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Samstag, 10. Juni 2023
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Verschiedenes

 
Eisesk√§lte √ľberf√§llt Deutschland
Was der pl√∂tzliche Frost f√ľr die Tier- und Pflanzenwelt bedeutet

Berlin ‚Äď Pl√∂tzlich gleicht Deutschland einem riesigen Gefrierschrank. Nicht nur wir Menschen m√ľssen uns mit dem frostigen Temperatursturz arrangieren, auch unsere Tier- und Pflanzenwelt muss mit den tiefen Minustemperaturen zurechtkommen. So fliegen Kraniche, die bei den so lange so milden Temperaturen hier geblieben sind, nun doch noch nach S√ľden. Und die ersten Wei√üst√∂rche, die schon zur√ľckgekehrt sind, erleben eine unangenehme √úberraschung. Doch nicht die K√§lte an sich ist das Problem, sondern der damit verbundene Futtermangel. Denn auch wenn kein Schnee liegt, finden sie durch die K√§lte beispielsweise weniger M√§use. Flugf√§hige St√∂rche brauchen aber dennoch nicht gef√ľttert werden, da diese in kurzer Zeit wieder in milde Regionen S√ľdwesteuropas ausweichen k√∂nnen.

‚ÄěF√ľr unsere Wildtiere, die nicht in w√§rmere Regionen entfliehen k√∂nnen gibt es mehrere Strategien, diese recht lebensfeindliche Zeit zu √ľberleben. Entweder verschl√§ft man den Winter einfach, oder man trotzt den tiefen Temperaturen mit einer dicken Speckschicht oder emsiger Futtersuche‚Äú, erkl√§rt Julian Heiermann, Tier-Experte des NABU. ‚ÄěUnsere heimische Tierwelt ist zwar an diese extremen Witterungsbedingungen angepasst und kommt auch mit zweistelligen Minusgraden zurecht ‚Äď doch mit einfachen Ma√ünahmen kann jeder dazu beitragen Wildtiere zus√§tzlich zu unterst√ľtzen, die frostige Zeit gut zu √ľberstehen.‚Äú

So ist der Igel ein typischer Winterschl√§fer, der wie andere Tiere h√§ufig in Laub- und Reisighaufen Zuflucht sucht. Diese sollte man ungest√∂rt liegen lassen, um die Tiere nicht zu gef√§hrden. Igel, die durch die vergangene milde Witterung aus dem Schlaf gerissen wurden und nun bei Minustemperaturen umherlaufen, sind meist hilfebed√ľrftig und sollten von Experten untersucht werden, r√§t der NABU. Bei Spazierg√§ngen im Wald ist es nun besonders wichtig, die Wege nicht zu verlassen, denn durch das Betreten des Waldbodens k√∂nnen Wildtiere, wie Rehe und Wildschweine, aufgeschreckt werden ‚Äď sie m√ľssen jetzt mit ihren Fettreserven sehr sparsam haushalten und jede Fluchtaktion verbraucht lebenswichtige Energie.

Den Pflanzen, die vielfach schon wieder zu knospen begannen, kann die pl√∂tzliche K√§lte kurzfristig schaden, wenn empfindliche Triebe absterben. In der Regel verkraften sie diesen Verlust und k√∂nnen im Fr√ľhjahr erneut austreiben.

Frische Maulwurfsh√ľgel deuten darauf hin, dass der Frost auch in den Boden kriecht und die Maulw√ľrfe tiefere Bodenschichten aufsuchen. Insekten und andere Gliedertiere, wie Spinnen und Asseln, halten es √§hnlich wie Winterschl√§fer. Sie verfallen in eine K√§ltestarre und ihr k√∂rpereigenes Frostschutzmittel verhindert beim Einfrieren die Entstehung von Eiskristallen, die das K√∂rpergewebe sonst zerst√∂ren w√ľrden

Wer unseren Gartenv√∂geln was Gutes tun m√∂chte, kann geeignetes Vogelfutter anbieten. ‚ÄěObwohl unsere V√∂gel auf diese Futtergabe nicht angewiesen sind, nehmen sie es als ‚ÄöZubrot‚Äė zur nat√ľrlichen Nahrung h√§ufig gerne an‚Äú, so Heiermann. Viele Vogelfreunde haben in den letzten Wochen die gewohnt winterliche Ansammlung typischer Gartenv√∂gel vermisst. Dies d√ľrfte sich jetzt mit dem Wetterumschwung √§ndern, wenn Vogelf√ľtterungen wieder verst√§rkt aufgesucht werden. In Naturg√§rten finden V√∂gel an den Samenst√§nden stehen gelassener Stauden und an vielen heimischen Strauchgeh√∂lzen zus√§tzlich nat√ľrliche Nahrung.

Tipps zur Wintervogelf√ľtterung ...
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√Ėkostromtarife: Nur zwei von drei √Ėkostromtarifen n√ľtzen der Umwelt
Bei einem Test von 19 √Ėkostromtarifen hat die Stiftung Warentest ermittelt, dass √Ėkostrom sogar h√§ufig g√ľnstiger ist als Normalstrom. Doch nur zwei von drei Angeboten haben auch einen Nutzen f√ľr die Umwelt. Der entsteht erst, wenn der √Ėkostromtarif konventionellen Strom vom Markt verdr√§ngt, der Anbieter also den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringt.

Wer einen √Ėkostromtarif w√§hlt, der m√∂chte seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Energiewende vorantreiben. Doch nur 13 der 19 √Ėkostromtarife sorgen daf√ľr, dass die Anbieter z. B. in neue Wind- oder Wasserkraftanlagen investieren. ‚ÄúSehr stark‚Äú √∂kologisch engagiert und zus√§tzlich mit ‚Äěguten‚Äú Vertragsbedingungen sind die Tarife der unabh√§ngigen √Ėkostromanbieter EWS Sch√∂nau (Tarif Sonnencent 0,5), Lichtblick (Lichtblick-Strom) und Naturstrom (naturstrom). Greenpeace Energy (Privatkundentarif) ist ebenfalls ‚Äěstark engagiert‚Äú, die Tarifbedingungen sind ‚Äěbefriedigend‚Äú. Nur bei diesen vier unabh√§ngigen √Ėkostromanbietern geht das Geld nicht an ein Unternehmen, das auch Atom- und Kohlestrom verkauft. Dennoch gibt es auch bei konventionellen Energieversorgern Tarife, die ein ‚Äěsehr starkes‚Äú oder ‚Äěstarkes‚Äú √∂kologisches Engagement des Anbieters erkennen lassen, sieben engagieren sich hingegen nur ‚Äěschwach‚Äú.

Wer noch nie seinen Stromtarif gewechselt hat, steckt in der Grundversorgung, dem meist teuersten Tarif. Im Januar 2012 zahlt eine Familie mit 4.000 Kilowattstunden Verbrauch im Grundversorgungstarif des √∂rtlichen Stromanbieters im Schnitt 1.046 Euro. F√ľr einen √Ėkotarif mit G√ľtesiegel dagegen nur 1.010 Euro.

Der ausf√ľhrliche Test √Ėkostromtarife ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/strom ver√∂ffentlicht.
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JETZT ANMELDEN: Freiwilliges √Ėkologisches Jahr
Ab 1. September 2012 bietet die LpB wieder 110 Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 27 Jahren die M√∂glichkeit, ein Freiwilliges √Ėkologisches Jahr (F√ĖJ) zu absolvieren.

An 84 Stellen können sie sich in der ökologischen Land- und Forstwirtschaft, im Umwelt- und Naturschutz und im technischen Umweltschutz einbringen.

Infos und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung gibt es unter www.foej-bw.de
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Einsteigerabend bei "MAhL VEGETARISCH"
Herzlich willkommen sind alle Interessierten zum Einsteigerabend der Initiative MAhL VEGETARISCH am Mittwoch, 08. Februar, ab 18:30 Uhr in der Salzstr. 1, 1. OG (Eingang Dreherstraße). Die Initiative wird sich und ihre Aktionen rund um den Freiburger Veggietag vorstellen. Nach zwei Kurzfilmen werden in lockerer Runde Fragen geklärt und Möglichkeiten zum Mitmachen dargestellt. Mehr zu der Initiative auf www.mahl-vegetarisch.de
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Tarnung f√ľr den Kohlepfennig ‚Äď
... wird die Chance f√ľr die Energiewende verpasst?

Bundesrat und Bundestag stehen vor der Novellierung des Kraft-W√§rme-Kopplungs-Gesetzes. Aus Freiburg kommt deutliche Kritik am Entwurf der Bundesregierung, da er den dezentralen Anspr√ľchen gr√∂√üerer St√§dte schadet. Gemeinsame Pressemitteilung von Klimab√ľndnis Freiburg, ECOtrinova e.V. und fesa e.V. vom 2. Februar 2012:

Der Entwurf der Bundesregierung f√ľr die Novelle des Gesetzes f√ľr Kraft-W√§rme-Kopplung (KWK) muss dringend fit gemacht werden f√ľr mehr Effizienz. Die Bundesl√§nder m√ľssen sich aktiv f√ľr eine Verbesserung der Situation kleiner KWK-Anlagen einsetzen, damit die Energiewende auch in gr√∂√üeren St√§dten m√∂glich wird.

Die anstehende Novelle des KWK-Gesetzes bietet gro√üe Chancen, Klimaschutz, Energiewende und Atomausstieg mit einem wirksamen Marktanreiz f√ľr kleine Kraftw√§rmekopplungs-Anlagen (KWK) voranzubringen. Sollte der jetzige Gesetzesentwurf der Bundesregierung vom 14.12.2011 jedoch ohne entscheidende Verbesserungen in Bundesrat und Bundestag durchgewunken werden, wird die einmalige Chance verpasst. Darauf weisen das Klimab√ľndnis Freiburg, ECOtrinova und fesa e.V. hin. Sie fordern den schnellen Ausbau der dezentralen Kraft-W√§rme-Kopplung.

J√∂rg Lange, Sprecher des Klimab√ľndnis Freiburg, weist darauf hin, dass nicht jede KWKAnlage im Sinne des Klimaschutzes sinnvoll ist. Per Gesetz werden auch gro√üe Kohlekraftwerke gef√∂rdert, wenn ihre Abw√§rme in Form von Fernw√§rme nutzbar gemacht wird. Diese W√§rme wird aber mit der zwei- bis dreifachen Menge an klimasch√§dlichen Emissionen erkauft wie die W√§rme, die aus kleinen erdgasbetriebenen KWK-Anlagen zum Beispiel Wohnbl√∂cke versorgt.

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, den KWK-Anteil an der Stromerzeugung bis 2020 auf 25 Prozent zu verdoppeln. Eine Erfolgsanalyse seit der letzten Gesetzes√§nderung im Jahr 2009 hat aufgezeigt, dass der Deckel der KWK-F√∂rderung von maximal 750 Millionen Euro pro Jahr jedoch nicht einmal ann√§hernd ausgesch√∂pft wurde. Daran wird sich auch mit dem jetzigen Novellierungsentwurf nichts √§ndern, weshalb die Ziele der Bundesregierung in weite Ferne r√ľcken.


Auf dem dezentralen Auge blind

Die wenigen beschlossenen √Ąnderungen nutzen vor allem den Betreibern von Gro√ükraftwerken und ignorieren damit das gro√üe Potenzial dezentraler Energieerzeugung:

- F√ľr KWK-Anlagen, die ab 2013 der Emissionshandelspflicht unterliegen, werden die Zuschl√§ge erh√∂ht. Zur Steigerung des KWK-Anteils w√ľrden damit vor allem die bereits im Bau oder in der Planung befindlichen, gro√üen, neuen Kohlekraftwerke beitragen, wie L√ľnen, Karlsruhe RDK 8, Mannheim GKM Block 9, Hamburg Moorburg A, Hamburg Moorburg B, Datteln 4. Denn auch diese Kohlekraftwerke w√ľrden √ľber das KWK-Gesetz f√ľr ihren KWK-Strom eine F√∂rderung von 1,5 Cent/Kilowattstunde (kWh), ab 2013 zuk√ľnftig 1,8 Cent/kWh erhalten! Eine Art ‚Äěgetarnter Kohlepfennig‚Äú, so die Freiburger Kritiker der Gesetzesneufassung. Gasbetriebene KWK-Anlagen tr√ľgen dagegen einen vielfach h√∂heren Beitrag zur CO2-Vermeidung und zur Energiewende bei.

- Dar√ľber hinaus werden Ma√ünahmen zur KWK-Nachr√ľstung von Kondensationskraftwerken f√∂rderf√§hig. Dies sind herk√∂mmliche Kraftwerke, die ihre Abw√§rme bisher nicht nutzen. Eine Umr√ľstung macht die Abw√§rme nutzbar, z.B. f√ľr ein Fernw√§rmenetz. Das verbessert die Gesamt-Energieeffizienz des Kraftwerkes, kann aber die wichtige Stromerzeugung mindern.

- Wärmenetze erhalten 30 statt 20 Prozent Zuschuss und Wärmespeicher erstmalig bis zu 30 Prozent der Investitionskosten.


Marktanreiz per Einspeiseregelung dringend erforderlich f√ľr kleine KWK

Insbesondere das riesige √∂kologische und √∂konomische Potential kleiner KWK-Anlagen (Anlagengr√∂√üen zwischen 10 und 2000 Kilowatt elektrischer Leistung (kWel)) hat die Bundesregierung entweder noch nicht erkannt oder sie will es nicht, um die gro√üen Versorger zu sch√ľtzen.

Eine Anreizregulierung vergleichbar dem erfolgreichen Erneuerbaren Energiengesetz (EEG) mit leistungsabh√§ngiger Einspeiseverg√ľtung k√∂nnte hier in wenigen Jahren zur Marktdurchdringung f√ľhren. Denn durch die bisher geringen St√ľckzahlen sind die Anschaffungskosten der ‚ÄěKleinen‚Äú f√ľr eine schnelle Marktdurchdringung noch zu hoch. Kleine KWK-Anlagen, auch Blockheizkraftwerke oder BHKWs genannt, bestehen im Wesentlichen aus einem umgebauten Auto-, LKW- oder Schiffsmotor mit einer gro√üen ‚ÄěLichtmaschine‚Äú, dem stromerzeugenden Generator. Insbesondere die Kleinsten sind aber vergleichsweise teuer. Ein Mini-BHKW mit 20 kWel kostet etwa 40.000 Euro. Ein Kleinwagen mit vergleichbarer Motorleistung kostet dem gegen√ľber nur ca. 10.000 Euro. Der Grund ist, dass Mini-BHKWs bisher nur in kleiner St√ľckzahl gebaut werden, sozusagen in vorindustrieller Manufaktur. So wurden im Jahr 2010 in Deutschland lediglich 1371 kleine KWK-Anlagen neu gebaut. Demgegen√ľber stehen in Deutschland 600.000 Heizungserneuerungen pro Jahr an.


Kleiner Aufwand - nachhaltige Wirkung

Um z.B. den Strom aus Kohle bis 2020 mit Strom aus dezentralen Blockheizkraftwerken weitgehend zu verdr√§ngen, w√ľrden weniger als f√ľnf Prozent der j√§hrlichen Motorenproduktion (5,5 Mio. PKW 2010) in Deutschland ausreichen - und das ohne den Gasverbrauch wesentlich zu steigern.

Mittelfristig kann das fossile Erdgas zudem durch Wasserstoff oder Methan ersetzt werden, produziert aus √ľbersch√ľssigem Strom aus Wind- und Solaranlagen, gespeichert in den bereits reichlich vorhandenen Gasspeichern. Hunderttausende und mehr BHKWs werden so Kernelemente f√ľr eine sichere Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien und damit f√ľr die Energiewende.


Wirtschaft ist weitsichtiger

Im Gegensatz zur Bundesregierung haben einige Wirtschaftsunternehmen die Chancen dieses Konzeptes bereits erkannt. Greenpeace Energy und die Windkraftfirma Juwi erarbeiten Konzepte f√ľr Versuchsanlagen zur Gewinnung von ‚ÄěWindgas‚Äú. Die Lichtblick AG bietet bereits heute zusammen mit VW das Strom und W√§rme produzierende ‚ÄěZuhause-Kraftwerk‚Äú an und selbst RWE macht inzwischen Werbung mit kleinen KWKAnlagen.

Das Gesetz braucht keine Zustimmung durch den Bundesrat. Die Bundesl√§nder sind jedoch zur Stellungnahme aufgerufen. Die 1. Anh√∂rung des Bundesrates ist f√ľr den 10.02.2012 geplant.

F√ľr weitere Informationen: www.klimabuendnis-freiburg.de


Klimab√ľndnis Freiburg

Das Klimab√ľndnis Freiburg ist ein Zusammenschluss engagierter B√ľrgerinnen und B√ľrger, unterst√ľtzt von zahlreichen lokalen und regionalen Initiativen und Fachb√ľros.

Wir setzen uns ein f√ľr:
- 100% Erneuerbare Energien
- eine massive Steigerung der Energieeffizienz
- Ausbau der Ressourceneffizienz
- Reduktion der CO2-Emissionen

info@klimabuendnis-freiburg.de
www.klimabuendnis-freiburg.de


ECOtrinova e.V.

ECOtrinova e.V. ist als gemeinn√ľtziger kooperativer Verein f√ľr Umwelt- und Verbraucherschutz, Energiewende und Klimaschutz eine Arbeitsgemeinschaft von in Freiburg i.Br. und der trinationalen Region ans√§ssigen Umweltinstituten, Vereinen, Fach-B√ľros und B√ľrgerInnen.

Vorsitz: Dr. Georg Löser

ecotrinova@web.de
www.ecotrinova.de

Der fesa e.V.

Der fesa e.V. ist ein gemeinn√ľtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich f√ľr den Ausbau der Erneuerbaren Energien und f√ľr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit seiner Arbeit sensibilisiert er die Menschen f√ľr Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, schl√§gt mit innovativen Projekten neue Wege ein und schafft √ľber sein Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verb√§nden.

√úber die Zeitschrift "SolarRegion", Veranstaltungen und Newsletter informiert er aktuell √ľber Themen aus den Bereichen Wind-, Solar- und Bioenergie, Geothermie sowie Energieeffizienz.
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Winterspaziergang durch die Streuobstlandschaft in Wettersbach
Die Streuobstgebiete um Karlsruhe bieten dem Spazierg√§nger das ganze Jahr √ľber einen abwechslungsreichen Anblick - von der Obstbaumbl√ľte im Fr√ľhjahr bis zu den Fr√ľchten und dem bunten Blattwerk im Herbst. Selbst im Winter lohnt sich ein Sparziergang dorthin und man kann mit eindrucksvollen Bildern heimkehren. Mit die ausgedehntesten Streuobstbest√§nde in Karlsruhe finden sich in Wettersbach, die sich mit denen von Reichenbach vereinen.
 
Autor: Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe

 
Obst und Gem√ľse: Die Farbe macht's
Eine Forschergruppe um Professor Daan Kromhout (Professor f√ľr Public Health Research) untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Obst und Gem√ľse und dem Risiko, innerhalb der darauf folgenden zehn Jahre einen Schlaganfall zu erleiden. Bereits in der Vergangenheit wurde diese Fragestellung mehrfach untersucht und ein Zusammenhang festgestellt.
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Internationaler Artenschutz
NABU International: Seltenste Meeresdelfinart der Welt braucht konsequenten Schutz

Einer der 100 letzten Maui-Delfine vor Neuseelands K√ľste im Fischernetz get√∂tet

Neuseeland ‚Äď Gestern wurde bekannt, dass ein weiterer der weltweit letzten 100 Maui-Delfine in einem Fischernetz ums Leben gekommen ist. Die NABU International Naturschutzstiftung mahnt die neuseel√§ndische Regierung anl√§sslich dieses Zwischenfalls erneut, die Schutzma√ünahmen gegen Fischereibeifang zu erh√∂hen, um das Aussterben der seltenen Meeresdelfine zu verhindern. Wie ihre engen Verwandten, die Hector-Delfine, gibt es Maui-Delfine nur in Neuseeland. Seit der Einf√ľhrung der Kiemen- und Schleppnetzfischerei in den Siebzigerjahren wurde ihre Population um mehr als 90 Prozent dezimiert.

‚ÄěMit weniger als 25 erwachsenen Weibchen stehen Maui-Delfine am Rande der Ausrottung‚Äú, warnt NABU-Artenschutzexpertin Barbara Maas. ‚ÄěDie Tiere verkraften nur einen einzigen Todesfall in f√ľnf bis sieben Jahren, sonst sterben sie aus. In den letzten sechs Monaten gab es jedoch bereits zwei Todesf√§lle. Der einzige Weg, ihr Aussterben zu verhindern, ist ein absolutes Fangverbot in dem Lebensraum der Delfine‚Äú, so Maas.

Der j√ľngste Tod des Maui-Delfins ereignete sich in der K√ľstenregion von Taranaki an der Westk√ľste von Neuseelands Nordinsel. Dieser K√ľstenabschnitt ist bisher ungesch√ľtzt, da sich die neuseel√§ndische Regierung trotz wiederholter Mahnungen von Wissenschaftlern und Natursch√ľtzern immer wieder dem Druck der einflussreichen Fischereilobby beugt, die behauptet, es g√§be genug Schutzbem√ľhungen und der Todesfall h√§tte sich ohnehin au√üerhalb des √ľblichen Maui-Delfin-Lebensraumes ereignet. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass das Vorkommen der Tiere in diesem Gebiet bereits 2005 bekannt war. Dieser K√ľstenabschnitt ist zudem besonders wichtig, da er eine genetische Br√ľcke zwischen den letzten lebenden Maui-Delfinen und den zahlreicheren, aber ebenfalls bedrohten Hector-Delfin-Populationen der S√ľdinsel darstellt.

Obwohl viele Neuseel√§nder eine Affinit√§t zum Ozean und zu Meerestieren haben, wie auch der landesweite Schock √ľber das anhaltende Artensterben nach der Rena-√Ėlkatastrophe zeigt, werden Maui-Delfine bisher einfach √ľbersehen. ‚ÄěAbgesehen von der Tatsache, dass Maui-Delfine schneller umgebracht werden als sie sich fortpflanzen k√∂nnen, wird die verzweifelte Situation der Tiere einfach totgeschwiegen. Nur wenn es uns gelingt, die Maui-Delfine in den Fokus der √Ėffentlichkeit zu r√ľcken und wir damit gen√ľgend Druck auf die neuseel√§ndische Regierung aufbauen k√∂nnen, hat die Art eine Chance zu √ľberleben‚Äú, sagt Thomas Tennhart, Vorsitzender der NABU International Naturschutzstiftung.
 
 



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