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Sonntag, 4. Juni 2023
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Verschiedenes

 
Freiburg: Vertrag sichert Windkraftstandort
Regiowind GmbH schlie√üt Pachtvertrag mit der Stadt √ľber Gel√§nde am Schauinsland

Per Unterschrift hat sich am Dienstag dieser Woche die Regiowind
GmbH, gemeinsame Tochter der Badenova und √Ėkostrom GmbH,
den potentiellen Windkraftstandort ‚ÄěOchsenberg‚Äú auf st√§dtischem
Waldgel√§nde am Schauinsland gesichert. Umweltb√ľrgermeisterin
Gerda Stuchlik, die bei diesem Termin den OB vertrat, betonte dabei:
‚ÄěSchon seit l√§ngerer Zeit plant die Stadt den Ausbau der
Windenergie, was durch die geplanten Gesetzesänderungen der
gr√ľn-roten Landesregierung bef√∂rdert wird.‚Äú Danach darf k√ľnftig
auch wieder die Stadt Windkraftstandorte im Flächennutzungsplan
ausweisen, ohne an die Vorrangflächen des Regionalverbandes
gebunden zu sein. Damit soll der Ausbau der Windenergie in Baden-
W√ľrttemberg beschleunigt werden. Im Koalitionsvertrag hatten die
Regierungsparteien vereinbart, dass bis zum Jahr 2020 zehn Prozent
des Stroms aus regenerativen Quellen erzeugt werden sollen.

Bislang drehen sich auf Freiburger Gemarkung f√ľnf Windr√§der am
Rosskopf und auf der Holzschlägermatte mit einer Gesamtleistung
von 9 Megawatt. Die jetzt von der Regiowind GmbH geplante Anlage
Enercon E126 gehört zu den größten und leistungsstärksten Anlagen
und erreicht eine Gesamthöhe von 198 und eine Nabenhöhe von 135
Metern. Die Jahresleistung von rund 7,5 Megawatt kommt fast an die
Leistung sämtlicher anderer Freiburger Anlagen heran.

Dazu tr√§gt auch der ‚Äězugige‚Äú Standort auf dem Grat zwischen
Holzschlägermatte und Kapplertal bei. Der Windatlas Baden-
W√ľrttemberg weist hier eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit
von 6,75 Metern pro Sekunde aus ‚Äď ein Wert, der nur an wenigen
Stellen im Land erreicht wird. Die Windhöffigkeit des Standorts ist so
gut, dass Regiowind-Gesch√§ftsf√ľhrer Andreas Markowsky und
Johann-Martin Rogg von einer jährlichen Stromausbeute von 14
Millionen Kilowattstunden ausgehen. Das reicht, um beispielsweise
alle Freiburger Straßenbahnen zu betreiben.

Mit der Unterzeichnung schließt die Regiowind GmbH mit der Stadt
einen 25-jährigen Pachtvertrag, der diesen Windkraftstandort sichert.
Der Vertrag regelt u.a. den Bau und Betrieb der Anlage und der
Zufahrtswege, Entschädigungszahlungen sowie ein Nutzungsentgelt
f√ľr das Forstamt. Die √∂ffentlich-rechtlichen Genehmigungen sind
nicht Gegenstand des Vertrages. Hierzu bedarf es weitergehender
Untersuchungen und eines Planungs- und Abstimmungsprozesses
mit breiter √Ėffentlichkeitsbeteiligung.
 
 

 
Heilkr√§fte weihnachtlicher Gew√ľrze
Sie sind Bestandteil vieler Lebkuchen- und Pl√§tzchenrezepte, wussten Sie aber auch, dass diese Gew√ľrze heilkr√§ftige Wirkungen entfalten?

Anis: Enth√§lt √§therische √Ėle, die gegen Bl√§hungen und Magenkr√§mpfe wirken.

Ingwer: Ist scharf-frisch im Geschmack und hilft gegen √úbelkeit.

Kardamon: Ist auch in Curry enthalten. Seine √§therischen √Ėle kurbeln den Gallenfluss an, was die Fettverdauung verbessert und schwere Speisen bek√∂mmlicher macht.

Koriander: Regt die Magensekretion an und ist blähungstreibend.

Muskat: Beinhaltet ein √§therisches √Ėl, das Magenkr√§mpfe und Bl√§hungen lindert. Es verfl√ľchtigt sich leicht und sollte daher erst kurz vor dem Backen bzw. dem Verzehr in die Speisen gerieben werden.

Gew√ľrznelken: Sind getrocknete Bl√ľtenknospen des tropischen Nelkenbaums. √Ėrtlich aufgetragen lindern sie Zahnschmerzen und bek√§mpfen Bakterien.

Zimt: Ist die getrocknete Rinde des Zimtbaums oder des Ceylon-Zimtbaumes und ist in Form gerollter kleiner Stangen erh√§ltlich. Die √§therischen √Ėle regen den Appetit an und f√∂rdern die Verdauung. Cassia-Zimt stammt aus China, geh√∂rt zur Familie der Lorbeergew√§chse und enth√§lt deutlich mehr lebersch√§digendes Cumarin als Ceylon-Zimt.

Viele Gew√ľrze sind auch als fair gehandelte Produkte im Weltladen oder in gut sortierten Lebensmittelgesch√§ften erh√§ltlich.
 
Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

 
Gemeinsam isst es sich ges√ľnder
Kinder und Jugendliche, die regelm√§√üig gemeinsam mit ihren Eltern essen, ern√§hren sich ges√ľnder, sind seltener √ľbergewichtig und haben ein geringeres Risiko, an Essst√∂rungen zu erkranken. Oft bleibt im Familienalltag wenig Zeit f√ľr gemeinsame Mahlzeiten. Gerade in Haushalten mit √§lteren Kindern ist es schwierig, die Zeiten von Arbeit, Schule und Freizeitaktivit√§ten so aufeinander abzustimmen ..
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Mit der Kettensäge gegen Jaguar und Anaconda
Brasilianisches Waldgesetz: WWF sieht in Reform ein hohes Risiko f√ľr seltene Tierarten

Die Sorge um so faszinierende Arten wie Jaguar, Riesenotter, Anaconda, Harpyie, Rieseng√ľrteltier und Spinnenaffe w√§chst.

Berlin - Die anstehende Aufweichung des brasilianischen Waldgesetzes bedroht laut WWF viele seltene Tierarten im brasilianischen Amazonasgebiet, darunter auch bis vor wenigen Jahren g√§nzlich unbekannte Spezies. ‚ÄěWir machen uns ernsthaft Sorgen um so faszinierende Arten wie Jaguar, Riesenotter, Anaconda, Harpyie, Rieseng√ľrteltier und Spinnenaffe‚Äú, sagt WWF Amazonas-Referent Roberto Maldonado. ‚ÄěWenn das neue Gesetz kommt, bedeutet dies den Verlust von 76,5 Millionen Hektar Regenwald. Auf dieser Fl√§che, die so gro√ü ist wie Deutschland, √Ėsterreich und Italien zusammen, st√ľnden dann nur noch Rinder und Monokulturen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dort auch nur ein Br√ľllaffe oder Tukan wohl f√ľhlen wird.‚Äú

Das Amazonas-Gebiet gilt als Schatzkammer des Lebens. Allein zwischen 1999 und 2009 wurden dort 1200 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt ‚Äď im Schnitt alle drei Tage eine neue Art. Im August hatte die Entdeckung einer WWF-Expedition f√ľr Aufsehen gesorgt, bei der die Forscher eine neue Affenart im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso aufgesp√ľrt hatten.

Mit solch gro√üartigen Neuigkeiten k√∂nnte es bald vorbei sein, bef√ľrchtet WWF-Experte Maldonado. Denn die geplante Lockerung des Waldgesetzes bedeutet die Zerst√∂rung riesiger Waldfl√§chen. Geplant sind schw√§chere Rodungsauflagen f√ľr Grundbesitzer und eine Amnestie f√ľr zur√ľckliegende illegale Abholzungen. Das Gesetz soll vor allem dem Wirtschaftswachstum dienen, insbesondere Rinderzucht und Soja-Anbau. ‚ÄěDas ist ein Geschenk an die Agroindustrie, die kurzsichtig nur an das n√§chste Gesch√§ftsjahr denkt, nicht aber an die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Kahlschlags‚Äú, so der WWF-Referent.

Der WWF appelliert an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, das Gesetz in dessen aktueller Fassung nicht zu unterzeichnen. Unter emergencycallbrasilien.de sammelt der WWF Protest-Mails aus aller Welt an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff.
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Die Blauschwarze Holzbiene
Die Blauschwarze Holzbiene ist auf Grund ihrer Gr√∂√üe (2-3 Zentimeter lang) und der schwarzen K√∂rperfarbe mit blau schimmernden Fl√ľgeln sehr auff√§llig und gut erkennbar. Sie ist eine W√§rme liebende Art und auch in Karlsruhe verbreitet. Ihre Nisth√∂hle legt sie in abgestorbenem, morschem Holz an Obstbaumgebieten, Parks und G√§rten an und besucht gerne bl√ľtenreiche G√§rten. Schon ab Februar ist sie unterwegs und saugt in sonnigen Lagen gerne an Winterjasmin oder Schneegl√∂ckchen.

Wer einen Garten hat kann direkt etwas Gutes f√ľr die Blauschwarze Holzbiene tun: alte Holzpfosten und Alt- und Toth√∂lzer in G√§rten erhalten oder ein Wildbienenhotel anlegen. Wer keinen Garten hat, kann zumindest Apfelsaft aus Streuobstgebieten trinken und so dazu beitragen die alten Obstb√§ume zu erhalten.

F√ľr 2012 vornehmen: Wer diese Biene schon bei uns hier beobachtet hat, kann den Fundort in eine Datenbank eintragen. Diese findet sich unter www.wildbienen-kataster.de. F√ľr das Einpflegen ist ein Fotobeleg erforderlich. Am Jahresende wird das beste Foto pr√§miert.
 
Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

 
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Weihnachtsgeschenke klimafreundlich versenden
Sie m√∂chten Ihren Lieben zu Weihnachten eine Freude machen, k√∂nnen aber das Geschenk nicht pers√∂nlich √ľbergeben? Dann bleibt nur die M√∂glichkeit ein P√§ckchen zu verschicken. Damit aber das Weihnachtsp√§ckchen das Klima und die Umwelt nicht belastet bietet die Deutsche Post DHL die M√∂glichkeit, P√§ckchen und Pakete zu 100% CO2-neutral zu versenden. Die w√§hrend des Transports entstehenden CO2-Emissionen werden durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, die nach international anerkannten Standards zertifiziert sind, ausgeglichen.

Weitere Informationen zur GOGREEN-Kampagne erhalten Sie unter www.dhl-gogreen-kampagne.de
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Autor: Stadt Karlsruhe Umwelt- und Arbeitsschutz

 
NABU International: Appell zum Internationalen Tag der Berge
Zähes Ringen in Durban - Hochgebirge gehören zu den Verlierern des Klimawandels

Berlin/M√ľnchen ‚Äď Seit zwei Wochen tagt im s√ľdafrikanischen Durban die Weltgemeinschaft, um auf der 17. UN-Klimakonferenz L√∂sungen gegen den Klimawandel voranzutreiben ‚Äď jedoch ohne ein verbindliches Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls zu beschlie√üen. Anl√§sslich des Internationalen Tages der Berge (11.12.) macht die NABU International Naturschutzstiftung auf die Bedrohung vieler Bergregionen der Erde aufmerksam, die im besonderen Ma√üe zu den Verlierern des Klimawandels geh√∂ren. ‚ÄěIn den sensiblen und einmaligen Gebirgs√∂kosystemen wie dem Himalaya, dem Kaukasus, dem Tien Shan oder auch den Alpen werden sich die bisher existierenden H√∂henzonen mit fortgesetztem Temperaturanstieg derart verschieben, dass wo Gletscher waren nur nacktes Ger√∂ll zur√ľckbleibt‚Äú, sagt Thomas Tennhardt, Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung. Wenn sich die Erderw√§rmung ungebremst fortsetzt, w√ľrden allein in Deutschland bis zu 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten den Klimawandel wohl nicht √ľberstehen und verschwinden.

Mit steigender Temperatur verschieben sich die Klimazonen und mit ihnen die Lebensr√§ume von Tieren und Pflanzen. W√§hrend sich w√§rmeliebende Tierarten wie der Bienenfresser und die Gottesanbeterin nach Norden ausbreiten, fl√ľchten k√§lteliebende Tiere wie das Schneehuhn oder der vom Aussterben bedrohte Schneeleopard in k√ľhlere Regionen, zumeist in gr√∂√üere H√∂hen. Doch sp√§testens am Gipfel landen diese Arten in der Sackgasse.

K√ľnftig werden aber auch immer mehr Allerweltsarten betroffen sein: Die Fichte als wichtigste Baumart der Alpen steht unter dem Druck sowohl des Temperaturanstiegs als auch der zunehmenden Trockenheit und der Ausbreitung von Sch√§dlingen. Bis in Mittelgebirgslagen hinein wird der Fichtenbestand deutlich zur√ľckgehen.

NABU International fordert deshalb einen besseren Schutz nat√ľrlicher und naturnaher Gebirgs√∂kosysteme vor allem der Gebirgsw√§lder. Denn nur vitale √Ėkosysteme k√∂nnen sich auf die Bedingungen des Klimawandels einstellen und leisten einen Beitrag zum Stopp des Artensterbens. NABU International zeigt beispielhaft mit seinen Projekten, wie erfolgreich Schutzgebietskonzepte in Hochgebirgsregionen sein k√∂nnen.
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