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Dienstag, 18. Februar 2020
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Verschiedenes

KaiserstĂŒhler Vulkanspargel - eine alte GemĂŒse-Sorte  neu entdeckt
Vulkanspargelfeld mit Wilfried Hiss, Diana Pretzell und Marius Hoerner
 
KaiserstĂŒhler Vulkanspargel - eine alte GemĂŒse-Sorte neu entdeckt
Am Dienstag den 15. November 2011 fand die Vorstellung des Projekts „Saison der Vielfalt“ statt. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei eine historische, ehemals im Kaiserstuhl angebaute und nun wieder entdeckte, GemĂŒsesorte: der Vulkanspargel.
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Buchtipp: Ruediger Dahlke
 
Buchtipp: Ruediger Dahlke "Peace Food"
Eine fundierte und ganzheitliche Betrachtung des brandheißen Themas fleischlose ErnĂ€hrung

Unsere ErnĂ€hrung kann uns krank machen - oder heilen. Dies ist das flammende PlĂ€doyer des Ganzheitsmediziners RĂŒdiger Dahlke fĂŒr eine ErnĂ€hrung des Friedens. Aus seiner Sicht enthĂ€lt unsere Nahrung zu viel Totes und macht deshalb unglĂŒcklich. Die Auswirkung der Angsthormone des Schlachtviehs auf unsere Seele sind zwar noch nicht erschöpfend erforscht, eine umfangreiche chinesische Langzeitstudie hat aber zweifelsfrei bewiesen, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Krebsinzidenz gibt. Und Krebs ist aus Dahlkescher Sicht eindeutig eine Krankheit der Seele. Diesem Szenario stellt er die heilende ErnĂ€hrung entgegen: Die neuesten neuroendokrinologischen Erkenntnisse zeigen welche Hormone unsere seelische Balance bestimmen und wie sie mit hochwertigen Kohlenhydraten und Fetten befeuert werden. Kein Dahlke-Buch ohne direkten Nutzen: Ein Rezeptteil mit dreißig veganen Genussrezepten zeigt, wie schmackhaft Nahrung fĂŒr die Seele sein kann.

GRÄFE UND UNZER 2011, 336 Seiten, EUR 19,90
ISBN: 9783833822865
 
 

Karlsruhe: Schneeleoparden ins Himalaya-Gehege umgesetzt
Schneeleopard / Bild: Bernard Landgraf, Wikipedia
 
Karlsruhe: Schneeleoparden ins Himalaya-Gehege umgesetzt
Neue Anlage am Lauterberg fĂŒr "Assam" und "Julika"

Aufmerksame Besucherinnen und Besucher vermissen die Schneeleoparden in ihrem Gehege im Raubtierhaus. Dort weist seit einigen Tagen ein Schild auf das neue Domizil von "Assam" und "Julika" hin. Denn der dreijĂ€hrige Schneeleoparden-Kater "Assam" ist mit seiner zweijĂ€hrigen Partnerin "Julika" umgezogen. Beide bezogen die Schneeleoparden-Anlage am SĂŒdosthang des Lauterbergs - erster Bauabschnitt der "Bergwelt Himalaya", der gerade fertig gestellt worden ist. Allerdings ist die neue Anlage noch nicht fĂŒr Besucherinnen und Besucher zugĂ€nglich.

FĂŒr "Julika" ist es bereits der zweite Umzug in diesem Jahr. Denn die Raubkatze ist erst im April vom Zoo Magdeburg nach Karlsruhe gekommen. Beide Tiere mĂŒssen sich zunĂ€chst in ihrem riesigen Außengehege orientieren und zurechtfinden sowie die Innen-Gehege als "ihre neue Basis" akzeptieren. Daher mĂŒssen Besucherinnen und Besucher noch ein paar Tage zuwarten, bis sie "Assam" und "Julika" in neuer Umgebung beobachten können. Die Katzen sollen ohne Störung nach und nach ihren Aktionsradius in der Anlage erweitern.
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200 Familien aktiv fĂŒrs Klima
FĂŒnf Familien starten vierwöchiges Experiment: Der
gelbe Sack soll leer bleiben...

FĂŒnf Familien starten ein vierwöchiges Experiment im
Rahmen des Projekts „200 Familien aktiv fĂŒrs Klima“. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer versuchen den gelben Sack
fast leer oder sogar gÀnzlich leer zu bekommen.

Was sich zunÀchst einfach anhört, wird in der Umsetzung
sicher schwierig werden. Keine PlastikbehÀlter, keine
Dosen, keine Verpackungen oder Tetrapak-Verpackungen
können verwendet werden, damit sie schlussendlich auch
nicht im gelben Sack landen.

Ohne ihre Gewohnheiten zu verÀndern, werden die Familien
in den ersten zwei Wochen beobachten, wie viel MĂŒll
eigentlich im gelben Sack landet. Eine Art Tagebuch wird
gefĂŒhrt, in dem die Familienmitglieder ihre Beobachtungen
notieren können. Mehr Plastik oder mehr Dosen? Höherer
Verbrauch am Wochenende oder unter der Woche? Steigt
der Verbrauch, wenn Besuch kommt und ist er im Alltag
niedriger? Das Gewicht wird vermessen und notiert.
Informationen werden mit den anderen Familien
ausgetauscht mit Fragen, wo man beispielsweise
Waschmittel nachfĂŒllen lassen kann oder ob es GeschĂ€fte
gibt, in denen nicht verlangt wird, loses Obst oder GemĂŒse
in Plastik einzupacken.

In einem zweiten Schritt, den letzten beiden Wochen, sollen
die Familien konsequent versuchen, den gelben Sack nicht
zu befĂŒllen. Ob es klappt?
 
 

 
Stromerzeugende Heizungen beim BHKW-Infotag am 26. Nov. 2011
FREIBURG i.Br.: „Stromerzeugende Heizungen - Mini- und Mikro-Blockheizkraftwerke fĂŒr wirtschaftliches Energiesparen und Klimaschutz bei Vermietern-Mietern und WohnungseigentĂŒmergemeinschaften“ im Alt- und Neubau sowie in Stadtteilen sind das Thema beim regionalen BHKW-Infotag des Samstags-Forums Regio Freiburg am 26. Nov. 2011 um 10.15 Uhr in der UniversitĂ€t, Platz der UniversitĂ€t 3, KollegiengebĂ€ude 1, Hörsaal 1015. Es sprechen Diplomingenieur Christian Meyer, Energy-Consulting-Meyer, Umkirch, Kai Mertens-Stickel, Vorstand der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG, Freiburg, und Dr. Georg Löser, Vorstand ECOtrinova e.V..

FĂŒr zwei anschließende FĂŒhrungen in Freiburg um 13 Uhr und 14:15 Uhr in der Konradstr. 9 und in der Schwarzwaldstr. 153 mit Christian Meyer bzw. Ch. Wangart, Bad und Heizung Lassen, sind bis 25. Nov. 12 Uhr Anmeldungen erforderlich an ECOtrinova e.V. ecotrinova@web.de oder Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

Kaminholz: Vorsicht vor feuchtem Holz
Foto: test
 
Kaminholz: Vorsicht vor feuchtem Holz
Kaminöfen sorgen zwar fĂŒr eine gemĂŒtliche AtmosphĂ€re, das Nachbarschaftsklima können sie aber vergiften - durch ĂŒbermĂ€ĂŸigen Qualm aus dem Schornstein. Oft liegt das an zu feuchtem Brennholz. Messungen der Stiftung Warentest fĂŒr das Online-Portal test.de kommen zu einem alarmierenden Ergebnis: Bei zu viel Wasser im Holz können die Schadstoffwerte im Abgas um ein Mehrfaches steigen. Selbst "gute" Kaminöfen werden so zu Stinkern.

Die Tester verbrannten sowohl trockenen Brennstoff mit nur 14 Prozent Restfeuchte als auch Scheite mit 25- und 35-prozentigem Feuchtegehalt. Dadurch verdoppelte beziehungsweise vervielfachte sich der Staubgehalt im Abgas. Insbesondere der Feinstaubanteil gilt als gesundheitsschÀdlich, weil kleine Partikel tief in die Lunge dringen und dabei auch Giftstoffe transportieren können.

Erhöhte Wassergehalte in Holz verschlechtern die Verbrennungsprozesse und damit auch die Abgaswerte. Die Messungen zeigen stark steigende Konzentrationen von Kohlenmonoxid sowie Kohlenwasserstoffen. Wer mit zu feuchtem Holz heizt, dem steht rund ein Drittel der Energie nicht fĂŒr die Raumheizung zur VerfĂŒgung, weil sie zum Teil fĂŒr das Verdampfen von Wasser verbraucht wird. Das Verbrennen von Holz mit einer Feuchte von mehr als 25 Prozent ist laut Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz verboten.

Umweltschonende Holzverbrennung ist möglich: Neben dem Kauf eines "guten" Ofens (Test Kaminöfen und Pelletöfen in test 11/2011) ist dabei eine Holzfeuchte von etwa 15 Prozent empfehlenswert. DafĂŒr muss das Holz nach dem Schlagen etwa zwei Jahre geschĂŒtzt trocknen. Mit EinstechmessgerĂ€ten lĂ€sst sich die Holzfeuchte einfach selbst kontrollieren.
Der ausfĂŒhrliche Bericht zum Kaminholz ist online unter www.test.de/brennholz veröffentlicht.
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Das Comeback von Luchs, Wolf und Wildkatze
Luchsbaby mit Mutter / Quelle: Richard Hilber, Wikipedia
 
Das Comeback von Luchs, Wolf und Wildkatze
Zwei VortrĂ€ge im Waldhaus ĂŒber „RĂŒckkehrer“ im Schwarzwald

Sie waren einst als Wildart im Schwarzwald so heimisch wie
Auerhuhn und Reh – bevor der Mensch sie im 18. und 19.
Jahrhundert hier als Konkurrenten ausrottete. Jetzt stehen Luchs und
Wolf möglicherweise vor einem Comeback, die Wildkatze hat es
bereits heimlich, still und leise vollzogen. Nun widmen sich zwei
VortrĂ€ge im Waldhaus (Wonnhalde 6) diesen Tieren, deren RĂŒckkehr
zuweilen mit Herausforderungen verbunden ist.

Donnerstag, 17. November, 19 Uhr
Haben wir Angst vor Raubtieren? Die RĂŒckkehr von Luchs und
Wolf als gesellschaftliche Herausforderung
Im großen Forschungsprojekt „Der Luchs in Baden-WĂŒrttemberg“
wird zurzeit untersucht, welche Herausforderungen die RĂŒckkehr des
Luchses an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen stellt, und wie sie
mit den Betroffenen gemeistert werden können. Micha Herdtfelder
vom Arbeitsbereich Wildtierökologie der Forstlichen Versuchs- und
Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg referiert den Stand des
Projektes und erste Ergebnisse als Weg zum möglichen Miteinander
zwischen Mensch und Beutegreifern in Baden-WĂŒrttemberg.
ErwÀhnenswerte Luchsmeldungen gibt es alle paar Jahre wieder aus
dem Feldberggebiet oder dem Donautal – mehr aber auch nicht. Eine
Fotoaufnahme gelang einem Ornithologen zuletzt im Mai 2000 am
Feldberg, als er in einem Tarnzelt saß, um Vögel zu beobachten.
Dass Luchse im Schwarzwald umherstreifen, ist aber nach wie vor
eine Ausnahme. Es kommen nur hin und wieder einzelne Tiere aus
den benachbarten Populationen im Schweizer Jura, den Vogesen
und den Alpen zu uns, die aber auch schnell wieder verschwinden.
Bringt man den Luchs durch eine aktive Wiederansiedlung nicht in
den Schwarzwald zurĂŒck, bleibt er wohl ein SonderphĂ€nomen. Laut
Untersuchungen könnten im gesamten Schwarzwald höchstens 50
Luchspaare leben, da die Tiere riesige Reviere (pro Luchs bis zu 200
Quadratkilometer) benötigen und keine Konkurrenz dulden.
Die RĂŒckkehr des Wolfes ist jedoch in KĂŒrze zu erwarten. Seit
Januar gibt es regelmĂ€ĂŸige Nachweise eines Wolfes in den
SĂŒdvogesen, 40 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Dort
streift ein mĂ€nnliches Tier umher, auch als gutes Beispiel dafĂŒr, wie
schnell es gehen kann, dass einzelne Wölfe in unserer Region
auftauchen. Micha Herdtfelder wird in seinem Vortrag auch auf
diesen Fall eingehen. Eintritt 3 Euro.

Donnerstag, 24. November, 19 Uhr
Die Wildkatze – eine seltene Wildart in unserer Kulturlandschaft
Die Wildkatze galt in Baden-WĂŒrttemberg fast ein Jahrhundert lang
als ausgestorben. Nun streifen die heimlichen Tiere wieder durchs
Land. Ein Schwerpunkt des Vorkommens wurde im Kaiserstuhl und
in den angrenzenden RheinwÀldern gefunden.
Anhand von Bildern dieser faszinierenden Tierart und aktuellen
Forschungsergebnissen erlÀutern die Wildtierökologinnen Stephanie
Kraft und Sarah Veith von der FVA in diesem Vortrag die Biologie
und LebensraumansprĂŒche der Katze und HintergrĂŒnde des
Forschungsprojektes „Wildkatze am Kaiserstuhl“. Da die Wildkatze
viel kleiner ist als Luchse oder Wölfe, stellt sie fĂŒr Rehe keine Gefahr
dar und weckt daher auch Sorgen in der JĂ€gerschaft. Eintritt 3 Euro.

Mehr zu den VortrÀgen und dem Familienprogramm steht auf der
Homepage des Waldhauses: www.waldhaus-freiburg.de.
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IFSA LC Freiburg
 
IFSA LC Freiburg
Die International Forestry Students’ Association (IFSA) ist ein globales Netzwerk fĂŒr Studenten der Forst- und Umweltwissenschaften. Sie vereint ca. 10.000 Studenten aus ĂŒber 50 LĂ€ndern in ĂŒber 70 Ortsvereinen (LCs /„Local Committees“). Die IFSA ist eine unpolitische Nichtregierungsorganisation von Studenten fĂŒr Studenten.

Ziel der IFSA ist es, weltweite Zusammenarbeit von Studenten der Forst- und Umweltwissenschaften zu fördern. Seminare, gemeinsame Unternehmungen, regionale und internationale Treffen fördern Forststudenten beim regen kulturellen Austausch und Wissenserwerb forst- und umweltwissenschaftlicher Themen auch außerhalb der HörsĂ€le.

Der IFSA LC Freiburg ist einer der Ă€ltesten Local Committees der Organisation. Wir unternehmen wĂ€hrend des Semesters unterschiedliche AktivitĂ€ten in Freiburg und Umgebung, zu denen auch Neuankömmlinge immer herzlich willkommen sind. Beispielsweise sind wir im vergangenen Jahr mit Kindergartenkindern in den Wald gegangen und haben ein Forest Film Festival veranstaltet. Schaut einfach mal im Sekretariat (Herderbau, Tennenbacher Straße 4) vorbei oder auf die AushĂ€nge vor unserem BĂŒro (Erdgeschoss, gegenĂŒber dem Aufzug), um Aktuelles zu erfahren.

Eine Besonderheit des IFSA LC Freiburg ist das Internationale Sekretariat, das sich in unserer FakultĂ€t befindet und auch hauptsĂ€chlich von den Mitgliedern unseres LCs betrieben wird. Der von der weltweiten IFSA-Gemeinschaft gewĂ€hlte Executive Secretary, normalerweise ein Studierender der FakultĂ€t fĂŒr Forst- und Umweltwissenschaften, sucht immer tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung bei seiner Arbeit. Hier besteht die einmalige Möglichkeit, die Arbeit einer internationalen Organisation sehr genau kennen zu lernen.

WĂ€hrend der Vorlesungszeit finden regelmĂ€ĂŸige LC-Treffen im Sekretariat statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

NĂ€chstes Treffen im WS 2011:
Jeden Dienstag 19:15 Uhr außer an Feiertagen und Ferien.

In der Regel sprechen wir Deutsch oder Englisch.

NĂ€here Informationen zur IFSA finden sich unter www.ifsa.net, RĂŒckfragen gerne auch an secretariat@ifsa.net.
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Autor: Benjamin Kirbus



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