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Dienstag, 19. Februar 2019
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Verschiedenes

 
Energiewende fĂĽr alle
vzbv fordert Einigung bei Gebäudesanierung und niedrigere Rendite der Netzbetreiber

Mehr Kostentransparenz und einen stärkeren sozialen Ausgleich bei der Energiewende fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bei der Umsetzung der Energiewende. „Um die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zur Energiewende zu erhalten, muss diese auf dem Weg in ein neues Energiezeitalter mitgenommen werden“, sagte Vorstand Gerd Billen bei dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel einberufenen Energiegipfel. Wesentliche Kriterien für die privaten Energieverbraucher seien Kosteneffizienz und soziale Gerechtigkeit. Die rege Beratungsnachfrage rund um die Themen Energiesparen und Gebäudesanierung zeige, dass die Verbraucher bereit sind, mitzuwirken
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Fessenheim-Protest: BrĂĽckenaktionen am Sonntag, 18.9.2011
 
Fessenheim-Protest: BrĂĽckenaktionen am Sonntag, 18.9.2011
... in Neuenburg/Chalampé, Breisach/Neuf-Brisach, Nonnenweier/Gerstheim und Konstanz

Im Spätherbst des Fukushima-Jahres 2011 soll auch in Frankreich eine weitreichende Entscheidung getroffen werden. Bewirken die zunehmend gefährlicher werdenden Mängel und der wachsende politische Druck aus dem Elsass, aus Südbaden und der Schweiz ein „Bauernopfer“ und wird das altersschwache AKW Fessenheim abgestellt oder wird die Gefahrzeit um weitere 10 Jahre verlängert?

Vor den Sommerferien gab es eine Vielzahl von Protestaktionen und jetzt, direkt nach den Ferien kommt die Umwelt-Anti-Atombewegung „langsam wieder in die Gänge“.

Ein Auftakt für den anstehenden Protest vor und nach der Fessenheim-Entscheidung sind erste, kurzfristig organisierte Brückenaktionen am Sonntag, 18.9.2011 um 12.05 auf den Rheinbrücken in Neuenburg/Chalampé und Breisach/Neuf-Brisach, begleitet von Aktionen in Nonnenweier/Gerstheim und Konstanz.

Der BUND am SĂĽdlichen Oberrhein unterstĂĽtzt diese angemeldeten, gewaltfreien Aktionen die von einem breiten BĂĽndnis organisiert werden.

Der Traum der EDF (Électricité de France) von einer habgierbedingt sechzigjährigen Laufzeit für Atomkraftwerke ist nicht nur im erdbebengefährdeten Fessenheim für alle Menschen in Europa ein höchst gefährlicher Traum. Gerade darum ist neben den vielen, erfreulichen Resolutionen von Gemeinden und Gremien und neben der TRAS-Klage auch der politische, trinationale Druck der Menschen auf Straßen und Brücken notwendig.

Axel Mayer, Geschäftsführer
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Herbst-Winterprogramm der Ă–kostation
 
Herbst-Winterprogramm der Ă–kostation
MOOSWALD. Die Ökostation Freiburg, Falkenbergerstr. 21 b präsentiert ihr neues Herbst-Winterprogramm. Veranstaltungen zu Gartentätigkeiten im Herbst, wie beispielsweise das Kompostieren von Gartenabfällen oder die Überwinterung von mediterranen Pflanzen aber auch die wöchentliche Gartenberatung am Donnerstag Nachmittag bieten Hobbygärtnern Infos und Know how. Ein Schwerpunkt in dem Programm sind die von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg geförderten Veranstaltungen zur Artenvielfalt, wie zum Beispiel eine Baumexkursion im Seepark, Sonntagsöffnungen zu Tieren und Pflanzen des Jahres und zum Thema „Tiere im Winter“. Regionale Produzenten werden am 2. Oktober, dem Tag der Regionen in der Ökostation zu Gast sein und ihre Produkte zum Verkosten präsentieren.

Für Kinder gibt es eine „Forschungswerkstatt Artenvielfalt“, eine Ferienfreizeit über das Leben der Wildkatze, sowie Sonntagsöffnungen, an denen man Papier schöpfen oder Seifen selbst herstellen kann. Vom 26. bis 28. Oktober finden Theatertage für Grundschulklassen zum Thema Abfall statt.

Pädagoginnen und Pädagogen haben die Möglichkeit, sich bei Praxisworkshops fortzubilden und sich Anregungen zu holen, wie man mit Kindern Biodiversität oder Energie erforschen kann. Ein Theaterworkshop am 9. Oktober mit dem Grips Theater Berlin zeigt, wie man Umweltthemen in spannende Theateraktionen verpacken kann.

Um neue Förderichtlinien für nachhaltige Bildung geht es am 4. Oktober bei einer Veranstaltung mit einem Vertreter des Agenda Büros Baden-Württemberg. Am 2. Dezember schließlich debattieren Vertreter von Staat und Verbänden bei einer Podiumsdiskussion über die Perspektiven der Umweltbildung im geplanten Biosphärengebiet Südschwarzwald.

Das Veranstaltungsprogramm liegt an öffentlichen Stellen in der Stadt aus oder kann bei der Ökostation unter Tel: 0761- 892333 angefordert werden. Nähere Info und Anmeldungen unter www.oekostation.de
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TAG DER OFFENEN TĂśR bei der Schwarzwaldmilch Freiburg
 
TAG DER OFFENEN TĂśR bei der Schwarzwaldmilch Freiburg
am 18.09.2011 in der Haslacher StraĂźe 12, Freiburg
von 11:00 - 17:00 Uhr

Am Sonntag, 18.9., darf jeder einmal einen Blick hinter die Kulissen der Schwarzwaldmilch Freiburg werfen und sich am Milchsammelwagen die Arbeit der Milchsammelwagenfahrer erklären lassen, in der Produktion ansehen, wo die Milch in die Packung kommt, im Genuss-Parcour erfahren, was Frischmilch ausmacht und im Streichelzoo einem Vorderwälder hautnah sein.

Alle Interessenten sind eingeladen, an diesem Tag dabei zu sein! Bei Kaffee und Kuchen von den Landfrauen und einem reichhaltigen Angebot an herzhaften und süßen Speisen sowie Getränken findet jeder ein Plätzchen für nette Gespräche und lockeren Austausch. Für die Kinder werden verschiedene Spiel- und Spaßstationen bereitgehalten.

Bitte beachten: begrenzter Raum an Parkmöglichkeiten! Öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Hinweisschilder in der Haslacher Straße weisen den Weg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
 

Auge in Auge mit dem Wolf!
© Klaus Oppermann / WWF
 
Auge in Auge mit dem Wolf!
WWF-Jugendliche melden Wolfs-Sichtung in der Lausitz

Berlin - „Wahnsinn! Wir haben heute zum ersten Mal einen Wolf in freier Wildbahn gesehen“, freut sich WWF-Wolfsretter Julius. Gemeinsam mit vier weiteren Teenagern aus der WWF-Jugendcommunity befindet sich der 14-Jährige derzeit auf dem WWF-Jugendbotschaftercamp „Wolfsretter“ in der Lausitz. Gemeinsam mit einem Wolfsexperten begaben sich die Jugendlichen in ein Areal, in dem zuvor Wolfsspuren und Wolfslosung gefunden worden waren. Versteckt hinter trockenem Gebüsch, still und möglichst ohne Bewegung habe die Gruppe ausgeharrt, dann sei tatsächlich ein Wolf aufgetaucht. „Einfach verrückt - manche Wolfsforscher oder Tierfotografen brauchen Monate oder sogar Jahre, um einen Wolf in freier Wildbahn zu sehen. Und wir hatten dieses ungeheure Glück“, freut sich Julius.

„Der Wolf verschwand ein paar Mal hinter Büschen und lief dann immer wieder gut sichtbar an uns vorbei. Zum Schluss blieb er nochmal stehen, und ich hatte das Gefühl, er würde uns direkt ansehen. Dann verschwand er zwischen den Bäumen“, ergänzt Wolfsretterin Helen (16). Der gesichtete Wolf sei wahrscheinlich ein Mitglied des Seenland-Rudels, so der WWF.

Hintergrund

Seit dem Wochenende befinden sich fünf Teenager in der deutschen Wolfsregion Lausitz auf der Spur von Canis lupus. Ziel der Aktion sei es, so der WWF, Vorurteile über den angeblich „bösen Wolf“ abzubauen . Die fünf Teenager Kristina, Julius, Alice, Ines und Helen werden über eine Woche lang in der Lausitz unterwegs sein und live aus dem Land der Wölfe berichten. Unter www.wwf-jugend.de/wolfsretter können Interessierte die Aktion über Blogbeiträge, Fotos und Video-Clips verfolgen.
 
 

 
Fit fĂĽr die Energiewende
Neue Fördermöglichkeiten für Teilnehmer der Fortbildung „Kommunales Energiemanagement“

Um die Energiewende in Südbaden voranzutreiben, ist das Wissen über Fördermöglichkeiten, Einsparpotenziale, technische Möglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen in unseren Gemeinden unerlässlich. Der Verein für Erneuerbare Energien fesa e.V. und das Fortbildungs- und Projektmanagement Institut ifpro haben deshalb die Fortbildung „Kommunales Energiemanagement“ konzipiert, welche ab Oktober 2011 in Freiburg angeboten wird. Um unsere Region fit für die Energiewende zu machen, werden die relevanten Informationen von erfahrenen Dozenten praxisnah und anschaulich präsentiert und gemeinsam mit den Teilnehmern konkret umgesetzt.
Die Fortbildung ist Bestandteil der Kampagne „Energieautonome Kommunen“, die am 16.9.2011 in Freiburg zum Projekt der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet wird. Durch eine Förderung des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg und dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen kann den Teilnehmern ein Teil der Gebühren erstattet werden.


Ziel der Fortbildung ist es, die Kommunen auf die bevorstehende Energiewende so vorzubereiten, dass diese möglichst rasch, ökologisch nachhaltig, ökonomisch sinnvoll und gesellschaftlich akzeptiert umsetzbar ist. Ausgehend vom Kontext Zukunftsfähigkeit der Kommune und Klimaschutz vermittelt der Kurs Grundlagenwissen über strategische Planungen, rechtliche Rahmenbedingungen, technische Aspekte der Erneuerbaren Energien sowie Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit. „Unsere Dozentinnen und Dozenten kommen aus der Praxis und verfügen über langjährige Erfahrung auf ihrem Fachgebiet“, betont Christian Geißler vom Institut für Fortbildung und Projektmanagement (ifpro), das in Kooperation mit dem fesa e.V. die Weiterbildung anbietet. „Eng an der Praxis orientiert ist auch die parallel zur Fortbildung durchzuführende Projektarbeit. Hier können die Teilnehmer bereits in ihren Gemeinden erste Praxiserfahrungen mit dem neu erworbenen Wissen sammeln.“

Die Fortbildung richtet sich sowohl an Privatpersonen, die in diesem Bereich tätig sind oder es werden wollen, wie auch an kommunale Angestellte und wird erstmals von Oktober 2011 bis April 2012 im Raum Freiburg angeboten. Am Ende der Fortbildung steht eine Prüfung, die sich aus der während des Kurses durchgeführten Projektarbeit und einer Präsentation der Ergebnisse mit anschließender Diskussion zusammensetzt. Alle Absolventen erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung am Ende des Kurses. „Unser Ziel ist es, die Kommunen auf ihrem Weg in eine erneuerbare, dezentrale und bürgernahe Zukunft zu unterstützen“, ergänzt Nico Storz. „Ein Beitrag hierzu ist diese Fortbildung. Viele qualifizierte Energiemanager in den Gemeinden können eine enorme Multiplikatorenwirkung entfalten und die Energiewende vor Ort entscheidend voran bringen.“

Die Fortbildung ist ein „Fachkurs“ im Sinne des „Europäischen Sozialfonds“ und wird finanziell vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt, das 30 bis 50 Prozent der Kosten übernimmt. In den Genuss der Förderung kommen Privatpersonen sowie Beschäftigte privatrechtlicher Unternehmen, auch mit kommunaler Beteiligung (beispielsweise Stadtwerke). Ausgeschlossen von der Förderung (aber selbstverständlich nicht von der Teilnahme) sind Teilnehmer, die direkt bei den Städten und Gemeinden angestellt sind.


FĂĽr weitere Informationen
www.energieautonome-kommunen.de

www.ifpro.de
www.fesa.de


Der fesa e.V.

Der fesa e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und für die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit unserer Arbeit sensibilisieren wir die Menschen für Erneuerbare Energien und Energie­effizienz, schlagen mit innovativen Projekten neue Wege ein und schaffen über unser Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verbänden.
Ăśber unsere Zeitschrift "SolarRegion", Veranstaltungen und Newsletter informieren wir aktuell ĂĽber Themen aus den Bereichen Wind-, Solar- und Bioenergie, Geothermie sowie Energieeffizienz.

Institut fĂĽr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro)

Das Institut fĂĽr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) ist ein Bildungsinstitut fĂĽr Menschen, die in den innovativen Berufsfeldern der Erneuerbaren Energien arbeiten wollen. Wir entwickeln Weiterbildungs-konzepte, fĂĽhren Vollzeitfortbildungen und QualifizierungsmaĂźnahmen durch und bieten darĂĽber hinaus berufsbegleitende Seminare an. ifpro ist seit November 2008 nach BQM und AZWV zertifiziert.
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Buchtipp: Felix zu Löwenstein
 
Buchtipp: Felix zu Löwenstein "Food Crash"
Wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr

„Bio? Als Luxus für Reiche ist das ja ganz nett. Aber jetzt wird’s ernst. Fast sieben Milliarden Menschen müssen ernährt werden, und es werden ständig mehr. Jetzt muss industriell produziert werden: mit Pestiziden, Kunstdünger, Gentechnik!“ Diese These klingt doch nach gesundem Menschenverstand! Aber ist sie wirklich zutreffend? Oder gehen wir damit der Agrarindustrie auf den Leim, für die der Hunger in der Welt die Grundlage für ein florierendes Geschäft mit Pestiziden, Düngemitteln und Gentechnik-Saatgut ist? In seinem Buch FOOD Crash macht der international angesehene Fachmann für Ökolandbau Felix zu Löwenstein verständlich, dass eine industrielle Landwirtschaft, die auf der Übernutzung von Ressourcen aufbaut, kein Weg zur Lösung, sondern eine Sackgasse ist. Und dass nicht die mangelnde Produktionssteigerung, sondern der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln, die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie mangelnde Gerechtigkeit zum Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems führen. Mit seiner zugespitzten These »Wir werden uns entweder ökologisch ernähren oder gar nicht mehr« betreibt Löwenstein keine apokalyptische Schwarzmalerei. Vielmehr zeigt er an spannend und lebendig erzählten Beispielen, wie es im Einklang mit der Natur – und damit nachhaltig – gelingen kann, die Ernährungsgrundlage der Menschheit zu sichern. Und er beschreibt, welche Hebel politischen und privaten Handelns dafür in Bewegung gesetzt werden müssen.

Verlag Pattloch 2011, 320 Seiten, EUR (D) 19,99
ISBN 978-3-629-02300-1
 
 

 
Gen-Technik verbreitet sich unkontrolliert
ÖKO-TEST findet auch in therapeutischer Säuglingsnahrung, Senf, Honig und Nuss-Nougat-Cremes gentechnische Bestanteile.

Die gentechnisch veränderten Organismen (GVO) sind kaum mehr zu stoppen. Dem gestrigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes zufolge darf zwar künftig Honig, der auch nur geringe Mengen an gentechnisch veränderten Pollen enthält, nicht mehr ohne neue Zulassung verkauft werden. Doch ÖKO-TEST weist darauf hin, dass viel mehr Produkte mit Gentechnik verunreinigt sind. Eine aktuelle Untersuchung in der September-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins zeigt, dass etwa auch in therapeutischer Säuglingsnahrung gen-technisch verändertes Soja nachzuweisen ist. Fündig wurde ÖKO-TEST in drei Produkten. Die Untersuchungen des Frankfurter Verbrauchermagazins zeigen zudem, dass gentechnisch veränderte Bestandteile in Fleischersatz, Senf, Diätprodukten, Babynahrung, Maischips, Nuss-Nougat-Cremes und Sojaprodukten zu finden ist. Verbraucher müssen mittlerweile immer damit rechnen, dass Gen-Technik im Einkaufswagen landet, selbst wenn auf dem Etikett nichts davon steht.
 
 



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