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Verschiedenes

 
Stromerzeugende Heizungen beim BHKW-Infotag am 26. Nov. 2011
FREIBURG i.Br.: „Stromerzeugende Heizungen - Mini- und Mikro-Blockheizkraftwerke fĂŒr wirtschaftliches Energiesparen und Klimaschutz bei Vermietern-Mietern und WohnungseigentĂŒmergemeinschaften“ im Alt- und Neubau sowie in Stadtteilen sind das Thema beim regionalen BHKW-Infotag des Samstags-Forums Regio Freiburg am 26. Nov. 2011 um 10.15 Uhr in der UniversitĂ€t, Platz der UniversitĂ€t 3, KollegiengebĂ€ude 1, Hörsaal 1015. Es sprechen Diplomingenieur Christian Meyer, Energy-Consulting-Meyer, Umkirch, Kai Mertens-Stickel, Vorstand der Solar-BĂŒrger-Genossenschaft eG, Freiburg, und Dr. Georg Löser, Vorstand ECOtrinova e.V..

FĂŒr zwei anschließende FĂŒhrungen in Freiburg um 13 Uhr und 14:15 Uhr in der Konradstr. 9 und in der Schwarzwaldstr. 153 mit Christian Meyer bzw. Ch. Wangart, Bad und Heizung Lassen, sind bis 25. Nov. 12 Uhr Anmeldungen erforderlich an ECOtrinova e.V. ecotrinova@web.de oder Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

Kaminholz: Vorsicht vor feuchtem Holz
Foto: test
 
Kaminholz: Vorsicht vor feuchtem Holz
Kaminöfen sorgen zwar fĂŒr eine gemĂŒtliche AtmosphĂ€re, das Nachbarschaftsklima können sie aber vergiften - durch ĂŒbermĂ€ĂŸigen Qualm aus dem Schornstein. Oft liegt das an zu feuchtem Brennholz. Messungen der Stiftung Warentest fĂŒr das Online-Portal test.de kommen zu einem alarmierenden Ergebnis: Bei zu viel Wasser im Holz können die Schadstoffwerte im Abgas um ein Mehrfaches steigen. Selbst "gute" Kaminöfen werden so zu Stinkern.

Die Tester verbrannten sowohl trockenen Brennstoff mit nur 14 Prozent Restfeuchte als auch Scheite mit 25- und 35-prozentigem Feuchtegehalt. Dadurch verdoppelte beziehungsweise vervielfachte sich der Staubgehalt im Abgas. Insbesondere der Feinstaubanteil gilt als gesundheitsschÀdlich, weil kleine Partikel tief in die Lunge dringen und dabei auch Giftstoffe transportieren können.

Erhöhte Wassergehalte in Holz verschlechtern die Verbrennungsprozesse und damit auch die Abgaswerte. Die Messungen zeigen stark steigende Konzentrationen von Kohlenmonoxid sowie Kohlenwasserstoffen. Wer mit zu feuchtem Holz heizt, dem steht rund ein Drittel der Energie nicht fĂŒr die Raumheizung zur VerfĂŒgung, weil sie zum Teil fĂŒr das Verdampfen von Wasser verbraucht wird. Das Verbrennen von Holz mit einer Feuchte von mehr als 25 Prozent ist laut Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz verboten.

Umweltschonende Holzverbrennung ist möglich: Neben dem Kauf eines "guten" Ofens (Test Kaminöfen und Pelletöfen in test 11/2011) ist dabei eine Holzfeuchte von etwa 15 Prozent empfehlenswert. DafĂŒr muss das Holz nach dem Schlagen etwa zwei Jahre geschĂŒtzt trocknen. Mit EinstechmessgerĂ€ten lĂ€sst sich die Holzfeuchte einfach selbst kontrollieren.
Der ausfĂŒhrliche Bericht zum Kaminholz ist online unter www.test.de/brennholz veröffentlicht.
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Das Comeback von Luchs, Wolf und Wildkatze
Luchsbaby mit Mutter / Quelle: Richard Hilber, Wikipedia
 
Das Comeback von Luchs, Wolf und Wildkatze
Zwei VortrĂ€ge im Waldhaus ĂŒber „RĂŒckkehrer“ im Schwarzwald

Sie waren einst als Wildart im Schwarzwald so heimisch wie
Auerhuhn und Reh – bevor der Mensch sie im 18. und 19.
Jahrhundert hier als Konkurrenten ausrottete. Jetzt stehen Luchs und
Wolf möglicherweise vor einem Comeback, die Wildkatze hat es
bereits heimlich, still und leise vollzogen. Nun widmen sich zwei
VortrĂ€ge im Waldhaus (Wonnhalde 6) diesen Tieren, deren RĂŒckkehr
zuweilen mit Herausforderungen verbunden ist.

Donnerstag, 17. November, 19 Uhr
Haben wir Angst vor Raubtieren? Die RĂŒckkehr von Luchs und
Wolf als gesellschaftliche Herausforderung
Im großen Forschungsprojekt „Der Luchs in Baden-WĂŒrttemberg“
wird zurzeit untersucht, welche Herausforderungen die RĂŒckkehr des
Luchses an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen stellt, und wie sie
mit den Betroffenen gemeistert werden können. Micha Herdtfelder
vom Arbeitsbereich Wildtierökologie der Forstlichen Versuchs- und
Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg referiert den Stand des
Projektes und erste Ergebnisse als Weg zum möglichen Miteinander
zwischen Mensch und Beutegreifern in Baden-WĂŒrttemberg.
ErwÀhnenswerte Luchsmeldungen gibt es alle paar Jahre wieder aus
dem Feldberggebiet oder dem Donautal – mehr aber auch nicht. Eine
Fotoaufnahme gelang einem Ornithologen zuletzt im Mai 2000 am
Feldberg, als er in einem Tarnzelt saß, um Vögel zu beobachten.
Dass Luchse im Schwarzwald umherstreifen, ist aber nach wie vor
eine Ausnahme. Es kommen nur hin und wieder einzelne Tiere aus
den benachbarten Populationen im Schweizer Jura, den Vogesen
und den Alpen zu uns, die aber auch schnell wieder verschwinden.
Bringt man den Luchs durch eine aktive Wiederansiedlung nicht in
den Schwarzwald zurĂŒck, bleibt er wohl ein SonderphĂ€nomen. Laut
Untersuchungen könnten im gesamten Schwarzwald höchstens 50
Luchspaare leben, da die Tiere riesige Reviere (pro Luchs bis zu 200
Quadratkilometer) benötigen und keine Konkurrenz dulden.
Die RĂŒckkehr des Wolfes ist jedoch in KĂŒrze zu erwarten. Seit
Januar gibt es regelmĂ€ĂŸige Nachweise eines Wolfes in den
SĂŒdvogesen, 40 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Dort
streift ein mĂ€nnliches Tier umher, auch als gutes Beispiel dafĂŒr, wie
schnell es gehen kann, dass einzelne Wölfe in unserer Region
auftauchen. Micha Herdtfelder wird in seinem Vortrag auch auf
diesen Fall eingehen. Eintritt 3 Euro.

Donnerstag, 24. November, 19 Uhr
Die Wildkatze – eine seltene Wildart in unserer Kulturlandschaft
Die Wildkatze galt in Baden-WĂŒrttemberg fast ein Jahrhundert lang
als ausgestorben. Nun streifen die heimlichen Tiere wieder durchs
Land. Ein Schwerpunkt des Vorkommens wurde im Kaiserstuhl und
in den angrenzenden RheinwÀldern gefunden.
Anhand von Bildern dieser faszinierenden Tierart und aktuellen
Forschungsergebnissen erlÀutern die Wildtierökologinnen Stephanie
Kraft und Sarah Veith von der FVA in diesem Vortrag die Biologie
und LebensraumansprĂŒche der Katze und HintergrĂŒnde des
Forschungsprojektes „Wildkatze am Kaiserstuhl“. Da die Wildkatze
viel kleiner ist als Luchse oder Wölfe, stellt sie fĂŒr Rehe keine Gefahr
dar und weckt daher auch Sorgen in der JĂ€gerschaft. Eintritt 3 Euro.

Mehr zu den VortrÀgen und dem Familienprogramm steht auf der
Homepage des Waldhauses: www.waldhaus-freiburg.de.
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IFSA LC Freiburg
 
IFSA LC Freiburg
Die International Forestry Students’ Association (IFSA) ist ein globales Netzwerk fĂŒr Studenten der Forst- und Umweltwissenschaften. Sie vereint ca. 10.000 Studenten aus ĂŒber 50 LĂ€ndern in ĂŒber 70 Ortsvereinen (LCs /„Local Committees“). Die IFSA ist eine unpolitische Nichtregierungsorganisation von Studenten fĂŒr Studenten.

Ziel der IFSA ist es, weltweite Zusammenarbeit von Studenten der Forst- und Umweltwissenschaften zu fördern. Seminare, gemeinsame Unternehmungen, regionale und internationale Treffen fördern Forststudenten beim regen kulturellen Austausch und Wissenserwerb forst- und umweltwissenschaftlicher Themen auch außerhalb der HörsĂ€le.

Der IFSA LC Freiburg ist einer der Ă€ltesten Local Committees der Organisation. Wir unternehmen wĂ€hrend des Semesters unterschiedliche AktivitĂ€ten in Freiburg und Umgebung, zu denen auch Neuankömmlinge immer herzlich willkommen sind. Beispielsweise sind wir im vergangenen Jahr mit Kindergartenkindern in den Wald gegangen und haben ein Forest Film Festival veranstaltet. Schaut einfach mal im Sekretariat (Herderbau, Tennenbacher Straße 4) vorbei oder auf die AushĂ€nge vor unserem BĂŒro (Erdgeschoss, gegenĂŒber dem Aufzug), um Aktuelles zu erfahren.

Eine Besonderheit des IFSA LC Freiburg ist das Internationale Sekretariat, das sich in unserer FakultĂ€t befindet und auch hauptsĂ€chlich von den Mitgliedern unseres LCs betrieben wird. Der von der weltweiten IFSA-Gemeinschaft gewĂ€hlte Executive Secretary, normalerweise ein Studierender der FakultĂ€t fĂŒr Forst- und Umweltwissenschaften, sucht immer tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung bei seiner Arbeit. Hier besteht die einmalige Möglichkeit, die Arbeit einer internationalen Organisation sehr genau kennen zu lernen.

WĂ€hrend der Vorlesungszeit finden regelmĂ€ĂŸige LC-Treffen im Sekretariat statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

NĂ€chstes Treffen im WS 2011:
Jeden Dienstag 19:15 Uhr außer an Feiertagen und Ferien.

In der Regel sprechen wir Deutsch oder Englisch.

NĂ€here Informationen zur IFSA finden sich unter www.ifsa.net, RĂŒckfragen gerne auch an secretariat@ifsa.net.
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Autor: Benjamin Kirbus

Streubomben - Verbot soll aufgeweicht werden
 
Streubomben - Verbot soll aufgeweicht werden
Kommende Woche debattiert die UN ĂŒber ein neues Streubombenverbot. Der neue Entwurf ist wesentlich schwĂ€cher formuliert und gefĂ€hrdet das strengere Oslo-Abkommen.
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Stuttgart 21: Von neuen Bahnhöfen und kluger Bescheidenheit
 
Stuttgart 21: Von neuen Bahnhöfen und kluger Bescheidenheit
Rede von BUND-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Axel Mayer zu Stuttgart 21

am 12.11.11 um 12 Uhr in Freiburg, Augustinerplatz (es gilt das gesprochene Wort)

"Hallo Freiburg

Bescheidenheit

Mit dem Wort Bescheidenheit fangen Reden eigentlich nie an

Politikerreden fangen an mit:
Höher, schneller, weiter, teurer, mehr, mehr haben, grĂ¶ĂŸer, unbegrenztes Wachstum,

BUND GeschĂ€ftsfĂŒhrer mĂŒssen nicht gewĂ€hlt werden

Darum sage ich nicht:
Höher, schneller, weiter, teurer, mehr, mehr haben, grĂ¶ĂŸer, unbegrenztes Wachstum,

Sondern ich sage:
kluge, nachhaltige Bescheidenheit statt Protzprojekte


Das heißt:

Ja zu einem funktionsfÀhigen Stuttgarter Kopfbahnhof
statt einem 4,5 Mrd. teuren tiefergelegten Stuttgart 21

Warum haben wir eine Finanzkrise?
Das hat nicht nur mit Griechenland zu tun sondern auch mit Spekulant

Zum Thema Spekulant:

Der langjĂ€hrige CDU-WĂ€hler, Kirchengemeinderat, Bundesbahnoberrat und ehemalige Chef des Stuttgarter Hauptbahnhofs Egon Hopfenzitz hĂ€lt Stuttgart 21 fĂŒr eine Fehlplanung und Schuldenfalle.

"Der unterirdische Bahnhof ist fĂŒr ihn ein "reines CDU-Immobilienprojekt", um innerstĂ€dtischen Bauraum zu gewinnen, beschlossen von einer Kleingruppe Parteifreunde, die nichts vom Bahnfahren verstehen und denen das auch herzlich egal ist."

Warum haben wir eine Finanzkrise?
Auch weil der Staat nicht sorgfÀltig mit Geld umgeht

Stuttgart 21 kostet 4.5 Milliarden Euro in einer Zeit, in der Deutschland mit ĂŒber 2000 Milliarden Euro verschuldet ist und weiter neue Schulden macht...

Es gibt eine Lobby die es liebt dem Staat eine ĂŒberteuerte Infrastruktur aufÂŽs Auge zu drĂŒcken.

Einer der reichen S21-Lobbyisten kommt aus SĂŒdbaden
Er ist der Tunnelbohrer und Parteispender Herrenknecht
Er baut tolle, manchmal sehr nĂŒtzliche Maschinen:
Vorne machen sie Löcher / hinten scheißen sie Beton

Es ist der einzige Unternehmer der eine Erdkugel aus schweizer KĂ€se auf dem Schreibtisch stehen hat...

Bei der Planung der Rheintalbahn hatte er eine Idee
FĂŒr einen Tunnelbohrer ist die Rheinebene eine blöde Gegend
Es gibt einfach zu viel Ebene und zu wenig Berge
Aber Herr Herrenknecht hatte eine tolle neue Trassenidee
Nicht links oder rechts von Kaiserstuhl sondern mitten durch den Kaiserstuhl wollte er einen teuren Tunnel bauen

Wenn wir nur auf solche Lobbyisten hören können wir uns in Zukunft das Bahnfahren nicht mehr leisten

Wir brauchen gute, menschenfreundliche, kostengĂŒnstige zukunftsfĂ€hige Lösungen

Darum waren wir in SĂŒdbaden gegen den unnötigen Kaiserstuhltunnel

Darum sind wir in Stuttgart dafĂŒr, den Kopfbahnhof zu erhalten

Staat und Bahn mĂŒssen in Zeiten knappen Geldes PrioritĂ€ten setzen

Und PrioritĂ€t hat fĂŒr uns die vernachlĂ€ssigte Nord-SĂŒdtrasse am Oberrhein
Hier rollen immer mehr Personen- und laut ratternde GĂŒterzĂŒge
Hier brauchen wir gute Trassen und LĂ€rmschutz.

Wir brauchen im ganzen Land Personal hinter den Bahnschaltern und Schaffner und gut gewartete pĂŒnktliche, leise ZĂŒge

Stuttgart 21 ist Schaden fĂŒr Baden & Schwaben und fĂŒrÂŽs ganze Land

Was ist eigentlich mit der SPD los?
In Berlin koaliert sie wegen einer Autobahn lieber mit der CDU
In MĂŒnchen ist sie fĂŒr die neue Startbahn
Da geht es nicht um Zukunft, sondern um einen rĂŒckwĂ€rtsgewandten Fortschrittsglauben a`la FDP und CDU

In einer Zeit endlicher Energie- und Rohstoffreserven
schreiben wir mit neuen Autobahnen und Startbahnen unser zerstörerisches Raubbaumodell einfach fort.

Mehr Bescheidenheit wÀre ein Beitrag zu globaler Gerechtigkeit

Und in Stuttgart?
Warum ist der laute Teil der SPD auf Seiten der Habgierigen?
Es schmerzt mich, beim Konflikt um Stuttgart 21 Teile der SPD gemeinsam mit CDU, FDP, mit Stihl und Daimler „auf der anderen Seite der Barrikade“ zu sehen.

Warum sind die S21 kritischen sĂŒdbadischen Genossen so ausgewogen still?

NABU, VCD, attac, der DGB, PRO BAHN, die Naturfreunde und viele Andere ziehen gemeinsam mit dem BUND an einem Strang um das unökologische „CDU-FDP-Immobilienprojekt“ zu verhindern.

Und Herr AltbĂŒrgermeister Böhme?
AltbĂŒrgermeisterreden fangen an mit:
Höher, schneller, weiter, teurer, mehr, mehr haben, grĂ¶ĂŸer, Wachstum,

Und Freiburg heute?
Mehr als die HĂ€lfte der Freiburger BrĂŒcken, Mauern und Tunnel sind so marode, dass sie dringend saniert werden mĂŒssen. Doch dafĂŒr fehlt das Geld. Um den weiteren Verfall zu verhindern, mĂŒssten jĂ€hrlich sechs Millionen Euro investiert werden. Bislang sind pro Jahr jedoch nur 1,3 Millionen vorgesehen.

Wir hÀtten auch zu OB-Böhmes Zeiten mehr ökologisch kluge nachhaltige Bescheidenheit gebraucht

Der notwendige Abriss der wenige Jahrzehnte jungen Unibibliothek
ist ein Beispiel fĂŒr nicht nachhaltiges, verschwenderisches öffentliches Bauen.

Wenn Stadt, Staat und Bahn kein Geld sondern einen Schuldenberg haben, dann muss erst einmal die vorhandene Infrastruktur unterhalten werden und nicht Unnötiges neu gebaut.

Das gilt fĂŒr Freiburg, das gilt fĂŒr Stuttgart, das gilt fast ĂŒberall

Krise ist wenn Menschen, Stadt, Staat und Bahn mit Geld, das sie nicht haben Dinge kaufen und bauen, die nicht unbedingt gebraucht werden.

Jetzt kommt die Volksabstimmung
Ich sehe ein undemokratisches Quorum, das fast nicht zu erreichen ist.
Ich sehe ein undemokratisches Quorum, das die Angst vor unserer Entscheidung spiegelt

Jetzt kommt die Volksabstimmung
Ich sehe, dass die BefĂŒrworter des Projekts ĂŒber Werbe-Millionen verfĂŒgen und erfolgreich mit Neid- und Habgierargumenten werben.

Die Spieße im Abstimmungskampf sind ungleich lang, aber das ist fĂŒr die Medien leider kein Thema

WĂ€re die direkte Demokratie ein Vogel, dann könnte er sich nur hĂŒpfend vorwĂ€rts bewegen, denn er hat Geld in den FlĂŒgeln

Wir stimmen mit Ja!

Wir GegnerInnen von Stuttgart 21 sind in erster Linie JA-Sager!

Aus unserem NEIN zum ĂŒberteuerten, risikobehafteten Protzprojekt erwĂ€chst ein lautes deutliches JA:

- Ein JA zu einem kostengĂŒnstigen, modernen, zukunftsfĂ€higen oberirdischen Kopfbahnhof in Stuttgart

- Ein JA zu einer zukunftsfĂ€higen Bahn, zu schnellen und pĂŒnktlichen, gut vernetzten Bahnverbindungen in ganz Baden-WĂŒrttemberg

- Ein Ja zu LÀrmschutz an den Strecken und am rollenden Material und zu kurzen Umstiegszeiten in den Bahnhöfen

- Ein JA zu menschenfreundlichen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Problemlösungen

- Ein Ja zu einer Bahn die den GĂŒterverkehr auf der Schiene stĂ€rkt

- Ein JA zu einer Bahn die Menschen nutzt und dient und nicht nur AktionÀre und Spekulanten bedient"

Stuttgart 21: Informationen zum teuren Protzprojekt:
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5 Jahre Samstags-Forum Regio Freiburg
... fĂŒr die ökologische Energiewende und Klimaschutz

Auf fĂŒnf erfolgreiche Jahre mit inzwischen ĂŒber 100 Veranstaltungstagen, 165 VortrĂ€gen und 68 FĂŒhrungen fĂŒr die BĂŒrgerschaft der Stadt und Region Freiburg sowie fĂŒr Vereine, Studierende und fachlich Interessierte blickt jetzt das Samstags-Forum Regio Freiburg zurĂŒck. Hauptthemen dieser alternativen und populĂ€rwissenschaftlichen „Samstags-Hochschule“ sind erneuerbare Energien, Energie­einsparung, intelligente Energienutzung und sinnvolles ökologisches, ökonomisches und soziales Verhalten hierbei sowie Projektideen fĂŒr Haus, Kommune, Umland oder UniversitĂ€t. FĂŒhrende Fachleute und Pioniere der Region oder auch von außerhalb berichten in der UniversitĂ€t Freiburg. Vor Ort erlĂ€utern anschließend Projektpioniere und aktive MitbĂŒrgerInnen herausragende Vorbildobjekte.

Der gemeinnĂŒtzige Freiburger Verein ECOtrinova e.V., vormals Arbeitsgemeinschaft Freiburger Umwelt­institute, startete das Gemeinschaftsprojekt Anfang November 2006 zusammen mit Studierenden vom u-asta an der UniversitĂ€t, unterstĂŒtzt vom KlimabĂŒndnis Freiburg, dem Agenda 21 BĂŒro der Stadt, der Energieagentur Regio Freiburg, dem Institut fĂŒr Forstökonomie und Freiburger Umweltvereinen. Inzwischen sind zahlreiche weitere Partner wie das Zentrum fĂŒr Erneuerbare Energien ZEE an der UniversitĂ€t und bei der aktuellen Serie im Herbst 2011 u.a. der BĂŒrgerverein Oberwiehre-Waldsee und der Deutsche Frauenring Freiburg beteiligt.

Die UmweltbĂŒrgermeisterin der Stadt Freiburg im Breisgau, Gerda Stuchlik, Schirmherrin seit Beginn, betonte anlĂ€sslich des JubilĂ€ums beim Passivhaus-Tag des Forums am Samstag 12. November: „Das unermĂŒdliche Engagement des Vereins ECOtrinova ĂŒber die letzten fĂŒnf Jahre zeigt, wie sich das Samstags-Forum Regio Freiburg zu einer wichtigen energiepolitischen Veranstaltung fĂŒr die ökologische Energiewende und den Klimaschutz entwickelte, die nicht nur Fachleute, sondern auch viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger interessiert.“

„Wir freuen uns, dass das Samstags-Forum bisher rund 19.000 Teilnahmestunden bzw. 11.000 TeilnehmerInnen erreichte und einige Wirkung erzielte“, so der Energie-Ökologe und Physiker Dr. Georg Löser, Initiator, Leiter und Organisator des Forums. Bei www.ecotrinova.de im Internet sind unter Samstags-Forum rund 160 Vortrags-Dateien sowie Kurzberichte und Dokumente mit Fotos und Links zum Selbststudium fĂŒr alle Interessierten eingestellt. Löser hĂ€lt es fĂŒr notwendig, das Samstags-Forum fortzusetzen, bis in Freiburg, Region und anderswo die ökologische Energiewende weg von Atomenergie und fossilen Energien vollendet ist und hofft, dafĂŒr mit dem Forum noch viel mehr Mitmenschen und mehr AktivitĂ€ten der Schulen, Vereine und Hochschulen zu erreichen. „Ganz aktuell lag die Ethikkommission der Bundesregierung nach der Atomkatastrophe von Fukushima voll auf unserer Linie,“ so Löser ,“indem sie auch lokale, regionale Energieforen, Energiebildung fĂŒr alle und die Umsetzung der Energiewende hauptsĂ€chlich schon binnen rund 10 Jahren forderte“. Löser weiter: „Die jetzige Erwachsenengeneration einschließlich Studierende ist voll gefordert aktiv zu werden. Es reicht nicht zu warten, bis die nĂ€chste Generation von Kind auf herangewachsen umsteuert. Sonst kommen Atomausstieg, Energiesparen und erneuerbare Energien, Klimaschutz und der Ersatz fossiler EnergietrĂ€ger viel zu spĂ€t voran.“

MitgrĂŒnderin Diana StrĂ€uber, damals vom u-asta, jetzt Diplomforstwirtin, ist ĂŒber das Erreichte stolz: „Es gelang uns, auch zur formellen und freiwilligen Ausbildung an der UniversitĂ€t beizutragen und viele Studien zu inspirieren.“ Aus der Forstökonomie und Geographie nahmen ĂŒber 60 Studierende regelmĂ€ĂŸig teil fĂŒr Leistungsscheine. Vertiefungs- und Abschlußarbeiten folgten samt Klimaschutzseminar, außerdem KlimaschutzaktivitĂ€ten des u-asta. Laut StrĂ€uber und Löser informierten sich auch Studierende der Umwelt- und Geowissenschaften, der Physik, Chemie, Biologie und Politologie sowie rund 150 Teilnehmer internationaler Masterkurse meist mehrfach. Das Samstags-Forum und seine Referenten fanden Eingang in die Lehre und Exkursionswochen des internationalen Masterstudiengangs Renewable Energy Management des ZEE.

Viele Exkursionsstationen des Samstags-Forums wurden in die „Zwei Sonnen-Energie-Wege im Eurodistrikt Region Freiburg/Elsass“ aufgenommen, ein zweisprachiges Gemeinschaftsprojekt von ECOtrinova. Besondere DenkanstĂ¶ĂŸe oder Folgeaktionen erreichten die großen Podiums-Diskussionen zu „Nachhaltiger und Solar-Uni Freiburg“, zu Klimaschutzstandards fĂŒr Neubaugebiete sowie zu Elektro-MobilitĂ€t, wiederholte Foren zur Idee „100 energiesparende solare Bioenergie-Dörfer in der Region“ und die „EnergieWendeTage“ fĂŒr die Stadt und Region Ende Oktober 2011. Die aus dem Samstags-Forum heraus entwickelte Idee fĂŒr „1000 Blockheizkraftwerke“ fĂŒr Klimaschutz und Energiesparen in mehreren Freiburger Altbau-Stadtteilen wurde 2010 vom Freiburger Gemeinderat einstimmig als Grundlage fĂŒr eine Kampagne ĂŒbernommen. Veranstaltungen zum Stromsparen fĂŒhrten zu Aktionen des Agenda 21 BĂŒros Freiburg mit Vereinen fĂŒr Haushalte.

Finanziell unterstĂŒtzt wird das i.d.R. ehrenamtliche Forum mit kleinen FörderbeitrĂ€gen des Agenda 21 BĂŒros Freiburg, der ECO-Stiftung, durch Spenden sowie durch gewonnene Preise: 2011 war es der 1. Preis Umweltschutz der Stadt Freiburg fĂŒr Vereine, 2009 der 2. Platz zu Umwelt und nachhaltige Entwicklung bei „Echt Gut! Ehrenamt in Baden-WĂŒrttemberg“, 2008 der 1. Preis CO2-Sparer Stadt Freiburg, 2007 ein Aesculap-Umweltpreis und 2006 ein CO2NTRA-Förderpreis.

Das aktuelle Programm der Serie 13, die bis zum 3. Dezember zu PassivhÀusern, Stromsparen, strom­erzeugenden Heizungen und ökologischen Baustoffen weiterlÀuft, ist auf der Startseite bei www.ecotrinova.de zu ersehen.
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Viele AlpenflĂŒsse in Ketten gelegt
© WWF
 
Viele AlpenflĂŒsse in Ketten gelegt
WWF-Zustandsbericht ĂŒber AlpenflĂŒsse: Gute Noten fĂŒr Sense, Ammer und Isar. Traisen und Mangfall schneiden schlecht ab.

Berlin/MĂŒnchen - Der Zustand zahlreicher AlpenflĂŒsse ist einer aktuellen WWF-Studie zufolge kritisch. Insgesamt sei nach dem Urteil der UmweltschĂŒtzer die HĂ€lfte aller untersuchten Flussabschnitte nur noch in einem „geringen“ bis „mittleren“ Maße ökologisch intakt. Am besten schnitt laut Studie die Sense in der Schweiz ab. Deren ökologischer Wert sei zu 95 Prozent „hoch“ oder „sehr hoch“. Ihr folgen Isar und Ammer. In einem schlechteren Zustand seien dagegen Thur, Iller und Mangfall. Am negativsten wurde die Traisen bewertet, bei der 93 Prozent unter die Kategorien „mittel“ und „gering“ fallen. Untersucht wurden fĂŒr die WWF-Studie 15 nordalpine WildflĂŒsse in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Viele WildflĂŒsse der Alpen wurden in Ketten gelegt. Sie sind aufgestaut, eingedĂ€mmt, kanalisiert oder begradigt, ihrer natĂŒrlichen Dynamik und ihrer Auen beraubt“, sagt Claire Tranter, zustĂ€ndige Referentin beim WWF Deutschland. Der WWF fordert daher die Erhaltung ökologisch wertvoller und (wo möglich) die Wiederherstellung von beeintrĂ€chtigter Flussabschnitte. Insgesamt belege die Studie nĂ€mlich die hohe Bedeutung naturnaher WildflĂŒsse, so Tranter. HĂ€ufiger fĂ€nden sich hier selten gewordene LebensrĂ€ume und gefĂ€hrdete oder vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Besonders starke BeeintrĂ€chtigungen wurden an der Iller, im deutschen Teil des Lechs sowie an Mangfall und Traisen festgestellt. „Es gibt FlĂŒsse, die zu reinen Staustufenketten wurden. Andere sind massiv durch Querbauwerke und Ausleitungen beeintrĂ€chtigt“, sagt Tranter. So gebe es Flussabschnitte, an denen die GewĂ€sserdynamik wegen der zahlreichen Staustufen, starker Eintiefungen oder der unmittelbaren Uferbebauung nicht mehr wiederhergestellt werden könne. Hier mĂŒsse der Verlust der letzten Auenreste ĂŒber technische Hilfsmittel und gezielte Pflege- und Gestaltungsmaßnahmen verhindert werden. An manchen Stellen sollten die FlusslĂ€ufe aufgeweitet und auetypische Biotope wie AltwĂ€sser oder Flutrinnen gezielt angelegt werden. Denn auch die heute noch verbauten oder auf sonstige Weise beeintrĂ€chtigten Abschnitte verfĂŒgten ĂŒber hohes Potenzial zur Wiederherstellung wertvoller LebensrĂ€ume, so der WWF.

Hintergrund:

Die Alpen zĂ€hlen zu den wertvollsten Ökoregionen Europas. Ihre naturnahen WildflĂŒsse bilden Korridore und strukturieren die Vielfalt von Arten und LebensrĂ€umen. Der WWF Deutschland hat im Jahr 2010 an der Ammer, einem noch weitgehend intakten nordalpinen FließgewĂ€sser, ein Projekt zum Schutz und zur Förderung der Arten- und Lebensraumvielfalt gestartet. Als Teil dieses Projekts möchte der WWF Deutschland auch einen Überblick ĂŒber den Zustand anderer nordalpiner GewĂ€sser gewinnen.
 
 



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