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Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

 
Kreuzung Merzhauser Straße/Ecke Lorettostraße
Fahrsteifen werden getauscht – VerkehrsfĂŒhrung fĂŒr Radfahrende optimiert - Radstreifen kĂŒnftig zwischen Geradeaus- und Rechtsabbiegespur

Die Fahrstreifen an der Kreuzung Merzhauser Straße/Ecke Lorettostraße werden getauscht. Grund hierfĂŒr sind gefĂ€hrliche Situationen an der Kreuzung und lange RĂŒckstaus von Autorfahrerinnen und Autofahrern, die bisher von der Merzhauser Straße in die Lorettostraße einbiegen wollen.

Bislang fĂ€hrt ein Rad nach dem anderen auf der Merzhauser Straße auf dem Radstreifen geradeaus Richtung Innenstadt. Die links daneben auf das Rechtsabbiegen in die Lorettostraße wartenden Autofahrer kommen kaum ĂŒber die Kreuzung, mĂŒssen sie doch erst die zahlreichen bevorrechtigten Radler passieren lassen, danach dann noch die querenden FußgĂ€nger. Nicht selten kommt es dabei auch zu gefĂ€hrlichen Situationen.

Mit dem Tausch der Fahrstreifen befindet sich in KĂŒrze der Radstreifen zwischen Geradeaus- und Rechtsabbiegespur. Wird die Ampel grĂŒn, können Radler so ungehindert geradeaus fahren, Autofahrende können sich beim Rechtsabbiegen auf die zu Fußgehenden konzentrieren. Frank Uekermann, Leiter des Garten- und Tiefbauamt, freut das: „Etwas Gutes tun fĂŒr Radfahrende und Autofahrende, Sicherheit und Verkehrsfluss verbessern, das gefĂ€llt allen auf der Straße - also auch uns.“ Die Änderung wurde vorab mit den VerkehrsverbĂ€nden abgestimmt und von dort begrĂŒĂŸt.

Auch hinter der Kreuzung wird die VerkehrsfĂŒhrung geĂ€ndert. Viele Radfahrende Richtung Innenstadt biegen dort in die Reiterstraße ab, um dann ĂŒber die Kronenstraße weiterfahren zu können. Diese Route ist aber nicht unproblematisch: Zweimal ist dort Rechts-vor-links zu beachten, was aufhĂ€lt, nicht immer eingehalten wird und so schon zu UnfĂ€llen fĂŒhrte. Außerdem beachten zahlreiche Radfahrende nicht, dass sie an dem dann folgenden Zebrastreifen ĂŒber die Basler Straße keine Vorfahrt haben - auch das fĂŒhrt immer wieder zu brenzligen Situationen. Das GuT empfiehlt daher Radfahrenden, besser die Christoph-Mang-Straße zu benutzen. Diese Route ist kaum lĂ€nger, aber schneller und sicherer. Ein neues Schild am Abzweig von der Merzhauser Straße in die Christoph-Mang-Straße weist auf diese Empfehlung hin, eine neue und großzĂŒgige Absenkung erleichtert das Abbiegen in die Christoph-Mang-Straße.

StadtauswĂ€rts ist dagegen weiterhin die Reiterstraße erste Wahl von der Kronenstraße zur Merzhauser Straße. Hier gibt es daher eine weitere Verbesserung: In der Lorettostraße richtet das GuT einen Radaufstellstreifen ein. Der ist vor allem fĂŒr die Radfahrenden aus der Reiterstraße gedacht, die ihn sicher von der Seite her erreichen können, wenn die benachbarte FußgĂ€ngerampel grĂŒn zeigt. Hier können die Radler dann sicher vor den Autos Richtung Merzhauser Straße oder Weddigenstraße starten.

Insgesamt gibt es damit nun 28 solcher Aufstellstreifen imFreiburger Radnetz. Sie dienen dazu, dass Radfahrende sich an einer roten Ampel vor wartenden Autos aufstellen und dann zuerst und unbehindert von abbiegenden Autos in Bewegung setzen können. Sie dienen also zugleich der Sicherheit als auch der AttraktivitÀt des Radverkehrs.

Die Fahrstreifen an der Kreuzung Merzhauser Straße/ Ecke Lorettostraße werden in dieser Woche ummarkiert, solange das Wetter mitspielt. FĂŒr die auftretenden VerkehrsbeeintrĂ€chtigungen bittet das GuT um VerstĂ€ndnis.
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NABU-PrÀsident Olaf Tschimpke zum "Aktionsprogramm Insektenschutz"
Berlin – Zum Kabinettsbeschluss zum Eckpunktepapier „Aktionsprogramm Insektenschutz“ erklĂ€rt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke:

„Das von der Bundesregierung verabschiedete Eckpunktepapier ist ein Schritt in die richtige Richtung, Die Systemrelevanz der Insekten fĂŒr unsere Volkswirtschaft ist erkannt. Es gibt viele gute AnsĂ€tze und Handlungsideen. Aber noch ist leider nicht erkennbar, dass dafĂŒr eigenes Geld in die Hand genommen werden soll. Das Programm kann nur erfolgreich sein, wenn die Finanzierung sichergestellt ist. Zur Rettung der Banken hat die Bundesregierung Milliarden in die Hand genommen. Mit AnkĂŒndigungen wird die Rettung der Insekten nicht erfolgen.“

Der NABU engagiert sich seit Jahren fĂŒr den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar fĂŒr unser Ökosystem, tragen zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurĂŒckgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die AusrĂ€umung der Landschaft sind nur einige GrĂŒnde fĂŒr den Insektenschwund.

Mehr Infos:
www.NABU.de/GroKo
www.NABU.de/insekten

Um mehr ĂŒber den Zustand der Insektenwelt in Deutschland zu erfahren, hat der NABU in diesem Jahr erstmals eine bundesweite Mitmach-Aktion ins Leben gerufen, den „Insektensommer“. Vom 3. bis 12. August können BĂŒrger Insekten beobachten und melden. Es ist die erste Citizen-Science-Aktion dieser Art und GrĂ¶ĂŸenordnung.
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NABU zu 100 Tage GroKo: Durchwachsene Öko-Bilanz
Tschimpke: Kabinett Merkel verliert Nachhaltigkeitsziele aus dem Blick - Finanzierung fĂŒr "Aktionsprogramm Insektenschutz" sicherstellen

Berlin – Mit Blick auf die ersten 100 Tage der Großen Koalition zieht der NABU eine durchwachsene Öko-Bilanz. Brennende Themen wie Insektensterben, Klimaschutz, Diesel-Skandal und Plastikflut seien zwar in der öffentlichen Debatte, bei der Lösung dieser Probleme sei das Kabinett Merkel kaum vorangekommen. Deutschland drohen nicht nur Strafen der EU, wenn deren Umweltrecht weiter systematisch gebrochen wird, sei es bei der Belastung des Grundwassers, der Luft in StĂ€dten oder dem Erhalt geschĂŒtzter Arten. Die klaffende FinanzierungslĂŒcke von einer Milliarde Euro jĂ€hrlich im deutschen Naturschutz wird eingerĂ€umt, aber nicht gestopft. Auf globaler BĂŒhne droht ein GlaubwĂŒrdigkeitsverlust, denn von den weltweiten Nachhaltigkeitszielen (SDGs) ist Deutschland noch weit entfernt. Bis 2020 verlangen diese eine Trendwende fĂŒr die Artenvielfalt, bis 2030 eine wirklich nachhaltige Landwirtschaft.

„Konzepte gegen den Artenschwund, eine andere Agrarpolitik und fĂŒr mehr Klimaschutz liegen auf dem Tisch, jetzt muss die Politik liefern“, sagt NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke. In der EU-Agrarpolitik muss die Bundesregierung in den nĂ€chsten Monaten zweckgebundene Fördermittel fĂŒr den Schutz der biologischen Vielfalt einfordern, sowie starke Standards fĂŒr gesunde Böden und sauberes Grundwasser. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner lasse trotz eindeutiger Aussagen im Koalitionsvertrag weiter alle Welt im Unklaren darĂŒber, wie sie auf EU-Ebene verhandeln will. Beim Agrarrat am vergangenen Montag habe sie vor allem betont, was sie alles nicht wolle. Wie die Umweltbilanz der Agrarpolitik konkret verbessert werden soll, zum Beispiel durch rechtsverbindliche Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen der Landwirte, ließ sie offen. Tschimpke: „Die Bundesregierung hat jĂŒngst selbst eingerĂ€umt, dass jĂ€hrlich eine Milliarde Euro fehlen um die Verpflichtungen Deutschlands unter den EU-Naturschutzrichtlinien zu erfĂŒllen. Klar ist auch, dass diese Geld zum allergrĂ¶ĂŸten Teil aus der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU kommen muss – doch die zustĂ€ndige Ministerin unternimmt keinerlei Anstrengungen in diese Richtung, wie ihre 100-Tage-Bilanz verrĂ€t.“

Das von der Bundesregierung vorgelegte Eckpunktepapier zum „Aktionsprogramm Insektenschutz“ ist ein Schritt in die richtige Richtung, „Die Systemrelevanz der Insekten fĂŒr unsere Volkswirtschaft ist erkannt. Es gibt viele gute AnsĂ€tze und Handlungsideen. Aber noch ist leider nicht erkennbar, dass eigenes Geld in die Hand genommen werden soll. Das Programm kann nur erfolgreich sein, wenn die Finanzierung sichergestellt ist. Zur Rettung der Banken hat die Bundesregierung Milliarden in die Hand genommen. Mit AnkĂŒndigungen wird die Rettung der Insekten nicht erfolgen“, so Tschimpke.

Im Klimaschutz habe sich die Bundesregierung innerhalb der ersten 100 Tage als handlungsunfĂ€hig prĂ€sentiert. Statt Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um die LĂŒcke zum Erreichen der Klimaziele 2020 zu schließen, ĂŒbertrĂ€gt sie diese Arbeit der Kohlekommission. Auf europĂ€ischer Ebene sabotiert die Bundesregierung die klimapolitisch notwendige Steigerung der Effizienz- und Erneuerbaren-Energien-Ziele. Ein Gesamtkonzept fĂŒr die WĂ€rmewende ist ebenfalls nicht in Sicht – nicht mal die nötigen Finanzierungen der Einzelmaßnahmen, wie steuerliche Anreize zur energetischen Modernisierung, sind eingeplant. „Vom frĂŒheren Umweltminister ist nichts mehr ĂŒbrig. Als Energie- und Wirtschaftsminister bremst Peter Altmaier die Energiewende aus, blockiert den CO2-Preis und in BrĂŒssel ehrgeizigere Klimaziele“, so Tschimpke. Wichtiger wĂ€re es, in Deutschland die dreckigsten Kohlekraftwerke schnell abzuschalten.

Völlig unzureichend bewertet der NABU die bisherige Bilanz der Verkehrspolitik. Fast drei Jahre nach Beginn des Dieselskandals werden die Luftschadstoffgrenzwerte immer noch viel zu oft ĂŒberschritten, das Vertrauen in die Dieseltechnologie ist ins Bodenlose gefallen und zu einer NachrĂŒstung mit wirksamer Abgastechnologie hat sich die Bundesregierung immer noch nicht durchringen können. „Die Strategie der Bundesregierung, der Autoindustrie nicht zu sehr auf die Finger zu schauen und mit Software-Updates die Luft sauber zu kriegen ist krachend gescheitert“, so Tschimpke. Ob es der Bundesregierung mit einer Senkung der Kohlendioxidemissionen im Verkehrsbereich ernst ist, wird sich am heutigen Mittwoch zeigen, wenn die zustĂ€ndigen Minister ĂŒber die CO2-Grenzwertverordnung fĂŒr Pkw der EU-Kommission verhandeln.

Positiv wertet der NABU, dass Kanzlerin Merkel sich offen fĂŒr eine Kunststoffsteuer zeigt. Der NABU sieht in einer Materialsteuer
einen wichtigen Baustein, um die Meere besser vor der zunehmenden PlastikvermĂŒllung zu schĂŒtzen. Auch mit Blick auf den von China verhĂ€ngten Importstopp von Plastikabfall appelliert der NABU an die Große Koalition, darin eine Chance fĂŒr eine neue Ressourcenpolitik zu sehen. 31 Kilo PlastikmĂŒll pro EU-BĂŒrger pro Jahr sind zu viel. „Auch Deutschland hat sich viel zu lange auf niedrigen Recyclingquoten ausgeruht und auf Verbrennung gesetzt. Die Vermeidung von Einweg-Plastik muss endlich PrioritĂ€t haben. Eine Materialsteuer, die bei den Plastikproduzenten ansetzt, könnte erheblich zur Kunststoffvermeidung und zu besserem Recycling beitragen“, so Tschimpke.

Beim Umgang mit dem europaweit streng geschĂŒtzten Wolf fordert der NABU die Bundesregierung auf, die 2015 eingesetzte Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) als beratendes Expertengremium und wesentliches Element fĂŒr ein hochwertiges, lĂ€nderĂŒbergreifendes Wolfs-Monitoring auch ĂŒber den Herbst 2018 hinaus zu sichern. Die Bundesregierung hat in den ersten 100 Tage wichtige Zeit verstreichen lassen und bisher keinerlei Signale gesendet, aktiv zu werden.
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Nachwuchs im Zoo Karlsruhe
Jungtier bei den Persischen Kropfgazellen / Foto: Zoo Karlsruhe
 
Nachwuchs im Zoo Karlsruhe
Jungtiere bei Kropfgazellen und Zwergflamingos

Immer im Winter bekommen die Weibchen der Kropfgazellen-Gruppe im Zoologischen Stadtgarten Besuch von einem Bock. Dass das als Zuchtbock aus der im Tierpark Oberwald lebenden Gruppe ausgewĂ€hlte Tier erfolgreich „anbĂ€ndeln“ konnte, zeigt sich nun im Gehege der Persischen Kropfgazellen am Lauterberg – der erste Nachwuchs ist seit einigen Tagen da. Die Jungtiere sind Ablieger, das heißt sie liegen versteckt und kommen nur zum SĂ€ugen bei der Mutter aus der Deckung. Der Zoo ist bekannt fĂŒr seine heraus­ra­gen­den Erfolge bei der Haltung und Zucht dieser stark bedrohten Art.

Auch bei den im DickhĂ€uterhaus lebenden Zwergflamingos gibt es - im dritten Jahr hintereinander - Zuchterfolge. Das Jungtier ist schon eigenstĂ€ndig in der hinteren Anlage unterwegs, Zoobesucher können es mit etwas GlĂŒck sehen.
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NABU und REWE grĂŒnden Insektenschutzfonds
Maßnahmen fördern BiodiversitĂ€t in der Landwirtschaft

Köln/Berlin – Die Zahlen sind alarmierend: In den vergangenen Jahrzehnten ist die Masse der Fluginsekten in Schutzgebieten um bis zu 75 Prozent zurĂŒckgegangen. Jede dritte Insektenart ist nach der bundesweiten Roten Liste gefĂ€hrdet bis ausgestorben. Aus diesem Grund haben sich der NABU und sein langjĂ€hriger strategischer Partner REWE zur GrĂŒndung eines Insektenschutzfonds entschlossen. Mit einer Startsumme von 300.000 Euro legt REWE das Fundament, um bundesweit umfassende Maßnahmen zum Schutz von Insekten umzusetzen. Durch den Fonds soll ein Beitrag gegen den dramatischen InsektenrĂŒckgang geleistet werden.

Der Mangel an vielfĂ€ltigen Strukturen und der massive Einsatz von Pestiziden in unseren Agrarlandschaften sind die Hauptursachen fĂŒr den InsektenrĂŒckgang. Intensiv bewirtschaftete Monokulturen bieten widrige Lebensbedingungen, in denen notwendige Nahrungs- und Nistmöglichkeiten großflĂ€chig fehlen. Deshalb werden mit Hilfe des Insektenschutzfonds noch in diesem Jahr rund 6,5 Hektar AckerflĂ€chen und Wiesen durch die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe angekauft und somit gesichert. ZusĂ€tzlich sollen auf insgesamt 16 Hektar artenreiche BlĂŒhflĂ€chen auf Ackerrandstreifen, bunt blĂŒhende Wiesen und Weiden angelegt sowie Hecken gepflanzt werden. Zeitgleich wird ein Insektenmonitoring gestartet, um herauszufinden, wie sich die InsektenbestĂ€nde auf den neuen FlĂ€chen entwickeln. Ein weiteres Ziel des Insektenschutzfonds ist es, die breite Öffentlichkeit ĂŒber die wichtige Funktion von Insekten zu informieren.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Insekten sind unersetzbar. Sie bestĂ€uben Wild- und Kulturpflanzen und sind so fĂŒr eine intakte Natur und die Erzeugung vieler Lebensmittel unerlĂ€sslich. Sie sind Nahrungsgrundlage unzĂ€hliger Tierarten und dienen dem biologischen Pflanzenschutz in der Landwirtschaft. Diese faszinierenden Tiere zu schĂŒtzen, sollte uns allen ein großes Anliegen sein – sowohl politischen EntscheidungstrĂ€gern und Landwirten wie auch Unternehmen und Zivilgesellschaft. Mit REWE haben wir einen wichtigen Partner an unserer Seite, um dem Ziel zur Schaffung flĂ€chendeckender insektenfreundlicher LebensrĂ€ume ein StĂŒck nĂ€her zu kommen.“

„Leider ist in der Öffentlichkeit zu wenig bekannt, welche große Bedeutung die biologische Vielfalt fĂŒr die Menschen hat und wie stark wir in der Landwirtschaft sowie der Produktion von Nahrungsmitteln von den Insekten abhĂ€ngig sind. Seit Jahren setzen wir uns deshalb vorrangig in der Landwirtschaft fĂŒr einen besseren Schutz der biologischen Vielfalt ein. Der Insektenschutzfonds bietet die Gelegenheit, uns noch stĂ€rker fĂŒr den Erhalt der Insekten zu engagieren und unserer Verantwortung weiter gerecht zu werden. Dabei stellt die langjĂ€hrige Partnerschaft mit dem NABU sicher, dass die AktivitĂ€ten auf einem hohen naturschutzfachlichen Niveau umgesetzt werden“, sagt Dr. Daniela BĂŒchel, die als Bereichsvorstand bei REWE fĂŒr Nachhaltigkeit und Personal zustĂ€ndig ist.

REWE hilft als Teil der REWE Group und in Kooperation mit der Naturschutzorganisation seit langem, die biologische Vielfalt zu sichern und so Lebensraum fĂŒr Wildbienen zu schaffen. Zusammen mit der Bodensee-Stiftung und BirdLife Österreich haben die REWE Group und der NABU bereits 2010 ein Gemeinschaftsprojekt initiiert, an dem mittlerweile mehr als 300 Betriebe in ganz Deutschland teilnehmen. Im Rahmen des PRO PLANET-Apfelprojekts wurden bis dato 5.500 Hecken, BĂ€ume und StrĂ€ucher gepflanzt und ĂŒber 300 Hektar BlĂŒhflĂ€chen angelegt. Mehr als 2.000 Nisthilfen bieten Insekten einen Lebensraum, darĂŒber hinaus wurden 6.000 VogelhĂ€user und Fledermausquartiere aufgehĂ€ngt, 400 Totholzhaufen angelegt und ĂŒber 1.000 Sitzstangen fĂŒr Greifvögel aufgestellt.

ZusĂ€tzlich hat REWE in den vergangenen Jahren bundesweit NABU-Gruppen mit 400.000 Euro dabei unterstĂŒtzt, Streuobstwiesen zu sichern und so wichtigen Lebensraum fĂŒr die Insekten zu schaffen. Zu den Maßnahmen gehörten beispielsweise die Pflanzung alter Obstsorten, fachgerechte Pflegemaßnahmen an BĂ€umen, die Anschaffung von GerĂ€ten fĂŒr eine naturschutzgerechte Mahd, der Kauf heimischer und blĂŒhender Wildgehölze zur Erhöhung des Trachtangebotes sowie der Bau von Insektenhotels.

Der Insektenschutzfonds soll neben REWE auch weiteren Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit bieten, sich bei der Planung und DurchfĂŒhrung praktischer Maßnahmen und Projekte zum Schutz von Insekten finanziell zu beteiligen. Grundsatz fĂŒr alle Maßnahmen und Projekte des Insektenschutzfonds ist ihre nachhaltige, also dauerhafte und erfolgreiche Wirkung.

Über NABU:
Der NABU engagiert sich seit 1899 fĂŒr Mensch und Natur. Mit 660.000 Mitgliedern und Förderern ist er der mitgliederstĂ€rkste Umweltverband in Deutschland. Neben dem Vogel- und Artenschutz engagiert sich der NABU fĂŒr den globalen Klimaschutz, setzt sich fĂŒr eine nachhaltige europĂ€ische Agrarpolitik ein, kĂŒmmert sich um saubere Meere und vieles mehr. Die besondere StĂ€rke des NABU liegt in der fachlichen Kompetenz und der praktischen Naturschutzarbeit seiner aktiven Mitglieder, die in ĂŒber 2.000 Ortsgruppen organisiert sind. Zum Schutz unserer natĂŒrlichen Ressourcen tritt der NABU fĂŒr die praktische Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft ein, die sich durch die Vermeidung und Wiederverwertung von AbfĂ€llen auszeichnet.

Über REWE:
Mit einem Umsatz von 21,2 Milliarden Euro (2017), mehr als 120.000 Mitarbeitern und ĂŒber 3.300 REWE-MĂ€rkten gehört die REWE Markt GmbH zu den fĂŒhrenden Unternehmen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Die REWE-MĂ€rkte werden als Filialen oder durch selbststĂ€ndige REWE-Kaufleute betrieben.
Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der fĂŒhrenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2017 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von rund 58 Milliarden Euro. Die 1927 gegrĂŒndete REWE Group ist mit ihren 345.000 BeschĂ€ftigten und 15.300 MĂ€rkten in 21 europĂ€ischen LĂ€ndern prĂ€sent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2017 rund 255.000 Mitarbeiter in rund 11.000 MĂ€rkten einen Umsatz von 42 Milliarden Euro.
 
 

Freiburger Stadtverwaltung entwickelt GrĂŒnflĂ€chen fĂŒr biologische Vielfalt
Bunte Blumenwiese / Foto: Daniel JĂ€ger, Archiv Prolix
 
Freiburger Stadtverwaltung entwickelt GrĂŒnflĂ€chen fĂŒr biologische Vielfalt
Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge am neuen Rathaus im StĂŒhlinger

Regionale Saatgutmischung soll Lebensraum fĂŒr viele Insektenarten schaffen

Im Laufe des Sommers wird es um das neue Rathaus summen und brummen. Denn Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge werden bald in einer blumenbunten Wiese um das neue GebĂ€ude im StĂŒhlinger fliegen und flattern. Möglich macht dies eine regionale Saatgutmischung, die eine artenreiche Blumenwiese entstehen lĂ€sst und kĂŒnftig fĂŒr zahlreiche Insektenarten aber auch Vogelarten, Lebensraum und Nahrung bieten soll.

Anlass fĂŒr die Aussaat dieser Saatgutmischung ist das drastische Insektensterben. Die im letzten Jahr veröffentlichte Langzeitstudie des Entomologischen Vereins Krefeld stellte einen RĂŒckgang von flugfĂ€higen Insekten seit 1990 um ĂŒber 76 Prozent fest. Das Insektensterben wirkt sich negativ auch fĂŒr andere Tierarten, wie beispielsweise den Bestand der Vögel, und damit den Erhalt der BiodiversitĂ€t insgesamt aus. Insekten sind aber auch fĂŒr den Menschen enorm wichtig. Sie tragen unter anderem zur Bodenfruchtbarkeit bei, bestĂ€uben Kultur- und Wildpflanzen, fressen SchĂ€dlinge und sind auch Nahrung fĂŒr zahlreiche andere Tiere.

Das Thema Verlust der biologischen Vielfalt ist nicht neu. So war die Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren nicht untĂ€tig und setzte viele Aktionen und Initiativen zum Erhalt der BiodiversitĂ€t um. Dennoch betrifft das Insektensterben auch das Freiburger Stadtgebiet. Deswegen hat das federfĂŒhrende Umweltschutzamt aktuell eine Vorlage in die gemeinderĂ€tlichen Gremien eingebracht, die fĂŒr die Stadt neue Ziele zum Erhalt der biologischen Vielfalt festlegt und weitere Maßnahmen gegen den RĂŒckgang von Insekten- und Vogelarten vorschlĂ€gt. Unter diesen Aktionen finden sich unter anderem neue arten- und blĂŒtenreiche GrĂŒnflĂ€chen rund um stĂ€dtische GebĂ€ude, um den Insekten auch in der Stadt einen Lebensraum auch in der Stadt zu bieten.

„Wir wollen aber jetzt schon, wo möglich und sinnvoll, Maßnahmen gegen das Insektensterben umsetzen, deshalb begrĂŒĂŸe ich die gemeinsame Initiative „BlĂŒhendes Rathaus im StĂŒhlinger“ von unserem Umweltschutzamt und dem GebĂ€udemanagement sehr“, erlĂ€utert UmweltbĂŒrgermeistern Gerda Stuchlik die Aussaat der regionalen Saatgutmischung.

Im Zuge der GrĂŒnflĂ€chenentwicklung am Rathaus im StĂŒhlinger wird die Stadtverwaltung eine ursprĂŒnglich als RasenflĂ€che gewidmete rund 700 Quadratmeter große GrĂŒnflĂ€che zwischen neuem Rathaus und altem Technischen Rathaus als ersten Schritt eine regionale oberrheinische Saatgutmischung aussĂ€en. Die Saatgutmischung enthĂ€lt viele KrĂ€uter- und Blumenarten wie Margerite, Malve oder Wiesenflockenblume.

Bereits in der letzten Woche haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltschutzamts in Eigeninitiative den Boden vorbereitet und das Saatgut per Hand ausgebracht. „Um in diesem Jahr noch erfolgreich eine blumenbunte Wiese zu bekommen, mussten wir witterungsbedingt schnell handeln“ macht Harald Schaich, Leiter der Naturschutzabteilung im Umweltschutzamt, deutlich und lobt die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem GebĂ€udemanagement (GMF).

„Das Rathaus im StĂŒhlinger wird durch eine bunte, blĂŒhende Wiese auch optisch aufgewertet“, freut sich Andrea Katzer-Hug, Leiterin des GMF, ĂŒber die insektenfreundliche GrĂŒnflĂ€che vor der RathaustĂŒr. Zudem werde die Pflege der GrĂŒnflĂ€che einfacher, so Katzer-Hug, statt einer mehrmaligen Mahd zum Erhalt einer artenarmen RasenflĂ€che mĂŒsse die Blumenwiese kĂŒnftig nur noch ein bis zweimal pro Jahr gemĂ€ht werden.

Die neue artenreiche Blumenwiese soll aber nur der erste Schritt sein. So soll im Herbst auch die noch etwa zwei bis drei Jahre brach liegende FlĂ€che fĂŒr den zweiten Bauabschnitt des neuen Rathauses im StĂŒhlinger teilweise eingesĂ€t werden. Auch auf solchen zeitlich begrenzten BrachflĂ€chen kann das Nahrungsangebot fĂŒr Insekten in der Stadt verbessert werden. Das gelte im Übrigen auch fĂŒr private FlĂ€chen und HausgĂ€rten, wie Harald Schaich betont. Hier könne ebenfalls mit regionalem Saatgut und wenig Aufwand ein Mehrwert fĂŒr die Insekten geschaffen werden. Das Umweltschutzamt berĂ€t dazu gerne.
 
 

 
Bitcoin: Energieverbrauch, Umweltzerstörung und Gier
Der Bitcoin ist eine digitale Mode-WĂ€hrung, die Einzelnen satte Profite, aktuell aber auch massive Verluste gebracht hat. Bitcoins "entstehen" durch Mining. Dieses Mining ist ein Vorgang bei dem große Computer ein kompliziertes mathematisch kryptographisches RĂ€tsel lösen mĂŒssen, das hohen Einsatz von Rechenleistung und somit extrem viel Strom braucht. Die notwendige Technik in Verbindung mit maximaler Gier fĂŒhren dazu, dass der Energieverbrauch explodiert. Die Bitcoin-Blase hat erstaunliche Parallelen zur Tulpenzwiebel-Hysterie im Jahr 1636, allerdings mit negativeren Folgen fĂŒr die Umwelt.

Der Blockchain-Experten Alex de Vries sagte am 6 Mai 2018: "Innerhalb von nur sechs Monaten hat sich der Energieverbrauch durch Bitcoin-Berechnungen verdoppelt. HĂ€lt der Trend an, könnte die KryptowĂ€hrung Ende nĂ€chsten Jahres so viel Energie verschlingen wie derzeit alle Solaranlagen weltweit erzeugen. In SPIEGEL ONLINE am 22.05.2018 sagte er: "Der Energiebedarf des Bitcoin-Systems ist atemberaubend. Zurzeit verbraucht es etwa 67 Terawattstunden pro Jahr. Das ist mehr Strom, als die ganze Schweizer Volkswirtschaft benötigt: 0,3 Prozent des weltweiten Konsums. Und es wird immer extremer. Bis zum Jahresende könnte der Anteil auf ein halbes Prozent wachsen. Das wĂ€re der Verbrauch von Österreich."

Es ist erstaunlich, wie wenig Debatte und Kritik der Umweltbewegung es zu diesem neuen Themenbereich und den damit verbundenen Problemen gibt. HĂ€ufig wird in Sachen Klimaschutz immer noch in winzigen, vorgegebenen Nischen agiert. Was Neonics und Glyphosat in Biotopen sind, sind Bitcoins im Umwelt- und Energiebereich.

Die Blockchain-Technologie kann in Teilbereichen zukĂŒnftig durchaus nĂŒtzlich sein. Dort wo sie den Menschen tatsĂ€chlich nĂŒtzt, sollte sie umweltfreundlich und energiesparend weiter entwickelt werden.

Wie immer wenn Umwelt zerstört wird und mit Umweltzerstörung verbundene Profite gefĂ€hrdet sind, wird eilig versucht den Bitcoins ein grĂŒnes Image zu geben und Greenwash zu betreiben. So steht in Foren der Bitcoin-Lobby: "Bitcoin bedroht die Energiewende nicht, es finanziert dezentrale effiziente und gĂŒnstig erzeugte Energie". Doch unser Stromverbrauch und der Energiehunger von DigitalwĂ€hrungen wie Bitcoins ist immer noch gekoppelt an AtommĂŒllproduktion, Klimawandel und Umweltzerstörung. Und nur um die Profitsucht zu bedienen mĂŒssen wir auch keine WindrĂ€der und Solaranlagen bauen. Um Bitcoins ein "grĂŒnes Image" zu geben, nutzen die Lobbyisten einen guten Trick. Sie bieten Nichtregierungsorganisationen und UmweltverbĂ€nden die Möglichkeit Bitcoin-Spenden zu erhalten und richten liebend gerne die entsprechenden Spendenseiten ein. Das Motto: "Spenden Sie fĂŒr eine bessere Welt. Ein Bitcoin kann hunderten von Kindern helfen!" klingt erst mal gut. Die gemeinnĂŒtzigen Organisationen hoffen auf Spenden und geben so dem Btitcoin ungewollt ein grĂŒnes Image. Doch erste NGOÂŽs wie der BUND-Berlin haben den Zusammenhang erkannt und akzeptieren jetzt keine Bitcoin-Spenden mehr. Die Debatte hat endlich begonnen.

Die ModewĂ€hrung Bitcoin passt gut in eine Zeit, in der sich libertĂ€r-neoliberale Gier mit Technikbesoffenheit mischt. Wenn die Bitcoin-Technologie weiter so viel Energie frisst, schafft sie sich selbst ab oder wir mĂŒssen sie abschaffen.
Auch fĂŒr die neuen Krypto-WĂ€hrungen gilt der alte Satz von Mahatma Gandhi: "Die Welt hat genug fĂŒr jedermanns BedĂŒrfnisse, aber nicht fĂŒr jedermanns Gier."

Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer, VizeprĂ€sident Atomschutzverband TRAS
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ÖKO-TEST-Magazin Juni 2018
 
ÖKO-TEST-Magazin Juni 2018
Die Juni-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins gibt es im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro.

Aus dem Inhalt

Test: Discounter gegen Marke, 35 Produkte im Vergleich
Lohnt es sich, fĂŒr Markenprodukte wie Iglo oder Barilla mehr Geld auszugeben? Oder ist das Billigprodukt am Ende genauso gut? Der Vergleich von Discount- und Herstellermarken offenbart nur geringe Unterschiede – im Guten wie im Schlechten. Mehr dazu hier.

Test: HandspĂŒlmittel
ÖKO-TEST wollte nicht nur wissen, wie gut diese Produkte reinigen können, sondern auch, ob sie Schadstoffe enthalten. Das ResĂŒmee: Nur ein Produkt im Test kann ÖKO-TEST mit „gut“ empfehlen. Mehr dazu hier.

Test: Kindersandalen
Gift im Schuh: ÖKO-TEST fand in einem Produkt Dibutylzinn. DarĂŒber hinaus sind einige Sandalen etwa mit krebsverdĂ€chtigen Farbstoffbestandteilen oder Chrom, das die Umwelt schĂ€digen und Chromallergikern Probleme machen kann, belastet. Das Labor analysierte aber auch Konservierer, die allergische Hautreaktionen hervorrufen können. Immerhin zwei Sandalen kann ÖKO-TEST empfehlen. Mehr dazu hier.

Test: Sonnenschutzmittel
Gute Nachrichten: Es gibt viele Produkte, die empfehlenswert sind. Und diese mĂŒssen nicht einmal teuer sein. Vor allem Naturkosmetik ĂŒberzeugt. Denn diese setzt keine chemischen, hormonell wirksamen UV-Filter ein, die nicht nur die Gesundheit belasten, sondern auch die Umwelt. Mehr dazu hier.

Test: Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen
Deutschland versinkt im PlastikmĂŒll, da greifen manche fĂŒr ihre Grillpartys schon mal zu plastikfreiem Einweggeschirr. Doch wie gut sind diese Produkte aus PalmblĂ€ttern, Zuckerrohr und PolymilchsĂ€ure? Durchwachsen: In einigen stecken Schadstoffe, zwei sind mit Schimmelpilzen befallen. Ein getesteter Einwegteller ist sogar mit dem hierzulande verbotenen Pestizid DDT belastet. Immerhin 12 Produkte bekommen das Testurteil „gut“. Mehr dazu hier.

Test: Mittel gegen Fußpilz
Mit der Mehrzahl der Cremes und Salben kann man dem Pilz getrost zu Leibe rĂŒcken. Diese setzen auf Wirkstoffe, die laut aktuellen Forschungsstand als effektiv gelten. Bei einigen Mitteln kritisiert ÖKO-TEST aber Schadstoffe wie Mineralölkohlenwasserstoffe oder Substanzen, die Allergien auslösen können. Mehr dazu hier.

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Dieses Mal im Heft: Extra Discounter

Ökologie und Nachhaltigkeit
Discounter haben das Thema Nachhaltigkeit entdeckt. Aldi, Lidl und Co. holen Bio-Artikel ins Sortiment, schließen sich Initiativen an und reduzieren die Emissionen ihrer Filialen. Ist das echtes Engagement oder nur vordergrĂŒndiger Schein?

Angebote
HandyvertrĂ€ge und Fotoservice, Reisen, Blumen und E-Books: Discounter haben inzwischen einiges im Portfolio, was ĂŒber die reine Grundversorgung hinausgeht. Die Angebote sind oft gĂŒnstig. Doch man sollte sie umsichtig vergleichen.

Die MentalitÀt des SchnÀppchenjÀgers
Warum kaufen reiche Leute beim Discounter? Oder öko-bewusste Konsumenten, die sich auskennen mit regionalen Lebensmitteln und alternativen Vertriebsstrukturen? Bloß weil es schön billig ist? Ein Experte gibt Antworten.

Blick ĂŒber die Grenzen
Oft heißt es, nirgendwo seien die Lebensmittel so preiswert wie in Deutschland. Doch stimmt das wirklich? Und warum bekommt bei uns kein auslĂ€ndischer Discounter den Fuß in die TĂŒr, wĂ€hrend Lidl und Aldi in vielen anderen LĂ€ndern erfolgreich eine Filiale nach der nĂ€chsten eröffnen?

Blick hinter die Kulissen
Discounter sind beliebt. Ihre Namen kennt jeder. Doch nur wenige wissen, wem die Billiganbieter gehören, wer an ihnen verdient, wer fĂŒr ihr GeschĂ€ftsgebaren verantwortlich ist.

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Und außerdem:

Übersicht: Reiseversicherungen von Reiseportalen
Wie gut sind die Reiseversicherungen, die auf Reiseportalen angeboten werden? Das ResĂŒmee: Die Angebote sind in der Regel teuer. Zudem sind die Leistungen mager, fast immer haben sie eine hohe Selbstbeteiligung.

BĂŒrostĂŒhle
Immer nur sitzen macht auf Dauer krank. Es schadet nicht nur dem RĂŒcken, sondern dem ganzen Organismus. Nicht jeder Stuhl passt zu jedem. Das richtige Modell zu finden, ist ein individueller Prozess.

Die neue Wohnungsnot
In deutschen GroßstĂ€dten steigen die Kosten fĂŒr Miete, Haus- und GrundstĂŒckskauf. Das spĂŒrt nicht nur der Geringverdiener, sondern auch die Mittelschicht. Wohnungsprobleme sind die neue soziale Frage.
 
 



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