Erdbeben. Immerhin sind die Angebote vielfach g√ľnstig.


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Dieses Mal im Heft: Extra Bauen & Wohnen

Wirtschaftliche Speichernutzung: Mit der Sonne in die Cloud
Solarstrom erzeugen, speichern und im Direktverkehr zwischen privaten Produzenten und Konsumenten vermarkten: Was sich wie der Strommarkt 4.0 anh√∂rt, wird Realit√§t ‚Äď zumindest in Modellversuchen. Und macht √Ėko-Strom billiger und die Solarinvestitionen rentabler.

Wärmeverteilung: Die Warmmacher
Wenn es in der Wohnung nicht richtig warm wird, ist nicht immer die Heizung schuld, sondern ungeeignete oder falsch platzierte Heizkörper. Doch welcher Typ passt am besten zur vorgesehenen Heizungsanlage?

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Und außerdem:

Artenschutz: Alles oder nichts
Anfangs besch√§ftigte sich der Artenschutz vor allem mit dem √úberleben einzelner Tier- und Pflanzenarten. Doch l√§ngst hat man erkannt, dass es um viel mehr geht: um funktionierende √Ėko-Systeme, die das Leben der Menschen erst m√∂glich machen.

Fermentierte Lebensmittel: Ferment im Trend
Wo man hinguckt, g√§rt und brodelt es. Ob in Restaurants, Workshops oder in privaten K√ľchen, √ľberall werden Kimchi, Kraut und Kombucha hergestellt. Fermentierte Lebensmittel schmecken lecker, sind gut bek√∂mmlich und gesund. Wie das funktioniert, erkl√§rt √ĖKO-TEST.
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Das große Gewächshausbuch
 
Das große Gewächshausbuch
Das ganze Jahr säen, ernten und genießen

Selbst gezogenes Gem√ľse und bunte Bl√ľtenpracht das ganze Jahr hindurch: Gew√§chsh√§user werden unter Hobbyg√§rtnern und Selbstversorgern immer beliebter. Das gro√üe Gew√§chshausbuch, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest, gibt Einsteigern und Fortgeschrittenen viele hilfreiche Tipps.

Das Gew√§chshaus ist ein Ort, der w√§rmer als der Garten und heller als das Wohnhaus ist. Man kann so den Zeitraum f√ľr den Anbau von Pflanzen verl√§ngern und sogar w√§rmeliebende Arten erfolgreich √ľberwintern. Aber ein Gew√§chshaus stellt auch besondere Anforderungen an Erde, Wasser, N√§hrstoffe und Pflege.

Von der Anschaffung √ľber die Vorkultur von Gem√ľsepflanzen bis hin zu Beheizung und Beleuchtung: Darum geht es in diesen 19 Kapiteln. Eine stimmungsvolle Inspiration daf√ľr, was man im Lauf der Jahreszeiten im Gew√§chshaus alles machen kann. Das gro√üe Gew√§chshausbuch ist eine Fundgrube f√ľr alle, die bereits ein Gew√§chshaus haben oder gerade √ľberlegen, sich eines anzuschaffen. Die Spannbreite reicht vom Folientunnel √ľber Fr√ľhbeete bis zum Kalt- und Warmgew√§chshaus.

‚ÄěDas gro√üe Gew√§chshausbuch‚Äú hat 192 Seiten und ist f√ľr 24,90 Euro im Handel erh√§ltlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/gewaechshausbuch.
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