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Montag, 19. August 2019
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Verschiedenes

 
Internationaler Umweltkonvent in Freiburg
Zwei öffentliche Abendveranstaltungen am 8. und 9. MÀrz 2012 zum Thema Rio+20:

1) Jeremy Rifkin spricht am 8. MĂ€rz 2012 um 18:00 Uhr in der Aula der UniversitĂ€t, KollegiengebĂ€ude I zum Thema „On the Way to Rio+20 – What can we learn from the German Model“.

2) 65 internationale UmweltpreistrÀger diskutieren ihre Anforderungen an Rio+20 am 9. MÀrz 2012 um 19:30 Uhr im Konzerthaus Freiburg.

Jeremy Rifkin, weltbekannter US-amerikanischer Soziologe, Ökonom und Publizist schreibt BĂŒcher zu den Auswirkungen des wissenschaftlichen und technischen Wandels auf Arbeitswelt, Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Darunter unter anderem den New York Times-Bestseller “The Third Industrial Revolution, How Lateral Power is Transforming Energy, the Economy, and the World”. Rifkin spricht am Donnerstag Abend, 8.3.2012, in Freiburg zum Thema: "Rio+20: What Can We Learn from the German Model - Leading the Way to a Third Industrial Revolution and a Sustainable Post Carbon Society" in der Aula der UniversitĂ€t Freiburg, KollegiengebĂ€ude I. Der Eintritt ist kostenlos.

Die 65 internationalen UmweltpreistrĂ€ger aus 38 Nationen, Teilnehmer des Ersten Konvents internationaler UmweltpreistrĂ€ger in Freiburg formulieren ihre Anforderungen an Rio+20 am Freitag, 9. MĂ€rz 2012 um 19:30 Uhr im Konzerthaus Freiburg. Die Konventteilnehmer sind PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger renommierter internationaler Umweltpreise, unter anderem des Alternativen Nobelpreises. Monika Griefahn, GrĂŒndungsmitglied von Greenpeace Deutschland und frĂŒhere Umweltministerin in Niedersachsen wird in den Abend einfĂŒhren. Diskutieren Sie mit internationalen Vordenkern und Pionieren! Der Eintritt ist ebenfalls kostenlos.
 
 

Freiburg: Benachteiligten Jugendlichen in grĂŒnen Berufen auf grĂŒnen Zweig helfen
 
Freiburg: Benachteiligten Jugendlichen in grĂŒnen Berufen auf grĂŒnen Zweig helfen
DBU unterstĂŒtzt Modellprojekt der Stadt Freiburg zur Berufsausbildung mit 120.000 Euro

Freiburg. Stadtteilgeschehen, Wirtschaftstreiben, außerschulische Lernorte: das sind drei Lebensbereiche, die selten unter einen Hut gebracht werden. Ein Freiburger Projekt macht sich nun genau das zur Aufgabe – und zwar in den zukunftstrĂ€chtigen Berufen rund um grĂŒne Technologien. Im Rahmen eines Modellprojektes stellt jetzt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) rund 120.000 Euro bereit und ĂŒbernimmt im Rahmen des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“ fĂŒr Freiburg eine Themenpatenschaft fĂŒr das Aktionsfeld Wirtschaft, Technik, Umwelt und Wissenschaft. DBU-GeneralsekretĂ€r Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde anlĂ€sslich der ProjektprĂ€sentation: „Wir wollen Freiburg in dem BemĂŒhen um die bildungsbenachteiligten Jugendlichen unterstĂŒtzen. Wir hoffen sehr, dass es ĂŒber das Vorhaben gelingt, möglichst viele dieser Jugendlichen zur Aufnahme einer Berufsausbildung mit Bezug zu umweltrelevanten Themen im Handwerk zu motivieren.“

„Bildungs- und Berufsorientierung fĂŒr Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund im Green-Tech-Bereich“ ist der Projekt-Arbeitstitel, „neuartig, umfassend und nachhaltig sein Anspruch“, sagte BĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik, in deren Portfolio (Umwelt, Bildung und Jugend) das Projektthema dreifach verankert ist: „Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass der Ansatz, Sozial- und Bildungsraum miteinander zu verknĂŒpfen, ein hohes Innovationspotenzial bietet und dazu beitragen wird, Kinder, Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren fĂŒr Green-Tech-Berufe und Nachhaltigkeitsthemen zu sensibilisieren.“ Dankbar zeigte sie sich fĂŒr die UnterstĂŒtzung der grĂ¶ĂŸten Umweltstiftung der Welt.

Die Initiative LEIF (Lernen erleben in Freiburg) hat das neue Projekt, begleitet von der DBU, konzeptionell vorgedacht und gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelt; sie wird seine Umsetzung moderieren, koordinieren, neue Strukturen bilden und „einmal mehr“, wie Gerda Stuchlik betonte, „Partner zusammen bringen, die so bisher nicht zusammengearbeitet haben“. Das Projekt beginnt im April und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Ihm liege die Erkenntnis zugrunde, dass umweltbezogene Probleme – sei es in Energie-, Bau-, MobilitĂ€ts- oder Konsumfragen – lĂ€ngst den Alltag jeder und jedes Einzelnen prĂ€gten, wie Projektleiterin Veronika Schönstein betonte. Den „Green-TechBranchen“ komme dabei die Aufgabe zu umweltvertrĂ€gliche Verfahren zu entwickeln und
umzusetzen.

Allerdings mangele es bislang an nichtakademischen Ausbildungs- und Qualifizierungsangeboten. Nachhaltige Konzepte alleine reichten nicht aus. Es bedĂŒrfe auch jener FachkrĂ€fte, die zukunftsfĂ€hige Techniken umsetzen könnten. Schönstein: „Umweltbranchen bieten dafĂŒr gleich zweierlei Chancen: fĂŒr Klimaschutz und fĂŒr die BeschĂ€ftigung. Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus bildungsfernen Familien werden dabei bisher zu wenig von Berufsmöglichkeiten oder Angeboten der ‚Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung‘ erreicht.“

Das wolle das neue Projekt im Rahmen von Lernen vor Ort Ă€ndern. Kinder und Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren sollen ĂŒber konkrete Angebote auf Green-Tech-Berufe und Nachhaltigkeitsthemen aufmerksam gemacht werden. Das Neue an diesem Ansatz sei, dass Jugendliche und Eltern diese ZugĂ€nge außerhalb formaler Lernorte erhielten. In den Mittelpunkt rĂŒcken drei Projektpartner, die sich auf der heutigen Pressekonferenz vorstellten. Zwei davon betreiben mobile Jugendarbeit – das Jugendhilfswerk im Quartier westlich der Merzhauserstraße, der Diakonieverein der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Weingarten-Ost. Der dritte – die Vereinigung Freiburger Sozialarbeit – fĂŒhrt das LetzFetzJugendzentrum im StĂŒhlinger. Sie agierten allesamt niederschwellig, stadtteilbezogen und an der Schnittstelle zwischen Freizeit, Schule und Familie, so Schönstein.

Damit eröffneten sich vielfĂ€ltige ZugĂ€nge, um Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund an achhaltigkeitsthemen und das Green-Tech-Berufsspektrum heranzufĂŒhren. Das geschehe praxis- und erlebnisorientiert in „LernwerkstĂ€tten“. Parallel dazu wĂŒrden ihre Eltern ĂŒber Green-Tech-Berufe informiert und fĂŒr Nachhaltigkeit sensibilisiert. Zudem wĂŒrden Multiplikatoren aus den Stadtteilen in den genannten Themenfeldern qualifiziert.

Als Bindeglied zur Wirtschaft diene die Handwerkskammer Freiburg, zu außerschulischen Bildungseinrichtungen der Umweltbildung und Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung die Ökostation. Weitere Partner des Projekts sind die Agentur fĂŒr Arbeit, stadtteilspezifische Partner wie Unternehmen und Betriebe, außerschulische Jugendarbeit, Schulen, Migrantenvereine, Netzwerke der bĂŒrgerschaftlichen Selbstorganisation und des Ehrenamts, die Bertelsmann-Stiftung als Freiburger Grundpatin von „Lernen vor Ort“, die Wilhelm-OberleStiftung und diverse stĂ€dtische Ämter.
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Freiburg: Amphibien wandern wieder
Ab sofort ist östliche Waldseestraße
zwischen Möslepark und Waldsee gesperrt

- Helferinnen und Helfer gesucht

Die etwas milderen Temperaturen locken die ersten
Amphibien aus ihren Winterverstecken. Tausende von
Grasfröschen, Erdkröten und Molche haben jetzt ihre
Winterruhe beendet und wandern los. Auf ihren jÀhrlichen
Wanderungen zu ihren LaichgewÀssern schweben sie jedoch
in Lebensgefahr, wenn sie Straßen ĂŒberqueren mĂŒssen.

Bereits seit vielen Jahren stellen zahlreiche freiwillige Helfer
und Helferinnen des NABU, des BUND und der
Amphibienschutzgruppe Opfingen FangzÀune entlang der
Straßen auf, graben Eimer ein und tragen Kröten und Frösche
an den Hauptwanderrouten am Waldsee, an der K 9853 im
Bereich des Kleinen Opfinger Sees und im Kappler Kleintal
ĂŒber die Straße. Wo immer Wanderungen stattfinden, stehen
entsprechende Warnschilder, teilweise kombiniert mit
GeschwindigkeitsbeschrÀnkungen. Das Umweltschutzamt
appelliert an die Autofahrerinnen und Autofahrer auf diesen
Straßenabschnitten die Geschwindigkeit zu reduzieren und
bittet um besondere RĂŒcksichtnahme gegenĂŒber den
AmphibienschĂŒtzern.

Das Straßensymbol des Amphibienschutzes ist die Erdkröte.
Eine der grĂ¶ĂŸten Populationen im Stadtgebiet mit rund 1000
KrötenpÀrchen hat sich im Bereich des Waldsees angesiedelt.
Die Erdkröte ist die zweithĂ€ufigste Amphibienart in BadenWĂŒrttemberg; allerdings sind die BestĂ€nde rĂŒcklĂ€ufig. Die
grĂ¶ĂŸte Gefahr fĂŒr die Tiere sind Straßen, die sie ĂŒberqueren
mĂŒssen, um zu ihren LaichgewĂ€ssern zu gelangen.

Deshalb wird der Straßenabschnitt im Bereich des Waldsees
zwischen Möslepark und Waldseestraße ab sofort gesperrt.
Der Verkehr wird ĂŒber die parallele Zufahrtstraße zum
Möslestadion bis voraussichtlich Mitte April umgeleitet.

Die engagierten TierschĂŒtzer fangen hin- und rĂŒckwandernde
Amphibien an den FangzÀunen ab, sammeln sie und tragen
sie in den Abend- und frĂŒhen Morgenstunden auf die andere
Straßenseite; dort werden sie ausgesetzt sowie gezĂ€hlt.

Da die Betreuung der Schutzmaßnahmen morgens und
abends sehr zeitaufwÀndig ist, sind zusÀtzliche Helferinnen
und Helfer jederzeit willkommen. Interessenten, die mithelfen
wollen, können sich an das Umweltschutzamt unter der
Telefonnummer 201-6125, Friedhelm Fischer oder per E-Mail
an umweltschutzamt@stadt.freiburg.de wenden.

Auch bittet das Umweltschutzamt die Freiburgerinnen und
Freiburger, sich zu melden, wenn Amphibien ĂŒber
Straßenabschnitte wandern, an denen noch keine
SchutzzÀune stehen, da nicht alle Querungen bekannt sind.
 
 

BUND: Technikmuseum Beznau wird Àltestes AKW der Welt
 
BUND: Technikmuseum Beznau wird Àltestes AKW der Welt
Das Àlteste AKW der Welt, der 45 Jahre alte Reaktor Oldbury im Westen Englands wird in diesen Monat vom Netz genommen. Jetzt hat das grenznahe AKW Beznau die zweifelhafte Ehre, das Àlteste AKW der Welt zu sein, berichtete das Schweizer Fernsehen. Quelle: http://www.tagesschau.sf.tv/...../Beznau-wird-aeltestes-AKW-der-Welt

Es ist unglaublich: Die Schweiz, eines der schönsten und reichsten LĂ€nder betreibt die Ă€ltesten Atomkraftwerke der Welt. Es ist nicht erklĂ€rbar warum ein modernes Land wie die Schweiz in Beznau und MĂŒhleberg die Ă€ltesten und unsichersten Atomkraftwerke der Welt betreibt und so die Existenz des eigenen Landes und der Menschen, auch in den NachbarlĂ€ndern so unverantwortlich aufÂŽs Spiel setzt. Mit zunehmendem Alter wĂ€chst auch die Gefahr atomarer UnfĂ€lle.

Bei einem schweren Atomunfall in Deutschland wĂŒrden sich, Ă€hnlich wie in Japan, zumindest noch Gebiete finden wohin die Menschen evakuiert werden könnten. Bei einem Atomunfall in einem kleinen Land wie der Schweiz kĂ€men als Fluchtorte, je nach Schwere des Unfalls und je nach Windrichtung am Katastrophentag, nur die ebenfalls betroffenen NachbarlĂ€nder in Frage.

Eine sofortige Abschaltung der zwei Uralt-Reaktoren in Beznau und MĂŒhleberg ist nach Ansicht des Bund fĂŒr Umwelt und Naturschutz Deutschland unabdingbar.

Aus diesen GrĂŒnden unterstĂŒtzen wir auch die diesjĂ€hrigen Protestaktionen am 11.3.2012 in MĂŒhleberg, denn RadioaktivitĂ€t kennt ja auch keine Grenzen.

Axel Mayer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer, BUND Regionalverband SĂŒdlicher Oberrhein
Uli Faigle, GeschĂ€ftsfĂŒhrer, BUNDRegionalverband Hochrhein

Beznau Infos: http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/akw-beznau.html
MĂŒhleberg Demo Infos: http://www.menschenstrom.ch
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Ökosportplatz auf der Kartauswiese
Stadt findet fĂŒr BewĂ€sserung des Platzes eine
einvernehmliche Lösung zwischen Sport- und Umweltbelangen

Die UniversitĂ€t kann ihren so genannten Ökosportplatz auf der
Kartauswiese in den trockenen Sommermonaten bei Bedarf
bewÀssern. Die Stadt Freiburg hat jetzt dem UniversitÀtsbauamt
die wasserrechtliche Genehmigung fĂŒr den von ihr beantragten
neuen Tiefbrunnen erteilt, mit dem sie das Grundwasser zur
BewÀsserung des Sportplatzes entnehmen darf.
UmweltbĂŒrgermeisterin Gerda Stuchlik zeigte sich zufrieden, dass
eine gute und pragmatische Lösung gefunden wurde, die sowohl
den Belangen des Sportes als auch denen des GewÀsser- und
Landschaftsschutzes gerecht wird.

Bereits seit 2008 betreibt die UniversitÀt den Sportplatz auf der
Kartauswiese gegenĂŒber dem UniversitĂ€tssportgelĂ€nde. Da sich
die GrĂŒnflĂ€che im Landschaftsschutzgebiet „Rosskopf-
Schloßberg“ befindet und Sportanlagen einer
naturschutzrechtlichen Genehmigung bedĂŒrfen, wurde der
Ökosportplatz als Kompromiss zwischen Stadt und
UniversitÀtsbauamt mit Umweltauflagen zugelassen. So ist es der
UniversitÀt unter anderem untersagt, bauliche Anlagen zu
errichten oder das SportgelÀnde einzuzÀunen. Eine BewÀsserung
des Sportplatzes war zum damaligen Zeitpunkt kein Thema.

Bereits nach nur einer trockenen Sommersaison ohne kĂŒnstliche
BewÀsserung war der 96 Meter lange und 64 Meter breite
Ökosportplatz nicht mehr bespielbar. Die UniversitĂ€t ließ die
oberen Bodenschichten auflockern und sÀte nach, der Erfolg blieb
jedoch aus. Fazit der BemĂŒhungen: Um den Sportplatz weiter
nutzen zu können, muss er von Mai bis September, je nach
Wetter, bis zu zweimal pro Woche bewÀssert werden.

Derzeit darf die UniversitÀt aus zwei an der Schwarzwaldstrasse
bereits vorhandenen Tiefbrunnen jÀhrlich 12.000 Kubikmeter
Wasser fĂŒr die BewĂ€sserung der hier bestehenden Sportanlagen,
Uni-Stadion und Olympiahaus, fördern. Die wasserrechtliche
Genehmigung wurde von der Stadt Freiburg jetzt dahingehend
geĂ€ndert, dass ĂŒber diese beide Brunnen kĂŒnftig maximal 10.000
Kubikmeter pro Jahr entnommen werden dĂŒrfen. Im Gegenzug
wurde eine wasserrechtliche Genehmigung zum Bau eines
neuen, acht Meter tiefen Brunnens erteilt, aus dem höchstens
2000 Kubikmeter Wasser jĂ€hrlich entnommen werden dĂŒrfen.

FĂŒr die UniversitĂ€t stellt die neue Festlegung einer reduzierten
Wassermengen-Entnahme fĂŒr die bestehenden Brunnen
zugunsten eines neuen Brunnens kein Problem dar. In den
vergangenen Jahren hat sie die bislang genehmigte
Entnahmemenge fĂŒr die beiden Brunnen von jĂ€hrlich 12.000
Kubikmeter Wasser nicht ausgeschöpft. Mit der jetzigen Lösung
wird die bisher insgesamt erlaubte Wasserentnahme von 12.000
Kubikmeter jĂ€hrlich nicht ĂŒberschritten, sondern auf drei Brunnen
verteilt.

Der neue Tiefbrunnen war eine von drei möglichen Lösungen zur
BewĂ€sserung des Ökosportplatzes, die das Umweltschutzamt der
UniversitÀt anbot: Die zweite war die Entnahme von Wasser aus
der Dreisam, unter dem Vorbehalt, dass dies allerdings nur in den
Zeiten in Betracht kĂ€me, in denen in der Dreisam genĂŒgend
Wasser fließt. Gerade in den trockenen Sommermonaten fĂŒhrt die
Dreisam wenig Wasser, was das ganzjĂ€hrige Überleben von
Kleintieren und Fischen erschwert; deshalb ist ab einem
Pegelstand von 28 Zentimetern am Messpunkt in Ebnet generell
eine Wasserentnahme aus der Dreisam in der gesamten Stadt
verboten. Die dritte Möglichkeit: die UniversitÀt nutzt die auf der
anderen Dreisamseite bereits vorhandenen zwei Tiefbrunnen,
deren genehmigte Wassermenge von insgesamt 12.000
Kubikmeter sie in den vergangenen Jahren nicht ausgeschöpft
hat und fĂŒhrt mit einer unter der Dreisam zu verlegenden Leitung
dem Ökosportplatz Wasser zu.

Mit der jetzt erteilten wasserrechtlichen Genehmigung wurden
zwei der vorgeschlagenen Lösungen optimal kombiniert, um eine
Bespielbarkeit des Sportplatzes im Sommer zu ermöglichen, ohne
damit die bisher schon genehmigte Mengenentnahme an
Grundwasser zu erhöhen.
 
 

BaufrĂŒhling - Mit der richtigen Strategie zum Energiesparhaus
Baukonstruktion an Schnittmodellen erklÀrt / Foto: Solar Promotion GmbH
 
BaufrĂŒhling - Mit der richtigen Strategie zum Energiesparhaus
GebÀude.Energie.Technik 2012
2. bis 4. MĂ€rz 2012, Messe Freiburg

Freiburg, 28. Februar 2012 – Am kommenden Freitag, 2. MĂ€rz, öffnet zum fĂŒnften Mal die GebĂ€ude.Energie.Technik ihre Tore. Bis Sonntag, 4. MĂ€rz dreht sich auf dem Freiburger MessegelĂ€nde alles um energieeffizientes Modernisieren, Sanieren und Bauen. Ein breites Angebot mit Ausstellung, FachvortrĂ€gen, Bauherren- und Nutzerseminaren sowie Sonderschauen erwartet die Besucher. Auf rund 10.000 Quadratmetern prĂ€sentieren ĂŒber 200 Aussteller innovative Produkte und Dienstleistungen fĂŒr den Weg zum energiesparenden Haus. BĂŒrger und BĂŒrgermeister aus sieben Klimaschutzgemeinden der Region haben den neuen Service der Messerundfahrt aufgegriffen und fahren mit dem Bus gemeinsam nach Freiburg. Premiere feiert auch die Jobbörse. Erstmals können Unternehmen auf der GETEC freie Stellen im Bereich erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen anbieten.

Die GebĂ€ude.Energie.Technik ist inzwischen ĂŒber die Grenzen von Baden-WĂŒrttemberg hinaus bekannt. „Sie ist auf dem Weg, sich zu einer sĂŒddeutschen Fachmesse fĂŒr energieeffizientes Bauen, Modernisieren und Erneuerbare Energien zu entwickeln. Hierbei findet natĂŒrlich trotzdem noch jeder interessierte Bauherr aus der Region Freiburg auf der GETEC, was er zum Thema sucht, nĂ€mlich kompakte Information und Beratung sowie kompetente ausfĂŒhrende Firmen aus der Region. Ob es um DĂ€mmung oder neue Heiztechniken geht, um erneuerbare Energien, das wichtige Thema Energieberatung oder um Fördermöglichkeiten – auf der GETEC sind alle diese Themen versammelt. Genau diese Kombination von Energieberatung und Messe schĂ€tzen die Besucher“, sagt Markus ElsĂ€sser, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Solar Promotion GmbH.

Neben dem Modernisieren und Sanieren von Bestandsbauten nehmen auch Neubauten einen immer wichtigeren Raum auf der GETEC ein. „Durch die VerschĂ€rfung der Energieeinsparverordnung und neue Effizienzhaus-Standards wird dieser Bereich immer anspruchsvoller. In ihrer Vielfalt bietet die GebĂ€ude.Energie.Technik 2012 kompetente Beratung fĂŒr Renovierer, Hausbesitzer, die gewerbliche Wohnungswirtschaft und auch Mieter“, betont Klaus W. Seilnacht, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG (FWTM).

Messe GETEC auf Wachstumskurs
Mit 212 ist die Zahl der Aussteller auf der diesjĂ€hrigen GETEC weiter gestiegen. Auch konnte der Anteil an Herstellern von Anlagentechnik/Baukomponenten unter den Austellern auf inzwischen 35 Prozent gesteigert werden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass sich die Messe auch weiterhin positiv entwickeln wird, da das Thema erneuerbare Energien und Energieeffizienz fĂŒr die Zukunft noch große Potenziale erwarten lĂ€sst. Einen kostenfreien Service mit hohem Mehr- und Nutzwert fĂŒr die Besucher der GETEC stellt das Rahmenprogramm mit 16 FachvortrĂ€gen, drei gefĂŒhrten ThemenrundgĂ€ngen, vier Bauherren- und Nutzerseminaren, einem Fachseminar zur Kraft-WĂ€rme-Kopplung, 13 VortrĂ€gen zum Solaren Bauen und Heizen auf der SonderschauflĂ€che „Solarhaus 50+“, ĂŒber zwanzig KurzprĂ€sentationen der Austeller am Austellerforum sowie dem „Markplatz Energieberatung“ mit Potenzial fĂŒr ĂŒber 550 kostenfreie Einstiegsberatungen fĂŒr Messebesucher dar.

Messerundfahrten von Klimaschutzgemeinden
Etwas Neues bietet die GETEC in diesem Jahr sieben Gemeinden aus der Region und ihren BĂŒrgern an. Der Verein Strategische Partner – Klimaschutz am Oberrhein e.V. hat die BĂŒrger dieser Gemeinden zu gefĂŒhrten Messetouren eingeladen, organisiert durch die Energieagentur Regio Freiburg und die Handwerkskammer Freiburg. Dazu Johannes Burger, HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer der Handwerkskammer Freiburg: „Ziel dieser Aktion ist es, dass Vertreter und BĂŒrger dieser Gemeinden die Energiewende als gemeinsame Herausforderung erkennen. Jeder HauseigentĂŒmer, der sein Haus energetisch saniert, verbessert auch die Klimabilanz seiner Gemeinde.“

Die Tourteilnehmer fahren mit dem Bus gemeinsam zur Messe, bekommen dort eine EinfĂŒhrung in das Messe-Programm sowie einen gefĂŒhrten Messerundgang durch einen qualifizierten Energieberater. Es werden an verschiedenen Stationen Sanierungsthemen am Haus (Fassade/Dach) sowie erneuerbare Energien (Photovoltaik, Solarthermie) und Heiz-/Anlagentechnik (WĂ€rmeerzeugung/LĂŒftung) anschaulich behandelt.

Die Gemeinden Kappelrodeck, Teningen, Kenzingen, Lauchringen, Biberach/Baden, Denzlingen und Freiamt bieten ihren BĂŒrgern diesen kostenfreien Service erstmalig an. Die Teilnehmer haben auch die Möglichkeit, ein BeratungsgesprĂ€ch auf dem Marktplatz Energieberatung zu buchen.

Jobbörse fĂŒr erneuerbare Energien auf der GETEC
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind Motoren fĂŒr den Arbeitsmarkt. Der „Treibstoff“, der das Ganze zum Laufen bringt, sind gut ausgebildete und qualifizierte FachkrĂ€fte. Und die warten nicht an jeder Ecke. Daher sind die Veranstalter der GETEC dieses Jahr erstmalig eine Kooperation mit eejobs, der Online-Jobbörse fĂŒr erneuerbare Energien eingegangen (www.eejobs.de). Aktuelle Stellenangebote im Bereich erneuerbare Energien aus der Region sind auf der Website der GETEC aufgelistet und hĂ€ngen an allen drei Messetagen auf der Messe aus. So können ausstellende Unternehmen die Gelegenheit nutzen, qualifiziertes Fachpersonal zu rekrutieren und Fachbesucher der GETEC ihren Messebesuch, sich direkt ein Bild von einem potenziellen möglichen Arbeitgeber zu machen oder sich gleich persönlich kurz vorzustellen.

Marktplatz Energieberatung
In der Mitte der Halle 2 finden Messebesucher an allen drei Messetagen den kostenlosen Service „Marktplatz Energieberatung“. Die halbstĂŒndigen Impulsberatungen durch kompetente und zertifizierte Energieberater helfen, passende Modernisierungsmaßnahmen und Förderungen zu finden sowie Fehler rund ums Bauen, Sanieren und Modernisieren von GebĂ€uden zu vermeiden. Mit neutralem Fachwissen und wertvollen Tipps helfen die Energieberater bei der ersten Planung oder geben Hinweise zur Umsetzung individueller Bau- und Sanierungsvorhaben. Mitgebracht werden können PlĂ€ne des GebĂ€udes, Heizkostenabrechnungen, Fotos und Schornsteinfegerprotokolle. Eine Anmeldung fĂŒr einen GesprĂ€chstermin ist vor Ort am Service-Point bei den Mitarbeitern der Energieagentur Regio Freiburg noch möglich.

Aus der Praxis – Seminare fĂŒr Bauherren, und solche die es werden wollen
Weitere praxisnahe Informationen zum energieeffizienten Haus und erneuerbaren Energien gibt es in den ebenfalls kostenfreien Bauherren- und Nutzerseminaren am 3. und 4. MĂ€rz, die auch ausreichend Platz fĂŒr individuelle Fragen und Diskussionen lassen. Interessenten sollten sich rechtzeitig online unter www.getec-freiburg.de zu den Seminaren anmelden.

In den Bauherren-Seminaren dreht sich alles um die GebĂ€udehĂŒlle, Fragen zur DĂ€mmung und die QualitĂ€tssicherung bei energetischen Komplettsanierungen sowie um aktuelle Heiz- und Anlagentechnik. Über das richtige Heizen mit Holz und die Möglichkeiten der Solarenergienutzung bei der Stromgewinnung, bei der Warmwasserbereitung oder zur RaumwĂ€rme klĂ€ren zwei Nutzer-Seminare auf.

Wer sich zwischen oder nach den VortrĂ€gen und Seminaren ĂŒber die technischen Möglichkeiten beim energieeffizienten Bauen und Sanieren informieren möchte, findet bei den ĂŒber 200 Ausstellern der GETEC konkrete Anregungen und Lösungen. Auf 10.000 Quadratmetern AusstellungsflĂ€che prĂ€sentieren sie ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen GebĂ€udehĂŒlle, regenerative Energien sowie Heizungs- und Anlagentechnik. Darunter ist auch das kĂŒrzlich eingeweihte Bauinfozentrum BIZZZ aus dem Elztal mit mehreren Exponaten vertreten.

GefĂŒhrte RundgĂ€nge ĂŒber die Messe
Messebesucher können an drei gefĂŒhrten RundgĂ€ngen mit qualifizierten Energieberatern teilnehmen. Was in den FachvortrĂ€gen zuvor gehört und erfahren wurde, kann an anschaulichen Exponaten und Schnittmodellen im wahrsten Sinne des Wortes „begriffen“ und mit den anwesenden Referenten und Energieberater vertieft werden. Treffpunkt ist jeweils nach dem entsprechenden Themenblock im Fachvortragsforum im Obergeschoss Zentralfoyer, Raum K7/K8.

„Baukultur im Schwarzwald“
Zur Förderung der regionalen Baukultur und Standortentwicklung haben die Architektenkammer Baden-WĂŒrttemberg und das RegierungsprĂ€sidium Freiburg den Architekturpreis 2010 - Neues Bauen im Schwarzwald zusammen mit im Schwarzwald tĂ€tigen Vereinen, Institutionen und anderen Initiativen ins Leben gerufen. Daraus ist unter anderem eine sehenswerte Ausstellung aller ausgezeichneten und gewĂŒrdigten Projekte entstanden, die auch auf der GETEC zu sehen sein wird. 46 Beispiele aus den Bereichen StĂ€dtebau und Siedlungsentwicklung, Öffentliche Einrichtungen, Tourismus, Landwirtschaft und Landschaftspflege, Gewerbe und Industrie sowie Wohnen zeigen Fachleuten und Bauinteressierten Beispiele fĂŒr die aktuelle Baukultur im Schwarzwald.

Sonderschau „Solarhaus 50+“
HĂ€user, die ihren WĂ€rmebedarf zu mehr als 50 Prozent aus Sonnenenergie decken, stoßen auf immer mehr Interesse. Auf der Sonderschau „Solarhaus 50+“ stellen Fachleute des Sonnenhaus-Institut e.V. und Experten aus der Region die verschiedenen Möglichkeiten von SolarhĂ€usern vor. WĂ€hrend der drei Messetage finden auf der SonderschauflĂ€che VortrĂ€ge zum Solaren Bauen und Heizen statt.

Fachkongress zum Thema Energieberatung – GebĂ€udeenergieberater-Forum
Am 2. MĂ€rz 2012, dem ersten Messetag, findet der Fachkongress effizienz.forum zum dritten Mal in Freiburg statt. Spannende Themen und viel GesprĂ€chsstoff bietet die eintĂ€gige Veranstaltung. Speziell fĂŒr praktizierende Energieberater werden Themen zur aktuellen Situation der Energieberatung in Deutschland, zu Förderungen und rechtlichen Fragen in Plenum, Podiumsdiskussion und Workshops erörtert. Intensiver Austausch zu diesen Themen aus der Praxis und kompakte Informationen, Tipps und Insiderwissen sind hier garantiert. Weitere Informationen und Onlineanmeldung unter www.effizienzforum.de.

IMMO 2012
ErgĂ€nzend zur GebĂ€ude.Energie.Technik findet vom 3. bis 4.3.2012 in Messehalle 1 Baden-WĂŒrttembergs grĂ¶ĂŸte Immobilienmesse, die IMMO 2012, statt. Rund 90 Aussteller geben hier einen kompakten und umfassenden Überblick ĂŒber das Angebot der regionalen Immobilienbranche samt informativem Rahmenprogramm mit FachvortrĂ€gen. Der Eintritt ist kostenfrei.
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Buchtipp:
 
Buchtipp: "Fix Food - preiswerte und schnelle KĂŒche"
Neuer Ratgeber der Verbraucherzentralen

Zu fett, zu sĂŒĂŸ, zu kalorienreich sind Burger, Bratwurst, Brownies und Co. Dass schnelle KĂŒche auch gesund, schmackhaft und abwechslungsreich sein kann, zeigt der neue Ratgeber der Verbraucherzentralen.

„Fix Food. Preiswerte und schnelle KĂŒche“ bietet ĂŒber 250 Rezepte, die auch Kochmuffel unter Zeitdruck ausgewogen zubereiten können. FĂŒr die appetitlichen Gerichte brauchen Hobbyköche keine langen Einkaufslisten, aufwendige Utensilien und besondere KochkĂŒnste.
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Werbung fĂŒr die Energiewende
Umweltminister Franz Untersteller auf der Verbandsversammlung des Regionalverbandes SĂŒdlicher Oberrhein

Franz Untersteller: “Mit einer guten Planung können die RegionalverbĂ€nde zum Trendsetter beim Ausbau der Windenergie im Land werden“

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller hat am 27. Februar 2012 als Gast die Verbandsversammlung des Regionalverbandes SĂŒdlicher Oberrhein in Freiburg besucht. In seiner Rede skizzierte er die PlĂ€ne des Landes zum Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere zum Ausbau der Windkraft im Land.

Die RegionalverbĂ€nde, so Untersteller, könnten dabei eine wichtige Steuerungsfunktion wahrnehmen, indem sie in ihren RegionalplĂ€nen umsichtig neue attraktive Vorranggebiete fĂŒr den Zubau von WindrĂ€dern auswiesen, um damit eine Art Sogwirkung zu erzielen und das Interesse der Investoren gezielt auf gute Standorte zu lenken.
Die RegionalverbĂ€nde wĂŒrden durch die anstehende Änderung des Landesplanungsgesetzes nicht in ihrer Bedeutung eingeschrĂ€nkt, sondern vielmehr sogar aufgewertet, betonte der Umweltminister gegenĂŒber den rund 80 Mitgliedern des Regionalverbandes.
Untersteller reagierte damit erneut auf die Kritik verschiedener RegionalverbÀn-de, die im Landesplanungsgesetz einen Angriff auf ihre Planungskompetenz sehen.

Baden-WĂŒrttemberg sei ein geeignetes Land fĂŒr den verstĂ€rkten Ausbau der Windkraft, erlĂ€uterte Untersteller weiter: „Laut Windatlas bestehen im Land auf
einer FlĂ€che von ĂŒber 1.300 km2 (in 140 m Höhe) optimale WindverhĂ€ltnisse fĂŒr den Bau moderner Windkraftanlagen. Diese Standorte gilt es vorrangig zu erschließen.“

Entschieden wies Untersteller die Forderung des Regionalverbandes SĂŒdlicher Oberrhein zurĂŒck, auch im neuen Landesplanungsgesetz Ausschlussgebiete fĂŒr Windkraftanlagen ausdrĂŒcklich zuzulassen. Das sei nicht nötig.
Franz Untersteller: „Wir haben mit dem Naturschutzrecht, dem Artenschutz oder den immissionsschutzrechtlichen Regelungen geeignete Instrumente, um Mensch, Tier und weite LandesflĂ€chen zu schĂŒtzen.“

Der Umweltminister kĂŒndigte an, dass das neue Landesplanungsgesetz im Mai im Landtag beraten und verabschiedet werden soll. Parallel dazu solle auch der Windenergieerlass in Kraft treten, der den Planungsbehörden Hilfestellung im Genehmigungsverfahren fĂŒr WindkraftrĂ€der gebe. Im Moment arbeite die Landesregierung, wo nötig und möglich, die Anregungen unter anderem der baden-wĂŒrttembergischen RegionalverbĂ€nde in den Windenergieerlass ein.

Neben dem Besuch bei der Verbandsversammlung des Regionalverbandes SĂŒdlicher Oberrhein fĂŒhrte der Umwelt- und Energieminister auch beim Schwarzwaldverein und im RegierungsprĂ€sidium GesprĂ€che zur Energiepolitik des Landes.

Am Rande dieser GesprĂ€che wiederholte Untersteller auch seine Kritik an der von der Bundesregierung geplanten KĂŒrzung der Solarförderung. Damit gefĂ€hrde man Tausende von ArbeitsplĂ€tzen in einer noch jungen Branche und riskiere die bisher positive Entwicklung bei der Energiewende.
„Das halte ich fĂŒr einen großen Fehler“, sagte Untersteller an die Adresse der Bundesminister Rösler und Röttgen.
 
 



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