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Verschiedenes

 
Gentechfreie Regionen+Gentechrisiken+-BĂ€ume, ECOdistrikt am Oberrhein?
Zum Europa-Tag 2009, anlĂ€ĂŸlich der Europawoche sowie der Woche der Sonne 2009 laden das Samstags-Forum Regio Freiburg von ECOtrinova e.V. und u-asta der UniversitĂ€t, der Landesnaturschutzverband LNV e.V., das AktionsbĂŒndnis Gentechnikfreie Region Oberrhein sowie weitere Partner herzlich ein zu VortrĂ€gen unter dem Motto "Oberrhein-Region, wohin gehst Du?" am

Samstag, 9. Mai 2009, 10:15 Uhr
im Hörsaal 1015, KollegiengebÀude 1 der UniversitÀt Freiburg, Platz der UniversitÀt.

"Gentechnikfreie Regionen am Oberrhein und in Europa" erlÀutert
RĂŒdiger Stegemann, Hartheim, vom AktionsbĂŒndnis Gentechnikfreie Region Oberrhein.

"Risiken der Agro-Gentechnik, von genmanipulierten BĂ€umen und Genbaum-Plantagen"
werden vorgestellt von Nicole Römer, Greenpeace-Freiburg.

Ab 11:30 spricht Dr. Georg Löser, Vorsitzender von ECOtrinova e.V., Freiburg, ĂŒber
"Zwei Sonnen-Energie-Wege im Eurodistrikt", das Alternativ-Projekt NEU-Fessenheim
und die Idee "ECOdistrikt und ECO-Valley am Oberrhein".

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Samstags-Forum Regio Freiburg
ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

 
Eröffnung des neuen Skulpturenpfads beim WaldHaus
UmweltbĂŒrgermeisterin Stuchlik: „Der Skulpturenpfad
soll BesucherInnen emotionalen Zugang zum Wald ermöglichen“

Der Skulpturenpfad „WaldMenschen“ wird am Sonntag, 3.
Mai um 14 Uhr beim WaldHaus Freiburg in der Wonnhalde
offziell eröffnet. „Das WaldHaus als innovatives Bildungs- und
Informationszentrum soll Besucherinnen und Besucher fĂŒr die
Belange ihrer Umwelt, besonders des Waldes, sensibilisieren
und hier ist der Skulpturenpfad eine sinnvolle und sehr schöne
ErgÀnzung zu den naturwissenschaftlichen Angeboten des
WaldHauses und den handwerklichen AktivitĂ€ten der Holzwerkstatt“
betont UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik bei
der Eröffnungsfeier.

Die großformatigen Skulpturen aus Holz wurden wĂ€hrend des
vergangenen Jahres vom Freiburger KĂŒnstler Thomas Rees
geschaffen und im Wald installiert. Die Natur, der Wald ist
gleichzeitig Atelier und Ausstellungsraum. Die Verwendung
von Holz als lebendigem Material gibt ihm bei seiner Arbeit
Inspiration und dort, wo das Schaffen des KĂŒnstlers endet,
ĂŒbernimmt die Natur den Wandel der Werke im Laufe der
Zeit.

Insgesamt 17 Skulpturen, vom schlafenden Riesen, Wurzelkopf,
WĂ€chter, Einhorn, Langnasen bis zu Schneewittchen
sind entlang des Pfades, der beim WaldHaus beginnt, zu bestaunen.
Jede einzelne Skulptur erzÀhlt eine eigene Geschichte
und handelt von MĂ€rchen und Mythen. Seine Werke
laden zum FĂŒhlen, Schauen und Begehen ein, wie beispielsweise
eine Skulptur aus einer alten Stieleiche - begehbar,
sichtbar, fĂŒhlbar mit vielen Gesichtern: Grimmig, lachend,
ernst, geheimnisvoll – ĂŒber zwei Jahrhunderte im Holz gewachsen
und teilweise sichtbar gemacht, sind die Erkennungszeichen
des KĂŒnstlers Rees, der auch schon beim Kinderkunstpfad
des stÀdtischen Turnseehorts einen Drachen
unter freiem Himmel installierte.

FĂŒr alle Interessierten liegt zusĂ€tzlich ein Flyer zum Pfad und
zur Beschreibung der Skulpturen im WaldHaus aus.

Im Anschluss an die Eröffnung des Skulpturenpfades geht es
um 15 Uhr mit NaturspaziergĂ€ngen fĂŒr Erwachsene und Kinder
weiter.

„Unterwegs als Quellenforscher“ können Kinder von acht bis
zwölf Jahren mit der GewĂ€sserfĂŒhrerin Regine Peschers sein.
Entlang eines Bachlaufes bis zur Quelle wird das Leben im
Bach untersucht und so mancher Forscherauftrag erledigt.

Ebenfalls um 15 Uhr findet ein Naturspaziergang mit der GewĂ€sserfĂŒhrerin
und Biologin Dagmar Reduth fĂŒr Erwachsene
statt. Von „A“ wie Assel bis „Z“ wie ZuckmĂŒcke - unter Wasser
tut sich eine wunderbare Welt von Kleinlebewesen auf. Diese
verzaubern nicht nur durch ihr bizarres Äußeres, sondern erzĂ€hlen
Interessantes ĂŒber die ökologischen Besonderheiten
in WaldbĂ€chen und Weihern. Mit Keschern und Lupen fĂŒhrt
Dagmar Reduth die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die
Spur der faszinierenden Kleinlebewesen.

Der Teilnehmerbeitrag fĂŒr die NaturspaziergĂ€nge betrĂ€gt 3
Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt es unter Telefonnummer:
89647710 und unter www.waldhaus-freiburg.de
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Kirche fĂŒr mehr LĂ€rmschutz
Freiburg-Hochdorf (gh). Der OrtsĂ€ltestenkreis der evangelischen Gemeinde in Hochdorf tritt, wie viele Menschen und Gruppen am Ort, fĂŒr mehr LĂ€rmschutz beim Bau und Betrieb der geplanten GĂŒterbahnlinie (3. und 4. Gleis) entlang der Autobahn ein. Deshalb haben die Mitglieder des lokalen Leitungsgremiums beschlossen als Gruppe der IG Igel e. V. (Interessengemeinschaft gegen LĂ€rm und Umweltbelastung) beizutreten. Den Mitgliedsbeitrag zahlen die sechs Ältesten, der Pfarrer und die Diakonin aus der privaten Tasche.

„Bei dieser Frage geht es um die Menschen, die kĂŒnftig hier am Ort wohnen, und wir haben als Kirche die Aufgabe den Menschen beizustehen", sagte Pfarrer Dieter Habel bei der OÄK-Sitzung am Mittwoch (22. 4. 09) und votierte fĂŒr den Igel-Beitritt. Er betonte, dass es nicht um eine parteipolitische Stellungnahme gehe, sondern um ein Zeichen der SolidaritĂ€t mit der Ortschaft. Die Initiative zu dem Beschluss war von einem OÄK-Mitglied ausgegangen, das auch im Hochdorfer Ortschaftsrat mitarbeitet.

Zur Zeit lĂ€uft die Offenlegung der Bahnplanung fĂŒr den so genannten Planabschnitt 8.1, der ein kurzes StĂŒck an die Freiburger Gemarkung (Tunisee) hineinreicht. Deshalb seinen alle Freiburger BĂŒrgerinnen und BĂŒrger ab sieben Jahren berechtigt gegenĂŒber dem RegierungsprĂ€sidium Widerspruch gegen die vorgesehene Planung des 3. und 4. Gleises einzulegen. Dieser Widerspruch sei jetzt wichtig, weil die vorgelegte Planung auch die Höhenlage der kĂŒnftigen Bahntrasse fĂŒr den anschließenden Planabschnitt 8.2 festlegt, von der die Hochdorfer Bevölkerung direkt betroffen ist. Gefordert wird, dass die Trasse tiefer gelegt wird, damit effektivere LĂ€rmschutzmaßnahmen möglich sind. Die weitere "VerlĂ€rmung" solle verhindert werden und ein gemessener LĂ€rmschutz fĂŒr das "Jahrhundertprojekt Rheintalbahn" mĂŒsse gesichert werden, heißt es bei der IG Igel.
In der evangelischen Gemeinde will man deshalb auch Unterschriftenlisten auslegen, damit sich Gottesdienstbesucher und Besucher des Gemeindehauses eintragen können. Widerspruch kann noch bis Mitte Mai eingelegt werden.

Der OrtsĂ€ltestenkreis ist nach der innerkirchlichen Reform der Leitungsgremien in der evangelischen Kirche in Freiburg ein Ausschuss des Ältestenkreises der neuen Pfarrgemeinde West. Die Mitglieder des OÄK wurden bei der allgemeinen Kirchenwahl vor eineinhalb Jahren gewĂ€hlt und reprĂ€sentieren die rund 1250 Evangelischen in dem Stadtteil. Bereits im vergangenen Jahr (Juni 08) hatte der badische Landesbischof Ulrich Fischer an die Verantwortlichen bei Bahn und Politik appelliert die "Bedenken der Menschen" zu berĂŒcksichtigen. Fischer: "Es muss mehr in den LĂ€rmschutz entlang der geplanten Strecke investiert werden."
 
 

Jede Minute verschwinden WaldflĂ€chen in der GrĂ¶ĂŸe von 36 Fußballfeldern
© Cede Prudente / WWF
 
Jede Minute verschwinden WaldflĂ€chen in der GrĂ¶ĂŸe von 36 Fußballfeldern
AnlĂ€sslich des am Samstag stattfindenden internationalen "Tag des Baumes" ruft der WWF zu einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem Lebensraum Wald auf. Wirtschaft und Verbraucher vor allem in den Industriestaaten mĂŒssen ihre Konsumgewohnheiten radikal umstellen. Ansonsten werden auch die letzten großen Waldgebiete der Erde schon in wenigen Jahren irreparabel geschĂ€digt sein. Das hĂ€tte katastrophale Konsequenzen fĂŒr die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch fĂŒr den Menschen. Holzprodukte und landwirtschaftliche GĂŒter, fĂŒr die Wald zerstört wird, sollten nur gekauft werden, wenn sie aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft stammen, ruft der WWF auf.

"Schon jetzt ist der globale Raubbau an den WĂ€ldern ganz wesentlich mitverantwortlich fĂŒr ein gigantisches Artensterben und zum Teil fĂŒr den Klimawandel", so WWF Waldexperte Johannes Kirchgatter. "Dabei ist nicht allein der Verbrauch, sondern die Bewirtschaftung das Problem. WĂŒrden WĂ€lder verantwortungsvoll bewirtschaftet, könnten der Rohstoff Holz und landwirtschaftliche Produkte wie Soja auch ohne Zerstörung der WĂ€lder gewonnen werden. Wenn sich die Bewirtschaftungsformen nicht Ă€ndern, und der Konsum bei uns weiter so rasant steigt, dann mĂŒssen wir bald mit dramatischen Folgen rechnen", glaubt Kirchgatter. Nach SchĂ€tzungen der UN wird alleine der Papierverbrauch in der EU bis zum Jahr 2030 um 80 Prozent steigen.

Jedes Jahr verschwinden weltweit rund 13 Millionen Hektar Wald - vor allem in den Tropen. Das entspricht der GrĂ¶ĂŸe von 36 Fußballfeldern pro Minute. Dabei sind Waldgebiete die artenreichsten LebensrĂ€ume ĂŒberhaupt und Stabilisator des Weltklimas. Von den etwa 1,8 Millionen bekannten Tier- und Pflanzenarten der Erde leben rund zwei Drittel in WĂ€ldern. In den BĂ€umen und StrĂ€uchern wird die HĂ€lfte des auf der Erde gebundenen Kohlenstoffs gespeichert. Werden diese WĂ€lder gerodet, so wird der Großteil des Kohlenstoffes als Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Schon jetzt stammen 20 bis 25 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen aus der Vernichtung von WĂ€ldern.

"Verantwortlich fĂŒr die globale Waldzerstörung sind vor allem die Menschen in den Industriestaaten, weil fĂŒr ihren Konsum von Holzprodukten wie Papier und landwirtschaftlichen GĂŒtern wie Soja und Palmöl BĂ€ume in den großen Waldnationen abgeholzt werden", so Johannes Kirchgatter. "Der Kampf gegen die globale Waldzerstörung muss deswegen ganz besonders auch daheim durch eine Umstellung der Konsums gefĂŒhrt werden, sonst ist er verloren".

Beim Kauf von Holzprodukten wie Möbeln oder Papier empfiehlt der WWF, auf das FSC-Siegel zu achten. Alle Produkte mit diesem Siegel stammen aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft. Aus allen Branchen sind Holz- und Papierprodukte mit FSC-Label im Handel Markt erhÀltlich.
 
 

 
Befragung zur Radverkehrssicherheit
Im Auftrag des stÀdtischen Garten- und Tiefbauamtes wird ab
kommenden Montag bis Mitte Mai eine Befragung von Radund
Autofahrer/innen durchgefĂŒhrt. Die Befragung soll Grundlagen
liefern, um die Verkehrssicherheit fĂŒr den Radverkehr in
Freiburg zu verbessern. Die Befragung wird von dem Mannheimer
Institut fĂŒr angewandte Verkehrs- und Tourismusforschung
IVT durchgefĂŒhrt. Die Befragung erfolgt an verschiedenen
Radabstellanlagen und AutoparkhÀusern in der Innenstadt.
Die Freiburger Rad- und Autofahrerinnen werden gebeten,
im Interesse der Verkehrssicherheit an der Befragung,
die nur wenige Minuten dauert, teilzunehmen. Die gewonnenen
Daten werden nur zu wissenschaftlichen Zwecken gewonnen,
es werden keine persönliche Daten erhoben.
 
 

Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet.
© B.J. Skerry/Nat. Geogr. Stock / WWF-Canon
 
Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet.
WWF-Prognose: Totaler Kollaps der BestĂ€nde wegen Überfischung

Frankfurt - Der Blauflossen-Thunfisch im Mittelmeer wird, wenn sich nichts Ă€ndert, bis zum Jahr 2012 ausgerottet sein. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF nach Analyse der PopulationsbestĂ€nde und der vorhandenen Zahl an fortpflanzungsfĂ€higen Tieren. Die Fangsaison fĂŒr den Blauflossen-Tunfisch im Mittelmeer wird traditionell Mitte April eingelĂ€utet. Zu der offiziellen Fangquote kommt nach WWF-Angaben eine Dunkelziffer an illegalen FĂ€ngen. Zwar hat die EU kurzfristig die Fangsaison um zwei Wochen verkĂŒrzt, doch damit wird die Jagd auf Tunfisch trotzdem noch in der Laichsaison, die im Mai beginnt, stattfinden.

Der WWF hatte in der Vergangenheit wiederholt einen kompletten Fangstopp bis zur Erholung der BestĂ€nde, die in den vergangenen 50 Jahren um etwa 75 Prozent eingebrochen sind, gefordert. Neuste Untersuchungen haben jetzt ergeben, dass die fortpflanzungsfĂ€hige Population bis 2012 ausgelöscht sein wird. Danach droht die unwiederbringliche Ausrottung der Tunfische im Mittelmeer. „Es ist absurd, die Fangsaison zu eröffnen, wĂ€hrend die BestĂ€nde kollabieren. Die Art könnte in den nĂ€chsten drei Jahren verschwinden und die Fischindustrie will wieder zum TagesgeschĂ€ft ĂŒbergehen", so WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.

Fang und Verzehr von Blauflossen-Tunfisch (auch Roter Tunfisch genannten) haben in den Mittelmeeranrainern eine lange, stark verankerte Tradition, die jedoch durch das Aussterben der Tierart bald der Vergangenheit angehören könnte. Erst Anfang April hat das FĂŒrstentum Monaco als erster Staat der Erde komplett auf Blauflossen-Tunfisch verzichtet. Alle Restaurants, EinzelhĂ€ndler und Chefköche haben die bedrohte Art aus ihren Regalen und von ihren Speisekarten genommen. Diese Maßnahme will Monaco so lange durchfĂŒhren, bis sich die BestĂ€nde von der Jahrzehnte andauernden Überfischung erholt haben. „Ob es jedoch jemals wieder Blauflossen-Tunfisch in dem FĂŒrstentum geben wird, ist nach derzeitigem Stand der Dinge mehr als zweifelhaft“, sagt Karoline Schacht. „Die Vertragsstaaten und die Fischindustrie mĂŒssen sich Monaco zum Vorbild nehmen und den Tunfisch-Fang im Mittelmeer einstellen.“ Dies sei die letzte Chance, den Blauflossen-Tunfisch zu retten.
 
 

 
Globaler Beifang-Report macht erhebliche Verschwendung deutlich.
WWF fordert RĂŒckwurfverbote und bessere Fangtechnik.

Hamburg - Mindestens 40 Prozent aller Fische und Meerestiere, die in die Netze der Fischindustrie gehen, sind so genannter Beifang. Davon geht ein neuer WWF-Report aus, der rund zwei Drittel der weltweiten Meeresfischerei auf ihren Beifanganteil untersucht hat. Danach geht ein großer Teil des Fangs entweder als toter „MĂŒll“ auf See ĂŒber Bord oder wird ohne angemessenes Management gefischt. „Die FischbestĂ€nde können sich nicht erholen, solange 40 Prozent von allem, was wir aus dem Meer holen, wie MĂŒll behandelt und nicht auf Fangquoten angerechnet wird “, sagt Karoline Schacht, WWF-Fischereiexpertin. Die im Report untersuchten Fischereien haben einen geschĂ€tzten jĂ€hrlichen Gesamtfang von 95,2 Millionen Tonnen. Davon wurden rund 38,5 Millionen Tonnen, also 40,4 Prozent, als Beifang identifiziert. Auch die fĂŒr den deutschen Handel bedeutenden Regionen des Nord-Ost Atlantik und der Beringsee gehören zu den untersuchten Gebieten.

„Wir steuern auf eine ökologische, ökonomische und humanitĂ€re Krise zu, wenn die weltweite Fischerei nicht auf nachhaltige und zielgenauere Fangmethoden umstellt“, warnt Karoline Schacht. Nach Ansicht des WWF verschĂ€rft Beifang das Problem der Überfischung, auch weil zu viele, nicht vermarktbare Jungtiere in den Netzen landen und damit zukĂŒnftige FĂ€nge verloren gehen. „Nur eine wirklich nachhaltige Fischerei ist zukunftsfĂ€hig“, sagt die WWF-Expertin. „Kein Industriezweig kann es sich leisten, auf Dauer mit einer so hohen Fehler- und Abfallquote zu wirtschaften.“ Der WWF kritisiert außerdem, dass Tierarten wie Meeresschildkröten, Delphine und Haie unselektiven Fangmethoden zum Opfer fallen und somit in ihrem Bestand gefĂ€hrdet wĂŒrden.

Grundschleppnetze und andere unselektive FanggerĂ€te sollten nach Ansicht des WWF durch umweltvertrĂ€glichere und zielgenauere Techniken ersetzt werden. Der WWF plĂ€diert zudem fĂŒr ein striktes RĂŒckwurfverbot in der EuropĂ€ischen Fischerei sowie fĂŒr die Anrechnung der mitgebrachten BeifĂ€nge auf die Fangquoten der Fischer. BestĂ€nde wie der Nordsee-Kabeljau waren in den vergangenen Jahren auch aufgrund immenser RĂŒckwurfraten besonders stark unter Druck geraten. „Um wichtige Maßnahmen wirkungsvoll und schnell umsetzen zu können brauchen wir ein weltweit abgestimmtes VerstĂ€ndnis ĂŒber Umfang und Bedeutung von Beifang“, sagt Karoline Schacht. „Diese unsichtbare Fischerei, jenseits von Quoten und ManagementplĂ€nen muss ein Ende haben.“
 
 

„FREE-SUN“- Freiburgs Erneuerbare Energie: Sonne“
 
„FREE-SUN“- Freiburgs Erneuerbare Energie: Sonne“
Ab sofort Gewinnspiel mit attraktiven Preisen unter den
ersten 40 realisierten Anlagen

Seit einigen Tagen können interessierte Freiburgerinnen und
Freiburger im Internet unter www.freiburg.de/freesun schnell,
unkompliziert und kostenlos sehen, ob sich ihr Dach grundsÀtzlich
fĂŒr eine Solaranlage eignet. Die Einstrahlung auf das
Dach wurde nach Ausrichtung, Neigung und Verschattung
bewertet.

Freiburg ist die erste baden-wĂŒrttembergische Stadt, die diesen
Service ihren BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern online anbietet.
Unter dem Motto „FREE-SUN“- Freiburgs Erneuerbare Energie:
Sonne“ will die Stadt weitere Interessenten gewinnen,
Solaranlagen auf ihren DĂ€chern zu installieren. Das Projekt
erhÀlt eine finanzielle Förderung in Höhe von 41.500 Euro,
das sind 50 Prozent der Gesamtkosten, aus dem Innovationsfonds
Klima- und Wasserschutz der badenova. Die LUBW,
Landesanstalt fĂŒr Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-
WĂŒrttemberg, hat der Stadt Freiburg freundlicherweise
die Karten ĂŒber das RĂ€umliche Informations- und Planungssystem
zur VerfĂŒgung gestellt.

Ab sofort startet die Stadt ein Gewinnspiel mit attraktiven
Preisen unter den ersten 40 realisierten Anlagen. Der erste
Preis ist eine Besichtigung der Anlage auf dem badenova-
Stadion mit ExklusivfĂŒhrung und einen Zuschuss zu einer PVAnlage
von 400 Euro oder die Stadt spendet fĂŒr eine Thermieanlage
mit HeizungsunterstĂŒtzung einen Kollektor. Zweiter
Preis ist eine Fahrt mit dem Erlebniswagen der VAG und einen
Zuschuss von 100 Euro zu der neuen Anlage. Der dritte
Preis beinhaltet ein SonnenfrĂŒhstĂŒck auf dem Schauinsland
fĂŒr die ganze Familie.

Die Teilnahmebedingungen: Die Anlage ist nach dem 15. April
2009 (als Datum gilt das Datum der Installateurrechnung)
gebaut und steht im Freiburger Stadtgebiet. Und die Stadt
darf die neue Anlage als Werbung fĂŒr die Informationskampagne
„FREE-SUN“ nutzen.

Wer teilnehmen möchte, kann sich schriftlich oder per EMail
an die Stadt Freiburg, Umweltschutzamt, Talstraße 4,
79102 Freiburg oder an umweltschutzamt@stadt.freiburg.de
wenden.

Bitte bei der Bewerbung folgende Informationen beifĂŒgen:
Rechnung des Installateurs, GrĂ¶ĂŸe der Anlage in Quadratmetern,
Kilowatt oder Anteil der solaren Deckung an der Heizung.
Um welche Art von Anlage handelt es sich? Und wie
sind Sie auf das „FREE-SUN“-Projekt aufmerksam geworden?

Reine Thermieanlagen, die nur der Erhitzung des Warmwassers
diesen, sind leider vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Weitere Informationen zum Gewinnspiel unter der Telefonnummer:
201-6147 oder per E-Mail unter
umweltschutzamt@stadt.freiburg.de
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369 370 371 372 373 


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