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Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

 
Freie Bahn fĂŒr Wildtiere
ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland wollen fĂŒnf Prozent weniger WildunfĂ€lle jĂ€hrlich. Deutschland hat zu wenig „GrĂŒne Infrastruktur“.

Hunderttausende Rehe, Hirsche, FĂŒchse und viele andere Tiere sterben jedes Jahr auf unseren Straßen. WildunfĂ€lle stellen zudem fĂŒr Autofahrer ein erhebliches Risiko dar. Zum anderen gefĂ€hrden die Zerschneidung und Verinselung von LebensrĂ€umen die biologische Vielfalt in Deutschland.

ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland begrĂŒĂŸen deshalb das heute vom Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN) in Berlin vorgestellte „Bundeskonzept GrĂŒne Infrastruktur“ als eine dringend notwendige Grundlage. Gleichzeitig kritisieren sie die schleppende Umsetzung des 2012 beschlossenen Bundesprogramms Wiedervernetzung sowie eines bundesweiten Biotopverbunds. Grund dafĂŒr ist neben der unzureichenden Finanzierung auch der bestehende Mangel von bundesweiten Planungsgrundlagen und Umsetzungsstrategien.

In einem gemeinsamen Papier fordern die VerbĂ€nde daher Bund und LĂ€nder auf, ihre Anstrengungen zur Umsetzung von Wiedervernetzung und Biotopverbund deutlich zu verstĂ€rken. Ziel mĂŒsse es sein, die Zahl der VerkehrsunfĂ€lle mit Wildtieren – auch zum Schutz des Menschen – um jĂ€hrlich fĂŒnf Prozent zu verringern. HierfĂŒr brauche es geeignete Maßnahmen wie Querungshilfen, Wildwarnanlagen oder ZĂ€unung.

Außerdem sollte ab sofort mindestens ein Prozent der Investitionen in Bundesfernstraßen fĂŒr Maßnahmen zur Wiedervernetzung von LebensrĂ€umen an bestehenden Bundesauto-bahnen und Bundesfernstraßen verwendet werden. Bis zum Jahr 2027 sollen so die 93 wichtigsten Wiedervernetzungsabschnitte aus dem Bundesprogramm abgearbeitet sein.

FĂŒr den dauerhaften Ausbau und den Erhalt GrĂŒner Infrastruktur sollte ein „Bundesnetzplan Biotopverbund“ eine lĂ€nderĂŒbergreifende Vernetzung von LebensrĂ€umen gewĂ€hrleisten. Als fester Bestandteil der Raumplanung wĂ€ren auf diese Weise wichtige Achsen sowie ĂŒberlebenswichtige KernflĂ€chen des Biotopverbundsystems dauerhaft gesichert. Besonderer Wert ist dabei auf die bestmögliche Einbindung von WildbrĂŒcken und anderen Querungshilfen in das Netz der Natur zu legen.

Eines der grĂ¶ĂŸten Probleme stellt derzeit die intensive Landnutzung und damit die VerfĂŒgbarkeit von FlĂ€che fĂŒr den Naturschutz dar. Hier fordern die VerbĂ€nde von der öffentlichen Hand, den Verkauf wichtiger FlĂ€chen aus ihrem Besitz einzustellen und diese fĂŒr die Umsetzung des lĂ€nderĂŒbergreifenden Biotopverbundes bereitzuhalten. Insbesondere in der Agrarlandschaft mĂŒssten ausreichend Trittstein- und VernetzungslebensrĂ€ume wie z.B. Waldinseln, Feuchtgebiete oder Hecken geschaffen werden. Hier ist auch die Agrarpolitik gefordert.

Die Tagung „Lebensraumkorridore fĂŒr Mensch und Natur“ am 27. MĂ€rz 2017 in der Berliner Landesvertretung von Baden-WĂŒrttemberg befasst sich ebenfalls mit der Thematik der Wiedervernetzung und stellt zahlreiche Praxisbeispiele vor.
 
 

 
NABU: WĂ€lder brauchen mehr Schutz
Änderung der Waldgesetze notwendig

AnlĂ€sslich des Internationalen Tag des Waldes (21.3.) fordert der NABU mehr Schutz fĂŒr WĂ€lder, weltweit und in Deutschland. Vor allem die Umwandlung von WĂ€ldern zu landwirtschaftlichen FlĂ€chen und Siedlungen fĂŒhren weltweit zu einem Verlust von 13 bis 15 Millionen Hektar jĂ€hrlich. Dazu trĂ€gt in besonderem Maße der Konsum von Fleischprodukten bei, denn jedes Jahr werden weitere WeideflĂ€chen benötigt und Futtermittel wie Soja werden auf dem globalisierten Markt in großen Mengen gehandelt.

„WĂ€lder sind weltweit bedeutende LebensrĂ€ume fĂŒr eine immense Artenvielfalt. Wir Menschen profitieren vor allem von ihren kostenlosen Leistungen. Nur wenn wir WĂ€lder schĂŒtzen, können wir weiterhin zum Beispiel von ihrem Nutzen als Kohlenstoffspeicher profitieren“, sagte NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke.

Auch Deutschland ist seiner Verpflichtung, WĂ€lder effektiv zu schĂŒtzen noch lĂ€ngst nicht nachgekommen. Gerade mal zwei Prozent der WaldflĂ€che Deutschlands sind heute ĂŒber einen rechtlichen Schutz dauerhaft aus der Nutzung genommen. Nur in solchen WĂ€ldern können sich langfristig wieder urwaldĂ€hnliche Strukturen und damit ein Paradies fĂŒr die Artenvielfalt entwickeln.

Die geplante Ausweisung eines dritten Nationalparks in Bayern ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Dabei muss die naturschutzfachliche QualitĂ€t des Waldes bei der Ausweisung im Vordergrund stehen. Mit dem Spessart und dem Steigerwald stehen zwei geeignete Laubwaldgebiete im Eigentum des Freistaates zu VerfĂŒgung. Ein neuer Nationalpark muss auch neue naturschutzfachliche QualitĂ€t in das betroffene Gebiet bringen und darf nicht nur bereits als Naturschutzgebiet ausgewiesene FlĂ€chen beinhalten.

Der Waldnaturschutz in Deutschland geht jedoch deutlich ĂŒber die nicht mehr forstwirtschaftlich genutzten FlĂ€chen hinaus, denn der Großteil des deutschen Waldes wird weiterhin bewirtschaftet werden. „GrundsĂ€tzlich sollte bei WirtschaftswĂ€ldern das Ziel verfolgt werden, dass diese sich bezĂŒglich Struktur (Baumartenzusammensetzung, Waldentwicklungsphasen, Totholzanteil) an heimischen ‚UrwĂ€ldern‘ orientieren. Um dies sicherzustellen bedarf es einer entsprechenden Änderung der Waldgesetze“, fordert Tschimpke.

Im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens, mit dem Ziel den Temperaturanstieg auf deutlich unter 2, besser auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, spielt der Wald eine zentrale Rolle bei der Reduzierung von Kohlenstoff in der AtmosphĂ€re. Um weiterhin als Kohlenstoffsenke fungieren zu können, muss die WaldflĂ€che erhalten und vermehrt werden. „Dabei ist zu beachten: Wald ist nicht gleich Wald. Ein alter Wald, mit hohen HolzvorrĂ€ten und einem intakten Boden speichert wesentlich mehr Kohlenstoff als aufgeforstete Plantagen“, so NABU-Waldexperte Stefan Adler.
 
 

 
NABU: Mit neuem Verpackungsgesetz droht Aus fĂŒr die Mehrwegflasche
Deutschland muss endlich den Abstieg vom Gipfel des Plastik-Bergs einlÀuten

Der NABU kritisiert die aktuellen PlĂ€ne der Bundesregierung fĂŒr ein neues Verpackungsgesetz. In dem jetzt dem Bundestag vorgelegten Entwurf wurden mehrere Umweltvorgaben ohne Not aufgeweicht oder ganz gestrichen. So stĂŒnde im schlimmsten Fall sogar die Mehrwegflasche vor dem Aus. Auch die verbraucherfreundliche Sammlung von Wertstoffen in einer Tonne hat die Bundesregierung gestrichen, ebenso fehlen fortschrittliche Ziele zum Recycling von Kunststoffen.

Der NABU fordert die Abgeordneten des Bundestags daher dazu auf, im Gesetzgebungsverfahren die Umweltvorgaben wieder deutlich zu erhöhen – und damit zu den Zielen zurĂŒckzukehren, die bereits im ersten Entwurf fĂŒr das Gesetz 2015 auf dem Tisch lagen. Diese waren deutlich ambitionierter. „Innerhalb der nĂ€chsten zehn Jahre mĂŒssen wir in Deutschland das Kunststoff-Zeitalter beenden. Doch das, was die Bundesregierung hier vorschlĂ€gt, lĂ€utet keineswegs den Abstieg vom Gipfel des Plastik-Bergs ein“, kritisierte NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Beispiel GetrĂ€nkeverpackungen: Derzeit sollen vier von fĂŒnf GetrĂ€nken umweltfreundlich verpackt sein. Diese Vorgabe hat die Bundesregierung jetzt ersatzlos gestrichen. Ohne erkennbaren Grund beerdigt Deutschland damit eines seiner wenigen konkret bezifferten Ziele zur Abfallvermeidung. „Die Bundesregierung verspielt die Chance, endlich Sanktionen ergreifen zu können. Das Pfand alleine reicht nicht aus, um ökologisch vorteilhafte Verpackungen zu fördern. Im Gegenteil: Seit Jahren machen Handel und GetrĂ€nkeindustrie hohe Profite aus dem GeschĂ€ft mit dem Einweg-Pfand. Nicht die Pfandpflicht ist das Thema der Stunde, sondern wirkungsvolle Instrumente fĂŒr umweltfreundliche GetrĂ€nkeverpackungen. Wir brauchen dringend eine Steuer auf GetrĂ€nkeverpackungen. Wir mĂŒssen die Mehrwegquote fördern und nicht abschaffen“, so Miller.

Am kommenden Montag sind Abfall-Experten zur Anhörung in den Umweltausschuss des Bundestags eingeladen. Dann wird es auch um die Frage der Wertstofftonne und die Recyclingquote fĂŒr Kunststoffe gehen. Obwohl die meisten Experten in Deutschland eine Recyclingquote von 72 Prozent ab dem Jahr 2019 befĂŒrworten, will die Bundesregierung deutlich laschere Ziele beschließen. Erst ab dem Jahr 2022 soll eine Quote von gerade einmal 63 Prozent erfĂŒllt werden. „Wir erwarten von den Mitgliedern des Bundestags, dass sie diese VerwĂ€sserung nicht durchgehen lassen und stattdessen strengere Ziele beschließen. Andernfalls fehlen fĂŒr die Abfallwirtschaft die nötigen Anreize, in eine bessere Technik zum Sortieren und Recyclen von Kunststoffen zu investieren. Dabei sind diese Investitionen seit Jahren ĂŒberfĂ€llig, uns gehen immer noch Hunderttausende Tonnen an wertvollen Kunststoffen unnötig verloren“, so Miller.

Auch die EinfĂŒhrung der Wertstofftonne ist von der Politik vom Tisch gekehrt worden. UrsprĂŒnglich war vorgesehen, dass kĂŒnftig jeder Haushalt Zugang zu einer MĂŒlltonne haben soll, in der sĂ€mtliche AbfĂ€lle aus Plastik und Metall gemeinsam gesammelt werden. Von dieser Lösung hatte sich die Bundesregierung bereits im vergangenen Jahr verabschiedet. „Deutschland bleibt damit bei seinem zerfaserten System der gelben SĂ€cke, gelben Tonnen und Wertstoffhöfe. Dieses Wirrwarr ist weder aus Umwelt- noch aus Verbrauchersicht sinnvoll“, so Miller.

Der gesamte Gesetzentwurf sei mittlerweile nur noch ein Schatten dessen, was 2015 ursprĂŒnglich als neues Wertstoffgesetz diskutiert wurde. Der NABU forderte die Parlamentarier auf, wieder zu den ursprĂŒnglich geplanten Vorgaben zurĂŒckzukehren. Dort war auch vorgesehen, stoffliche Verwertungsziele automatisch zu steigern, wenn sich diese bewĂ€hren. Davon hat sich die Regierung mittlerweile ebenso verabschiedet.

„Im Gesetz fehlt außerdem eine Vorgabe, die sicherstellt, dass in jedem Bundesland eine Mindestmenge an Verpackungsabfall je Einwohner gesammelt wird. Mit einem solchen Ziel wĂŒrden Kommunen und das duale Systeme dazu angehalten, die Bevölkerung ausreichend, dauerhaft und aktiv zur MĂŒlltrennung und Abfallvermeidung zu beraten“, so Benjamin Bongardt, NABU-Leiter fĂŒr Ressourcenpolitik.

Unklar bleibt auch, ob und wie die dualen Systeme kĂŒnftig den Einsatz von Recyclingkunststoffen in ihrer Preispolitik bei Verpackungen berĂŒcksichtigen werden. Entsprechende Berichte ĂŒber die Bevorteilung von Recyclingmaterial und eine recyclingfreundliche Verpackungsgestaltung sollen nach den PlĂ€nen der Bundesregierung nicht veröffentlichungspflichtig sein. Daher werden die Leistungen des Verpackungssektors fĂŒr die Umwelt sowie seine Preisgestaltung wohl im Wesentlichen ein Geheimnis unter Herstellern bleiben. DarĂŒber hinaus sollen sich Einzelhandel, Industrie und Hersteller kĂŒnftig mit Hilfe einer öffentlich beliehenen Stiftung privaten Rechts selbst kontrollieren. Dabei geht es primĂ€r um die Frage, ob gesetzeskonform fĂŒr die Entsorgung von Verpackungen gezahlt wird. „Das ist ein Konstrukt, das Regionen mit freiwillig eingefĂŒhrten Wertstofftonnen die Motivation zur Zusammenarbeit nimmt. Denn fĂŒr ein Funktionieren des Systems mĂŒssen Kommunen und Hersteller eigentlich vertrauensvoll zusammenarbeiten“, so Bongardt.

Angesichts des enormen Ressourcenverbrauchs in Deutschland fordert der NABU von der kommenden Bundesregierung die EinfĂŒhrung eines Ressourcenschutzgesetzes. „Dieses Gesetz muss endlich die Kreislaufwirtschaft in allen Wirtschafts- und Konsumzweigen Deutschlands voranbringen“, so Bongardt.
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1000 neue Eichen fĂŒr den Opfinger Wald
Pflanzaktion am Samstag, 25. MĂ€rz, fĂŒr NaturschĂŒtzer, BĂŒrger und Forstleute

Am Samstag, 25. MĂ€rz, von 9 bis 12.30 Uhr findet im Opfinger Wald
eine Pflanzaktion statt, die das Waldhaus Freiburg in Kooperation mit
dem BUND, dem NABU und der Schutzgemeinschaft Deutscher
Wald initiiert hat. Dabei pflanzen mehr als 50 Freiwillige 1000 junge
Eichen. Die PflanzflÀche am Waldmösleweg unweit des kleinen
Opfinger Sees wurde im Januar gerodet; hier standen viele Eschen,
die durch das Eschentriebsterben stark geschÀdigt waren und jetzt
genutzt werden mussten. Anschließend hat eine Forstwirtgruppe des
Forstamtes die FlĂ€che von Reisig gerĂ€umt und fĂŒr die Pflanzung
standortgerechter Stieleichen vorbereitet.

Auszubildende des Forstamtes leiten gemeinsam mit dem Personal
vom Waldhaus die Pflanzaktion an. Mit Erdbohrern werden zunÀchst
die Löcher angefertigt. Anschließend werden die jungen BĂ€ume per
Hand oder mit Hilfe von Spaten und Pflanzhauen gepflanzt.
Fachleute achten auf das sorgfÀltige Einbringen der jungen BÀume.


Der Revierförster Markus MĂŒller, Leiter des Waldhauses, informiert
vor Ort ĂŒber das Eschentriebsterben und verrĂ€t, warum gerade die
Eiche die ideale Baumart zur Wiederaufforstung ist.

Die Teilnahme ist frei. Die Veranstaltung beginnt um 9 Uhr und
endet um 12.30 Uhr mit einem von BUND und Forstamt gestifteten
Vesper. Treffpunkt ist der Parkplatz am kleinen Opfinger Baggersee
(VAG-Haltestelle KleingĂ€rten). FĂŒr RĂŒckfragen ist Markus MĂŒller
erreichbar unter Tel. 0170/7661933.
 
 

 
Amphibienwanderung
Stadt appelliert an Mountainbiker und SpaziergÀnger, drei Waldwege beim Waldsee zu meiden

Die Amphibien wandern wieder, und der Mensch sollte RĂŒcksicht auf
sie nehmen. Vor allem im Stadtwald zwischen dem Waldsee und der
Franzosenschanze/Canadian Trail sind dieser Tage viele Erdkröten
und Grasfrösche unterwegs. Daher appellieren das Forstamt und das
Umweltschutzamt nun an Mountainbiker und SpaziergÀnger, bis
Ende Mai drei Waldwege in diesem Gebiet zu meiden. Welche Wege
das sind, ist der angehÀngten Karte zu entnehmen.

Die beiden oberen Wege, die in der Karte von der eingezeichneten
HĂŒtte („H“) in sĂŒdöstlicher Richtung (rechts unten) zur WaldseeGaststĂ€tte
fĂŒhren, sind so schmal, dass das Landeswaldgesetz das
Radfahren dort ohnehin verbietet. Um das Zertrampeln der Kröten
und Frösche zu verhindern, bitten die erwĂ€hnten Ämter aber auch
SpaziergÀnger, auf die Nutzung dieses Weges bis Ende Mai zu
verzichten.

Der in der Karte untere, grau markierte Weg heißt Schanzenweg. Er
ist nach dem Landeswaldgesetz fĂŒr Radfahren zugelassen, sollte
aber vorerst von Mountainbikern und allen anderen Waldbesuchern
gemieden werden. Auch der Verein MTB-Freiburg weist auf seiner
Facebook-Seite auf diesen Appell hin.
 
 

 
Der Freiburg-Cup ist gut gestartet
Stadt Freiburg bewertet die EinfĂŒhrung eines Pfandbechers fĂŒr Kaffee als großen Erfolg

Stadtverwaltung und ASF arbeiten an einer weiteren Optimierung des Pfandbechersystems

Der Freiburg-Cup ist angekommen. Vier Monate nach der
Vorstellung des Kaffee-Pfandbechers in Freiburg zieht die
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF)
gemeinsam mit der Stadtverwaltung eine positive Bilanz.

Das Freiburger Pilotprojekt stieß bundesweit auf große
Resonanz. Seit November 2016 wird der stabile,
spĂŒlmaschinenfeste Freiburg-Cup in CafĂ©s und BĂ€ckereien in
der Innenstadt fĂŒr den Kaffee „To go“ angeboten. Das
Interesse von Kunden und Gastronomen war von Anfang an
groß. Begonnen wurde mit 5.000 Pfandbechern, nach vier
Monaten sind schon etwa 14.000 Becher bereits im Umlauf
und die Aktion expandiert.

14 Cafés und BÀckereifilialen aus der Freiburger Innenstadt
waren am Anfang mit am Start. Vier Wochen spÀter
beteiligten sich schon 44 GeschÀfte an der Aktion, inzwischen
zÀhlen 72 Kaffeebetriebe, BÀckereien oder Eiscafés zu den
Partnern des Freiburg-Cups. Außerhalb des Stadtzentrums ist
der Pfandbecher bereits im StĂŒhlinger, in der Wiehre und in
Cafés in Herdern zu bekommen, seit Mitte Februar vertreibt
auch die Gastronomie des Uni-Klinikums den Freiburg-Cup.
„Durch das breite Medienecho am Anfang der Aktion wurde
der Becher schlagartig zum StadtgesprÀch. Alle wollten ihn
haben - und die Beliebtheit des Freiburg-Cups hat sich
gehalten“, resĂŒmiert Michael Broglin, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der
ASF.

Bei einem Erfahrungsaustausch Ende letzter Woche im
Freiburger Rathaus bestÀtigten Vertreterinnen und Vertreter
der Kaffee-Gastronomie, dass der ökologische Impuls des
Freiburg-Cups viele „To go“-Kunden erreicht habe. Dennoch
sei die weitere gezielte Ansprache der Kaffeetrinker durch das
Thekenpersonal unverzichtbar. UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda
Stuchlik sagte zu, „dass ASF und Stadtverwaltung weiter an
der Verbesserung und Optimierung des Pfandbechersystems
arbeiten werden. So soll unter anderem der RĂŒcklauf der
gebrauchten Becher, beispielsweise durch einen ĂŒber das
Smartphone abrufbaren Stadtplan mit allen teilnehmenden
GeschĂ€ften verbessert werden.“

Auch außerhalb Freiburgs findet der Pfandbecher Beachtung.
So sind in mehreren deutschen GroßstĂ€dten gezielte
Aktionen zur Vermeidung von Einweg-Kaffeebechern geplant,
die sich am Freiburger Beispiel orientieren. Dabei ist die ASF
Ansprechpartner fĂŒr die örtlichen UmweltverbĂ€nde und
Stadtverwaltungen. Die ASF hofft, dass sich weitere Akteure
von der Aktion inspirieren lassen, denn nur gemeinsam kann
es den Kommunen gelingen, etwas gegen die
Einwegbecherlawine auszurichten. Allein 12 Millionen leere
Becher fallen in Freiburg jedes Jahr beim Genuss von Kaffee
„To go“ an. Die gebrauchten Einwegbecher lassen sich nicht
recyceln und mĂŒssen als RestmĂŒll entsorgt werden.

Kunden, die ihren Kaffee zum Mitnehmen im Freiburg-Cup
kaufen, zahlen einen Euro Pfand und können den leeren
Becher in allen mitmachenden GeschĂ€ften zurĂŒckgeben.
Anschließend wird der Becher gespĂŒlt, bei jedem Einsatz
spart der robuste Freiburg-Cup einen Wegwerfbecher ein. FĂŒr
die Cafébetriebe fallen keine Kosten an, die Stadt Freiburg
trĂ€gt die Kosten fĂŒr die EinfĂŒhrung des Systems, die
Koordination liegt bei der ASF.
 
 

 
NABU: Bundesrat-Empfehlungen zur Agrarförderung gehen nicht weit genug
Deutschland braucht naturvertrÀglichere Landwirtschaft

Der Bundesrat forderte am heutigen Freitag die Bundesregierung dazu auf, die EU-Fördergelder fĂŒr Agrarpolitik in Deutschland kĂŒnftig anders zu verteilen. Die LĂ€nderkammer sprach sich dafĂŒr aus, rund 70 Millionen Euro von der sogenannten „ersten“ in die „zweite SĂ€ule“ umzuschichten. Dies hĂ€tte zur Folge, dass sowohl Natur- und Klimaschutzmaßnahmen als auch die lĂ€ndliche Entwicklung stĂ€rker gefördert werden können.

Dazu NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Der Vorschlag des Bundesrats geht in die richtige Richtung, ist aber zu kurz gesprungen. Angesichts der massiven Umweltprobleme des Agrarsektors braucht Deutschland dringend eine bessere Förderung der naturvertrĂ€glichen Landwirtschaft. Durch die stark intensivierte Produktion drohen Arten wie Kiebitz und Rebhuhn bei uns zu verschwinden und unser Grundwasser ist vielerorts enorm mit Nitrat belastet. Bundeskanzlerin Merkel sollte daher nicht nur den zaghaften Vorschlag der LĂ€nder annehmen, sondern ihn mit Blick auf den Erhalt unserer Lebensgrundlagen noch deutlich nachbessern.“

Erlaubt ist eine Umschichtung von bis zu 15 Prozent der Fördergelder und damit 750 Millionen Euro in die zweite SĂ€ule, also den Bereich fĂŒr die nachhaltige Entwicklung des lĂ€ndlichen Raums. Der Bundesrat empfahl heute eine Aufstockung von 4,5 auf sechs Prozent. Der NABU fordert, dass Deutschland den Rahmen voll ausschöpft. Bislang scheitert eine naturvertrĂ€glichere Verteilung vor allem an der CDU/CSU.

„Innerhalb der Union gibt es durchaus progressive KrĂ€fte, die sich klar fĂŒr eine bessere Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft aussprechen. Das gilt etwa fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg und seinen Minister fĂŒr LĂ€ndlichen Raum Peter Hauk. Es ist an der Zeit, dass alle in der CDU und CSU die Augen öffnen fĂŒr die Umweltprobleme der Landwirtschaft – und entsprechend handeln. Das gilt insbesondere fĂŒr Bundesagrarminister Schmidt, der Änderungen am System bislang komplett blockiert“, so Tschimpke.

Bis zum 1. August muss die Bundesregierung der EU-Kommission mitteilen, ob sie kĂŒnftig mehr Geld in die lĂ€ndliche Entwicklung fließen lassen will. Der EuropĂ€ische Rechnungshof sieht dazu in Deutschland erheblichen Verbesserungsbedarf.

FĂŒr die kommende EU-Förderperiode ab 2020 fordert der NABU, dass Agrar-Subventionen nicht mehr pauschal nach FlĂ€che ausgeschĂŒttet werden dĂŒrfen. Stattdessen sollten Fördergelder an konkrete gesellschaftliche Leistungen gekoppelt werden, etwa fĂŒr den Tier- und Umweltschutz.
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Verleihung des 18. Landesnaturschutzpreises
Motto: „Naturoase Siedlung – aber natĂŒrlich!“



Umweltminister Franz Untersteller: „Die biologische Vielfalt ist der Antriebsmotor, der alle wesentlichen LebensvorgĂ€nge am Laufen hĂ€lt.“





Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller hat am Samstag (11.3.) in Stuttgart sechs PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€gern den 18. Landesnaturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-WĂŒrttemberg verliehen. Das Motto des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises lautete: „Naturoase Siedlung – aber natĂŒrlich!“.



„Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen unserer Zeit“, betonte der Minister. „Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen reinigen Wasser und Luft. Sie dienen als Nahrung und Arzneimittel, sie sorgen fĂŒr fruchtbare Böden und damit fĂŒr gesunde Lebensmittel und sie sorgen fĂŒr ein angenehmes Klima.“



Ganze Wirtschaftszweige und viele ArbeitsplĂ€tze in einer Region hingen direkt von der biologischen Vielfalt ab, sagte Untersteller weiter. So seien Tourismus und erfolgreiche Regionalmarken auf eine intakte Natur angewiesen. Der Anblick einer schönen abwechslungsreichen Landschaft könne zudem die LebensqualitĂ€t der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger erhöhen.
„Verlust der biologischen Vielfalt bedeutet Verlust regionaler IdentitĂ€t und bedeutet Verlust unserer natĂŒrlichen Lebensgrundlagen“, so der Minister fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. „Deshalb ist die biologische Vielfalt eine Art Lebensversicherung fĂŒr uns, die wir gerade auch im Siedlungsbereich dringend erhalten mĂŒssen, sei es in GrĂŒnanlagen, an WegrĂ€ndern, in GĂ€rten oder auch in, an oder auf GebĂ€uden.“

„Die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger haben sich mit ihren kreativen Projekten fĂŒr mehr Natur in unseren StĂ€dten und Gemeinden engagiert“, erklĂ€rte der Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds, Umweltminister Untersteller. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt in Baden-WĂŒrttemberg.“

ErgÀnzende Informationen:



Seit 1982 wird der Landesnaturschutzpreis von der Stiftung Naturschutzfonds alle zwei Jahre vergeben. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. In der Regel wird das Preisgeld auf mehrere PreistrÀgerinnen und PreistrÀger aufgeteilt. Diese erhalten ein Preisgeld von jeweils 4.000 Euro (Gruppen) bzw. jeweils 2.000 Euro (Einzelpersonen).



Die PreistrÀgerinnen und PreistrÀger des 18. Landesnaturschutzpreises sind:



Willy BĂŒhler, Gottenheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald):

Biologische Vielfalt im Hausgarten

Auf rund 700 Quadratmetern hat Willy BĂŒhler in seinem Garten ein Paradies fĂŒr zahlreiche Tier- und Pflanzenarten geschaffen; Nutzpflanzen und WildkrĂ€uter dĂŒrfen seit 1984 neben- und miteinander wachsen. Seit sechs Jahren erfasst Willy BĂŒhler beinahe tĂ€glich die in seinem Garten vorkommenden Tier- und Pflanzenarten und dokumentiert sie in sehr umfangreichen Artenlisten sowie Fotoaufnahmen. Die Initiative von Herrn BĂŒhler zeigt, wie man durch entsprechende Maßnahmen schon auf kleinem Raum eine deutliche Erhöhung der biologischen Vielfalt erreichen kann.


BUND-Bezirksverband Stromberg-Neckartal (Landkreis Ludwigsburg):

Mehlschwalben- und Mauerseglerschutzprojekt in Besigheim, Bönnigheim, Löchgau und Umgebung

2003 begann der BUND-Bezirksverband, sich intensiv fĂŒr den Schutz der beiden GebĂ€udebrĂŒter Mehlschwalbe und Mauersegler einzusetzen. Er brachte Hunderte von Nisthilfen an öffentlichen und privaten GebĂ€uden an: 515 Nisthilfen fĂŒr Mauersegler, 620 fĂŒr Mehlschwalben. Dadurch hat sich das Brutplatzangebot im Projektgebiet entscheidend verbessert. ErgĂ€nzend fĂŒhrten die Aktiven des BUND Kartierungen zum Brutvorkommen durch und dokumentierten die Bestandsentwicklungen. Hier konnte eine deutliche Zunahme festgestellt werden.

Die praktische Arbeit wurde durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit mit FĂŒhrungen und Ausstellungen begleitet.


Naturgarten Geigle, Bad Urach-Hengen (Landkreis Reutlingen)

Naturgarten mit Imkerei

Seit 2005 entwickelt sich der Naturgarten von Lonie und Rolf Geigle. In diesem sind auf 2.000 Quadratmetern zahlreiche Elemente zu finden, die die biologische Vielfalt erhöhen: verschiedene Biotope, DachbegrĂŒnung, Wildpflanzen/-tiere, natĂŒrliche Baumaterialien oder auch Maßnahmen zum Vogel-, Wildbie-nen-, Amphibien- und Fledermausschutz. Durch die naturnahe Bewirtschaftung konnten auch seltene Arten im Garten nachgewiesen werden. Neben der naturnahen Gestaltung des Gartens wird eine intensive Öffentlichkeitsarbeit in Form von Veranstaltungen, FĂŒhrungen und Workshops angeboten. Es werden auch Veranstaltungen fĂŒr KindergĂ€rten und Ferienprogramme durchgefĂŒhrt, um schon den Kleinsten die Faszination von Natur und Imkerei zu zeigen und den Grundstein fĂŒr ein hohes Umweltbewusstsein zu legen.


Kindergarten Villa Regenbogen, Pfalzgrafenweiler-Durrweiler (Landkreis Freudenstadt):

Im (Kinder-) Garten der Natur auf der Spur

Das Projekt begann 2015 mit dem Ziel, das AußenspielgelĂ€nde des Kindergartens naturnah umzugestalten. In einer VĂ€ter-Kind-Aktion mit 19 VĂ€tern und vielen Kindern wurden neben Spielbereichen fĂŒr die Kinder FlĂ€chen angelegt, die mehr NaturnĂ€he auf dem GelĂ€nde schaffen. Den Kindern wird dadurch die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur nahegebracht. Erste Erfolge stellten sich bereits ein; so gibt es zum Beispiel mehr Vögel als frĂŒher im Garten und das installierte Insektenhotel sowie die Wildblumenecken ziehen Wildbienen an. Veröffentlichungen in den örtlichen Medien haben Privatpersonen und andere KindergĂ€rten auf das Projekt aufmerksam gemacht und es wurden bereits einige GartenfĂŒhrungen durchgefĂŒhrt.


Schneeburgschule St. Georgen, Freiburg (Stadtkreis Freiburg):

Spiel-T-RĂ€ume der Schneeburgschule St. Georgen – Die Verwandlung unseres Schulhofes zu einem Naturerlebnis-Spielraum

Ziel des Projektes ist es, den Schulhof der Grundschule StĂŒck fĂŒr StĂŒck zu einem Naturerlebnis-Spielraum umzugestalten. Hierbei wurden die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler durch aktives Mitplanen, Mitgestalten und Mitarbeiten intensiv eingebunden. 160 Kinder und 20 Erwachsene (Eltern, Lehrerinnen und Lehrer) beteiligten sich.

Die Planungen zur Umgestaltung begannen 2014; es wurden drei Projektteile realisiert: Zum einen wurden Hochbeete als GrĂŒnes Klassenzimmer angelegt.
Des Weiteren wurde ein Kletter-, Hangel- und BalanciergerĂŒst errichtet. Als dritter Bereich wurde im Zentrum des Schulhofes ein Naturerlebnis-Spielraum mit verschiedenen Spiel- und Erlebniselementen angelegt; hierzu wurden circa 350 Quadratmeter AsphaltflĂ€che entsiegelt. Durch das Anlegen von Trockenmauern und Anpflanzen heimischer StrĂ€ucher, Stauden und Blumen wurden Lebens- und NahrungsrĂ€ume fĂŒr Eidechsen, Insekten und Vögel geschaffen.


Studierendeninitiative Bunte Wiese, TĂŒbingen (Landkreis TĂŒbingen):

Bunte Wiese TĂŒbingen

Die Artenvielfalt der heimischen Wiesen zu erhalten, ist das Ziel der Studierendeninitiative. Wenig genutzte, öffentliche RasenflĂ€chen im Stadtgebiet TĂŒbingens sollten in extensiv gepflegte „Bunte Wiesen“ umgewandelt werden. Seit 2010 setzen sich rund 15 Studierende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der UniversitĂ€t TĂŒbingen dafĂŒr ein. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung TĂŒbingen und zahlreichen anderen Partnern sowie FlĂ€cheneigentĂŒmern entstanden seitdem an 33 Standorten entsprechende Wiesen. Abschlussarbeiten an der UniversitĂ€t TĂŒbingen konnten deutlich den positiven Effekt der Umwandlung auf die Anzahl der vorkommenden Insekten- und Pflanzenarten zeigen.


Weitere Informationen zur Stiftung Naturschutzfonds Baden-WĂŒrttemberg finden Sie im Internet unter: www.stiftung-naturschutz-bw.de.
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