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Donnerstag, 27. Februar 2020
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Verschiedenes

 
Zweckverband Regio Nahverkehr Freiburg als Modellregion
Gebiet des Zweckverbands Regio Nahverkehr Freiburg (ZRF) als Modellregion fĂŒr Verbesserungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln?

Mögliche Perspektiven durch das Klimaschutzpaket der Bunderegierung sollen nĂ€her geprĂŒft werden Auch wenn das Klimaschutzpaket der Bunderegierung insgesamt nicht die Erwartungen an eine ambitionierte Klimapolitik erfĂŒlle, biete es nach Ansicht der OberbĂŒrgermeister von Freiburg und Waldkirch, Martin Horn und Roman Götzmann beim öffentlichen Personennahverkehr gute AnknĂŒpfungspunkte fĂŒr kommunale Initiativen. Denn in den von der Bundesregierung am Freitag vorgelegten Eckpunkten fĂŒr das Klimaschutzprogramm 2030 kĂŒndige die Bundesregierung an, zusĂ€tzlich 10 Modellprojekte des öffentlichen Personennahverkehrs unterstĂŒtzen zu wollen.

Laut OB Horn kann „eine Wende in der Verkehrspolitik nur dann gelingen, wenn wir in Stadt und Region eine wirkliche Alternative zum Auto bieten. Wir mĂŒssen in erster Linie in der Stadt die Stadtbahn und in der Region die S-Bahn sowie den regionalen Busverkehr in den kommenden Jahren weiter mit hohem finanziellen Aufwand ausbauen. Wir haben eine hervorragende regionale Zusammenarbeit, allerdings schaffen wir noch mutigere Investitionen nur durch mehr Fördergelder.“

Eine deutliche AttraktivitĂ€tssteigerung fĂŒr Bus und Bahn sei von zentraler Bedeutung, damit der Verkehrssektor seinen CO2-Einsparbeitrag bringen könne. „Auch wenn wir in unserer Region bereits heute bundesweit mit die preiswertesten Tarife bei den öffentlichen Verkehrsmittel haben, mĂŒssen alle Optionen geprĂŒft werden, wie sich die preisliche AttraktivitĂ€t noch weiter steigern lĂ€sst“, ergĂ€nzt OB Götzmann und fĂŒhrt weiter aus „hierfĂŒr brauchen wir mehr direkte finanzielle UnterstĂŒtzung.“ Beide OberbĂŒrgermeister halten dies vor allem auch aus sozialen GrĂŒnden fĂŒr Familien und Menschen mit geringeren sowie mittleren Einkommen fĂŒr erforderlich.

Beide wollen sich dafĂŒr einsetzen, dass der Zweckverband Regio Nahverkehr Freiburg (ZRF) gemeinsam mit dem RegioVerkehrsverbund Freiburg (RVF) eine Bewerbung als Modellregion und die Förderung durch den Bund nĂ€her prĂŒft. Es wĂ€re wĂŒnschenswert, wenn eine Projektförderung fĂŒr die gesamte Region gelten wĂŒrde.

Zudem soll in Erfahrung gebracht werden, ob zusĂ€tzliche Fördergelder fĂŒr den Ausbau oder fĂŒr attraktivere Tarife in unserer Region durch den Bund bereitgestellt werden könnten. Bislang seien die nĂ€heren Förderkriterien allerdings leider noch nicht bekannt geworden. Weitere Schritte werden mit allen Beteiligten besprochen.
 
 

Große Freude im KlimaaktionsbĂŒndnis!
 
Große Freude im KlimaaktionsbĂŒndnis!
SC Freiburg unterstĂŒtzt das KlimaaktionsbĂŒndnis und Freiburg for Future in letzter Minute

Freiburg, den 19. September 2019, 17 Uhr

Soeben unterzeichnete der SC Freiburg den Aufruf des KlimaaktionsbĂŒndnisses und stellt sich damit hinter die Fridays for Future.

Große Akteure, wie der Schwarzwaldverein, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und die VAG hatten sich in den letzten Tagen noch eingefunden. Aber der Freiburger SC, das war selbst fĂŒr das KlimabĂŒndnis-Team eine kleine Sensation.

Dirk Henn, der das BĂŒro der Kampagne koordiniert: "Das ist eine Riesenfreude fĂŒr uns. Dutzende Menschen haben zwei Monate lang unermĂŒdlich auf den morgigen Tag hingearbeitet. Dass nun auch der SC mit an Bord ist, ist ganz große Klasse! Danke Freiburg, danke SC!"
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Taifun-Tofu veröffentlicht  zweite Gemeinwohlbilanz
Tofurei: Tofuschneiden / Bild: Taifun
 
Taifun-Tofu veröffentlicht zweite Gemeinwohlbilanz
Wirtschaften zum Wohle aller

Die Taifun-Tofu GmbH hat ihren zweiten Gemeinwohlbericht erstellt und bekrĂ€ftigt damit ihr besonderes Engagement fĂŒr ein gemeinwohlorientiertes Wirtschaften. Auf Grundlage des Berichts wurde der Freiburger Tofuhersteller von unabhĂ€ngigen Auditoren mit 608 Punkten bewertet und gilt damit als „erfahrenes“ Unternehmen im Sinne der Gemeinwohlökonomie.

Im Vorfeld hatte eine Gruppe aus Taifun-Mitarbeitenden die verschiedenen TĂ€tigkeitsbereiche sowie die Tofu-Wertschöpfungskette ausfĂŒhrlich beleuchtet. Als Orientierung diente die Matrix der Gemeinwohlökonomie, eine alternative Wirtschaftsform. Anstatt schnelles Wachstum oder Strategien, sich am Markt zu behaupten, in den Fokus zu stellen, verfolgt diese eine andere Vision: Sie setzt auf die vier Werte ökologische Nachhaltigkeit, SolidaritĂ€t & Gerechtigkeit, Transparenz & Mitentscheidung sowie MenschenwĂŒrde und misst die Organisationen danach. Werte, die auch fĂŒr Taifun-Tofu zentral sind.

„Als wir vor ein paar Jahren auf die Gemeinwohlökonomie stießen, fiel uns auf, dass sie viele unserer Überzeugungen sehr gut bĂŒndelt“, sagt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Alfons Graf. Etwa faire GeschĂ€ftsbeziehungen zu pflegen und die Umwelt bei allem Tun im Blick zu haben. Nur logisch also, dass der Hersteller bei den Gemeinwohlkriterien „Sinn der Produkte“, „Reduktion ökologischer Auswirkungen“ und „Nachhaltigkeit in der Zulieferkette“ von den PrĂŒfern als vorbildlich bewertet wurde. FĂŒr seine TofuspezialitĂ€ten verwendet Taifun-Tofu nur biologische Rohwaren, die Sojabohnen stammen zu 100% aus europĂ€ischem Vertragsanbau. Auch SolidaritĂ€t und MenschenwĂŒrde − Werte, die in der Gemeinwohlmatrix fest verankert sind − lebt der TofuProduzenten ohne Kompromisse. Das spĂŒrt man nicht nur an dem Vertrauen, das zwischen den Landwirten und Taifun herrscht. Seit letztem Jahr gibt es eigene Firmenveranstaltungen, bei denen Mitsprache und Mitbestimmung der Belegschaft neu gestaltet wurden.

Die Gemeinwohlbilanz, erstmals erstellt fĂŒr die Jahre 2014/15, dient dem Unternehmen vor allem als Steuerelement, um sich weiterzuentwickeln. Denn auch Bio-Pioniere machen (noch) nicht alles perfekt. Mit der zweiten Bilanz, die sich auf den Zeitraume 2016-2018 bezieht, wurde nun ein weiterer großer Schritt in Richtung Gemeinwohl getan.
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NABU: Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetz geht nicht weit genug
Miller: Es fehlen Abfallvermeidungsziele und Vorgaben zum Einsatz von Rezyklaten

Berlin – AnlĂ€sslich der bis heute laufenden VerbĂ€ndeanhörung zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes begrĂŒĂŸt der NABU zahlreiche Neuerungen im Entwurf, sieht aber auch Nachholbedarf bei klaren Vorgaben. „Das Umweltministerium hat viele gute Ideen zur Vermeidung von AbfĂ€llen und fĂŒr eine erweiterte Produktverantwortung. Aber wo bleibt eine verbindliche Quote, die Hersteller zwingt mehr Rezyklate in ihren Produkten und Verpackungen einzusetzen? Wo bleiben strikte Vorgaben fĂŒr HĂ€ndler, die ihre Retouren und nicht verkaufte Artikel nicht mehr legal vernichten dĂŒrfen? Man schreckt augenscheinlich davor zurĂŒck, die Wirtschaft zu verpflichten, ihre Waren kreislauffĂ€hig zu gestalten“, so NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller.

Als positiv bewertet der NABU, dass das Thema Abfallvermeidung stĂ€rker in den Vordergrund gerĂŒckt wird. Leider resultieren daraus aber keine klaren Verpflichtungen fĂŒr Behörden und Unternehmen. Es gebe erste richtige AnsĂ€tze, um Hersteller, die besonders viel MĂŒll in der Umwelt verursachen, finanziell zu beteiligen, etwa an stĂ€dtischen SĂ€uberungsaktionen. Positiv sei auch, dass in Zukunft die Bundesbehörden verstĂ€rkt umweltfreundliche Produkte, zum Beispiel mit hohem Rezyklat-Anteil, beschaffen sollen.

Gleichzeitig verpasse es das Umweltministerium, mit dem Gesetzentwurf einen klaren Fahrplan fĂŒr eine zukĂŒnftige Kreislaufwirtschaft aufzustellen. Durch eine geplante Recyclingquote von 65 Prozent bis 2035 werden bereits heute realisierbare Recyclingziele in eine ferne Zukunft verschoben. „Dass Deutschland hier nur eine bereits bestehende EU-Vorgabe umsetzen will, ist besonders ambitionslos“, kritisiert Miller.

„Wenn wir weg von der Verbrennung und Deponierung unserer SiedlungsabfĂ€lle und hin zu mehr Wiederverwendung und Recycling kommen wollen, brauchen wir mehr reparatur- und recyclingfreundliches Design, eine Rezyklat-Einsatzquote, eine flĂ€chendeckende Biotonne in ganz Deutschland und eine wesentlich bessere Abfallberatung als bisher“, fordert Sascha Roth, NABU-Abfallexperte. Es stehe zu befĂŒrchten, dass in der noch ausstehenden Ressortabstimmung zwischen den Ministerien viele gute AnsĂ€tze bei der Produktverantwortung oder der umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung zurĂŒckgenommen werden. Der NABU fordert die beteiligten Ministerien dazu auf, dem Umweltministerium in diesen Punkten zu folgen.
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Essen ist politisch! - Slow Food Youth Akademie zu Besuch bei der EU
FĂŒr Slow Food ist Essen nicht nur Genuss und Verantwortung, sondern auch Politik. Deswegen setzen sich die 28 Teilnehmenden der Slow Food Youth Akademie ab dem 12. September fĂŒr drei Tage intensiv mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auseinander. Sie besuchen das EuropĂ€ische Parlament, befragen Abgeordnete verschiedener Parteien, fĂŒr welche Zukunft unserer ErnĂ€hrung sie sich einsetzen und eruieren, welche Möglichkeiten es gibt, als BĂŒrgerin und BĂŒrger die Politprozesse zu begreifen und darin zu partizipieren.

Nicht nur auf Bundes- sondern auch auf der EU-Ebene muss Agrarpolitik neu gedacht werden. Das fĂŒhren uns die Schlagzeilen tĂ€glich vor Augen. Die AnlĂ€sse werden buchstĂ€blich immer brennender. Deshalb fĂŒhrt das siebte Wochenende die Akademieteilnehmenden nach BrĂŒssel, ins Schaltzentrum der Macht. Die kĂŒnftigen „Changemaker“ haben hier die Möglichkeit, Abgeordnete verschiedener Europa-Parteien zu befragen. Politexpertinnen und -experten schĂ€rfen ihren Blick auf die Einflussnahme von Lobbyistinnen und Lobbyisten auf die Landwirtschafts- und ErnĂ€hrungspolitik.

„Ein so weiter wie bisher ist nicht mehr möglich. Und die Basis fĂŒr eine Agrarpolitik, die nicht nur besser, sondern ĂŒberhaupt zukunftsfĂ€hig ist, muss vor allem in BrĂŒssel geschaffen und von uns EuropĂ€erinnen und EuropĂ€ern mitgetragen werden. Deswegen sind unsere Changemaker hier genau richtig“, erklĂ€rt Elia Carceller, Koordinatorin der Slow Food Youth Akademie. Slow Food möchte, dass sich die Akademie-Teilnehmenden im Alter zwischen 18 und 35 mit allen Dimensionen unseres Essens auseinandersetzen. Und dazu gehört auch die Politik. Da sich die Agrarpolitik auf ErnĂ€hrung, Gesundheit und Umwelt gleichermaßen auswirkt, fordert Slow Food eine ganzheitliche und ressortĂŒbergreifende ErnĂ€hrungspolitik. Diese muss durch mĂŒndige BĂŒrgerinnen und BĂŒrger unterstĂŒtzt werden, damit von BrĂŒssel bis zur lokalen Ebene neue Netzwerke lokaler Versorgungswirtschaften aufgebaut werden. Erfolgreiche AnsĂ€tze wie MarktschwĂ€rmer, Solawi oder das Terra Madre Netzwerk von Slow Food zeigen, dass es möglich ist. Die jungen Erwachsenen in den Slow-Food-Netzwerken tragen maßgeblich dazu bei.
 
 

 
Warum wir Fridays for Future & den globalen Klimastreik am 20.9. unterstĂŒtzen
Weil Wissenschaft, Umweltbewegung & BUND seit 30 Jahren vor den Folgen des Klimawandels warnen
Weil seit 30 Jahren die Gefahren des Klimawandels von industriegelenkten Netzwerken geleugnet und heruntergespielt werden
Weil Fridays for Future und Greta Thunberg von Klimawandelleugnern, von Energiewendegegnern, Egoisten, Lobbyisten & Parteien der Gier, von rechten und neoliberalen Gruppen massiv angegriffen werden und wir auf der Seite der Kids stehen sollten
Weil den KlimaschĂŒtzerInnen von Attac die GemeinnĂŒtzigkeit entzogen wurde, wĂ€hrend die gut organisierten Klimawandelleugner von EIKE immer noch "gemeinnĂŒtzig" sind
Weil die Politik die zusammenhÀngenden Probleme von Klimawandel, Artensterben, Endlichkeit der Ressourcen, sozialem Unrecht und Wachstumsglauben immer noch nicht verstanden hat und in 30 Jahren nicht einmal eine Flugbenzinsteuer durchgesetzt wurde
Weil Teile der Politik & Wirtschaft "Fridays for Future" mit LĂŒgen umschmeicheln, putzige Nischenlösungen anbieten, nichts Grundlegendes Ă€ndern und den bisherigen Zerstörungskurs grĂŒngestrichen fortsetzen möchten
Weil die weltweite Klimakatastrophe langsam anschwillt
Weil die globale Temperatur steigt und die Extremwetterereignisse zunehmen
Weil die Gletscher & Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die WĂ€lder sterben, der Regenwald brennt, VerwĂŒstung zunimmt und Menschen hungern und vertrieben werden
Weil die Netzwerke der Klimawandelleugner die zukunftsfĂ€higen Energien bekĂ€mpfen und fĂŒr die GefahrzeitverlĂ€ngerung von Kohle- und Atomkraftwerken kĂ€mpfen
Weil nicht nur das Klima, sondern auch Frieden, Freiheit und Demokratie bedroht sind
Weil wir in einem Jahr weltweit so viele fossile Rohstoffe verbrauchen, wie die Erde innerhalb einer Million Jahre herausgebildet hat und gleichzeitig AtommĂŒll produzieren, der eine Million Jahre sicher gelagert werden muss
Weil wir Menschen auf die Artenvielfalt langfristig eine Ă€hnlich verheerende Wirkung haben, wie der große Meteor-Einschlag vor 65 Millionen Jahren
Weil immer dĂŒmmere, unnötigere, kurzlebigere, energie- und rohstofffressende Produkte kein menschengerechter Fortschritt sind und die Menschen nicht glĂŒcklicher machen
Weil wir mit unbegrenztem Wachstum die Erde an die Wand fahren und auch uns selbst gefÀhrden
Weil uns nach den vielen Verlusten im Krieg gegen Mensch und Natur wieder einmal zukĂŒnftige, hochtechnologische "Wunderwaffen" versprochen werden
Weil das "Gute Leben fĂŒr alle" mit mehr Gerechtigkeit und einem massiv verringerten Input an CO2, Energie, Rohstoffen und menschlicher Arbeitskraft, möglich wĂ€re
Weil in Zeiten gut organisierter globaler Gier die Chancen fĂŒr den notwendigen Wandel gering sind und weil wir als Menschen diese Chancen nutzen sollten

Axel Mayer, BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer
 
 

Stattlicher Mammutbaum muss gefÀllt werden
Mammutbaum (c) Katholische Akademie Freiburg
 
Stattlicher Mammutbaum muss gefÀllt werden
Straßensperrung erforderlich

Am Samstag, 14. September wird von 9.00 bis 15.00 Uhr die Wintererstraße vor der Katholischen Akademie komplett gesperrt. Einer der MammutbĂ€ume (Sequoia) auf dem GelĂ€nde der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1, ist ausgetrocknet, in der Folge abgestorben und wird nun mit KranunterstĂŒtzung gefĂ€llt. Er teilt damit das Schicksal vieler MammutbĂ€ume in Freiburg, die sich nach sehr trockenen Sommern nicht mehr erholen. Die Stadt Freiburg hat die FĂ€llgenehmigung erteilt.
 
 

RotverfÀrbung der Dreisam nach Arbeit am Schwabentorwehr
Rote Dreisam / Foto: Daniel JĂ€ger
 
RotverfÀrbung der Dreisam nach Arbeit am Schwabentorwehr
Garten- und Tiefbauamt kĂŒndigt Ausgleichsmaßnahme an

Im Zuge der Bauarbeiten am Schwabentorwehr kam es in den vergangenen Wochen zur Ausschwemmung von Feinsedimenten des Phorphyrschotters aus dem Baufeld. Diese Sedimente haben sich zum Teil auf bzw. in der Dreisamsohle abgelagert und den Fluss rot verfÀrbt.

Nun bringt das Garten- und Tiefbauamt an zehn Stellen zwischen dem Mariensteg und der AutobahnbrĂŒcke ĂŒber die Dreisam in Lehen sogenannte Geschiebezugaben aus Baugrubenkies ein. Als Geschiebe werden Feststoffe bezeichnet, die ein GewĂ€sser mit sich fĂŒhrt.

Das Einbringen geschieht in Absprache mit der ökologischen Baubegleitung und dem Umweltschutzamt. Das nĂ€chste Hochwasser trĂ€gt die Geschiebezugaben ab und verteilt sie ĂŒber die Dreisamsohle. So können sich ökologisch bedeutsame Sohlen mit einer weitgehend lockeren und lĂŒckenreichen Substratschicht bilden.

An den zehn Stellen werden jeweils zwischen 50 und 100 Kubikmeter Material im Randbereich der Dreisam eingebracht. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte September.
 
 



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