oekoplus - Freiburg
Freitag, 15. Februar 2019
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Verschiedenes

Buchtipp: Wolf Richard GĂŒnzel
 
Buchtipp: Wolf Richard GĂŒnzel "Der hummelfreundliche Garten"
Nisthilfen ‱ BlĂŒtenpflanzen ‱ Gartengestaltung

HummelgĂ€rten gestalten und erleben: Warum mögen Hummeln MĂ€usegeruch? Haben Hummeln Lieblingsfarben? Und wie entsteht ihr gemĂŒtliches Brummen?

Diese und weitere spannende Fragen beantwortet das Buch »Der hummelfreundliche Garten« von Wolf Richard GĂŒnzel, erschienen im DarmstĂ€dter pala-verlag. Anschaulich erklĂ€rt der Autor, wie die sympathischen Insekten leben, Nester bauen und ihren Nachwuchs großziehen. Wer Garten und Balkon zum Lebensraum fĂŒr Hummeln machen möchte, findet zahlreiche praktische Tipps und Gestaltungsideen. Bauanleitungen fĂŒr unterschiedliche HummelnistkĂ€sten – vom einfachen Unterschlupf bis zum großen Hummelstand – bieten Passendes fĂŒr jeden Garten. Standortgerechte Pflanzenlisten helfen bei der Auswahl beliebter Hummelblumen, die Tiere und Menschen mit Farben und Duft gleichermaßen begeistern. Selbst ein kleiner Balkon wird mit passender Bepflanzung so zum Paradies fĂŒr Hummeln.

DarĂŒber hinaus leistet ein naturnaher Hummelgarten einen aktiven Beitrag zum Naturschutz, denn viele Hummelarten sind durch das Schwinden ihrer LebensrĂ€ume bedroht. Als Lesestoff fĂŒr gemĂŒtliche Stunden und voll praktischer Tipps macht dieses Buch Lust auf mehr Natur im Garten.

pala-verlag Darmstadt, 2010, 160 Seiten, EUR 14,00
ISBN: 978-3-89566-276-8
 
 

Mit Herz fĂŒr die Natur
 
Mit Herz fĂŒr die Natur
Kinder spenden den Erlös eines Tanzprojektes an die Ökostation

Am Anfang stand eine Idee: Kinder bringen ihre Erlebnisse in der Natur kreativ und tĂ€nzerisch zum Ausdruck und werben fĂŒr einen liebevollen und verantwortlichen Umgang mit unserer Erde. Die TanzpĂ€dagogin Bettina InĂ©s Truffat versammelte im Sommer 35 Kinder von 3-12 Jahren, um diese Idee auf die BĂŒhne zu bringen. Daraus entstand das Tanzprojekt „Vier Jahreszeiten“, das im Juli zweimal im Theater Augustinum aufgefĂŒhrt wurde. Das Projekt gehörte zum hiesigen Rahmenprogramm des Modellstadtteils Vauban, mit dem sich Freiburg auf der Expo in Shanghai prĂ€sentierte und stand unter der Schirmherrschaft von OberbĂŒrgermeister Salomon.

Die AuffĂŒhrungen waren mit 360 Besuchern ein voller Erfolg. Es war der Wunsch der kleinen TĂ€nzerinnen und TĂ€nzer, dass der Erlös, eingesetzt wird, um Kindern Naturbegegnungen zu ermöglichen, ganz im Sinne des Tanzprojektes. So spendeten sie den Erlös von 1200,- Euro an das GrĂŒne Klassenzimmer der Ökostation, wo Schulklassen und Kindergartenkinder vieles ĂŒber die Natur lernen können. Bei einem Besuch in dem Umweltbildungszentrum am 17. Dezember ĂŒberreichten sie den Scheck an das Leitungsteam, das sich bei den Kindern seinerseits mit einer FĂŒhrung durch die Ökostation, mit BratĂ€pfeln und Kinderpunsch bedankte.
Mehr
 

 
KLIMASCHÄDLICHE TRANSPORTE
Pro Tag fliegen 140 Tonnen Lebensmittel nach Deutschland

Frisch aus dem Flugzeug: Als Luftfracht gelieferte Lebensmittel verursachen mehr als ein Zehntel der Gesamtemissionen, die beim Transport von Fisch oder Obst freigesetzt werden. VerbraucherschĂŒtzer fordern nun eine Kennzeichnung der klimaschĂ€dlichen Flugware.
Mehr
 

Nicht nur gute Noten fĂŒr die Quoten
© Andreas Eistert / WWF
 
Nicht nur gute Noten fĂŒr die Quoten
WWF fordert Ende der Fisch-Verschwendung und bessere Kontrollen

Hamburg, BrĂŒssel - Die Fischereiminister der EuropĂ€ischen Union haben sich heute Nacht auf Fangquoten fĂŒr die Nordsee und den Nordostatlantik geeinigt. Demnach darf im kommenden Jahr 20 Prozent weniger Kabeljau in der Nordsee gefangen werden. Die Quoten fĂŒr mehr als 70 andere FischbestĂ€nde wurden ebenfalls gekĂŒrzt. FĂŒr Nordsee-Hering, Seezunge und wenige weitere FischbestĂ€nde wurde die Fangquote aufgestockt. Der WWF ist mit den Entscheidungen zufrieden, da sie von den wissenschaftlichen Empfehlungen deutlich weniger abweichen als in der Vergangenheit. Mit Blick auf die anstehende Fischereireform sei aber eine verbesserte Kontrolle auf den Schiffen nötig. Der WWF fordert zudem ein Ende der verschwenderischen RĂŒckwurfpraxis von zu kleinem und zu viel gefischtem Fisch.

In den vergangenen Jahren ĂŒberschritten die EU-Fangquoten die wissenschaftlichen Empfehlungen regelmĂ€ĂŸig um durchschnittlich 40 Prozent. "Diese Praxis konnte auf Dauer nicht gut gehen", erlĂ€utert Karoline Schacht, Fischereireferentin beim WWF Deutschland. "Die Politik hat keine andere Wahl, als der Wissenschaft zu folgen. Wenn der Fisch erst einmal weg ist, nĂŒtzen taktische politische Spielereien nichts mehr." FĂŒr den WWF sind wissenschaftlich begrĂŒndete Fangquoten das notwenige MosaikstĂŒck einer nachhaltigen Fischereipolitik. Erst mit langfristigen PlĂ€nen fĂŒr den Aufbau der BestĂ€nde und einem Verbot der RĂŒckwurfpraxis könnten die Voraussetzungen fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Fischerei entstehen.

Die existierenden LangzeitplĂ€ne, in denen eine maximale Abweichung der nĂ€chstjĂ€hrigen Fangmenge von 15 Prozent festgeschrieben ist, wurden bei der heutigen Entscheidung grundsĂ€tzlich berĂŒcksichtigt. Ausnahme ist der Nordsee-Hering, fĂŒr den in der vorgeschalteten Verhandlung zwischen der EU und Norwegen bereits eine 23-prozentige Anhebung beschlossen wurde. Der WWF kritisiert dieses Vorgehen. "Die Kommission und alle Beteiligten mĂŒssen die beschlossenen LangzeitplĂ€ne konsequent durchsetzen", fordert Karoline Schacht. Nur dann könne sich ein Erfolg wie in der Ostsee einstellen, wo man im Rahmen eines Langzeitplans ein neues "Dorschwunder" beobachten konnte. In der Nordsee dagegen gilt der langfristige Wiederaufbauplan fĂŒr Kabeljau als gescheitert. Hier werden nach wissenschaftlichen Berechnungen des Internationalen Rates zur Erforschung der Meere (ICES) noch immer rund 36 Prozent des zunĂ€chst gefangenen Kabeljau wieder "entsorgt". Der WWF fordert eine schnelle und grĂŒndliche Nachbesserung des Plans und begrĂŒĂŸt die Absicht der EU-Staaten, in Pilotprojekten Kameras an Bord zu installieren und so die Kontrolle der tatsĂ€chlichen FĂ€nge zu verbessern. "Mit den elektronischen Augen klettert nicht `Big Brother` an Bord", tritt Karoline Schacht BefĂŒrchtungen entgegen. FĂŒr Fischer, die beweisen wollen, dass sie nachhaltig arbeiten, seien Kameras die optimale Lösung. Fischern, die sich fĂŒr die Kamera entscheiden, werde eine leicht erhöhte Fangmenge zugeteilt, dafĂŒr werde ihnen jedoch jeder falsch gefangene Fisch auf ihre Quote angerechnet. Das verstĂ€rke den Anreiz, schon beim Fang auf GrĂ¶ĂŸe und Art des Fisches zu achten.
 
 

Buchtipp: Wildi Zit
 
Buchtipp: Wildi Zit
Waidmanns Heil am Breisgauer KĂŒchentisch

So heißt das 124 Seiten umfassende Buch, in dem 20 JĂ€gerinnen und JĂ€ger aus Freiburg, Schwarzwald, Kaiserstuhl und Tuniberg portraitiert werden. Neben ihrer Liebe zur Natur, ihrem Engagement in der Wildhege und ihren BemĂŒhungen fĂŒr den Erhalt der Artenvielfalt verbindet sie eines: die Vorliebe fĂŒr eine ehrliche ErnĂ€hrung, wie sie die Verarbeitung von Wildbret bietet. Abseits von Stress durch Massentierhaltung, Tiertransporte und Schlachthöfe sind es die JĂ€gerinnen und JĂ€ger, die heute noch Zugang zu einer Nahrungsquelle haben, die sich durch die Möglichkeit einer artgerechten, natĂŒrlichen Lebensweise der Tiere auszeichnet....
Mehr
 

WWF zu den Ergebnissen von CancĂșn:
Kraftwerk Weisweiler. © Andrew Kerr / WWF-Canon
 
WWF zu den Ergebnissen von CancĂșn: "Es geht also doch"
CancĂșn/ Berlin - Die Klimaverhandlungen in CancĂșn sind soeben zu Ende gegangen. Die Regierungen haben sich im Vorlauf zur entscheidenden Klimakonferenz in Durban (SĂŒdafrika) im kommenden Jahr zu einer Reihe von BeschlĂŒssen verpflichtet.

Die Ergebnisse von CancĂșn kommentiert Regine GĂŒnther, Leiterin Klima- und Energiepolitik der Umweltstiftung WWF:

"Heute hat die internationale Gemeinschaft bewiesen, dass sie doch in der Lage ist, gemeinsam wichtige Schritte gegen den Klimawandel einzuleiten. Mit der Übereinkunft von CancĂșn wurde eine gute Grundlage fĂŒr die kommenden Klimaverhandlungen in SĂŒdafrika gelegt. Jetzt liegt der Ball wieder im Feld der einzelnen Staaten, die BeschlĂŒsse durch entschiedenes Handeln mit Leben zu fĂŒllen. Dies bedeutet fĂŒr die EU, schnellstmöglich die CO2-Reduktionsziele bis 2020 von 20 auf 30 Prozent zu erhöhen."

Der WWF begrĂŒĂŸt besonders, dass die IndustrielĂ€nder verpflichtet wurden, PlĂ€ne zu entwickeln, ihre Volkswirtschaften fast CO2-frei umzubauen ("Dekarbonisierung").

Gleichwohl ist die Übereinkunft von CancĂșn aus Sicht des WWF nicht perfekt. FĂŒr einen umfassenden rechtlich verbindlichen Vertrag mit den notwendigen Maßnahmen, um die globale ErwĂ€rmung deutlich unter zwei Grad zu halten, muss auf dem Weg zur nĂ€chsten Klimakonferenz noch sehr viel Arbeit geleistet werden.

"CancĂșn ist ein wichtiger Schritt nach vorn. Möglich war dieser Erfolg dank der hervorragenden VerhandlungsfĂŒhrung der mexikanischen KonferenzprĂ€sidentin und durch den Einigungswillen der meisten Staaten. Der Multilateralismus wurde durch die CancĂșn-Kompromisse gestĂ€rkt. Es geht also doch", so WWF-Klimachefin Regine GĂŒnther.
 
 

Warum mögen wir in der kalten Jahreszeit Kardamom, Zimt oder Nelken?
WĂ€rmende GewĂŒrze © Umwelt- und Arbeitsschutz Karlsruhe
 
Warum mögen wir in der kalten Jahreszeit Kardamom, Zimt oder Nelken?
Herbst und Winter sind leider auch ErkĂ€ltungszeit. Die Ursache fĂŒr eine höhere InfektanfĂ€lligkeit ist hĂ€ufig UnterkĂŒhlung. Was jetzt vorbeugend helfen kann sind intensive GewĂŒrze, denn viele von ihnen wirken durchblutungsfördernd und dadurch wĂ€rmend. Einigen werden sogar antibakterielle Wirkungen zugeschrieben.

WĂ€rmende GewĂŒrze sind: Chili, Currymischungen, Fenchel, Gelbwurz, Ingwer, Kardamom, Knoblauch, Koriander, KĂŒmmel, Muskatnuss, Nelken, Petersilie, Pfeffer, Rosmarin, Schnittlauch, Thymian, Zimt.

FĂŒr Ihr Wohlergehen und das Ihrer Umwelt sorgen Sie natĂŒrlich am besten mit GewĂŒrzen aus Fairem Handel und Bio-Siegel, wie sie in NaturkostlĂ€den angeboten werden.
Mehr
 

TV-Star Nina Eichinger: Kauft Öko-WeihnachtsbĂ€ume!
Nina Eichinger © Jens van Zoest / WWF
 
TV-Star Nina Eichinger: Kauft Öko-WeihnachtsbĂ€ume!
Moderatorin wirbt mit WWF-Tattoo fĂŒr giftfreie FSC-zertifizierte WeihnachtsbĂ€ume

Berlin - Die TV-Moderatorin Nina Eichinger ruft fĂŒr den WWF zum Kauf umweltfreundlicher WeihnachtsbĂ€ume mit dem FSC-Siegel auf. Mit Fotos, auf denen sie unter anderem mit einem tĂ€towierten WWF-Panda zu sehen ist, wirbt der aus der Sendung „DSDS“ bekannte TV-Star fĂŒr eine Stille Nacht ohne böse Folgen fĂŒr die Umwelt.

„FĂŒr mich ist es unglaublich wichtig, dass ich einen Baum aus einem nachhaltig bewirtschafteten Wald habe. So habe ich die Garantie, dass die Natur intakt bleibt. Ich habe lieber eine leicht schiefe Tanne dafĂŒr aber ohne Gift. Mit dieser Gewissheit lĂ€sst sich das herrliche Tannen Aroma im Wohnzimmer doch ganz anders genießen!“ so Nina Eichinger.

Das Siegel FSC steht fĂŒr BĂ€ume aus guter Waldwirtschaft. Inzwischen gibt es in allen grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten und vielen Gemeinden FSC-WĂ€lder, die WeihnachtsbĂ€ume verkaufen. Wo genau, können Verbraucher mit Hilfe einer Liste von Verkaufsstellen erfragen, die unter www.fsc-deutschland.de/db zu finden ist.

Von den rund 25 Millionen WeihnachtsbĂ€umen, die jĂ€hrlich in Deutschland verkauft werden, ist der Großteil aus ökologischer Sicht wenig feierlich. „Die meisten BĂ€ume stammen aus ökologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen, die mit Chemikalien behandelt werden. EndgĂŒltig ökologisch unchristlich wird es, wenn die BĂ€ume per Lastwagen durch die halbe Republik gekarrt werden“, so die WWF-Waldexpertin Nina Griesshammer.

Damit die BĂ€ume optisch ansprechend wachsen und nicht von SchĂ€dlingen befallen werden, wird in den allermeisten FĂ€llen die Chemiekeule eingesetzt: Herbizide fĂŒr konkurrierende GrĂ€ser, Insektizide gegen KĂ€fer und LĂ€use, MineraldĂŒnger fĂŒr den gleichmĂ€ĂŸigen Wuchs und die krĂ€ftige Farbe der Nadeln. Wer Weihnachten unter einem unbelasteten und ökologisch verantwortungsvollen Baum verbringen möchte, dem rĂ€t der WWF zu heimischen WeihnachtsbĂ€umen, die das FSC-Siegel tragen. Dieses Zeichen garantiert, dass der Baum aus einem Betrieb stammt, der eine umwelt- und sozialvertrĂ€gliche Waldwirtschaft betreibt.
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 
139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 
162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 
185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 
208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 
231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 
254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 
277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 
300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 
323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 


Copyright 2010 - 2019 Benjamin Jäger