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Verschiedenes

Ökolandbau in Deutschland in Gefahr
© Bernd Lammel / WWF
 
Ökolandbau in Deutschland in Gefahr
WWF: Regierung verstĂ¶ĂŸt gegen eigenen Koalitionsvertrag

Berlin - Der WWF fordert die BundeslĂ€nder und die Bundesregierung auf, an der Förderung und dem Ausbau des Ökolandbaus in Deutschland festzuhalten. In Schleswig-Holstein, Brandenburg und Baden-WĂŒrttemberg gibt es PlĂ€ne, die Förderung zu streichen oder deutlich zu reduzieren. Dies könnte das Aus fĂŒr zahlreiche Bio-Landwirte bedeuten. Parallel haben die Regierungsparteien im Bund auf der jĂŒngsten Haushaltsbereinigungssitzung die KĂŒrzung von Forschungsgeldern fĂŒr den Ökolandbau beschlossen. „Die Koalition stellt sich gegen ihre offiziellen Beteuerungen und handelt gegen die Verbraucher, denen es immer wichtiger wird, gesunde und nachhaltig produzierte Lebensmittel zu essen“, kritisiert Tanja DrĂ€ger, WWF-Agrarexpertin. Laut einer aktuellen reprĂ€sentativen Umfrage des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz halten 83 Prozent der Deutschen die Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft fĂŒr wichtig.

In der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie hat sich Deutschland zum Ausbau des Ökolandbaus verpflichtet. Der Beschluss steht zudem im Gegensatz zum Koalitionsvertrag, der ein gleichberechtigtes Nebeneinander von konventioneller und ökologischer Landwirtschaft bei einer gleichbleibend hohen Forschungsförderung vorsieht. Nach Ansicht des WWF ist die Öko-Landwirtschaft besonders fĂŒr den Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt wichtig.

BegrĂŒndet wird die KĂŒrzung der Forschungsmittel damit, die Mittel seien in der Vergangenheit nicht ausgeschöpft worden. „Wir halten das fĂŒr vorgeschoben“, so WWF-Expertin DrĂ€ger. „Nach unseren Informationen gab es ausreichend AntrĂ€ge.“ Außerdem habe das Bundeslandwirtschaftsministerium nur wenige Tage nach dem Beschluss Projekte gestoppt, die in der letzten Bewilligungsphase waren. „Auch das stellt die offizielle BegrĂŒndung massiv in Frage. Unsere Vermutung ist eher, dass die Gelder bereits fĂŒr andere Projekte vorgesehen waren, die mit den bisherigen Förderrichtlinien nicht hĂ€tten gefördert werden können“, sagt Tanja DrĂ€ger.

Die Koalition plant, kĂŒnftig „andere Formen der nachhaltigen Landwirtschaft“ aus dem Topf zu fördern, der eigentlich fĂŒr den Ökolandbau vorgesehen war. Der CDU/CSU- Berichterstatter zum Haushalt etwa, Georg Schirmbeck, sieht nun die Entwicklung regionaler Marken als förderwĂŒrdig an, unabhĂ€ngig davon, welche Form der Landwirtschaft sich dahinter verbirgt. Ebenso sollen die Gelder fĂŒr Werbekampagnen geöffnet werden. Der WWF bezweifelt, dass die Bundesregierung so ihr Ziel erreichen wird, den FlĂ€chenanteil des ökologischen Landbaus von derzeit 5,6 Prozent auf 20 Prozent in den nĂ€chsten Jahren zu erhöhen.
 
 

 
Papierschöpfen in der Ökostation Freiburg
Sonntag, 5. Dez., 14 – 17.00 Uhr

Weihnachten ohne Berge von VerpackungsmĂŒll ist nachhaltig und schont die Umwelt. Dazu möchte die Ökostation anregen und bietet am 5. Dezember von 14 bis 17 Uhr einen Familiensonntag mit verschiedenen Aktionen an. Kinder können beispielsweise aus Altpapier Weihnachtskarten schöpfen und originelle Geschenke-Verpackungen erfinden. Dazu gibt es selbstgebackene Waffeln. Der Eintritt ist frei

Ökostation Freiburg
Falkenbergerstrasse 21b
D-79110 Freiburg
www.oekostation.de
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Buchtipp: Ian McEwan
 
Buchtipp: Ian McEwan "Solar"
Aus dem Englischen von Werner Schmitz

Michael Beard ist Physiker – und Frauenheld. Er hat den Nobelpreis erhalten, doch ist er alles andere als nobel: Im Beruf ruht er sich auf seinen Lorbeeren aus, privat hĂ€lt es ihn auf Dauer bei keiner Frau. Bis die geniale Idee eines Rivalen fĂŒr ZĂŒndstoff in seinem Leben sorgt. In â€șSolarâ€č geht es nicht nur um Sonnen-, sondern auch um kriminelle Energie....
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Eine-Welt-Preis Baden-WĂŒrttemberg
1. Preis fĂŒr Projekte des Vereins Afghan Bedmoschk Solar Center

Agenda 21- BĂŒro Freiburg unterstĂŒtzte PreistrĂ€ger

Der Verein Afghan Bedmoschk Solar Center hat fĂŒr seine
Projekte in Afghanistan den diesjÀhrigen Eine-Welt-Preis
Baden-WĂŒrttemberg erhalten. Die feierliche Preisverleihung
fand am vergangenen Samstag im Stuttgarter Neuen Schloss
statt.

Der Preis wurde von der Stiftung Entwicklungs-
Zusammenarbeit Baden-WĂŒrttemberg (SEZ) initiiert, um
herausragendes entwicklungspolitisches Engagement zu
ehren. Einem dreijÀhrigen Turnus folgend wurde er in diesem
Jahr zum vierten Mal vergeben. Die Preisverleihung stand
unter der Schirmherrschaft von Wirtschaftsminister Ernst
Pfister. Dieser zeigte sich bei der Preisverleihung beeindruckt
von dem Ideenreichtum und der Vielfalt aller Projekte. „Als der
fĂŒr Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-
WĂŒrttemberg zustĂ€ndige Minister macht es mich stolz, dass
die Hilfsbereitschaft gegenĂŒber Menschen in
EntwicklungslĂ€ndern in Baden-WĂŒrttemberg eine ganz
besondere Tradition hat und seit langem fest verwurzelt ist",
so Pfister.

FĂŒr sein Engagement bei der EinfĂŒhrung nachhaltiger
regenerativer Energie in Afghanistan wurde der Verein Afghan
Bedmoschk Solar Center mit dem mit 1.000 Euro dotierten
ersten Preis in der Kategorie „Nicht-Regierungsorganisationen
und privates Engagement im Ausland“ ausgezeichnet. Die
Projekte des Vereins - „Energiestationen mit Solar- und
Windkraft in lĂ€ndlichen Gebieten Afghanistans“, „Solares
Kochen“ und „Solarorientierte Ausbildung von Jugendlichen“ -
werden seit Jahren in vielfacher Weise vom Agenda 21-BĂŒro
Freiburg unterstĂŒtzt.

„Der Verein beteiligt sich aktiv am Wiederaufbau Afghanistans
und fördert insbesondere den Umweltschutz und die Bildung",
betonte Bernhard Lasotta, Entwicklungspolitischer Sprecher
der CDU-Landtagsfraktion und stellvertretender Vorsitzender
des Stiftungsrats der SEZ. Durch den schrittweisen Aufbau
von Energiestationen mit Solar- und Windkraft zur
Stromerzeugung werden Lesen und Lernen fĂŒr Kinder und
Erwachsene in lÀndlichen Gebieten auch nach Einbruch der
Dunkelheit möglich.

Den zweiten Preis erhielt der Verein Imbongi – Voices for
Africa aus Mannheim fĂŒr sein Projekt „Eine Zukunft fĂŒr AIDSWaisen
in Swasiland". Der dritte Preis ging an das
Bolivianische Kinderhilfswerk e. V. aus Wendlingen fĂŒr das
Projekt „Kinderkrippe Villa Armonia B" in Sucre/Bolivien.

Weitere Informationen zu den Projekten finden sich im Internet
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Der CO2-Fußabdruck unserer KonsumgĂŒter
Einladung zum fesa-Event in Heitersheim mit Vortrag ĂŒber CO2-Fußabdruck und Weinprobe

Freiburg, 17.11.2010: Einen großen Anteil an unserem CO2-Fußabdruck habenunsere KonsumgĂŒter, darunter nicht zuletzt die Lebensmittel. Der fesa e.V. lĂ€dt zu einem Informationsabend im ökologischen Weingut ZĂ€hringer in Heitersheim ein. Nach ImpulsvortrĂ€gen zum CO2-Fußabdruck an sich und zurCO2-Bilanz des Weingutes besteht die Möglichkeit zur Diskussion ĂŒber das spannende Thema. Eine gemeinsame Weinprobe schließt sich an. Die Teilnahme ist kostenlos.

Unseren CO2-Verbrauch können wir dadurch verringern, dass wir Fahrrad fahren oder Ökostrom beziehen. Aber die meiste Energie steckt tatsĂ€chlich in den Produkten, die wir tĂ€glich konsumieren, denn bei jedem Produktionsschritt fallen Treibhausgase an. Der fesa-Event 3/2010 stellt sich der Frage: Wie viel CO2 steckt in den Produkten, die wir essen, trinken und verbrauchen? Wie können wir dieses Wissen fĂŒr uns und den Klimaschutz nutzen?
Exemplarisch besuchen wir das Weingut ZĂ€hringer in Heitersheim. Das Weingut ist Mitglied bei ECOVIN und hat als deutschlandweit erstes Weingut in Zusammenarbeit mit ClimatePartner eine umfassende CO2 Bilanz des gesamten Betriebes erstellt. Diskutieren Sie mit uns ĂŒber dieses spannende Thema! Die Teilnahme ist kostenlos.

Ablauf:
18.15 Uhr: Zug-Abfahrt ab HBF Freiburg
19:00 Uhr: Impulsvortrag CO2-Fußabdruck
19.30 Uhr: Vorstellung der CO2-Fußabdruck-Studie und Weinprobe
21.45 Uhr: RĂŒckfahrt nach Freiburg

Organisatorisches
Datum: Donnerstag, 25. November 2010
Ort: Weingut ZĂ€hringer, Johanniterstraße 61, 79423 Heitersheim

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 23. November 2010 fĂŒr diese Veranstaltung an. FĂŒr das fesa-Event stehen 50 TeilnehmerplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Senden Sie uns dazu eine Email: mail@fesa.de
 
 

WWF-Studie: Chinas Fußabdruck immer grĂ¶ĂŸer
© Astrid Deilmann / WWF
 
WWF-Studie: Chinas Fußabdruck immer grĂ¶ĂŸer
Wirtschaftswachstum, steigender Konsum und VerstÀdterung treibende KrÀfte.

Frankfurt - Kein Land beansprucht mehr ökologische Ressourcen als China. Dies ist das Ergebnis eines Berichtes, den der WWF China in Partnerschaft mit dem internationalen chinesischen Umweltrat CCICED heute vorgelegt hat. Demnach verbraucht das Land Ressourcen mit einem Gegenwert von fast drei Milliarden Hektar und liegt damit deutlich vor der Nummer zwei Indien. Der Berechnung liegt das Prinzip des „ökologischen Fußabdrucks“ zugrunde. Dabei wird der Verbrauch an nachwachsenden Rohstoffen in die zur Produktion notwendige FlĂ€che umgerechnet. Haupttreiber, so die Studie, sind das rasante Wirtschaftswachstum, steigender Konsum und VerstĂ€dterung.

Der individuelle Fußabdruck jedes einzelnen Chinesen hat sich gegenĂŒber der letzten Erhebung deutlich vergrĂ¶ĂŸert und betrĂ€gt nun 2,2 Hektar pro Kopf. Damit liegt China global betrachtet noch immer unter dem Durchschnitt und auf Platz 74 im LĂ€ndervergleich. Zum Vergleich: der ökologische Fußabdruck Deutschlands liegt bei rund fĂŒnf Hektar pro Kopf. Durch die große Bevölkerungszahl im Land der Mitte addiert sich dieser Verbrauch jedoch so stark, dass in absoluten Zahlen China den mit Abstand grĂ¶ĂŸten Fußabdruck hat. Den grĂ¶ĂŸten Anteil am Fußabdruck trĂ€gt mit 54 Prozent der CO2-Ausstoß, der in den vergangenen Jahren dramatisch gewachsen ist.

„Durch seine gigantische Einwohnerzahl und beispiellose wirtschaftliche Dynamik spielt China im globalen Umweltschutz eine herausragende Rolle“, so Martin Geiger, China-Experte beim WWF Deutschland. „Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass ein großer Teil des Ressourcenverbrauchs in China auf das Konto des globalen Handels geht. LĂ€nder wie Deutschland verbrauchen durch den Konsum von Produkten aus China Ressourcen in diesem und anderen LĂ€ndern mit“.

Allerdings gibt es auch erste positive Entwicklungen, so der Bericht. So hat sich beispielsweise die Zunahme des ökologischen Fußabdrucks im Vergleich zum letzten Bericht in fast allen Provinzen verlangsamt, wie etwa in der Hauptstadt Peking. Energiesparmaßnahmen, geringeres Wachstum der Stadt als auch der Trend von einer Industrie- zu einer Dienstleistungs-Gesellschaft haben sich dort positiv ausgewirkt.

„Ziel muss es fĂŒr China sein, wirtschaftliche Entwicklung und steigenden Ressourcenverbrauch von einander abzukoppeln“ so Geiger. „Wichtigste Aufgaben in diesem Kontext sind die drastische Reduzierung des CO2-Ausstoßes, die Steigerung der ProduktivitĂ€t und die Verbesserung der Ökosysteme“.
 
 

 
Offener Brief: AtomĂŒlllager in Baden-WĂŒrttemberg und der Schweiz ...
... Unterschiede und Gemeinsamkeiten?


An die Ministerin
fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Verkehr
TANJA GÖNNER
Ministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Verkehr
Baden-WĂŒrttemberg
Kernerplatz 9
70182 Stuttgart

Basel/Freiburg, 11.11.2010


Sehr geehrte Frau Umweltministerin Gönner,

genau wie viele andere Umweltgruppen in Baden-WĂŒrttemberg und der Schweiz formulieren wir gerade unsere EinsprĂŒche gegen das geplante atomares Endlager der Schweiz in GrenznĂ€he am Hochrhein. Dies soll in einer sehr dĂŒnnen Schicht Opalinuston realisiert werden.

In diesem Zusammenhang gibt es fĂŒr die NWA in Basel und fĂŒr den BUND am SĂŒdlichen Oberrhein noch einige ungeklĂ€rte Fragen und wir hoffen, Sie können zur KlĂ€rung dieser Fragen beitragen.

In Deutschland lĂ€uft zur Zeit ein intensive Debatte zum Thema AtommĂŒll, denn es zeigt sich immer deutlicher, dass aus geologischen GrĂŒnden der Standort Gorleben nicht geeignet ist, die gefĂ€hrlichsten Gifte der Menschheit ĂŒber eine Million Jahre sicher einzuschließen.

Immer wieder wird jetzt von Fachleuten auch der Opalinuston in Baden-WĂŒrttemberg und Bayern (den beiden BundeslĂ€ndern in denen die meisten AKW stehen) als mögliches Endlagergestein ins GesprĂ€ch gebracht.

Doch in Ă€hnlich lautenden ErklĂ€rungen betonen Sie und Ihr bayrischer Amtskollege Söder immer wieder, dass Bayern und Baden-WĂŒrttemberg auf keinen Fall als Endlagerstandorte in Frage kĂ€men.

In einer PresserklĂ€rung Ihres Ministeriums vom 18.09.2009 hieß es:

„Neben Salz eignen sich nach Expertenmeinung auch Opalinusgesteinsvorkommen zur Einlagerung hochradioaktiven Materials. Zwar komme das Gestein auch in den sĂŒdlichen Teilen des Landes vor. Nach einer Bewertung des Landesamtes fĂŒr Geologie seien jedoch die Bedingungen in Baden-WĂŒrttemberg gegenĂŒber anderen Tonvorkommen ungĂŒnstig. So werde von den Experten des Landesamtes die geringe MĂ€chtigkeit/Dicke des Gesteins sowie die die Tonschichten umgebenden Grundwasserleiter als Hindernis angesehen. 'Sollte sich Gorleben im weiteren Erkundungsverfahren als nicht geeignet herausstellen, ist ein neuer Suchlauf notwendig. Dann könnten neben anderen Standorten im Salz auch solche im Tongestein in Betracht kommen. Baden-WĂŒrttemberg kĂ€me dabei wegen der bereits bekannten kritischen Voraussetzungen nicht ernsthaft in Betracht', stellt Gönner klar.“

Einer ihrer AmtsvorgĂ€nger, Herr Minister MĂŒller wurde noch deutlicher:

"Die in Baden-WĂŒrttemberg vorkommenden Ton- und Tonmergelformationen haben jedoch im Vergleich zu den norddeutschen LagerstĂ€tten nur eine geringe MĂ€chtigkeit. Die Dicke der gesteinskundlich geeigneten Tonschichten ist mit bis zu 100 Metern im Vergleich zu den Tonschichten in Norddeutschland mit MĂ€chtigkeiten von bis zu ca. 1000 Metern gering. 'Die in Baden-WĂŒrttemberg vorkommenden Tone und Tonsteine sind nach Meinung von Fachleuten zur Lagerung von WĂ€rme entwickelnden radioaktiven AbfĂ€llen nicht geeignet', erklĂ€rte Minister MĂŒller."

Bei diesen Aussagen setzen jetzt unsere Fragen bezĂŒglich unserer EinsprĂŒche gegen ein atomares Endlager in der Schweiz an. Laut Minister MĂŒller ist der Opalinuston in SĂŒddeutschland ca. 100 Meter dĂŒnn, in der Schweiz, in Benken liegt die MĂ€chtigkeit des Opalinustons bei 113 Metern.

Die Atomlobby der Schweiz ist jetzt dabei zu begrĂŒnden, warum ein 113 Meter dĂŒnne Schicht Opalinuston geeignet ist, AtommĂŒll aufzunehmen; die Atomlobby in Bayern und Baden-WĂŒrttemberg argumentiert, dass eine vergleichbare Schicht in Deutschland absolut ungeeignet ist AtommĂŒll aufzunehmen.

Sie verstehen, dass diese unterschiedlichen Argumentationen ein wenig verwirrend wirken.

- Wenn Tone mit einer geringen MĂ€chtigkeit geeignet sind, AtommĂŒll zu lagern, dann mĂŒssten doch auch die Tone in Bayern und Baden-WĂŒrttemberg fĂŒr ein Endlager in Frage kommen?

- Wenn dĂŒnne Tonschichten tatsĂ€chlich absolut ungeeignet sind, dann mĂŒssten Bayern und Baden-WĂŒrttemberg doch mit Vehemenz gegen die AtommĂŒllplĂ€ne der Schweiz vorgehen?

- Gibt es einen geologischen oder einen politischen Unterschied zwischen dem Opalinuston in der Schweiz und dem Opalinuston in SĂŒddeutschland?

FĂŒr eine zeitnahe Beantwortung dieser Fragen wĂ€ren wir dankbar, damit wir unsere EinsprĂŒche bald formulieren können.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Beat Jans, Co-PrÀsident NWA, Nationalrat
Axel Mayer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer BUND

NWA –Nie Wieder Atomkraftwerke
Murbacherstrasse 34 / CH-4056 Basel, 0041 (0) 61 322 49 20, born@nwa-schweiz.ch
www.niewiederatomkraftwerke.ch

BUND Regionalverband, Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz
Wilhelmstr. 24a, D-79098 Freiburg 0761/30383, bund.freiburg@bund.net
www.bund-freiburg.de
 
 

Museumstipp: Zarte Schmetterlinge
 
Museumstipp: Zarte Schmetterlinge
Musée d'Histoire Naturelle et d'Ethnographie, Colmar
bis 24.12.2010

Die Ausstellung will die Empfindlichkeit und Schönheit der Schmetterlinge unserer Region nĂ€her bringen. Zahlreiche Spiele und Fotografien zeigen, woran die Schmetterlingsarten erkannt werden können, wo sie leben und wie man sie schĂŒtzen kann....
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