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Samstag, 24. August 2019
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Verschiedenes

 
Global - Nachrichten vom blauen Planeten
Fernsehtipp fĂŒr ARTE am Freitag, 6. MĂ€rz um 18.30 Uhr

Energiekrise, Klimawandel, Bevölkerungsexplosion - die Frage nach der Zukunft unseres Planeten ist allgegenwĂ€rtig. Die Analyse der drĂ€ngenden Probleme, vor die sich die Menschheit im 21. Jahrhundert gestellt sieht, erfordert Abstand und Weitsicht. Was vertrĂ€gt unser Planet noch? Das neue ARTE-Magazin "Global - Nachrichten vom blauen Planeten" zeigt jeden Freitag um 18.30 Uhr verschiedene Szenarien der Zukunft unserer Erde und der Weltgesellschaft auf. Die großen Umweltdebatten unserer Zeit fĂŒhrt die neue ARTE-Sendung vor dem Hintergrund wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Sendung bietet unter dem Motto "Global denken!" Diagnosen, Prognosen und zeigt mögliche Auswege aus den sich aktuell anbahnenden Entwicklungen.
 
 

WWF-Studie: Fischerei erzeugt bis zu neun Kilogramm Beifang pro Kilo Speisekrabb
© Hans-Ulrich Rösner / WWF
 
WWF-Studie: Fischerei erzeugt bis zu neun Kilogramm Beifang pro Kilo Speisekrabb
Die boomende Krabbenfischerei in der sĂŒdlichen Nordsee und im Wattenmeer ist eine der beifangreichsten Fischereien. Pro Kilogramm Speisekrabben landen im Extremfall bis zu neun Kilogramm anderer Meerestiere in den engmaschigen Netzen der Fischer. Diese zu einem großen Teil toten Tiere werden wieder ĂŒber Bord geworfen. Eine heute veröffentlichte WWF-Studie zeigt, dass der Beifang mit dem Einsatz besserer Netze, der Schließung beifangintensiver FangplĂ€tze sowie einer Verkleinerung der Fangflotte deutlich verringert werden kann.

„Die enorme Verschwendung in der Krabbenfischerei ist unnötig und kostet viel Geld. Vor allem schĂ€digt sie die Natur in der Nordsee und im Wattenmeer. Dabei liegen die Lösungen auf dem Tisch“, so Dr. Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-WattenmeerbĂŒros in Husum. Politik und Fischer mĂŒssten in einer gemeinsamen Anstrengung den Beifang drastisch verringern.

Die Krabbenfischerei ist eine der umsatzstĂ€rksten Fischereien in der Nordsee. Sie erwirtschaftet jedes Jahr 70 bis 90 Millionen Euro. In den letzten Jahren verbuchten die Fischer Rekordanlandungen von bis zu 38.000 Tonnen. Die grĂ¶ĂŸten Fangnationen sind die Niederlande und Deutschland, sie teilen sich etwa 85 Prozent des Marktes.

In der von Teilen der Flotte auch ganzjĂ€hrig betriebenen Krabbenfischerei werden Baumkurren-Netze ĂŒber den Meeresboden geschleppt. In deren engen Maschen verfĂ€ngt sich fast alles, was dem Netz vor die Öffnung kommt. Hauptopfer des Beifangs sind junge, untermaßige Krabben. Sie machen bis zu zwei Drittel des unerwĂŒnschten Fanges aus. Betroffen sind auch weitere Meerestiere, darunter sehr viele junge Schollen, Seezungen, Wittlinge und Kabeljaue. Nach Berechnungen können durch deren unnötige Tötung zukĂŒnftige FĂ€nge anderer Fischereien im Wert von bis zu 26 Millionen Euro im Jahr vernichtet werden.

Als besonders wirkungsvolle Maßnahme gegen den Beifang fordert der WWF die Schließung von beifangintensiven Fanggebieten. „Wir dĂŒrfen nicht die Kinderstuben der Nordsee-Fische plĂŒndern“, so Rösner. DĂ€nemark sei diesen Weg schon gegangen und habe die Krabbenfischerei im inneren Wattenmeer, wo die meisten der Jungfische gefangen werden, schon vor vielen Jahren untersagt. Die Krabbenfischerei sollte sich am Besten außerhalb des Wattenmeers in der dortigen 12-Seemeilen-Zone abspielen, so der WWF.

Auch der Einsatz moderner Netze, die den Beifang verringern, mĂŒsse forciert werden. Der WWF kritisiert, dass Deutschland, aber auch Belgien und die Niederlande ihren Fischern großzĂŒgige Ausnahmen beim Einsatz der von der EU vorgeschriebenen Trichternetze erlauben. Auf diese Weise umgebaute Krabbennetze ermöglichen es grĂ¶ĂŸeren Fischen, durch ein Fluchtfenster im Netz zu entkommen. „Ausgerechnet in der beifangreichsten Zeit im Sommer dĂŒrfen heimische Fischer Netze ohne diese Fluchtfenster einsetzen“, kritisiert Rösner und fordert ein zĂŒgiges Ende dieses Sonderweges.

Eine mögliche Perspektive sieht der WWF in der noch in der Entwicklung befindlichen Elektro-Baumkurre. Durch elektrische Impulse werden dabei Krabben vom Meeresboden aufgeschreckt und schwimmen nach oben, wĂ€hrend andere Meerestiere den Impuls meist ignorieren und am Grund verharren. So landen letztere erst gar nicht im Netz. Die Fischerei erzielt deutlich beifangĂ€rmere KrabbenfĂ€nge. Allerdings dĂŒrfe es erst zum Einsatz dieser derzeit noch nicht ausgereiften Technik kommen, wenn durch weitere Tests unerwĂŒnschte Nebeneffekte ausgeschlossen werden können.

„Nur mit einem Mix an Maßnahmen können die enormen BeifĂ€nge in der Krabbenfischerei deutlich verringert werden. Die Politik muss den Fischern klare Vorgaben machen und zugleich den Umbau der Fischerei finanziell fördern. Die Fischer selbst mĂŒssen Maßnahmen unterstĂŒtzen und umsetzen, die den Beifang verringern“, so Rösner.
 
 

 
WaldHaus Freiburg: Waldspaziergang und den Tieren auf der Spur
Einen Naturspaziergang mit dem Förster Andreas SchÀfer
und eine Spurensuche fĂŒr Kinder mit der Forstwirtin Uta Grunert
veranstaltet das WaldHaus am Sonntag, 1. MĂ€rz um 15
Uhr.

Unter dem Motto „Wald bewegt“ informiert Förster Andreas
SchĂ€fer wĂ€hrend des etwa zweistĂŒndigen Waldspaziergangs
rund um das WaldHaus im GĂŒnterstĂ€ler Wald ĂŒber die Angebote
im und die Bedeutung des Freiburger Waldes fĂŒr Sport,
Freizeitnutzung und Bewegung. Von Mountainbikestrecken,
ĂŒber Wanderwegenetz, Laufstrecken und Trimm-Dich-Pfade
reicht die Palette der Möglichkeiten im Stadtwald. Wie diese
zahlreichen AktivitÀten auch naturvertrÀglich möglich sind und
was Jogger und Mountainbiker dabei beachten mĂŒssen, ist
ebenfalls Inhalt des Rundgangs.

FĂŒr Kinder findet zeitgleich zum Waldspaziergang eine Spurensuche
statt. Kinder ab sechs Jahren begeben sich dabei
„den Tieren auf die Spur im Winterwald“. Die Forstwirtin Uta
Grunert fĂŒhrt die Kinder durch den winterlichen Wald. Dabei
können sie zahlreiche Tierspuren suchen und entdecken und
erfahren, wie die Tiere im Winter leben.

Treffpunkt ist am WaldHaus Freiburg, Wonnhalde 6. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. FĂŒr beide Veranstaltungen
wird ein Unkostenbeitrag von 3 Euro erhoben.

Weitere Informationen gibt es unter Telefonnummer:
89647710 und unter www.waldhaus-freiburg.de
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Entscheidung im europĂ€ischen Wettbewerb „Green Capital Award“ in BrĂŒssel
OB Dieter Salomon: „Auch ohne den Titel der ‚GrĂŒnen
Hauptstadt Europas’ hat sich die Bewerbung gelohnt“

Freiburg zuletzt von ursprĂŒnglich 35 Bewerbern in der
letzten Runde mit acht StÀdten

„Als kleinste Stadt hatte Freiburg einen schweren Stand
gegen europĂ€ische HauptstĂ€dte und fast zehnmal grĂ¶ĂŸere
Mitbewerber“

„Auch wenn es nicht zu einem Titel 2010 oder 2011 gereicht
hat, so hat sich die Bewerbung zum ‚Green Capital Award’
gelohnt!“ – so kommentiert OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon
die Entscheidung der Jury zum erstmals verliehenen Titel
einer EuropĂ€ischen Umwelthauptstadt fĂŒr die Jahre 2010
und 2011 am heutigen Montag (23. Februar) in BrĂŒssel. Freiburg
hatte zu den acht FinalstÀdten gehört, aus denen das
Preisgericht mit Fachleuten aus ganz Europa die erste „European
Green Capital“ ausgewĂ€hlt hat. Der Titel wurde in der
heutigen Festveranstaltung fĂŒr das Jahr 2010 an die schwedische
Hauptstadt Stockholm und 2011 an Hamburg verliehen.
Beiden SiegerstĂ€dten ĂŒbermittelt das BĂŒrgermeisteramt
herzliche GlĂŒckwĂŒnsche zu der ehrenvollen Auszeichnung.

An der Preisverleihung mit dem EU-Wissenschaftskommissar
Janez Potocnik nahm fĂŒr die Stadt Freiburg der Leiter des
Referats Internationale Kontakte, GĂŒnter Burger, teil. Das Referat
hatte auch die ausfĂŒhrliche Bewerbung im vergangenen
Jahr zusammen mit den stÀdtischen FachÀmtern erarbeitet
und die PrĂ€sentation durch OberbĂŒrgermeister Dieter Salomon
und Vertreter mehrerer Ämter vor einer Auswahlkommission
am 12. Januar in BrĂŒssel federfĂŒhrend vorbereitet.

Das BĂŒrgermeisteramt betrachtet die Jury-Entscheidung ungeachtet
der Tatsache, dass Freiburg den Siegertitel verfehlt
hat, als eine deutliche BestĂ€tigung fĂŒr die Stadtpolitik einer
nachhaltigen Stadtentwicklung. Bereits in der ersten Runde
im Herbst war Freiburg aus ursprĂŒnglich 35 Bewerbern mit
sieben weiteren GroßstĂ€dten in das Finale gekommen. FĂŒr
die endgĂŒltige Bewertung hatte die EU-Kommission um Aktualisierungen
und ErgĂ€nzungen zu der ursprĂŒnglich mehr als
60 Seiten starken Bewerbung gebeten; im Januar waren Vertreter
aller FinalstÀdte zu einer PrÀsentation ihrer Konzepte
nach BrĂŒssel eingeladen worden. Dem Expertengremium gehörten
Fachleute aus allen zehn Themenbereichen an, zu
denen jeweils inhaltliche Konzepte gefordert waren, unter ihnen
Vertreter der EuropÀischen Umweltagentur, des Internationalen
Rats fĂŒr lokale Umweltinitiativen (ICLEI), des EuropĂ€ischen
Verbands fĂŒr Verkehr und Umwelt, der Vereinigung
der HauptstÀdte der EU sowie des EU-Ausschusses der
Regionen.

Freiburg war nach Einwohnerzahl die kleinste der acht FinalstÀdte
(außerdem: Amsterdam, Bristol, Kopenhagen, Hamburg,
MĂŒnster, Oslo und Stockholm), die mit zum Teil sehr
viel aufwĂ€ndigeren PrĂ€sentationen und groß angelegten Programmen
konkurrierten. OB Dieter Salomon: „Es war von Beginn
an klar, dass wir einen schweren Stand gegen vier LandeshauptstÀdte
oder Mitbewerber mit fast zehnmal höherer
Einwohnerzahl haben werden. Gemessen daran, war es bereits
ein großer Erfolg, unter die letzten acht zu kommen.
Damit hat die EU uns attestiert, dass wir im europÀischen
Vergleich zur Spitzengruppe zĂ€hlen!“

Der Schwerpunkt der Freiburger Bewerbung lag vor allem auf
dem Themenfeld kommunaler Konzepte zum Klimaschutz
durch Einsatz regenerativer Energien, öffentlichen Nahverkehr
oder Programme zum WĂ€rmeschutz oder zur Energieeinsparung.
Daneben hatte das umfangreiche Papier auch die
Ziele und Maßnahmenkataloge fĂŒr ein ökologisches Abfallwirtschaftskonzept,
zur Luft- und Wasserreinhaltung, Schutz
von Natur- und LandschaftsflÀchen sowie zur ökonomischen
Bedeutung der Umweltwirtschaft fĂŒr den Standort dargestellt.

Die Auszeichnung einer „GrĂŒnen Hauptstadt Europas“ war
2006 auf Initiative des ehemaligen BĂŒrgermeisters der estnischen
Hauptstadt Tallinn, JĂŒri Ratas, von der EU-Kommission
ins Leben gerufen und 2008 erstmals ausgelobt worden. Mit
dem – nicht dotierten – Preis fĂŒr jeweils ein Jahr will die EU
auf die wichtige Rolle der GroßstĂ€dte und urbanen Ballungs-
rĂ€ume fĂŒr die Umweltentwicklung und die Lebensbedingungen
der Menschen aufmerksam machen. Ein wesentliches
Ziel ist dabei nicht nur die Verleihung des Titels „European
Green Capital“, sondern die Zusammenarbeit zwischen den
Kommunen und der Austausch von Konzepten.

Die Teilnahme war auf StĂ€dte ĂŒber 200.000 Einwohner beschrĂ€nkt.
Die zunĂ€chst 35 BewerberstĂ€dte – fast ausnahmslos
grĂ¶ĂŸer als Freiburg – kamen aus 17 der 25 EUMitgliedstaaten,
darunter aus Deutschland Bremen, Hannover,
Magdeburg und MĂŒnchen, die bereits in der ersten Runde
des Wettbewerbs ausgeschieden waren. Neben Freiburg
waren Hamburg und MĂŒnster ins Finale gekommen.

Der OberbĂŒrgermeister kĂŒndigte an, dass die Erfahrungen
aus dem ersten Anlauf gewissenhaft im BĂŒrgermeisteramt
und in den FachÀmtern ausgewertet werden. Gleichzeitig will
das Rathaus die Kontakte zu den ĂŒbrigen BewerberstĂ€dten
vertiefen, um Anregungen fĂŒr die eigene Politik zu gewinnen.
 
 

Neue Studie errechnet wirtschaftlichen Wert von Amazonas-Natur
© Anton Vorauer / WWF
 
Neue Studie errechnet wirtschaftlichen Wert von Amazonas-Natur
m Auftrag des WWF haben Wissenschaftler den finanziellen Wert des Amazonas errechnet, wenn er geschĂŒtzt und nicht abgeholzt wird. Das Ergebnis: Die Erhaltung von AmazonasflĂ€chen erbringt einen konkreten wirtschaftlichen Nutzwert. Allerdings wird dafĂŒr nicht angemessen bezahlt, weil es kein konkretes VergĂŒtungssystem gibt. Die Zerstörung des Amazonasregenwaldes ist fĂŒr Industrie und Bevölkerung deswegen meist rentabler als die nachhaltige Nutzung.

Nach den Berechnungen des WWF entspricht ein Hektar Amazonasregenwald einem wirtschaftlichen Gegenwert von rund 380 Euro pro Jahr. Darin schlĂ€gt die Vermeidung von Erosion mit 185 Euro pro Hektar und Jahr zu Buche. Vermeidung von CO2-Ausstoß wird mit 78 Euro in Rechnung gestellt. Die Verbreitung von Pollen durch Insekten ist 38 Euro pro Hektar und Jahr wert. Produkte wie Honig und FrĂŒchte bringen Einnahmen bis 80 Euro. Der Erholungswert sowie der Ökotourismus bringen bis 5,5 Euro pro Hektar und Jahr.

Die Gewinne, die durch den Verkauf geschlagenen Holzes und Intensivlandwirtschaft auf gerodeten FlĂ€chen erzielt werden können, sind selten höher, werden aber real bezahlt. So bringt der Holzverkauf erlöse bis 615 Dollar je Hektar und Jahr. Die Wertschöpfung durch die Kultivierung von Soja 230 bis 470 Euro pro Hektar und Jahr, die Rinderzucht 40 bis 115 Euro. Soja wird in großen Mengen als Nahrung und Futtermittel nach Europa und Deutschland geliefert.

„Die Studie zeigt, dass nur durch eine angemessene finanzielle EntschĂ€digung fĂŒr den Erhalt von AmazonasflĂ€chen die Zerstörung des Regenwaldes aufzuhalten ist“, so WWF Waldexpertin, GuĂ©nola Kahlert. „Es ist unter derzeitigen Rahmenbedingungen ökonomisch rational, den Regenwald abzuholzen, weil die Abholzung leider immer noch mehr wirkliches Geld bringt, als ihn zu erhalten. Nur die Zuweisung eines wirtschaftlichen Geldwerts und eine Bezahlung etwa fĂŒr die Kohlenstoffspeicherung kann das Abholzen des Amazonas stoppen“.

Der WWF drĂ€ngt deswegen auf die schnelle Einigung auf ein Verfahren zur EntschĂ€digung der großen Waldnationen fĂŒr den Erhalt ihrer WĂ€lder im Rahmen des REDD-Mechanismus. REDD („Reduced Emissions from deforestation and forest degradation“) ist einer der zentralen Punkte des internationalen Post 2012 Klimaschutzabkommens, das auf der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember ausgehandelt werden soll. Ziel ist, dass die IndustrielĂ€nder fĂŒr die Erhaltung des Regenwaldes einen finanziellen Beitrag leisten. Dieses Prinzip soll die CO2-Emissionen in tropischen LĂ€ndern langfristig vermindern. Durch REDD sollen große Geldströme fĂŒr nachhaltiges Waldmanagement möglich werden, wovon auch die lokale Bevölkerung in der Amazonasregion profitieren wird.

„Wenn es nicht gelingt, die Zerstörung des Amazonasregenwaldes zu stoppen, hĂ€tte das fatale Auswirkungen auf das Weltklima“, so Kahlert, „allerdings ist es ein Trugschluss zu glauben, wir könnten den Erhalt des Amazonas von Brasilien und den anderen Staaten fĂŒr umsonst bekommen. Deswegen fordern wir Cash fĂŒr Regenwald im Zuge eines wirkungsvollen EntschĂ€digungsmechanimus fĂŒr die Erhaltung des Regenwaldes“.
 
 

 
Globalmag - Nachrichten vom blauen Planeten
Ein Fernsehtipp fĂŒr Freitag, 27. Februar 2009 um 18.30 Uhr in ARTE

Energiekrise, Klimawandel, Bevölkerungsexplosion - die Frage nach der Zukunft unseres Planeten ist allgegenwĂ€rtig. Die Analyse der drĂ€ngenden Probleme, vor die sich die Menschheit im 21. Jahrhundert gestellt sieht, erfordert Abstand und Weitsicht. Was vertrĂ€gt unser Planet noch? Das neue ARTE-Magazin "Global - Nachrichten vom blauen Planeten" zeigt jeden Freitag um 18.30 Uhr verschiedene Szenarien der Zukunft unserer Erde und der Weltgesellschaft auf. Die großen Umweltdebatten unserer Zeit fĂŒhrt die neue ARTE-Sendung vor dem Hintergrund wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklungen. Die Sendung bietet unter dem Motto "Global denken!" Diagnosen, Prognosen und zeigt mögliche Auswege aus den sich aktuell anbahnenden Entwicklungen.
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Innovationen fĂŒr die Zukunft: Die grĂŒnen Retter
Ein Fernsehtipp fĂŒr Donnerstag, 26.02.2009, 22.00 im SWR

Die Krise boomt. Ob Finanzkrise, Wirtschaftskrise oder Klimakrise – die Welt hat sich verĂ€ndert. Unwiederbringlich. Und das ist gut so, denn es ist höchste Zeit, einiges grundlegend zu Ă€ndern. Zum Beispiel die Verschwendung von Energie und Rohstoffen, oder den massiven Ausstoß des Treibhausgases CO2. Das Wissen und das technische Know-how dazu ist da. Jetzt geht es darum, Nachhaltigkeit und klimagerechtes Produzieren konsequent umzusetzen. Der Welt ist zu helfen, und jeder kann dazu beitragen. Odysso stellt Menschen vor die wissen, was wirklich zĂ€hlt und mit guten Ideen und Engagement unsere Zukunft neu erfinden.
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Amphibien wandern wieder
Komplette Sperrung der Waldseestraße in Höhe Möslepark –
Mobile SchutzzÀune im Kappler Kleintal und am kleinen Opfinger See

Nach Abklingen der frostigen Temperaturen stellen jetzt Massenwanderungen
von Amphibien amtliche und ehrenamtliche
NaturschĂŒtzer vor anstrengende Aufgaben.
Erdkröten, Grasfrösche, Berg- und Fadenmolche sowie die
gelb-schwarz gefleckten Feuersalamander verlassen derzeit
ihre Winterquartiere und ziehen bei Einbruch der Dunkelheit
an Teiche, TĂŒmpel und Weiher, um dort abzulaichen. Auf ihrer
Wanderung sind die Tiere vielen Gefahren ausgesetzt.
Besonders beim Überqueren von Straßen werden sie in großer
Zahl alljĂ€hrlich ĂŒberfahren.

Um dies zu verhindern, organisieren Garten- und Tiefbauamt
gemeinsam mit dem Umweltschutzamt sowie ehrenamtliche
Helferinnen und Helfer der Bachpaten Freiburg, des NABU,
des BUND sowie der Amphibienschutzgruppe Opfingen Amphibienschutzmaßnahmen
im gesamten Stadtbereich.

Wie in den vergangenen Jahren werden mit Beginn der
Laichwanderungen am Waldsee und Deicheleweiher Straßensperren
zum Schutz von Erdkröten und Grasfröschen
durchgefĂŒhrt. Der Straßenabschnitt im Bereich des Waldsees
zwischen Möslepark und Waldseestraße wird ab Mittwoch,
25. Februar komplett fĂŒr den Verkehr gesperrt.

FĂŒr diesen Bereich wird der Verkehr ĂŒber die parallele Zufahrtstraße
zum Möslestadion umgeleitet. Die Sperrung bewirkt
eine deutliche Arbeitsentlastung der ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfer und bietet den wandernden Lurchen den
grĂ¶ĂŸtmöglichen Schutz.

Weitere Schwerpunkte an Amphibienwanderungen befinden
sich im Kappler Kleintal und im Bereich des kleinen Opfinger
Sees. Da eine Straßensperrung der Kleintalstraße und der K
9853 wegen fehlender Umfahrungsmöglichkeiten nicht möglich
ist, werden beiderseits der Straße mobile SchutzzĂ€une
aufgestellt, um die hin- und rĂŒckwandernden Amphibien abzufangen.
Die Tiere wandern entlang der ZĂ€une und fallen in
Eimer, die in den Boden eingelassen sind. Dort werden sie
von Helferinnen und Helfern gesammelt und in den Abendund
frĂŒhen Morgenstunden auf die andere Straßenseite getragen,
ausgesetzt sowie gezÀhlt.

Hinweisschilder „Amphibienwanderung“ teilweise kombiniert
mit GeschwindigkeitsbeschrÀnkungen sollen Autofahrerinnen
und Autofahrer zu besonderer RĂŒcksichtnahme auf den betroffenen
Straßenabschnitten veranlassen und damit sowohl
zum Schutz der Helfer und Helferinnen als auch zum Schutz
der wandernden Amphibien beitragen.

ZusÀtzliche Helferinnen und Helfer sind jederzeit willkommen.
Interessenten können sich an das Umweltschutzamt
unter der Telefonnummer: 201-6125 oder per E-Mail an die
Adresse umweltschutzamt@stadt.freiburg.de wenden.
 
 



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