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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
Meeres-DĂĽngung verletzt internationale BeschlĂĽsse
Hamburg - Der WWF begrüßt den vorläufigen Stopp des geplanten Algen-Großversuchs deutscher und indischer Forscher in Südatlantik durch das Bundesforschungsministerium. Zugleich fordern die Umweltschützer, das Projekt komplett abzusagen, weil es gegen einen Beschluss des UN-Übereinkommens über die biologischen Vielfalt (CBD) verstößt. „Deutschlands Glaubwürdigkeit als Klima- und Meersschützer steht auf dem Spiel. Das Verbot riskanter Experimente auf hoher See ist unter Federführung der Bundesregierung beschlossen worden“, so WWF-Meeresexperte Stephan Lutter.

Unter Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) sollen in einem Großversuch 20 Tonnen Eisensulfat im Südatlantik ausgebracht und so die Algenblüte angekurbelt werden. Auf diese Weise hoffen die Forscher, mehr klimaschädliches CO2 im Ozean binden zu können. Dieses Vorhaben ist nun vorerst gestoppt.

„Es darf keinen Klimaschutz um jeden Preis geben. Die Ozeandüngung ist ein erheblicher Eingriff in die Meeresökologie“, kritisiert Lutter. Der WWF fürchtet, derartige Experimente könnten den Weg für großflächige Düngeprojekte ebnen. Dann seien erhebliche Nebenwirkungen zu befürchten. Typische Arten könnten verdrängt und die Nahrungsketten im Ozean verändert werden. Das chemische Gleichgewicht mancher Meeresregionen könnte kippen.

Aus genau diesen Gründen habe die CBD-Konferenz im Mai 2008 in Bonn ein Moratorium für die kommerzielle Ozeandüngung beschlossen und zusätzlich wissenschaftliche Experimente auf hoher See untersagt. Der WWF zeigt sich irritiert darüber, dass das AWI und das Forschungsminsterium nun behaupten, die geplante Düngung werde nahe den Küstengewässern stattfinden und sei deshalb nicht an das CBD-Moratorium gebunden. „Das ist Nonsens. Die vorgesehene Versuchsfläche liegt mehr als 200 Seemeilen vor der Küste der Südgeorgischen Inseln und gilt damit eindeutig als hohe See“, so Lutter.

Auch die internationale Vereinbarung über die Verhütung der Meeresverschmutzung durch das Einbringen von Abfällen und anderen Stoffen (London-Abkommen) müsse berücksichtigt werden, so der WWF. Die Staaten des London-Abkommens wollen noch in diesem Jahr verbindliche Regeln für wissenschaftliche Experimente auf See verabschieden. Bis dahin, so eine Resolution vom Oktober 2008, sollten solche Versuche nur unter strengsten Auflagen genehmigt werden.

„Bevor es keine klaren internationalen Regeln für Algen-Großversuche und andere Formen des sogenannten ‚Geo-Engineering’ gibt, müssen alle Staaten auf Großversuche auf See verzichten“, fordert WWF-Experte Lutter.
 
 

 
Neues Programm im WaldHaus Freiburg
Das WaldHaus Freiburg, WonnhaldestraĂźe 6, startet nach der
Weihnachtspause mit neuem Programm. Vom Försterkrimi
über Gitarrenmusik bis zu Theateraufführungen – immer
sonntags von 14 bis 17 Uhr ist das Haus im Januar und Februar
geöffnet und bietet ein buntes Programm. Veranstaltungen
für Schulklassen finden während der Woche auf Anfrage
statt.

Das Programm startet am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr mit
einem Naturspaziergang mit der Försterin Johanna Thaetner
unter dem Motto „Bäume im Winter erkennen – was verraten
die Knospen?“. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Ebenfalls am Sonntag, 18. Januar, um 17 Uhr liest Michael
Stotz, ehemaliger Revierförster aus Freiburg-Kappel, Ofengeschichten
von August Ganther (1862-1932). Mit seinen Texten
in alemannischer Mundart hat der Dichter den Charme seiner
badischen Heimat eingefangen. Ganther war Lehrer an der
Lessing-Schule und war daneben unter anderem als
Theaterkritiker tätig. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Am Sonntag, 25. Januar, um 15 Uhr gibt es einen Waldspaziergang
mit Dirk Hoffmann, Förster und Leiter des WaldHauses.
Er fĂĽhrt durch das Stadtwaldarboretum und den Skilpturenpfad.
Das Thema lautet: „Wald schützen, nutzen, sich erholen“.
Bei der rund anderthalbstĂĽndigen Wanderung vermittelt
der Förster Wissenwertes und Interressantes über den
Stadtwald, die Forstwirtschaft und die Natur. Die Teilnahme
kostet 3 Euro.

Literarisch geht es auch an diesem Tag um 19 Uhr weiter. Unter
dem Motto „Doppelmord“ lesen der Förster und Krimiautor
Bernd Leix und sein Schriftstellerkollege Edi Graf aus ihren
Büchern „Waldstadt“ und „Leopardenjagd“. Es wird ein
Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro erhoben.

Am Sonntag, 1. Februar, von 14 bis 17 Uhr gibt es in Kooperation
mit dem Gitarrenverein Freiburg Cafehaus-Musik, gespielt vom Trio
Roon (Gitarre, Querflöte, Geige und Bodhran, eine irische Rahmentrommel).
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwĂĽnscht.

Handwerklich startet das WaldHaus am Sonntag, 8. Februar,
um 14 Uhr in die Fasnachtszeit. Unter der Anleitung von
Franz-Josef Huber können Kinder ab 12 Jahren in der Holzwerkstatt
des WaldHauses „Rätschen“ bauen. Die Teilnahme
kostet 3 Euro, Anmeldung ist erforderlich.

Ein Begegnungscafé in Kooperation mit dem Haus Wonnhalde
findet am Sonntag, 15. Februar von 14 bis 17 Uhr statt. Bei
musikalischer Begleitung bietet das WaldHaus die Gelegenheit
mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Am Sonntag, 22. Februar, findet um 15 Uhr eine AuffĂĽhrung
des „Märchentheaters Solo“ für Kinder und Erwachsene statt.
Lucia Lehr erzählt und spielt das Märchen „Schneewittchen“.
Requisiten, lustige Szenen mit Musik und die spontane Kommunikation
mit dem Publikum sorgen fĂĽr viel Bewegung, Komik
und Spaß. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 3 Euro.

Treffpunkt fĂĽr alle Veranstaltungen ist das WaldHaus Freiburg,
Wonnhaldestr. 6. Telefonische Anmeldungen werden dienstags
bis freitags unter der Nummer 0761/896 477 10 entgegengenommen.
Dort und im Internet unter www.waldhausfreiburg.
de gibt es auch Informationen.
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Sonnenstrahlen lassen die Kasse klingeln
Erneuerbare-Energien-Gesetz: Seit 1. Januar gibt es neue
EinspeisevergĂĽtungen fĂĽr Solarstrom

Landesprogramm Zukunft Altbau: Erst Heizwärmebedarf senken und dann
regenerative Energien nutzen

Seit dem 1. Januar bekommen neue Photovoltaikanlagen eine um etwas mehr
als drei Cent geringere EinspeisevergĂĽtung. PV-Anlagen auf dem Dach
produzieren umweltfreundlich Strom und speisen ihn in das Netz ein.
„Plant ein Altbaubesitzer eine Solarstromanlage, sollte er vorher
MaĂźnahmen zur Heizkostenminimierung durchfĂĽhren", empfiehlt Claudia Rist
vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums
Baden-Württemberg. „Es ist in der Regel besser, zuerst den
Heizwärmebedarf des Hauses durch eine sinnvolle Wärmedämmung zu senken",
so die Leiterin des Landesprogramms. Eine Photovoltaikanlage auf einem
ungedämmten Altbau sei finanziell und ökologisch nur die zweitbeste
Wahl. Informationen zu Solarstrom und Heizkostenminimierung gibt es bei
der kostenfreien Zukunft Altbau-Beratung unter 08000 12 33 33.

Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist am 1.
Januar in Kraft getreten. Das Bundesgesetz verpflichtet
Energieversorger, Photovoltaikstrom etwa aus Hausdachanlagen vorrangig
abzunehmen und 20 Jahre zuzĂĽglich des Jahres der Inbetriebnahme nach
festen Tarifen zu vergĂĽten. Die Regelung gilt auch fĂĽr Windkraft,
Wasserkraft, Geothermie und Biomasse. Die Vergütungen hängen von der Art
der regenerativen Energie, vom Jahr der Inbetriebnahme der Anlage und
deren Größe ab.

2009 sinkt die GrundvergĂĽtung fĂĽr neu angeschlossene Photovoltaikanlagen
mit einer Größe von bis zu 30 Kilowatt von 46,75 Cent auf 43,01 Cent pro
Kilowattstunde. 2010 gibt es fĂĽr neue Anlagen weitere acht Prozent
weniger. Die Bundesregierung will durch die Anpassung der
Vergütungssätze eine Unter- ebenso wie eine Überförderung verhindern.
Die letzte EEG-Novelle gab es 2004.

Photovoltaikanlagen produzieren umweltfreundlich Strom und sind trotz
der geringeren VergĂĽtung eine Investition mit guter Rendite. Hinzu
kommt: 2009 soll es Preissenkungen bei Photovoltaikanlagen geben.
„Solarstromanlagen können hohe Heizkosten aber nicht senken", sagt auch
Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-WĂĽrttemberg. Um die
Heizkosten zu minimieren, empfehle sich eine Fassadendämmung oder auch
der Einbau einer Heizung mit den neuesten technischen Standards. „Ob
dann Solarthermie zur Erwärmung des Brauchwassers oder sogar zur
zusätzlichen Heizungsunterstützung einer Photovoltaikanlage vorzuziehen
ist, ist von Haus zu Haus unterschiedlich. Das können am besten
qualifizierte Gebäudeenergieberater einschätzen."

Vor der Installation einer Photovoltaikanlage lohne es sich auĂźerdem,
das Dach grĂĽndlich auf den neuesten Stand zu bringen. Denn eine Anlage
speist mindestens 20 bis 25 Jahre in das Stromnetz ein. Wer in diesem
Zeitraum das Dach erneuert, muss die Anlage ab- und wieder aufbauen
lassen. Das kostet Geld und die Anlage produziert in der Bauzeit keinen
Strom.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigentümer unabhängig über
den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und ĂĽber
Fördermöglichkeiten. Ziel ist eine qualifizierte Sanierung des
Altbaubestandes. Das Programm wird von der Klimaschutz- und
Energieagentur Baden-WĂĽrttemberg (KEA) in Karlsruhe umgesetzt.
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Umweltschutzamt: Holzbefeuerte Kaminöfen müssen richtig geheizt werden
Um Energiekosten langfristig sparen zu können, haben sich in
den vergangenen Jahren immer mehr BĂĽrgerinnen und BĂĽrger
für holzbefeuerte Kaminöfen zusätzlich zur vorhandenen
Ă–l- oder Gasheizung entschieden. Doch was viele nicht wissen,
ist, wie diese Kamine richtig geheizt werden. Beim städtischen
Umweltschutzamt gehen in der kalten Jahreszeit deshalb
zunehmend Beschwerden von Anwohner/-innen ĂĽber
Rauchbelästigungen ein.

Idealerweise entsteht bei der Verbrennung von Holz nur Kohlendioxid,
Asche und Wasser. Bei einer unvollständigen oder
nicht sachgemäßen Verbrennung kann allerdings giftiges
Kohlenmonoxid, klimaschädliches Methangas, beim Verbrennen
von beschichteten Spanplatten sogar Dioxin entstehen.
Auch Feinstaub entsteht durch das Heizen mit Kaminöfen.

FĂĽr richtiges, sauberes Heizen sind drei Dinge notwendig:
- richtiger Umgang mit dem Ofen
- regelmäßige Wartung und Überwachung durch Fachleute
- geeignete, trockene Brennstoffe, die richtig gelagert
werden

Geregelt ist dies genau im Bundes-Immissionsschutzgesetz.
Nur mit diesen Brennstoffen darf geheizt werden:
- Steinkohle und Steinkohlebriketts
- Braunkohle und Braunkohlebriketts
- naturbelassenes Holz mit Rinde
- Torfbriketts
- so genannte Presslinge aus naturbelassenem Holz als
Holzbriketts oder vergleichbare Holzpellets

Wer weitere Informationen möchte, kann sich die kostenlose
Broschüre des Umweltbundesamts zum „Heizen mit
Holz“ beim Umweltbundesamt, Postfach 1406, 06813
Dessau, bestellen oder diese direkt im Internet unter
www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3151.pdf herunterladen.
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Gewinner und Verlierer 2008:
Iberische Luchse. © WWF Spanien
 
Gewinner und Verlierer 2008:
Größtes Artensterben seit Verschwinden der Dinosaurier
Auch 2008 dauerte das menschenverursachte Artensterben an. Vereinzelte Silberstreifen am Horizont.

Die Umweltstiftung WWF zieht eine durchwachsene Jahresbilanz. „Zwar gibt es für manche Arten Grund zur Hoffnung, doch das Massensterben im Tier- und Pflanzenreich dauert mit unverminderter Härte und gnadeloser Schnelligkeit an“, sagt Volker Homes, Leiter des WWF-Artenschutzteams. Hauptursachen sind Lebensraumzerstörung, Klimawandel, Wilderei und Übernutzung durch den Menschen.
Die Verlierer 2008:

Frösche und Amphibien: Die lebenden Verwandten des Froschkönigs sterben heimlich, still und leise aus. „Weltweit ist jede dritte Amphibienart auf der Roten Liste geführt“, warnt Artenschutzreferent Frank Barsch. „Die Dunkelziffer ist sogar noch höher, da viele Arten aussterben, bevor sie überhaupt entdeckt wurden.“ Lebensraumvernichtung und Pilzerkrankungen sind die größten Gefährdungsursachen. Besonders erschreckend sei jedoch, dass einige Arten aus bislang ungeklärten Gründen vom Antlitz der Erde verschwunden sind. Die Folgen für die Nahrungskette und die einzelnen Ökosysteme sind nach WWF-Angaben noch nicht einzuschätzen. In Deutschland sind rund 67 Prozent der bekannten Amphibien bedroht.

Iberischer Luchs: Nicht mehr als 150 Tiere leben noch in der spanischen Sierra Moreno und in der Gegend um Toledo. Darunter sind aber nur noch 25 fortpflanzungsfähige Weibchen. Vor zehn Jahren pirschten nach WWF-Schätzungen fünfmal so viele Tiere durch die mediterrane Landschaft. Das Überleben der scheuen Katzen hängt auch eng mit dem Erhalt ihres Lebensraumes zusammen. Straßen, Bahntrassen und Gas-Pipelines haben die Jagdreviere der Luchse zerstückelt und auf den spanischen „Autopistas“ endet die Brautschau für Luchse oft tödlich. Die Lage des Luchses könnte sich weiter verschlechtern, denn auch die Bestandszahlen seines bevorzugten Beutetiers, dem Europäischen Wildkaninchen, sind rückläufig.

Menschenaffen: Unsere nächsten Verwandten im Tierreich, die Menschenaffen, könnten bald für immer verschwunden sein. Die Bestände von Gorillas, Schimpansen, Bonobos und Orang-Utans sind mindestens „stark gefährdet“, Tendenz weiter abnehmend. Besonders prekär ist die Lage der Östlichen Gorillas. Nur noch rund 720 Berg- und höchstens 5000 Östliche Flachlandgorillas durchstreifen den Dschungel. Ihre Situation hat sich 2008 durch fortschreitende Lebensraumzerstörung, Seuchen, Wilderei und nicht zuletzt auch durch den Bürgerkrieg in der Region weiter verschlimmert.

Lonesome George: Der korrekte, wissenschaftliche Name der Riesenschildkröte lautet „Geochelone nigra abingdonii“. Einst bewohnten die Tiere die Galapagos-Insel Pinta. Heute ist jedoch nur noch ein letztes Exemplar am Leben: Lonesome George. Zuchtbemühungen mit Weibchen einer nahe verwandten Art scheiterten bisher. 2008 legte eines der Weibchen zwar acht Eier, diese waren jedoch nicht befruchtet.

Roter Tunfisch: Einst tummelte sich der Rote Tunfisch (oder Blauflossen-Tunfisch) massenhaft im Mittelmeer. Doch in den vergangenen Jahren sind die Bestände um bis zu 90 Prozent eingebrochen. Erst im November 2008 haben die 46 Vertragsstaaten, darunter die EU, trotz massiver Proteste von Wissenschaftlern, Unternehmen und Umweltverbänden für 2009 eine Fangquote von 22.000 Tonnen für den Roten Tunfisch im Mittelmeer beschlossen. Zudem lassen die Staaten erneut den Fischfang während der Laichsaison (Mai/Juni) zu. Der WWF hatte einen kompletten Fangstopp gefordert.
Die Gewinner 2008:

Wolf: Mittlerweile haben schätzungsweise 40 Wölfe in der Bundesrepublik ein Zuhause gefunden. Schwerpunkt liegt dabei auf der sächsischen Lausitz, wo 2008 die inzwischen fünfte Wolfsfamilie gegründet wurde. Doch auch zahlreiche andere Bundesländer, wie etwa Brandenburg, Niedersachsen oder seit diesem Jahr auch Hessen, können sich wieder als „Wolfsländer“ bezeichnen. Doch immer wieder werden Wölfe angeschossen oder beim Überqueren von Straßen getötet. Die kleinste Wolfspopulation Europas hat sich zwar auch 2008 erfolgreich fortgepflanzt, kann jedoch noch längst nicht als stabil bezeichnet werden.

Buckelwal: Vier Jahrzehnte nach dem Ende der Jagd auf Buckelwale hat der weltweite Bestand erstmals ein halbwegs stabiles Maß angenommen. Die Internationale Naturschutzorganisation IUCN hat die Buckelwale daher auch in eine geringere Gefährdungskategorie auf der Roten Liste eingestuft. „Das bedeute allerdings nicht, dass damit Jagd auf die Tiere gemacht werden dürfe“, betont WWF-Referent Volker Homes. Weltweit wird der Bestand an ausgewachsenen Buckelwalen auf rund 60.000 Tiere geschätzt – im Vergleich wahrscheinlich mehr als 200.000 Exemplaren vor der Hochzeit des kommerziellen Walfangs. Dennoch bleiben einige kleine Bestände der Buckelwale, zum Beispiel an der Westküste Afrikas, bedroht.

Afrikanischer Elefant: Steigende Populationszahlen in Süd- und Ostafrika durch gutes Elefantenmanagement stehen einer Zunahme der Wilderei vor allem in Zentralafrika gegenüber – und lassen das Bild für das größte Landsäugetier der Welt insgesamt ambivalent erscheinen. „Das Beispiel Afrikanischer Elefant zeigt aber auch, dass Bemühungen zum Lebensraumschutz und die internationale Bekämpfung des Elfenbeinschmuggels sowie die Einbindung der lokalen Bevölkerung eine Tierart vor dem Aussterben bewahren kann“, sagt WWF-Artenschutzreferent Stefan Ziegler.
 
 

SolarMarkt AG mit neuem Schulungsprogramm
Praxisseminar / Foto: SolarMarktAG
 
SolarMarkt AG mit neuem Schulungsprogramm
Seminare fĂĽr Einsteiger und Profis der Photovoltaikbranche

Die SolarMarkt AG setzt Ihre Seminarreihe im 1. Halbjahr 2009 mit 12 praxisnahen Photovoltaik-Seminaren fort. Die Seminarinhalte decken entsprechend dem unterschiedlichen Wissensstand einen weiten Bereich ab: Von den Grundlagen zur Photovoltaik, über Recht, Technologien und Praxisseminaren hin zur Qualitätssicherung von PV-Anlagen. Unter den erfahrenen Referenten sind zwei bekannte Experten des Frauenhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), die sich den Themen Blitzschutz und Qualitätssicherung widmen.

Das Freiburger Unternehmen veranstaltet bereits seit 2004 Seminare rund um das Thema Photovoltaik. Seit zwei Jahren finden die Seminare auch in den Filialen in Rauschwitz/ThĂĽringen und in Aarau/Schweiz statt. Aufgrund des hohen Zuspruchs sind die beiden Standorte im Winter 2009 erstmals mit jeweils drei der 12 Seminare vertreten.

Das ausfĂĽhrliche Programm erhalten Sie bei der SolarMarkt AG oder im Internet unter www.solarmarkt.com - Service - Seminare.

Die SolarMarkt AG gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Photovoltaikausrüstern und Anlagenbauern. Das Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Freiburger Solarunternehmen ist außerdem in Spanien, Italien, der Schweiz und den USA vertreten. Voraussichtlich werden in 2008 weltweit Waren im Wert von über 85 Millionen Euro umgesetzt.
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Traurige Weihnachten fĂĽr die Atomindustrie!
 
Traurige Weihnachten fĂĽr die Atomindustrie!
Morgen Lobby wird´s nichts geben
morgen werden Wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unsrem Hause sein!
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Das Team des BUND Regionalverband in Freiburg
Axel Mayer, Jean Paul Lacote
--

Hier geht´s zu BUND Jahresbericht:
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Als Partner fĂĽr Schulen gefragt
Ă–kostation Freiburg / Foto: Ă–kostation
 
Als Partner fĂĽr Schulen gefragt
Jahresbilanz der Ă–kostation

Die Ökostation Freiburg zieht Bilanz: 2008 fanden 319 Veranstaltungen statt. Insgesamt 15 000 Personen besuchten das Umweltbildungszentrum des BUND Regionalverbandes südl. Oberrhein im Seepark. Der prominenteste Besucher war Hiroya Masuda, der Innenminister von Japan. Auf seiner Stippvisite in Freiburg im Sommer interessierte er sich für die Umweltbildung in der Ökostation. Zum dritten Mal erhielt die Ökostation die Auszeichnung als offizielles Projekt der UN Bildungsdekade, diesmal für ein Projekt mit dem Titel „Heimische Arten – weltweite Vielfalt“.

238 „Grüne Klassenzimmer“ mit 181 Schulklassen und 57 Kindergruppen sowie 81 Führungen, Fortbildungen und Veranstaltungen zeigen, dass Umweltbildung nach wie vor hoch im Kurs steht. „Neu in unserer Arbeit sind langfristige Projekte mit Schulen, die über einen einmaligen Ökostationsbesuch hinausgehen“, so Heide Bergmann vom Leitungsteam. „Mit Zunahme des Ganztagesunterrichts fragen Schulen immer häufiger nach Kooperationen mit außerschulischen Partnern wie die Ökostation.“ Ein Baustein dafür sind die „Jugendbegleiter für Natur und Umwelt“, die die Ökostation für den BUND landesweit koordiniert. 2008 führte die Ökostation zusammen mit der Umweltakademie des Landes Qualifizierungsmaßnahmen für über 40 ehrenamtliche BetreuerInnen durch.

Allein in Freiburg betreute die Ökostation 2008 regelmäßig jede Woche 120 SchülerInnen an 3 Schulen während der Mittagszeit. Ein langfristiger Baustein der außerschulischen Umweltbildung ist auch das Energiesprecherprojekt mit den Wentzinger Schulen. 2008 bildete die Ökostation 45 Schüler der Klassen 5-8 ein Jahr lang zu Energie- und Klimaschutzexperten aus. Außerdem entwickelte die Ökostation das Projekt „Bio für Kids“, das die Einführung von gesunder Schulverpflegung unterstützen soll. Hauptförderer für die Umweltpädagogik sind die Stiftung Naturschutzfonds des Landes und die Stadt Freiburg. „Wir konnten für die Schulprojekte aber auch Partner aus der Wirtschaft gewinnen“, berichtet Ralf Hufnagel vom Leitungsteam. „Mithilfe einer Spende der Firma Jaka war es uns möglich, die „Umweltfüchse“ zu gründen. 18 SchülerInnen der Klasse 7 an der Lessing Förderschule konnten ein Jahr lang Natur und Umwelt in ihrem Umfeld erkunden.“

Mit Schwung geht es ins Neue Jahr. „Im Februar werden wir die praktische Phase der „Tiere auf Wohnungssuche“ starten“, so die pädagogische Projektleiterin Ute Unteregger. „Das ist ein Wettbewerb im Rahmen von „Freiburg packt an“, an dem sich Freiburger Schulen noch beteiligen können.“ Außerdem ist ein Projekt zur Vernetzung der Umweltbildung mit Frankreich geplant.
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 


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