oekoplus - Freiburg
Sonntag, 4. Juni 2023
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

 
Woche der Sonne 2011 - Samstags-Forum am 14. Mai 2011
Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am 14. Mai 2011 hält Gerhard Stryi-Hipp, Leiter Energiepolitik beim Fraunhofer Institut für Solare Energie Systeme, Freiburg, den Vortrag „Das Energiekonzept der Bundesregierung und die Perspektive der Photovoltaik in Deutschland“. Beim zweiten Hauptvortrag spricht Rolf Disch, Rolf Disch SolarArchitektur, Freiburg, über „Solarstrom und Architektur. Solarinitiative für Freiburg“. Ein Wettbewerb „Schönste PV-Anlagen in der SolarRegion Freiburg“ wird angeregt mit einem Impulsbeitrag von Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V.. Start dieser Vorträge zur bundesweiten Woche der Sonne 2011 ist 10.30 Uhr im Hörsaal 1015, Kollegien­gebäude 1 der Universität Freiburg, Platz der Universität, Stadtmitte.

Anschließend werden mit Radtouren und Straßenbahn/Bus Freiburger Solarstromanlagen besichtigt, um 13.30 bei der Schreinerei Wittich, Haslacher Str 25, um 14.15 bei der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul, Bozenerstr. 6. Bei weiteren Gebäuden finden Kurzhalte statt, und es gilt, Standort-Vorschläge an die Stadt und andere Akteure für weitere Anlagen zu entdecken. Anmeldungen für die Führungen und nähere Information: ecotrinova@web.de oder Tel. (privat) 0761-5950161.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂĽrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Veranstalter sind der Freiburger Umweltschutzverband ECOtrinova e.V., der u-asta an der Universität, der Freiburger Wirtschaftsverband 100 Prozent GmbH in Zusammenarbeit mit: Architektenkammer Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald, Agenda 21 Büro Freiburg, Energieagentur Regio Freiburg, Badisch-Elsässische BIs, AK Wasser BBU e.V., fesa e.V., Eine Welt Forum Freiburg, Energie-3Regio/FV SolarRegio Kaiserstuhl, FIUC e.V., ifpro, Klimabündnis-Freiburg, VCD Regionalverband Südlicher Oberrhein e.V., ZEE Zentrum für erneuerbare Energien an der Universität Freiburg.
Mehr
 

 
Umweltverbände: Neue Landesregierungen gut für den Wald
Koalitionsverträge sehen FSC-Zertifizierung des Staatswaldes und Großschutzgebiete vor – Kahlschläge und Chemie künftig verboten

Berlin - Die Umweltverbände BUND, Greenpeace, NABU und WWF haben die Ziele der künftigen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zum Wald begrüßt. Die Koalitionsverträge der beiden Bundesländer sehen vor, insgesamt 525.000 Hektar Landeswald nach den anspruchsvollen Kriterien des international anerkannten FSC (Forest Stewardship Council) zusätzlich zu zertifizieren sowie einen wichtigen Teil der öffentlichen Wälder dem Naturschutz und der Erholung zu widmen. Zusammen mit den FSC- zertifizierten Kommunal- und Privatwaldbetrieben wäre damit rund ein Drittel der jeweiligen Waldfläche in den beiden Bundesländern nach hohen ökologischen und sozialen Standards zertifiziert.

„Das sind gute Nachrichten für den Wald mit Signalwirkung auf andere Bundesländer sowie den Bund“, so der Tenor der Umweltverbände. „Wenn die beiden Koalitionsverträge wirklich umgesetzt werden, gehören Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nach Schleswig-Holstein, Berlin, Hamburg, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen zu den Vorreitern unter den Bundesländern für nachhaltige Waldwirtschaft in Deutschland.“

Die Kritik der Holzindustrie und der Waldbesitzer an den grün-roten bzw. rot-grünen Plänen wiesen die Umweltverbände entschieden zurück: „Mit der FSC-Zertifizierung kann die Forst- und Holzwirtschaft in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz endlich beweisen, dass sie sozial und ökologisch vorbildhaft wirtschaftet. Statt mit altbekannten Beißreflexen zu reagieren, sollten sie die FSC-Zertifizierung lieber als Chance für die Vermarktung der eigenen Produkte sehen.

Mit der FSC-Zertifizierung wird dem Wunsch nach mehr Bürger-Beteiligung auch am Wald mehr Rechnung getragen. So sehe der gesellschaftlich ausgehandelte deutsche FSC- Standard vor, bei der Holzernte den Waldboden besonders zu schonen, wieder vermehrt heimische Baumarten zu etablieren , ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Wald und Wild zu schaffen und zur Bereicherung der Tier- und Pflanzenwelt rund zehn Biotopbäume pro Hektar im Wald zu belassen. Kahlschläge und Chemie sind in FSC-Wäldern nicht erlaubt. Die Wälder speichern mehr Kohlenstoff und ein Teil der Fläche wird für Naturschutz und die natürliche Anpassungsdynamik der Wälder aus der forstlichen Nutzung genommen. Die Kosten für die Zertifizierung schätzen die Umweltverbände auf etwa zehn bis zwanzig Cent pro Hektar. Das wären etwa 50.000 Euro für Baden-Württemberg und 30.000 Euro für Rheinland-Pfalz. „Wie die Erfahrungen aus dem Forstamt Heilbronn zeigen, amortisieren sich diese Kosten bereits nach kurzer Zeit durch eine gezielte Vermarktung von FSC-Holz.“

Eine ökologische, extensivere Nutzung des kostbaren Rohstoffs Holz sowie der Vorrang für die Natur auf einer Teilfläche sind kein Luxus sondern Daseinsvorsorge für heutige und zukünftige Generationen. „Es ist an der Zeit, dass andere Bundesländer mit großen Landeswäldern – wie Bayern, Hessen und Sachsen – nachziehen und durch die Einrichtung von Waldnationalparks und eine FSC-Zertifizierung für eine verantwortungsvolle Waldpolitik einstehen"
 
 

 
Ă–kologisch engagiert
Für junge Leute zwischen 16 und 26 Jahren organisiert die Landeszentrale das „Freiwillige Ökologische Jahr“. Wer sich im Umweltschutzbereich einbringen möchte und dabei grüne Arbeitsfelder und eigene Fähigkeiten kennen lernen will, ist hier richtig. Neben professioneller Anleitung erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld und Sozialversicherung. Zurzeit sind noch Plätze auf Biobauernhöfen, in Umweltbildungseinrichtungen und Naturschutzzentren sowie in Umweltabteilungen von Kommunen und Wirtschaftsunternehmen frei.

Info: Telefon 0711.164099-39 oder www.foej-bw.de
Mehr
 

 
Kinderakademie an der Ă–kostation
MOOSWALD. Die Ă–kostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b bietet fĂĽr Kinder von 8 bis 12 Jahren zwei Kinderakademie-Kurse zum Naturforschen an. FĂĽr diese Kurse ist eine Anmeldung erforderlich.

Kinderakademie „Forschungswerkstatt Artenvielfalt“

An 6 Nachmittagen können Kinder rund um die Ökostation erforschen, was auf unseren Wiesen kreucht und fleucht oder beispielsweise was in einem Wassertropfen lebt. Es wird experimentiert, gesammelt, bestimmt und geschmeckt was der Garten an Kräutern und Früchten hergibt. Die 6 Termine sind mittwochs von 14:30 bis 16 Uhr und beginnen am 18. Mai. Die Teilnehmergebühr beträgt 22 Euro zzgl. 2 Euro Materialkosten. Eine Anmeldung ist erforderlich, unter 0761 - 892333 oder www.oekostation.de.

Kinderakademie „Wildkatze“

Die Wildkatze ist kein davongelaufener "Stubentiger", sondern ein heimisches Wildtier. Sie lebt zurückgezogen und versteckt, geht nachts auf die Jagd und wir bekommen sie kaum zu Gesicht. Mehr über sie erfahren Kinder bei diesem Kurs, wobei es nicht nur um die Spurensuche von Wildkatzen geht sondern auch darum wie man ein Infoblatt gestaltet, ein Quiz und eine Preisverleihung plant oder eine Info-Veranstaltung für Eltern und die Öffentlichkeit. Zum Abschluss erhalten die kleinen Wildkatzen-Experten ein "Wildkatzen-Zertifikat". Die Termine sind donnerstags jeweils um 15 - 16:30 Uhr und beginnen am 19. Mai sowie am Sonntag, den 10. Juli. Die Teilnehmergebühr beträgt 22 Euro. Alle weiteren Informationen und Anmeldung unter 0761 - 892333 oder www.oekostation.de.
Mehr
 

 
Gartensonntag in der Ă–kostation
MOOSWALD. Am Sonntag den 15. Mai von 14 bis 17 Uhr lädt die Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b HobbygärtnerInnen und Kräuterfans zu einer offenen Tür im Biogarten im Seepark ein. Geboten werden Gartenführungen, Informationen rund um mediterrane Kräuter, ihren Anbau und ihre Verwendung sowie eine Garten- und Kompostberatung. Passend zum Start in den Gartensommer können die Besucher an dem Nachmittag auch Töpfe mit Kräutern und Stauden erwerben. Der Eintritt ist kostenlos.

Alle weiteren Informationen unter 0761 - 892333 oder www.oekostation.de.
Mehr
 

 
Königsfeld stiftet Albert-Schweitzer-Preis
Eugen Drewermann erster Preisträger

Franz Alt hält Laudatio – Preisverleihung am 29. Mai in Königsfeld
Mehr
 

 
Die grenzĂĽberschreitende Atomfrage...
... Atompolitik und Bürgerbewegung im deutsch-französischen Grenzgebiet

Im Rahmen der Ausstellung „Die Atomausstellung – Radioaktive Abfälle und Kernenergie“, die vom 9. – 21. Mai im CCFF zu sehen ist, lädt das Fritz-Erler-Forum Baden Württemberg / Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit dem CCFF zu einer Diskussionsveranstaltung ein am Dienstag, den 10. Mai um 19 Uhr. Der Umwelthistoriker Prof. Dr. Franz-Josef Brüggemeier vom Historischen Seminar der Universität Freiburg und Jean-Paul Lacôte, Mitglied der Kontrollkommission von Fessenheim und Vorstand des Trinationalen Atomschutzverbands stellen sich für Publikumsfragen zur Verfügung. Die Gesprächsleitung hat Türkan Karakurt vom Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg.

Wie unberechenbar und schrecklich die Gefahren sind, die von Kernkraftwerken auf Mensch und Umwelt ausgehen, kann die Weltöffentlichkeit aktuell am Beispiel Japans in dramatischer Weise verfolgen.
Die Atompolitik gehört bei uns zu den umstrittensten Themen bundesdeutscher Politik, während sie bei unserem französischen Nachbarn dagegen weit akzeptierter ist. Ein grenzüberschreitender und europäischer Dialog über die Zukunft der Atomenergie ist angesichts der großflächigen Risiken mehr denn je notwendig. Die Friedrich-Ebert-Stiftung will in Kooperation mit dem Centre Culturel Français Freiburg vor allem jüngere Menschen dazu anregen, sich zu dem Thema eine Meinung zu bilden.

Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 10. Mai 19 Uhr
im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11 / Im Kornhaus, 79098 Freiburg
 
 

 
Waldsterben: Der erfolgreiche Streit für saubere Luft & ökologischen Fortschritt
Das Jahr 2011 ist das Internationale Jahr der Wälder.

Grund genug, einmal 30 Jahre zurück zu blicken. Das Thema Waldsterben und die massive Luft- und Umweltverschmutzung haben damals die Menschen und Medien bundesweit beschäftigt. Im Rückblick lässt sich sagen, dass der Streit für den Wald, für saubere Luft und eine bessere Umwelt eine Erfolgsgeschichte war.

Die zunehmenden sichtbaren Waldschäden, führten ab dem Jahr 1975 zu vielfältigen Medienberichten, zu Aktionen und Demonstrationen gegen das Waldsterben und für saubere Luft. Die bundesweite Debatte um das Waldsterben verstärkte sich insbesondere um das Jahr 1983. Auch in Südbaden gab es große Demonstrationen und Aktionen für saubere Luft und gegen umweltgefährdende Industrien und Luftverschmutzer.

Mit ĂĽber dreiĂźig Jahren Abstand wird von interessierten Kreisen gerne die Frage gestellt,
ob so ein Plakat und die ganze Bewegung gegen das Waldsterben eventuell zu "heftig und undifferenziert" waren. Diese Frage wird insbesondere von den organisierten Klimawandelleugnern und Industrielobbyisten aufgeworfen. Doch sowohl das Plakat als auch die Aktionen der Umweltbewegung in den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts müssen vor dem geschichtlichen und umweltpolitischen Hintergrund der damaligen Zeit gesehen werden. Damals wie heute gab es einflussreiche und mächtige Interessengruppen, die für die uneingeschränkte "Freiheit der Industrie" stritten Gewinne zu machen, ohne Rücksicht auf Mensch, Natur und Umwelt nehmen zu müssen. Wenn sich diese Konzerninteressen damals durchgesetzt hätten, wären wir heute immer noch in der umweltpolitischen Steinzeit. ...
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 
369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 
392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 


Copyright 2010 - 2023 Benjamin Jäger