oekoplus - Freiburg
Mittwoch, 4. Oktober 2023
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Verschiedenes

 
Ozon-Telefon jetzt schon in Betrieb
├ťblicherweise wird das Ozon-Telefon zum 1. Mai als
Serviceangebot f├╝r die Freiburgerinnen und Freiburger
freigeschaltet. Aufgrund des milden Fr├╝hjahrswetters ist es aber
jetzt schon in Betrieb.

Unter der Telefonnummer: 77555 k├Ânnen B├╝rgerinnen und
B├╝rger bis Ende September die aktuellen Ozonwerte abfragen.
T├Ąglich um 9.30 Uhr, 12.30 Uhr, 15.30 Uhr und 18.30 Uhr wird
der Ansagetext mit den neuesten Messwerten aus Freiburg
aktualisiert.

├ťberschreiten die Messwerte 180 μg/m3 Ozon, spricht das
Umweltschutzamt eine Ozon-Warnung aus und empfiehlt,
ungewohnte und k├Ârperlich anstrengende T├Ątigkeiten im Freien
zu vermeiden, auf das Autofahren zu verzichten und stattdessen
├Âffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.
 
 

 
├ľkostrom: Nicht jeder ├ľkostromtarif n├╝tzt der Umwelt
Nicht jeder ├ľkostromtarif n├╝tzt der Umwelt. Denn auch Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken darf mithilfe bestimmter Zertifikate als ├ľkostrom verkauft werden. Unseri├Âs sind solche Tarife nicht, der Umwelt kommen sie allerdings nicht zugute. Darauf weist die Zeitschrift Finanztest in ihrer Mai-Ausgabe hin und r├Ąt Verbrauchern, nur ├ľkostrom von solchen Anbietern zu beziehen, die in erneuerbare Energien investieren....
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Tschernobyl - Fukushima - Fessenheim - Beznau - Leibstadt
Ostermontag: Anti-Atom-Br├╝ckenprotest am Ober- und Hochrhein

Am Ostermontag, dem 25.4.2011 plant die grenz├╝berschreitende Umweltbewegung im Elsass, in der Nordschweiz und in S├╝dbaden eine dezentral geplante Gro├čaktion zum Gedenken an die Opfer der Atomunf├Ąlle in Fukushima und in Tschernobyl.

"5 nach 12" werden am Vortag des Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe viele Menschen im Dreyeckland grenz├╝berschreitend gemeinsam auf den Br├╝cken am Oberrhein f├╝r eine halbe Stunde demonstrieren. Im Anschluss an die Br├╝ckenaktion gibt es eine Vielzahl von Kundgebungen und Aktionen.

Die Aktionen werden grenz├╝berschreitend dezentral organisiert und selbstbewusst, gleichzeitig aber auch strikt gewaltfrei sein. Es geht nicht darum AutofahrerInnen zu ├Ąrgern, sondern wir wollen aufzeigen, dass bei einem Atomunfall in Fessenheim, Beznau oder Leibstadt alle Stra├čen und Br├╝cken in unserer Heimat "dicht" w├Ąren.

Mit dieser Aktion will die Umweltbewegung am Oberrhein und Hochrhein ihrer Forderung nach der schnellen Abschaltung der alten Atomanlagen Nachdruck verleihen. Wir unterst├╝tzen damit aber auch die weltweiten Aktionen und Proteste der Umweltbewegung zum Jahrestag von Tschernobyl. Gerade jetzt versucht die Atomlobby verst├Ąrkt uns grenz├╝berschreitend gegen einander auszuspielen.

Radioaktivit├Ąt kennt keine Grenzen - Wir auch nicht!

Detailinfos zu den einzelnen Br├╝cken (Neue Br├╝ckenaktionen kommen t├Ąglich dazu) finden Sie hier:
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Neue Option f├╝r den Ausbau der Kraft-W├Ąrme-Kopplung in Freiburg
Die Solar-B├╝rger-Genossenschaft stellt sich vor am 14. April im Vauban.

Mit ├╝berzeugenden Daten und Fakten und klaren Worten hatten Martin Ufheil (SolaresBauen) und J├Ârg Lange (Klimab├╝ndnis Freiburg) am 14. M├Ąrz im Umweltausschuss der Stadt Freiburg ihre Erkenntnisse aus der KWK-Studie dargelegt, zu der sie vor einem Jahr von der Stadt beauftragt worden waren. Mit Kraft-W├Ąrme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) werden gleichzeitig Strom und W├Ąrme erzeugt und so die Energie effizienter genutzt. Kompakte Bauformen bezeichnet man als Blockheizkraftwerk (BHKW).
Gerade in Zeiten knapper Kassen ist nachhaltiges Wirtschaften der richtige Weg, der mit dem Einbau effizienter Blockheizkraftwerke in die kommunalen Bauten eingeschlagen werden k├Ânnte, so die Autoren der Studie.
Um ihre Umweltschutzziele erreichen zu k├Ânnen und auch um f├╝r den Ausbau von BHKWs in Privath├Ąusern einen Ansto├č zu geben, w├Ąre ein z├╝giges Handeln der Stadt wichtig. Doch trotz unschlagbarer Kreditkonditionen, die eine Kommune bei der Kreditanstalt f├╝r Wiederaufbau genie├čt sowie den Vorteilen, die sich daraus ergeben, wenn sie den selbsterzeugten Strom auch selbst verbraucht, ist ein Start noch nicht in Sicht.

Die Solar-B├╝rger-Genossenschaft eG (solargeno) hat nun dem Oberb├╝rgermeister und den Fraktionen angeboten, die Anlagen zu finanzieren. Sowohl f├╝r Kommunen als auch f├╝r Privateigent├╝mer wird sie sie verschiedene Contractingmodelle anbieten - von der reinen Finanzierung bis hin zur kompletten Verwaltung von Anlagenbau und -betrieb.

Am 14. April veranstaltet die solargeno im Stadteilzentrum Vauban einen Informationsabend, bei dem in Vortr├Ągen und Gespr├Ąchen die Ziele der
Genossenschaft vorgestellt werden. Dabei wird es auch einen Schwerpunkt Blockheizkraftwerke geben, bei dem der ├Âkologische Nutzen dieser Gasmotoren verst├Ąndlich wird sowie die M├Âglichkeiten der Genossenschaft, hier eine Entwicklung voranzubringen und die Chancen die sich daraus f├╝r Freiburg ergeben.

14. April 2011 19:00 Uhr
Freiburg, B├╝rgerhaus Vauban/Haus 37
Alfred-D├Âblin-Platz 1, 79100 Freiburg

Stra├čenbahn Linie 3, Haltestelle Paula-Modersohn-Platz. Parken in der Solargarage, Merzhauserstra├če beim REWE.

Weitere Informationen: www.solargeno.de

Die Solar-B├╝rger-Genossenschaft - jetzt die Energiewirtschaft neu gestalten und selbst daran teilhaben!
Die solargeno ist eine Energiegenossenschaft, die zusammen mit ihren Mitgliedern deutschlandweit regionale Projekte initiiert und in die Zukunft der Energiewirtschaft investiert. Sie richtet sich an Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen und steht f├╝r eine demokratische, dezentrale und ressourcenschonende und erneuerbare Energieversorgung in B├╝rgerhand.

Solar-B├╝rger-Genossenschaft eG
Emmy-Noether-Str. 2, 79110 Freiburg
Tel. 0761 407361, Fax 0761 404770
info@solargeno.de, www.solargeno.de
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Buchtipp: Bettina Matthaei "Vegetarisch vom Feinsten"
aus der Reihe: GU Themenkochb├╝cher

Unwiderstehlich Vegetarisch: Vegetarisch liegt im Trend. Immer mehr Menschen streichen Fleisch bewusst von ihrem Speiseplan, einige verzichten ganz darauf, andere nur teilweise. Dass auch Nicht-Vegetarier das Thema zunehmend interessiert, h├Ąngt sicher mit dem wachsenden Bewusstsein f├╝r die Umwelt, der R├╝ckbesinnung auf urspr├╝ngliche Werte und Nachhaltigkeit zusammen. Wie genussvoll und abwechslungsreich es sein kann auf Fleisch zu verzichten zeigt Bettina Matthaei in "Vegetarisch vom Feinsten".

Auf rund 200 Seiten stellt die Autorin vegetarische Genussrezepte vor, mit denen man G├Ąste beeindrucken kann, die aber gleichzeitig so einfach und unkompliziert sind, dass sie auch f├╝r den t├Ąglichen Mittagstisch geeignet sind. Und das geht? Sicher! Mit unserem Stufenmodell, das einfache Rezepte zu unwiderstehlichen macht. Da werden die ger├Âsteten Paprika ÔÇ×ganz einfachÔÇť mit einer Vinaigrette serviert oder zus├Ątzlich mit einem feinen Walnuss-Thymian-Topping veredelt. Das Basisrezept der klaren Gem├╝se-Bouillon kann leicht in eine feine Safran- oder eine asiatische Bouillon verwandelt und mit unterschiedlichsten Einlagen verfeinert werden. Der Gazpacho-Salat wird durch ein Mandel-Pesto besonders und die kleinen Kartoffel-Puffer erg├Ąnzt ein k├╝hler Joghurt-Koriander-Dip. So entstehen raffinierte Vorspeisen, feine Salate, frische Gem├╝segerichte, selbstgemachte Nudeln, feine S├╝ppchen und beeindruckende Hauptgerichte sowie verf├╝hrerische Desserts ÔÇô von einfach gut bis edel komponiert und voller Aroma. Tipps f├╝r weitere Kombinationsm├Âglichkeiten erg├Ąnzen die Rezepte. Ein kleines Symbol kennzeichnet jeweils die veganen Rezepte.

Vielf├Ąltige Men├╝vorschl├Ąge f├╝r viele Gelegenheiten und jede Saison ÔÇô auch vegane ÔÇô geben Hilfestellung f├╝r die G├Ąstebewirtung.

Bettina Matthaei ist erfolgreiche Kochbuchautorin, Food-Journalistin, Grafikerin und Trickfilmerin. Ihre Leidenschaft f├╝r einfache und raffinierte Rezepte und Gew├╝rze hat sie bereits in vielen erfolgreichen Kochb├╝chern dokumentiert. Ihr umfassendes Wissen ├╝ber Gew├╝rze und Aromen gibt Sie auch in vielen Seminaren und Kochkursen weiter.

GRÄFE UND UNZER VERLAG 2011, 200 Seiten, EUR 24,99 / s FR 42,90
ISBN: 978-3-8338-2165-3
 
 

 
Deutsche Meeresschutzgebiete ohne Schutz
WWF: Regelungen f├╝r die Fischerei l├Ąngst ├╝berf├Ąllig!

Hamburg - Die deutschen Meeresschutzgebiete sind auch f├╝nf Jahre nach ihrer Ausweisung weitgehend schutzlos. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des WWF. Demnach existieren Schutzregeln f├╝r die zehn deutschen Meeresschutzgebiete vom Borkumriff in der Nordsee bis zur Pommerschen Bucht in der Ostsee lediglich auf dem Papier. Der Abbau von Sand- und Kies, St├Ârungen durch Schifffahrt und Offshore-Industrie und vor allem die Fischerei finden nach wie vor ungehindert statt und belasten die ├ľkosysteme. Deutschland hat vor f├╝nf Jahren mehr als 30% seiner Meeresgew├Ąsser in Nord- und Ostsee als Schutzgebiete ausgewiesen. Konkrete Regelungen f├╝r die Fischerei in diesen Gebieten werden seitdem ausgearbeitet.

ÔÇ×Schleppnetze und Baumkurren durchpfl├╝gen den Meeresboden, Meeress├Ąugetiere und Seev├Âgel ertrinken als Beifang in Stellnetzen, und die Gammelfischerei entnimmt aus der Nahrungskette gro├če Mengen an KleinfischenÔÇť, verdeutlicht Stephan Lutter, Meeresschutzexperte beim WWF. ÔÇ×Das ist, als w├╝rden wir es an Land zulassen, wenn ein unter Naturschutz stehendes Moor- oder Waldst├╝ck von einem Bulldozer durchpfl├╝gt, und sein Bestand an Tieren und Pflanzen gesch├Ądigt und gest├Ârt wird."

Hauptverantwortlich f├╝r die schlechten Zust├Ąnde in den Meeresschutzgebieten ist vor allem, dass Regeln f├╝r ein umweltgerechtes Fischereimanagement fehlen. Bereits 2009 legte der Internationale Rat f├╝r Meeresforschung (ICES) dem Bundesamt f├╝r Naturschutz seine Vorschl├Ąge f├╝r ein umweltgerechtes Fischereimanagement in den Schutzgebieten in Nord- und Ostsee vor, gefolgt von einem Fachsymposium. Seitdem beraten Naturschutz- und Fischereibeh├Ârde des Bundes dar├╝ber, welche Einschr├Ąnkungen und Umstellungen in der Fischerei dort anzustreben sind. Diese m├╝ssen dann bei der EU-Kommission beantragt werden.

"Es ist h├Âchste Zeit, dass Ministerin Aigner ein solches Ma├čnahmenpaket in Br├╝ssel vorstellt und der Rat der Fischereiminister dar├╝ber befindet. Deutschland ist mit gutem Beispiel bei der Ausweisung mariner Natura 2000-Gebiete vorangegangen, jetzt m├╝ssen auch zeitnah vorbildliche Schutzma├čnahmen folgen" fordert Lutter.

Die WWF-Studie legt detaillierte Anforderungen an ein ├Âkosystemgerechtes Fischereimanagement in den deutschen Meeresschutzgebieten vor. Kernforderung des WWF ist, dass 50% der Schutzgebietsfl├Ąche fischereifrei bleiben, damit sich das ├ľkosystem erholen kann.

ÔÇ×Im ├╝brigen Gebiet m├╝ssen ├Âkologisch bedenkliche Fischereitechniken aus bestimmten Zonen oder Zeitfenstern verbannt oder binnen weniger Jahre durch weniger sch├Ądliche ersetzt werdenÔÇť, fordert Lutter weiter. ÔÇťUnsere Meeresschutzgebiete sind die Perlen von Nord- und Ostsee. Sie haben es verdient, dass der h├Âchste Umweltstandard und die beste verf├╝gbare Praxis angewandt werden." Die WWF Studie schl├Ągt dazu u.a. den Einsatz leichterer und selektiverer Netze und den Ersatz von Stellnetzen durch Langleinen und Fallen vor.

Der WWF verweist zudem auf die politische Tragweite des Vorgangs. Der deutsche Antrag bei der EU-Kommission sei ein Testfall f├╝r die Glaubw├╝rdigkeit der Gemeinsamen Fischereipolitik. Andere Mitgliedsstaaten m├╝ssten f├╝r ihre marinen Schutzgebiete dem gleichen Prozedere folgen, wollten sie nicht europ├Ąisches Naturschutzrecht verletzen. "Sollten f├╝r die Schutzgebiete eines EU-Mitglieds notwendige Schutzma├čnahmen durch andere Fischereinationen in Rat oder Parlament mehrheitlich blockiert werden, muss das System der Zust├Ąndigkeiten und Entscheidungswege neu ├╝berdacht werden" so Lutter weiter.
 
 

 
Hochrangiger Umweltpreis zur F├Ârderung erneuerbarer Energien
Georg Salvamoser Preis mit 50.000 Euro Preisgeld wird nach dem Freiburger Solarpionier und Unternehmer benannt.

Bundesweit eine der h├Âchstdotierten Auszeichnungen ÔÇô Bewerbungen f├╝r erstmalige Vergabe bis zum 30. Juni 2011

Georg Salvamoser (1950 ÔÇô 2009), Freiburger Solarpionier, Gr├╝nder der Solar-Fabrik und vision├Ąrer Unternehmer, ist der Namensgeber eines der h├Âchstdotierten deutschen Umweltpreise, der 2011 bundesweit f├╝r innovative Projekte und Verfahren zur Nutzung erneuerbarer Energien zum ersten Mal ausgelobt wird. Ins Leben gerufen wurde die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung auf Anregung des Freiburger Oberb├╝rgermeisters Dieter Salomon, der Familie Salvamoser sowie des Wirtschaftsverbandes 100 Prozent GmbH. 2010 gr├╝ndete die Ehefrau Maria Salvamoser daf├╝r eigens die Georg-Salvamoser-Stiftung, die von namhaften Institutionen und Unternehmen unterst├╝tzt
wird.

Mit der Einrichtung des Georg Salvamoser Preises erinnern die Stifter zusammen mit der Stadt Freiburg an den fr├╝h verstorbenen Unternehmer und sein Lebenswerk, in dessen Zentrum die Anwendung erneuerbarer Energien in der Praxis stand. Georg Salvamoser, 1950 in Garmisch-Partenkirchen geboren, z├Ąhlte bundesweit zu den herausragenden Pers├Ânlichkeiten der Umweltwirtschaft und hat als Pionier und Unternehmer ma├čgeblich zur heutigen Bedeutung des Solarstandorts Deutschland beigetragen. 1991 hatte sich Salvamoser selbstst├Ąndig gemacht und zun├Ąchst die ÔÇ×Solar-Energie-Systeme GmbHÔÇť, die ÔÇ×S.A.G. SolarstromAGÔÇť und 1996 die Freiburger Solar-Fabrik gegr├╝ndet, die damals die einzige Produktionsst├Ątte f├╝r Solarmodule in Deutschland war. 1998 zeichnete die Bundesstiftung Umwelt ihn mit dem ÔÇ×Deutschen UmweltpreisÔÇť aus. Nach dem R├╝ckzug aus dem operativen Gesch├Ąft war er zuletzt Pr├Ąsident des Bundesverbands Solarwirtschaft. Im September 2009 verstarb Georg Salvamoser im Alter von 59 Jahren.

Zum Gedenken an sein unternehmerisches Werk und sein Wirken f├╝r die deutsche Umweltwirtschaft rief seine Frau 2010 die ÔÇ×Georg-Salvamoser-StiftungÔÇť ins Leben. Unterst├╝tzt und mit weiterem Stiftungskapital ausgestattet wird die Stiftung unter anderem von der Solar-Fabrik AG, dem Bundesverband Solarwirtschaft, dem Fraunhofer-Institut f├╝r Solare Energiesysteme, der Freiburger Agentur Triolog sowie von der Stiftung Viamedica des Freiburger Umweltmediziners Prof. Franz Daschner, der selbst Tr├Ąger des Deutschen Umweltpreises ist.

Um Salvamosers Lebenswerk dauerhaft zu w├╝rdigen, gab Oberb├╝rgermeister Salomon in Gespr├Ąchen mit f├╝hrenden Repr├Ąsentanten der Solarwirtschaft und -forschung sowie gegen├╝ber der Familie Salvamoser die Anregung eines Preises f├╝r die F├Ârderung erneuerbarer Energien. Dieter Salomon: ÔÇ×Wir verdanken Georg Salvamoser, seinen Ideen und seinem unternehmerischen Engagement, dass Freiburg sich zu einem f├╝hrenden Standort der Solarwirtschaft entwickeln konnte. Seine Lebensfreude, sein Optimismus und sein Gabe, Menschen f├╝r seine Ziele zu begeistern, sollen im Geist der Stiftung und in dem Georg-Salvamoser-Preis dauerhaft lebendig bleiben.ÔÇť

Im Sinne eines Wortes von Georg Salvamoser soll der nach ihm benannte Preis Menschen und Institutionen auszeichnen, die sich auf dem Weg zu erneuerbaren Energien nicht aufhalten lassen. Deshalb sollen solche Projekte ausgezeichnet werden, deren Initiatoren innovative Wege beschreiten, um beispielsweise in ihrem Unternehmen oder in ihrer Gemeinde eine Versorgungmit 100 Prozent erneuerbaren Energien voranzubringen und mit ihren Ideen Vorbild und Beispiel f├╝r andere zu sein.

Bewerbungen f├╝r den Georg-Salvamoser-Preis sind bis zum 30. Juni 2011 nur online ├╝ber die Internet-Seite www.georg-salvamoser-preis.de m├Âglich. Die Bewerbung ist mit einer kurzen Projektbeschreibung und ggf. Fotos zu erg├Ąnzen. Ausdr├╝cklich ist der Georg-Salvamoser-Preis nicht nur Solarprojekten vorbehalten, sondern spricht Vorhaben aus dem gesamten Sektor der erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse oder Geothermie an. Die Vergabekriterien sehen vor, dass die Auszeichnung ggf. mehreren Preistr├Ągern verliehen und das Preisgeld geteilt wird.

Der Jury geh├Âren Fachleute und Pers├Ânlichkeiten aus Politik, Umweltwirtschaft
und Verb├Ąnden an:

Dr. Franz Alt, Journalist
Hubert Burdenski, Architekt
Karin Eble, Organisationsberaterin
Per Klabundt, Gesch├Ąftsf├╝hrer Wirtschaftsverband 100 Prozent GmbH
J├╝gen Leuchtner, Gesellschafter Agentur triolog
Dr. Dieter Salomon, Oberb├╝rgermeister der Stadt Freiburg
Carolin Salvamoser, Aufsichtsratsmitglied der Solar-Fabrik AG
Maria Salvamoser, Gr├╝nderin der Georg-Salvamoser-Stiftung
Prof. Dr. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts f├╝r Solare Energiesysteme

Der Georg Salvamoser Preis wird am 13. Oktober 2011 in einer gemeinsamen Festveranstaltung der Stiftung und der Stadt Freiburg verliehen.
 
 

 
Der Atomenergieausstieg muss umgehend vollzogen werden
Blockadehaltung der Landesadministration muss gebrochen werden

Die Badisch-Els├Ąssischen B├╝rgerinitiativen traten mit konkreten Forderungen an die Mitglieder der Verhandlungsdelegationen der Gr├╝nen-Fraktion und der SPD-Fraktion heran.

36 Jahre nach unserem erfolgreichen Kampf gegen die geplanten beiden Atomkraftwerke im Rheinauewald von Wyhl und den beiden einschneidenden Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sollte nun umgehend der Ausstieg aus der lebensbedrohenden Atomenergie vollzogen werden.

Atomreaktoren Fessenheim geh├Âren auf die Arbeitsliste des Kabinetts

Die Abschaltung der beiden uralt Atomreaktoren im erdbebengef├Ąhrdeten Oberrheintal in Fessenheim sollte in der Koalitionsvereinbarung f├╝r das Aufgabengebiet des Staatsministeriums festgeschrieben werden. Die klagenden Gemeinden in Deutschland, der Schweiz und Frankreich haben sich in dem trinationalen Aktionsb├╝ndnis (TRAS) zusammengeschlossen und sollten bei ihren Bem├╝hungen tatkr├Ąftig durch die zuk├╝nftige Landesregierung unterst├╝tzt werden.

Blockierte Windenergiestandorte umgehend freigeben

Leistungsstarke Windenergieturbinen lassen sich recht schnell auf den vorhandenen aber seit Jahren durch beh├Ârdliche Entscheidungen blockierten Standorten errichten. Die Landwirte und investitionswillige B├╝rger warten darauf! Diese negativen Antragsbescheide sind von den Blockadebeh├Ârden unter Nutzung eines positiven Entscheidungsspielraums umgehend zu ├╝berarbeiten. Bei offenkundig werdenden vors├Ątzlichen Blockaden und Verz├Âgerungen sind diese verantwortlichen Beamte durch Versetzungen oder auch Entlassungen aus ihren ├ämtern zu entfernen. Wir k├Ânnen uns in Zukunft keine involvierten Bremssysteme mehr leisten, denn die rote Laterne von Baden-W├╝rttemberg bei der Windenergienutzung ist eine Folge dieser Blockierer!

Priorit├Ąt f├╝r windh├Âffige Standorte

Alle nach dem neuen Windatlas beschriebenen windh├Âffigen Standorte sind priorit├Ąr f├╝r die Windenergienutzung vorzusehen! Alle eventuellen Blockadeargumente sind objektiv und transparent von der Blockadeseite offen zu legen. Bei der anschlie├čenden Genehmigung des Standorts sind die Blockadeargumente allerdings nur von sekund├Ąrer Bedeutung.

Kommunale Entscheidungsfreiheit st├Ąrken

Durch eine umgehende Novellierung des Landesplanungsgesetzes ist die kommunale Entscheidungshoheit bei der Errichtung von Windturbinen zu st├Ąrken. Die begleitenden Stellungsnahmen von Landkreisen, Regionalverb├Ąnden und Regierungspr├Ąsidien haben nur untergeordnete Bedeutung.

www.badisch-elsaessische.net
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Autor: Erhard Schulz



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