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Verschiedenes

Indien: Von Gleichaltrigen VerhĂŒtung lernen
 
Indien: Von Gleichaltrigen VerhĂŒtung lernen
Eine aktuelle Studie zeigt, dass die meisten jungen Inderinnen und Inder bei vorehelichem Geschlechtsverkehr auf Kondome verzichten – oft aus Unwissenheit ĂŒber die Konsequenzen. Eine zentrale Rolle bei der AufklĂ€rung spielen Gleichaltrige.

In einer im Dezember in der Zeitschrift International Perspectives on Sexual and Reproductive Health veröffentlichten Studie "Condom Use Before Marriage and its Correlates: Evidence from India" gaben sieben Prozent der jungen Frauen und 27 Prozent der jungen MÀnner an, bei vorehelichem Geschlechtsverkehr schon einmal ein Kondom benutzt zu haben. Im Rahmen der Studie wurden 2.408 unverheiratete Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren befragt.

Die Befragungen zeigten, dass sich viele junge Inderinnen und Inder der Gefahren sexuell ĂŒbertragbarer Krankheiten wie HIV/Aids oder ungewollter Schwangerschaften nicht bewusst sind. Nur 38 Prozent der jungen Frauen gaben an, sich ĂŒber eine ungewollte Schwangerschaft Gedanken zu machen. Bei den jungen MĂ€nnern waren es lediglich 16 Prozent, die sich ĂŒber eine Schwangerschaft der Partnerin Gedanken gemacht haben. Knapp ein Drittel der MĂ€nner und Frauen gaben an, dass sie zum Zeitpunkt des vorehelichen Geschlechtsverkehrs nichts ĂŒber Kondome wussten.

AufklĂ€rung von Jugendlichen fĂŒr Jugendliche

Die Studie zeigt, dass Kontakte mit Gleichaltrigen einen SchlĂŒsselfaktor bei der Entscheidung zur Nutzung von Kondomen darstellen: Diejenigen, die mit Gleichaltrigen ĂŒber Beziehungsfragen sprechen können, benutzen auch deutlich hĂ€ufiger ein Kondom – das gilt sowohl fĂŒr MĂ€nner als auch fĂŒr Frauen. Dass AufklĂ€rung am besten von Jugendlichen fĂŒr Jugendliche funktioniert, belegen auch die Erfahrungen aus der Projektarbeit der Stiftung Weltbevölkerung im Rahmen der Youth-to-Youth-Initiative in Ostafrika.

Romantische Partner benutzen Kondome

In Beziehungen, in denen Frauen ihre Partner als romantisch einschĂ€tzen, werden hĂ€ufiger Kondome benutzt. Dies fĂŒhren die Forscher darauf zurĂŒck, dass Frauen mit romantischem Partner mehr Zeit hĂ€tten, VerhĂŒtung zu planen, wĂ€hrend sie bei weniger romantischen Partnern nicht die Gelegenheit bekĂ€men, die Nutzung von VerhĂŒtungsmitteln zu diskutieren. Auf der anderen Seite gaben junge MĂ€nner an, bei sexuellen Beziehungen zu weniger romantischen Partnerinnen beim Geschlechtsverkehr eher Kondome zu benutzen, um sich so vor ĂŒbertragbaren Krankheiten zu schĂŒtzen.

Die Studie "Condom Use Before Marriage and its Correlates: Evidence from India" (in englischer Sprache) können Sie nachfolgend herunterladen.

Quelle: Guttmacher Institute, 4. Januar 2012
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AND AND AND / Event 13 / The Compass of the Midwest Radical Culture Corridor
 
AND AND AND / Event 13 / The Compass of the Midwest Radical Culture Corridor
Die Monsanto Anhörungen
Carbondale IL; Chicago IL; Iowa City IA; und an weiten Orten / 28. Januar 2012


AND AND AND ist eine KĂŒnstlerinitiative, die den Zeitraum bis zur dOCUMENTA (13) im Juni 2012 nutzen wird, um gemeinsam mit anderen KĂŒnstlerInnen und Gruppen aus der ganzen Welt die Rolle von Kunst und Kultur und der adressierten Öffentlichkeiten in der heutigen Zeit zur Diskussion zu stellen. Die so entstehende Serie kĂŒnstlerischer Interventionen und Ereignisse ist Teil der dOCUMENTA (13). Sie leistet eine Bestandsaufnahme unterschiedlichster zeitgenössischer Positionen und bietet verschiedene AnknĂŒpfungspunkte fĂŒr eine Auseinandersetzung.

Zur dreizehnten Veranstaltung von AND AND AND wird das Compass of the Midwest Radical Culture Corridor öffentliche Anhörungen ausrichten, deren Ziel es ist, eine Gerichtsverhandlung gegen den Monsanto-Konzern zu erwirken. An vier Orten des amerikanischen Mittelwestens werden Menschen dazu eingeladen, als Zeugen auszusagen und zuzuhören; Ton- und BildbeitrÀge sowie anderweitig relevantes Material und Argumente vorzubringen, die einem Aufdeckungsprozess dienlich sind. ...
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GrĂŒne Gentechnik und GrĂŒne Woche: Regierung fördert mit 400 Millionen Euro
© Kamila Leitner / WWF
 
GrĂŒne Gentechnik und GrĂŒne Woche: Regierung fördert mit 400 Millionen Euro
WWF: Kein Steuergeld fĂŒr GrĂŒne Gentechnik / Deutscher Öko-Anteil bei Landwirtschaft hinter Österreich, Estland und Tschechien.

Berlin - Zum Start der „GrĂŒnen Woche“ und der geplanten Großdemonstration unter dem Motto „Wir haben es satt!“ am Samstag in Berlin, kritisiert der WWF die Förderpolitik der Bundesregierung. Die ökologische werde gegenĂŒber der konventionellen Landwirtschaft noch immer massiv benachteiligt. So wĂŒrden fĂŒr ökologischen Landbau und andere Formen der nachhaltigen Landwirtschaft gerade einmal Forschungsgelder in Höhe von 8 Mio. Euro pro Jahr bereitgestellt. Im Gegensatz dazu wird die Bioökonomie-Forschung, die auch auf Gentechnik und Biotechnologie setzt, pro Jahr mit 400 Millionen Euro gefördert.

„Die Förderpolitik der Bundesregierung ist gegen die Mehrheit der Deutschen gerichtet, die Gentechnik in der Landwirtschaft klar ablehnt. Ein höherer Anteil an ökologischer Landwirtschaft kĂ€me zudem Umwelt, Mensch und Kulturlandschaft zu Gute“, kritisiert Tanja DrĂ€ger de Teran, Referentin ErnĂ€hrung beim WWF Deutschland. Auch die Förderung fĂŒr die Umstellung oder Beibehaltung von Öko-Betrieben stehe auf „wackeligen Beinen“. So hat Schleswig-Holstein diese bereits 2010 als erstes Bundesland eingestellt. Insgesamt sei die Förderung zwischen 2004 und 2009 um elf Prozent gesunken. Damit befĂ€nde sich das einstige Vorreiterland im europĂ€ischen Mittelfeld wieder. „Statt die Förderung zu verbessern wird die Förderung eingefroren. So lassen sich die ambitionierten, nationalen Nachhaltigkeitsziele nicht erreichen“, kritisiert DrĂ€ger de Teran.

Im Jahr 2002 wurde festgelegt, den Anteil der Öko-AnbauflĂ€che in Deutschland bis 2010 auf 20% zu erhöhen. TatsĂ€chlich lag der Anteil vor zwei Jahren gerade einmal bei 5,9%. Damit steht Deutschland weit hinter LĂ€ndern wie Österreich (18,5 %), Schweden (12,8 %), Tschechien (10,6) oder Estland (12,8). Seitens der Bundesregierung heißt es nunmehr vage, man „beabsichtigt, die Rahmenbedingungen fĂŒr den Umstieg so zu gestalten, dass in den nĂ€chsten Jahren ein Anteil von 20 % erreicht werden kann“. Der WWF bezeichnete diese AbsichtserklĂ€rung als „vollkommen unzureichend und den Interessen von Verbrauchern und Umwelt widersprechend“.

Nach einer aktuellen WWF-Studie landen in Deutschland jedes Jahr Nahrungsmittel auf dem MĂŒll, fĂŒr deren Produktion eine FlĂ€che von der GrĂ¶ĂŸe Mecklenburg-Vorpommerns benötigt wird. „Statt weiterhin eine Intensivierung der industriellen Landwirtschaft zu verfolgen, sollten wir besser mit unseren Ressourcen wirtschaften. Die Zukunft im Agrar-Bereich ist ‚Bio‘, auch wenn die Bundesregierung das noch nicht erkannt zu haben scheint“, sagt DrĂ€ger de Teran. So habe inzwischen auch die WelternĂ€hrungsorganisation FAO erklĂ€rt, dass ein "Weiter wie bisher" keine Option sei. Das Paradigma eines intensiven Ackerbaus werde den Aufgaben des Jahrhunderts nicht gerecht, so die FAO.
 
 

 
Tourismus: Jetzt kommt der Nachhaltige Schwarzwald
(mr) Wo im Alltag zunehmend „Bio“ gefragt ist und Kaufentscheidungen unter Energie- und Umweltaspekten getroffen werden, gewinnen auch bei der Wahl des Urlaubszieles Umweltkriterien an Bedeutung. ...
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Das Planetarium lÀdt zur Reise durch die Klimageschichte der Erde ein
 
Das Planetarium lÀdt zur Reise durch die Klimageschichte der Erde ein
Neues Hauptprogramm ab Dienstag

„ZurĂŒck in die Heißzeit – die Klimageschichte der Erde“ ist der
Titel des Programms, das das Planetarium Freiburg ab
Dienstag, 24. Januar, wieder in den Spielplan aufnimmt. Die
spannende Vorstellung zog bereits vor drei Jahren viele
Besucherinnen und Besucher an und wird nun in einer
aktualisierten Fassung gezeigt. Denn das Thema
ErderwÀrmung ist alarmierender und aktueller als je zuvor.

Die Multi-Media-Show fĂŒhrt die Zuschauerinnen und
Zuschauer in einer knappen Stunde durch die gesamte
Klimageschichte der Erde – von ihrer heißen Geburt vor rund
4,6 Milliarden Jahren durch frostige Eiszeiten und die
TropenwĂ€lder der Dinosaurier auf einer heißen Erde. Diesem
natĂŒrlichen Klimarhythmus folgend, mĂŒsste es aktuell wieder
kĂ€lter werden – doch wie wir wissen ist das Gegenteil der Fall:
Das Klima erwÀrmt sich.

Die meisten Menschen nehmen diese bedrohliche
Entwicklung gelassen hin – frei nach dem Motto: „Das Klima
der Erde war doch nie konstant. Warum also die Aufregung?“.
Die Vorstellung „ZurĂŒck in die Heißzeit“ entlarvt dieses
Argument als gefÀhrliche Schlussfolgerung. Denn im
Gegensatz zu frĂŒheren Zeiten sind dieses Mal die Menschen
der Auslöser des Klimawandels. Laut der Statistik der
Internationale Energieagentur (IEA), steigen mittlerweile ĂŒber
30 Milliarden Tonnen Kohlendioxid pro Jahr aus den
Schornsteinen von HĂ€usern, Kraftwerken und Fabriken und
Auspuffen von Autos und Flugzeugen in die Luft. Tendenz:
eindeutig steigend. Jede Tonne Kohlendioxid erhöht den
Treibhauseffekt der AtmosphÀre und damit die Erdtemperatur.
Die Erde erwÀrmt sich deshalb schneller und unkontrollierter,
als bei jedem anderen Klimawandel zuvor. Einsatz und
AufklÀrung sind in diesem Spiel gegen die Natur
entscheidend. Das neue Planetariumsprogramm trÀgt seinen
Teil dazu bei.

Zum Bild:
Satellitenaufnahme aus dem Weltall auf unseren
Heimatplaneten Erde. Die AtmosphĂ€re, die die Erde umhĂŒllt
und in der sich Wetter und Klima abspielen, ist in diesem
Bildmaßstab weniger als zwei Millimeter dick. In diese dĂŒnne
Lufthaut blĂ€st die Menschheit zur Zeit jĂ€hrlich ĂŒber 30
Milliarden Tonnen schÀdigendes Kohlendioxid.
Bildquelle: NASA.

Das Programm „ZurĂŒck in die Heißzeit – die
Klimageschichte der Erde“ richtet sich an Erwachsene und
Jugendliche ab etwa 12 Jahren. Die Vorstellung lÀuft ab
Dienstag, 24. Januar, dienstags und freitags um jeweils 19.30
Uhr.

Kartenreservierungen sind von Montag bis Freitag von 8 bis
12 Uhr unter Tel. 0761 / 3890630 möglich oder rund um die
Uhr im Internet unter www.planetarium-freiburg.de.
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GrĂŒne Woche: NABU fordert mehr Engagement der Landwirte fĂŒr Mensch und Natur
Ökologische VorrangflĂ€chen besser nutzen fĂŒr gesunde Lebensmittel und Artenvielfalt

Berlin – Zum Start der „Internationalen GrĂŒnen Woche“ fordert der NABU mehr Engagement der Landwirte. „Obwohl sie ihr Einkommen zum großen Teil aus europĂ€ischen Agrarsubventionen beziehen, werden viele Landwirte ihrer Verantwortung fĂŒr den Erhalt von artenreichen Landschaften, gesunden Böden und sauberen GewĂ€sser nicht gerecht“, kritisiert NABU-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer Leif Miller. „Wir brauchen mehr Landwirte in Deutschland, die bereit sind, sich aktiv fĂŒr die Natur und unsere Landschaften einzusetzen.“

TatsĂ€chlich werden die deutschen Landschaften immer gleichförmiger und gesichtsloser, die Böden und GewĂ€sser sind mit DĂŒngemitteln und PestizidrĂŒckstĂ€nden hoch belastet und ehemals hĂ€ufige Tiere und Pflanzen der Agrarlandschaft sind inzwischen stark gefĂ€hrdet, kritisiert der NABU. „Um dieser fatalen Entwicklung entgegenzusteuern fordern wir die Einrichtung von ökologischen VorrangflĂ€chen auf 10 Prozent der landwirtschaftlichen Acker- und DauerkulturflĂ€chen“, erklĂ€rt Miller. Zugleich kritisiert der NABU die destruktive Haltung von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner zu den ReformvorschlĂ€gen der EU-Kommission, die fĂŒr das sogenannte ‚Greening‘ der kĂŒnftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) immerhin mindestens 7 Prozent ökologische VorrangflĂ€chen fordert. „Diese Maßnahme wĂŒrde sichtbare Effekte bringen und ist EU-weit anwendbar. So ist es völlig unverstĂ€ndlich, warum ausgerechnet Deutschland diese Reform torpediert“, kritisiert Miller.

„Die Behauptung der Agrarwirtschaft, das fĂŒhre zu einer ‚willkĂŒrlichen FlĂ€chenverknappung‘ und verkenne die ‚Herausforderungen der WelternĂ€hrung‘, ist schlicht falsch. Vielmehr leisten die VorrangflĂ€chen einen zentralen Beitrag fĂŒr die nachhaltige Sicherung der Produktionsgrundlagen durch den Schutz von Wasser, Boden und Klima – und damit auch fĂŒr das kĂŒnftige Einkommen der Landwirtschaft “, erklĂ€rt Miller. So beweisen Studien beispielsweise die immense Bedeutung von ökologischen Strukturen fĂŒr die BestĂ€ubung von landwirtschaftlichen Kulturen, ergĂ€nzt NABU-Agrarexperte Matthias Strobl. „Mit den VorrangflĂ€chen kann eine ökologische Infrastruktur in der Agrarlandschaft aufgebaut werden.“ Nur durch den Erhalt artenreicher FlĂ€chen könnten die Ökosysteme wichtige ‚Dienstleistungen‘ erbringen etwa fĂŒr die BlĂŒtenbestĂ€ubung, oder auch fĂŒr den Schutz von GewĂ€ssern durch Saum- und Pufferstreifen und die Bestandssicherung fĂŒr rapide abnehmende Arten der Feldflur. Deshalb solle die EU-Kommission den Mindestumfang der ökologisch wertvollen VorrangflĂ€chen dringend von 7 auf 10 Prozent erhöhen, fordert der NABU.

Um optimale Effekte fĂŒr Natur und Umwelt zu erzielen, sollten die VorrangflĂ€chen vor allem entlang von GewĂ€sser-, Hecken- und WaldrĂ€ndern sowie auf sensiblen Standorten angelegt werden. Das Angebot einer Naturschutzberatung fĂŒr einzelne Betriebe könne die Umsetzung von VorrangflĂ€chen konfliktfreier gestalten. Um die Landwirte zu motivieren sollten zusĂ€tzlich Agrarumweltprogramme fĂŒr Managementmaßnahmen angeboten werden, etwa auch als ErfolgsprĂ€mie, regt NABU-Experte Strobl an.
 
 

Anti-Atom-Bewegung in „Dreyeckland“ ermutigt Japaner
Informationsstand beim Kongress in Yokohama
 
Anti-Atom-Bewegung in „Dreyeckland“ ermutigt Japaner
Nach dem großen Erdbeben und dem Tsunami an NordostkĂŒste Japans und dem SuperGAU in Fukushima sind schon 10 Monaten vorbei. Japaner arbeiten mit aller Kraft an den Wiederaufbau des Landes. Aber die havarierten Reaktoren sind noch nicht unter Kontrolle und zahllose Menschen einschließlich der kleinen Kinder leiden unter radioaktiver Verseuchung. Am 14. und 15. Januar 2012 fand die „Weltkonferenz fĂŒr eine atomfreie Welt“ in Yokohama, Hafenstadt 30 km sĂŒdlich von Tokio statt.
Auf der Tagung zeigten viele BĂŒrgerinitiativen aus Japan sowie der ganzen Welt ihre starken Forderungen fĂŒr den sofortigen Atomausstieg und eine Energiewende durch verschiedene Projekte. Eine japanische Gruppe „Öko-FreiWillig“ aus Freiburg informierte mit den „Badisch-ElsĂ€ssischen BĂŒrgerinitiativen“ und dem „Japanischen GrĂŒnen Bund“ zusammen ĂŒber die BĂŒrgerbewegungen im „Dreyeckland“, besonders ĂŒber die Proteste gegen das geplante AKW in Wyhl und ĂŒber die Schönauer Stromrebellen, die zu dem Atomausstieg in Deutschland großartig beitrugen. Masashi Oikawa, welcher an der UniversitĂ€t Freiburg Forstwissenschaft studierte und einen Dokumentarfilm ĂŒber die EWS „Das Schönauer GefĂŒhl“ ins Japanische ĂŒbersetzte, sagte: „Wir möchten die Japanern damit ermutigen, dass sie als BĂŒrger aktiv werden. Die BĂŒrger in Japan mĂŒssen sich fĂŒr ihre kĂŒnftige Gesellschaft selbst engagieren.“ Die MĂŒhe des kleinen Vorbereitungsteams lohnte sich in Yokohama:
Eine Besucherin, Frau Yamazaki (35 Jahre) war begeistert ĂŒber die FilmfĂŒhrung:
„Das war sehr eindrĂŒckvoll. Ich hĂ€tte nie gedacht, dass BĂŒrger selber ein ElektrizitĂ€tswerk
grĂŒnden können“.
Zur zweitĂ€gigen Konferenz kamen insgesamt ĂŒber 11.500 Besucher, mehr als die Veranstalter erwarteten. Am Ende wurde die „Yokohama Initiative fĂŒr eine atomfreie Welt“ angenommen.

Zum Bild: Informationsstand beim Kongress in Yokohama. In der Bildmitte Nobuko Taguchi und Masashi Oikawa.
 
 

Regionenpartnerschaft „Königlich urlauben – Kaiserlich genießen“
Fahnen der Internationalen GrĂŒnen Woche Berlin 2012 / Foto: IGW
 
Regionenpartnerschaft „Königlich urlauben – Kaiserlich genießen“
am 20. Januar 2012 auf der Internationalen GrĂŒnen Woche in Berlin

Ziel dieser Nord-SĂŒd Kooperation zwischen zwei Regionen mit eindrucksvollen Naturlandschaften ist es, GĂ€ste und Verbraucher anzusprechen, und diese fĂŒr Natur und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Auch die VorzĂŒge der beiden Regionen und ihre besonderen Produkte sollen in den Vordergrund gestellt werden. Der Kaiserstuhl und RĂŒgen verfĂŒgen bereits jetzt ĂŒber die qualitativ hochwertigen und kontrollierten Regionalmarken „Kaiserlich genießen“ und „Echt RĂŒgen Produkt“ sowie ĂŒber eine Produktpalette, welche sich am jeweiligen heimischen Markt etabliert hat und weiterhin ausgebaut wird. Im Fokus der Kooperation stehen dabei Produkte, welche schon jetzt bundesweit nachgefragt sind und damit die Landschaft und ihren Geschmack versinnbildlichen: KaiserstĂŒhler Wein und RĂŒgener Fisch.

Am RĂŒgenstand in der Mecklenburg-Vorpommern Halle (5.2 b, Stand Nr. 236) prĂ€sentieren sich an diesem Tag KaiserstĂŒhler Winzer sowie Produzenten der Insel RĂŒgen gemeinsam und bieten eine attraktive Vielfalt dessen an, was beide „royale“ Partner fĂŒr ihre Bewohner und ihre GĂ€ste bereithalten. Hier können die Besucher den ersten „Kaiserlich genießen“ – Wein, einen Apfel-Trauben-Sanddorn-Saft und RĂŒgener Fisch sowie RĂŒgener Sanddorn-Produkte genießen.

Auf der ShowbĂŒhne in Halle 5.2b werden die Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Herr Dr. Till Backhaus und Baden-WĂŒrttemberg, Herr Alexander Bonde gegen 13:00h den offiziellen Startschuss fĂŒr die Regionen-Partnerschaft geben.
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