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Donnerstag, 13. Juni 2024
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Verschiedenes

Messe Freiburg: Lademöglichkeiten fĂŒr Elektrofahrzeuge
Messe Freiburg: LadesÀulen (c) FWTM
 
Messe Freiburg: Lademöglichkeiten fĂŒr Elektrofahrzeuge
Ab sofort können die Besucherinnen und Besucher der Messe Freiburg, die von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM) betrieben wird, ihre Elektrofahrzeuge an insgesamt zehn Ladepunkten „auftanken“. Auf dem im vergangenen Jahr neu gestalteten, barrierefreien Parkplatz wurden fĂŒnf LadesĂ€ulen mit jeweils zwei Ladepunkten installiert. Insgesamt hat die FWTM 55.000 Euro in den Bau der Ladeinfrastruktur investiert. Betreiber der LadesĂ€ulen ist die Firma LEISINGER Deutschland GmbH mit dem GeschĂ€ftsfeld INVENTION2GO© aus Neuenburg am Rhein. Mit der Bereitstellung von zehn neuen Ladepunkten wird die FWTM ihrem Anspruch einer konsequenten nachhaltigen Ausrichtung gerecht und leistet einen wichtigen Beitrag zu den Freiburger Nachhaltigkeitszielen.

Die Ladepunkte können wĂ€hrend der Dauer des Besuchs der Messe Freiburg genutzt werden. Insgesamt können bis zu zehn Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Die Abrechnung erfolgt losgelöst von der bei Veranstaltungen zu entrichtenden ParkgebĂŒhr ĂŒber separate Bezahlsysteme. Die Nutzerinnen und Nutzer haben dabei zwei Möglichkeiten: Zum einen kann der Ladevorgang ĂŒber die Direct Payment-Funktion, also eine direkte Zahlung, erfolgen, bei der keine vorherige Registrierung erforderlich ist. Es muss lediglich der auf der LadesĂ€ule befestigte QR-Code mit dem Smartphone gescannt werden. Zum anderen können Kunden sogenannter e-Roaming-Plattformen die LadesĂ€ulen ĂŒber eine Schnittstelle nutzen. Hier wird der Ladevorgang mittels RFID-Ladekarte oder Smartphone-App aktiviert. Die Ladeleistung betrĂ€gt pro Ladepunkt bis zu 22 kW.

Bei dem von INVENTION2GO© bereitgestellten Ladestromhandelt es sich zu 100 Prozent um Ökostrom. Das Unternehmen bietet als fĂŒhrender Beratungs- und Servicedienstleister im Bereich der E-MobilitĂ€t umfangreiche Dienstleistungen zur Ladeinfrastruktur an. Die technische Wartung der LadesĂ€ulen auf dem Messe-Parkplatz sowie die Bereitstellung und Abrechnung des Ladestroms erfolgen ĂŒber INVENTION2GO©. Bei technischen Problemen steht den Nutzerinnen und Nutzern der LadesĂ€ulen 24 Stunden tĂ€glich eine Servicerufnummer zur VerfĂŒgung.

Die Installation der LadesĂ€ulen stellt fĂŒr die FWTM einen weiteren wichtigen Baustein zur Erreichung des Ziels der KlimaneutralitĂ€t dar. Neben der Nutzung der industriellen, CO2-neutralen AbwĂ€rme der in der Nachbarschaft ansĂ€ssigen Cerdia GmbH, einem nachhaltigen Veranstaltungsmanagement oder der Veranstaltung von Fachmessen zu Themen der ökologischen Nachhaltigkeit kann die FWTM nun auch der steigenden Nachfrage der Besucherinnen und Besucher nach Lademöglichkeiten fĂŒr Elektrofahrzeuge nachkommen. Zusammen mit dem MICE-Veranstaltungsticket, das in Kooperation mit der Deutschen Bahn angeboten wird, und dem RVF-Ticket, das bei allen Eigenmessen und den meisten konzertanten Gastveranstaltungen im Eintrittspreis enthalten ist, runden die LadesĂ€ulen das nachhaltige MobilitĂ€tsangebot der Messe Freiburg ab.
 
 

 
Freiburg: Frelo wird zwei und wÀchst weiter
„Nach zwei Jahren muss niemand mehr von der Notwendigkeit eines Fahrradverleihsystems in Freiburg ĂŒberzeugt werden. Die Zahlen und das bestĂ€ndige Wachstum von Frelo sprechen fĂŒr sich,“ sagt VAG Vorstand Oliver Benz anlĂ€sslich des zweiten Geburtstags des Angebots der Freiburger Verkehrs AG und von nextbike. Seit dem 17. Mai 2019 wurden die rotweißen RĂ€der schon rund 535.000 Mal ausgeliehen. Etwa 28.300 Nutzerinnen und Nutzer sind fĂŒr das Verleihsystem registriert. Und auch die Pandemie konnte Frelo keinen nachhaltigen DĂ€mpfer verpassen: Von Januar bis Mitte Mai wurden in diesem Jahr bereits 75.000 Fahrten registriert, davon 24.500 im April.
„Der Erfolg von Frelo spiegelt sich auch in der stetigen Erweiterung wieder. Die Zahl der Stationen – auch am Tuniberg – ist ebenso gewachsen wie Anzahl der verfĂŒgbaren RĂ€der. Und seit einigen Wochen ist das System durch LastenFrelos noch ausgebaut worden,“ sagt VAG Vorstand Stephan Bartosch. TatsĂ€chlich werden die LastenfahrrĂ€der gut angenommen. Im ersten Monat wurden die 20 verfĂŒgbaren Cargo-Bikes bereits 620 Mal ausgeliehen. „Das ist sehr erfreulich. Ich bin von den Ausleihzahlen zum Start begeistert,“ sagt Onur Semerci von nextbike.
Im Laufe des Sommers werden die Probestationen in den Tuniberg-Ortschaften und in Hochdorf in feste Stationen mit AndockplĂ€tzen und Stationsschild umgewandelt. Und weitere zusĂ€tzliche Frelo-Stationen sind bereits projektiert. Die Planungen hierfĂŒr sind bei VAG, Garten- und Tiefbauamt und nextbike lĂ€ngst angelaufen.

Die StuSie hat die Nase vorn
Die Top-Ausleih- und RĂŒckgabestationen sind ĂŒbrigens weitgehend deckungsgleich. In beiden FĂ€llen hat die Station bei der Studentensiedlung die Nase vorn. Danach folgen der Hauptbahnhof und das Studentendorf Vauban. Aber auch der Europaplatz, die HĂ€ndelstraße und die Station Ecke Berliner Alle / Breisacher Straße sind stark frequentiert.
Die Kosten fĂŒr das von der VAG mit dem Kooperationspartner nextbike betriebene Fahrradverleihsystem liegen – auch mit allen Erweiterungen – innerhalb des vom Gemeinderat bewilligten Kostenrahmens von 300.000 Euro im Jahr.
Vielfahrer gesucht
Zur Feier des Tages sucht Frelo jene Person, die seit Systemstart am 17. Mai 2019 am meisten Frelo gefahren ist. Dabei zĂ€hlt die Anzahl einzelner Fahrten in einem Frelo-Kundenkonto. Um an die Daten zu kommen loggt man sich unter www.frelo-freiburg.de in seinem Kundenkonto ein. Beim Reiter „Kontostand“ sind unter „Transaktionen“ dann alle Fahrten aufgelistet. Die Anzahl der Fahrten sowie der Vor- und Nachname und die Telefonnummer, unter der man registriert ist schickt man dann an frelo@vagfr.de oder teilt sie alternativ ĂŒber Social Media mit.*) Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhĂ€lt einen Tag Freifahrt mit einem LastenFrelo inklusive einem gut gefĂŒllten Picknickkorb.
*) Hinweise zum Datenschutz: Durch die Teilnahme an der Geburtstagsaktion, erklĂ€rt man sich damit einverstanden, dass die VAG die Angaben zu den Frelo-Fahrten ĂŒberprĂŒfen kann
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Jetzt auch LastenFrelos am Start
Lastrenfrelo Freiburg (c) Patrick Seeger / Stadt Freiburg
 
Jetzt auch LastenFrelos am Start
Freiburgs Fahrradverleihsystem Frelo wird von sofort an um 20 Lastenpedelecs erweitert. Die einspurigen RĂ€der mit elektrischer TretunterstĂŒtzung können an 15 der bestehenden Frelo-Stationen ausgeliehen und zurĂŒckgegeben werden. Diese „FreloPlus-Stationen“ sind in den Apps der Freiburger Verkehrs AG („VAG mobil“) und von nextbike zu finden und im Straßenraum durch eine FreloPlus-Stele gekennzeichnet.
„Die LastenFrelos sind eine tolle Erweiterung des umweltfreundlichen MobilitĂ€tsangebotes in Freiburg und treffen den Nerv der Zeit. Ich bin mir sicher, dass sie genauso gut einschlagen werden, wie die Frelos,“ ordnet OberbĂŒrgermeister Martin Horn das neue Angebot ein.
„Das LastenFrelo ergĂ€nzt unser im Mai 2019 in Betrieb genommenes Fahrradverleihsystem Frelo, welches letzte Woche bereits die 500.000ste Ausleihe verzeichnen konnte, hervorragend. Auf unserem Weg als multimodale Verkehrsdienstleisterin in Freiburg sind wir somit nochmals einen Schritt weitergekommen. In den nĂ€chsten Wochen steht nun die Erweiterung unserer VAG mobil-App im Fokus, um das multimodale Angebot abzurunden“, informiert VAG Vorstand Oliver Benz. „Die TransportfahrrĂ€der sind eine sinnvolle ErgĂ€nzung zu den bisherigen Verkehrsangeboten der VAG, um möglichst viele verschiedene Angebote fĂŒr alle denkbaren individuellen MobilitĂ€tsbedĂŒrfnisse abbilden zu können,“ ergĂ€nzt VAG Vorstand Stephan Bartosch.

Wie funktioniert es:
Die LastenFrelos stehen in speziell markierten Bereichen an 15 der bestehenden Frelo-Stationen bereit. Bei der RĂŒckgabe mĂŒssen die LastenrĂ€der auch wieder in den markierten Bereichen abgestellt werden. Die RĂ€der verfĂŒgen ĂŒber eine Transportbox die fĂŒr eine Ladung von bis zu 60 kg zugelassen ist. Diese ist dank einer Sitzbank mit Sicherheitsgurten auch fĂŒr den verkehrssicheren Transport von maximal zwei Kindern bis sechs Jahre geeignet.
Die Frelo-Koordinatorin bei der VAG, Luisa Stenmans, rĂ€t allen, die zum ersten Mal ein Lastenfahrrad nutzen, dieses vorher einmal auszuprobieren: „LastenFrelos haben ein anderes Fahrverhalten als ‚normale‘ FahrrĂ€der. Ich rate den Nutzerinnen und Nutzern sich beim ersten Ausprobieren zunĂ€chst mit den Fahreigenschaften vertraut zu machen, bevor Lasten oder Kinder befördert werden.“ In den ersten Wochen nach der Eröffnung werden von der VAG und nextbike deshalb Möglichkeiten zum Kennenlernen und Ausprobieren anbieten. Genauere Informationen dazu werden pandemiebedingt erst kurzfristig bekannt gegeben.
Um die Ladung des Akkus mĂŒssen sich die Ausleihenden nicht selbst kĂŒmmern, erklĂ€rt Onur Semerci, Projektmanager bei Frelo-Betreiber nextbike: „Der Austausch leerer Akkus erfolgt durch unser nextbike-Serviceteam. Auf diese Weise ist es nicht notwendig an den Stationen eine aufwĂ€ndige Ladeinfrastruktur aufzubauen. Wir laden die Akkus dann zentral mit Ökostrom der badenova.“ Der regionale Energie- und Umweltdienstleister badenova unterstĂŒtzt das Projekt jĂ€hrlich mit einem finanziellen Beitrag und beteiligt sich damit an einem weiteren Projekt im Bereich der ElektromobilitĂ€t.

Reservieren:
LastenFrelos können ĂŒber die nextbike-App 30 Minuten vor Fahrtbeginn reserviert werden. Innerhalb dieser 30 Minuten kann dann entweder das LastenFrelos ausgeliehen oder die Reservierung ĂŒber die App storniert werden. Dann entstehen fĂŒr die Reservierung keine Kosten. Wird die Reservierung verfallen gelassen, ohne sie in der App zu stornieren, fĂ€llt eine GebĂŒhr von 1 € an. Spontane Ausleihen können auch ĂŒber die VAGmobil-App erfolgen.

Preise
Bei LastenFrelo gibt es keine Sonderkonditionen fĂŒr ÖPNV- Abokundinnen und –kunden oder Studierende. Je angefangener 30 Minuten werden zwei Euro fĂ€llig. Die maximale TagesgebĂŒhr betrĂ€gt 18 Euro fĂŒr 24 Stunden.
FĂŒr Vielnutzer gibt es 3-Tages, Monats- oder Jahrestarife (6 €, 12 €, 48 €) mit denen die ersten 60 Minuten jeder Fahrt kostenfrei sind.

Wo sind die FreloPlus-Stationen:

Rotteckring
HĂ€ndelstraße
Laßbergstraße
Maria-Hilf-Kirche
Munzinger Straße
Johanneskirche
Rathaus im StĂŒhlinger
Dorfbrunnen
Studierendendorf Vauban
Lehener Straße / Wentzinger Straße
Tullastraße / ZĂ€hringer Straße
Betzenhauser Torplatz
Geschwister-Scholl-Platz
Karlsplatz
Alter Wiehrebahnhof

Auf dem Foto oben, von links: Onur Semerci (Projektmanager bei nextbike), Luisa Stenmans (Frelokoordinatorin VAG), Oliver Benz (Vorstand VAG), Martin Haag (Verkehrs- und Baudezernent Freiburg), OberbĂŒrgermeister Martin Horn, Stephan Bartosch (Vorstand VAG). Foto: Patrick Seeger / Stadt Freiburg
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Stadtverwaltung erlĂ€sst AllgemeinverfĂŒgung zur GeflĂŒgelpest
Zwei Sperrbezirke eingerichtet
Keine Gefahr fĂŒr Menschen durch die Vogelgrippe

In Baden-WĂŒrttemberg ist in den vergangenen Wochen die Vogelgrippe aufgetreten. Auch in Freiburg hat die VeterinĂ€rbehörde der Stadt in mehreren GeflĂŒgelbestĂ€nden FĂ€lle der hochansteckenden GeflĂŒgelpest festgestellt. Die Stadtverwaltung hat deshalb eine AllgemeinverfĂŒgung auf Grundlage der GeflĂŒgelpest-Verordnung erlassen, die seit dem 8. April gĂŒltig ist. Um die Ausbruchsbetriebe wurden Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete eingerichtet, in denen EinschrĂ€nkungen insbesondere fĂŒr GeflĂŒgelhalter gelten. (Eine Karte mit den Gebieten und die VerfĂŒgung im Wortlaut gibt es hier: (klicke unten auf "mehr")

Was mĂŒssen GeflĂŒgelhalter im Sperrbezirk beachten?
Im Sperrbezirk gilt eine Aufstallungspflicht fĂŒr alle GeflĂŒgelhalter. Das bedeutet, dass die Tiere in einem geschlossenen Stall oder zumindest in einer ĂŒberdachten Voliere gehalten werden mĂŒssen. Der Auslauf im FreigelĂ€nde außerhalb des Stalles oder der Voliere ist verboten. ZusĂ€tzlich mĂŒssen GeflĂŒgelhalter sich strikt an Hygieneregeln halten. GeflĂŒgelausstellungen sind verboten. Alle GeflĂŒgelhalter sind verpflichtet, der VeterinĂ€rbehörde unverzĂŒglich die Anzahl der gehaltenen Vögel zu melden. Wenn gehaltene Vögel verenden, muss das ebenfalls sofort gemeldet werden.

Was ist im Beobachtungsgebiet zu beachten?
Im Beobachtungsgebiet gilt keine Aufstallungspflicht. Die Meldepflicht aller GeflĂŒgelhalter ist aber hier ebenfalls vorgeschrieben und auch die Hygieneregeln gelten entsprechend.

Wie lange bleiben die BeschrÀnkungen bestehen?
Die BeschrÀnkungen im Sperrbezirk 1 sind bis zum 21. April und im Sperrbezirk 2 bis zum 28. April befristet. Das Beobachtungsgebiet wird am 7. Mai aufgehoben, wenn keine neuen FÀlle hinzukommen.

Was passiert in den Seuchenbetrieben?
Die Tiere in den Betrieben, in denen die Vogelgrippe aufgetreten ist, mussten unverzĂŒglich tierschutzgerecht getötet und beseitigt werden. Im Stadtkreis Freiburg wurden 107 HĂŒhner und anderes GeflĂŒgel gekeult. 43 Tiere waren an der Seuche bereits verendet. Nach der Tötung muss in den Betrieben eine sorgfĂ€ltige und mehrfache Reinigung und Desinfektion erfolgen. Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet können erst aufgehoben werden, wenn die VeterinĂ€rbehörde abgenommen hat, dass die Betriebe ordnungsgemĂ€ĂŸ gereinigt und desinfiziert wurden.

Wie kommt die GeflĂŒgelpest in den Stadtkreis?
Aus einem Junghennenaufzuchtbetrieb im Raum Paderborn (Nordrhein-Westfalen), bei dem der Ausbruch der GeflĂŒgelpest amtlich festgestellt wurde, sind zahlreiche JunghĂŒhner im Zeitraum 16.MĂ€rz bis 19. MĂ€rz an Kleinhaltungen in Baden-WĂŒrttemberg ausgeliefert worden. Betroffen sind nach derzeitigen Informationen der Behörden annĂ€hernd 180 GeflĂŒgelhaltungen im Land.

Wie gefĂ€hrlich ist die GeflĂŒgelpest fĂŒr den Menschen?
Nach derzeitigen Erkenntnissen ist das Virus nicht gefĂ€hrlich fĂŒr den Menschen oder Hunde und Katzen. Totes GeflĂŒgel oder tote Wildvögel sollten jedoch nur mit Handschuhen angefasst werden. Der Verzehr von erhitztem GeflĂŒgelfleisch, Eiern und sonstigen GeflĂŒgelprodukten ist unbedenklich, da das Virus bei 70 Grad Celsius abgetötet wird
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Gemeinsame MĂŒllsammelaktion muss wegen Corona verschoben werden
Putzsets fĂŒr Freiburg / Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg
 
Gemeinsame MĂŒllsammelaktion muss wegen Corona verschoben werden
Stadt gibt Putzsets fĂŒr BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus

Nach einem langen Winter wird nun auf öffentlichen FlĂ€chen viel MĂŒll sichtbar. Eigentlich ein Fall fĂŒr die stadtweite MĂŒllsammelaktion „Freiburg putzt sich raus“. Doch wegen der Corona-Pandemie muss das gemeinsame MĂŒllsammeln auf den Oktober verschoben werden.

Wer jetzt trotzdem aktiv werden will, der bekommt UnterstĂŒtzung von der Stadt. Denn das Garten- und Tiefbauamt bietet im Rahmen der Aktion von „Freiburg packt an“ praktische Putzsets an, mit denen der MĂŒll aufgesammelt werden kann. In einer roten Tasche befinden sich Handschuhe, Holzzange, Schutzweste und MĂŒllsĂ€cke. In einem kleinen BehĂ€lter können Kippen und Kronkorken gesondert gesammelt werden. Außerdem liegt eine Anleitung fĂŒr eine sportliche Variante von Plogging (Joggen und MĂŒll sammeln) bei.

Mit diesem Set ausgerĂŒstet können Einzelne oder Familien auf SpaziergĂ€ngen oder beim sportlichen Laufen in der Stadt coronakonform Abfall in Straßen und auf GrĂŒnflĂ€chen einsammeln und in öffentlichen MĂŒlleimern entsorgen. So wird das Angenehme mit dem NĂŒtzlichen verbunden und Freiburg um jede Menge MĂŒll erleichtert.

Die Putzsets können telefonisch oder per E-Mail bei „Freiburg packt an“, im Garten- und Tiefbauamt bestellt und nach Absprache im Rathaus im StĂŒhlinger abgeholt werden. Telefon: 0761 201 4712 oder per Mail: fpa@stadt.freiburg.de
 
 

 
Neue Dezernentin fĂŒr Umwelt, Jugend, Schule und Bildung vereidigt
Freiburg, 7.4.21. Nachdem Christine Buchheit am 2. Februar 2021 im Gemeinderat zur Nachfolgerin von Gerda Stuchlik gewĂ€hlt worden war, hat sie heute Ihr Amt als Dezernentin fĂŒr Umwelt, Schule, Jugend und Bildung angetreten. OberbĂŒrgermeister Martin Horn begrĂŒĂŸte und vereidigte sie am Vormittag im Beisein der weiteren Dezernenten als neue BĂŒrgermeisterin. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Christine Buchheit. In diesen herausfordernden Zeiten werden wir alle zusammen an einem Strang ziehen, um die Stadt gut durch die Pandemie zu bringen. Dabei ist es wichtig, große Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Bildung und Digitalisierung nicht aus dem Blick zu verlieren.“

Christine Buchheit freut sich auf die Aufgabe, in den nĂ€chsten acht Jahren die weitere Entwicklung Freiburgs zu einer zukunftsfĂ€higen und klimaneutralen Stadt mitzugestalten: „Eine vorausschauende kommunale Umwelt-, Bildungs- und Jugendpolitik ist eine Investition in die Zukunft dieser Stadt und in die Zukunft aller Freiburgerinnen und Freiburger. Darauf freue ich mich sehr.”

Die 53-jĂ€hrige Christine Buchheit hat nach Abitur und Auslandsaufenthalt an der Freiburger Albert- Ludwigs- UniversitĂ€t Germanistik, Geschichte und Völkerkunde studiert. Nach verschiedenen Stationen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem in Kenia fĂŒr die deutsche Schule Nairobi und die Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung ist sie 2013 in den Höheren Dienst des AuswĂ€rtigen Amtes eingetreten. Unter anderem hat sie dort als AttachĂ© im BĂŒro des Bundesaußenministers und fĂŒr das BĂŒro des Staatsministers fĂŒr Europa gearbeitet. Zuletzt war sie fĂŒr die Themen Flucht und Migration im Maghreb zustĂ€ndig.

Christine Buchheit ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.

Christine Buchheit tritt die Nachfolge von Gerda Stuchlik an, die nach 24 Jahren als Dezernentin der Stadt Freiburg mit dem gestrigen Tag in den Ruhestand gegangen ist.
 
 

 
NABU: Europa muss Vorreiter beim Klimaschutz werden
KrĂŒger: EU-Klimaziel anpassen und natĂŒrliche Kohlenstoffsenken stĂ€rken

Berlin/BrĂŒssel, 11.3.21 – Am Freitag gehen EU-Parlament und EU-Mitgliedsstaaten in die vierte Verhandlungsrunde zum EU-Klimagesetz. NABU-PrĂ€sident Jörg-Andreas KrĂŒger kommentiert: „Morgen gilt es die monatelangen Verhandlungen fĂŒr ein neues EU-Klimaziel endlich zu einem guten Ergebnis zu fĂŒhren. FĂŒr wirksamen Klimaschutz wĂ€re eine Emissionsminderung von mindestens 60 Prozent ohne Senken notwendig – so wie es auch das EU-Parlament fordert. Ein separates Ziel von fĂŒnf Prozent fĂŒr die Nettominderung durch den Ausbau von Kohlenstoffsenken wie WĂ€lder, Moore, Ozeane, Feuchtgebiete und Humusbildung in der Landwirtschaft ist das Mindeste, was beschlossen werden sollte. Die Bundesregierung, unter deren PrĂ€sidentschaft der EuropĂ€ische Rat seinen Beschluss zum EU-Klimaziel 2030 gefasst hat, ist hier in besonderer Verantwortung.“ Die EU hat den Vereinten Nationen zwar im Dezember ein neues Klimaziel gemeldet, aber die Verhandlungen dazu sind nicht abgeschlossen.

„Das EU-Klimaschutzgesetz kann durch die Restaurierung und StĂ€rkung natĂŒrlicher Senken wie WĂ€lder, Moore, Feuchtgebiete, Ozeane und anderen Ökosysteme auch einen wichtigen und notwendigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten. NatĂŒrliche Kohlenstoffsenken sollten in dem Gesetz gesondert behandelt werden: Durch ein separates natĂŒrliches Senkenziel und verbindliche Restaurierungsziele wĂŒrden sie dauerhaft gestĂ€rkt. Neben Natur- und Klimaschutz fördern wir dadurch auch die Anpassung der Gesellschaft an die Klimakrise. Dank dieser Synergien ist der Schutz von Senken kostengĂŒnstiger als technische Scheinlösungen.“, so KrĂŒger weiter.

„Es muss darum gehen, der deutschen und europĂ€ischen Wirtschaft einen klaren Rahmen zu geben und Langfristlösungen zu finden. DafĂŒr muss das Gewicht des neuen EU-weiten Klimagesetzes ausstrahlen auf eine substanzielle Erhöhung des deutschen 2030-Klimaziels. Auch die Lastenteilung, die GebĂ€ude, Landwirtschaft und kleinere Industrie und Energieanlagen abdeckt, muss fĂŒr mehr Fairness an das neue EU-Zielniveau angepasst werden. Einige europĂ€ische Mitgliedsstaaten sind in einer viel schlechteren Ausgangsposition. Deutschland muss fĂŒr seine historischen Emissionen als Industriestandort aufkommen “, so Verena Bax, Referentin fĂŒr EU-Klimaschutz.
 
 

 
Freiburg erstellt einen KlimamobilitÀtsplan
Instrument untersucht, wie mehr Klimaschutz im Bereich Verkehr möglich ist

Stadt wird eine von vier Pilotkommunen in Baden-WĂŒrttemberg und erhĂ€lt hohe Förderung vom Land

Die Stadt Freiburg wird einen KlimamobilitĂ€tsplan erstellen. Der Plan ermittelt und bewertet, welche Maßnahmen helfen, den CO2-Ausstoß im Verkehr zu senken. Freiburg hat sich beim Verkehrsministerium fĂŒr dieses Projekt beworben und wurde als eine von vier Pilotkommunen ausgewĂ€hlt.

KlimamobilitĂ€tsplĂ€ne sind ein Instrument im neuen Klimaschutzgesetz des Landes Baden-WĂŒrttemberg, das im Oktober 2020 vom Landtag beschlossen wurde. Mit diesen PlĂ€nen sollen Gemeinden konkrete Maßnahmen erarbeiten, um die Klimaschutzziele im Verkehrssektor zu erreichen. Ein KlimamobilitĂ€tsplan ermittelt und bewertet systematisch, welche Maßnahmen im Verkehr welchen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Betrachtet werden alle Verkehrsarten, und sowohl lokale als auch regionale Verkehre. Der KlimamobilitĂ€tsplan dient auch dazu herauszufinden, welche Maßnahmen besonders wirksam sind. Werden diese spĂ€ter umgesetzt, kann mit hohen FördersĂ€tzen des Landes gerechnet werden. KlimamobilitĂ€tsplĂ€ne sind ein neues Instrument, das das Land in einer Pilotphase mit vier Kommunen erproben wird.

Freiburg besitzt viel Vorerfahrung und bewĂ€hrte Strukturen fĂŒr Klimaschutzprojekte. Jahr fĂŒr Jahr werden die Anstrengungen beim Klimaschutz verstĂ€rkt, Finanzmittel und AktivitĂ€ten erhöht. Das Thema „umweltfreundlicher Verkehr“ wird seit Jahren intensiv bearbeitet und hat zu bemerkenswerten Erfolgen gefĂŒhrt. So werden 79 Prozent der Wege im innerstĂ€dtischen Verkehr zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zurĂŒckgelegt. Freiburg gilt damit bezogen auf den Verkehrsbereich als eine der umweltfreundlichsten StĂ€dte Deutschlands. Die Bedingungen im Fuß- und Radverkehr sowie im ÖPNV erhalten regelmĂ€ĂŸig Bestnoten bei BĂŒrgerumfragen oder MobilitĂ€tsuntersuchungen.

Allerdings ist es trotz dieser AktivitĂ€ten bislang nicht gelungen, eine grundlegende Trendwende bei den CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu erzielen. WĂ€hrend etwa im Energiesektor seit Jahren deutliche Erfolge bei der CO2-Reduktion erreicht wurden, stagnieren die CO2-Emissionen im Verkehr. „Es wird deutlich, dass wir auch neue Wege einschlagen mĂŒssen, um die Verkehrswende voranzubringen und den CO2-Ausstoß zu senken. Der KlimamobilitĂ€tsplan kann dabei ein starkes Werkzeug sein. Hier können wir genau untersuchen, wo Einsparungspotenzial liegt und wo genau wir auf unserem Weg zur KlimaneutralitĂ€t im Verkehr noch ansetzen können“, sagt BĂŒrgermeister Martin Haag.

Es wird etwa zwei Jahre dauern, den KlimamobilitĂ€tsplan aufzustellen. Die Kosten dafĂŒr liegen bei rund 280.000 Euro. Davon ĂŒbernimmt das Verkehrsministerium rund 80 Prozent. Derzeit wird daran gearbeitet, wie der Plan in der Stadtverwaltung bearbeitet werden soll und wie die Abstimmung mit verschiedenen Akteuren ablaufen soll. Eine umfangreiche Beteiligung von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern, Fachstellen und VerbĂ€nden ist geplant. Wenn die Ergebnisse vorliegen, soll der Gemeinderat beschließen, welche Konsequenzen aus dem KlimamobilitĂ€tsplan gezogen werden sollen.
 
 



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