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Samstag, 22. September 2018
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Verschiedenes

Buchtipp: Natalie Faßmann
 
Buchtipp: Natalie Faßmann "In die Falle gegangen"
Pflanzenschutz im Biogarten mit Gelbtafel, Leimg√ľrtel, Schutznetz & Co.

Wurmige √Ąpfel, madige Kirschen und l√∂chriger Salat ‚Äď √§rgerlich, wenn Apfelwickler, Kirschfruchtfliege oder Schnecke schneller sind als wir. M√∂chten Sie im Garten auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichten und trotzdem gesundes Obst und Gem√ľse ernten? Dann sch√ľtzen Sie Ihre Ernte mit Fallen, Netzen oder Z√§unen: Unliebsame Tiere bleiben Kirschen, Salat oder M√∂hren dadurch fern. Wie dies gelingt, erkl√§rt Natalie Fa√ümann in ihrem Buch ¬ĽIn die Falle gegangen¬ę, erschienen im pala-verlag.

Bew√§hrte und neue M√∂glichkeiten des biotechnischen Pflanzenschutzes reichen von Leimg√ľrtel, Gelbstecker und Kirschfruchtfliegenfalle √ľber Bierfalle, Pheromonfalle und Schneckenzaun bis zu Schutznetz und W√ľhlmausfalle. Anschaulich stellt das Buch diese M√∂glichkeiten vor: Wie sehen die Sch√§den an Obst und Gem√ľse aus? Wer steckt dahinter? Wie funktionieren die Fallen?

Kompetent diskutiert die Autorin auch Vorteile und Nachteile der verschiedenen Schutzsysteme. Denn aus Unkenntnis k√∂nnen nicht nur Kirschfruchtfliege oder Schnecke in die Falle gehen, sondern auch N√ľtzlinge wie Schwebfliege oder Laufk√§fer. Wie sich das vermeiden l√§sst und welches Schutzsystem das beste f√ľr die Problemkinder im Garten ist, erfahren Sie in diesem Buch.

pala-verlag, Darmstadt, 2011, 140 Seiten, EUR 12,80
ISBN: 978-3-89566-288-1
 
 

Mundenhof: Kamelfest mit Vorf√ľhrungen, Vortr√§gen und Selberreiten
 
Mundenhof: Kamelfest mit Vorf√ľhrungen, Vortr√§gen und Selberreiten
Locker vom Höcker: Kamelfest am 29. Mai auf dem
Mundenhof mit Vorf√ľhrungen, Vortr√§gen und Selberreiten

Am Sonntag, 29. Mai, von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Mundenhof
ein Höhepunkt des diesjährigen Veranstaltungskalenders statt.
Beim beliebten Kamelfest dreht sich alles ums ‚ÄěErlebnis Kamel‚Äú.

Eröffnet wird das Fest um 11 Uhr in der KonTiKi-Scheune durch
Bernhard Wulff, Professor an der Musikhochschule Freiburg und
offizieller Kulturbotschafter der Mongolei, der seit vielen Jahren die
Mongolei bereist und daher viel Interessantes zu berichten weiß.

Anschlie√üend referiert Ullrich Runge aus der Schweiz √ľber eine
einmalige ‚ÄěReise zu den letzten Wildkamelen in der Mongolei‚Äú.
Runge gelang es im Februar und März dieses Jahres, eine Gruppe
von Wildkamelen während der Hauptfortpflanzungszeit zu
beobachten. Von den Echten Wildkamelen (Camelus ferus) leben
nur noch wenige hundert Exemplare im Grenzgebiet der Mongolei
und China. Weltweit ist kein einziges Wildkamel in einem Zoo zu
sehen. Lediglich eine kleine Gruppe wird seit den 1970er Jahren in
einem Zuchtgehege am Rande der W√ľste Gobi im S√ľden der
Mongolei gehalten. In freier Wildbahn sind Wildkamele aufgrund
ihres scheuen Wesens und extrem unzugänglichen Lebensraumes
kaum zu entdecken. Dieser Vortrag findet um 12 Uhr ebenfalls in
der KonTiKi-Scheune statt.

Von 14 bis 16 Uhr wechseln sich auf der Sandbahn Darbietungen
rund um die Themenfelder Kamele und Orient ab. Nach der
Begr√ľ√üung spielen Kinder und Eltern des KonTiKi, die
Tierpflegerinnen und Tierpfleger und die Tiere des Mundenhofs die
Geschichte ‚ÄěAkhum hat Heimweh‚Äú.

Um 14.30 Uhr präsentiert das international gefragte Camel-Show-
Team Frank Bock und Isolde Frenzel aus Saulgau Dressurreiten
mit Kamelen, wie man es sonst nur von Pferden kennt. Auch der
Mundenhof kann zeigen, was hohe Kunst ist: eine Dressur-
Quadrille mit Kamelen und Pferden (14.45 Uhr) ist wohl weit und
breit einzigartig. Anschließend zeigt das Camel-Show-Team, dass
sich Kamele sogar vor eine Kutsche spannen lassen (15 Uhr).

Um 15.15 Uhr f√ľhrt Karin Tillisch mit ihrem Trickshowpferd
Shadow Elemente aus einem antiken persischen Pferdetanz mit
orientalischem Zaumzeug vor. Um 15.30 Uhr zeigen Kinder des
KontiKi Akrobatik auf dem Pferder√ľcken. Ein weiterer H√∂hepunkt
wird die Auff√ľhrung des Arabergest√ľts Fath aus Umkirch: eine
Freiheitsdressur mit rassigen Vollbl√ľtern.

Um 16 Uhr gibt es eine √úberraschung, bevor die Kinder auf den
Schwarzw√§lder Pferden reiten d√ľrfen. Ganzt√§gig sind zudem
Filme von Professor Zeeb in der KonTiKi-Scheune zu sehen.

Auch das kulinarische Wohl beim Kamelfest steht im Zeichen des
Orients. Neben der Hofwirtschaft bewirtet die Fördergemeinschaft
Freiburg e. V. am alten Pferdestall und vor dem KonTiki-Innenhof.
Atossa Faghir Afghani bietet persische Speisen im Königszelt an.

Die musikalische Begleitung auf der Sandbahn und am Königszelt
√ľbernimmt die Musikgruppe Drom El Dar aus Emmendingen.
 
 

Solare Zeiten - Buchpräsentation und Diskussion mit Bernward Janzing
 
Solare Zeiten - Buchpräsentation und Diskussion mit Bernward Janzing
Spannend, faktenreich und unterhaltsam ist die Geschichte der Solarenergie, wie der Journalist Bernward Janzing sie in seinem neuen Buch ‚ÄěSolare Zeiten‚Äú pr√§sentiert. Am 30. Mai wird er in Kooperation mit dem fesa e.V. im Caf√© Velo am Freiburger Hauptbahnhof in die Geschichte der Solarenergie eintauchen. Doch auch politische Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven kommen an diesem Abend zur Sprache. Der Tr√§ger des Deutschen Solarpreises 2010 und des Umweltmedienpreises 2009 wird in Interaktion mit Moderator und Publikum sein breitgef√§chertes Wissen im Bereich Erneuerbare Energien mit uns teilen. Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei.

Gro√üz√ľgig bebildert und anekdotenreich schildert Bernward Janzing in seinem neuen Buch ‚ÄěSolare Zeiten‚Äú die Geschichte der Solarenergie. Von den Anf√§ngen in der Raumfahrtforschung √ľber erfinderische Bastler und T√ľftler bis zur heutigen Photovoltaik- und Solarthermieindustrie mit rund 140.000 Arbeitspl√§tzen reicht das Spektrum. Die aus dem Widerstand gegen das Atomkraftwerk Wyhl entstandene erste Solarmesse in Sasbach am Kaiserstuhl findet sich ebenso darin wie die gegen viele Blockaden ank√§mpfenden Versuche einer Netzeinspeisung. Mit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und mit dem weltweit kopierten Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) von 2000 schaffte die Photovoltaik dann den Durchbruch. Auch die Solarthermie tr√§gt heute erfolgreich auf rund 1,5 Millionen D√§chern zur W√§rmeversorgung bei.

Am 30. Mai wird Bernward Janzing in Kooperation mit dem fesa e.V. in die Geschichte der Solarenergie eintauchen. Doch es soll an diesem Abend nicht nur um sein Buch gehen. Im Frage- und Antwortspiel mit Moderator Per Klabundt, dem Gesch√§ftsf√ľhrer der 100% GmbH, und dem Publikum wird Janzing die aktuelle politische Debatte um die Solarenergie aufgreifen und Zukunftsperspektiven beleuchten. Seien Sie unser Gast!

Bernward Janzing hat sein Themenfeld im Grenzbereich zwischen √Ėkonomie, √Ėkologie und technischem Fortschritt gefunden. ‚ÄěIn diesem interdisziplin√§ren Umfeld finden heute die spannendsten gesellschaftlichen Entwicklungen statt‚Äú, sagt der Journalist und Buchautor. ‚ÄěDeshalb habe ich hier meinen Arbeitsschwerpunkt angesiedelt.‚Äú Seit 1995 publiziert Janzing in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen sowie Magazinen und Fachmedien. Er erhielt 2009 den Umweltmedienpreis der deutschen Umwelthilfe und wurde 2010 mit dem Deutschen Solarpreis von Eurosolar ausgezeichnet. Sein neues Buch ‚ÄěSolare Zeiten‚Äú ist am 26. April 2011 zum 25. Jahrestag von Tschernobyl erschienen.

‚ÄěWir sind froh, dass Bernward Janzing auf uns zugekommen ist und sein neues Buch mit uns pr√§sentieren m√∂chte‚Äú, sagt Nico Storz, Gesch√§ftsf√ľhrer des fesa e.V. ‚ÄěIch freue mich auf einen interessanten Abend. Heute geht es nicht mehr darum, ob wir uns in Zukunft zu 100 Prozent mit Erneuerbaren Energien versorgen werden. Es geht um das Wann und das Wie. Bernward Janzing ist ein √§u√üerst kompetenter Journalist und immer auf dem aktuellen Stand der technischen M√∂glichkeiten und politischen Debatten. Diskutieren Sie mit uns √ľber solare Zeiten und die solare Zukunft.‚Äú

Datum und Ort: 30. Mai 2011, 20 Uhr, Café Velo am Hbf Freiburg
 
 

Green City Fahrradtaxi rollt durch Freiburgs Innenstadt
 
Green City Fahrradtaxi rollt durch Freiburgs Innenstadt
Als Freiburgbotschafter wird das Green City Fahrradtaxi
auch auf Veranstaltungen des Green City Cluster präsentiert.

Seit Anfang Mai hat die Green City Freiburg einen neuen mobilen
freiburgtypischen Botschafter ihrer Umweltkompetenz: Außenund
R√ľckansicht eines Fahrradtaxis tragen das Green City Logo
sowie Bilder zu Umweltthemen. K√ľnftig wird das Fahrradtaxi in
Freiburgs Innenstadt rollen, aber auch bei Veranstaltungen im
Gepäck des Green City Clusters präsentiert.

F√ľr FWTM-Gesch√§ftsf√ľhrer Dr. Bernd Dallmann ist das Taxi damit
‚Äěein neuer Sympathietr√§ger f√ľr die Stadt". Das rollende
GreenCity-Plakat wird erstmals heute bei der Podiumsdiskussion
‚ÄěWende zu 100% regenerativen Energien ‚Äď Traum, oder Wirklichkeit‚Äú
des Green City Cluster im Konzerthaus Freiburg vorgestellt.

Als erstes Unternehmen in Baden-W√ľrttemberg sind die Fahrradtaxis
seit 2003 in der Umwelthauptstadt unterwegs. Sie werden
seither nicht nur von Touristen gerne in Anspruch genommen,
sondern sind ebenso f√ľr Menschen mit Handicap geeignet.

Mehr Informationen √ľber das Green City Cluster finden Sie unter
www.greencity-cluster.de, das Unternehmen Fahrradtaxi präsentiert
sich unter www.fahrradtaxi-freiburg.de
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Abkassieren und Jammern
© Cordula Bauske / WWF
 
Abkassieren und Jammern
WWF: Kernbrennstoffsteuer muss bleiben, Energieunternehmen und energieintensive Unternehmen profitieren vom Emissionshandel

Berlin - Der europ√§ische Emissionshandel erweist sich f√ľr die beteiligten Unternehmen weiterhin als lukratives Gesch√§ft. Im Auftrag des WWF hat das √Ėko-Institut die kostenlose Zuteilung im EU-Emissionshandel wiederholt unter die Lupe genommen. Die aktuellen Analysen zeigen, dass die f√ľnf gr√∂√üten deutschen Stromerzeuger durch die Einpreisung von kostenlos erhaltenen CO2-Zertifikaten in den Strompreis im Zeitraum von 2005 bis 2012 Zusatzgewinne von rund 38 Milliarden Euro erzielen. Besonders profitieren die Betreiber von Kernkraftwerken. W√§hrend sich Strom aus fossilen Kraftwerken durch den Emissionshandel verteuert hat, blieben die Produktionskosten f√ľr Strom aus Kernkraftwerken gleich. Durch den erh√∂hten Preis stieg die Gewinnmarge der Energieunternehmen, insbesondere f√ľr Strom aus Nuklearanlagen.

Trotz der Extraeinnahmen werden die Betreiber nicht m√ľde, √ľber die vermeintliche Belastung der Branche durch die Energiewende hinzuweisen. Ziel ist es, die gerade erst eingef√ľhrte Kernbrennstoffsteuer wieder abzuschaffen ‚ÄěDie Argumentation ist wenig stichhaltig. Die Steuer muss nicht nur beibehalten werden, sondern auf 220 Euro pro Gramm Brennstoff erh√∂ht werden,‚Äú unterstreicht Regine G√ľnther, Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. Nur so k√∂nne sichergestellt werden, dass Kernkraftwerke bei der Absch√∂pfung der Zusatzertr√§ge durch den Emissionshandel nicht besser gestellt werden als Gas- und Kohlekraftwerke. Die WWF-Analyse zeigt, dass selbst bei einer Ber√ľcksichtigung der Kernbrennstoffsteuer ein Zusatzgewinn von 35, 6 Milliarden Euro bleibt. Ab dem Jahr 2013 werden die Zusatzertr√§ge aus fossilen Kraftwerken durch die Versteigerung der Zertifikate weitgehend abgesch√∂pft. Die Zusatzgewinne aus Kernkraftwerken w√ľrden aber weiter bestehen. Deshalb sei die Kernbrennstoffsteuer unverzichtbar.

Die Analyse zeigt, dass die deutsche energieintensive Industrie durch eine millionenschwere √úberausstattung von Emissionshandelszertifikaten stark profitiert. ThyssenKrupp wird bis 2012 voraussichtlich Zusatzertr√§ge in H√∂he von 352 Millionen und BASF von 115 Millionen Euro erzielen. Die Zahlen verdeutlichen, dass ausgerechnet viele der Unternehmen, die Einf√ľhrung des Emissionshandels erbittert bek√§mpft haben, von diesem Klimaschutzinstrument einen massiven Nutzen haben, berichtet der WWF. Von der zuvor vielbeschworenen De-Industrialisierung Deutschlands k√∂nne keine Rede sein
 
 

Buchtipp: Brigitte Kleinod
 
Buchtipp: Brigitte Kleinod "Das Hochbeet"
Vielf√§ltige Gestaltungsideen f√ľr Gem√ľse-, Kr√§uter- und Blumeng√§rten
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BUND unterst√ľtzt Schweizer Atomproteste
 
BUND unterst√ľtzt Schweizer Atomproteste
"MenschenStrom gegen Atom"
am Sonntag, 22. Mai 2011 beim gefährlichen "Technik-Museum" AKW Beznau

Am Sonntag, 22. Mai 2011 organisieren schweizer Umweltgruppen die Aktion ‚ÄěMenschenStrom gegen Atom‚Äú. Es gibt Demos und Aktionen im Aargau. In der Tradition eines gelebten Europas unterst√ľtzt auch der Bund f√ľr Umwelt und Naturschutz Deutschland diese Proteste gegen die grenz√ľberschreitend - menschengef√§hrdenden Atomanlagen. W√§hrend die Werbeabteilungen der Atomkonzerne es immer wieder geschickt verstehen, die Menschen √ľber den Rhein hinweg gegeneinander auszuspielen, setzen wir auf die grenz√ľberschreitende Freundschaft und Solidarit√§t der von Atomanlagen betroffen Menschen.

Ein Beispiel f√ľr solche Aktionen ist der "Menschenstrom gegen Atom". Die Route liegt in der Hochrisikoregion beim AKW Beznau, dem √§ltesten Druckwasserreaktor der Welt, beim Zwischenlager und Verbrennungsofen f√ľr radioaktiven Abfall (ZWILAG) und bei der Atomfabrik des Paul Scherrer Instituts (PSI) im Herzen des Atomaargaus. Gemeinsam wandern wir wahlweise auf einer l√§ngeren oder einer k√ľrzeren Route an den Kundgebungsort. Die k√ľrzere Route wird besonders familienfreundlich gestaltet sein.

Treffpunkte f√ľr den MenschenStrom:

- Sportliche Route (ca. 10 km bis zum Kundgebungsplatz) am Vormittag am Bahnhof Siggenthal-W√ľrenlingen (ab 8:30 Uhr, letzte Abmarsch-M√∂glichkeit 10:30 Uhr.

- Familien-Route (ca. 3 km bis zum Kundgebungsplatz) am späteren Vormittag am Bahnhof Döttingen (ab 11:00, letzte Abmarschmöglichkeit 12:30 Uhr)

- Die Abreise erfolgt dann wieder vom Bahnhof Döttingen (ca. 3 km vom Kundgebungsplatz).

Infos zu Demo-Bussen und Verbindungen aus S√ľdbaden:
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Die Energie-Zukunft ist erneuerbar
Erneuerbare Energien als Zukunft © WWF
 
Die Energie-Zukunft ist erneuerbar
WWF: Potenzial erneuerbarer Energien wird weltweit noch unterschätzt

Berlin, Abu Dhabi - Heute hat das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) in den Vereinigten Arabischen Emiraten seinen Bericht zu den Potenzialen der Erneuerbaren Energien ver√∂ffentlicht. Das von den Vereinten Nationen eingesetzte Wissenschaftlergremium macht klar, dass die erneuerbaren Energien auch zuk√ľnftig die am schnellsten wachsenden Quellen der Energieversorgung bleiben. Der WWF teilt diese Einsch√§tzung und ist zugleich √ľberzeugt, dass das weltweite Potenzial von Wind, Wasser und Sonnenenergie in Kombination mit einer gesteigerten Energieeffizienz noch immer untersch√§tzt werde.

Der Weltklimarat (IPCC) habe in seinem 900Seiten starken Bericht solide Arbeit geleistet, sei aber bei den Ausbauprognosen noch zu bescheiden, so der WWF. Der IPCC-Bericht mache deutlich, dass erneuerbare Energien fossilen Energietr√§ger √ľberlegen sind, weil sie quasi √ľberall verf√ľgbar seien. Zudem seien substantielle Kostenminderungen insbesondere bei Solar- und Windenergie zu erwarten. Damit steige ihre Wettbewerbsf√§higkeit gegen√ľber Kohle, √Ėl und Uran. Der WWF betont, dass Deutschland eine wichtige Rolle beim Umbau der Energiesysteme spielen k√∂nne. Wichtig sei neben der zielorientierten F√∂rderung der Erneuerbare Energien, der angemessene und rechtzeitige Ausbau von Speicherkapazit√§ten und die Schaffung neuer Netzkapazit√§ten f√ľr den Transport von Offshore Windenergie.

Der WWF hat in einem Anfang des Jahres vorgelegten Szenario gezeigt, dass die Energieversorgung der Weltbev√∂lkerung bis 2050 nahezu ausschlie√ülich √ľber erneuerbare Energien sichergestellt werden kann. ‚ÄěDie weltweite Energiewende ist machbar, wenn jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen auf internationaler und nationaler Ebene gesetzt werden‚Äú, betont Regine G√ľnther, Leiterin des Klimabereichs beim WWF Deutschland. Hierzu geh√∂re ein internationales Klimaschutzabkommen mit anspruchsvollen Minderungsverpflichtungen sowie ein Minderungsziel der Europ√§ischen Union von 30 Prozent bis 2020. Auf diese Weise werden Anreize f√ľr mehr Investitionen, mehr Wettbewerb und einer schnelleren Entwicklung neuer Technologien im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz gesetzt.
 
 



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