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Samstag, 24. August 2019
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Verschiedenes

 
NABU fordert gesetzliche Regelung zur Reduzierung von PlastiktĂŒten
Freiwillige Vereinbarung des Handels reicht nicht aus

Mit Blick auf ein Jahr freiwillige Vereinbarung zwischen dem Handelsverband Deutschland (HDE) und dem Bundesumweltministerium, PlastiktĂŒten nicht mehr kostenfrei abzugeben, begrĂŒĂŸt der NABU erste Erfolge zur Reduzierung von PlastiktĂŒten und fordert deutliche Nachbesserungen. Nach Angaben des Handelsverbandes ist der Pro-Kopf-Konsum an PlastiktĂŒten in Deutschland gesunken. Laut Branchenverband verringerte sich 2016 der TĂŒtenverbrauch im Vergleich zum Vorjahr um zwei Milliarden StĂŒck auf 3,6 Milliarden TĂŒten. Das entspricht einem Pro-Kopf-Konsum von 45 TĂŒten (2015: 68). Nicht berĂŒcksichtigt sind dabei Hygienebeutel wie fĂŒr Obst und GemĂŒse oder Wurst und KĂ€se an der Frischetheke. Das Bundesumweltministerium und der HDE hatten die Initiative zum 1. Juli 2016 gestartet.

„Es ist erfreulich, aber nicht ĂŒberraschend, dass der Verbrauch zurĂŒckgegangen ist. Das zeigt auch, dass den Kunden vor der Vereinbarung, die eigene PlastiktĂŒte regelrecht aufgedrĂ€ngt wurde. Wie die Entwicklung weitergeht und ob es tatsĂ€chlich gelingt, die Plastikflut in Deutschland deutlich zurĂŒckzudrĂ€ngen, wird sich zeigen“, sagte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Trotz erster Erfolge geht die getroffene Vereinbarung nicht weit genug: Erstens erfasst die Vereinbarung zur Kostenpflichtigkeit der PlastiktĂŒten noch viel zu wenige TĂŒten, da sich nicht alle Unternehmen der Selbstverpflichtung angeschlossen haben. Zweitens gibt es kein Monitoring, wie sich der Verbrauch an PapiertĂŒten im gleichen Zeitraum entwickelt hat. FĂŒr eine positive Umweltwirkung mĂŒssen EinwegtĂŒten insgesamt reduziert werden, da PapiertĂŒten keine bessere Ökobilanz haben als PlastiktĂŒten.

„Ohne eine staatliche Abgabe fĂŒr alle EinwegtĂŒten ist nicht damit zu rechnen, dass auch die Branchen umdenken, in denen es fast immer noch kostenlose EinwegtĂŒten gibt, wie der Textilhandel oder Apotheken. Auch Imbisse, BĂ€ckereien, Kioske oder WochenmĂ€rkte, deren PlastiktĂŒten hĂ€ufig in der Landschaft und in GewĂ€ssern landen, geben TĂŒten in der Regel noch immer kostenlos ab“, so Miller weiter. Die Folgen zeigen sich auch an Deutschlands KĂŒsten, wo der NABU im Rahmen seines „SpĂŒlsaum-Monitorings“ auf nur 100 Metern KĂŒste regelmĂ€ĂŸig zwischen zwei und fĂŒnf PlastiktĂŒten findet.

Damit kĂŒnftig alle Branchen die PlastiktĂŒtenflut reduzieren, schlĂ€gt der NABU eine einheitliche gesetzliche Abgabe fĂŒr alle EinwegtĂŒten, ob aus Kunststoff oder Papier, vor. Diese wĂ€re von den Kunden an der Kasse zu entrichten. Die Einnahmen mĂŒssen zweckgebunden sein und etwa in Projekte zur Abfallvermeidung fließen.

„Es geht nicht darum, einfach nur die EU-Verordnung umzusetzen, was heißt, den Verbrauch bis Ende 2025 auf 40 TĂŒten pro Kopf und Jahr zu reduzieren. FĂŒr Deutschland, das bei 71 TĂŒten begonnen hat, ist das Ziel nicht sehr ambitioniert“, kritisiert NABU-Expertin fĂŒr nachhaltigen Konsum Katharina Istel. „Ziel muss sein, den Verbrauch an EinwegtĂŒten mindestens auf das Niveau der europĂ€ischen Spitzenreiter, das heißt unter zehn TĂŒten zu bringen, ohne dass dabei einfach auf PapiertĂŒten umgestellt wird“, so Istel weiter.
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UmweltverbÀnde: Angriff auf den Meeresschutz abgewehrt
Bundestag stoppt gefÀhrliches Vetorecht im Bundesnaturschutzgesetz

Nord- und Ostsee können auch in Zukunft durch das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) geschĂŒtzt werden. Mit einem Änderungsantrag der Abgeordneten der Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD stoppte der Bundestag am 22. Juni mit großer Mehrheit den Plan der Bundesministerien fĂŒr Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Forschung per Vetorecht zukĂŒnftig effektive Meeresschutzmaßnahmen verhindern zu können. Die UmweltverbĂ€nde NABU, BUND, DNR, DUH, Greenpeace, Schutzstation Wattenmeer, WWF und Whale & Dolphin Conservation hatten sich intensiv fĂŒr den Antrag eingesetzt und begrĂŒĂŸten die Entscheidung.

„Das Parlament hat den Ausverkauf der Meere noch einmal verhindert. Die Abgeordneten haben verstanden, dass die Änderung einen gefĂ€hrlichen PrĂ€zedenzfall geschaffen hĂ€tte. Der Schutz der Meere und vielleicht sogar der gesamte Naturschutz in Deutschland hĂ€tten dauerhaft geschwĂ€cht werden können“, erklĂ€rten die VerbĂ€nde in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Seit ihrer Veröffentlichung Ende 2016 hatten die VerbĂ€nde die Gesetzesnovelle kritisiert, sprachen mit Bundestagsabgeordneten und schrieben einen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Anlass der Kritik: Paragraph 57. Dieser sollte den Bundesministerien – statt wie bisher eine Beteiligung – kĂŒnftig ein sogenanntes Einvernehmen zusichern. Damit hĂ€tte jedes einzelne Ministerium Verordnungen und ĂŒberfĂ€llige Maßnahmen zum Schutz der Meere blockieren können.

Dabei stehen die Meere schon jetzt erheblich unter Druck. „Selbst in den Schutzgebieten in Nord- und Ostsee wird intensiv gefischt, Rohstoffe werden abgebaut und auch die Schifffahrt ist enorm. Ein Vetorecht der Nutzerressorts hĂ€tte den Naturschutz hier endgĂŒltig ausgehöhlt“, so die VerbĂ€nde. Mit der heutigen Entscheidung habe der Naturschutz einen wichtigen Etappensieg erzielt. Doch nun mĂŒsse es weitergehen. Aktuell stehen weitere entscheidende Verhandlungen zu den Schutzgebietsverordnungen und zur Regulierung der Fischerei an. „Deutschland muss endlich den Hebel umlegen und konkrete Schutzmaßnahmen erlassen. Sonst bleiben Schutzgebiete Papiertiger und der Meeresschutz vor der eigenen HaustĂŒr ein trauriges Lippenbekenntnis“, so die VerbĂ€nde weiter.


Hintergrund

Formal sind rund 45 Prozent der deutschen MeeresflĂ€chen durch das Natura-2000-Netzwerk geschĂŒtzt. Darunter sind die Schutzgebiete nach EU-Vogelschutzrichtlinie und FFH-Richtlinie zusammengefasst. Zehn Jahre nach ihrer Anerkennung durch die EU sollen die Natura-2000-Gebiete in der Ausschließlichen Wirtschaftszone endlich den rechtlichen Status von Naturschutzgebieten erhalten. Deutschland hatte bereits 2013 die EU-Frist zur Verankerung von konkreten Maßnahmen zum Schutz der Meere verpasst. Dieses VersĂ€umnis ist Bestandteil eines Vertragsverletzungsverfahrens der EU-Kommission gegen Deutschland.
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NABU: Licht und Schatten im neuen Bundesnaturschutzgesetz
Miller: Nord- und Ostsee als Gewinner, Lösungen zum Stopp des Artenschwunds fehlen

Der NABU begrĂŒĂŸt, dass der Bundestag am gestrigen Donnerstag mit der Verabschiedung des neuen Bundesnaturschutzgesetzes (BNatschG) eine monatelange HĂ€ngepartie fĂŒr den Naturschutz beendet hat. Mit den ersten EntwĂŒrfen hatten teils empfindliche SchwĂ€chungen gedroht, insbesondere fĂŒr den Schutz von Nord- und Ostsee. Diese Gefahr haben die Abgeordneten gestern abgewehrt, nicht zuletzt aufgrund massiver EinwĂ€nde des NABU und weiterer UmweltverbĂ€nde. Gleichzeitig bemĂ€ngelt der NABU aber weiterhin fehlende Regelungen, vor allem hinsichtlich der Landwirtschaft und Lösungen zum Stopp des Artensterbens.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Abgeordneten haben sich gestern klar positioniert: Beim Schutz von Nord- und Ostsee lassen sie sich nicht von Lobbygruppen an die Leine legen. Das ist richtig so. Das Bundesumweltministerium tat gut daran, gemeinsam mit dem Parlament den Angriff mehrerer anderer Ministerien abzuwehren, die sich ein gefĂ€hrliches Vetorecht hatten sichern wollen.“ Nun mĂŒsse die Bundesregierung aber in den kommenden Wochen auch nachweisen, dass diese Entscheidung kein reines Lippenbekenntnis war, wenn entscheidende Verhandlungen zu Schutzgebietsverordnungen und der Regulierung der Fischerei anstehen.

Gleichzeitig bringt das neue Bundesnaturschutzgesetz fĂŒr andere Bereiche keine großen Fortschritte. Vor allem in seinem eigentlichen Kernbereich, dem Schutz der BiodiversitĂ€t, ist das Gesetz nicht stark genug. Mit Blick auf den Artenschwund wĂ€re es zum Beispiel wichtig gewesen, die Vorschriften zur Vernetzung bestehender Biotope zu verbessern und die Liste geschĂŒtzter Biotope deutlich zu erweitern. Doch die Vollendung des Biotopnetzes wurde auf eine unbestimmte Zukunft vertagt. Und auf der Liste fehlen sowohl Wallhecken als auch Streuobstwiesen – und damit wahre Hotspots fĂŒr den Erhalt der Artenvielfalt. Letztere etwa drohen durch kĂŒrzlich beschlossene Änderungen am Baugesetzbuch im großen Stil planiert zu werden. Immerhin wurden aber Höhlen und Stollen ergĂ€nzt.

Außerdem liefert das Gesetz noch immer keine konkreten Vorgaben fĂŒr die „gute fachliche Praxis“ in der Landwirtschaft. Nach wie vor sind zu viele Fragezeichen vorhanden, was die Auslegung, Umsetzung und Anwendung gesetzlicher Regelungen angeht. Dies betrifft auch das Artenschutzrecht. Hier konnten der NABU und weitere UmweltverbĂ€nde in den letzten Monaten zwar ebenfalls verhindern, dass die Schutzstandards zu stark aufgeweicht werden. Doch jetzt finden sich zahlreiche unbestimmte und damit wenig anwenderfreundliche Rechtsbegriffe im neuen Gesetz. So werden etwa bei den Ausnahmeregelungen der EU-Vogelschutzrichtlinie offensichtliche Umsetzungsdefizite in Kauf genommen, die eine Korrektur des EuropĂ€ischen Gerichtshofes erwarten lassen.

Nach Ansicht des NABU ist eine weitere Novelle des Gesetzes unbedingt notwendig. Nur dann kann Deutschland seinen selbst gesteckten Zielen zum Schutz der Artenvielfalt und seinen völker- und EU-rechtlichen Verpflichtungen gerecht werden. Und die Zeit rennt: Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2020 das Artensterben hierzulande zu stoppen. Doch bislang sieht es in vielen Bereichen nicht so aus, als wĂŒrde dieses Ziel tatsĂ€chlich erreicht.
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KlimabĂŒndnis Freiburg zur neuen Wohnungsbau-Studie
„Solche „Überflieger-Wohnbaustudien aus Hubschrauberperspektive“ wie die neue bundesweite Vergleichsstudie des Instituts der Deutschen Wirtschaft sind nicht geeignet fĂŒr Freiburg. Das Institut hat sich durch die Auswahl der Jahre 2011 bis 2015 ohne die nötige Korrektur selbst in die Irre gefĂŒhrt", kommentierte Dr. Georg Löser, Sprecher fĂŒrs das KlimabĂŒndnis Freiburg. Denn gerade in diesen Jahren gab es nicht wiederholbare Einmaleffekte bei der Bevölkerung: erstens mit der Zweitwohnungsteuer in 2011, die als statistischer Effekt ohne viel echten Einwohnerzuwachs bis zu 3000 Ummeldungen zu Erstwohnsitzen in Freiburg umfaßte und zweitens die doppelten Abi-JahrgĂ€nge vor allem in 2012 samt Ende des Wehr- und Zivildienstes 2011/2012 mit steilem Anstieg der Studierendenzahlen. Hinzu kam in 2014 und besonders in 2015 der starke Zustrom u.a. von GeflĂŒchteten mit in der Summe bis zu rund 4000 Personen. Diese Einmal-Effekte mit zusammen bis zu 9000 Einwohnern, davon geschĂ€tzt rund 6000 als tatsĂ€chlicher Zuwachs, sind schon fĂŒr 2016 mit einem Plus von rund 2000 Einwohnern aus GeburtenĂŒberschuss und Zuwanderung nicht mehr eingetreten. Die genannten Einmaleffekte, die sich aus der Einwohnerstatistik der Stadt Freiburg ergeben, machen Ergebnisse der obigen Studie fĂŒr Freiburg unbrauchbar.

Insofern liege BaubĂŒrgermeister Professor Haag richtig, dass die Zahlen der Studie fĂŒr Freiburg nicht nachvollziehbar seien. Trotz des andererseits bestehenden Bedarfs an mehr verfĂŒgbaren und bezahlbaren Wohnungen in Freiburg, lehnt das KlimabĂŒndnis Freiburg aber das Bauen auf der „GrĂŒnen Wiese“ wie in Dietenbach beabsichtigt ab. Dagegen begrĂŒĂŸt es den in ZĂ€hringen-Nord westlich der Bahn geplanten kleinen Neubaustadtteil als Innenentwicklung und weitere bei Stadtverwaltung und Gemeinderat im Verfahren befindliche Gebiete zur Innenentwicklung fĂŒr Wohnraum und FreiflĂ€chen. Auch hĂ€lt das BĂŒndnis eine Generalrevision der Einwohnerzahlen fĂŒr angebracht wie zuletzt 2008, als die Statistik den Zuwachs fĂŒr 2008 durch Bereinigung auf rund Null reduzierte.
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Mobilfunk: Nebenwirkungen?
Über „Mobilfunk – Technik mit Nebenwirkungen? Smartphone, Wlan & Co: Wirkungen, Symptome, Gesundheit, Grenzwerte, Kinder. Wie die Belastungen mindern? Mess-Demonstration“ berichten Dr.med. Andrea Lusser, Freiburg i.Br., und Gerrit Lindloff, Baubiologe IBN, Schönau/Schwarzwald, am Samstag, 1. Juli, 10.30 bis 12.45 Uhr in der UniversitĂ€t Freiburg i.Br., KollegiengebĂ€ude 1, Platz der UniversitĂ€t 3, Hörsaal 1015, beim Samstags-Forum Regio Freiburg. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des von ECOtrinova e.V. geleiteten Forums mit ISES Initiative zum Schutz gegen Elektrosmog SĂŒdbaden e.V., Studierendenrat/Umweltreferat an der UniversitĂ€t und weiteren Vereinigungen ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

 
Karlsruhe: Vom ostasiatischen bis zum viktorianischen Stil
Aktion "Offene Pforte" ermöglicht auch im Juli Zugang zu PrivatgÀrten

Hitze verlangt nach AbkĂŒhlung - und Entspannung im GrĂŒnen. Die bietet auch manch Garten-Kleinod, dank der Aktion "Offene Pforte" besuchbar. Am kommenden Wochenende steht etwas ganz Besonderes auf dem Plan: der begrĂŒnte Hinterhof der Tai-Chi-Chuan-Schule S. Ishu in der oststĂ€dtischen Lachnerstraße 7 - Samstag, 1. Juli, 14 bis 18 und Sonntag, 2. Juli, 11 bis 17 Uhr. Eine wechselvolle Geschichte hat das dazugehörige, 1889 errichtete Anwesen - zunĂ€chst Schlosskellerei, spĂ€ter Druckerei, ehe 1992 die gegenwĂ€rtige Nutzung Einzug hielt und fortan prĂ€gte. Auf dem zirka 200 Quadratmeter großen Hof wachsen nun Bambus, Ginkgo und MammutbĂ€ume, schaffen Felsen, Koiteiche und Brunnen ein kraftvolles Gesamtbild. Auf dem Dach des RĂŒckgebĂ€udes entstand ein Garten mit Nutz- und Zierpflanzen.

Wer am Samstag, 1. Juli, die Chance nutzt, in der SĂŒdstadt zwischen 14 und 18 Uhr das Tor der RĂŒppurrer Straße 8 zu passieren, wird ĂŒberrascht sein, wie ruhig und idyllisch es sich im „Apfelhof“ leben lĂ€sst. Die Autos der Bewohner verschwinden in der Tiefgarage unter dem Hof. Zwischen zwei HĂ€userreihen fĂŒhrt ein gepflasterter Weg, der durch Hainbuchenhecken die privaten Terrassen abgrenzt und die jeweiligen HauseingĂ€nge anbindet. In ĂŒppig bepflanzten Hochbeeten wachsen die namensgebenden ZierapfelbĂ€ume. KĂŒbelpflanzen und BĂ€nke bereichern die Gasse zusĂ€tzlich, und die seitlich angrenzende großzĂŒgige GemeinschaftsflĂ€che bietet weiteren Platz zum Spielen, fĂŒr private Feiern, das Miteinander.

LĂ€ndlicher Charme und Farbnuancen

Hinter einem alten ScheunengebĂ€ude zur GrĂŒnwettersbacher Adresse Zur ZiegelhĂŒtte 6 wurde eine ehemalige landwirtschaftliche BetriebsflĂ€che aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Es ist ein großzĂŒgiger, rund 550 Quadratmeter großer Freiraum entstanden, der sich am Sonntag, 9. Juli, von 11 bis 18 Uhr besichtigen lĂ€sst. Unter anderem tragen die teilweise angrenzenden SandsteingebĂ€ude, aber auch die Einbindung des GemĂŒsegartens mit Blumen und das HĂŒhnerhaus mit AuslaufflĂ€che zum Erhalt des lĂ€ndlichen Charmes bei.

Den Monat Juli beschließen zwei Ausflugsoptionen am Sonntag, 16. Juli: Zwischen 11 und 17 Uhr sowie nach möglicher telefonischer Vereinbarung (0721/555039) erschließen sich vielfĂ€ltige Farbnuancen in Rosatönen ĂŒber den Garten der Siemensallee 59 in MĂŒhlburg. Glanzlicht ist der ĂŒppig blĂŒhende Seidenbaum, der an zentraler Stelle eine schirmförmige Krone entwickelt hat. Dazu Stauden- und KrĂ€uterbeet, PflanzraritĂ€ten, ein Fischteich. Erneut GrĂŒnwettersbach (TĂŒbinger Straße 2) ist zudem von 13 bis 18 Uhr Anlaufstelle fĂŒr ein GrundstĂŒck am Hang, dessen wie in MĂŒhlburg etwa 350 Quadratmeter großer Garten ein Band entlang des Hauses bildet. Ein kleines GewĂ€chshaus im viktorianischen Stil fĂŒgt sich in die von Hortensien, Stauden und Sommerblumen geprĂ€gte Pflanzung ein.
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Miniatur-Wunderland Hamburg: Die kleinste Demo der Welt
 
Miniatur-Wunderland Hamburg: Die kleinste Demo der Welt
Zum G20-Gipfel Anfang Juli kommen zehntausende Vertreter der fĂŒhrenden Industrienationen. Viele haben sich auch schon fĂŒr einen Besuch im Wunderland angemeldet.

Wir möchten ihnen die WĂŒnsche vieler verschiedener Menschen fĂŒr eine bessere Welt prĂ€sentieren. Schicken Sie uns Ihre Botschaft und wir kleben sie in unsere Miniatur-Demo im Hamburg-Abschnitt.
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Diskussion um Energielabel
Auch Stiftung Warentest kritisiert Vorgaben als intransparent und wenig praxisnah

ElektrogerĂ€te verbrauchen im Alltagsbetrieb oft mehr Strom als auf dem EU-Energielabel angegeben. So das Fazit einer aktuellen Studie von vier UmweltverbĂ€nden. Die Stiftung Warentest kommt in ihren Tests von KĂŒhlschrĂ€nken, Backöfen und Waschmaschinen zu Ă€hnlichen Ergebnissen. Deshalb prĂŒft sie bei ihren Tests schon seit langem strenger als die Norm es verlangt.

Beispiel KĂŒhlschrĂ€nke: Die EU-Norm geht von einem leeren KĂŒhlschrank aus. Unter realistischen Bedingungen, also mit Wochenendeinkauf verbrauchen die GerĂ€te im Mittel 16 Prozent mehr als bei der Messung gemĂ€ĂŸ Norm. Bei einzelnen KĂŒhlschrĂ€nken liegt die Abweichung indes weit höher.

Beispiel Backöfen: Ob ein Ofen das Label A+ oder B erhĂ€lt, richtet sich nach dem sparsamsten Programm des GerĂ€ts – bei manchen Herstellern ein wenig genutztes Spezialprogramm. In hĂ€ufig genutzten Programmen mit Heißluft oder auch Ober- und Unterhitze liegt der Verbrauch im Test dann höher, bei manchen Modellen entspricht das zwei Labelklassen.

Beispiel Waschmaschinen und GeschirrspĂŒler: Hier berĂŒcksichtigt die EU-Norm nur den sogenannten Eco-Modus. Kurzwaschprogramme bei Waschmaschinen oder auch Automatikprogramme bei GeschirrspĂŒlern benötigen aber immer wesentlich mehr Strom, oft liegt der Mehrverbrauch bei 50 Prozent. Die Hersteller halten sich meist an die EU-Norm, der Verbraucher nutzt die GerĂ€te jedoch in der Regel anders.

Die aktuelle Debatte um die EU-Label fĂŒhrt laut Stiftung Warentest einmal mehr vor Augen, dass die Energielabel-Kriterien fĂŒr Verbraucher intransparent sind – und zu wenig praxisnah.

Der vollstÀndige Bericht der Stiftung Warentest mit weiteren Beispielen ist online veröffentlicht ...
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