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Mittwoch, 19. September 2018
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Verschiedenes

 
Leistung des Wasserkraftwerks Iffezheim wird um ein Drittel erhöht
Baden-W√ľrttembergs Umweltministerin Tanja G√∂nner begr√ľ√üte die Entscheidung zum Ausbau des Wasserkraftwerks am Oberrhein. "Die Wasserkraft ist in Baden-W√ľrttemberg ein tragender Pfeiler der erneuerbaren Energien." Die erneuerbaren Energien erreichten im vergangenen Jahr insgesamt einen Anteil von 13 Prozent an der Bruttostromerzeugung im Land. Mit 7,6 Prozent komme davon mehr als die H√§lfte aus Wasserkraftwerken. "Mit dem weiteren Ausbau in Iffezheim wird diese nat√ľrliche Energiequelle noch weiter an Bedeutung f√ľr die Energieversorgung wie auch den Klimaschutz gewinnen", zeigte sich G√∂nner √ľberzeugt.

Der Oberrhein sei f√ľr die verst√§rkte Nutzung erneuerbarer Energien geradezu pr√§destiniert, so Umweltministerin G√∂nner. "Es steht ein breiter 'Mix an regenerativen Energiequellen zur Verf√ľgung." So werde neben der Wasserkraft im Oberrheingraben gro√üe Hoffnung in eine verst√§rkte Nutzung der Erdw√§rme gesetzt. Auch die Potenziale f√ľr die Photovoltaik und Solarthermie seien noch nicht ausgesch√∂pft. "Die Region ist von der Sonne verw√∂hnt", so G√∂nner. Mit der 'Via Energia' w√ľrden der √Ėffentlichkeit die Potenziale und M√∂glichkeiten der erneuerbaren Energien verdeutlicht. "Es geht auch darum, der Bev√∂lkerung die vielf√§ltigen Chancen bewusst zu machen."
 
 

 
Mit k√ľhlem Kopf in die Heizsaison
Die vier wichtigsten Heiztipps f√ľr Mieter und Hausbesitzer

Energieeffiziente Altbaumodernisierung schafft nachhaltige Reduzierung
der Heizkosten.

Energieberater sind lohnende Einstiegshilfe

In der Heizsaison bringen Tipps zur effizienten Nutzung der Heizung
bares Geld. Angesichts der weiterhin hohen Preise bei Erdgas und Heizöl
lohnt sich das besonders, betont das Landesprogramm Zukunft Altbau des
Umweltministeriums Baden-W√ľrttemberg. Die Hinweise sind einfach
umsetzbar, ohne auf Komfort verzichten zu m√ľssen: Dazu z√§hlen etwa eine
vern√ľnftige Einstellung der Temperatur, Freihalten der Heizk√∂rper und
richtiges L√ľften. Eine deutliche Reduzierung der Heizkosten sei durch
Energieeffizienzmaßnahmen wie Wärmedämmung, neue Heiztechnik und
erneuerbare Energien möglich, so Zukunft Altbau. Energieberater geben
hier guten Rat.

Mehr als zwei Drittel der in deutschen Haushalten benötigten Energie
entfällt auf die Raumheizung. Mit Beginn der kalten Jahreszeit und im
Hinblick auf das hohe Niveau der Energiekosten ist das Thema besonders
aktuell. Ein behutsamer Umgang mit der Heizung und die Durchf√ľhrung von
Energieeffizienzmaßnahmen lohnen sich da auf jeden Fall.

Beim Aufdrehen der Heizung gilt: Im Wohn- und Arbeitsbereich ist eine
Temperatur von rund 20 Grad Celsius meist ausreichend. Räume, die selten
genutzt werden, sollten nicht wärmer als 16 Grad sein. In Wohnräumen ist
auch nachts diese Temperatur angemessen. ‚ÄěDer Unterschied bei den
Heizkosten ist beträchtlich“, sagt Dieter Bindel, Vorsitzender des
baden-w√ľrttembergischen Landesverbands der Geb√§udeenergieberater,
Ingenieure, Handwerker (GIH). ‚ÄěEin Grad Celsius weniger spart in der
Regel sechs Prozent Heizkosten. Bei vier Grad sind es schon ganze 22
Prozent.“

Geachtet werden sollte außerdem auf eine freie Umgebung der Heizkörper,
so Dieter Bindel. Schränke und Regale in der Nähe verhinderten eine
Verteilung der Wärme. Geschlossene Rollläden nachts und Vorhänge lohnen
sich ebenfalls. Sie sorgen f√ľr eine bessere D√§mmung. Richtiges L√ľften
ist ein weiteres Energiesparmittel: Es vermindert Wärmeverluste nach
drau√üen. Gut f√ľr den Wohnkomfort und √∂konomisch ist Sto√ül√ľften. Dreimal
täglich einige Minuten reichen aus. Vom Kippen der Fenster während der
Heizsaison raten Bauexperten ab.

Die Energiekosten wirklich nachhaltig zu senken sei durch
Energieeffizienzmaßnahmen möglich, bekräftigt Claudia Rist, die Leiterin
von Zukunft Altbau. ‚ÄěIn den meisten F√§llen ist eine D√§mmung der
Geb√§udeh√ľlle am wirtschaftlichsten, etwa eine D√§mmung der Fassade, des
Daches oder der Kellerdecke.“ Welche Maßnahmen sich im Einzelfall
besonders lohnen, können Energieberater am besten vor Ort beurteilen.
Die effektiven Beratungskosten, meist zwischen 100 und 400 Euro, seien
gut angelegt, so das Landesprogramm.

Zukunft Altbau informiert Wohnungs- und Hauseigent√ľmer unabh√§ngig √ľber
den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und √ľber
Fördermöglichkeiten. Ziel ist eine schnellere Sanierung des
Altbaubestandes. Das Programm wird von der Klimaschutz- und
Energieagentur Baden-W√ľrttemberg (KEA) in Karlsruhe umgesetzt.
 
 


√Ėkostation Freiburg / Foto: √Ėkostation
 
"Zukunftsf√§higes Deutschland" im Herbstprogramm der √Ėkostation
Mit dem neuen Herbst-/Winterprogramm zeigt sich das
Umweltbildungszentrum √Ėkostation Freiburg in den Bereichen Umwelt,
Bildung und Naturschutz als ein wichtiger regionaler Schrittmacher.
Aktuelle Themen und gesellschaftliche Entwicklungen aus der Schnittmenge
dieser Bereiche werden diskutiert und Möglichkeiten gesucht die
Ergebnisse praktisch anzuwenden. Mit dem neuen Herbst-/Winterprogramm
werden insbesondere die √Ėffnung der Schulen und die Zukunftsf√§higkeit
unserer Lebensstile thematisiert.

Das absolute Highlight in diesem Herbst ist die Informations- und
Diskussionsveranstaltung am 16. Oktober ab 18 Uhr mit Prof. Dr. Wolfgang
Sachs der die neue Studie ‚ÄěZukunftsf√§higes Deutschland in einer
globalisierten Welt“ vorstellen wird. Die mit Spannung erwartete Studie
des Wuppertal-Institutes die mögliche Wege in eine zukunftsfähige
Lebens- und Wirtschaftsweise aufzeigt, wird einen Tag nach der
Veröffentlichung auf der Deutsche Buchmesse von dem Leiter des
Autorenteams in der √Ėkostation zur Diskussion gestellt. Vor mehr als
zehn Jahren ist die vom Wuppertal Institut erstellte Studie
"Zukunftsfähiges Deutschland" erschienen. Sie ging der Frage nach, wie
eine nachhaltige Entwicklung Deutschlands erreicht werden könnte. Jetzt
haben BUND, Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) und Brot f√ľr die Welt
eine Kommunikationskampagne f√ľr das Jahr 2008 gestartet, um die
gesellschaftliche Debatte √ľber eine global nachhaltige Entwicklung
erneut voranzubringen. Als Referent konnte Prof. Dr. Wolfgang Sachs
gewonnen werden, der als Projektleiter im Wuppertal-Institut
verantwortlich f√ľr die Studie zust√§ndig ist. Prof. Dr. Wolfgang Sachs
ist Mitglied im Club of Rome.

Die √Ėkostation Freiburg beginnt das neue Herbst-/Winterprogramm von 22.
‚Äď 26. September mit den Aktionstagen 2008 zur nachhaltigen Bildung. Als
Beiträge zu der bundesweiten Aktionswoche stellen sich insgesamt 10 von
der UNESCO ausgezeichnete Projekte zur UN Dekade in der √Ėkostation an
Infoständen vor und an 2 Abenden werden Diskussionsveranstaltungen zur
nachhaltigen Bildung angeboten.

Da Schulen zunehmend auf Ganztagskurs gehen, bietet die √Ėkostation im
Oktober/November kostenlose Qualifizierungs-Workshops f√ľr
Jugendbegleiter an die Interesse haben, nachmittags regelmäßig eine
Sch√ľlergruppe zu Natur- und Umweltthemen zu betreuen.

Ein wahrer Augenschmaus ist die Fotoausstellung ‚ÄěWilde Bienen, bunte
Wiesen, bl√ľhende Kr√§uter‚Äú von dem Hobbyfotografen Heinz Hauenstein. Vom
Sonntag den 28. September bis Sonntag den 5. Oktober werden √ľber 20
gro√üformatige Bilder zu Insekten, Bl√ľten, Heilpflanzen und
Wiesengesellschaften in der √Ėkostation ausgestellt. Die Bilder sind
√ľberwiegend im Seepark aufgenommen worden. Ein Fotokurs f√ľr Einsteiger
bietet am 25.Oktober Einblicke in die Technik und Erfahrungen zum
richtigen ‚ÄěKlick‚Äú um den sch√∂nsten Blick auf die Natur im Kleinen
festzuhalten.

Weitere Veranstaltungen richten sich an Familien und Kinder. So bietet
die √Ėkostation wieder verschiedene Sonntags√∂ffnungen wie z.B. eine
Seifenwerkstatt am 16. November und das Kerzenziehen am 7. Dezember an.

Alle Veranstaltungen stehen auf der Homepage unter www.oekostation.de.
Die Programme liegen in vielen Geschäften und öffentlichen Einrichtungen
in der Region aus und werden auf Anfrage (Tel: 0761-892333) gerne
zugeschickt.
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Weitere Verbesserung der Infrastruktur f√ľr Radfahrerinnen und Radfahrer
Systematische Radwegebeschilderung mit Ziel- und Entfernungsangaben
jetzt im gesamten Stadtgebiet fertiggestellt

Schilder an insgesamt 400 Standorten ‚Äď Kosten in H√∂he
von 100 000 Euro

Jeder Radler und jede Radlerin sucht sich gute und schnelle
Radwegeverbindungen. Manchmal sind die guten Strecken
aber nur schwer zu finden, wenn man nicht die genaue Ortskenntnis
hat. Durch eine systematische Radwegebeschilderung
wird f√ľr alle Radfahrer die Suche nach der optimalen
Route deutlich erleichtert. EBM Neideck: ‚ÄěDie Radwegweisung
ist ein wichtiger Baustein, um Freiburg noch fahrradfreundlicher
und fremdenverkehrsfreundlicher zu machen." In
die Beschilderung hat die Stadt dieses Jahr 100 000 Euro
investiert, die in der Radwegepauschale daf√ľr vorgesehen
waren.

Bereits 2004 begann das Garten- und Tiefbauamt (GuT) damit,
die Radwegweisung mit Ziel- und Entfernungsangaben zu
installieren. Bislang hingen schon an rund 160 Standorten
diese Schilder, die bundesweit einheitlich gestaltet sind. Die
restlichen 230 Standorte hat das GuT nun installiert, wodurch
das Radfahren auch durch unbekanntere Strecken abseits
der Hauptverkehrsstraßen einfacher und attraktiver wird.
Bei der Wegweisung handelt es sich um eine sogenannte
‚ÄěZielwegweisung", die alle Freiburger Stadtteile, Nachbargemeinden
und ausgewählte Einzelziele wie Bahnhöfe,
Schwimmb√§der oder Uni-Standorte anzeigt. Gef√ľhrt wird √ľber
die k√ľrzeste alltagstaugliche Route, in der Regel auf asphaltierten
und innerorts beleuchteten Wegen. Außerorts wird
manchmal auch √ľber abgelegenere Strecken gef√ľhrt, weil
diese oft landschaftlich attraktiver sind. Diese Freizeit-Routen
sind auf den Wegweisern mit einem Baumsymbol gekennzeichnet.

Zusätzlich zu der Zielwegweisung werden mittels kleiner Zusatzschilder
auch Radwanderrouten ausgewiesen. In Freiburg
und der Umgebung gibt es mehrere Themen-Routen, die sich
f√ľr Tages-Ausfl√ľge eignen, aber auch ein wichtiger Baustein
bei der Stärkung der Region Freiburg im Bereich Radtourismus
sind.

Die Wegweisung erfolgt nach einem abgestimmten Konzept,
das die Stadt Freiburg und die umgebenden Landkreise zusammen
mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub
(ADFC) erarbeitet haben. Die Gestaltung der Schilder richtet
sich nach dem bundesweiten Standard, um eine schnelle und
gute Verst√§ndlichkeit auch f√ľr Ortsfremde sicherzustellen. Die
Stadt Freiburg hat im ersten Schritt im Jahr 2004 alle Stadtteile
westlich der Westrandstraße ausgeschildert, nun konnte
die Wegweisung auch f√ľr alle anderen Stadtteile vervollst√§ndigt
werden. Damit ist diese Wegweisung nun vollständig.

Und auch das Kartenmaterial zum Radfahren in der Stadt und
in der Regio ist auf den neuesten Stand gebracht worden: Im
Handel unter anderem an der Rathaus- Information erhältlich
sind: der Freiburger Fahrrad-Stadtplan (2,50 Euro), die Radwanderkarte
‚ÄěLandkreis Breisgau-Hochschwarzwald und
Stadt Freiburg" (Kartenset, 9,90 Euro) und die Waldfreizeitkarte
‚ÄěErholung, Sport und Freizeit im Stadtwald (5 Euro).
 
 

B√ľrgerinitiativen Pro Strassenbau
 
B√ľrgerinitiativen Pro Strassenbau
Wirtschaftslobby und Bauindustrie benutzen B√ľrgerinitiativen

Industriegelenkte B√ľrgerinitiativen und Umweltorganisationen nehmen nach amerikanischem Vorbild immer st√§rker zu. Da gibt es den "Umweltverband" "Entlang des Rheins - aufildurhin " den die Energiekonzerne EDF und EnBW ins Leben gerufen haben um Akzeptanz f√ľr das altersschwache AKW Fessenheim zu schaffen. Der Verein "B√ľrger f√ľr Technik (BfT)" arbeitet getarnt als unabh√§ngige B√ľrgerinitiative und verbreitet Lobeshymnen √ľber die Kernkraft, wie Christian Fuchs in einem Artikel der Zeit vom 17.4.2008 schrieb. Energiekonzerne und Aluminiumindustrie "unterst√ľtzen" auch einige B√ľrgerinitiativen gegen Windkraft. Organisationen wie "Waste Watcher", "Aktionskreis Energie e.V", "Informationskreis Kernenergie" oder "Genepeace" sind vergleichbare Scheininitiativen und Lobbyorganisationen. Die TAZ berichtet, dass es im Bereich Strassenbau √§hnliche Industrieaktivit√§ten gibt.

Axel Mayer / BUND Regionalverband S√ľdlicher Oberrhein
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Aktionstage zur nachhaltigen Entwicklung in der √Ėkostation
Vom 22.-26.9.2008

Die weltweite UN-Dekade ‚ÄěBildung f√ľr nachhaltige Entwicklung 2005-2014‚Äú geht n√§chstes Jahr in die Halbzeit. Im Vorfeld finden bereits dieses Jahr vom 19.-28. September bundesweite Aktionstage statt. Mit √ľber 300 Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen wollen Akteure und Projekttr√§ger die √Ėffentlichkeit auf den Stand der Bildungsdekade in Deutschland aufmerksam machen.

Die √Ėkostation Freiburg beteiligt sich mit einer Veranstaltungswoche vom 22.-26.9. an der bundesweiten Aktion. Den Auftakt bildet eine Veranstaltung mit Achim Beule vom Kultusministerium Baden-W√ľrttemberg am Montag, den 22.9. Der Leiter der Koordinierungsstelle der BnE informiert √ľber das landesweite ‚ÄěNetzwerk Nachhaltigkeit lernen‚Äú und √ľber den aktuellen Stand des Aktionsplanes, der von Ministerien, Stiftungen, Verb√§nden und B√ľrgern erarbeitet wird. Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr. Am Mittwoch, den 24.9. um 18.15 Uhr stellt Maya Eckhardt von der Universit√§t L√ľneburg gelungene Beispiele der Kooperation von Schulen und Umweltzentren zur nachhaltigen Bildung vor. Bei den Veranstaltungen gibt es gen√ľgend Zeit zu Diskussion und Austausch. Der Eintritt ist kostenlos.

Wer sich √ľber die offiziellen Projekte der UN Dekade im Raum Freiburg informieren m√∂chte, hat w√§hrend der Woche bei einer Ausstellung in der √Ėkostation die Gelegenheit dazu. Es werden 10 ausgezeichnete Dekade-Projekte pr√§sentiert. Die √Ėffnungszeiten sind Mo-Fr 9-17 Uhr.

N√§here Infos bei √Ėkostation Tel: 0761 / 892333
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‚ÄěZur√ľck in die Hei√üzeit ‚Äď die Klimageschichte der Erde"
Neues Programm im Planetarium:

Ab Dienstag, 16. September startet das Planetarium Frei-
burg ein neues Programm ‚ÄěZur√ľck in die Hei√üzeit ‚Äď die Kli-
mageschichte der Erde“.

In dieser Multi-Media-Show werden die Zuschauerinnen und
Zuschauer in einer knappen Stunde durch die gesamte Kli-
mageschichte der Erde gef√ľhrt ‚Äď von ihrer hei√üen Geburt vor
rund 4,6 Milliarden Jahren bis zur heutigen Veränderung des
globalen Erdklimas. Dieser Streifzug durch die Erdgeschichte
zeigt, dass der Wandel des Klimas zur Erde gehört wie der
Wechsel von Tag und Nacht. Noch vor 70 Millionen Jahren
etwa trampelten Dinosaurier durch Tropenwälder auf einer
heißen Erde, die vollkommen eisfrei war. Immer wieder gab
es im Verlauf der Erdgeschichte aber auch kalte Zeiten, in
denen mehr oder weniger große Flächen von Schnee und Eis
bedeckt waren. Und zumindest einmal vor rund 600 Millionen
Jahren war die Erde ein Eisplanet, der fast oder vielleicht so-
gar vollständig zugefroren war.

Das neue Planetariumsprogramm beschreibt einige der
Gr√ľnde, die das Erdklima zwischen hei√ü und kalt hin- und
herpendeln lassen. Seit rund 3 Millionen Jahren sind die Po-
largebiete der Erde wieder einmal mehr oder weniger von Eis
und Schnee bedeckt, das heißt: Wir leben in einer Eiszeit.
Innerhalb dieser Eiszeit begann, vermutlich eingeleitet durch
Schwankungen der Erdbahn, vor etwa 12 000 Jahren eine
etwas wärmere Zwischenphase. In dieser milden Klimaphase
hat sich die menschliche Zivilisation zu ihrer heuten techni-
schen und kulturellen Zivilisation entwickelt. Dem nat√ľrlichen
Klimazyklus folgend m√ľsste es allm√§hlich aber wieder k√§lter
werden. Bekanntlich aber beobachten wir das Gegenteil: Seit
einigen Jahrzehnten steigen die Temperaturen langsam, aber
stetig an. Aber warum sollen denn ausgerechnet dieses Mal
wir Menschen schuld daran sein und nicht wieder nat√ľrliche
Ursachen wie in der Vergangenheit? Das Programm kommt
zu einem eindeutigen Fazit: Dieses Mal ist wirklich alles ganz
anders.

Das neue Programm ‚ÄěZur√ľck in die Hei√üzeit ‚Äď die Klima-
geschichte der Erde‚Äú f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab
etwa 12 Jahren startet am Dienstag, 16. September und
läuft dann dienstags, freitags und samstags jeweils um
19.30 Uhr.

Kartenreservierungen sind telefonisch montags bis frei-
tags von 8 bis 12 Uhr unter der Nummer: 3890630 möglich
sowie jederzeit im Internet unter www.planetarium-freiburg.de
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BUND kritisiert Gifteinsatz und Ausnahmeregelungen
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185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
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231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 


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