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Mittwoch, 19. Februar 2020
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Verschiedenes

 
Bekenntnis zum Forschungsstandort Baden-WĂŒrttemberg
Umweltminister Franz Untersteller: „Ohne unsere hervorragende Forschungsarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien könnte die Energiewende im Land nicht gelingen“

AnlĂ€sslich seines Besuches in der „Solarstadt“ Freiburg versprach Umweltminister Franz Untersteller sich dafĂŒr einzusetzen, dass das Land die finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien beibehĂ€lt. Trotz der insgesamt schwierigen Haushaltslage halte er die weitere Forschungsförderung fĂŒr unerlĂ€sslich, um die Energiewende im Land zu schaffen, bekrĂ€ftigte Untersteller bei einem Besuch des Fraunhofer Instituts fĂŒr solare Energiesysteme, ISE, in Freiburg (grĂ¶ĂŸtes europĂ€isches Forschungsinstitut zur Solartechnologie).
„Baden-WĂŒrttemberg besitzt eine europaweit herausragende Forschungslandschaft mit beachtlicher technologischer Kompetenz, die ich erhalten und ausbauen will“, so Untersteller.

In der Forschung liege die Chance, zum einen den Umbau von den fossilen Energien und der Atomkraft auf die erneuerbaren EnergietrĂ€ger zu beschleunigen. Zum anderen verschaffe die Forschung der mittelstĂ€ndischen Wirtschaft in Baden-WĂŒrttemberg die nötige Basis, um in den nĂ€chsten Jahren und Jahrzehnten auf dem Gebiet der neuen Energiewirtschaft eine international fĂŒhrende Rolle spielen zu können.

„Die Grundlagen fĂŒr die Energiewende werden in der Forschung gelegt“, sagte Untersteller, „der Gewinn daraus ist sowohl ein ökologischer als auch ein ökonomischer.“

Neben dem Fraunhofer Institut fĂŒr solare Energiesysteme besuchte der Umweltminister heute (31. Oktober 2011) auch einen Vorzeigebau fĂŒr energetische Altbausanierung in Freiburg, den Energieversorger Badenova sowie Standorte fĂŒr WindrĂ€der im Schwarzwald.
 
 

Wegweiser zu den Fernradwegen des Landes
 
Wegweiser zu den Fernradwegen des Landes
„Radfernwege Baden-WĂŒrttemberg – 19 Entdeckertouren vom Neckar bis zum Bodensee“ heißt der ReisefĂŒhrer, den der Bruckmann Verlag jetzt in Zusammenarbeit mit der TMBW herausgebracht hat. Auf 200 Seiten werden die Landesradfernwege des SĂŒdens vorgestellt: Mit Karte, Höhenprofil und genauer Routenbeschreibung. Außerdem gibt es Infos ĂŒber SehenswĂŒrdigkeiten und StadtrundgĂ€nge sowie Tipps zur Einkehr und Übernachtung. Der RadfĂŒhrer ist fĂŒr 19,95 Euro im Buchhandel erhĂ€ltlich.
 
 

Gaddafi, Atomkraftwaffen und die deutsch-französischen Medien
 
Gaddafi, Atomkraftwaffen und die deutsch-französischen Medien
Der ehemalige libysche Machthaber Gaddafi ist tot und der Krieg beendet. HĂ€tte Herr Sarkozy ein wenig frĂŒher seine AKW-Export-PlĂ€ne nach Libyen realisiert, dann hĂ€tte das Land, Ă€hnlich wie Nordkorea, recht schnell ĂŒber Plutonium und Atomkraftwaffen verfĂŒgen können. Der Krieg hĂ€tte vermutlich nicht stattgefunden oder wĂ€re anders verlaufen. ...
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BeschÀftigung mit Heimischer Natur in Kindergarten und Schule
 
BeschÀftigung mit Heimischer Natur in Kindergarten und Schule
Kinder entdecken, nutzen und gestalten ihre Umwelt in dem Maße, wie es ihnen von Eltern, Kindergarten und Schule ermöglicht und angeboten wird. An diesem Punkt setzen Projekte an, bei denen Kindergarten- und Schulkinder ihre heimische Natur spielerisch, forschend und handwerklich kennen lernen können. Um die Bildungseinrichtungen darin zu unterstĂŒtzen, hat die PLENUM-GeschĂ€ftsstelle gemeinsam mit erfahrenen NaturpĂ€dagoginnen und -pĂ€dagogen zehn Naturerlebnis-angebote erarbeitet und nun vorgestellt.

„Alles ganz schön bunt hier“, lautet ein Angebot, heimische FĂ€rbepflanzen zu erforschen und damit zu experimentieren. Farbenfroh geht es auch beim kreativen Gestalten mit KaiserstĂŒhler KrĂ€utern und Blumen zu. Den nahe gelegenen Wald können Kinder auf sportliche, forschende oder kĂŒnstlerisch-kreative Art und Weise kennen lernen und somit Naturverbundenheit entwickeln. Auf der Streuobstwiese der Stiftung KaiserstĂŒhler Garten sind die Kinder eingeladen, sich mit Äpfeln, Kirschen und Wiesenblumen zu beschĂ€ftigen, Nisthilfen zu bauen und Saft zu pressen. Im benachbarten Samengarten dĂŒrfen Kinder leckeres heimisches GemĂŒse sĂ€en, jĂ€ten, ernten und verkosten. Die gestaltende Kraft der HĂ€nde ist beim Kneten und Modellieren mit Lehm gefordert. Entweder kann jedes Kind einen eigenen Miniatur- Lehmofen formen oder eine Gruppe einen gemeinsamen echten Backofen aus Lehm bauen und beim nĂ€chsten Dorffest professionell betreiben. Fantasie, Vorstellungsvermögen und Gruppendynamik werden beim Projekt „Sinnesgarten“ angeregt, bei dem aus Ideen ein gemeinsames kleines GĂ€rtlein entstehen soll, das verschiedene Sinne anspricht.

Alle ausgearbeiteten Projektangebote sind ĂŒber die PLENUM-GeschĂ€ftsstelle erhĂ€ltlich und stehen auf der Homepage www.naturgarten-kaiserstuhl.de. Somit können interessierte Lehrer und Eltern gleichermaßen diese Angebote aufgreifen und fĂŒr die DurchfĂŒhrung in einer Gruppe oder Klasse vorschlagen. Bei allen umweltpĂ€dagogischen Angeboten sollen Kopf, Herz und Hand gleichermaßen angesprochen werden, wobei das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund steht. Alle Angebote setzen Vorgaben und Ziele des Bildungsplans auf handlungsorientierte Art und Weise um.

Die Informationsveranstaltung fĂŒr KindergĂ€rten und Schulen der Region Naturgarten Kaiserstuhl wurde in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Freiburg durchgefĂŒhrt. Dabei konnten sich Erzieherinnen, Lehrerinnen und Lehrer ein Bild von diesen Angeboten machen und mit den Anbietern dieser naturpĂ€dagogischen Projektangebote ins GesprĂ€ch kommen. Des weiteren wurde auf einige Angebote von Volkshochschulen und des Naturzentrums Kaiserstuhl hingewiesen, die sich speziell an Kinder richten und das Kennenlernen und Erleben der heimischen Natur in den Mittelpunkt stellen.

Matthias Hollerbach von PLENUM und Heinz Trogus von der Regionalgesellschaft Naturgarten Kaiserstuhl GmbH möchten mit dieser Initiative im Rahmen der Naturgarten-Kampagne dazu beitragen, dass KindergÀrten und Schulen Natur und Landschaft ihrer direkten Umgebung wieder mehr ins Blickfeld nehmen und in ihre Bildungsarbeit integrieren.

zum Bild oben:
Matthias Hollerbach (PLENUM), Heinz Trogus (Naturgarten Kaiserstuhl GmbH), die NaturpĂ€dagoginnen Friederike Dinkelaker, Monika Witte und Sabine Gensch und der ErlebnispĂ€dagoge Erich Briel (v.r.) prĂ€sentierten Naturerlebnisangebote fĂŒr Schulen und KindergĂ€rten.
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Zum 25. Jahrestag der Sandozgiftwelle im Rhein am 31. Okt./1. Nov ...
 
Zum 25. Jahrestag der Sandozgiftwelle im Rhein am 31. Okt./1. Nov ...
... stellen die UmweltverbÀnde im Dreyeckland fest:

Ein Sandoz II muss verhindert werden!

Die Sandozgiftwelle und die darauf folgenden Proteste der grenzĂŒberschreitenden Umweltbewegung vor 25 Jahren haben dazu beigetragen, dass Gesetze und Vorschriften im GewĂ€sserschutz verschĂ€rft worden sind – dadurch ist tatsĂ€chlich eine erfreuliche Verbesserung der GewĂ€ssergĂŒte im Rhein eingetreten. Zudem hat der forcierte Bau von Havarie- und LöschwasserrĂŒckhaltebecken die Gefahr einer unfallbedingten BeeintrĂ€chtigung des Rheins erheblich vermindert.
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Buchtipp: Andrea Flemmer
 
Buchtipp: Andrea Flemmer "Echt sĂŒĂŸ!"
Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich. Mit ErnÀhrungstipps

Alternativen zum Zucker sind heute gefragter denn je: Immer mehr Menschen leiden an Diabetes oder Übergewicht und mĂŒssen auf ihren Zuckerstoffwechsel achten. Andere wollen der Gesundheit zuliebe Haushaltszucker vermeiden. Allen gemeinsam ist jedoch: Sie suchen nach natĂŒrlichen und gesunden SĂŒĂŸungsmitteln. ...
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ÖKO-TEST LED-Lampen
Foto: öko-test
 
ÖKO-TEST LED-Lampen
Besser als Energiesparlampen

LED-Lampen sind das Licht der Zukunft. Energiesparlampen sind sie aber heute schon in vielerlei Hinsicht voraus. Denn sie sind sparsamer, haltbarer und einige machen ein besseres Licht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von ÖKO-TEST.

Das Frankfurter Verbrauchermagazin hat elf LED-Lampen mit Schraubgewinde, die in eine normale Lampenfassung eingeschraubt werden können, im Dauertest unter die Lupe genommen. Dabei zeigten die Produkte ihre StĂ€rken. LED-Lampen bieten ein ausgeglicheneres Farbspektrum. Ein weiterer Vorteil ist die Sparsamkeit: Auch wenn die LED in der Anschaffung teuer sind, rechnet sich ihr Einsatz im Schnitt nach gut drei Jahren. Denn es sind bis zu 85 Prozent Energieeinsparung im Vergleich zur GlĂŒhlampe möglich. Energiesparlampen schaffen bei gleicher Testanordnung nur etwa 70 Prozent.

Allerdings gibt es auch noch etliche Probleme zu lösen. Bedenklich ist das ausgeprĂ€gte Lichtflimmern der LED. Das können die Augen zwar nicht mehr wahrnehmen, doch im Gehirn kommen diese Pulse an. Außerdem ist die Elektrosmogbelastung bei allen getesteten Lampen sehr hoch. Manche ĂŒberschreiten die TCO-Norm, die fĂŒr Computermonitore erlaubt ist, um mehr als das Zehnfache. ÖKO-TEST empfiehlt daher, LEDs nicht in Schreib- oder Nachttischlampen einzuschrauben und hier besser auf Halogenlampen zu setzen. Außerdem lĂ€sst die Helligkeit bei einigen Produkten stark zu wĂŒnschen ĂŒbrig.

JĂŒrgen Stellpflug, Chefredakteur des ÖKO-TEST-Magazins, resĂŒmiert: „Die LED-Technologie steht zwar noch am Anfang ihrer Entwicklung, aber in ihr steckt großes Potenzial. Sie sticht schon jetzt die Energiesparlampe aus und kann damit wirklich das Licht der Zukunft werden.“

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2011 gibt es seit dem 28. Oktober 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
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Wir sind sieben Milliarden
© WWF
 
Wir sind sieben Milliarden
Menschheit lebt "auf Pump". / WWF fordert effiziente und gerechte Nutzung von Rohstoffen.

Berlin - Am 31. Oktober wird laut UN-Berechnungen der siebenmilliardste Mensch geboren. Die Weltbevölkerung wĂ€chst und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Doch um die Nachfrage nach natĂŒrlichen Rohstoffen zu decken, brĂ€uchte man nach Berechnungen der Umweltschutzorganisation WWF bereits heute einen zweiten Planeten. Mit den Bevölkerungszahlen wird auch der Bedarf an Wasser, Nahrung und Energie weiter steigen. Die Menschheit befriedigt ihren Ressourcenbedarf der WWF-Studie "Living Planet Report" zufolge seit Jahren von den „ökologischen RĂŒcklagen“ der Natur. „Wir leben derzeit auf Pump. In Zukunft mĂŒssen Nahrungsmittel und knappe Produktionsmittel wie Wasser und Böden gerechter und effizienter genutzt werden“, fordert daher Matthias Meissner, Agrarreferent beim WWF Deutschland. „Damit eine Stabilisierung der WelternĂ€hrung möglich wird, mĂŒssten die IndustrielĂ€nder zusĂ€tzlich ihren Fleischkonsum reduzieren und die allgemeine WegwerfmentalitĂ€t des Handels und der Verbraucher mĂŒsste gestoppt werden.“

Die FAO fordert deshalb schon heute eine Steigerung der Lebensmittelproduktion um 70 Prozent bis 2050. Eine Intensivierung der Landwirtschaft ist jedoch nur ein kleiner Teil der Lösung. Zu diesem Ergebnis kam eine gemeinsame Studie des WWF Deutschland und der Heinrich-Böll-Stiftung. Viel dringlicher sei es, eine gerechtere und effizientere Verteilung der Nahrungsmittel und ProduktionsgĂŒter zu erreichen, so der WWF. So wĂŒrde eine Halbierung der Nachernteverluste bei Weizen lediglich eine Produktionssteigerung von 48 statt 70 Prozent notwendig machen. Nachernteverluste sind Lebensmittel und Rohstoffe, die zwischen Ernte und Verbraucher weggeworfen werden.
 
 



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