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Samstag, 24. August 2019
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Verschiedenes

 
Theater in Bewegung
Der BUND bietet am Sonntag den 9. Oktober in der Ă–kostation Freiburg, FalkenbergerstraĂźe 21 b von 10 bis 16:00 Uhr einen Theaterworkshop an.

Der Workshop, der zusammen mit dem Grips Theater Berlin konzipiert wurde, richtet sich an Akteure und MitarbeiterInnen aus Umweltverbänden und Eine Welt Initiativen. Das Thema ist, wie man mit Theater und Performance umwelt- und entwicklungspolitischen Forderungen Nachdruck verleihen kann. Ausgehend von eigenen Erlebnissen und dem aktuellem Zeitgeschehen werden Aktionen und Szenen zu Klima- und Umweltthemen entwickelt, die nach Absprache auch als Straßenaktion durchgeführt werden können. Die Gebühr liegt bei 15,- beziehungsweise 10,- Euro, für BUND-Mitglieder. Anmeldung und weitere Infos über die BUND-Geschäftsstelle Freiburg, Tel.: 0761-30383.
 
 

 
Energierundfahrt am Samstag, 8. Oktober
... im Rahmen des Energietages Baden-WĂĽrttemberg

Besonderer Höhepunkt: Besichtigung des badenova-
Blockheizkraftwerkes Landwasser

Unter dem Motto „Zukunft erleben“ laden die Stadt Freiburg,
der Energiedienstleister badenova und die Freiburger
Verkehrs AG (VAG) auch in diesem Jahr wieder zu einer
spannenden Energierundfahrt ein. Start ist am Samstag, 8.
Oktober, um 11 und um 14.30 Uhr am VAG-Zentrum in der
Besançonallee.

Auf der rund zweistündigen Tour lernen die Fahrgäste
ausgewählte ökologische „Leuchtturmprojekte“ kennen. Der
besondere Höhepunkt: Der Besuch des badenova-
Blockheizkraftwerkes in Landwasser. Die Teilnahme an der
Energierundfahrt ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Die StraĂźenbahnen der VAG fahren ĂĽbrigens seit Januar
2009 mit reinem Ă–kostrom und sparen dadurch pro Jahr rund
7.000 Tonnen CO2 ein.

Ă–kologische Projekte - von der Bahn aus betrachtet
Dass Freiburg im Bereich der erneuerbaren Energien und
innovativen Technologien bestens aufgestellt ist, erfahren die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer bequem bei der
StraĂźenbahn-Tour. Fachleute des auf Solar- und
UmweltfĂĽhrungen spezialisierten Unternehmens Freiburg
Futour erläutern die ökologischen „Leuchtturmprojekte“, an
denen die Straßenbahn vorbei fährt.

Zur Route der Energierundfahrt
Vom VAG-Zentrum aus fĂĽhrt die Route entlang der Linie 5
zunächst durch Haslach bis zum Bertoldsbrunnen, dann über
die Linie 1 bis nach Landwasser. Hier erhalten die Teilnehmer
eine FĂĽhrung durch das modernisierte und umgebaute Block-
Heizkraftwerk (BHKW) Landwasser. Das Besondere daran:
Biogas aus der Bioabfallvergärungsanlage und Deponiegas
von der Deponie Eichelbuck werden im BHKW so aufbereitet,
dass große Mengen an regenerativer Energie bereit stehen –
so viel, um 4.900 Haushalte in Landwasser ein Jahr lang mit
Strom und 1.200 Haushalte mit Wärme zu versorgen.

Der Ansatz, die Energiegewinnung aus Bioabfall aus der
braunen Tonne mit dem zu kombinieren, was auf der Deponie
Eichelbuck an RestmĂĽll lagert, sorgte bei der Einweihung im
März 2011 für großes bundesweites Interesse. Da man den
Ansatz der intelligenten AnlagenverknĂĽpfung am Besten
versteht, wenn man vor Ort ist, macht die Energierundfahrt in
diesem Jahr erstmals dort Zwischenstation.

Vom BHKW Landwasser setzt die StraĂźenbahn ihre Fahrt fort
in Richtung Runzmattenweg. Ab hier geht es ĂĽber die Linie 3
durch Weingarten zurĂĽck zum VAG-Betriebshof.

Mit der Rundfahrt möchten die Partner - Stadt Freiburg,
badenova und VAG - die BĂĽrgerinnen und BĂĽrger fĂĽr
Energieeffizienz und erneuerbare Energien begeistern und
konkrete Lösungsansätze vorstellen.

Anmeldung
Die zweistĂĽndige Fahrt ist kostenlos. Wer sichergehen will,
einen Platz zu bekommen, kann ihn sich ab sofort bei
badenova reservieren – telefonisch unter der Nummer:
2792555 oder per E-Mail unter
energieberatung@badenova.de - oder im VAG-Pluspunkt an
der SalzstraĂźe einen kostenlosen Fahrschein besorgen.
 
 

 
"Herbst-Schätze" für Kinder mit Eltern am Schlossberg Freiburg
Mit einer Reihe von Naturerlebnisveranstaltungen für Vorschulkinder zwischen drei und sechs Jahren startet der Planetenkinder e.V. im Oktober seine Angebote zum „Naturabzeichen“ am Freiburger Schlossberg. Kinder, die an vier beliebigen naturpädagogischen Veranstaltungen des Planetenkinder e.V. teilgenommen haben, bekommen das Naturabzeichen in Verbindung mit einem kleinen Geschenk überreicht. Veranstaltungsübersicht unter www.planetenkinder.de/aktuelles.

Natürlich können die Veranstaltungen auch unabhängig vom Naturabzeichen besucht werden – auch in Begleitung der Eltern. Die erste Veranstaltung, „Herbst-Schätze“, bei der die reichen Gaben des Herbstes für allerlei Spiele, Basteleien und Kostproben genutzt werden, findet am Samstagvormittag, 8.10.2011, zwischen 10 Uhr und 12 Uhr beim Haus Am Schlossberg 3 statt.

Wegbeschreibung: www.planetenkinder.de/haus. Kosten pro Kind: fĂĽnf Euro. Eltern dĂĽrfen ihre Kinder kostenlos begleiten. Eine Anmeldung unter info@planetenkinder.de wird erbeten.
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Tag der Regionen in der Ă–kostation
Am Sonntag, den 2. Oktober, von 14 bis 17 Uhr lädt die Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b Familien zu einem Nachmittag mit regionalen Produkten ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Tages der Regionen“ statt, der bundesweit an vielen Orten organisiert wird und für Produkte, Dienstleistungen und Engagement in den jeweiligen Regionen Werbung macht. Dieses Jahr steht der bundesweite Aktionstag unter dem Motto "Wer weiter denkt, kauft näher ein". In der Ökostation sind an diesem Nachmittag verschiedene Informations- und Probierstände von regionalen Produzenten aufgebaut, so das Tofumobil der Firma Life Food GmbH, der Bio-Caterer Wöhrle aus Bleibach, der Safthersteller Wölfle aus Elzach und die Stiftung Kaiserstühler Garten mit regionalen Gemüsesorten aus dem Eichstetter Samengarten. Kinder können frischen Apfelsaft pressen und am Lagerfeuer Waffeln und süße Leckereien herstellen. Das Cafe der Ökostation lädt zum Verweilen und zu Kaffee und Kuchen ein. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Enie und Philipp lieben den Wald
© David Biene / WWF
 
Enie und Philipp lieben den Wald
Enie van de Meiklokjes und WWF-Waldexperte Philipp Göltenboth über die Faszination des Waldes und wie wir ihn schützen können

Jedes Jahr werden Waldflächen in der Größenordnung Griechenlands vernichtet – 13 Millionen Hektar. Das entspricht einer Fläche von 35 Fußballfeldern in der Minute. Besonders bedroht sind die Tropenwälder – auf sie entfallen mehr als 90 Prozent der jährlichen Entwaldung. Im UN-Jahr der Wälder 2011 macht der WWF auf die Gefahren der Waldzerstörung mit seiner Wald.Meister-Kampagne aufmerksam und lädt dazu ein, bewusster und nachhaltiger mit der Ressource Holz umzugehen.

Auf www.waldmeister2011.de kann jeder mitmachen und sich – wie Enie van de Meiklokjes – für den Erhalt des Waldes einsetzen.

In einem Interview schildern Enie und Philipp, was sie am Wald fasziniert und wie man zu seinem Schutz beitragen kann.

Wart ihr schon einmal in einem Regenwald? Wie war es dort?

Enie: Ich war leider noch nie in einem Regenwald, nur in Leipzig in einem „nachgestellten“. Das war allerdings sehr interessant und ich fand es toll, dass sowohl der Regenwald bei Tag als auch bei Nacht nachempfunden wurde. Also hat man auch mitbekommen wie sich die Geräusche und Farben verändern. Da es sich um eine Ausstellung in einem runden Turm handelte, gab es einen 360° Eindruck und der war schon fantastisch!

Philipp: Vor nicht allzu langer Zeit war ich im Regenwald in Ekuador. Dort hilft der WWF den Ureinwohnern den Wald zu schĂĽtzen. Das war sehr spannend. Besonders toll fand, dass ich mit rosa Flussdelfinen schwimmen konnte.

Hast du schon im Regenwald ĂĽbernachtet? Kann man da ĂĽberhaupt schlafen, oder machen die vielen Tiere nicht unheimlichen Krach?

Philipp: In Ekuador haben wir im Regenwald übernachtet – in Hängematten, die wir zwischen zwei Bäumen aufgespannt hatten. Um nicht ganz nass zu werden, hängten wir Planen darüber. Laut war es nicht, aber die Mücken haben gestört. Zum Schutz hatten wir Moskito-Netze dabei. Gestochen wurden wir aber trotzdem, weil die Mücken von unten durch die Hängematte stachen.

Was findest Du an Tropenwäldern spannend, Enie?

Enie: Das spannendste an den Tropenwäldern sind wohl die vielen Grüntöne, Geräusche und Tiere. Einfach die Vielfalt der Natur. Bei den Tieren zum Beispiel fasziniert es mich wie die sich so verstecken können, optisch (lacht).

Manche Wälder sind riesig groß. Wie findet man sich dort zurecht, Philipp? Hast Du Dich schon einmal verlaufen?

Philipp: Zum Glück haben uns Ureinwohner begleitet, die den Wald genau kennen. Auf dem Rückweg wurden wir von der Dämmerung überrascht. Es war plötzlich so dunkel, dass man die Hand vor Augen nicht mehr sehen konnte. Trotzdem konnten sich die Ureinwohner ganz ohne Lampen orientieren, sogar mehrere Flüsse haben wir durchquert. Ohne ihre Hilfe hätten wir uns bestimmt verlaufen.

Man hört immer wieder, dass die Tropenwälder in Gefahr sind. Warum ist das so?

Enie: Die Wälder verschwinden leider immer mehr durch Brandrodungen oder selektive Rodungen, d.h. einzelne Bäume werden gefällt und mit Traktoren aus dem Wald gezogen. Da diese Bäume meist sehr groß sind, entstehen Löcher im Wald.

Philipp: Vor allem wir Menschen sind für das Verschwinden verantwortlich. Viele Wälder werden abgebrannt, damit auf den Flächen Rinder weiden können. Oder sie werden abgeholzt, um Futter für Rinder und Schweine anzubauen. Damit wir Menschen diese Tiere dann schlachten und essen können.

Was können wir dagegen tun?

Philipp: Wenn wir weniger Fleisch essen, müssen nicht mehr so viele Tiere gefüttert werden und weniger Wald verschwindet. Und wir können beim Papierkauf darauf achten, dass es ein FSC-Zeichen trägt, denn FSC-Papier vernichtet keinen Regenwald.

Enie: Wir könnten und sollten versuchen Papier einzusparen, dann müsste man weniger Bäume fällen. Man kann auch auf Recycling-Papier zurück greifen, das tue ich auch. Und man sollte sich mal Gedanken machen über seinen Papierkonsum, da gibt es unzählige Möglichkeiten zu sparen.
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Freiburg ist Deutschlands recyclingpapierfreundlichste Stadt 2011
Papieratlas 2011: Die Stadt erreicht erstmalig 100 Prozent bei Recyclingpapier

Beim diesjährigen Städtewettbewerb um höchste Recyclingpapierquoten schaffte es Freiburg auf den ersten Platz und gehört zusammen mit den „Mehrfachsiegern“ Bonn und Essen zu den recyclingpapierfreundlichsten Städten Deutschlands. Freiburg verwendet zu 100 Prozent Recyclingpapier in ihren Verwaltungen sowie in den Schulen und ist vorbildhaft bei begleitenden Aktivitäten zur Förderung des Papiers mit dem Blauen Engel. Leipzig ist mit der höchsten Steigerungsrate „Aufsteiger des Jahres“. Die Städte über 100.000 Einwohner haben insgesamt ihren Recyclingpapier-Anteil um weitere vier Prozent auf nunmehr rund 70 Prozent erhöht.

„Es freut uns, dass die Beteiligung der Großstädte mit über 80 Prozent erneut außergewöhnlich hoch war und bereits über die Hälfte aller kreisfreien Städte erstmalig an dem Wettbewerb teilnahm. Zugleich zeigt der Papieratlas eine positive Entwicklung auf: Immer mehr Städte stellen komplett auf Recyclingpapier um und nutzen damit maximale Einspareffekte bei Energie, Wasser und CO2-Emissionen“, so Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. „Bemerkenswert ist, dass Städte mit Spitzenleistungen in ihren Anstrengungen nicht nachlassen und mit weiteren Initiativen auch andere Städte und Einrichtungen als Vorbild motivieren.“

In Freiburg beträgt der Anteil an Recyclingpapier in der Verwaltung 10,1 Mio. Blatt bei einem Gesamtverbrauch an Büropapier von 10,1 Mio. Blatt. Insgesamt hat Freiburg durch die Verwendung von Recyclingpapier eine Einsparung von rund 5,3 Mio. Liter Wasser, rund 1,1 Mio. kWh an Energie sowie rund 30.000 kg CO2 bewirkt. Die eingesparte Menge Wasser deckt den täglichen Wasserverbrauch von über 42.000 Bundesbürgern. Mit der eingesparten Menge an Strom können über 300 Drei-Personen-Haushalte ein Jahr lang versorgt werden.

In Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Deutschen Städtetag und dem Umweltbundesamt führte die Initiative Pro Recyclingpapier zum vierten Mal die bundesweite Erhebung für den Papieratlas durch. „Ich bin überzeugt, dass mit der Verbreitung des Papieratlas immer mehr Menschen an einer Trendwende zu einem nachhaltigen Papierkonsum mitwirken und die Siegerstädte Ansporn sind, dem gutem Beispiel zu folgen“, so Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes.

Der Papieratlas beinhaltet die Angaben von 88 Großstädten und kreisfreien Städten zum Papierverbrauch, den Einsatzquoten für Recyclingpapier mit entsprechenden ökologischen Einspareffekten. Weitere Informationen und die Ergebnisse der Erhebung unter www.papieratlas.de
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Grundschulprojekt „Klimaschutz zum Anfassen“ für 100 Schulen in Südbaden
 
Grundschulprojekt „Klimaschutz zum Anfassen“ für 100 Schulen in Südbaden
SchĂĽlerInnen fĂĽr den Klimaschutz begeistern

„Klimaschutz zum Anfassen“ und nicht als trockenerlangweiliger
Lernstoff: Dieses Ziel verfolgt das Projekt „Klimaschutz zum Anfassen“.
Ab diesem Schuljahr soll das Umwelt-Unterrichtsprojekt von fesa e.V.
und Badenova SchĂĽlerInnen aus 100 Klassen im SĂĽdwesten fĂĽr Umwelt- und
Klimaschutz begeistern.

Das Klimaschutz-Projekt von fesa e.V. und Badenova ist ein kostenloses Angebot fĂĽr alle
vierten Klassen im Marktgebiet des regionalen Energie- und Umweltdienstleisters auĂźerhalb
Freiburgs. Zwischen November 2011 und Februar 2012 soll es in 100 Klassen stattfinden.
Die Kosten für den anschaulichen Umweltunterricht übernimmt Badenova: „Dies
ist fĂĽr uns ein Beitrag zur Energiewende. Ohne die Begeisterung kommender Generationen
für den Klimaschutz findet kein Umdenken statt“, sagt Jenny Schick, bei Badenova
für Schul- und Jugendmarketing zuständig. Bereits seit April des vergangenen Jahres
führt fesa e.V., gefördert durch die Freiburger Bürgerstiftung, die ökologische Unterrichtseinheit
an Freiburger Grundschulen erfolgreich durch. Auch Badenova fĂĽhrte 2010
und 2011 mit viel Erfolg Umweltprojekte durch. Nun wollen Badenova und fesa e.V. in
der Umweltpädagogik gemeinsame Sache machen.

Begeisterung wecken – Lernen durch Beispiele
In der Unterrichtseinheit „Klimaschutz zu Anfassen“ lernen die Kinder, wie sie mit einfachen
Mitteln selbst zum Klimaschutz beitragen können. Die erfahrene Pädagogin Stefanie
Witt des fesa e.V. leitet das Projekt. Der Themenkomplex Energie ist Teil des Lehrplans
fĂĽr die Klassenstufe vier der Grundschule in Baden-WĂĽrttemberg. Das Projekt kann der
Unterrichtseinheit als Einstieg dienen, die Materie vertiefen oder das Thema zusammenfassen
und durch Anschauungsmaterialen bereichern. „Viele Kinder bringen schon Wissen
mit und sind ganz stolz darauf, ihre Erfahrungen mitteilen zu dürfen“, berichtet die Pädagogin.

Ablauf des Projekts
Zu Beginn der Doppelstunde erhalten die Kinder eine bildhafte EinfĂĽhrung zu den Themen
Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieverbrauch. In Gruppen erarbeiten
die SchülerInnen anhand von Alltagsgegenständen wie Recyclingpapier-Schulheften oder
LED-Lampen, was sie selbst für den Klimaschutz tun können. Bei einem Menschen-
Memory lernen die Viertklässler weitere Klimaschutz-Gegenstände spielerisch kennen. Am
Ende der 90-minĂĽtigen Unterrichtseinheit wird das erworbene Wissen in einer Spielrunde
gefestigt. Für den nachhaltigen Effekt überreicht die Pädagogin der Klasse ein Energiesparposter,
auf dem alle nĂĽtzlichen Tipps zusammengefasst sind. Jedes Kind bekommt
auch eine ganz persönliche Teilnehmerurkunde.

Kooperationspartnerschaft
Der fesa e.V. setzt sich in der Region Oberrhein fĂĽr die Energiewende zu 100% erneuerbaren
Energien ein. Einen Schwerpunkt legt der Verein neben der Ă–ffentlichkeitsarbeit
auf die pädagogische Ausbildung an Schulen. Badenova ist seit vielen Jahren mit dem
fesa e.V. verbunden. Der Energiedienstleister hat sich vorgenommen, die „Energiewende
für alle“ auch jüngeren Generationen zu vermitteln. Die Partner fesa e.V. und Badenova
wollen gemeinsam Bewusstsein schaffen fĂĽr unseren Energieverbrauch, unseren Einfluss
auf die Umwelt und die Handlungsmöglichkeiten eines jeden, den Klimaschutz aktiv voranzutreiben.


Der fesa e.V.:
Der fesa e.V. ist ein gemeinnĂĽtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich fĂĽr den Ausbau
der Erneuerbaren Energien und fĂĽr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert.
Mit unserer Arbeit sensibilisieren wir die Menschen fĂĽr Erneuerbare Energien und Energieeffizienz,
schlagen mit innovativen Projekten neue Wege ein und schaffen ĂĽber unser
Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verbänden.
Ăśber unsere Zeitschrift "SolarRegion", Veranstaltungen und Newsletter informieren wir
aktuell ĂĽber Themen aus den Bereichen Wind-, Solar- und Bioenergie, Geothermie sowie
Energieeffizienz.
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GrĂĽnes Licht fĂĽr badenova und ASF
Eichelbuck / Foto: Badenova
 
GrĂĽnes Licht fĂĽr badenova und ASF
Freiburgs größte Solaranlage entsteht auf der Mülldeponie Eichelbuck

Der Bau des größten Freiburger Solar-Kraftwerkes (und der
landesweit zweitgrößten Anlage) rückt in greifbare Nähe. Die
17.500 Quadratmeter groĂźe Anlage auf der ehemaligen
Mülldeponie Eichelbuck – so groß wie zweieinhalb
Fußballfelder – ist ein Projekt der Stadt Freiburg, der Anfang
letzten Jahres gegrĂĽndeten ASF Solar GmbH & Co. KG, einer
Tochtergesellschaft der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
Freiburg (ASF) und der badenova.

Die neue Solaranlage wird den jährlichen Strombedarf von
rund 1.000 Freiburger Haushalten mit einer Gesamtleistung
2,5 MWp decken. „Diese Kooperation ist ein hervorragendes
Beispiel fĂĽr nachhaltiges Wirtschaften ganz im Zeichen des
Klimaschutzes“, so Oberbürgermeister Dieter Salomon. „Die
bislang größte PV-Anlage auf dem Dach der Freiburger Neuen
Messe wird damit deutlich auf den zweiten Rang verwiesen“,
so badenova-Vorstandsvorsitzender Thorsten Radensleben.
Und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik: „Die Solaranlage
auf dem Eichelbuck ist ein wichtiger Schritt auf den Weg zu
unseren Klimaschutzzielen.“

Ungewöhnlicher Standort Ort für Freiburgs größte Solaranlage

Die städtische Hausmülldeponie Eichelbuck liegt gut versteckt
im nördlichen Mooswald. In ihren 33 Betriebsjahren wuchs die
Deponie zu einem 55 Meter hohen, kĂĽnstlichen Berg an,
dessen Südhang sich optimal als Standort für eine größere
Photovoltaikanlage nutzen lässt. Erste Planungen bezüglich
eines Solarkraftwerkes entstanden bereits anlässlich der
Stilllegung des Deponiebetriebes im Jahr 2005. Am 12. Juli
2011 gab der Freiburger Gemeinderat grĂĽnes Licht fĂĽr das
umfangreiche und ehrgeizige Projekt, das noch in diesem Jahr
verwirklicht werden soll.

Die kĂĽrzlich abgeschlossenen technischen und
wirtschaftlichen PrĂĽfungen fielen positiv aus, offenbarten aber
auch die Komplexität des Vorhabens: Die Trägerkonstruktion,
auf der die PV-Module später angebracht werden, darf auf
keinen Fall die Deponieabdichtung durchdringen. Zudem
mĂĽssen verschiedene Hangneigungen und Ausrichtungen
berĂĽcksichtigt werden, was die elektrische Auslegung und
Dimensionierung der Wechselrichter komplex macht.

Eine weitere Herausforderung an die Konstrukteure sind die
steilen Hanglagen von bis zu 22 Grad. Denn die
Standsicherheit der Anlage und der Schutz gegen ein
Abrutschen des Hanges haben bei dem Bauvorhaben höchste
Priorität. Die Gesamtkosten liegen bei rund fünf Millionen
Euro. Der Bau der Anlage wurde europaweit ausgeschrieben,
letztlich erhielt die Firma Relatio International aus Balingen
den Auftrag.

In Deutschland gibt es bereits eine Reihe von stillgelegten
Deponien, die zur regenerativen Energieproduktion genutzt
werden. Mit einer Gesamtleistung von 2.500 kWp ist die auf
dem Eichelbuck vorgesehene Solaranlage die zweitgrößte
Deponieanlage in Baden-WĂĽrttemberg. Der erzeugte Strom
wird ins öffentliche Netz eingespeist und deckt den
Jahresbedarf von ca. 1.000 Haushalten.

Die ASF Solar GmbH & Co. KG wurde 2010 gegrĂĽndet, um
auf dem städtischen Betriebshof St. Gabriel Freiburgs damals
zweitgrößte Solaranlage mit 366 KWp zu installieren.

Der Deponiebetrieb auf dem Eichelbuck wurde am 31. Mai
2005 eingestellt und bis 2020 werden die
Rekultivierungsarbeiten auf dem 22 Hektar großen Gelände
andauern. Geplant ist, die Photovoltaik-Anlage zum Ende des
ersten Bauabschnitts im Herbst 2011 zu errichten. Da ab 2012
die Einspeisevergütung geringer ausfällt, soll die Anlage noch
vor dem Jahreswechsel in Betrieb genommen werden. „Es
gibt nur wenig öffentliche Nutzungsmöglichkeiten für
Altdeponien, doch als Solarkraftwerk wird der Eichelbuck
zukĂĽnftig eine wichtige Rolle im Freiburger Energiekonzept
spielen“, erläutert Michael Broglin, Geschäftsführer der ASF
Solar GmbH & Co. KG.

Ohnehin ist der Freiburger MĂĽllberg ein echter Energieberg.
Seit Dezember 2010 wird das zunehmend schwächere
Deponiegas mit Biogas aus der Bioabfallvergärungsanlage der
Firma Remondis gemischt und ist somit weiter energetisch
nutzbar. Das von Remondis erzeugte Biogas wird ĂĽber eine
1,5 Kilometer lange Gasleitung in den Mooswald transportiert.
Dort trifft es auf die bereits vorhandene vier Kilometer lange
Leitung, die Deponiegas vom Eichelbuck nach Landwasser
liefert. Die Bilanz: „Viel regenerativ bereitgestellte Energie:
Strom für etwa 4.900 Haushalte sowie Wärme für 1.200
Haushalte im Jahr“, so Klaus Preiser, Geschäftsführer von
badenova-Wärmeplus. Durch die neue PV-Anlage auf dem
MĂĽllberg wird die Ă–kobilanz weiter verbessert.
 
 



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369 370 371 372 373 


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