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Verschiedenes

 
Freiburg i.Br.: Samstags-Forum Regio Freiburg am 5. Nov. 2011
FREIBURG i.Br.: Beim Samstags-Forum Regio Freiburg am 5. Nov. 2011 um 10.30 Uhr in der UniverstĂ€t, Platz der UniversitĂ€t 3, KG 1, Hörsaal 1015 spricht der Windkraftexperte Dr. Josef Pesch, fesa-GmbH, Freiburg, allgemeinverstĂ€ndlich zu "Windkraft heute und kĂŒnftig in der Region Freiburg, Baden-WĂŒrttemberg, Deutschland und international. 20 Jahre Ringen um Windenergie und BĂŒrgerwindkraft."

Dr. Josef Pesch ist einer der in Deutschland am lÀngsten, seit 1983, zu moderner Windkraft tÀtigen Experten,
sowohl in VerbÀnden, bei Projektentwicklung und Betrieb. Vor 10 Jahren wurden in der Region Freiburg die ersten
großen Windkraftanlage der Megawattklasse in Betrieb genommen. Das Ringen um die Windkraft in Deutschland und anderswo
wĂ€hrt aber schon ĂŒber 20 Jahre. Die Veranstaltung hat auch Bezug zu den Langfristzielen Energieautonomie und 100 Prozent
erneuerbare Energien fĂŒr die Region Freiburg, die sich ein Netzwerk von rund zwei Dutzend Vereinen der Region gesetzt haben.
Das Samstags-Forum prĂ€sentiert in der jetzt 13. Reihe Pioniere und Vorbilder der Ökoregion und Green City Freiburg zur Energiewende
und zum Klimaschutz.

Anschließend findet mit Dr. Pesch von 13 Uhr bis 14 Uhr eine FĂŒhrung bei den Windkraftanlagen Schauinsland-HolzschlĂ€germatte statt, fĂŒr die bis 4. November 12 Uhr Anmeldungen erbeten werden an ECOtrinova e.V. ecotrinova@web.de oder Treffpunkt Freiburg T. 0761-2168730.

Der Eintritt ist frei. Schirmherrin ist die Freiburger UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik.
 
 

G20-Gipfel darf in der Krise den Klimaschutz nicht fallen lassen
© photodisk / WWF
 
G20-Gipfel darf in der Krise den Klimaschutz nicht fallen lassen
WWF fordert klares Signal fĂŒr Finanztransaktionssteuer und Abgaben auf Schiffs- und Flugverkehrsemissionen

Cannes/Berlin - Der WWF zeigt sich vor Beginn des G20-Gipfels in Cannes besorgt, dass wichtige politische Themen wie der Kampf gegen den Klimawandel und die Armut vor dem Hintergrund der internationalen Finanzkrise immer mehr vernachlĂ€ssigt werden. Der WWF ruft die Staats- und Regierungschefs deswegen auf, sich diesen dringenden Agendapunkten der internationalen Politik wieder stĂ€rker zu widmen. Der WWF setzt sich in diesem Zusammenhang fĂŒr eine globale Finanztransaktionssteuer sowie Abgaben auf den Flug- und Schiffsverkehr ein, um unter anderem EntwicklungslĂ€nder bei ihren internationalen Klimaschutzanstrengungen zu unterstĂŒtzen.

„So groß die Gefahren der momentanen Finanzkrise sind, sie dĂŒrfen nicht alle anderen Probleme der Menschheit ĂŒberlagern“, sagt Regine GĂŒnther, Leiterin Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. „WĂ€hrend in Cannes die Staats- und Regierungschefs ĂŒber Schuldenschnitte und Hebelwirkungen diskutieren, schreitet der Klimawandel voran und Millionen Menschen sind von Hunger bedroht. Diese Probleme mĂŒssen zurĂŒck auf die Agenda der europĂ€ischen und der internationalen Politik“.

Eine internationale Finanztransaktionssteuer sowie ein internationales Abgabensystem fĂŒr Flug- bzw. Schiffsverkehr wĂ€ren aus Sicht des WWF geeignete Wege, um neue Mittel fĂŒr den Kampf gegen soziale und ökologische Probleme zu gewinnen. Eine Transaktionssteuer von 0,1 Prozent wĂŒrde zwischen 410 Milliarden und einer Billion US Dollar einbringen. Abgaben auf die Emissionen von Flugzeugreisen und den Schiffsverkehr wĂŒrden nicht nur die Emissionen senken, sondern zusĂ€tzlich mindesten 24 Milliarden US Dollar jĂ€hrlich einbringen. Ein signifikanter Teil der Einnahmen sollte dem internationalen Klimaschutz zu Gute kommen. Ein signifikanter Teil der Einnahmen sollte dem internationalen Klimaschutz zu Gute kommen und fĂŒr den im Rahmen der UN-Klimaverhandlungen neu geschaffenen „Green Climate Fund“ bereitgestellt werden. Das Prinzip einer gemeinsamen, aber differenzierten Verantwortung aus der Klimarahmenkonvention muss berĂŒcksichtigt werden, so dass den EntwicklungslĂ€ndern keine ökonomischen Nachteile durch die Abgabe entstehen.

„Es sind nur noch rund vier Wochen bis zum Klimagipfel in SĂŒdafrika, und die G20 stehen in der Verantwortung, den Klimaverhandlungen in Richtung Durban einen Schub zu geben“, so Regine GĂŒnther. „Die BeschlĂŒsse des letzten Klimagipfels dĂŒrfen keine leere HĂŒlse bleiben.“

DarĂŒber hinaus sollte in Cannes endlich der weltweite Abbau umweltschĂ€dlicher Subventionen vorangetrieben werden. Darauf hatten sich die G20 bereits 2009 in Pittsburgh verstĂ€ndigt. Bislang wurden diese PlĂ€ne nicht konkretisiert. Der WWF fordert, dass auf dem G20-Gipfel konkrete Aktions- und ZeitplĂ€ne und ein transparentes Berichtswesen der einzelnen LĂ€nder verabschiedet werden. Laut der OECD sind allein im Jahr 2010 Subventionen in Höhe von 500 Milliarden US Dollar fĂŒr fossile EnergietrĂ€ger ausgegeben worden.
 
 

 
ÖKO-TEST Lederhandschuhe
Drei Hersteller stoppen Verkauf

Leder ist ein Naturmaterial. Doch die aktuelle Laboranalyse von ÖKO-TEST zeigt, dass an Handschuhen aus Leder so gut wie nichts natĂŒrlich ist. Die Liste an bedenklichen Inhaltsstoffen, die das von ÖKO-TEST beauftragte Labor gefunden hat, ist lang. Insgesamt bekamen nur zwei von 17 untersuchten Produkten ein „befriedigend“, die beste Note in diesem Test. Drei Hersteller, die mit den Ergebnissen des Frankfurter Verbrauchermagazins konfrontiert wurden, haben sofort den Verkauf ihrer Produkte gestoppt.

Einer dieser Anbieter ist C & A. In dessen Produkt wurde mehr als ein Prozent kurzkettiger Chlorparaffine entdeckt, die als krebserregend gelten. Dieser Stoff darf in solchen Mengen europaweit nicht mehr fĂŒr die Lederherstellung verwendet werden. Dass die Handschuhe in Deutschland dennoch verkauft werden können, ist nur aufgrund einer GesetzeslĂŒcke möglich. Denn die C & A-Handschuhe wurden in China produziert. Außerdem gilt das Verbot der Chlorparaffine nur fĂŒr die Herstellung, nicht aber fĂŒr den fertigen Handschuh.

Capelli ruft seine Handschuhe zurĂŒck, nachdem darin erhöhte Mengen des nervengiftigen Schwermetalls Blei entdeckt wurden. Babour teilte mit, man habe den Vertrieb gestoppt, weil die ÖKO-TEST Labore erhöhte Mengen Blei und allergisierendes o-Phenylphenol gefunden haben.

Pflanzlich gegerbte Lederhandschuhe wĂ€ren eine gesĂŒndere Alternative. Doch diese sind in den Verkaufsregalen nicht zu finden. Seit 2004 gibt es zwar ein Siegel fĂŒr Naturleder, noch trĂ€gt es allerdings kein einziges Produkt. ÖKO-TEST rĂ€t Verbrauchern deshalb, im Handel nach pflanzlich gegerbten Handschuhen zu fragen. Denn je grĂ¶ĂŸer die Nachfrage, desto grĂ¶ĂŸer ist auch die Chance, dass die Lederindustrie umstellt.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2011 gibt es seit dem 28. Oktober 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
 
 

 
Von Naturkunst bis Wildkatze und Luchs: Veranstaltungen im Waldhaus im November
Freitag, 4. November, 9 bis 12 Uhr
Landart fĂŒr Kinder von 7 bis 10 Jahren
Kleine NaturkĂŒnstler im Freiburger Wald unterwegs! An diesem
Vormittag schaffen Sieben- bis ZehnjÀhrige mit Försterin Marion
PflĂŒger tolle Kunstwerke in der Natur. Der herbstliche Wald dient
hierbei als Materiallieferant, Ideenquelle und Raum fĂŒr die KreativitĂ€t
der Kinder. Teilnehmerbeitrag 9 Euro, Anmeldung erforderlich.

Donnerstag, 10. November, 19 Uhr
Stress im Wald: Wie kann ein störungsarmes Miteinander von
Wildtieren und Menschen gelingen?
Wer gern in der Natur ist, freut sich ĂŒber den Anblick von Wildtieren,
zumal wenn es sich um seltene oder scheue Arten, wie Auerhuhn
oder Rothirsch handelt. An diesem Abend werden ausgewÀhlte
Wildtiere des Schwarzwaldes vorgestellt und der Fokus darauf
gelegt, wie ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Wildtier
gelingen kann. Der Verein Wildwege e.V. stellt zudem seine Initiative
„BeWild“ vor und lĂ€dt Naturfreunde, JĂ€ger und Freizeitsportler zu
diesem Vortragsabend mit anschließender Diskussion ein. Es
referieren Johanna Fritz und Anna Rummel. Eintritt 3 Euro.

Samstag, 12. November, 13 bis 17 Uhr
Die Waldapotheke: Buchenasche und Lindenkohle
Im Rahmen der Reihe „Waldapotheke – natĂŒrlich heilen und
genießen“ stellen die Teilnehmer/innen aus Buchenasche und
Lindenkohle wie unsere Altvorderen ein Zahnputzpulver her.
Referentin ist Gudrun Janoschka, ÖkopĂ€dagogin. Teilnehmerbeitrag
15 Euro, Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 13. November, 13 bis 17 Uhr
Familienbacktag: Kartoffelpizza im Lagerfeuer
Wir backen Kartoffelpizza im Lehmofen und essen sie am Lagerfeuer
vom selbstgebrannten Lehmteller. Referentin ist Gudrun Janoschka,
ÖkopĂ€dagogin. Teilnehmerbeitrag 12 Euro, fĂŒr Kinder (ab 6 Jahren)
9 Euro, inkl. Mahlzeit. Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 13. November, 13 bis 18 Uhr
WĂ€lder der Welt: Malaysia, bedrohtes Paradies
Malaysias WÀlder sind wirtschaftlich, sozial und ökologisch von
regionaler und globaler Bedeutung. Angesichts des Klimawandels
rĂŒcken die Kohlenstoffspeicher in den Blickpunkt des Interesses. Dr.
Marcus Lingenfelder von der UniversitĂ€t Freiburg spricht ĂŒber „Die
tropischen RegenwĂ€lder Malaysias: Überblick und spezielle
Zuwachsuntersuchungen auf Borneo". Der zweite Vortrag ist der
Bedrohung der tropischen RegenwÀlder durch Palmölgewinnung und
Plantagenwirtschaft gewidmet. Die VortrÀge werden umrahmt von
Musik, Kunst und landestypischem Essen. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 17. November, 19 Uhr
Haben wir Angst vor Raubtieren? Die RĂŒckkehr von Luchs und
Wolf als gesellschaftliche Herausforderung
Im großen Forschungsprojekt „Der Luchs in Baden-WĂŒrttemberg“
wird zurzeit untersucht, welche Herausforderungen die RĂŒckkehr des
Luchses an unterschiedliche Bevölkerungsgruppen stellt, und wie sie
mit den Betroffenen gemeistert werden können. Micha Herdtfelder
und Sabrina Streif referieren den aktuellen Stand des Projektes und
erste Ergebnisse als Weg zum möglichen Miteinander zwischen
Mensch und Beutegreifern in Baden-WĂŒrttemberg. Eintritt 3 Euro.

Donnerstag, 24. November, 19 Uhr
Die Wildkatze – eine seltene Wildart in unserer Kulturlandschaft
Die Wildkatze galt in Baden-WĂŒrttemberg fast ein Jahrhundert lang
als ausgestorben. Nun streifen die heimlichen Tiere wieder durchs
Land. Ein Schwerpunkt des Vorkommens wurde im Kaiserstuhl und
den angrenzenden RheinwÀldern gefunden. Anhand von Bildern
dieser faszinierenden Tierart und aktuellen Forschungsergebnissen
erlÀutern Stephanie Kraft und Sarah Veith in diesem Vortrag die
Biologie und LebensraumansprĂŒche der Katze und HintergrĂŒnde des
Forschungsprojektes „Wildkatze am Kaiserstuhl“. Eintritt 3 Euro.

Mehr zu den VortrÀgen und dem Familienprogramm steht auf der
Homepage des Waldhauses: www.waldhaus-freiburg.de
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Umweltzone: Ab 1. Januar 2012 Fahrverbot fĂŒr Fahrzeuge mit roter Plakette
 
Umweltzone: Ab 1. Januar 2012 Fahrverbot fĂŒr Fahrzeuge mit roter Plakette
Betroffene Fahrzeughalter sollten sich rasch ĂŒber
mögliche technische NachrĂŒstung informieren

Ab 1. Januar 2012 dĂŒrfen auch Fahrzeuge mit roter Plakette
nicht mehr in die Umweltzone fahren. Fahrzeuge ohne
Plakette können bereits seit 1. Januar 2010 nicht mehr in die
Umweltzone.

Grundlage fĂŒr das Fahrverbot in die Umweltzone ist der
Luftreinhalteplan von 2009, den das hierfĂŒr zustĂ€ndige
RegierungsprÀsidium Freiburg unter Mitwirkung der Stadt
Freiburg erstellt hat. Mit dem Luftreinhalteplan soll die
Stickstoffdioxid- und Feinstaubbelastung nach den Vorgaben
der EuropÀischen Union reduziert werden.

Die vom Fahrverbot betroffenen Fahrzeughalter sollten sich
rasch ĂŒber eine mögliche technische NachrĂŒstung informieren.
Kann das Fahrzeug durch die NachrĂŒstung eine grĂŒne
Feinstaubplakette erhalten, so kann es weiterhin in die
Umweltzone fahren. Übrigens dĂŒrfen ab 1. Januar 2013 auch
Fahrzeuge mit einer gelben Plakette nicht mehr in die
Umweltzone fahren.

Nur in bestimmten FĂ€llen erteilt die Stadtverwaltung eine
Ausnahmegenehmigung vom Fahrverbot. Diese gilt jedoch
höchstens bis zum 31. Dezember 2012. Ob die
Voraussetzungen fĂŒr eine Ausnahmegenehmigung vorliegen,
prĂŒft die Straßenverkehrsbehörde anhand der vom
Umweltministerium Baden-WĂŒrttemberg herausgegebenen
Ausnahmekriterien.

Die Ausnahmen setzen voraus, dass das Fahrzeug technisch
nicht nachrĂŒstbar und der Fahrzeughalter finanziell nicht in der
Lage ist, ein fĂŒr Umweltzonen zugelassenes Fahrzeug
anzuschaffen. ZusÀtzlich muss das Fahrzeug mit roter
Plakette bereits vor dem 1. Januar 2010 auf den Halter
zugelassen worden sein.

Die finanzielle Zumutbarkeit einer Ersatzbeschaffung wurde
zusÀtzlich vom Umweltministerium als Ausnahmekriterium
aufgenommen. DarĂŒber hinaus gibt es nur wenige
Ausnahmen. Wer beispielsweise lebensnotwendige GĂŒter
oder Dienstleistungen fĂŒr die Bevölkerung anbietet, kann eine
Genehmigung zum Befahren der Umweltzone erhalten.

Weitere Ausnahmen gibt es beispielsweise fĂŒr Fahrten zu
regelmĂ€ĂŸig notwendigen Arztbesuchen oder Fahrten zur
Arbeit, wenn nachweislich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel
umgestiegen werden kann (Schichtarbeiter). Auch
Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen G im
Schwerbehindertenausweis können eine Genehmigung
bekommen. Jedoch fĂŒr alltĂ€gliche Einkaufs-, Freizeit- und
Besuchsfahrten wird grundsÀtzlich keine Genehmigung erteilt.

Wenige Fahrzeuge sind generell vom Fahrverbot in der
Umweltzone befreit. Dies sind unter anderem Fahrzeuge, mit
denen Schwerbehinderte mit den Merkzeichen aG,
(außergewöhnlich gehbehindert), H (hilfebedĂŒrftig) oder Bl
(blind) fahren beziehungsweise gefahren werden.
Krankenwagen und andere Fahrzeuge mit Sonderrechten
sowie Oldtimer unterliegen ebenfalls nicht dem Fahrverbot.

Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen sind
auch unter anderem unter www.freiburg.de/umweltzone zu
finden.
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Buchtipp: Jutta Grewe
 
Buchtipp: Jutta Grewe "Vegetarisches aus Omas KĂŒche"
Lieblingsgerichte aus Kindertagen neu entdeckt

Fast vergessene KĂŒchengeheimnisse: Wer erinnert sich nicht an die Lieblingsgerichte aus Kindertagen? Waren es Pfannkuchen, sĂŒĂŸer Grießbrei mit Himbeerkompott oder Bratkartoffeln, die nur bei Oma so gut schmeckten? ...
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Energiemanager vor Ort
Teilnehmer KEM / Foto: Fesa
 
Energiemanager vor Ort
11 Teilnehmer starten zum 1. Kurs „Kommunaler Energiemanager“ in Freiburg

Freiburg, 02.11.2011: Seit Mitte Oktober lĂ€uft die Fortbildung „Kommunales Energiemanagement“, die der fesa e.V. gemeinsam mit ifpro anbietet. Vier Frauen und sieben MĂ€nner aus den unterschiedlichsten Bereichen sind angetreten, um sich fit fĂŒr die Energiewende vor Ort zu machen. Die Fortbildung findet im Rahmen der Kampagne „Energieautonome Kommunen“ statt und beinhaltet ein breites Spektrum an Themen – ein prall gefĂŒllter Werkzeugkasten fĂŒr die Energiemanager von morgen.

„Ich habe großen Respekt vor Ihrer Entscheidung, hier Zeit und Geld fĂŒr Ihre Bildung aufzuwenden“, begrĂŒĂŸt Christian Geissler vom Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) die Teilnehmer. „Die Energiewende braucht engagierte Menschen vor Ort.“ Beruflicher Werdegang und Motivation der zukĂŒnftigen Energiemanager sind vielfĂ€ltig: Die einen sind von ihrer Gemeinde geschickt, weil sie dort demnĂ€chst ein Klimakonzept umsetzen sollen, andere möchten sich nach ihrem Studium beruflich weiterqualifizieren, wieder andere sind in Umweltgruppen aktiv und wollen hier Werkzeuge an die Hand bekommen, mit denen sie konkrete Projekte in ihrer Kommune vorantreiben können. Ebenso breit gefĂ€chert sind die Themen der Weiterbildung: Vom kommunalen Klimaschutz reicht das Spektrum ĂŒber die verschiedenen Arten der Erneuerbaren Energien, BĂŒrgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit bis zu den vertrackten Details rechtlicher Rahmenbedingungen. Einen breiten Raum nimmt das Projektmanagement ein. Zur theoretischen EinfĂŒhrung gleich am zweiten Fortbildungswochenende kommt ein praktisches Projekt, das die Teilnehmer wĂ€hrend der Dauer des Kurses in Zweierteams durchfĂŒhren werden.

Der aktuelle Kurs wird noch bis Ende MĂ€rz dauern, dann stellen die Teilnehmer im Plenum ihre Projekte vor. Schon Anfang MĂ€rz startet die Fortbildung „Kommunales Energiemanagement“ zum zweiten Mal. Anmeldungen sind bereits jetzt möglich. Die Fortbildung ist Bestandteil der Kampagne „Energieautonome Kommunen“, die am 16.9.2011 in Freiburg zum Projekt der UN-Dekade "Bildung fĂŒr Nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet wurde. Durch eine Förderung des EuropĂ€ischen Sozialfonds in Baden-WĂŒrttemberg und dem Ministerium fĂŒr Wirtschaft und Finanzen kann den Teilnehmern ein Teil der GebĂŒhren erstattet werden. „Die Kampagne Energieautonome Kommunen unterstĂŒtzt die Aktiven in den Gemeinden, ihre Potenziale vor Ort zu erschließen“, sagt Nico Storz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des fesa e.V. „Ein wichtiger Baustein ist diese Fortbildung, die den Teilnehmern Wissen und Methoden fĂŒr die Verwirklichung von Energieprojekten an die Hand gibt. Ein weiteres Feld, das wir bearbeiten, ist der zweite Kongress Energieautonome Kommunen, der vom 27. bis zum 29. MĂ€rz 2012 in Freiburg stattfindet. Hier können sich Vertreter von Kommunen und Stadtwerken mit Firmen und VerbĂ€nden vernetzen – eine große Chance fĂŒr die Energiewende in Land und Region.“


Der fesa e.V.
Der fesa e.V. ist ein gemeinnĂŒtziger Verein, der sich seit 1993 erfolgreich fĂŒr den Ausbau der Erneuerbaren Energien und fĂŒr die Energiewende in der Region Freiburg engagiert. Mit unserer Arbeit sensibilisieren wir die Menschen fĂŒr Erneuerbare Energien und Energie­effizienz, schlagen mit innovativen Projekten neue Wege ein und schaffen ĂŒber unser Netzwerk wichtige Kontakte zu Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und VerbĂ€nden.
Über unsere Zeitschrift "SolarRegion", Veranstaltungen und Newsletter informieren wir aktuell ĂŒber Themen aus den Bereichen Wind-, Solar- und Bioenergie, Geothermie sowie Energieeffizienz.

Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro)
Das Institut fĂŒr Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) ist ein Bildungsinstitut fĂŒr Menschen, die in den innovativen Berufsfeldern der Erneuerbaren Energien arbeiten wollen. Wir entwickeln Weiterbildungs-konzepte, fĂŒhren Vollzeitfortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen durch und bieten darĂŒber hinaus berufsbegleitende Seminare an. ifpro ist seit November 2008 nach BQM und AZWV zertifiziert.
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Obst und GemĂŒse einmachen
Das Eingemachte / Foto: Wikipedia
 
Obst und GemĂŒse einmachen
Der Zeit- und Arbeitsaufwand fĂŒrs Einkochen hĂ€lt sich in Grenzen. Und wenn man spĂ€ter mitten im Winter mit einem selbst eingekochten Glas ein StĂŒck des Sommers zurĂŒckholen kann, hat sich die Arbeit auf jeden Fall gelohnt. Hier erhalten Sie Tipps und Tricks fĂŒr das Einmachen sowie eine Übersicht mit Einkochzeiten und -temperaturen.
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323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 
346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 


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