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Mittwoch, 21. August 2019
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Verschiedenes

 
NABU zu Sondierungen: Klima- und Umweltschutz sichern
Miller: Aufgabe der Klimaziele 2020 wĂ€re ein Skandal / Vier Kernforderungen fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Umweltpolitik

Berlin – Zur Halbzeit der laufenden SondierungsgesprĂ€che von Union und SPD kommentiert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller:

„Die Aufgabe der Klimaschutzziele bis 2020 wĂ€re ein Skandal. Nicht nur, dass sowohl SPD als auch Unionsparteien damit nachtrĂ€glich ihre klimapolitischen VersĂ€umnisse rechtfertigen, mit dieser Entscheidung wĂŒrde das einzige umweltpolitische Wahlversprechen der Bundeskanzlerin, noch bevor es zu einer Koalition kommt, gekippt. Es ist beunruhigend, dass bis zum jetzigen Stand der SondierungsgesprĂ€che die wichtigen Natur- und Umweltthemen von zu vielen als Hemmschuh der heimischen Wirtschaft betrachtet werden. Dabei hĂ€ngt unsere prosperierende Wirtschaft vom Erhalt der biologischen Vielfalt und der natĂŒrlichen Ressourcen in Deutschland und weltweit ab. Es kann deshalb bei einer Neuauflage der GroKo keine Ausreden mehr geben, wichtige Themen wie die Verkehrswende, ein Umsteuern in der Landwirtschafts- und Meeresschutzpolitik und der Naturschutzfinanzierung anzugehen, zumal sich Deutschland verpflichtet hat, die globalen Nachhaltigkeitsziele der UN auch in Deutschland zu erreichen.“

Bislang sei kaum zu bemerken, dass diese Verpflichtung Auswirkungen auf die politischen Ziele der GroKo-UnterhĂ€ndler hĂ€tte. Dies sei auch ein fatales Zeichen fĂŒr die EU insgesamt, die auf ein Vorangehen ihres reichsten Mitgliedsstaates angewiesen sei.

Der NABU nennt vier Kernforderungen fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige Umwelt- und Naturschutzpolitik:

1) Die Reduktion der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent ist möglich und machbar. Wichtige Punkte dabei sind der Kohleausstieg bis spÀtestens 2035 und ein Klimaschutzgesetz, das die international vereinbarten Klimaziele konsequent in Deutschland vorantreibt. Das wird nur im Einklang mit verbindlichen Effizienzzielen im WÀrme- und GebÀudesektor durch ein Energie-Effizienzgesetz funktionieren. Ebenso gehört dazu eine Verkehrswende, die ernsthafte Minderungen der CO2- und Schadstoffemissionen vorsieht.

2) Eine neu ausgerichtete Landwirtschaftspolitik, die strikt am Prinzip „öffentliches Geld fĂŒr öffentliche Leistung“ ausgerichtet ist und ĂŒber geĂ€nderte Förderinstrumente der EU zum Erhalt der biologischen Vielfalt und nachhaltig wirtschaftender Bauernhöfe beitrĂ€gt. Hierzu ist auf EU-Ebene ein Naturschutzfonds von mindestens 15 Milliarden jĂ€hrlich einzurichten. Auch das LIFE-Programm der EuropĂ€ischen-Kommission muss auf eine Milliarde Euro jĂ€hrlich aufgestockt werden.

3) Der Meeresschutz muss institutionell gestĂ€rkt werden, um Arten und LebensrĂ€ume an unseren KĂŒsten besser zu schĂŒtzen. Um Meeresschutz- und Klimaschutzziele konsequent umzusetzen, muss sich die zukĂŒnftige Bundesregierung von dem fragwĂŒrdigen Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 verabschieden.

4) FĂŒr ein Land wie Deutschland mit produzierender Industrie und auf hohen Naturverbrauch ausgelegten Konsumverhalten seiner Einwohnerinnen und Einwohner muss die nachhaltige Nutzung natĂŒrlicher Ressourcen, insbesondere von Nicht-Energierohstoffen, das oberste Ziel sein.
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Erneut Helden der Energiewende gesucht
2018 wird der Georg Salvamoser Preis zum fĂŒnften Mal ausgelobt

Insgesamt 25.000 Euro Preisgeld

Freiburg, den 9. Januar 2018: Heldinnen und Helden der Energiewende haben eine WĂŒrdigung ihres Engagements verdient! DafĂŒr lobt die Georg-SalvamoserStiftung gemeinsam mit der Stadt Freiburg zum nunmehr fĂŒnften Mal den renommierten Georg Salvamoser Preis aus.

Die Energiewende kommt nicht von allein. Sie braucht Menschen, die sich Tag fĂŒr Tag engagieren, Ideen entwickeln und den Mut haben, diese in die Tat umzusetzen. Oft brauchen diese Heldinnen und Helden der Energiewende im Alltag einen langen Atem und mĂŒssen WiderstĂ€nde ĂŒberwinden. Doch letztlich zĂ€hlt fĂŒr sie das Ziel einer zu 100 Prozent erneuerbaren Energieversorgung. Der Freiburger Solarpionier Georg Salvamoser (1950 – 2009) war ein Mensch, der zeitlebens diese Vision verfolgt hat. „Es braucht heute mehr denn je engagierte Menschen, die die Verbreitung der erneuerbaren Energien hin zu einer Hundert-Prozent-Versorgung vorantreiben. Die Hindernisse sind nicht kleiner geworden, im Gegenteil: Je weiter die Entwicklung voranschritt, desto mehr wurden die erneuerbaren Energien in den letzten Jahren durch eine restriktive Energiepolitik ausgebremst“, unterstreicht Maria Salvamoser die AktualitĂ€t des Themas.

Georg Salvamoser Preis

Der Georg Salvamoser Preis ist einer der höchstdotierten Umweltpreise in Deutschland und richtet sich sowohl an Einzelpersonen als auch an Gruppierungen, Vereine, Unternehmen, Institutionen und Kommunen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die Auszeichnung wurde auf Anregung des Freiburger OberbĂŒrgermeisters Dieter Salomon sowie des Wirtschaftsverbands 100 Prozent Erneuerbare Energien Regio Freiburg (WEE) ins Leben gerufen.

„FĂŒr Freiburg als Vorreiterstadt im Klimaschutz ist es Verpflichtung und Ehre, mit dem Georg Salvamoser Preis kreative Projekte auszuzeichnen, die neue Wege der nachhaltigen Energienutzung einschlagen und auch fĂŒr andere gangbar machen“, sagt die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik. „Technologische Innovation, zukunftsfĂ€hige politische Entscheidungen und die ökologisch engagierte Einstellung der Menschen bilden zusammen das, was Georg Salvamoser einmal den ‚Freiburger Mix‘ nannte. Dies ist der SchlĂŒssel fĂŒr dringend notwendige neue Anstrengungen fĂŒr den Klimaschutz – in Freiburg wie bei der Vielfalt begeisternder Projekte, die der Salvamoser Preis sichtbar macht.“

Im Jahr 2018 wird der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Georg Salvamoser Preis nun schon zum fĂŒnften Mal verliehen. Die Preisverleihung findet wie im vergangenen Jahr auf der internationalen Fachmesse INTERSOLAR in MĂŒnchen statt, die von der Freiburg Wirtschaft, Touristik und Messe FWTM mitveranstaltet wird.

Ein Sonderpreis JUNGE ENERGIE richtet sich speziell an Schulklassen, Jugendgruppen oder junge Unternehmen. Vom Gesamtpreisgeld sind hierfĂŒr 5.000 Euro reserviert.

Alte Hasen und junge TĂŒftler

Ausgezeichnet werden Menschen und Institutionen, die sich in beispielhafter Weise fĂŒr eine nachhaltige Energieversorgung stark machen. So vielfĂ€ltig wie die Möglichkeiten, die in eine erneuerbare Zukunft fĂŒhren, sind auch die PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger. Von der SchĂŒlergruppe „Scolaire“ aus Freiburg bis zum Schweizer Pionier der solaren WĂ€rme Josef Jenni reicht das Spektrum, das sich auf www.georg-salvamoser-preis.de prĂ€sentiert. Auch Unternehmen oder Kommunen sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten zu bewerben. Gemeinsam ist den in den vergangenen Jahren ausgezeichneten PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€gern in all ihrer Vielfalt, dass sie mit KreativitĂ€t und Engagement Lösungen entwickelt haben, die ĂŒber existierende Standardmodelle hinausgehen. Gleichzeitig soll das Projekt sich in der Praxis bewĂ€hrt haben und ĂŒbertragbar sein. Nicht zuletzt zĂ€hlt das Durchhaltevermögen auf dem Weg, unsere Energieversorgung 100 Prozent erneuerbar zu machen.

Bewerben Sie sich mit Ihrem Projekt!

Im Februar 2018 startet die Bewerbungsphase. Dann ist das Bewerbungsportal auf www.georg-salvamoser-preis.de geöffnet. „Wir freuen uns wieder auf eine Vielzahl innovativer Bewerbungen“, so Jurymitglied Carolin Salvamoser von der Georg-Salvamoser-Stiftung. „Bei den vergangenen Auslobungen hat es immer wieder Hoffnung gemacht, zu sehen, wie viele Menschen auf vielfĂ€ltigste Weise wegweisende Projekte entwickeln. Auch in diesem Jahr erwarten wir zahlreiche Bewerbungen von Heldinnen und Helden der Energiewende, die eine hundertprozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien so schnell wie möglich verwirklichen wollen.“
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VerpackungsmĂŒll – weniger ist mehr
Neues Faktenblatt zu VerpackungsmĂŒll

Deutschland ist Vorreiter bei Entsorgungssystemen. Immer mehr Abfall wird recycelt. Es wird in den Haushalten aber auch mehr Abfall produziert als noch im Jahr 2000. Insbesondere die Menge an Kunststoffverpackungen nimmt kontinuierlich zu – die meisten Lebensmittel liegen bereits vorverpackt im Laden. Verbraucher haben kaum Möglichkeiten, unverpackt oder zumindest verpackungsarm einzukaufen.

Der vzbv hat die wichtigsten Informationen und Forderungen zu VerpackungsmĂŒll in einem zweiseitigen Faktenblatt zusammengefasst
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Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Foto: Veranstalter
 
Riesenflohmarkt in der Messehalle Freiburg
Hier ist fĂŒr jeden Geldbeutel das Richtige dabei!

Freiburg. Am Freitag den 12.1. und Samstag den 13.1. findet in der Freiburger Messehalle sowie im Foyer der beliebte Riesenflohmarkt statt ...
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Positive Bilanz der vier Rad-ZĂ€hlstellen fĂŒr 2017
Insgesamt knapp drei Prozent mehr Radfahrten gezĂ€hlt – jetzt alle ZĂ€hlstellen online

Seit April 2012 zĂ€hlt das Rad-ZĂ€hl-Display an der WiwilibrĂŒcke und ermittelt immer höhere Werte. 2017 wurden hier fast 3,4 Millionen Radfahrende gezĂ€hlt, 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr und damit mehr als jemals zuvor. Im Durchschnitt fuhren hier 9.300 Radfahrende am Tag, am Spitzentag Mitte Mai sogar 16.800.

Seit Ende 2014 gibt es in Freiburg drei weitere ZĂ€hlstellen, auf den drei Pilotrouten des Rad-Vorrang-Netzes: An der Dreisam (FR1) am westlichen Anfang der Hindenburgstraße, an der GĂŒterbahn (FR2) zwischen Ferdinand-Weiß-Straße und GĂŒterbahnbrĂŒcke sowie auf der geplanten Route ZĂ€hringen-StĂŒhlinger-Vauban (FR3) in der Eschholzstraße Höhe Egonstraße.

An allen vier ZĂ€hlstellen zusammen wurden seit Beginn der ZĂ€hlungen ĂŒber 31 Millionen Radfahrten erfasst: Eine gute Grundlage zur Beurteilung der Entwicklung auf der Radwegen - und die ist weiter positiv. Im Vergleich zum Vorjahr wurden an allen ZĂ€hlstellen zusammen 2,8 Prozent mehr Radfahrten erfasst, das grĂ¶ĂŸte Plus mit 10,9 Prozent auf dem FR2 entlang der GĂŒterbahn.

Frank Uekermann, Leiter des Garten- und Tiefbauamts (GuT) ist sehr zufrieden: „Die Ausbauprojekte der letzten Jahre zahlen sich weiter aus. Gerade auf dem FR2, auf dem wir dank der Investitionen des Landes und der Stadt Freiburg einige große Projekte umgesetzt haben, fahren immer mehr Menschen Rad. Schnell, bequem und sicher durch Freiburg, das zieht. Und 2018 geht es im Norden des FR2 weiter mit dem Ausbau.“

Die Werte aller vier ZĂ€hlstellen sind jetzt auch online einsehbar: Unter www.freiburg.de/radverkehr gibt es neben vielen anderen Informationen zum Radverkehr auch einen Link zu den Ergebnissen der ZĂ€hlstellen.

ZĂ€hlt man alle vier ZĂ€hlstellen zusammen - was nicht ganz korrekt ist, denn manche Radfahrende fahren ja an mehreren ZĂ€hlstellen vorbei - , kommt man allein im Jahr 2017 auf fast 7,7 Millionen Fahrten mit dem Rad - nur an diesen vier Stellen. WĂŒrden diese Fahrten mit dem Auto zurĂŒckgelegt, gĂ€be es nicht nur viel mehr Staus und weniger freie ParkplĂ€tze, sondern auch rund 4.000 Tonnen mehr CO2 in der AtmosphĂ€re.
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NABU: Chinas Importstopp von Plastikabfall = ökologische Chance fĂŒr Deutschland
Miller: Recycling-LÀhmung der deutschen Wirtschaft rÀcht sich

Berlin – AnlĂ€sslich des Importstopps von Plastikabfall nach China appelliert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller an deutsche Hersteller, HĂ€ndler und Entsorgungswirtschaft die damit verbundenen ökologischen und wirtschaftlichen Chancen zu nutzen: „China will zurecht nicht lĂ€nger die Halde fĂŒr unseren WohlstandsmĂŒll sein. Das Importverbot von Plastikabfall legt einen Finger in unsere Umweltwunde. Viel zu lange haben wir uns in Deutschland auf niedrigen Recyclingquoten ausgeruht und es uns mit der rohstoffvernichtenden Verbrennung leicht gemacht. Damit muss endgĂŒltig Schluss sein. Im Vorgriff auf das 2019 in Kraft tretende Verpackungsgesetz mĂŒssen jetzt Sortieranlagen und RecyclingkapazitĂ€ten ausgebaut werden. Die BĂŒrger sind es leid, sich immer wieder anzuhören, dass fĂŒr deutsche Hersteller und HĂ€ndler Kunststoffrecycling zu schwierig ist. Das ist innovationsfeindlich und muss aufhören.“

Jetzt rĂ€che es sich, dass Politik und Wirtschaft ÜberkapazitĂ€ten bei der MĂŒllverbrennung geduldet, den Ausbau von RecyclingkapazitĂ€ten aber nicht forciert haben. SĂ€mtliche PlĂ€ne fĂŒr einen Ausbau der MĂŒllverbrennung und Ersatzbrennstoffverwertung mĂŒssen vom Tisch. Wer nicht recycelbare Verpackungen und Produkte auf den Markt bringe, mĂŒsse dafĂŒr endlich stĂ€rker zur Kasse gebeten werden. Die Hersteller und HĂ€ndler haben eine gesellschaftliche und Umweltverantwortung, den Einsatz von recyceltem Material zu erhöhen. So werde aus dem Abfall von heute der Rohstoff von morgen.

Hintergrund:
2018 hat die chinesische Regierung den Import von Altplastik aus aller Welt gestoppt. Unsortierte PlastikabfĂ€lle werden ab sofort nicht mehr von China importiert, ab MĂ€rz gilt das auch fĂŒr sortierte PlastikabfĂ€lle. Bisher gingen jĂ€hrlich ĂŒber sieben Millionen Tonnen PlastikmĂŒll ĂŒber die chinesische Grenze, davon kamen mehr als zehn Prozent aus Deutschland. Damit hat sich die deutsche Entsorgungswirtschaft eines Großteils des zu recycelnden PlastikmĂŒlls durch Exporte nach China entledigt. Das zukĂŒnftige deutsche Verpackungsgesetz sieht höhere Recyclingquoten von 63 Prozent statt bisher 36 fĂŒr Verpackungskunststoffe vor.
Die Kosten fĂŒr die Entsorgung pro Tonne PlastikmĂŒll fĂŒr Hersteller und HĂ€ndler haben sich in den vergangenen Jahren in Deutschland etwa halbiert. Lebensmittel- und Produktpreise fĂŒr Endverbraucher sind dagegen nicht gesunken. Mehr Kunststoffrecycling war in den vergangenen Jahren nicht zu beobachten.
 
 

 
RegioBĂŒndnis an Gemeinderat und BĂŒrgermeisterriege zur Stadtentwicklung:
Wald im Stadtteil Mooswald und bei Dietenbach erhalten - Neue Fakten -
ökologisch-soziale Alternativen fĂŒr mehr Wohnungen mit BĂŒrgerschaft umsetzen

In Schreiben an den Gemeinderat, an OberbĂŒrgermeister Dr. Salomon und die BĂŒrgermeisterriege der Stadt Freiburg i.Br. forderte das RegioBĂŒndnis Pro Landwirtschaft, Natur & öko-soziales Wohnen aus 14 Vereinigungen, die im Stadtteil Mooswald geplante der Abholzung von etwa 12 ha* Wald fĂŒr ein Neubaugebiet zu stoppen und statt dessen im Stadtteil geeignete Alternativen gemeinsam mit der dortigen BĂŒrgerschaft voranzubringen.Das BĂŒndnis schlug vor, dass nun alle Fraktionen frĂŒhere BeschlĂŒsse entsprechend Ă€ndern.Niemand solle vorgeworfen werden, die Meinung geĂ€ndert zu haben, wenn die damalige Beschlussgrundlage erodiert oder entfallen ist: Zu den neuen Fakten und Einsichten gehörten der ĂŒberraschend große Innenentwicklungs-Bauboom, der nachlassende Zustrom an GeflĂŒchteten und stagnierende Studierendenzahlen. Zum Wintersemester 2017/18 sei an der UniversitĂ€t sogar ein RĂŒckgang um rund 550 Personen bzw. ĂŒber 2 Prozent festgestellt.

Zu den Alternativen gehören laut RegioBĂŒndnis die ökologisch-soziale Umgestaltung der FlĂ€chen beim Eisstadion und anderer Zonen des Stadtteils fĂŒr mehr Wohnungen. Dazu gehören Dachausbauten, Aufstockungen, Anbauten, auch Umbauen fĂŒr kleinere Wohnungen sowie Überbauungen von geeigneten ParkplatzflĂ€chen, ergĂ€nzt mit Tiefgaragen und Verminderung des PKW-Bestandes u.a. mit CarSharing.Gegen aktuelle Obdachlosigkeit und die Spitze der Wohnungsknappheit in Freiburg allgemein seien ökosoziale Maßnahmen geeigneter statt Neubauquartieren, die fĂŒr allzu viele Mieter nicht bezahlbar seien.

Der Mooswald wurde frĂŒher leider großflĂ€chig gerodet u.a. fĂŒr die Deponie Eichelbuck, fĂŒr Gewerbe- und Wohngebiete, fĂŒr die Westrandstraße. Das RegioBĂŒndnis bemĂ€ngelte nun, dass die Freiburger Nachhaltigkeitsleitlinien Wald nur bis 2030 mit 42,9 Prozent der StadtflĂ€che erhalten wollen. Die geplante Mooswaldabholzung und mehrerer Hektar Wald fĂŒr den nicht nur vom RegioBĂŒndnis abgelehnten Neubaustadtteil Dietenbach wĂ€ren aber ein RĂŒckgang. FĂŒr den Klimaschutz sei Aufforsten zur Kohlenstoff-Speicherung statt Abholzen angebracht – ohne Beanspruchung landwirtschaftlicher FlĂ€chen! Freiburg fehle leider bei der Weltkampagne „Plant for the Planet“.

1 ha (Hektar) = 10.000 Quadratmeter

RegioBĂŒndnis Pro Landwirtschaft, Natur & ökosoziales Wohnen
Post: bei Treffpunkt Freiburg, Schwabentorring 2, 79098 Freiburg
 
 

 
Drei Meilensteine fĂŒr Familienplanung in 2018
Welche Ereignisse werden die Welt und die DSW im neuen Jahr bewegen? Mit dieser Frage hat sich unser Leiter fĂŒr internationale politische Arbeit, Andreas HĂŒbers, in einem ganz persönlichen Jahresausblick beschĂ€ftigt. In unserem Blog schildert er, was er sich von der deutschen und internationalen Politik in Bezug auf freiwillige Familienplanung wĂŒnscht und auf welche Highlights er sich bei der DSW freut.
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