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Samstag, 16. Februar 2019
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Verschiedenes

 
WaldHaus Freiburg: Sonntagswerkstatt fĂŒr Kinder
Bau einfacher Musikinstrumente aus Holz

Am Sonntag, 19. Juli, können Kinder von 7 und 11 Jahren (in
Begleitung ab 5 Jahren) in der Holzwerkstatt des WaldHauses
einfache Musikinstrumente aus Wildholz basteln. Unter Anleitung
entstehen durch SĂ€gen, Bohren und Schnitzen Kastagnetten
und Rasseln sowie Haselnuss- oder Weidenpfeifen.

Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch ihr
eigenes Taschenmesser und, wenn vorhanden, kurze AststĂŒcke
mitbringen.

Die Sonntagswerkstatt beginnt um 14 Uhr und dauert bis etwa
17 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung
bis Freitag , 17. Juli erforderlich. Der Teilnahmebeitrag
ist 7 Euro.

Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 89647710
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RĂŒckkehr auf leisen Pfoten
© David Lawson / WWF
 
RĂŒckkehr auf leisen Pfoten
WWF: Luchs nur einen Katzensprung vom deutschen Alpenraum entfernt.

Nach ĂŒber 100jĂ€hriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurĂŒck. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine RĂŒckkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen BundeslĂ€nder Vorarlberg und Tirol als gesichert. „Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das AllgĂ€u“, sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im deutschsprachigen Alpenraum ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum fĂŒr die scheuen JĂ€ger.

Hauptbeutetiere des Luchses in den Alpen sind Rehe und GĂ€msen. Trotzdem gab es nach WWF-Informationen bisher keine grĂ¶ĂŸeren Konflikte in den betroffenen Regionen. Im Gegenteil: Artenschutz und Jagdinteressen scheinen beim Luchs auf modellhafte Weise ineinander zu greifen. „Wir freuen uns, dass die JĂ€ger in Österreich sehr positiv auf den Luchs reagiert haben und hoffen, dass bei einer RĂŒckkehr in den deutschen Alpenraum die Großkatze ebenfalls willkommen geheißen wird“, sagt Volker Homes. Der Artenschutzexperte des WWF verweist jedoch auf die notwendige Anpassung von JagdbewirtschaftungsplĂ€nen hin: „Wenn Luchse im Revier sind, sollte sich dies auch in den AbschussplĂ€nen fĂŒr seine Beutetiere niederschlagen.“

Grundvoraussetzung fĂŒr Anpassungen sei aber die genaue Kenntnis ĂŒber die Anwesenheit des Luchses, die nur durch eine gute Kooperation von Jagd und Naturschutz erreicht werden könne. Auch umfangreiche Informationsarbeit und offene Kommunikation mit allen Interessensgruppen sollen zu mehr Toleranz und VerstĂ€ndnis fĂŒr den Luchs beitragen. „Der Luchs ist eine Bereicherung fĂŒr den Alpenraum“, sagte Volker Homes. „Geben wir ihm gemeinsam eine Chance, hier wieder eine Heimat zu finden.“ In Deutschland gibt es gesicherte und stabil geltende Luchs-Populationen bereits im Bayerischen Wald und im Harz.
 
 

WWF fordert Verkaufsstopp fĂŒr „Sushi-Tunfisch“
© WWF
 
WWF fordert Verkaufsstopp fĂŒr „Sushi-Tunfisch“
Population im Mittelmeer droht bis 2012 auszusterben. / Sushi-Meister sollen auf Roten Tunfisch verzichten.

Angesichts der dramatischen Lage des Blauflossentunfischs startet die Umweltschutzorganisation WWF eine europaweite Schutzkampagne. HĂ€ndler, Restaurants, Verbraucher und – vor allem – Sushi-Meister sollten zumindest solange auf die begehrte Delikatesse verzichten, bis sich die BestĂ€nde wieder erholt hĂ€tten. Nach WWF-Angaben wird derzeit noch immer viermal mehr Blauflossentunfisch gefangen, als nachhaltig wĂ€re. Wenn sich an der Fischereipraxis nichts Ă€ndere, könnte die fortpflanzungsfĂ€hige Population nach WWF-Untersuchungen bis zum Jahr 2012 aus dem Mittelmeer verschwunden sein. In Deutschland sind es vor allem die Sushi-Bars, die den Blauflossentunfisch (auch Roter Tunfisch genannt) als Delikatesse servieren.

„Bei Fisch kommt es eben leider nicht mehr nur auf Geschmack und QualitĂ€t an, sondern auch auf Nachhaltigkeit“, sagt Karoline Schacht. „Die Sushi-Meister in Deutschland sollten mit gutem Beispiel vorangehen und durch ihren Verzicht dabei helfen, den Blauflossentunfisch zu retten.“ Wer zukĂŒnftig auf diese Delikatesse nicht verzichten wolle, habe jetzt keine andere Wahl mehr, als sich in Abstinenz zu ĂŒben. Eine Vorreiterrolle hat der deutsche Fernseh-Koch Steffen Henssler ĂŒbernommen. Henssler, bekannt fĂŒr seine außergewöhnlichen Seafood-Kreationen, verzichtet bei TV-Auftritten und in seinen Restaurants komplett auf die Zubereitung von Blauflossentunfisch.

Der WWF hat in der Vergangenheit wiederholt einen Fangstopp im Mittelmeer gefordert. In den letzten 50 Jahren war die Population um etwa 75 Prozent eingebrochen. Bestandsuntersuchungen sehen die fortpflanzungsfĂ€hige Population akut in ihrer Existenz gefĂ€hrdet. Nach dem Jahr 2012 droht so die unwiederbringliche Ausrottung der Tunfische im Mittelmeer. Als erster Staat der Erde hat das FĂŒrstentum Monaco reagiert. Der Mittelmeeranrainer hat sich im April 2009 öffentlich dazu bekannt, keinen Blauflossentunfisch mehr zu verkaufen. Alle Restaurants, EinzelhĂ€ndler und Chefköche haben die bedrohte Art vorerst aus ihren Regalen und von ihren Speisekarten genommen.
 
 

 
Regionalmarkt „Schwarzwald trifft Kaiserstuhl“
Erster gemeinsamer Regionalmarkt der Stadt Freiburg, von PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl und dem Naturpark SĂŒdschwarzwald am
Samstag, 18. Juli 2009 auf dem Augustinerplatz in Freiburg

18.07.2009, 10 - 17 Uhr, Freiburg, Augustinerplatz
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Neue energetische Baustandards fĂŒr Wohnungsneubauten ...
.. in Freiburg an Bundesgesetz und Förderrichtlinien angepasst

Info-Hotline ab sofort geschaltet

FĂŒr Neubauten gelten in Freiburg strenge energetische
Standards. Zuletzt hatte der Gemeinderat im Juli 2008 einen
Stufenplan fĂŒr die EinfĂŒhrung energetischer Standards auf
stÀdtischen FlÀchen und in neuen BebauungsplÀnen
beschlossen. Die erste Stufe gilt bereits seit diesem Jahr, die
zweite soll zum Januar 2011 in Kraft treten. In KaufvertrĂ€gen fĂŒr
stĂ€dtische BaugrundstĂŒcke ist damit die Umsetzung des
Passivhaus-DĂ€mmstandards NEH 2009 fĂŒr Neubauten mit
ĂŒberwiegender Wohnnutzung verbindlich festgeschrieben, ab
2011 sollen dann die energetischen Standards in KaufvertrÀgen
fĂŒr stĂ€dtische BaugrundstĂŒcke auf den Passivhausstandard
angehoben und in stÀdtebaulichen VertrÀgen zu den
BebauungsplÀnen der Passivhaus-DÀmmstandard NEH 2009
eingehalten werden.

Mittlerweise ist aber auch die Bundesgesetzgebung
vorangeschritten. In der neuen Energieeinsparverordnung
(EnEV), die zum Oktober Kraft treten wird, gilt inzwischen ein
deutlich erhöhter energetischer Mindeststandard, der den
Freiburger Vorgaben von 2005 entspricht, sowie eine neue
Berechnungsmethode. Die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfWBank),
die höhere energetische GebÀudestandards durch die
Vergabe zinsvergĂŒnstigter Kredite fördert, hat ihre
Förderrichtlinien im Vorgriff auf die EnEV bereits zum 1. April
geÀndert.

Damit Bundesgesetz, Förderrichtlinien und Freiburger Vorgaben
zusammenpassen, hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung
den Freiburger Stufenplan angepasst. Der Standard der bereits
laufenden ersten Stufe wird jetzt als NEH Freiburg 2009 definiert
und entspricht dem KfW-Effizienzhaus 60. Der
Passivhausstandard, der bereits fĂŒr stĂ€dtische Neubauten gilt und
ab 1. Januar 2011 auch fĂŒr Wohnungsneubauten auf stĂ€dtischen
FlĂ€chen im Kaufvertrag festgelegt werden soll, wird fĂŒr Freiburg
definiert als Freiburger Passivhausstandard; dieser Standard
entspricht dem KfW-Effizienzhaus 40 (nach EnEV 2009). Mit
dieser Neudefinition entspricht der Freiburger Stufenplan den
Förderrichtlinien der KfW und den Vorgaben des
Bundesgesetzes.

Ob die Anforderungen auch eingehalten werden, wird die Stadt
ĂŒberprĂŒfen, indem sie BestĂ€tigungen ĂŒber die wĂ€rmetechnische
Übereinstimmung der BauausfĂŒhrung mit der Planung einfordert
und die energetischen Nachweise und BauausfĂŒhrungen
stichprobenhaft prĂŒft.

Weitere Informationen zu den neuen Freiburger Baustandards
kann man ab sofort ĂŒber eine Info-Hotline bekommen:
0800 - 79 110 00

Im Internet findet man die Informationen unter
www.freiburg.de/niedrigenergiestandard

Im August wird das Umweltschutzamt auch eine BroschĂŒre unter
dem Titel „Innovative GebĂ€ude zum WohlfĂŒhlen- Freiburger
EffizienzhĂ€user“ herausgeben, die im Umweltschutzamt in der
Talstraße, beim Beratungszentrum Bauen im Technischen
Rathaus und bei der Energieagentur erhÀltlich sowie im Internet
herunterladbar sein wird.
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Open-Air-Benefizkonzert am WaldHaus Freiburg
Die Freiburger Orchestergesellschaft
 
Open-Air-Benefizkonzert am WaldHaus Freiburg
Die Freiburger Orchestergesellschaft gastiert am Sonntag,
12. Juli, um 19.30 Uhr mit einem sommerlichen Orchesterkonzert
im Atrium des 2008 neu eröffneten WaldHauses Freiburg
in der Wonnhalde.

AufgefĂŒhrt werden drei slawische TĂ€nze von Antonin Dvořak
und drei ungarische TĂ€nze von Johannes Brahms. Als besonderer
Hörgenuss kommt das selten gespielte Konzert fĂŒr
Alphorn und Streicher von Leopold Mozart zur AuffĂŒhrung.
Solist ist Karl-Heinz Ruder, Martin Rupp dirigiert.

Seit ĂŒber 45 Jahren gibt es die Freiburger Orchestergesellschaft.
Sie sind Amateure, die aber alles andere als amateurhaft
musizieren. Die rund 50 Musikerinnen und Musiker erarbeiten
mit ihrem Dirigenten Martin Rupp klassische und romantische,
aber auch zeitgenössische Musik.

Der Eintritt ist frei. Spenden werden erbeten zugunsten der
Stiftung WaldHaus und der Freiburger Orchestergesellschaft,
die damit den Gegenbesuch eines Chores aus Freiburgs ukrainischer
Partnerstadt Lemberg finanziell unterstĂŒtzen möchte.

Das Konzert findet nur bei gutem Wetter statt. Sitzkissen mitzubringen
wird empfohlen.

Da die ParkplĂ€tze am WaldHaus in der Wonnhaldestraße 6
beschrĂ€nkt sind, bitte öffentliche Verkehrsmittel benĂŒtzen:
Von der Stadtmitte (Haltestelle Bertoldsbrunnen) mit der Linie
2 Richtung GĂŒnterstal bis zur Haltestelle „Wonnhalde“. Ab der
Haltestelle „Wonnhalde“ zu Fuß einfach den Hinweisschildern
zum WaldHaus folgen.
 
 

 
So viel wie noch nie - 18 Störche klappern derzeit noch auf dem Mundenhof
Es klappert noch ganz schön laut, denn insgesamt 18 Störche
wohnen derzeit auf dem Mundenhof. So viele wie dieses Jahr
waren es noch nie. Vier Nester beherbergen die staksigen
Vögel; das den Besucherinnen und Besuchern bekannteste
Nest ist wahrscheinlich das auf dem Silo, welches mit zwei
erwachsenen Störche und drei Jungen besiedelt ist. Auch im
Kaminnest leben derzeit drei Jungtiere mit ihren Eltern. Seit
vergangenem Jahr gibt es ein neues und drittes Nest mit zwei
jungen Störchen und ihren Eltern auf dem Pferdestall.

Auch das neu angelegte Storchennest auf einem Baumstamm
im Gehege der ungarischen Steppenrinder in Zusammenarbeit
mit dem bekannten Storchenvater Hagen SpÀth wurde
ein voller Erfolg. Kaum gebaut, nahm es gleich ein Storchenpaar
an, die ebenfalls zwei Jungstörche zur Welt brachten.
Zum GlĂŒck ist der Bau gerade mit RĂŒckkehr der Störche aus
wÀrmeren Gefilden fertig geworden.

Die ehemaligen Rieselfelder waren frĂŒher ein großes Sammelgebiet
fĂŒr viele Störche. Bis zu 120 Störche sammelten
sich dort, um in den SĂŒden zu fliegen, wovon heute leider
nicht mehr viel zu sehen ist. Schon zu jener Zeit lebten Störche
auf dem Mundenhof.

In den nĂ€chsten Tagen werden die Jungstörche flĂŒgge.
Höchste Zeit, denn Ende August beginnt bereits der weite
Flug in die Winterquartiere nach Afrika. Schon nÀchstes Jahr
wird die Kamera wieder angebracht und die sind Störche wieder
live im Internet beobachten.
 
 

 
Freiburg i.Br.: Hiroshima, Nagasaki und die Atomkraft: strahlende Folgen
Zum öffentlichen Vortragsabend ĂŒber "Strahlende Folgen: Die Atombomben-Opfer von Hiroshima und Nagasaki und die Atomkraft-Opfer vom Uranbergbau ĂŒber Harrisburg, Tschernobyl bis zu Atomarbeitern und Kindern" laden ECOtrinova e.V., der Deutsch-Japanische Kulturverein Freiburg, die Ärzte der IPPNW-Regionalgruppe Freiburg, der u-asta an der UniversitĂ€t sowie weitere Partner herzlich ein fĂŒr

Dienstag, 7. Juli 2009, 19:15 Uhr,
Hörsaal 1098 im KollegiengebÀude 1 der UniversitÀt Freiburg, Platz der UniversitÀt.

Es spricht Professorin Dr. Inge Schmitz-Feuerhake, Hannover, Gesellschaft fĂŒr Strahlenschutz e.V.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.

Anlaß sind die am 6. und 9. August bevorstehenden 64. Jahrestage der AtombombenabwĂŒrfe ĂŒber Hiroshima und Nagasaki und das Gedenken auch an weitere Strahlenopfergruppen. Weitere Veranstaltungspartner sind u.a. der Landesnaturschutzverband Baden-WĂŒrttemberg e.V., das Agenda21-BĂŒro Freiburg und die Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen.
 
 



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