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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
TREA Breisgau darf mehr AbfÀlle verbrennen
Das RegierungsprĂ€sidium Freiburg hat die Erhöhung der KapazitĂ€t der TREA Breisgau genehmigt. Die E.ON Energy from Waste SaarbrĂŒcken GmbH (EEW) könne in der Anlage nun jĂ€hrlich maximal 185.000 Tonnen Haus- und Gewerbeabfall “thermisch behandeln” (wie das Verbrennen von AbfĂ€llen heute genannt wird).

Nach Ansicht von BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Mayer ist es mehr als bedauerlich, dass vor dieser Genehmigung nicht die umfassende Nutzung der anfallenden AbwĂ€rme sicher gestellt wurde.

Seit November 2004 produziert die MĂŒllverbrennungsanlage TREA im Gewerbepark Breisgau Strom und verschwendet AbwĂ€rme. Ein Großteil von 50 Megawatt AbwĂ€rme (laut erstem Genehmigungsantrag) verpufft in Zeiten weltweiter KlimaverĂ€nderung ungenutzt. Aber ein Megawatt AbwĂ€rmeleistung entspricht auf das Jahr gerechnet einer Energiemenge von ca. 870 000 Litern Erdöl. (870 000 x 50 = 43 500 000 Liter Erdöl/Jahr!!!) TĂ€glich wird seit 2004 eine AbwĂ€rmemenge entsprechend rund 120 000 Litern Erdöl ungenutzt in die Umwelt abgegeben. Es ist erfreulich, dass die Betreiber nach Abnehmern fĂŒr diese AbwĂ€rme suchen,(es scheint aktuell sogar GesprĂ€che mit potentiellen WĂ€rmenutzern zu geben) doch angesichts der Klimasituation und der Endlichkeit der fossil-nuklearen Energiereserven geht dem BUND diese Entwicklung (seit 2004!) zu lange.

Es war raumordnerisch ein großer Fehler das Pelletswerk von German Pellets nach Ettenheim zu bauen. Die Produktion von Holzpellets ist aus Sicht des BUND eine umweltpolitisch sehr sinnvolle Sache, wenn sie „anwohnerfreundlich“ realisiert wird. Doch in Ettenheim wurde der „falsche Standort“ ausgewĂ€hlt. Ein Pelletswerk mit einem ganzjĂ€hrig hohen WĂ€rmebedarf gehört dorthin, wo große AbwĂ€rmemengen vorhanden sind, d. h. regional zum Beispiel in den Gewerbepark Breisgau in die rĂ€umliche NĂ€he der TREA.
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Eventuell nervt Sie die stÀndige Wiederholung dieser Kritik. Doch wie lange wurde auf den regionalen Deponien das Gas abgefackelt weil wir nicht genervt haben...
 
Autor: Axel Mayer

BraunbÀr trifft Mensch: Fiktion und Wirklichkeit.
© Alexander Malkhasyan / WW
 
BraunbÀr trifft Mensch: Fiktion und Wirklichkeit.
TV-Premiere „Der BĂ€r ist los! Die Geschichte von Bruno“ (25.02, 20:15 Uhr, ARD)

Frankfurt - GrundsĂ€tzlich begrĂŒĂŸt der WWF das positive Bild, das der Fernsehspielfilm „Der BĂ€r ist los!“ von BraunbĂ€ren zeichnet. „Der Film verdeutlicht, dass der BĂ€r ein faszinierendes und schönes Wildtier ist, das in Österreichs Naturlandschaften einen bestens geeigneten Lebensraum vorfindet“, bekrĂ€ftigt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. „Allerdings entsprechen einige Darstellungen wohl mehr dramaturgischen Erfordernissen und weniger den reellen Gegebenheiten. Aber das ist wohl die kĂŒnstlerische Freiheit.“ Der Film von Xaver Schwarzenberger orientiert sich am Leben des BĂ€ren JJ1, besser bekannt unter dem Namen Bruno. Er war der erste BĂ€r, der aus dem italienischen Trentino ĂŒber Tirol bis nach Bayern wanderte, und dem als „ProblembĂ€r“ – anders als im Film – kein Happy End vergönnt war: Nach misslungenen Fangversuchen wurde er im Juni 2006 getötet. „Heute ist allen klar, dass Bruno ein AusnahmebĂ€r war, wie er ausgesprochen selten vorkommt – wahrscheinlich hat auch das dazu beigetragen, dass sein außergewöhnliches Schicksal verfilmt wurde“, so Homes.

„Sobald Wildtiere den Menschen als Futterquelle betrachten, verlieren sie ihre natĂŒrliche Scheu und können zum Problem werden“, erklĂ€rt WWF-Experte Homes. Dies wird im Bruno-Film vor allem in einer Szene deutlich, in der die TierschĂŒtzerin Linde BlĂŒmel (gespielt von Nadeshda Brennicke) Bruno auf der Terrasse einer AlmhĂŒtte ihr Mittagessen ĂŒberlĂ€sst und ihn aus nĂ€chster NĂ€he beim Verzehr beobachtet. TatsĂ€chlich hatte auch der wirkliche Bruno von seiner Mutter Jurka, die in Italien von Schaulustigen angefĂŒttert wurde, gelernt, seine Nahrung in der NĂ€he menschlicher Siedlungen zu suchen, was ihm schließlich zum VerhĂ€ngnis wurde. „Letztendlich werden ProblembĂ€ren durch menschliches Fehlverhalten dressiert“, warnt Volker Homes. Auch zahlreiche mögliche Vorkehrungen gegen BĂ€renschĂ€den, wie ElektrozĂ€une um Bienenstöcke oder bĂ€rensichere MĂŒlleimer, werden im Spielfilm nicht thematisiert.

Besonders dramatisch wird im Film ein Angriff des tierischen Titelhelden auf einen JĂ€ger (gespielt von Fritz Karl) dargestellt. Doch der Kampf zwischen Mensch und BĂ€r wird nicht durch reelle Tatsachen gestĂŒtzt: Seit Beginn der Wiederansiedlungsprojekte in Österreich und Italien in den letzten Jahrzehnten ist kein einziger Übergriff eines BĂ€ren auf Menschen ĂŒberliefert. Selbst verhaltensauffĂ€llige Tiere wie Bruno oder Jurka haben niemals Menschen angegriffen, verletzt oder gar getötet. „BraunbĂ€ren sind eindrucksvolle und starke Wildtiere, aber keine wilden Bestien. Der Mensch sollte ihnen mit Umsicht und Respekt begegnen“, rĂ€t WWF-Experte Homes. Mithilfe eines Management-Plans wird beispielsweise in Österreich schon seit 1996 das Zusammenleben von Mensch und Tier geregelt. Darin enthalten sind Anleitungen zum Verhalten fĂŒr SchĂ€fer und Imker oder AufklĂ€rungsarbeit bei JĂ€gern und Förstern.
 
 

 
Provinzregierung gibt geschĂŒtzte und sensible WaldflĂ€chen fĂŒr Abholzung frei
Ein Umweltskandal seltenen Ausmaßes spielt sich derzeit im Russischen Fernen Osten ab. Die Forstverwaltung der Provinz Primorje hat 200 Waldparzellen innerhalb der geschĂŒtzten russischen Amurregion fĂŒr die Abholzung freigegeben. Völlig ĂŒberraschend wurden Abholzungskonzessionen fĂŒr die WaldstĂŒcke meistbietend versteigert. Die Parzellen liegen in einer Region, die unverzichtbarer Stabilisator des Weltklimas und Lebensraum fĂŒr zahlreiche bedrohte Tierarten wie den Sibirischen Tiger und den Amurleopard ist. Der WWF setzt sich seit Jahren fĂŒr die Ausweitung der Schutzgebiete ein und kĂ€mpft vor Ort gegen den massiven illegalen Holzeinschlag.

Der WWF fordert die Russische Regierung zum sofortigen Eingreifen auf. Moskau muss sich fĂŒr die sofortige RĂŒcknahme dieser FlĂ€chen aus den Einschlagskonzessionen einsetzen. „Mit der Versteigerung der geschĂŒtzten WaldflĂ€chen legalisiert die Provinzregierung faktisch den kriminellen Raubbau an den WĂ€ldern der Amurregion“, so WWF Amurexperte Frank Mörschel. „Der begrenzt mögliche Holzeinschlag langt den HĂ€ndlern schon lange nicht mehr, gut 50 Prozent der Holzausfuhren in der Region stammen aus illegalem Holzschlag. Diese Rodungen werden nun politisch legitimiert.“

Die Provinzregierung selbst missachtet dabei eigene Abkommen. So werden beispielsweise neue, strenge Regulierungen fĂŒr drei regionale und ein föderales Schutzgebiet verletzt. Zudem werden die BedĂŒrfnisse der indigenen Bevölkerungsgruppen wie der Udegen und Nanai komplett ignoriert. WĂ€hrend sie keine Genehmigung zum geringen Holzeinschlag fĂŒr den Eigenbedarf bekommt, werden große FlĂ€chen nun fĂŒr den industriellen Holzeinschlag freigegeben.

„Das zeigt, dass die Provinzregierung nur an das GeschĂ€ft mit den oft skrupellosen HolzhĂ€ndlern denkt“, so Mörschel. „Das wird auch daran deutlich, dass sie nichts fĂŒr den Schutz der WWF-Mitarbeiter unternimmt. Die Bedingungen fĂŒr die WWF-Mitarbeiter vor Ort sind gefĂ€hrlich. RegelmĂ€ĂŸig werden AnschlĂ€ge auf die Mitarbeiter des WWF verĂŒbt, HĂŒtten abgebrannt oder Radmuttern gelöst. Wir haben es vor Ort mit einer regelrechten Holzmafia zu tun“, so Mörschel.

In der Amurregion vereinen sich auf einer FlĂ€che doppelt so groß wie Spanien WaldflĂ€chen von unschĂ€tzbarem ökologischen Wert. Neben ihrer Funktion fĂŒr das Weltklima sind sie unter anderem Heimat fĂŒr zwei der seltensten Tierarten der Erde. Vom Amurtiger (auch Sibirischer Tiger genannt), gibt es noch rund 500 Exemplare. Der Amur-Leopard ist mit schĂ€tzungsweise 40 Exemplaren kurz vor dem Aussterben.

Die Amur-Region ist durch menschliche Eingriffe massiv in Gefahr: Vor allem die weltweite Nachfrage nach Holzprodukten wie Papier, Zellstoff und Möbeln. 50 Prozent der Holzausfuhren im Russischen Fernen Osten stammen aus illegalen Quellen, wie eine WWF-Studie im vergangenen Jahr zeigte. Über Weiterverarbeiter in China landet das illegal geschlagene Holz als fertige Produkte wie etwa MöbelstĂŒcke auch auf dem europĂ€ischen Markt. Der WWF rĂ€t deswegen den Verbrauchern in Deutschland, nur Holzprodukte mit dem FSC-Siegel zu kaufen. Produkte mit diesem Siegel stammen garantiert aus einer nachhaltigen Holzwirtschaft mit vorgegebenen Umwelt- und Sozialstandards.
 
 

Umweltausschuss verschÀrft Gesetzentwurf gegen illegalen Holzeinschla
Illegaler Holzeinschlag auf Borneo. © J. Jonkman / WWF
 
Umweltausschuss verschÀrft Gesetzentwurf gegen illegalen Holzeinschla
BrĂŒssel - Mit einem mutigen Gesetzentwurf hat der Umweltausschuss des EU-Parlaments der illegalen AusplĂŒnderung der WĂ€lder den Kampf angesagt. Ein komplexes PrĂŒfsystem soll nach dem Willen des Ausschusses kĂŒnftig verhindern, dass in Europa Holz aus illegalen Quellen gehandelt und verarbeitet wird. Zu diesem Zweck sollen EuropĂ€ische Unternehmen unter anderem verpflichtet werden, genau zu dokumentieren, woher ihr Holz stammt. Nationale Behörden sollen zudem mit der notwendigen Macht ausgestattet werden, VerstĂ¶ĂŸe zu ermitteln und Sanktionen zu verhĂ€ngen. Der WWF begrĂŒĂŸt die Entscheidung und sieht in ihr ein starkes Signal gegen die massiv fortschreitende Waldzerstörung weltweit.

„Die heute getroffene Entscheidung könnte den Beginn einer verantwortlicheren Waldpolitik der EU einlĂ€uten und kĂ€me einem Meilenstein fĂŒr den Schutz der WĂ€lder gleich“, so Alois Vedder, Politikkoordinator des WWF Deutschland. „Allerdings nur, wenn sie vom EU-Parlament und vom Ministerrat ĂŒbernommen und zĂŒgig umgesetzt wird. Nur dann kann die EU ihr Ziel erreichen, einen maßgeblichen Beitrag zu einer drastischen Senkung der weltweiten Entwaldung zu leisten, so Vedder.“

Der Entwurf geht weit ĂŒber den Kommissionsvorschlag vom 17. Oktober 2008 hinaus, der nach Ansicht des WWF weit reichende SchwĂ€chen und aufwies. “Viele Unternehmen in Europa haben bisher schon ihren Willen gezeigt, alles zu tun um sicherzustellen, dass ihre Ware gesetzeskonform gewonnen wurde, waren aber im Wettbewerb mit jenen, die es nicht so genau nahmen, oft benachteiligt,” so Vedder. „Dieser Entwurf beendet diesen Missstand und stellt Wettbewerbsgleichheit fĂŒr verantwortliche Unternehmen her.“

Der WWF hofft, dass nun die zĂ€hen Verhandlungen auf EU-Ebene ĂŒber ein Gesetz zur Unterbindung des illegalen Holzhandels zu einem Ende kommen. Der WWF sieht dabei vor allem die deutsche Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner in der Pflicht. Seit fĂŒnf Jahren wird ĂŒber ein solches Gesetz in BrĂŒssel gestritten. In Deutschland wurde unter der Rot-GrĂŒnen Bundesregierung eine Ă€hnliche Initiative unter dem Begriff „Urwaldschutzgesetz“ gestartet, von der Koalition dann jedoch mit Verweis auf die kommende europĂ€ische Regelung gestoppt.

Dabei ist es eines der wichtigsten Gesetzesvorhaben auf umweltpolitischer Ebene und zum Schutz des Klimas. Fast 20 Prozent der weltweiten CO2-Emmissionen werden durch die Vernichtung von WĂ€ldern verursacht. Als einer der weltweiten Hauptimportregionen fĂŒr Holz kommt der EU hier eine besondere Verantwortung zu. Mit besonderem Interesse erwartet der WWF daher die endgĂŒltige Entscheidung des EU-Parlaments am 23. April 2009.
 
 

WWF zum Valentinstag 2009:
Humboldtpinguine. © Dr. Andreas Bödecker / WWF
 
WWF zum Valentinstag 2009:
Geschenke sind auch im Tierreich ein Beweis fĂŒr Zuneigung und Begehren.

SĂŒĂŸe Leckereien, Blumen und Grußkarten – zum Valentinstag drĂŒcken Verliebte mit kleinen Geschenken und Aufmerksamkeiten ihre Zuneigung aus. Doch diese Tradition ist bei weitem keine rein menschliche Erfindung. Auch im Tierreich haben PrĂ€sente - besonders zur Paarungszeit - Hochkonjunktur. Bei vielen Arten versuchen die MĂ€nnchen durch Hörner, Geweihe, auffĂ€llige Fiederung, bunte Farbmuster oder MĂ€hnen ihre Konkurrenten und die Weibchen zu beeindrucken. Allerdings: „Gut aussehen allein genĂŒgt eben auch im Tierreich nicht immer“, erklĂ€rt Michaela Kitschke, Artenschutzexpertin beim WWF Deutschland. „Mit Geschenken und Aufmerksamkeiten wird die Partnerin zusĂ€tzlich umworben.“

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Das weiß auch der in Deutschland heimische gefĂ€hrdete Eisvogel fĂŒr sich zu nutzen. Er versucht seine Herzensdame mit frischem Fisch zu ĂŒberzeugen. Dass der anregende Appetithappen nicht fĂŒr ihn selbst ist, lĂ€sst sich daran erkennen, wenn der Fischkopf Richtung Weibchen zeigt. Die Angebetete kann ihn so nĂ€mlich leichter schlucken. Auch bei unseren nĂ€chsten Verwandten im Tierreich, den Menschenaffen, sind wohlschmeckende PrĂ€sente nicht unbekannt. Die fĂŒr ihr ausschweifendes Sexualleben berĂŒhmt-berĂŒchtigten Bonobos etwa beschenken sich mit Zuckerrohrstangen, wĂ€hrend mĂ€nnliche Schimpansen ihrer AuserwĂ€hlten sĂŒĂŸe FrĂŒchte servieren. „Schenkende Schimpansen sind meist erfolgreicher als ihre nicht-schenkenden Artgenossen. Kleine Aufmerksamkeiten zahlen sich eben aus“, sagt Michaela Kitschke vom WWF.

Den Liebesakt zum echten Happening macht dagegen die Rollwespe der Familie Tiphiidae. Sie spendiert ihrer AuserwĂ€hlten einen Freiflug. Das ist deshalb eine besonders aufmerksame Geste, da die Weibchen ohne FlĂŒgel geboren werden und sich ohne mĂ€nnliche Hilfe niemals in die LĂŒfte erheben können. Der Lohn fĂŒr die MĂŒhe ist dabei schnell erklĂ€rt: WĂ€hrend des Fluges ist genĂŒgend Zeit fĂŒr Sex.

Auch ein schicker Frack entbindet nicht von Geschenken: Von einigen Pinguinarten ist bekannt, dass sie sich gemeinsam ein Nest bauen und sich dafĂŒr gegenseitig mit Nistmaterial beschenken. Bei den Eselspinguinen festigt dieses Ritual jedoch nicht nur die Bindungen der Paare, sondern verschafft auch dem Nachwuchs einen klaren Vorteil. „Forscher haben herausgefunden, dass schlecht ausgebaute Pinguinnester schneller feucht und matschig werden, was die Überlebenschancen der Jungen senkt“, erklĂ€rt Michaela Kitschke vom WWF. Mit Steinen versuchen auch die mĂ€nnlichen SĂŒĂŸwasserdelphine im Amzonas bei der Brautschau zu punkten. Sie sammeln die Findlinge auf und prĂ€sentieren sie der Angebeteten in ihrem Maul.
 
 

Bei Freiburg Futour und Innovation Academy zu Gast: 14.000 Fachbesucher
BĂŒrgersolaranlage auf der KlĂ€ranlage in Weisweil/Rhein
 
Bei Freiburg Futour und Innovation Academy zu Gast: 14.000 Fachbesucher
Die beiden in Freiburg beheimateten Spezialanbieter von Fach-Exkursionen und Seminaren kooperieren seit Jahren sehr erfolgreich: Im Jahr 2008 wurden 14.000 Fachbesucher aus 40 LĂ€ndern kompetent betreut. Seit 13 Jahren wird ohne öffentliche finanzielle Förderung kontinuierlich fĂŒr die SolarRegion und die GREEN REGION gearbeitet. Durch diese AktivitĂ€ten wurden in der Region zahlreiche ArbeitsplĂ€tze im Dienstleistungssektor geschaffen und auch regionalen Produkten ein ergĂ€nzender Markt geboten: Die regionale Wertschöpfung belĂ€uft sich auf ĂŒber 1 Mio. €.

Wachstumsraten im zweistelligen Bereich

„Unsere Wachstumsraten lagen in den letzten Jahren immer im zweistelligen Bereich. Am Anfang waren es zwei im Nebenerwerb tĂ€tige Akademiker und heute sind es neun festangestellte MitarbeiterInnen sowie ein Netzwerk von ĂŒber 50 Referenten und DolmetscherInnen“, stellt Hans-Jörg Schwander, Vorsitzender der Innovation Academy erfreut fest und fĂŒgt zum Arbeitsprinzip hinzu: „Damals wie heute geht es darum, gute Beispiele zu identifizieren, sie didaktisch aufzubereiten und optimal zu prĂ€sentieren. Viele Fachbesucher sind „WiederholungstĂ€ter“ und kommen schon zum 3. oder 4. Mal. Ihnen mĂŒssen wir immer wieder interessante neue Destinationen anbieten.“

Spannende Aufgabe: StÀndig neue Destinationen entwickeln

Die Destinationen befinden sich grenzĂŒberschreitend am Oberrhein zwischen Basel – Freiburg – Straßburg und konnten im letzten Jahr mit zahlreichen neuen Zielen und Kooperationspartnern gerade auch im lĂ€ndlichen Raum ergĂ€nzt werden. Die Fachangebote werden in 8 Sprachen offeriert.

JĂŒrgen Hartwig, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Freiburg Futour erklĂ€rt: „Getreu unserem Motto betreuen nur qualifizierte Fachreferenten die GĂ€ste“ und ergĂ€nzt: „Die zahlreichen Referenzschreiben bestĂ€tigen die Richtigkeit unseres Handelns und motivieren uns fĂŒr die tĂ€gliche Arbeit. Wir offerieren keine Pauschalprogramme sondern individuell ausgearbeitete Fachprogramme und -seminare.“

Weitere mehrsprachige Informationen sind fĂŒr Interessenten im Internet verfĂŒgbar unter: www.innovation-academy.de und www.freiburg-futour.de.
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EU will mehr Schutz fĂŒr JĂ€ger der Meere
© Cat Holloway / WWF
 
EU will mehr Schutz fĂŒr JĂ€ger der Meere
WWF begrĂŒĂŸt Aktionsplan fĂŒr Haie und fordert schnelle Umsetzung.

Hamburg - Der WWF begrĂŒĂŸt den am 5. Febr. in BrĂŒssel vorgestellten EU-Aktionsplan zum Schutz der Haie. „Das ist ein guter Tag fĂŒr die JĂ€ger der Meere“, sagte WWF-Meeresexperte Stephan Lutter. Mit der Initiative fordert die Kommission die EU-Staaten auf, den Schutz bedrohter Haie zu verbessern. In den europĂ€ischen GewĂ€ssern sind 40 Hai- und Rochenarten heimisch. Weltweit ist der legale Haifischfang zwischen 1984 und 2004 von 600.000 auf 840.000 Tonnen im Jahr angestiegen. Hinzu kommen schĂ€tzungsweise 13 Millionen Haie, die pro Jahr als ungewollter Beifang in der Fischerei verenden.

Auch in Europa werden Haie von britischen, französischen, portugiesischen und spanischen Flotten gefischt. Haiprodukte werden in vielen europĂ€ischen Restaurants und SupermĂ€rkten angeboten. In Deutschland besonders beliebt ist beispielsweise die Schillerlocke, die aus dem Dornhai gewonnen wird. Dabei gilt der Dornhai im Nordostatlantik als vom Aussterben bedroht. Aufgrund der massiven Überfischung ist beispielsweise die Dornhai-Fangmenge in der Nordsee seit Mitte der 1980er Jahre um bis zu 80 Prozent zurĂŒckgegangen. Der WWF empfiehlt in seinem neuen Einkaufsratgeber Fisch (www.wwf.de/fisch), auf jegliche Haiprodukte zu verzichten.

Der EU-Aktionsplan sieht einen Mix von Schutzmaßnahmen vor. So soll die Fischerei in typischen Laichgebieten begrenzt werden, um den Nachwuchs nicht zu gefĂ€hrden. Mittelfristig will die EU auch den enormen Beifang von Haien in den Griff bekommen. Vorgesehen sind selektivere Fangmethoden, um den unerwĂŒnschten Beifang zu vermeiden und ein Verbot, dennoch gefangene Haie wieder ĂŒber Bord zu werfen. Schon 2008 hatte die EU beschlossen, die Fangmenge fĂŒr bedrohte Tiefsee-Haie bis 2010 schrittweise auf Null zu reduzieren.

Der WWF fordert die EU auf, den Aktionsplan ohne Abstriche und zĂŒgig umzusetzen. „Die Bedrohung ist massiv, fĂŒr viele Hai-Arten lĂ€uft die Uhr ab“ so WWF-Experte Lutter. Der WWF fĂŒrchtet, die Umsetzung der EU-BeschlĂŒsse könnte fĂŒnf Jahre oder mehr in Anspruch nehmen. Die UmweltschĂŒtzer fordern weiterhin eine Verpflichtung fĂŒr EU-LĂ€nder, HaifĂ€nge und BeifĂ€nge zu melden, um die Situation der BestĂ€nde besser erfassen zu können. Das ist derzeit nur als freiwillige Maßnahme vorgesehen. Schließlich setzt sich der WWF fĂŒr schĂ€rfere Kontrollen an Bord der Fischtrawler ein. So soll auch das schon lĂ€nger geltende Verbot, Haien bei lebendigem Leib die Flosse abzuschneiden und sie dann wieder ĂŒber Bord zu werfen („Finning“) besser kontrolliert werden. Damit Haie und Rochen eine Zukunft haben, mĂŒssen zum Beispiel in der Nordsee Schutzgebiete fĂŒr ihre LaichgrĂŒnde und Kinderstuben eingerichtet werden.

„Wir hoffen jetzt auch auf eine globale Haischutz-Initiative der EU“, so Lutter. Nur so könnten die JĂ€ger der Meere innerhalb und außerhalb europĂ€ischer GewĂ€sser dauerhaft geschĂŒtzt werden.
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Stadt Freiburg verschickt AbfallgebĂŒhrenbescheide fĂŒr 2009
Am Montag, 9. Februar verschickt die Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung Freiburg (ASF) im Auftrag der Stadt Freiburg
ĂŒber 100.000 AbfallgebĂŒhrenbescheide an die Freiburger Privathaushalte
und Gewerbebetriebe. Mit diesem Bescheid erhalten
alle EmpfĂ€nger auch die aktuellen AbfallgebĂŒhrenmarken.
FĂŒr die Entleerung ihrer RestmĂŒllbehĂ€lter bittet die ASF,
die aktuellen GebĂŒhrenmarken umgehend auf die RestmĂŒlltonnen
zu kleben.

Wie in den Jahren zuvor rechnet die ASF in den nÀchsten Wochen
mit einer Vielzahl von RĂŒckfragen zu einzelnen GebĂŒhrenbescheiden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GebĂŒhrenstelle
stehen fĂŒr die Bearbeitung von Kundenanfragen persönlich
und telefonisch zur VerfĂŒgung. Dennoch ist es möglich, dass in
den ersten Tagen nicht alle Anrufe angenommen werden können.
Deshalb empfiehlt die ASF mit RĂŒckfragen einige Tage zu
warten oder sich per Fax oder E-Mail an die ASF zu wenden.
BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, die das Volumen oder den Entleerungsrhythmus
ihrer RestmĂŒlltonne Ă€ndern wollen, sollen einen formlosen
Antrag zusammen mit ihrer GebĂŒhrenmarke fĂŒr 2009 an die
ASF schicken. FĂŒr ihren Service berechnet die Stadt Freiburg ab
2009 VerwaltungsgebĂŒhren: der Tausch der Jahresmarke zum
Beispiel von wöchentlicher auf 14-tÀgliche Abfuhr kostet pauschal
7 Euro, der Austausch eines RestmĂŒllbehĂ€lters kostet
16,70 Euro.

Die Abfall-JahresgebĂŒhr muss innerhalb eines Monats nach Erhalt
des GebĂŒhrenbescheides bezahlt werden, sonst fallen zusĂ€tzliche
MahngebĂŒhren an. Dies gilt auch bei ÄnderungsantrĂ€gen,
Unstimmigkeiten oder WidersprĂŒchen.

FĂŒr RĂŒckfragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
GebĂŒhrenstelle der ASF unter der Telefonnummer: 76707-40,
per Fax unter 76707-88 oder per E-Mail unter
info@abfallwirtschaft-freiburg.de von Montag bis Donnerstag
von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr sowie am Freitag von 8
bis 12 Uhr und 13 bis 15.30 Uhr zur VerfĂŒgung.
Ihre Ansprechpartnerin im Presse- und Öffentlichkeitsreferat:
Martina Schickle, Telefon: 0761/201-1350,
E-Mail: martina.schickle@stadt.freiburg.de
 
 



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