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Verschiedenes

 
Öffentlichen Verleihung des Klaus-Bindner Zukunftspreises 2010
Sonntag, den 09. Mai 2010, 17.00 Uhr
in der Werkhalle der Zimmerei Schwörer
Tullastraße 32, 79369 Wyhl/Kaiserstuhl

Die Preisverleihung findet im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungen
zur "Woche der Sonne" bei der Zimmerei Schwörer in Wyhl statt.
Etwa 20 Firmen werden bereits ab 10.00 Uhr in einer Sonderschau
GerÀte zur Energieeinsparung und Solarenergienutzung prÀsentieren.
Bereits um 11.00 Uhr wird auch eine FĂŒhrung durch den Zimmereibetrieb
Schwörer angeboten.

Damit der Muttertag auch genossen werden kann, wird auch Mittagessen,
Kaffe und Kuchen angeboten. Ein Kinderprogramm mit HĂŒpfburg und
Schminkstudio ergÀnzt das familienfreundliche Programm.

Ab 17.00 Uhr Verleihung des Klaus-Bindner Zukunftspreises 2010
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o Musikdarbietung
o BegrĂŒĂŸung durch Rudolf Höhn, Vorsitzender des Fördervereins
Zukunftsenergien SolarRegio Kaiserstuhl e.V.

o Festvortrag von Franz Alt, Fernsehjournalist
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"Das ökologische Wirtschaftswunder - Arbeit und Wirtschaft im 21. Jahrhundert"

o GesprÀch mit Franz Alt
o Musikdarbietung
o Vorstellung des PreistrÀgers 2010
o Preisverleihung
o Schlussworte, kleiner Stehimbiss und Signierstunde mit Franz Alt
 
 

Neue Tierart auf Madagaskar entdeckt
Riesenmausmaki © WWF
 
Neue Tierart auf Madagaskar entdeckt
WWF-Expedition findet bislang unbekannte Lemurenart

Frankfurt - Forscher haben auf Madagaskar eine bislang unbekannte Lemurenart entdeckt. Die Wissenschaftler wurden wĂ€hrend einer WWF-Expedition in der Dornenwaldregion Ranobe im SĂŒdwesten Madagaskars auf das SĂ€ugetier aufmerksam. Genau handelt es sich dabei um eine neue Unterart eines Riesenmausmaki. Bisher waren davon lediglich zwei Arten bekannt.

Die Region, in der neue Riesenmausmaki entdeckt wurde, ist jĂŒngst auf Betreiben des WWF als Naturschutzgebiet ausgewiesen worden. Von den Einheimischen werden die Lemuren, die ausschließlich auf Madagaskar vorkommen, erfurchtsvoll „Waldgeister“ genannt. Von den bislang bekannten 94 Arten werden 30 auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion als bedroht gefĂŒhrt.

“Die von uns beobachtete Art unterscheidet sich von seinen bisher bekannten Verwandten durch auffallend rote bis rostfarbende Flecken des RĂŒckenfells“ so der Zoologe Charly Gardner, der Teil des WWF Expeditionsteams war. „Das Bauchfell ist ebenfalls auffallend hell in der FĂ€rbung, zudem besitzt das Tier einen markant roten Schwanz”.

Madagaskar gehört zu den außergewöhnlichsten Ökoregionen der Erde. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es, neben Australien, so viele endemische Arten, also Tier- und Pflanzenarten, die nur dort vorkommen. Unter Wissenschaftlern gilt Madagaskar deshalb als „achter Kontinent“. Doch die Tage vieler dieser Tiere und Pflanzen sind gezĂ€hlt, denn ihre LebensrĂ€ume schrumpfen in einem rasanten Tempo und werden bald ganz verschwunden sein, wenn der Zerstörung nicht Einhalt geboten wird. Von den ursprĂŒnglichen tropischen WĂ€ldern der Insel sind heute nur noch zehn Prozent verblieben.

“Die Entdeckung des neuen Riesenmausmaki zeigt, wie unerforscht und geheimnisvoll die WĂ€lder Madagaskars noch immer sind, obwohl sie schon großflĂ€chig zerstört wurden”, so WWF Madagaskar Expertin Dorothea August. „Wenn diese WĂ€lder nicht gerettet werden, verschwinden unzĂ€hlige Arten, die wir noch nicht einmal kennengelernt haben“.
 
 

AKW-GefahrzeitverlÀngerung auf 60 Jahre?
 
AKW-GefahrzeitverlÀngerung auf 60 Jahre?
Atomkonzerne und die Atomparteien FDP und CDU regieren das Land

Die LaufzeitverlĂ€ngerung fĂŒr Atomkraftwerke ist eine GefahrzeitverlĂ€ngerung und ein gezielter und lange geplanter Betrug von Atomkonzernen und Atomparteien. "Die deutschen Kernkraftwerke sollen nach PlĂ€nen der schwarz-gelben Koalition bis zu 60 Jahre lang laufen dĂŒrfen. Die beteiligten Ministerien hĂ€tten sich darauf geeinigt, auch eine VerlĂ€ngerung der Laufzeiten um 28 Jahre förmlich prĂŒfen zu lassen" berichtete die die SĂŒddeutsche Zeitung am 26.3.2010.

Der Betrieb von Atomkraftwerken funktioniert nur in LĂ€ndern, in denen die Verantwortlichen nicht damit rechnen mĂŒssen, im Falle eines schweren Unfalls zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Die Atomindustrie und ihre Lobbyisten in den Parlamenten wollen die alten Atomkraftwerke lĂ€nger laufen lassen und damit gut verdienen. Langfristig sollen sehr wahrscheinlich auch neue AKW gebaut werden. Teure Werbeagenturen sorgen erfolgreich dafĂŒr, dass nur ĂŒber "Randaspekte" dieser VerlĂ€ngerung der Laufzeit fĂŒr Atomkraftwerke in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

Die beiden wichtigsten Aspekte dieser Debatte, die mit der AKW-LaufzeitverlĂ€ngerung verbundene zunehmende Gefahr katastrophaler UnfĂ€lle und die mit langen Laufzeiten verbundenen satten Gewinne der Energiekonzerne, fallen in dieser Debatte und der Medienberichterstattung hĂ€ufig unter den Tisch und dies hat seine GrĂŒnde.

Bei der Debatte um die AKW-Gefahren, um Kinderkrebs und LaufzeitverlĂ€ngerung verwundert immer wieder die Vehemenz mit der die Atomlobby, Atomkonzerne und Atomparteien fĂŒr ein höheres Atomrisiko streiten. Warum werden die Gefahren nicht gesehen? Die Antwort ist einfach. "Its the economy stupid“ Es geht ums Geld, um sehr viel Geld. Die LaufzeitverlĂ€ngerung von Atomkraftwerken bringt uns allen viele Risiken, den Atomkonzernen und vermutlich auch den Lobbyisten aber viel Geld.

Der Ausstieg aus dem Ausstieg lĂ€sst in einem Teil der Bevölkerung den Glauben an demokratische VerĂ€nderungen schwinden. Dies kann, in letzter Konsequenz, auch zu einer Entfriedung der Gesellschaft fĂŒhren, die politisch niemand wollen kann.

Axel Mayer

Hier mehr Infos zur AKW-RisikoverlÀngerung:
Mehr
 

 
Karlsruhe: Lautes Vogelgeschrei stört die morgendliche Ruhe in der Nordweststadt
Bei einer Exkursion SaatkrÀhen am Alten Flugplatz beobachten

Die lauten Rufe von KrĂ€hen gehören derzeit zum „Morgenritual“ fĂŒr etliche Bewohner der Nordweststadt. Mit den Vogellauten werden sie in den Morgenstunden geweckt und durch den Tag begleitet. Das hat zu vermehrten Anrufen von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern beim Amt fĂŒr Umwelt- und Arbeitsschutz gefĂŒhrt. Bei den in großen SchwĂ€rmen auftretenden Vögeln handelt es sich nicht um die RabenkrĂ€he (auch AaskrĂ€he genannt), sondern um die wesentlich seltenere SaatkrĂ€he, so die Experten der Dienststelle. Die SaatkrĂ€he unterscheidet sich insbesondere durch den weißlichen, leicht gekrĂŒmmten Schnabel von der RabenkrĂ€he. Die SaatkrĂ€hen bauen derzeit ihre Nester in den hohen BĂ€umen zwischen Stresemann- und Kurt-Schumacher-Straße. Die von vielen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern als störend empfundenen Rufe werden jedoch bald verhallen, beruhigt das Amt fĂŒr Umwelt- und Arbeitsschutz. Denn wĂ€hrend der Brut und der Jungenaufzucht verhielten sich die Vögel deutlich ruhiger.

Die SaatkrĂ€he ist ein intelligenter Vogel mit ausgeprĂ€gtem Sozialverhalten. Diese KrĂ€henart ist ein KoloniebrĂŒter. Die SaatkrĂ€henpaare lernen sich vorwiegend in NichtbrĂŒtertrupps kennen und bleiben ein Leben lang zusammen. Die Trupps gehen gemeinsam auf Nahrungssuche. Wie bei allen Schwarmtieren gibt es auch in dieser Vogelkolonie Hierarchien. Als Tiere mit einem komplexen Sozialverhalten verfĂŒgen die KrĂ€hen ĂŒber zahlreiche Ruflaute, um miteinander zu kommunizieren. Sie beherrschen einen ausgefeilten Balzgesang, der von beiden Geschlechtern vorgetragen wird. SaatkrĂ€hen ernĂ€hren sich vielseitig. Neben SĂ€mereien, Körnern aller Art und NĂŒssen stehen auch WaldfrĂŒchte und Beeren auf ihrem Speiseplan. Bei der Jungenaufzucht werden ĂŒberwiegend Insekten und deren Larven verfĂŒttert. In der NĂ€he des Menschen bilden Komposthaufen bisweilen eine willkommene zusĂ€tzliche Nahrungsquelle. In der ökologischen Landwirtschaft haben die zur Gattung der Singvögel zĂ€hlenden Tiere eine wichtige Funktion, denn sie vertilgen FeldschĂ€dlinge. Die Eier sowie die Brut anderer Vögel oder Aas gehören nicht zum Nahrungsspektrum der SaatkrĂ€hen, in diesem Zusammenhang werden sie oft mit den RabenkrĂ€hen verwechselt.

Fragen zur SaatkrĂ€he werden bei einer vogelkundlichen Exkursion auf dem Alten Flugplatz am Samstag, 8. Mai, beantwortet. Der NaturschĂŒtzer Carsten Weber begrĂŒĂŸt alle Hobby-Ornithologen um 7 Uhr am Schutzgebietseingang Kurt-Schumacher-Straße. Mit der Exkursion kommt das Umweltamt dem Wunsch der vogelkundlich interessierten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger entgegen, die am Samstag, 13. MĂ€rz, am Rundgang „FrĂŒhlingserwachen“ teilgenommen hatten. Damals konnte aufgrund der verzögerten Vegetationsentwicklung und Vogelbrut noch kein vielstimmiges „Vogelgezwitscher“ geboten werden.
 
 

Zum Internationalen Tag des Waldes
Regenwald auf Borneo. © A. Compost / WWF
 
Zum Internationalen Tag des Waldes
WWF warnt vor Waldzerstörung fĂŒr Papierprodukte

AnlĂ€sslich des „Internationalen Tag des Waldes“ am kommenden Sonntag – und parallel zum Start der Leipziger Buchmesse - warnt der WWF vor den folgen des wachsenden Papierkonsums fĂŒr die WĂ€lder der Erde. Seit 1970 hat sich die weltweite Papierproduktion auf ĂŒber 380 Millionen Tonnen jĂ€hrlich verdreifacht, Tendenz weiter steigend. Allein in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren wird mit einem weiteren Anstieg auf 440 Millionen Tonnen gerechnet. Der WWF fordert Wirtschaft und Verbraucher auf, auf Recyclingpapier oder Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft mit FSC-Siegel umzusteigen und den Papierverbrauch wo immer möglich zu senken. Das FSC-Siegel garantiert die Herkunft aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Der Tag des Waldes wurde 1970 von der WelternĂ€hrungsorganisation FAO als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ausgerufen.

„Trotz Computer, E-Mail und co. verbrauchen wir immer mehr Papier, und das ist eine der großen Herausforderungen beim Schutz der WĂ€lder“, so Johannes Zahnen, Papierexperte beim WWF Deutschland. „Ein Großteil der Produkte landet auf den MĂ€rkten der Industrienationen, also auch in Deutschland. Mit ĂŒber 250 Kilogramm pro Kopf und Jahr verbraucht Deutschland so viel Papier wie gesamt Afrika und SĂŒdamerika zusammen“.

Risiken birgt aus Sicht des WWF die rasante Produktionsverlagerung von Papierartikeln vor allem nach China. Innerhalb weniger Jahre hat sich das Land auf den ersten Platz der Zellstoffimporteure vorgeschoben. Eine wichtige Zellstoffquelle fĂŒr China ist Indonesien, dessen WĂ€lder zu den am stĂ€rksten bedrohten der Erde gehören. Knapp die HĂ€lfte der indonesischen Zellstoffexporte gehen nach China. Der indonesische Großkonzern APP, der zu den skrupellosesten Waldvernichtern ĂŒberhaupt gehört, tritt sowohl als Zellstofflieferant aus Indonesien als auch mit eigener Produktion in China in Erscheinung.

„Wenn sich die Produktionsverlagerung ins Ausland nur an den Kosten orientiert, steigt die Gefahr, dass Produkte aus Raubbau in unseren LĂ€den landen“, so Johannes Zahnen. „Alle Beteiligten entlang der Handelskette von Papierprodukten sollten auf die Herkunft der Papiere achten und auf Recyclingpapier oder Papier mit dem FSC-Siegel umzusteigen“.

Verbrauchern rÀt der WWF, wo immer möglich Recyclingprodukte oder Produkte mit dem FSC-Siegel zu kaufen und wo möglich weniger Papier zu verbrauchen.
 
 

Globaler Handel bedroht Tunfisch, Tiger und Koralle
© WWF
 
Globaler Handel bedroht Tunfisch, Tiger und Koralle
15. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner ArtenschutzĂŒbereinkommens startet.

WWF fordert von EU eine „starke Stimme fĂŒr den Artenschutz“

Vom 13. bis 25. MĂ€rz 2010 findet in Doha (Katar) die 15. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner ArtenschutzĂŒbereinkommens (CITES CoP 15) statt. Die EuropĂ€ische Union hat angekĂŒndigt, einheitlich abstimmen zu wollen und bildet mit 27 Staaten den einflussreichsten Block auf der Konferenz. Der WWF Deutschland fordert daher die EU auf, ihr Stimmrecht im Sinne eines weltweiten, effektiven Artenschutzes wahrzunehmen und sich nicht durch kurzfristige, gewinnorientierte Handelsinteressen beeinflussen zu lassen. „UnzĂ€hlige Arten, darunter Blauflossentunfisch, Rote Koralle, Tiger und Elefant sind darauf angewiesen, dass die EU-Staaten fĂŒr deren Schutz eintreten“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.

Vor allem um das Schicksal des Blauflossentunfischs erwartet der WWF ein hartes Tauziehen. Die hohe Nachfrage des japanischen Marktes ist der Hauptgrund fĂŒr den dramatischen Bestandseinbruch. Die Population im Nordostatlantik sei gar um 85 Prozent eingebrochen so der WWF. Erst am Mittwochabend konnte sich die EU zu einem minimal Konsens zum Schutz des Blauflossentunfischs einigen. Allerdings sei es beschĂ€mend, so der WWF, dass sich Europa nicht zu einem bedingungslosen Handelsverbot durchringen konnte. AusdrĂŒcklich begrĂŒĂŸt wird hingegen einen von den USA und der EU eingebrachten Antrag, die Roten Koralle und Haie in Anhang II aufzunehmen. Damit dĂŒrften die Tiere, ihre Bestandteile und Produkte nur noch mit behördlicher Genehmigung und „nachhaltig“ auf dem internationalen Markt gehandelt werden. Korallen werden vor allem als Bestandteile in Medizin- und Schmuckprodukten verwendet.

Auch das Ringen um effektivere Schutzmaßnahmen fĂŒr den Tiger geht auf der Konferenz in eine neue Runde. Es liegt ein EU-Antrag vor, auf Änderung der Resolution zu Asiatischen Großkatzen, darunter Tiger, Leoparden oder Nebelparder. Ziel ist die effektivere BekĂ€mpfung des illegalen Handels mit Produkten von gewilderten Großkatzen. „Die Umsetzung der Schutzmaßnahmen fĂŒr Tiger und andere Großkatzen ist in vielen LĂ€ndern unzulĂ€nglich, die Berichterstattung unregelmĂ€ĂŸig und die bilaterale Zusammenarbeit bei der WildereibekĂ€mpfung ist ungenĂŒgend“, kritisiert Volker Homes. Diese Faktoren verhinderten, dass die letzten 3200 Tiger effektiver geschĂŒtzt werden können. Außerdem zielt der Antrag darauf ab, die Tiger-Zucht, die nicht der Arterhaltung und des Bestandsschutzes dient, zu verbieten.

Außerdem liegt ein Antrag der afrikanischen Staaten Tansania und Sambia vor, das Verbot fĂŒr den Elfenbeinhandel zu lockern. Der WWF lehnt dieses Vorhaben – vor allem in Hinblick auf die Zunahme des illegalen Elfenbeinhandels – ab.
 
 

 
Ausstellung zum Ökologischen Landbau
bis 21. MĂ€rz in der KonTiKi-Scheune auf dem Mundenhof Freiburg

Eine Wanderausstellung zum Ökologischen Landbau in der
KonTiKi-Scheune informiert umfassend ĂŒber Tierhaltung,
Pflanzenbau und Lebensmittelproduktion im ökologischen
Landbau. Die Ausstellung wurde im Auftrag der
Bundesanstalt fĂŒr Landwirtschaft erstellt, bereits in vielen
anderen StÀdten gezeigt und ist bis 21. MÀrz tÀglich von 11
bis 17 Uhr auf dem Mundenhof zu sehen.

Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Amphibien wandern wieder:
Östliche Waldseestraße in Höhe Möslepark gesperrt –
Auch mobile SchutzzÀune im Kappler Kleintal und am
kleinen Opfinger See

Nach Abklingen der frostigen Temperaturen stellen jetzt Massenwanderungen von Amphibien amtliche und ehrenamtliche
NaturschĂŒtzer vor anstrengende Aufgaben.

Viele Erdkröten, Grasfrösche, Molche und Feuersalamander
verlassen zur Zeit ihre Winterquartiere und ziehen bei Einbruch
der Dunkelheit, besonders an regnerischen Abenden,
an Teiche, TĂŒmpel und Weiher, um dort abzulaichen. Auf ihrer
Wanderung sind die Tiere vielen Gefahren ausgesetzt.

Die Stadtverwaltung hat, wie in den Jahren zuvor, die östliche
Waldseestraße im Streckenabschnitt auf Höhe der WaldseegaststĂ€tte
ab sofort bis Ende April gesperrt. In dieser Zeit wird
der Verkehr ĂŒber die Zufahrtsstraße zum Möslestadion umgeleitet.

Das Befahren der westlichen Waldseestraße ab der Bahnschranke
bis zum Max-Planck-Institut ist das ganze Jahr verboten.
Ausschließlich aus VerkehrssicherheitsgrĂŒnden wird
sie nach Heimspielen des SC Freiburg in Richtung Westen
fĂŒr maximal eine Stunde geöffnet. Wenn die Amphibien kurzfristig
witterungsbedingt massenweise von ihren Winterquartieren
zu den LaichgewÀssern im Bereich der Deicheleweiher
wandern, bleibt sie geschlossen. Dann hat der Artenschutz
Vorrang vor verkehrlichen Belangen.

Entlang von Straßenabschnitten, an denen die Amphibien
vorrangig queren, werden die Tiere mit FangzÀunen in eingegrabene
Eimer gelenkt. Zahlreiche ehrenamtliche ArtenschĂŒtzer
und ArtenschĂŒtzerinnen sammeln die Tiere dort anschließend
ein und setzen sie an ihren LaichgewÀssern aus. Dabei
werden die federfĂŒhrenden Naturschutzgruppen des NABU,
BUND, der Bachpatenschaften Freiburg und der Amphibienschutzgruppe
Opfingen mit großer Begeisterung von Anwohnern,
Familien, Schulklassen und KindergĂ€rten unterstĂŒtzt.

Die zeitlich befristete Verkehrsumleitung am Waldsee schĂŒtzt
somit auch die dort meist jungen Helferinnen und Helfer.

Trotz des großen Engagements sind zusĂ€tzliche Helferinnen
und Helfer fĂŒr die tĂ€gliche Kontrolle der ZĂ€une und das Sammeln
der Frösche und Kröten aus den Eimern bis Ende April
jederzeit willkommen. Interessierte können sich an das Umweltschutzamt
unter der Telefonnummer: 201-6125 oder per
E-Mail an umweltschutzamt@stadt.freiburg.de wenden.
 
 



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