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Dienstag, 18. Februar 2020
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Verschiedenes

Fotoausstellung in der Ă–kostation
 
Fotoausstellung in der Ă–kostation
Am Sonntag, 5. Juli von 14 bis 17 Uhr eröffnet die Ökostation eine
Fotoausstellung ĂĽber die Natur im Freiburger Seepark. Der Hobbyfotograf
Heinz Hauenstein hat ĂĽber eine ganze Vegetationsperiode faszinierende
Bilder von Kräutern, Gräsern, Wildbienen und anderen Insekten rund um
die Ă–kostation aufgenommen. Die groĂźformatigen Exponate geben einen
Einblick in die Blütenökologie von Insekten und Pflanzen. Die
Ausstellung kann bis zum Sonntag, den 12.Juli während den
Ă–ffnungszeiten der Ă–kostation Montag- Freitag 9-17 Uhr besucht werden.
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Schweineschnitzel aus Milch
Wie gesund und klimafreundlich ist Fleisch aus Milch? Das Fleischersatzprodukt "Valess" schadet Mensch und Umwelt womöglich mehr als echte Schweine und Rinder.
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WaldHaus Freiburg: Ausstellung „Natürlich Holz – Natürlich Weißtanne“
Die WeiĂźtanne erlebt eine Renaissance - Experten sprechen
sogar vom Comeback eines Klassikers. Dauerhaft und
wetterbeständig, harzfrei, hell und edel, das sind nur einige
der VorzĂĽge der Tanne, die fast in Vergessenheit geraten
sind. Die Ausstellung dazu mit dem Titel „Natürlich Holz - Natürlich
Weißtanne“ ist ab sofort im WaldHaus in der Wonnhaldestraße
6 zu sehen.

Neben der Buche ist die Weißtanne die zweite Säule der naturnahem
Waldwirtschaft der Bergwälder. Die Ausstellung, die
in Kooperation mit dem Forum WeiĂźtanne entstanden ist, will
anschaulich zeigen, welche Wirkungen und Leistungen der
Wald hinsichtlich Erholung, Ă–kologie und als Rohstofflieferant
erbringt. Im Fokus steht dabei die WeiĂźtanne als Charakterbaumart
des Schwarzwaldes, deren wirtschaftliche Bedeutung
und auch Verbreitung im vergangenen Jahrhundert zurĂĽckgegangen
ist und jetzt eine Renaissance erlebt. Aufgrund
ihrer Holzeigenschaften und aus ökologischer Sicht ist die
WeiĂźtanne eine Baumart, die eine besondere Beachtung verdient.

Das WaldHaus zeigt die Verwendung der Weißtanne am Gebäude
selbst, bei der AuĂźenfassade wurde sie ebenso wie bei
der Wandverkleidung im Innenbereich verwendet. Mit zahlreichen
Informationen und Verwendungsbeispielen, unter anderen
einem virtuellen Durchforstungsspiel, einem Diorama, einer
Holzartenlehrschau und einer mit einem Fahrrad angetriebenen
Säge wendet sich die Ausstellung an Jung und Alt
und bietet Interessantes und Anschauliches fĂĽr ein Zielpublikum
vom SchĂĽler bis zum Bauherren.

Die Ausstellung ist bis 23. Juli während der üblichen Öffnungszeiten
des WaldHauses, mittwochs bis freitags von 10
bis 17 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt
beträgt für Erwachsene 2 Euro, Kinder und Jugendliche
von 6 bis 14 Jahren 1 Euro; Familien zahlen einen ermäßigten
Eintritt von 5 Euro.
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Walfang ist ökonomischer Unsinn
© Blauwal. National Geographic Stock/Tui de Roy/Minden Pictures / WWF
 
Walfang ist ökonomischer Unsinn
Norwegen und Japan subventionieren Waljagd mit Steuermitteln. / Ende des internationalen Walfangs gefordert.

Die Regierungen von Norwegen und Japan subventionieren die umstrittene Jagd auf Wale mit Steuergeldern. Das ergab eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF in Zusammenarbeit mit der Whale & Dolphin Conservation Society (WDCS). Demnach ist das Jagen und Töten von Walen ein unprofitabler und defizitärer Industriezweig. „In Zeiten der globalen Wirtschaftskrise ist es weder strategisch klug, noch nachhaltig, wertvolle Steuergelder für eine Branche zu verschwenden, die aus eigener Kraft nicht überlebensfähig ist“, sagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Trotz des Moratoriums und dem weitgehenden Verbot von kommerziellem Walfang erlegen Japan und Norwegen jährlich rund 1500 der großen Meeressäuger.

Dabei betrug in Norwegen die staatlichen Förderungen fast die Hälfte des Bruttowerts, den die Fischerei-Handelsorganisation Rafisklaget durch den Absatz von Walfleisch erwirtschaftet hat. Ökonomisch ähnlich schlecht steht es um die Walfangflotte der Japaner: Die Regierung in Tokio hat allein in der Saison 2008/2009 rund 12 Millionen US-Dollar an Steuergeldern in die umstrittene Jagd gepumpt um eine ausgeglichene Bilanz zu erzielen. Insgesamt beliefen sich die japanischen Subventionen der vergangenen zwanzig Jahre auf 164 Millionen US-Dollar. Demgegenüber steht eine sinkende Nachfrage: So fiel der Preis pro Kilogramm Walfleisch in Japan von 30 US-Dollar im Jahr 1994 auf rund 16 US-Dollar im Jahr 2006. Hinzu kommen negative Auswirkungen wie etwa Handelsboykotte oder Schäden für den Tourismussektor. „Japan und Norwegen verschwenden Millionen von Steuergeldern, um aus einer Trotzhaltung Wale zu jagen. Damit schaden sie zugleich einer zunehmend profitablen Einnahmequelle, der sanften Nutzung von Walen durch deren Beobachtung.“ sagt Nicolaus Entrup, Geschäftsführer der WDCS Deutschland. Anlässlich der kommenden Montag beginnenden Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira fordern WWF und WDCS ein Ende der Jagd auf Wale.

Die Studie des unabhängigen Wirtschaftsinstituts „eftec“ im Auftrag des WWF und der WDCS analysierte die direkten und indirekten Kosten, die mit dem Walfang und der Verarbeitung und Vermarktung von Walprodukten in Verbindung stehen.
 
 

Umweltverbände und Klima-Allianz fordern von SPD-Parteitag Wende in der Kohlepol
© Douglas Robertson / WWF
 
Umweltverbände und Klima-Allianz fordern von SPD-Parteitag Wende in der Kohlepol
Offener Brief an die Delegierten des SPD-Wahlparteitags am Sonntag

Berlin, 12. Juni 2009: Mit der dringlichen Aufforderung zu einer Kehrtwende in ihrer Kohlepolitik wenden sich die führenden deutschen Umweltverbände und die Klima-Allianz als Zusammenschluss von über 100 Umwelt-, Entwicklungs- und Verbraucherschutzorganisationen, Kirchen und anderen Initiativen an die Delegierten des SPD-Wahlparteitags am kommenden Sonntag in Berlin.

In einem gemeinsamen offenen Brief warnen die Organisationen vor einer energie- und klimapolitischen Sackgasse, wenn – wie im Programm-Entwurf der SPD vorgesehen –tatsächlich weitere neue Kohlekraftwerke errichtet und gleichzeitig die erneuerbaren Energiendynamisch ausgebaut werden. „Wer in Deutschland heute noch neue Kohlekraftwerke baut, stellt die Gesellschaft in einigen Jahren vor die Alternative ´Klimaschutz oder Vernichtung von investiertem Kapital´“, heißt es in dem Schreiben. Der notwendige Ausbau der erneuerbaren Energien sei mit hohen Beiträgen von Kohle oder Atomenergie an der Stromversorgung nicht vereinbar. Deshalb stehe Deutschland vor einer „Systementscheidung“, die die SPD nicht noch einmal zugunsten der Kohle fällen dürfe. Wachsende Mengen Windstrom erforderten unausweichlich eine Flexibilisierung des übrigen Kraftwerkparks:„Kohlekraftwerke sind dafür ungeeignet“.

Auch stehe die im Programmentwurf enthaltene und von den Verbänden unterstützte Forderung nach einer 100%igen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien bis „spätestens 2050“ in einem unauflösbaren Widerspruch zum gleichzeitig befürworteten Bau neuer Kohlekraftwerke mit bis zu 60 Jahren Laufzeit. Die neue Technologie der Abscheidung und sicheren unterirdischen Verpressung von Kohlendioxid aus fossilen Kraftwerken(CCS) werde in Zukunft vielleicht gelingen, dies sei aber noch ungewiss. Auch deshalb dürfe „kein konventionelles Kohlekraftwerk mit hohen Emissionen von Treibhausgasen mehr in Betrieb gehen“. Der größte Beitrag, den Deutschland gegen den Klimawandel leisten könne, bestehe darin „einen Modernisierungsweg einzuschlagen, der Klimaschutz und Ökonomie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung in Einklang bringt und sich aufgrund seiner Erfolge zur Nachahmung empfiehlt“.

Der offene Brief endet mit einem Appell an die Delegierten des Parteitags der SPD: „Orientieren Sie Ihre künftige Kohlepolitik an den Herausforderungen des Klimaschutzes!“
 
 

 
Es summt wieder - Bienensonntag auf dem Mundenhof
Am Sonntag, 14. Juni gibt es beim so genannten Bienensonntag
von 13 bis 17 Uhr auf dem Mundenhof allerlei Wissenswertes
und Interessantes ĂĽber die fleiĂźigen Bienen. Die
beiden Imker/-innen Angelika Fischhaber und Otto Link stehen
fĂĽr die Fragen am Bienenhaus am Eingangsbereich des
Naturerlebnisparks zur Verfügung. Sie erklären beispielsweise
wie sich Königin, Arbeiterinnen und Drohnen unterscheiden,
womit die Brut gefĂĽttert wird und was mit den Bienen im
Winter passiert.

Damit die angebotenen FĂĽhrungen nicht schmerzhaft werden,
stehen mehrere SchutzanzĂĽge zur VerfĂĽgung. Auch Honig
vom Mundenhof und Produkte aus Honigwachs gibt es dort
zu kaufen.
 
 

 
Bundesweiter „Tag der Umwelt“
am 5. Juni unter dem Motto „Umweltschutz – für unsere Gesundheit“

Stadt beteiligt sich mit Vortragsveranstaltung im Wald-
Haus

EinfĂĽhrung durch Professor Daschner

Am diesjährigen bundesweiten „Tag der Umwelt“ am Freitag,
5. Juni beteiligt sich auch die Stadt Freiburg mit einer Vortragsveranstaltung
um 18 Uhr im WaldHaus in der WonnhaldestraĂźe
6. Aus diesem Anlass konnte die Stadt Professor
Volker Mersch-Sundermann, Leiter des Instituts fĂĽr
Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, sowie Professor
Klaus KĂĽmmerer, Leiter der Sektion fĂĽr Angewandte Umweltforschung,
für zwei interessante Vorträge gewinnen.

Zunächst gibt Professor Franz Daschner eine kurze Einführung
in das Thema „Umweltschutz – für unsere Gesundheit“.

Danach referiert Professor Mersch-Sundermann zum Thema
„Gesundes Wohnen - Schadstoffe in der Innenraumluft und
wie sie zu vermeiden sind“. Sein Vortrag befasst sich mit
neuen Erkenntnissen zur Innenraumbelastung. Entscheidend
fĂĽr die Erzielung einer hygienisch und gesundheitlich unbedenklichen
Innenraumluftqualität ist ein integratives Konzept
beim Bauen und Wohnen, das Aspekte der Energieeinsparung
mit einer gezielten Auswahl emissionsarmer Bauprodukte
und Einrichtungsgegenstände und intelligenten lüftungstechnischen
Konzepten verbindet.

Der Vortrag von Professor Kümmerer hat das Thema „Alles
Dufte: Duftstoffe in der Umwelt.“ Duftstoffe spielen in der Natur
als Lockstoffe eine groĂźe Rolle, Auch fĂĽr uns Menschen
sind sie angenehm und wichtig. Zuviel davon kann aber Probleme
machen - einerseits lösen einige Duftstoffe Allergien
aus, andererseits werden sie zunehmend in Alltagsprodukten
verwendet. Sie gelangen auch zunehmend in die Umwelt.

Begleitend zu den beiden Vorträgen wird Dr. Julia Hurraß,
Leiterin der Wohnmedizin am Institut fĂĽr Umweltmedizin, einen
Informationsstand mit Demonstrationsmessungen, wie
beispielsweise Informationen und Messgeräte zur Kohlendioxid
sowie Informationen der Innenraumlufthygiene-
Kommission am Umweltbundesamt und der Jury Umweltzeichen
(Blauer Engel) im Foyer des WaldHauses bereitstellen.

Die beiden Vorträge dauern jeweils etwa 30 Minuten, anschließend
besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

Mit der StraĂźenbahn ist das WaldHaus mit der Linie 2 Richtung
Günterstal, Haltestelle „Wonnhalde zu erreichen. Ab der
Haltestelle zu FuĂź dem Wegweiser auf der anderen StraĂźenseite
zum „WaldHaus Freiburg“ folgen.

Der Eintritt ist frei.
 
 

Schlaue Netze fĂĽr Deutsche Fischer
© Hans-Ulrich Rösner / WWF
 
Schlaue Netze fĂĽr Deutsche Fischer
WWF fordert breites Bündnis für umweltschonende und zukunftsfähige Fischerei.

Hamburg - Schwindende Fischressourcen und immer engere, politische Rahmenbedingungen bedrohen nach Einschätzung der Umweltstiftung WWF die deutsche Fischerei in ihrer Existenz. Zudem soll auf dem für Deutschland besonders bedeutenden niederländischen Markt ab 2011 nur noch nachhaltig zertifizierter Fisch verkauft werden. Auch in der Bundesrepublik haben Unternehmen reagiert und wie die Handelskette EDEKA eine Umstellung ihres Fischsortiments beschlossen. Doch auf die neuen Herausforderungen sei die deutsche Fischerei nicht ausreichend vorbereitet, befürchtet der WWF. Nachhaltige Fangmethoden müssten beispielsweise stärker als bisher zum Einsatz kommen. „Der WWF sieht sich als ein Partner für eine nachhaltige Fischindustrie und kann den Fischern bei den anstehenden Reformen zur Seite stehen“, sagt WWF-Referentin Karoline Schacht. Als ersten Schritt stellt die Umweltstiftung einen Katalog mit umweltschonenden und Beifang reduzierenden Fangmethoden vor, die andernorts bereits erfolgreich eingesetzt werden.

Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Plattfischfischerei, die besonders viel Beifang produziert und einen enormen technischen Nachholbedarf aufweise, so der WWF. „Scholle, Seezunge und andere können deutlich umweltschonender gefangen werden“, sagt Karoline Schacht. „Die qualitativen Verbesserungen in der Fischereitechnik müssen nun auf breiter Basis zur Anwendung kommen.“ Ein gutes Beispiel sei die Möglichkeit, beim Schollenfang auf Wasserstrahltechnik statt auf schwere Scheuchketten zurückzugreifen.

Zum Ende der Beifang-Kampagne des WWF sprach sich Fischereiexpertin Schacht ausdrücklich dafür aus, mit der Veröffentlichung des Katalogs in eine Phase der verstärkten Zusammenarbeit mit der deutschen Fischerei zu starten. „In anderen Ländern, wie etwa den Niederlanden oder Großbritannien, arbeitet der WWF intensiv und erfolgreich mit der Fischerei zusammen“, sagt Karoline Schacht. Sie hoffe, dass dies auch bald in Deutschland möglich sei. „Umweltschutz ist nicht Gegner, sondern Verbündeter auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Fischerei.“ Als dringend notwendige Reaktion auf die anstehenden Herausforderungen fordert der WWF ein breites Bündnis aus Politik, Wissenschaft, Umweltverbänden, Handel und Fischereien.
 
 



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