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Donnerstag, 20. Juni 2024
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Verschiedenes

 
Leitstern Energieeffizienz
Stadt- und Landkreise fĂŒr ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz ausgezeichnet

Umweltministerin Thekla Walker: „Die guten Beispiele in den Kreisen haben Vorbildcharakter und wirken in die Bevölkerung, die Gemeinden und in die Wirtschaft hinein.“

FĂŒr ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz wurden heute (28.09.) zahlreiche Stadt- und Landkreise ausgezeichnet. Die Ministerin fĂŒr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Thekla Walker ĂŒberreichte die Preise im „Haus der Architekten“ in Stuttgart. Der erste Preis geht an den Landkreis Rottweil, Platz zwei an Göppingen. Den dritten Platz belegt die Stadt Freiburg.

31 von 44 Stadt- und Landkreise haben sich mit kreativen Ideen fĂŒr Energieeffizienz beteiligt – fĂŒr Ministerin Walker ein „sehr gutes Signal fĂŒr Baden-WĂŒrttemberg“. Thekla Walker wĂŒrdigte den Beitrag der Stadt- und Landkreise fĂŒr eine erfolgreiche Energiewende. „Die guten Beispiele in den Kreisen haben Vorbildcharakter und wirken in die Bevölkerung, in die Gemeinden und in die Wirtschaft hinein. Sie geben wichtige Impulse und lösen Initiativen aus.“ Gerade bei der Energieeffizienz sei es wichtig, dass alle Akteure Hand in Hand zusammenarbeiten. „Mit dem Leitstern Energieeffizienz wollen wir Sie dabei unterstĂŒtzen.“

FĂŒnf Sonderpreise

Neben den Hauptpreisen wurden noch fĂŒnf Sonderpreise vergeben. Sie gingen an SchwĂ€bisch Hall als bester Kreis bei den messbaren Erfolgen. Mit dem Sonderpreis „Bester Aufsteiger“ wurde der Landkreis Reutlingen ausgezeichnet.

Sonderpreise einer unabhĂ€ngigen Jury erhielten die Stadt Freiburg fĂŒr ihre „Energieeffiziente IT“, der Landkreis Böblingen fĂŒr seine AktivitĂ€ten im Bereich „Nutzersensibilisierung“ sowie die Stadt Karlsruhe fĂŒr Maßnahmen zur UnterstĂŒtzung der baden-wĂŒrttembergischen Klimaschutzziele im Verkehr.

Dem Aufruf zum Wettbewerb waren diesmal 31 Stadt- und Landkreise in Baden-WĂŒrttemberg gefolgt – drei mehr als beim letzten Mal und ein Rekord seit Beginn des Wettbewerbs 2014. Erstmals dabei sind neben der Stadt Freiburg die Landkreise Freudenstadt und Sigmaringen.

Der „Leitstern“ wird alle zwei Jahre von der Landesregierung vergeben. Ziel ist es, dass sich die Stadt- und Landkreise gegenseitig Impulse fĂŒr mehr Energieeffizienz geben und voneinander lernen. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Preisverleihung fĂŒr den Leitstern 2020 auf dieses Jahr verschoben.

Umfangreiche Kriterien zur Bewertung von Energieeffizienz

Um die Energieeffizienz zu bewerten, hat das Zentrum fĂŒr Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-WĂŒrttemberg (ZSW) einen umfangreichen Kriterienkatalog mit 53 Indikatoren entwickelt. Darin werden unter anderem Kriterien abgefragt wie Energie- und Klimaschutzkonzepte, Monitoring und Energie-Sparmaßnahmen. Zum anderen werden die messbaren Erfolge bei der Energieeffizienz analysiert. Hierzu gehören beispielsweise ein geringer Energieverbrauch der kreiseigenen Liegenschaften, EffizienzaktivitĂ€ten von Unternehmen und Haushalten sowie Entwicklungen und Kennzahlen im Verkehrsbereich. Das ZSW gibt zudem Anregungen und Empfehlungen fĂŒr weitere Verbesserung der Energieeffizienz. Außerdem haben die StĂ€dte und Landkreise die Möglichkeit, sich in regelmĂ€ĂŸigen Workshops auszutauschen.

„Der Weg zur KlimaneutralitĂ€t erfordert in vielen gesellschaftlichen Bereichen signifikante VerĂ€nderungen, bietet aber auch große Chancen“, sagte Professor Dr. Frithjof Staiß, geschĂ€ftsfĂŒhrendes Vorstandsmitglied des ZSW. „Die Energieeffizienz ist hierfĂŒr von zentraler Bedeutung, denn dadurch werden Ressourcen und Kosten eingespart und nicht zuletzt die LebensqualitĂ€t vor Ort erhöht. Der Leitstern Energieeffizienz vernetzt und prĂ€miert Kreise, die diese Chance erfolgreich nutzen. Wir freuen uns ĂŒber das kreative Engagement der Stadt- und Landkreise. Von den Ideen aus dem Wettbewerb und den begleitenden Workshops profitiert ganz Baden-WĂŒrttemberg.“

Die PreistrÀger

1. Platz Landkreis Rottweil

Der Landkreis Rottweil ist ein Leitstern-Teilnehmer der ersten Stunde und damit einer von zwölf Kreisen, die von Anfang an dabei sind. Gleichzeitig arbeitete sich Rottweil mit jedem Wettbewerb weiter an die Spitze vor. Den ersten Platz verdankt der Kreis sowohl zunehmenden EffizienzaktivitĂ€ten als auch messbaren Erfolgen. Dank seines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts, welches regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft wird, sowie seines vorbildlichen Energiemanagements schneidet Rottweil beim politischen Engagement erfolgreich ab. Die positive Bewertung bei den messbaren Erfolgen ist insbesondere auf die energieeffizienten Liegenschaften sowie die aktiven BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern sowie Unternehmen im Kreis zurĂŒckzufĂŒhren.

2. Platz Landkreis Göppingen

Der Sieger der Wettbewerbe 2014 und 2018 schneidet auch im aktuellen Wettbewerb mit Rang zwei erneut sehr erfolgreich ab. Der Landkreis ĂŒberzeugt insbesondere beim politischen Engagement mit seinem kreiseigenen Klimaschutzkonzept und dem damit verbundenen Monitoringprozess, den Effizienzzielen, dem Energiemanagement sowie der Energieagentur. Bei den messbaren Erfolgen fĂ€llt insbesondere die rege Inanspruchnahme von Effizienzförderprogrammen durch kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen auf.

3. Platz Stadtkreis Freiburg

Der Stadtkreis Freiburg nahm 2020 zum ersten Mal teil und erreicht sogleich den dritten Rang. Das sehr gute Abschneiden ist im besonderen Maße auf die messbaren Erfolge bei der Energieeffizienz zurĂŒckzufĂŒhren: Freiburg besitzt im Vergleich energieeffiziente Liegenschaften. Zudem werden in der Stadt besonders viele SanierungsfahrplĂ€ne ausgestellt und zugleich viele Förderprogramme rege in Anspruch genommen. Auch werden von den Unternehmen viele E-LastenrĂ€der nachgefragt. Beim politischen Engagement punktet Freiburg vor allem durch sein Klimaschutzkonzept. Auch bei der Wahrnehmung der eigenen Vorbildfunktion schneidet die Stadt im Breisgau erfolgreich ab.

Sonderpreis „Bester Kreis bei den messbaren Erfolgen“ – Landkreis SchwĂ€bisch Hall

Nach 2016 und 2018 hat SchwĂ€bisch Hall erneut mit deutlichem Vorsprung die besten messbaren Erfolge vorzuweisen. Kein anderer Kreis hat so effiziente eigene Liegenschaften, wodurch die eigene Vorbildfunktion besonders gut wahrgenommen wird. Zudem fĂŒhren die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Unternehmen in großem Umfang Energieeffizienz-Maßnahmen durch. ZusĂ€tzlich zu diesen Erfolgen konnte sich der Kreis SchwĂ€bisch Hall auch beim politischen Engagement weiter verbessern.

Sonderpreis „Bester Aufsteiger“ – Landkreis Reutlingen

Von allen Kreisen hat der Landkreis Reutlingen in den letzten Jahren die grĂ¶ĂŸten Fortschritte erzielt – dies gilt sowohl fĂŒr das Punktergebnis als auch fĂŒr die Gesamtplatzierung. Von einer Platzierung im hinteren Feld gelingt Reutlingen ein großer Sprung in das Mittelfeld. Dies ist zum einen auf weitere Verbesserungen beim politischen Engagement zurĂŒckzufĂŒhren, im besonderen Maße jedoch auf die messbaren Erfolge: Der Kreis konnte die Energieeffizienz seiner eigenen Liegenschaften deutlich steigern. Auch die Industrie verzeichnet weitere Effizienzfortschritte. Zudem nahmen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sowie Unternehmen im Kreis Effizienzförderprogramme in großem Umfang wahr.

Stadtkreis Freiburg: Jury-Sonderpreis „Energieeffiziente IT / Green IT“

Diesen Sonderpreis verdankt Freiburg drei Maßnahmen, die den gesamtheitlichen Ansatz im Kreis verdeutlichen.

Mit der Bereitstellung von ThinClients fĂŒr StandardarbeitsplĂ€tze versorgt die stĂ€dtische IT einen Großteil der StandardarbeitsplĂ€tze mit energiesparenden ThinClients. Diese GerĂ€te verbrauchen durch den Verzicht auf RechenkapazitĂ€t und lokalen SpeicherkapazitĂ€ten weniger Energie als Desktop-PCs. Da ThinClients einen gewissen Anteil ihres Energieverbrauchs vom Arbeitsplatz in das Rechenzentrum verlagern, setzte die Stadt Freiburg zur Kompensation eine innovative KĂŒhlung des Rechenzentrums um. Bei dem im Jahr 2017 bezogenen Rechenzentrum im Neubau „Rathaus im StĂŒhlinger“ kommt im Gegensatz zu herkömmlichen KĂŒhlanlagen eine redundante BrunnenkĂŒhlung mit zwei Saug- und zwei Schluckbrunnen zum Einsatz, die KĂŒhlleistung ausfallsicher fĂŒr das Rechenzentrum bereitstellen. Außerdem wird innerhalb des Rechenzentrums die Effizienz der KĂŒhlung noch durch eine Luftzufuhr ĂŒber den Doppelboden in eingehauste KaltgĂ€nge erreicht. Abgerundet wird der Maßnahmenmix durch das Druckerkonzept von Arbeitsplatzdruckern zu zentralen Multifunktionsdruckern, wodurch die Anzahl an Druckern in der Stadtverwaltung deutlich reduziert werden konnte.

Landkreis Böblingen: Jury-Sonderpreis „Nutzersensibilisierung“

Böblingen ĂŒberzeugte die Jury mit seinem Maßnahmenmix im Rahmen der Kampagne mission E. Die seit 2017 bestehende Kampagne im Landratsamt hebt sich vor allem durch folgende Dinge von vergleichbaren Aktionen ab: Es besteht ein eigenes Projektteam aus 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die insgesamt ein Arbeitspensum von circa 70 Arbeitstagen pro Jahr fĂŒr die Nutzersensibilisierung aufbringen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich in einer fortlaufenden StrommessgerĂ€te-Aktion StrommessgerĂ€ten kostenlos ausleihen und damit den Energieverbrauch von GerĂ€ten zuhause prĂŒfen und ggf. ĂŒber energieeffiziente Neuanschaffungen nachdenken. Des Weiteren wurde im Dezember 2018 ein Adventskalender mit Energiequizfragen und Gewinnspiel durchgefĂŒhrt. Ein Workshop zur Wissensvermittlung und Ideensammlung zu Energieeinsparmaßnahmen fĂŒr Mitarbeitende rundete den prĂ€mierten Maßnahmenmix ab.

Stadtkreis Karlsruhe: Jury-Sonderpreis „Maßnahmen zur UnterstĂŒtzung der baden-wĂŒrttembergischen Klimaschutzziele im Verkehr 2030“

Die Stadt Karlsruhe erhielt den Sonderpreis in dieser Kategorie fĂŒr folgende Maßnahmen:

Mittels des Verkehrsentwicklungsplans soll bis 2025 der Modal-Split des Umweltverbunds um 9 Prozent-Punkte gesteigert werden. Dies soll zulasten des Kfz-Verkehrs erfolgen, dieser um 26 Prozent verringert werden. RegelmĂ€ĂŸig wird ĂŒberprĂŒft, ob das Ziel erreicht wird, um erforderlichenfalls bei der Priorisierung der Maßnahmen gegensteuern zu können.

Karlsruhe ist zudem Fahrradstadt Nr. 1 unter den deutschen GroßstĂ€dten und PreistrĂ€ger beim Deutschen Fahrradpreis. Das darauf aufbauende MobilitĂ€tskonzept Innenstadt zielt auf das Reduzieren des Individualverkehrs und das Freihalten insbesondere von FußgĂ€ngerbereichen vom Kfz-Verkehr ab. Hinsichtlich EinfuhrbeschrĂ€nkungen und Reduzierungsmöglichkeiten fĂŒr den Lieferverkehr sollen konkrete VorschlĂ€ge erarbeitet werden, auch im Zusammenhang mit der angestrebten Einrichtung eines innerstĂ€dtischen Logistik-Hubs.

Abgerundet wird der Maßnahmenmix durch Regiomove und Integration neuer MobilitĂ€tsdienstleister. Ziel ist die weitere Steigerung der AttraktivitĂ€t des ÖPNV durch dessen direkte Vernetzung mit anderen MobilitĂ€tsanbietern und vieler verschiedener Verkehrsmittel unter dem Schlagwort „Mobility-as-a-Service“.
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Straßenraum wird umverteilt – mehr Platz fĂŒr Fuß- und Radverkehr
Neuer Radstreifen an der Breisacher Straße zwischen
Fehrenbachallee und Eschholzstraße Fuß- und Radoffensive 2021/2022

Der Fuß- und Radverkehr wird auf einer weiteren wichtigen Achse Freiburgs gestĂ€rkt. Die Breisacher Straße bekommt in Fahrtrichtung Innenstadt einen neuen Radfahrstreifen. Zwischen Fehrenbachallee und Eschholzstraße gibt es bislang einen geteilten, viel zu schmalen Fuß- und Radweg. Jetzt entsteht ein neuer, zwei bis drei Meter breiter Radweg auf der Straße. DafĂŒr wird eine Autospur umgewandelt. Der Straßenraum wird umverteilt, zugunsten von Radfahrenden und zu Fuß Gehenden. Der bisherige Geh- und Radweg steht kĂŒnftig in voller Breite und ungestört dem Fußverkehr zur VerfĂŒgung. Lediglich am Anfang des Abschnittes gibt es noch einen StĂŒck Gehweg, auf dem auch Radfahrer fahren können (in Schrittgeschwindigkeit), um in die Hilde-Mangold-Straße abbiegen zu können.

Ab Montag wird der Radweg markiert, die Arbeiten dauern rund zwei Wochen und kosten etwa 50.000 Euro. Auf dem Abschnitt vor der Fehrenbachallee, bis zur Killianstraße gibt es bereits nur noch eine Spur fĂŒr Kfz sowie einen Radstreifen. Der war mit der Stadtbahn zur Messe angelegt worden.

Ende letzten Jahres wurde auf der anderen Seite der Breisacher Straße, Fahrtrichtung stadtauswĂ€rts, bereits ein Kfz-Fahrstreifen fĂŒr den Radverkehr umgewandelt, das hat sich sehr gut bewĂ€hrt. Dieser Radstreifen wird jetzt bis zum GĂ€rtnerweg verlĂ€ngert. Der GĂ€rtnerweg selbst wird fĂŒr den Radverkehr gegen die Einbahnrichtung freigegeben.

In dem gesamten Abschnitt der Breisacher Straße von der Killianstraße bis zum GĂ€rtnerweg werden die Radfurten ĂŒber querende Straßen rot markiert, um Sicherheit und Orientierung fĂŒr Radfahrende zu verbessern. Und der Radverkehr soll auf der Breisacher Straße weiter gestĂ€rkt werden. In Zukunft sollen die Radfahrstreifen bis zur Bismarckallee fĂŒhren.

Die Maßnahme ist Teil des großen Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr. Die Stadt investiert in nur zwei Jahren 16 Millionen Euro, es ist das grĂ¶ĂŸte Ausbau-Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Schon bald werden weitere Arbeiten folgen. Weitere Informationen zu allen Projekten der Freiburger Fuß- und Radoffensive unter www.freiburg.de/radverkehr
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CLIMATE OVERDOSE
 
CLIMATE OVERDOSE
Wenn dir die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst

Ein Angebot von "Psychologists for Future" in Kooperation mit dem KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg e.V.

Der Klimawandel zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Herausforderungen, vor denen Menschen jemals gestanden haben. Hunderttausende gehen mit Fridays for Future auf die Straße, weil sie sich schwerwiegende Sorgen um die Zukunft unseres Planeten machen. Und viele von uns machen sich Sorgen, grĂŒbeln oder haben Angst. Es ist nicht verwunderlich, dass dabei seelische Prozesse ausgelöst werden, mit denen wir uns ĂŒberfordert und allein gelassen fĂŒhlen.

Wir unterstĂŒtzen dich darin, den Wandel und seine seelischen Auswirkungen konstruktiv zu gestalten. Wir bieten dir einen geschĂŒtzten Raum, in dem Du mit Deinen Ängsten oder GefĂŒhlen von Ohnmacht, Erschöpfung oder Überforderung nicht allein bleibst. Hier geht es mal nicht um inhaltliche Diskussionen, hier geht es um dich.

Ein Angebot fĂŒr alle, denen die Klimakrise ĂŒber den Kopf wĂ€chst, begleitet von Menschen von Psychologists for Future und vom KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg.

NĂ€chste Termine:

Samstag, 2. Oktober 2021,16:30 Uhr
Wallstraße 8, 79098 Freiburg (Tibet Kailash Haus)

Samstag, 23. Oktober 2021,16:30 Uhr
Wallstraße 8, 79098 Freiburg (Tibet Kailash Haus)

Schau einfach rein. Falls du dir einen Platz sichern willst, schicke uns eine Nachricht via SMS, Whatsapp, Signal, Telegram mit dem Stichwort „OVERDOSE“ an 0151.40341416 oder per Mail an buero@klimaaktionsbuendnis.de. (Wegen Corona ist die Teilnahme auf maximal 12 Teilnehmer*innen begrenzt.)

Ein Angebot von Psychologists for Future Freiburg und dem KlimaaktionsbĂŒndnis Freiburg.

Aktuelle Termine findest du online ...
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Klimafreundlich zur Arbeit
OB Martin Horn kĂŒrte PreistrĂ€ger aus Freiburg (c) Patrick Seeger, Stadt Freiburg
 
Klimafreundlich zur Arbeit
38 Unternehmen und Verwaltungen mit MobilSiegel ausgezeichnet

Sie sorgen dafĂŒr, dass Mitarbeitende bequem und klimafreundlich zur Arbeit kommen: FĂŒr ihren Einsatz fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t sind am Donnerstag, 16. September, 38 Unternehmen und Verwaltungen aus Freiburg sowie den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen mit dem „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“ prĂ€miert worden.

Im VerwaltungsgebĂ€ude der Freiburger Verkehrs AG (VAG) ĂŒbergaben Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn, der Erste Landesbeamte des Breisgau-Hochschwarzwaldes, Martin Barth sowie Landrat Hanno Hurth (Emmendingen) die Urkunden und Preise an die Unternehmen.

Vielfach gelobt wurden die originellen TrophĂ€en. Lehrlinge der VAG hatten in der Ausbildungswerkstatt ausrangierte Schienenteile bearbeitet und graviert – und so eine massive Auszeichnung gefertigt.

Die Verleihung fand auf Einladung der drei Kreise und der VAG statt, die die Vergabe des Siegels im Auftrag der Stadt Freiburg vornimmt.

Die Auszeichnung basiert auf verschiedenen Maßnahmen der Arbeitgeber, mit denen sie ihre Mitarbeitenden bei einer klimafreundlichen MobilitĂ€t unterstĂŒtzen.

„Das MobilSiegel ist ein gemeinsamer Beitrag von Stadt und Landkreisen fĂŒr den Klimaschutz in der Region. Es freut mich, dass das Thema bei den Unternehmen in der Region einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Mit dem MobilSiegel wird der Einsatz der Unternehmen sichtbar und auch gewĂŒrdigt“, betonte Freiburgs OberbĂŒrgermeister Martin Horn bei der Vergabezeremonie.

JobTicket und Fahrrad-Angebote

Bei der Bewertung der Bewerbungen fiel alles ins Gewicht, was den Mitarbeitenden eine möglichst klimafreundliche BewĂ€ltigung der arbeitsbedingten MobilitĂ€t erleichtert. So zum Beispiel die (Mit)-Finanzierung des JobTickets oder die Möglichkeit, ein Fahrrad fĂŒr den Arbeitsweg zu leasen, die Teilnahme an Kampagnen wie dem Stadtradeln, Informationen wie der Arbeitsort mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln gut und sicher erreicht werden kann oder auch Vorteile bei der Nutzung von E-Fahrzeugen oder LastenrĂ€dern.

„Nachhaltige MobilitĂ€t ist der richtige Hebel, um die verkehrsbedingten Emissionen zu senken. Das MobilSiegel setzt genau hier an. Ich freue mich, dass so viele Betriebe aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in diesem Jahr fĂŒr ihre innovativen Ideen und Projekte ausgezeichnet werden. Dies soll weiteren Unternehmen Vorbild und Ansporn sein, ihren Beispielen zu folgen“, unterstrich der Stellvertretende Landrat, Martin Barth, die Bedeutung der Auszeichnung.

Landrat Hurth fĂŒhrte darĂŒber hinaus aus: „Die Möglichkeiten fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Auch die Umsetzungsbereitschaft von Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat zugenommen. Das neue MobilSiegel trĂ€gt dieser Entwicklung Rechnung und zeichnet Betriebe fĂŒr ihre zukunftsweisende MobilitĂ€t aus.“

VAG Vorstand Oliver Benz dankte allen Teilnehmenden: „Als Unternehmen aus der Region stehen Sie mit Ihren vielen Ideen und Initiativen als gute Beispiele und Vorbilder fĂŒr andere, es Ihnen gleichzutun, um die Mitarbeitenden mit passenden Angeboten fĂŒr den Umstieg auf klimafreundliche MobilitĂ€t zu motivieren. Gerne unterstĂŒtzt dabei auch die VAG mit ihrer MobilitĂ€tsberatung und den digital vernetzten MobilitĂ€tsangeboten.“

Hintergrund: Was ist das „MobilSiegel – klimafreundlich zur Arbeit“?

Das MobilSiegel wird von der Freiburger Verkehrs AG im Auftrag der Stadt Freiburg und in Kooperation mit den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald dieses Jahr zum ersten Mal verliehen. Damit knöpft das Siegel an das frĂŒhere Öko-Verkehrs-Siegel der „AG Umweltfreundlich zum Betrieb“ an, das seit einigen Jahren aus personellen GrĂŒnden nicht mehr weitergefĂŒhrt werden konnte.

Das MobilSiegel wird einmal jĂ€hrlich an Arbeitgeber verliehen, die sich nachweislich fĂŒr klimafreundliche MobilitĂ€t ihrer Mitarbeitenden einsetzen. Nach drei Jahren kann sich das Unternehmen fĂŒr eine Re-Zertifizierung bewerben. FĂŒr eine Auszeichnung kann sich jedes Unternehmen aus der Region Freiburg unter www.mobil-siegel.de bewerben.

Wer ausgezeichnet wurde:

Freiburg:
endura kommunal GmbH
Roc-Ket Cargo Bikes GmbH
solares bauen
Stadt Freiburg
Badenova
Albert-Ludwigs-UniversitÀt
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH
Best Western Premier Hotel Victoria
Energieagentur Regio Freiburg GmbH
Fraunhofer ISE
Historia GmbH
Lambertus-Verlag GmbH
Freiburger Verkehrs AG
Coherent | Dilas Diodenlaser GmbH
EFD Induction GmbH
Fraunhofer IAF
Freiburger Stadtbau Verbund
/gebrĂŒderheitz GmbH & Co. KG
Stryker Leibinger GmbH & Co. KG
AOK

Emmendingen:
SICK AG, Waldkirch
maxon motor GmbH, Sexau
GĂŒnter Bissinger Medizintechnik GmbH, Teningen
Werner Gießler GmbH, Elzach
August Faller GmbH & Co. KG, Waldkirch
Stadtverwaltung Emmendingen
Landratsamt Emmendingen

Breisgau-Hochschwarzwald:
FSM AG, Kirchzarten
Hekatron, Sulzburg und Neuenburg
Framo Morat GmbH & Co. KG; Eisenbach
Nitz GmbH, Titisee
Hellma GmbH & Co. KG, MĂŒllheim
Seehotel Wiesler GmbH, Titisee
Schuy Hotelbetriebsgesellschaft mbH, Lenzkirch
IMS Connector Systems GmbH, Löffingen
Hochschwarzwald Tourismus GmbH, Hinterzarten
halstrup-walcher GmbH, Kirchzarten
ERO-FĂŒhrungen GmbH, Löffingen
 
 

Stadt Freiburg eröffnet die 100. Carsharing-Station
Carsharing-Parkplatz Magdalena-Gerber-Straße (c) Daniel JĂ€ger
 
Stadt Freiburg eröffnet die 100. Carsharing-Station
Bedarf nach geteilten Autos steigt bestÀndig, weitere Stationen sind bereits geplant
Freiburg in der Kategorie mittelgroßer StĂ€dte bundesweit auf Platz eins beim Carsharing-Angebot
Wichtiger Baustein fĂŒr die Verkehrswende und mehr MobilitĂ€t fĂŒr alle Menschen der Stadt

In Freiburg ist Carsharing auf der Überholspur: 2015 Jahren hat die Stadt den Weg frei gemacht, um mehr Platz fĂŒr Carsharing möglich zu machen. Jetzt, sechs Jahre spĂ€ter, wird bereits die 100. Station fĂŒr geteilte Autos auf stĂ€dtischen FlĂ€chen eingeweiht. Und es sollen noch weitere Folgen.

2015 hat der Gemeinderat beschlossen, dass mehr Carsharing-Stationen im öffentlichen Raum entstehen sollen. DafĂŒr hat das Garten- und Tiefbauamt einen eigenen Bebauungsplan aufgestellt, der es möglich macht, dass ĂŒber die gesamte Stadt verteilt StellplĂ€tze fĂŒr Carsharing-Autos ausgewiesen werden können. Freiburg hat hier eine Vorreiter-Rolle eingenommen: In diesem Umfang hatte das damals noch keine andere Stadt in Deutschland getan. Mit dem Konzept wurde es möglich gemacht, dass auch in dicht bebauten innerstĂ€dtischen Raum Platz fĂŒr Carsharing geschaffen wird. Das Angebot kommt so dahin, wo es die Menschen brauchen – direkt vor ihre HaustĂŒre.

„Die Zahlen zeigen es: Carsharing in Freiburg ist eine echte Erfolgsgeschichte. Dass Menschen Autos teilen, ist ein wichtiger Baustein der neuen MobilitĂ€t. Geteilte Autos nehmen Druck vom knappen Raum und leisten einen Beitrag zum Umweltschutz, da so auf private Autos verzichtet werden kann“, so BĂŒrgermeister Martin Haag bei der Einweihung der 100. Station in der Oberau. „Carsharing hat aber auch eine soziale Komponente. Es ermöglicht Menschen mehr MobilitĂ€t, ohne die hohen Fixkosten eines eigenen Autos“, sagt Haag.

Dass jetzt bereits die 100. Station in Betrieb genommen wird, zeigt die große Nachfrage in Freiburg. Denn eine Station wird nur auf Anfrage von Carsharing-Anbietern eingerichtet. Wenn die Unternehmen Bedarf sehen fĂŒr weitere StellplĂ€tze, nehmen Sie mit der Stadtverwaltung Kontakt auf. Dann werden FlĂ€chen, die im Bebauungsplan ausgewiesen sind, dafĂŒr eingerichtet. Die Zahl der Stationen wĂ€chst also mit der Nachfrage in der Bevölkerung. Die ParkplĂ€tze werden dann grĂŒn umrandet, Schilder weisen drauf hin, dass hier nur Carsharing-Autos parken dĂŒrfen. Die Stationen können dabei aus unterschiedlich vielen StellplĂ€tzen bestehen. In Freiburg gibt es etwa Stationen mit nur einem Stellplatz oder solche, auf denen bis zu sieben Autos Platz haben. Teilweise sind Stationen auch schon in Betrieb, können spĂ€ter aber noch um StellplĂ€tze erweitert werden.

Das Freiburg eine echte Carsharing-Hauptstadt ist, belegt der Bundesverband Carsharing. Laut Zahlen aus dem Jahr 2019 liegt Freiburg beim VerhÀltnis von Carsharing-Fahrzeuge pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner auf Platz (Kategorie der StÀdte mit 50.000 bis 250.000 Einwohnern).

In dem Bebauungsplan sind insgesamt 134 Standorte fĂŒr Carsharing-Stationen vorgesehen. Bis Ende des Jahres werden voraussichtlich bereits 110 Stationen eingerichtet sein. Hinzu kommen rund 45 Stationen, die es auf privaten FlĂ€chen gibt. Nach der Einrichtung der 100. Station auf öffentlicher FlĂ€che in der Oberau sollen dieses Jahr neue Stationen in Herdern, Waldsee, StĂŒhlinger, Mooswald, Betzenhausen-Bischoflinde, Landwasser und Weingarten folgen.

Heute gibt es in Freiburg rund 400 Carsharing-Fahrzeuge. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der geteilten Autos damit mehr als Verdreifacht. Und die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Nachfrage weiter steigen wird. Inzwischen haben es Bundes- und Landesgesetze einfacher gemacht, weitere FlĂ€chen fĂŒr Carsharing auszuweisen. Einen eigenen Bebauungsplan braucht es inzwischen nicht mehr zwingend, neue Stationen können auch ĂŒber Sondernutzungserlaubnisse möglich gemacht werden. Bei neuen Wohnbau-Entwicklungen, etwa dem Quartier Kleinschholz oder dem Stadtteil Dietenbach, plant die Stadt Carsharing als feste SĂ€ule der MobilitĂ€t von Anfang an mit ein.

In Freiburg gibt es derzeit vier Carsharing-Anbieter: Stadtmobil SĂŒdbaden, GrĂŒne Flotte, My-e-Car und Flinkster. Wobei die Autos von Flinkster, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn, nur auf den StellplĂ€tzen der Bahn am Hauptbahnhof abgestellt werden.
 
 

 
GrĂŒnes Herz Haslachs
Joseph-Brandel-Anlage ist aufwÀndig saniert worden
Investition von rund 1,6 Millionen Euro – hohe Fördergelder von Bund und Land
Rege BĂŒrgerbeteiligung: Ein Park, wie Haslach ihn sich gewĂŒnscht hat
Neuer Spielplatz, befestigte Wege, frische BegrĂŒnung, neue Beleuchtung, ein Fitnessparcours
Inklusion und Barrierefreiheit

Die Joseph-Brandel-Anlage in Haslach ist aufwĂ€ndig saniert und zu einem Park fĂŒr alle Generationen aufgewertet worden. Die Anlage aus den 1960er Jahren bildet das grĂŒne Herz Haslachs und wird von den Menschen dort intensiv und gerne genutzt. Allerdings war der Park in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr heutigen Anforderungen an eine GrĂŒn- und ErholungsflĂ€che. Als Teil des Sanierungsgebiets „Haslach SĂŒdost“ wurde die Joseph-Brandel-Anlage jetzt fĂŒr rund 1,6 Millionen Euro saniert. Die AufenthaltsqualitĂ€t in dem Park wurde deutlich gesteigert, Wege und die Beleuchtung wurden erneuert, der Spielplatz neu aufgebaut, der Park ist weitgehend barrierefrei und es finden sich inklusive Angebote. FĂŒr die Sanierung sind hohe Fördermittel geflossen. Bund und Land zahlen rund 850.000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“.

Vor der Sanierung durch das Garten- und Tiefbauamt hat es ein groß angelegtes und rege genutztes Beteiligungsverfahren gegeben. Hier haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene der Stadtverwaltung ihre WĂŒnsche und Vorstellungen mitgeteilt. Den Menschen war demnach vor allem der alte Baumbestand wichtig, außerdem wurde der Wunsch deutlich, dass das Wegesystem erneuert und die Beleuchtung verbessert werden sollen. Die Aufwertung des nördlichen Spielplatzes, Fitness-Angebote und mehr Sitzmöglichkeiten waren weitere WĂŒnsche. Alle diese Anregungen wurden aufgenommen: „Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben mit darĂŒber entschieden, was hier entstehen soll. Dadurch konnte die Joseph-Brandel-Anlage so umgebaut und erneuert werden, wie die Menschen in Haslach sich das gewĂŒnscht haben. In der Umgebung ist zuletzt neuer Wohnraum entstanden und so dient der Park auch als wichtiges Naherholungsgebiet fĂŒr die neuen Anwohnerinnen und Anwohner“, sagt BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Ort der Begegnung
Der Park soll als Ort der Begegnung gestĂ€rkt werden. Aus Mitteln der Nichtinvestiven StĂ€dtebauförderung (NIS), ergĂ€nzt durch stĂ€dtische Eigenmittel, wurden dafĂŒr zwei Projekte realisiert. Die Anlage wird von Eltern mit Kindern genauso genutzt wie von Laufgruppen, Jugendlichen oder Senioren. Um den Austausch in Haslach zu fördern, wurde ein Schaukasten aufgestellt, der ĂŒber die AktivitĂ€ten und Angebote aller, die sich hier aufhalten, informiert. Wer sein Angebot in den Kommunikations-Schaukasten bringen will, nimmt Kontakt mit dem Lokalverein Freiburg Haslach auf (jba@lokalverein-freiburg-haslach.de).

Ein weiteres Projekt ist das Sport- und Gesundheitsangebot „Haslach bewegt sich“, das die Akteure Haslacher Netz, Quartiersarbeit im StadtteilbĂŒro Haslach, AK Alt sein in Haslach, Sportverein Haslach und der Lokalverein Haslach gemeinsam ins Leben gerufen haben. In dem Park wurden neue festinstallierte, barrierefreie SportgerĂ€te aufgebaut. Sie sind ideal geeignet, um gerade Ă€lteren Menschen (aber nicht ausschließlich) Sport und Bewegung unter Anleitung zu ermöglichen. Einige FitnessgerĂ€te können auch von Menschen im Rollstuhl genutzt werden.

Erster BĂŒrgermeister Ulrich von Kirchbach: „Mit der Neugestaltung der Anlage wurde ein attraktiver Begegnungsort fĂŒr Jung und Alt, fĂŒr Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen. Die Angebote sollen den Zusammenhalt im Quartier stĂ€rken und der Vereinsamung gerade Ă€lterer Menschen entgegenwirken. Ich freue mich, dass die Angebote von Anfang an so gut angenommen wurden und möchte mich bei allen beteiligten Vereinen fĂŒr ihr großes Engagement bedanken.“

Erneuerter Spielplatz
Besonders wichtig fĂŒr Familien ist der nördliche Spielplatz, der komplett saniert wurde: die spĂ€rliche und veraltete Ausstattung wurde durch ein lebendiges, zum Teil inklusives Spielangebot ersetzt. Die Seilbahn und die Seilnetzpyramide wurden aufwĂ€ndig saniert und durch ein Bodentrampolin ergĂ€nzt. Eine große, spannende Kletter-Rutschen-Balancierkombination bietet zahlreiche Spielmöglichkeiten. Schaukeln und SitzplĂ€tze runden die Umgestaltung ab.

Wege und Beleuchtung
Dem Wegenetz der Joseph-Brandel-Anlage war das Alter von mehr als 50 Jahren anzusehen. Die Wege waren uneben, rissig, voller PfĂŒtzen und nicht barrierefrei. Die Planer ließen das gesamte Wegesystem generalĂŒberholen und mit modernem Pflaster belegen. Auch in den Zugangswegen ist der Park nun eben und barrierefrei zugĂ€nglich. Die Beleuchtung war unvollstĂ€ndig und wurde auf den wichtigsten Wegen durchgĂ€ngig durch moderne, hellere und energiesparende LED-Leuchten ersetzt.

Toiletten, SitzbĂ€nke und mehr Liebe fĂŒrs GrĂŒn
Bei der Sanierung wurden in der Joseph-Brandel-Anlage zusĂ€tzliche BĂ€nke aufgestellt. Außerdem konnte die Toilettenanlage in dem Park saniert und nach Jahren der Schließung wieder geöffnet werden. RasenflĂ€chen entlang der Wege wurden erneuert, BĂ€ume und StrĂ€ucher intensiv gepflegt und neue gepflanzt. ZusĂ€tzlich wird die Parklandschaft im Herbst noch bunte BlickfĂ€nge durch einige blĂŒhende Stauden erhalten, die nicht nur gut aussehen, sondern auch Nahrung fĂŒr Insekten- und Bienen bieten.
 
 

 
Wurzelbehandlung fĂŒr Radwege – Aus fĂŒr Buckelpisten
Online-BĂŒrgerbeteiligung: Menschen können Wurzelhebungen melden – ab Oktober werden MĂ€ngel behoben
Mehr Sicherheit auf Radwegen und schneller von A nach B
Teil des 16 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr

Ein Radweg soll keine Buckelpiste sein. Doch auch in Freiburg gibt es Abschnitte im Radnetz, auf denen Wurzeln den Bodenbelag anheben. Damit Radfahrende in Zukunft an diesen Stellen wieder schneller und sicherer vorankommen, startet die Stadt jetzt eine große Wurzelbehandlung fĂŒr Fahrradwege. Über eine Online-Plattform können die Stellen gemeldet werden, an denen Wurzeln an Radwegen Wellen schlagen. Ab dem heutigen Freitag, 20. August, können die Meldungen ĂŒber die Seite mitmachen.freiburg.de/wurzelhebung abgegeben werden.

„Wir setzen auf BĂŒrgerbeteiligung und viele gute VorschlĂ€ge der Freiburgerinnen und Freiburger. Mit einer modernen und komfortablen technischen Lösung können uns die Menschen der Stadt mitteilen, wo sie Wurzelhebungen besonders stören. Unsere Bautrupps sorgen dann dafĂŒr, dass Radfahrende wieder sicher und zĂŒgig durch die Stadt kommen“, sagt BaubĂŒrgermeister Martin Haag.

Auf der Seite kann auf einer Karte der genaue Standort von Wurzelhebungen angegeben werden, dazu können Fotos hochgeladen werden, außerdem ist Platz fĂŒr eine kurze Beschreibung. Mit dem Smartphone lĂ€sst sich das vor Ort einfach erledigen, natĂŒrlich kann die Meldung auch per Laptop oder PC abgegeben werden. Bis Mitte Oktober werden die Meldungen gesammelt, dann wird darĂŒber entschieden, wo und in welcher Reihenfolge die Wurzelhebungen beseitigt werden. Anschließend wird das Garten- und Tiefbauamt die MĂ€ngel beheben, genau dort, wo die Freiburgerinnen und Freiburger das zuvor gemeldet haben. Das wird natĂŒrlich so schonend wie möglich fĂŒr die BĂ€ume geschehen.

Die Wurzelbehandlung fĂŒr Radwege ist Teil des großen Investitionsprogramms in den Fuß- und Radverkehr. Erst im Juli hat die Stadt angekĂŒndigt, in nur zwei Jahren 16 Millionen Euro in diesen Bereich zu investieren. Es ist das grĂ¶ĂŸte Ausbau-Programm in diesem Bereich, das es jemals in Freiburg gegeben hat. Dabei wird der Straßenraum neu verteilt, Autostraßen werden zu Radwegen, neue Fahrradwege werden gebaut. Kreuzungen werden sicherer, Radwege breiter und besser beleuchtet. Zu dem Programm gehört aber auch, dass der Bestand des rund 470 Kilometer langen Radnetzes der Stadt gepflegt wird.
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Ist Freiburg noch eine „Green City“?
Stadt Freiburg will Schutz fĂŒr Trinkwasserschutzgebiet zurĂŒckdrĂ€ngen und fĂŒr sich Freibrief fĂŒr Grundwasserbelastungen durchsetzen. -

ECOtrinova e.V. verlangt schĂ€rferen Schutz fĂŒr Trinkwasserschutzgebiet unter Freiburger Westen samt Dietenbach

Das schon 2017 fachlich fertig vorbereitete Trink- bzw. Grundwasserschutzgebiet fĂŒr Umkirch unter dem westlichen Stadtgebiet, also auch unter dem geplanten Neubaustadtteil Dietenbach, soll in KĂŒrze nach jahrenlangem Liegenbleiben vom Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald verordnet werden. KĂŒrzlich liefen die mit Frist beendeten Anhörungen. Die Stadt will nun wegen Ihres VersĂ€umnisses fĂŒr ihre Stellungnahme FristverlĂ€ngerung bis Ende Sept.2021 und vor allem fĂŒr sich generelle Befreiungen fĂŒr Eingriffe in das Trinkwasser durchsetzen. Damit wĂŒrde aber der Schutzzweck weitgehend außer Kraft gesetzt und die zustĂ€ndige Behörde des Landratsamts insoweit entmachtet, so Dr. Georg Löser, Vorsitzender des gemeinnĂŒtzigen Umweltschutzvereins ECOtrinova e.V..

ECOtrinova hat den Gemeinderat , der am 27.7.2021 die Grundlagen der Stellungnahme der Stadt beschließen soll, aufgefordert, die von der Stadt angestrebten Aufweichungen der Verordnung abzulehnen und sich gegen die drohenden Risiken bzw. GefĂ€hrdungen von (Trink-)Grundwasser einzusetzen. Die Stadt entferne sich mit ihrem Bestreben weit weg von einer "Green City" und begebe sich bei Dietenbach mit dem großen Erdaushubzwischenlager und geplanten mit 3 m hohen AufschĂŒttungen unter dem Neubaustadtteil, mit dem Energiekonzept, das Grundwasser stark beanspruchen und absenken wĂŒrde sowie mit den vielfĂ€ltigen z.T. schweren Eingriffen ins Grundwasser beim GewĂ€sserumbau des Dietenbachs in "gefĂ€hrliches Fahrwasser". Denn auch schleichende und fahrlĂ€ssige Verschlechterung von Grundwasser sei per Strafgesetzbuch verboten. Es gelte auch der Besorgnisgrundsatz.

Die Stadt will mit der Erdaushubdeponie in Dietenbach und dort allgemein u.a. auch bestimmte Gleisschotter auf der meist sehr dĂŒnnen und ziemlich durchlĂ€ssigen Deckschicht unterbringen und nur alle 500 t Anlieferung stichprobenweise kontrollieren, dies laut immissionsschutzrechtlicher Genehmigung vom 25.6. bzw. Bekanntmachung im Amtsblatt vom 2.7.2021. ECOtrinova e.V. wendet sich strikt gegen die drohenden Risiken bzw. GefĂ€hrdungen von (Trink-)Grundwasser durch die Stadt Freiburg.

Der Verein hat kĂŒrzlich fristgerecht seine Stellungnahme ans Landratsamt abgegeben und begrĂŒndet gebeten, die Verordnung gegenĂŒber dem Entwurf zu verschĂ€rfen. Insbesondere solle die fehlende Schutzzone 2 eingefĂŒgt werden und der Schutz in den Außenzonen III A und B verschĂ€rft werden. Waldrodungen z.B. in Dietenbach und die Ablagerung beispielweise von radioaktiven Stoffen, Bioziden und zahleichen AbfĂ€llen, alles in den Zonen III laut Entwurf noch erlaubt, sollten generell verboten werden, so ECOtrinova e.V.
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