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Samstag, 24. August 2019
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Verschiedenes

 
Karlsruhe: Wildtierbeauftragter kĂŒmmert sich um wilde Stadtbewohner
Stefan Lenhard beantwortet BĂŒrgerfragen, ist Netzwerker und BrĂŒckenbauer

Mit Stefan Lenhard hat die Stadt Karlsruhe seit April einen Wildtierbeauftragten bei der Unteren Jagdbehörde. Er berĂ€t beispielsweise BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, was bei einem Dachsbau im Garten oder mit FĂŒchsen und Wildschweinen in der Stadt zu tun ist. Lenhards Aufgaben leiten sich aus dem Wildtiermanagementgesetz ab und so koordiniert er nicht nur das Wildtiermonitoring im Stadtkreis, sondern bildet auch die Schnittstelle zwischen Jagd, Naturschutz, Tierschutz, Landwirtschaft und Forstwirtschaft.

„Dachse, FĂŒchse, Wildschweine, Nutrias, Steinmarder, GĂ€nse oder RabenkrĂ€hen sind fĂŒr die Karlsruher mittlerweile kein seltener Anblick mehr“, berichtet Stefan Lenhard aus seiner Praxis. Viele Wildtiere haben Strategien entwickelt, sich an den Menschen anzupassen und finden im stĂ€dtischen Raum trotz Verkehr, GebĂ€uden und versiegelten FlĂ€chen gute Behausungen. GĂ€rten, GrĂŒnflĂ€chen, Parks und WĂ€lder, Ritzen und Nischen an GebĂ€uden bieten ihnen Unterschlupf. Lenhard prognostiziert sogar eine Zunahme der Wildtiere in der Stadt, da das Nahrungsangebot in Form von Komposthaufen oder zugĂ€nglichen MĂŒlleimern groß sei. Der Wildtierbeauftragte weist darauf hin, dass eine ordnungswidrige FĂŒtterung von Wildtieren nicht nur dem Tier selbst schade, sondern auch dem Ökosystem. Als Beispiel nennt er die GĂŒnther-Klotz-Anlage, wo durch FĂŒtterung vor allem die Zahl von Nutrias und Enten so stark gestiegen ist, dass die Seen veralgen, das Wasser arm an Sauerstoff wird und der See umzukippen droht.

FĂŒr die neue Pflichtaufgabe eines Wildtierbeauftragten hat die Stadt Karlsruhe eine halbe Stelle geschaffen, zeitgleich wurde die Untere Jagdbehörde in das stĂ€dtische Forstamt integriert. Jagdscheinangelegenheiten werden weiterhin vom Ordnungs- und BĂŒrgeramt wahrgenommen. FĂŒr die Wildtiere, die nicht dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz unterliegen, bleibt fĂŒr allgemeine Fragen weiterhin das Amt fĂŒr Umwelt- und Arbeitsschutz Ansprechpartner, sowie die Abteilung LebensmittelĂŒberwachung und VeterinĂ€rwesen des Ordnungsamts fĂŒr die Koordination beim Auffinden verletzter Wildtiere.
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Coffee-to-go, Umwelt ade?
Der "Kaffee auf der Hand" erfreut sich großer Beliebtheit. Rund 7,7 Millionen Coffee-to-go-Becher werden in Deutschland pro Tag (!) geleert. Höchste Zeit, sich ĂŒber die Chancen umweltfreundlicher Alternativen Gedanken zu machen.
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NABU kritisiert Offshore-Forderungen der KĂŒstenlĂ€nder
Tschimpke: Ausbau erneuerbarer Energien ist kein Selbstzweck

Berlin/Cuxhaven – Der NABU kritisiert die Forderung der norddeutschen BundeslĂ€nder, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Obergrenze von 15 Gigawatt Offshore-Windstrom bis 2030 zu kippen. In dem heute unterzeichneten Cuxhavener Appell 2.0. heißt es, dass vorhandene ProduktionskapazitĂ€ten, Kosteneinsparpotentiale und AbsatzmĂ€rkte fĂŒr Zulieferer einen Ausbau von 30 Gigawatt notwendig machen wĂŒrden. Der NABU sieht durch die PlĂ€ne die NaturvertrĂ€glichkeit der Energiewende gefĂ€hrdet.

NABU-PrĂ€sident Olaf Tschimpke: „Der Ausbau erneuerbarer Energien ist kein Selbstzweck, und billig ist nicht immer gut. Die KĂŒstenlĂ€nder und die Branche tĂ€ten gut daran, unsere energiepolitischen Ziele zusammen mit den meerespolitischen Verpflichtungen Deutschlands zu denken und die Energiewende nicht zu einem Konjunkturprogramm fĂŒr schlingernde Energiekonzerne und klamme KĂŒstenkommunen zu machen. Ja, die Offshore-Windkraft muss ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, aber der Ausbau hat naturschutzfachliche Grenzen. Nord- und Ostsee sind zu wertvoll, um allein zu Industrieparks degradiert zu werden.“

Mit dem derzeitigen Ausbauszenario von 15 Gigawatt wĂŒrden bereits auf etwa sieben Prozent der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nordsee Windenergieanlagen stehen. Mehr kann das angeschlagene Ökosystem nach Meinung des NABU aktuell nicht leisten. JĂŒngste Untersuchungen aus dem Offshore-Windpark Butendiek im Sylter Außenriff zeigen, dass insbesondere die Auswirkungen auf die Vogelwelt schwerwiegender sind als vorhergesagt.
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Postenwechsel
Cornelia Lutz, stellvertretende Leiterin des Garten- undTiefbauamtes, wird ab 1. November Leiterin des Gartenamts in Karlsruhe

Zum ersten November wird Cornelia Lutz die Leitung des Gartenamtes in Karlsruhe ĂŒbernehmen. Im Sommer 2015 war Lutz als stellvertretende Amtsleiterin des Garten- und Tiefbauamtes sowie Leiterin der Abteilung GrĂŒnflĂ€chen nach Freiburg gekommen. Davor hatte die in Bretten geborene Landschaftsarchitektin viele Jahre in der freien Wirtschaft in NĂŒrnberg und Freising sowie als wissenschaftliche Assistentin an der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen gearbeitet. Seit 2012 war Lutz stellvertretende Leiterin des Sachgebiets „Planung und Bau GrĂŒn“ bei der Stadtverwaltung NĂŒrnberg. Dort verantwortete sich innerhalb des Sachgebiets die Leitung des Bereichs Objektplanung mit dem Neubau und der Sanierung der öffentlichen GrĂŒnflĂ€chen. Außerdem arbeitete sie in der Projektentwicklung und GrĂŒnkonzeption.

In Karlsruhe ĂŒbernimmt Lutz ein Amt mit 300 Mitarbeitenden. Der VorgĂ€nger geht in den Ruhestand. Lutz wird die Verantwortung fĂŒr die Pflege, Sicherung und Entwicklung der ĂŒber 1.000 Hektar stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen mit Parks, Freizeit- und Spielanlagen ĂŒbernehmen. Dazu gehören auch die GrĂŒnflĂ€chen des Zoologischen Stadtgartens.

BaubĂŒrgermeister Prof. Martin Haag freut sich, dass Lutz dieser Karrieresprung gelungen ist, dankt ihr fĂŒr die in Freiburg geleistete Arbeit und wĂŒnscht ihr fĂŒr den weiteren Weg alles Gute.
 
 

 
Freiburg weiterhin fĂŒhrend beim Recyclingpapier
Papieratlas 2017: StÀdte erreichen neuen Rekord beim Einsatz von Recyclingpapier

Berlin, 13.09.2017 – Die Stadt Freiburg gehört als „Mehrfachsieger“ auch 2017 zu den „Recyclingpapierfreundlichsten StĂ€dten Deutschlands“. Zum siebten Mal in Folge bestĂ€tigte die Stadt ihre herausragenden Leistungen im Rahmen des diesjĂ€hrigen Papieratlas-StĂ€dtewettbewerbs. Die weiteren „Mehrfachsieger“ sind Essen, Bonn, Halle (Saale), Erlangen und Siegen. Den Titel „Recyclingpapierfreundlichste Stadt 2017“ erhielt Solingen. Potsdam wurde als „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet.

Der Papieratlas wird seit zehn Jahren von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen StĂ€dtetag sowie dem Deutschen StĂ€dte- und Gemeindebund durchgefĂŒhrt. Im JubilĂ€umsjahr beteiligten sich erstmals ĂŒber 100 Groß- und MittelstĂ€dte am Wettbewerb. Auch die durchschnittliche Recyclingpapierquote der StĂ€dte erreicht mit 86,13 Prozent einen neuen Rekord.

Die Verwendung von Recyclingpapier ist eine besonders einfache und effektive Maßnahme fĂŒr den Schutz natĂŒrlicher Ressourcen. Höchste ökologische Anforderungen und beste QualitĂ€t garantiert dabei das Umweltzeichen Blauer Engel. Die Herstellung von Recyclingpapier spart im Vergleich zu Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie und bis zu 70 Prozent Wasser. Die Stadt Freiburg erzielte durch die Verwendung von Recyclingpapier im Jahr 2016 eine Einsparung von ĂŒber 5,4 Millionen Liter Wasser und mehr als 1,1 Millionen kWh Energie.

Auch fĂŒr die Hochschulen fĂŒhrt die IPR seit 2016 gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Hochschulverband einen Wettbewerb um höchste Recyclingpapierquoten durch. Als diesjĂ€hrige Siegerin wurde die UniversitĂ€t OsnabrĂŒck ausgezeichnet.
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NABU: Studie belegt geringes Interesse der Automobilindustrie an E-Autos
Miller: Hersteller verfehlen selbstgesteckte Ausbauziele. Bundesregierung muss verbindliche Quote fĂŒr Elektroautos einfĂŒhren

Berlin/Frankfurt am Main – AnlĂ€sslich der internationalen Automobilmesse IAA in Frankfurt am Main kritisiert der NABU die halbherzige Produktpolitik der Pkw-Hersteller im Bereich der alternativen Antriebe. Laut einer Anfang September veröffentlichten Studie von Transport & Environment (T&E), dem Partnerverband des NABU in BrĂŒssel, fehlt es allen Versprechen der Autoindustrie zum Trotz an einer vielfĂ€ltigen Modellauswahl von Elektroautos. Derzeit stehen in Europa gerade einmal 20 Pkw-Modelle mit Elektromotor zum Verkauf, im Vergleich zu rund 420 Modellen mit Verbrennungsmotor. E-Autos wĂŒrden beim Vertrieb und bei den Werbebudgets systematisch hinten angestellt, so T&E. In AutohĂ€usern seien Elektrofahrzeuge oftmals gar nicht erst ausgestellt und Kunden wĂŒrden durch sehr lange Lieferzeiten abgeschreckt.

NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller: „Die Automobilindustrie ist weit von ihrer groß angekĂŒndigten ‚Elektro-Offensive’ entfernt. Stattdessen setzen gerade deutsche Autohersteller weiterhin lieber auf rentable Dieselmodelle, die nachweislich die Luft in unseren StĂ€dten verpesten. Sie verkennen die Zeichen der Zeit und drohen mittelfristig auf den WeltmĂ€rkten ins Hintertreffen zu geraten.“ Erste LĂ€nder wie Frankreich oder Großbritannien hĂ€tten bereits Ausstiegsdaten fĂŒr Verbrennungsmotoren genannt, die chinesische Regierung wiederum betreibe bereits den gezielten Aufbau der eigenen Industrie rund um das Elektroauto.

Gerade einmal rund zwei Prozent ihres Marketingbudgets setzen Autohersteller laut T&E-Studie im Schnitt dafĂŒr ein, um in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Norwegen sogenannte Null-Emissions-Fahrzeuge in Deutschland zu bewerben. Entsprechend deutlich verfehlten die Hersteller ihre selbstgesteckten Absatzziele fĂŒr Elektroautos: Im Schnitt hĂ€tten die Hersteller fĂŒr das Jahr 2016 angestrebt, den Anteil von Elektrofahrzeugen an verkauften Pkw auf 3,6 Prozent zu erhöhen, tatsĂ€chlich jedoch nur 1,7 Prozent erreicht. Auch die Bundesregierung hĂ€tte zuletzt ihr Ziel, bis 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf die Straße zu kriegen, kassieren mĂŒssen.

Daniel Rieger, NABU-Verkehrsreferent: „Die kĂŒnftige Bundesregierung muss alle Autohersteller zu einer konsequenten Modellpolitik in Richtung effizienter, emissionsfreier Antriebe anhalten. Dazu gehört, die CO2-Grenzwerte fĂŒr Pkw weiter zu verschĂ€rfen und eine Quote fĂŒr Null-Emissions-Fahrzeuge von 15 bis 20 Prozent fĂŒr das Zieljahr 2025 einzufĂŒhren. Dann werden die Hersteller auch endlich anfangen, ihre Elektroautos ordentlich zu bewerben und zu vertreiben, was dem Klima und der Gesundheit der Menschen in den StĂ€dten zu Gute kommen wird.“
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Von Hirten und Wölfen - Vielfalt behĂŒten
Wolf / Foto: J. Borris, nabu
 
Von Hirten und Wölfen - Vielfalt behĂŒten
VerbÀnde veröffentlichen gemeinsames Eckpunktepapier

Berlin, 31.08.17: Der Wolf ist zurĂŒck in Deutschland und stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. Am Donnerstag veröffentlichten acht VerbĂ€nde in Berlin erstmals eine gemeinsame Stellungnahme auf Bundesebene: Bundesverband BerufsschĂ€fer, der Deutsche Tierschutzbund, die UmweltverbĂ€nde NABU, IFAW, WWF und BUND sowie der Deutsche GrĂŒnlandverband und der Ökologische Jagdverband.

„Die RĂŒckkehr des Wolfes nach Deutschland und der Erhalt von artenreichen, extensiv bewirtschafteten GrĂŒnland-Biotopen sind zwei Seiten derselben Medaille. Es ist an der Zeit zusammen zu arbeiten, im gemeinsamen Interesse von Weidetierhaltern, TierschĂŒtzern, JĂ€gern und NaturschĂŒtzern. Unser Papier ist der Beginn dieser Zusammenarbeit“, erklĂ€rten die Verbandsspitzen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin.

Im Interesse des Artenschutzes und der Weidetierhaltung sehen die unterzeichnenden VerbĂ€nde die PrĂ€vention und Kompensation von WolfsĂŒbergriffen auf Weidetiere als eine zentrale Aufgabe des Wolfsmanagements. Sie erkennen den Schutzstatus des Wolfes im geltenden Recht an. Außerdem unterstreichen sie, dass die Akzeptanz des Wolfes durch die Bevölkerung der lĂ€ndlichen Regionen unabdingbar fĂŒr seine erfolgreiche RĂŒckkehr ist. Aus Sicht der VerbĂ€nde kann daher die begrĂŒndete Entnahme von Einzelwölfen durch Experten notwendig werden, insbesondere zum Erhalt der Weidetierhaltung und ihrer ökologischen Leistungen, sofern sĂ€mtliche zumutbaren Alternativen ausgeschöpft sind.

Laut der VerbĂ€nde ist die extensive Weidetierhaltung unersetzlich, als besonders naturvertrĂ€gliche Form der Landnutzung fĂŒr Natur und Landschaft. Betriebe dieser Art stĂŒnden vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen: „Die Weidetierhaltung benötigt dringend zukunftsfĂ€hige Perspektiven. Dazu zĂ€hlt die Vermeidung und EntschĂ€rfung von Konflikten mit dem Wolf. Wirtschaftliche Benachteiligungen von Weidetierhaltern in Wolfsgebieten mĂŒssen angemessen und unbĂŒrokratisch aufgefangen werden.“

Die VerbĂ€nde fordern die Einrichtung eines nationalen Zentrums fĂŒr Herdenschutz. Damit sollen Erfahrungen zentral gebĂŒndelt und in die WolfsmanagementplĂ€ne der LĂ€nder eingebracht werden. Entscheidend sei darĂŒber hinaus ein unbĂŒrokratischer Herdenschutz. Schadensausgleiche fĂŒr WolfsĂŒbergriffe sollten möglichst schnell erfolgen, nicht nur fĂŒr Tierverluste, sondern auch fĂŒr weitere betriebliche SchĂ€den, die durch den Wolf verursacht wurden. „Herdenschutz muss fachgerecht, in Wolfsgebieten flĂ€chendeckend und den jeweiligen Bedingungen angepasst sein. Weidetierhalter brauchen dafĂŒr geeignete ZĂ€une, ausgebildete Herdenschutzhunde, Schulung und Beratung. Nicht nur die Einrichtung, sondern auch der Unterhalt von Herdenschutz muss zukĂŒnftig gefördert werden“, so die VerbĂ€nde.

Die VerbĂ€nde fordern eine Anpassung der Tierschutz-Hunde-Verordnung, um fachgerecht Herdenschutzhunde einsetzen zu können. „Das Tierschutzrecht muss den BedĂŒrfnissen dieser Hunde entsprechen, ohne fachgerechten Herdenschutz zu behindern.“

Abschließend fordern die VerbĂ€nde Bund und die LĂ€nder auf, sich fĂŒr die Schaffung eines Instrumentes zur Förderung des Herdenschutzes in der Gemeinsamen Agrarpolitik der EuropĂ€ischen Union einzusetzen.
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Freiburg: Weitere BekĂ€mpfung der Asiatischen TigermĂŒcke
Experten informieren und suchen vor Ort und suchen nach vorhandenen BrutstÀtten

Die Asiatische TigermĂŒcke im Umfeld der Kleingartenanlage Hettlinger soll weiter bekĂ€mpft werden. Dazu werden von Montag, 11. bis Freitag, 15. September, etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur BekĂ€mpfung der Schnakenplage (KABS) die Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Kleingartenanlage Hettlinger befragen.

Die Asiatische TigermĂŒcke gilt als ÜbertrĂ€ger von Viren, die Dengue- oder Chikungunya-Fieber auslösen können. Die KABS hatte gemeinsam mit dem GFS-Institut fĂŒr Dipterologie in Speyer bereits im letzten Jahr versucht, die Ausbreitung der TigermĂŒcke einzudĂ€mmen. Da dies nicht in GĂ€nze gelungen ist, muss diese auch in diesem Jahr bekĂ€mpft werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen die Ausbreitung der TigermĂŒcke verhindern und das aktuelle Vorkommen dokumentieren. Im Rahmen dieses Monitorings werden die Mitarbeiter an den HĂ€usern rund um die Kleingartenanlage Hettlinger klingeln und die Anwohnerinnen und Anwohner informieren und zudem auch nach Zutritt zum Garten fragen, um dort vorhandene BrutstĂ€tten der TigermĂŒcke zu untersuchen. Die Mitarbeiter können sich ausweisen.

Bitte erlauben Sie den Mitarbeitern das Betreten Ihres GrundstĂŒcks. Gerne können Sie auch einen Termin unter der Telefonnummer der KABS unter 06232/890950 vereinbaren.
 
 



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